{"id":16585,"date":"2019-08-05T19:03:16","date_gmt":"2019-08-05T17:03:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16585"},"modified":"2019-08-05T19:03:16","modified_gmt":"2019-08-05T17:03:16","slug":"kurze-betrachtungen-zu-den-sieben-schoepfungstagen-3-teil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16585","title":{"rendered":"Kurze Betrachtungen zu den sieben Sch\u00f6pfungstagen (3. Teil)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"line-height: 107%; font-family: 'Times New Roman',serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Am 3. Sch\u00f6pfungstag hat Gott vier Gruppen von Sch\u00f6pfungswerken erschaffen und gestaltet: 1. ) Berge und T\u00e4ler; 2.) Meere und Fl\u00fcsse; 3.) Gr\u00e4ser und Str\u00e4ucher und 4.) B\u00e4ume und W\u00e4lder. Bevor wir uns diesen Gruppen zuwenden, ist es jedoch ratsam, sich noch einmal klarzumachen, dass unsere Erde mit ihrer Pflanzen- und Tierwelt heute ein anderes Aussehen hat als die urspr\u00fcngliche Sch\u00f6pfungserde, und das aus mindestens zwei Gr\u00fcnden.<\/span><\/span><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"line-height: 107%; font-family: 'Times New Roman',serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Nimmt man den biblischen Sintflutbericht als Nachricht von einer tats\u00e4chlichen historischen globalen Katastrophe ernst, \u2013 und es spricht nichts dagegen \u2013 , dann kann vorausgesetzt werden, dass die Gestalt des Festlands urspr\u00fcnglich anders ausgesehen hat. Die Kontinente k\u00f6nnen urspr\u00fcnglich eine geschlossene Landmasse gewesen sein, die sich erst unter den Folgen des gewaltigen Sintflutgeschehen geteilt hat. Naturkundliche und insbesondere geologische Untersuchungen der Randzonen unserer heutigen Kontinente legen diese Vermutung nahe. Zweitens ist anzunehmen, dass die Pflanzenwelt (und nat\u00fcrlich auch die Tierwelt) in ihrer heutigen un\u00fcbersehbaren Vielfalt nicht unbedingt am Erdanfang so aussah. Es gibt unter den Naturwissenschaftlern, die von einer Sch\u00f6pfung durch Gott ausgehen, die ernstzunehmende These, dass die Flora und Fauna auf urspr\u00fcngliche von Gott erschaffene untereinander kreuzbare Grundtypen zur\u00fcckgeht, die sich erst im Lauf der Erdgeschichte zu der heutigen Vielfalt ausdifferenziert haben. Wer sich also die Sch\u00f6pfungstage veranschaulichen will, muss die eventuell andersgestaltige urspr\u00fcngliche Erde und die eventuelle urspr\u00fcngliche Begrenzung der Flora und Fauna auf Grundtypen, die uns heute nicht mehr zug\u00e4nglich sind, mitbedenken.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"line-height: 107%; font-family: 'Times New Roman',serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Wenn wir uns nun den Bergen und T\u00e4lern sowie den Meeren und Fl\u00fcssen zuwenden, kann der bekannte Sch\u00f6pfungspsalm 104 wertvolle Verst\u00e4ndnis- und Vorstellungshilfen geben. Da hei\u00dft es z.B. in Ps 104,7 \u201eVor deinem Donner fuhren die Fluten dahin\u201c. Das l\u00e4sst vielleicht darauf schlie\u00dfen, dass Gott bei der Formung der Erdmasse vulkanische Prozesse eingesetzt hat, die sich mit ohrenbet\u00e4ubenden Donnern ereignet haben. In Ps 104,8 hei\u00dft es \u201eDie Berge stiegen hoch empor\u201c. Indem Gott die Landmasse aus der noch ganz und gar mit Wasser bedeckten Erde heraushob, entstanden H\u00fcgel und Berge und Vertiefungen, in denen sich die Wassermassen sammelten. In Hiob 38 und 39 gibt uns Gottes Wort bekanntlich einen Blick in eine besondere Offenbarungsrede Gottes vor dem Leidensmann Hiob. Die gesamten Sch\u00f6pfungswerke l\u00e4sst Gott dort an Hiob Revue passieren. Im Grunde haben wir hier eine Kopie des Sch\u00f6pfungsberichts im Kurzformat vor uns. In Hiob 38,11 hei\u00dft es, dass Gott den Wassermassen Grenzen gesetzt hat. \u201eHier sollen sich legen deine stolzen Wellen\u201c. Die Urgewalt der am ersten Sch\u00f6pfungstag geschaffenen und am 2. Sch\u00f6pfungstag geteilten Wassermassen bekommt eine Grenze gesetzt. Eine wichtige Botschaft heute, wo Klimahysterie und Angst vor unkontrollierbaren Wassermassen um sich greifen. Der lebendige Gott setzt dem Wasser eine menschendienliche Grenze.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"line-height: 107%; font-family: 'Times New Roman',serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Aber in Ps 104 spielt auch die lebensstiftende Kraft des Wassers eine Rolle. \u201eDu l\u00e4ssest Wasser in den T\u00e4lern quellen, dass sie zwischen den Bergen dahinflie\u00dfen, dass alle Tiere des Feldes trinken und das Wild seinen Durst l\u00f6sche\u201c (V.11). Ich erinnere in diesem Zusammenhang an meine Betrachtung zum 1. Sch\u00f6pfungstag, wo ich das Wasser als Lebenselixier kurz behandelt habe.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"line-height: 107%; font-family: 'Times New Roman',serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Welt der Gr\u00e4ser, Str\u00e4ucher, B\u00e4ume und W\u00e4lder ist voller staunenswerter Wunder. Die beginnen schon beim Grashalm. Keine menschliche Technik ist in der Lage, eine komplette chemische Fabrik in einer so kleinen biegsamen R\u00f6hre auf einer so kleinen Grundfl\u00e4che zu konstruieren. Eine proportionsgenaue Konstruktion etwa in H\u00f6he des Berliner Funkturms (147 m) m\u00fcsste mit einem Durchmesser von 1,5 m auskommen, extrem biegsam sein und Platz f\u00fcr alle Versorgungssysteme f\u00fcr die Kuppel haben. Auch wer die Struktur, den Halt und die \u00dcberlebensstrategien eines Baums betrachtet, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Im Sequioa-Nationalpark in den U.S.A. steht der General Sherman Tree, der mit seinen etwa 1500 Kubikmetern Holz und einem gesch\u00e4tzten Alter von bis zu 2000 Jahren als der gr\u00f6\u00dfte derzeit lebende Baum gilt. Etwa drei Billionen B\u00e4ume wachsen auf der Erde. Aber bleiben wir in heimischen Gefilden. Eine 80j\u00e4hrige Rotbuche f\u00fcllt einen Raum von 2700 Kubikmetern aus, verf\u00fcgt \u00fcber 15 Kubikmeter Holz und hat etwa 800 000 Bl\u00e4tter, die eine Gesamtfl\u00e4che von etwa 1600 Quadratmetern bilden. In einer Stunde verbraucht sie 2,5 kg Kohlendioxid und gibt 1,7 kg Sauerstoff ab, was dem Verbrauch von 10 Menschen ausmacht. Welch ein Segen ist der Baumbestand f\u00fcr die Menschheit!<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"line-height: 107%; font-family: 'Times New Roman',serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Werfen wir noch einen Blick auf die Pflanzen. Zur Zeit sind etwa 390 000 Arten bekannt. J\u00e4hrlich kommen hunderte neu entdeckter Arten dazu. Der Nutzen f\u00fcr die Menschen ist riesig. Ungef\u00e4hr 30 000 Arten hat er sich nutzbar gemacht, vor allem zur Ern\u00e4hrung, f\u00fcr Tees und f\u00fcr medizinische Zwecke. Mit pers\u00f6nlich wie auch meiner Frau haben es die wildwachsenden Orchideen besonders angetan. Weltweit z\u00e4hlt man ca. 30 000 Arten, in Europa wachsen ca. 370 davon. Jede Orchidee hat 6 Bl\u00fctenbl\u00e4tter, drei \u00e4u\u00dfere und drei innere, wovon bei den meisten Arten eins die Lippe bildet, auf der die best\u00e4ubenden Insekten einen perfekten Landeplatz haben. Absolut genial ist die Best\u00e4ubung der Orchideen organisiert. Der Bl\u00fctenstaub wird zu sog. Pollinien zusammengeklebt, die aufgrund ihrer \u00e4u\u00dferen Klebef\u00e4higkeit an den Best\u00e4ubern haften bleiben und auf diese Weise zu anderen Bl\u00fcten gelangen. Gelangt der Bl\u00fctenstaub auf die Narbe, wandert er, angetrieben durch die Wirkung von geheimnisvollen Botenstoffen, durch den Fruchtknoten und wird bei dieser Minireise transformiert zu winzig kleinen Samenk\u00f6rnern, die bei passender Witterung ins Freie gelangen und vom Wind oft viele Kilometer weit getragen werden. Auf dem Erdboden angekommen, verbinden sich die Samenk\u00f6rner mit sog. Wirtspilzen, da sie selber \u00fcber keinerlei N\u00e4hrstoffe verf\u00fcgen. Nun dauert es oft noch etliche Jahre, bis der Keimvorgang abgeschlossen ist und die neu Pflanze das Licht der Welt erblickt. Ein Samenkorn hat \u00fcbrigens ein \u201eGewicht\u201c von 0,3 bis 14 Mikrogramm, d.h. etwa 100 000 K\u00f6rnlein wiegen ein Gramm. Und in diesen winzigen Gebilden schlummert der komplette Bauplan der k\u00fcnftigen Orchidee, wahrlich ein Sch\u00f6pfungswunder sondergleichen!<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"line-height: 107%; font-family: 'Times New Roman',serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Nun bleibt noch hervorzuheben, dass Gott der Sch\u00f6pfer gr\u00f6\u00dften Wert auf die Artenkonstanz legt. \u201eEin jedes nach seiner Art\u201c (1 Mose 1,11f). Welch ein Chaos w\u00fcrde in der Landwirtschaft entstehen, wenn die Artenkonstanz nicht gew\u00e4hrleistet w\u00e4re und ein ges\u00e4tes Korn eine ganz andere Pflanze entstehen lie\u00dfe! Wie trostvoll ist demgegen\u00fcber Gottes Zusage in 1 Mose 8,22: \u201eSolange die Erde steht, soll nicht aufh\u00f6ren Saat und Ernte\u201c. Gott gew\u00e4hrleistet durch die Artenkonstanz eine planende Landwirtschaft und legt die F\u00fcrsorge f\u00fcr die Ern\u00e4hrung der Menschheit in ihre H\u00e4nde.<\/span><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"line-height: 107%; font-family: 'Times New Roman',serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\"><em>Zur Vertiefung:<br \/>\n<\/em><em>J. Cochlovius, Wie es war im Anfang. Die biblische Urgeschichte. 2. Aufl. 88 Seiten, 5,00 Euro zuz\u00fcglich Versandkosten.<\/em><br \/>\n<em>J. Cochlovius, Vom Frauenschuh zum K\u00e4nguru. Bilderstreifz\u00fcge durch die Sch\u00f6pfung. 2. Aufl. 216 Seiten mit 580 Bildern vom Verfasser. 15,00 Euro zuz\u00fcglich Versandkosten.<br \/>\nJ. Cochlovius, DVD-Set \u201eDie sieben Sch\u00f6pfungstage\u201c. Sieben Folgen\u00a0 auf Video je 25 Min. auf zwei DVD. 20,00 Euro zuz\u00fcglich Versandkosten.<br \/>\n<\/em><em>Die B\u00fccher und das DVD-Set k\u00f6nnen \u00fcber die Gesch\u00e4ftsstelle des Gemeindehilfsbundes bezogen werden: M\u00fchlenstr. 42, 29664 Walsrode. Tel.: 05161\/911330. Email: info@gemeindehilfsbund.de<\/em><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 3. Sch\u00f6pfungstag hat Gott vier Gruppen von Sch\u00f6pfungswerken erschaffen und gestaltet: 1. ) Berge und T\u00e4ler; 2.) Meere und Fl\u00fcsse; 3.) Gr\u00e4ser und Str\u00e4ucher und 4.) B\u00e4ume und W\u00e4lder. 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