{"id":16953,"date":"2020-01-31T14:44:36","date_gmt":"2020-01-31T13:44:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16953"},"modified":"2020-01-31T14:44:36","modified_gmt":"2020-01-31T13:44:36","slug":"andacht-ueber-psalm-10427-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16953","title":{"rendered":"Andacht \u00fcber Psalm 104,27-28"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Es warten alle auf dich, dass du ihnen Speise gebest zur rechten Zeit. Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem ges\u00e4ttigt. (Psalm 104, 27 und 28)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie gro\u00df ist unseres Gottes Haushaltung! Und doch sorgt er t\u00e4glich f\u00fcr alle seine Gesch\u00f6pfe, f\u00fcr Menschen, Tiere und die ganze Kreatur. Auch f\u00fcr die Undankbaren sorgt er; er l\u00e4sst seine Sonne aufgehen \u00fcber B\u00f6se und \u00fcber Gute, \u00fcber Gerechte und Ungerechte. Es geh\u00f6rt sehr wenig dazu, die lie\u00adbende F\u00fcrsorge Gottes f\u00fcr alle Kreatur zu erkennen, und doch sind viele Menschen blind gegen\u00fcber dieser handgreiflichen Tatsache.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie warten nicht mehr auf Gott mit ihrer Speise, sie leben und arbeiten ohne Gott, ohne Gebet. Handelt es sich doch bei vielen nicht nur um Speise, um Lebensun\u00adterhalt, sondern um m\u00f6glichst gro\u00dfe Reicht\u00fcmer. Will man solche sam\u00admeln, so liegt es vor Augen, man kann dabei nicht auf Gott warten, nicht mit ihm sammeln. Das Eigent\u00fcmliche bei gottlosem Erwerb ist: Der Mensch wird nicht \u201emit Gut ges\u00e4ttigt\u201c, sondern je mehr er hat, desto gr\u00f6\u00dfer wird die Gier nach Vermehrung. O, die ungl\u00fccklichen, unbefriedigten, un\u00addankbaren Menschen! Stellen wir uns nicht unter den b\u00f6sen Geist unserer Zeit! Wer treu ist im irdischen Beruf und auf Gottes F\u00fcrsorge und Segen wartet, darf erfahren, dass der Herr seine Hand auftut und gibt. Keine Ver\u00adhei\u00dfung steht f\u00fcr den gl\u00e4ubigen Christen fester als die des t\u00e4glichen Brotes. Wie viel seliger lautet das Wort: \u201eMein Gott hat mir gegeben\u201c, als das Wort: \u201eIch habe gewonnen.\u201c Gottes Gaben machen satt; der gl\u00e4ubige Emp\u00adf\u00e4nger ist dankbar, zufrieden und vertraut dem Vater im Himmel auch f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Lieber himmlischer Vater! Ich danke Dir von Herzen, dass man auf Dich warten darf. Du hast ein Herz f\u00fcr alle unsere Bed\u00fcrfnisse, und hast bisher auch f\u00fcr mich und die Meinen so treulich gesorgt. Dir will ich auch ferner getrost vertrauen. Amen.<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: Elias Schrenk, Suchet in der Schrift. T\u00e4gliche Betrachtungen f\u00fcr das ganze Jahr. Missionsverlag Bielefeld 2016.<\/em><\/p>\n<p>Zu beziehen \u00fcber die Gesch\u00e4ftsstelle des Gemeindehilfsbundes:<br \/>\nM\u00fchlenstr. 42, 29664 Walsrode<br \/>\nTel.: 05161\/911330; <em>Email: info@gemeindehilfsbund.de<br \/>\nPreis 10 Euro zzgl. Versandkosten<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es warten alle auf dich, dass du ihnen Speise gebest zur rechten Zeit. Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem ges\u00e4ttigt. (Psalm 104, 27 und 28) Wie gro\u00df ist unseres Gottes Haushaltung! 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