{"id":16530,"date":"2019-07-05T16:29:04","date_gmt":"2019-07-05T14:29:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16530"},"modified":"2019-07-05T16:30:00","modified_gmt":"2019-07-05T14:30:00","slug":"predigt-ueber-2-mose-31-14-gott-offenbart-seinen-heiligen-namen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16530","title":{"rendered":"Predigt \u00fcber 2. Mose 3,1-14: Gott offenbart seinen heiligen Namen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt viele Christen, die haben ein gest\u00f6rtes Verh\u00e4ltnis zum Alten Testament. Ich werde immer wieder gefragt: \u201eWas sollen wir mit diesen alten Geschichten aus einer l\u00e4ngst vergangenen Zeit? Wir leben hier und heute im Wandel der Zeit.\u201c Das stimmt. Aber es stimmt auch, da\u00df wir ohne die Schriften des AT Jesus, den Sohn Gottes, und das NT nicht wirklich verstehen k\u00f6nnen. Alle Berichte in der Bibel, sowohl die im AT wie die im NT, wurden im Auftrage Gottes geschrieben, um uns etwas Wichtiges von Gott mitzuteilen, n\u00e4mlich, was ER schon von allem Anfang an getan hat und noch tun wird.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Welchen Plan ER f\u00fcr und mit uns und dieser Welt hat und Seine entsprechenden Verhei\u00dfungen hat ER weitgehend im AT ver\u00f6ffentlicht \u2013 die Erf\u00fcllung wird im NT berichtet. Beides geh\u00f6rt aber aufs Engste zusammen und bildet eine Einheit, die Bibel, das ewig g\u00fcltige Wort Gottes. Heute haben wir einen solchen Text aus dem AT &#8211; aus dem 2. Buch Mose &#8211; und ich will versuchen, Ihnen den Text etwas verst\u00e4ndlich zu machen. Sie werden merken, wie aktuell dieser alte Text ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1 Mose aber h\u00fctete die Schafe Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe \u00fcber die W\u00fcste hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb. 2 Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde. 3 Da sprach er: Ich will hingehen und diese wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt. 4 Als aber der HERR sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. 5 Er sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen F\u00fc\u00dfen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land! 6 Und er sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verh\u00fcllte sein Angesicht; denn er f\u00fcrchtete sich, Gott anzuschauen. 7 Und der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volks in \u00c4gypten gesehen, und ihr Geschrei \u00fcber ihre Bedr\u00e4nger habe ich geh\u00f6rt; ich habe ihre Leiden erkannt. 8 Und ich bin herniedergefahren, dass ich sie errette aus der \u00c4gypter Hand und sie aus diesem Lande hinauff\u00fchre in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig flie\u00dft, in das Gebiet der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter. 9 Weil denn nun das Geschrei der Israeliten vor mich gekommen ist und ich dazu ihre Drangsal gesehen habe, wie die \u00c4gypter sie bedr\u00e4ngen, 10 so geh nun hin, ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus \u00c4gypten f\u00fchrst. 11 Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehe und f\u00fchre die Israeliten aus \u00c4gypten? 12 Er sprach: Ich will mit dir sein. Und das soll dir das Zeichen sein, dass ich dich gesandt habe: Wenn du mein Volk aus \u00c4gypten gef\u00fchrt hast, werdet ihr Gott dienen auf diesem Berge. 13 Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer V\u00e4ter hat mich zu euch gesandt!, und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name?, was soll ich ihnen sagen? 14 Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: \u00bbIch werde sein\u00ab, der hat mich zu euch gesandt. (2. Mose 3,1-14)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Worum geht es in diesem Bericht und was will uns Gott damit sagen? Es ist eine interessante und hoch spannende Geschichte. Mose, wird als Kind aus dem Nil gerettet und von der Tochter des Pharao angenommen. Anschlie\u00dfend wird er als Prinz am Pharaonenhof erzogen. Im Alter von 40 Jahren sieht er, wie einer der Israeliten von einem \u00e4gyptischen Aufseher geschlagen wird. Daraufhin erschl\u00e4gt Mose den Aufseher und mu\u00df, als das am Hof bekannt wurde, Hals \u00fcber Kopf in die W\u00fcste fliehen. Dort, im S\u00fcden der Sinai-Halbinsel, findet er Zuflucht bei dem Priester Jetro in Midian und h\u00fctet dort dessen Schafherden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An jenem Morgen, Mose ist inzwischen 80 Jahre alt, zieht er mit seiner Herde los Richtung Berg Horeb. Pl\u00f6tzlich sieht er einen brennenden Dornbusch, der aber nicht verbrennt. Er geht der Sache nach und will sie ergr\u00fcnden. Doch pl\u00f6tzlich wird er mit Namen gerufen. Es ist Gott, der ihn ruft: \u201eMose, Mose.\u201c Und er antwortet: \u201eHier bin ich\u201c. Mose erlebt hier das Wunder, da\u00df Gott ein St\u00fcck aus Seiner Verborgenheit im Jenseits heraustritt und ihn direkt pers\u00f6nlich anspricht. Dann sagt Gott: \u201eKomm nicht n\u00e4her, zieh deine Schuhe aus, denn du stehst auf heiligem Boden\u201c. (V. 5)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier treffen Gottheit und Menschheit aufeinander. Hier begegnet der Sch\u00f6pfer Himmels und der Erde Seinem Gesch\u00f6pf \u201aMensch\u2018. Aber Gott macht auch gleich unmissverst\u00e4ndlich klar, da\u00df es eine klare Trennlinie gibt zwischen IHM, dem heiligen Gott, und uns s\u00fcndigen Menschen. Damit Mose wei\u00df, mit wem er es hier, im Land der vielen G\u00f6tter, zu tun hat, stellt sich Gott vor als der Gott der V\u00e4ter. \u201eIch bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.\u201c (V. 6)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sofort verh\u00fcllt Mose sein Angesicht; denn er f\u00fcrchtet sich, Gott anzuschauen und erweist der Heiligkeit Gottes die geb\u00fchrende Ehrfurcht. Uns heute ist diese Ehrfurcht vor der Heiligkeit Gottes leider weitgehend abhandengekommen. Mancher fragt sich vielleicht, was soll ich mit diesen alten Geschichten von einem Gott der Patriarchen. Aber gerade dadurch offenbart sich Gott auch uns heute als der HERR der Weltgeschichte. ER war ja schon vor mehr als 3.500 Jahren der Gott der Patriarchen (Glaubensv\u00e4ter) und will auch unser pers\u00f6nlicher Gott sein. Und nun offenbart Gott dem Mose etwas von Seinem Wesen, davon, wie ER wirkt und handelt. ER sagt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch habe das Elend meines Volkes gesehen und ihr Geschrei \u00fcber ihre Bedr\u00e4nger geh\u00f6rt; ich habe ihr Leiden erkannt.\u201c (V. 7)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist das nicht wunderbar? Wir haben es nicht mit einem fernen, unnahbaren Gott zu tun, sondern mit dem lebendigen und handelnden Gott. ER liebt uns, ER sieht uns und unsere Probleme, N\u00f6te und \u00c4ngste. Aber ER sieht sich das nicht nur an und nimmt es zur Kenntnis. Nein \u2013 ER macht sich auf, setzt sich in Bewegung und handelt. ER sagt zu Mose: \u201eIch bin herniedergefahren, da\u00df ich sie errette aus der \u00c4gypter Hand und sie herausf\u00fchre aus diesem Land in ein gutes, weites Land, darin Milch und Honig flie\u00dft.\u201c (V. 8)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier l\u00e4\u00dft uns Gott einen kleinen Blick in Sein liebendes Herz tun. ER sieht das Elend Seiner Menschen und h\u00f6rt das Geschrei \u00fcber ihre Peiniger (Folterknechte) und setzt einen Rettungsplan in Gang. Obwohl ER das ganz alleine tun k\u00f6nnte, bedient ER sich dazu der Menschen, die ER f\u00fcr diese Aufgaben vorbereitet hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ER den Mose als Baby aus dem Nil gerettet und dann 40 Jahre am Pharaonenhof zum F\u00fchrer Seines Volkes ausgebildet hatte, mu\u00dfte ER ihn nach dem Mord an dem\/einem \u00c4gypter zun\u00e4chst aus dem Verkehr ziehen. Weitere 40 Jahre hat Gott ihn dann in den weiten, \u00f6den Steppen Midians weiter zubereitet. Und jetzt beruft ER ihn und \u00fcbertr\u00e4gt Mose einen \u201aJahrhundertauftrag\u2018. Er soll zum Pharao gehen und Gottes Volk aus dem Sklavenhaus \u00c4gypten f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Welch ein Auftrag, von dessen erfolgreicher Durchf\u00fchrung das Volk Israel noch heute, 3.500 Jahre sp\u00e4ter, voller Dankbarkeit gegen\u00fcber Gott spricht. Mose ist ersch\u00fcttert von diesem erdr\u00fcckenden Auftrag und antwortet: \u201eWer bin, da\u00df ich zum Pharao gehe und f\u00fchre die Israeliten aus \u00c4gypten.\u201c (V. 11)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er fragt sich: \u201eWer bin ich schon? Ein Findelkind, ein M\u00f6rder, ein Fl\u00fcchtling, eine Hilfskraft in der W\u00fcste. Und genau mit diesem verkorksten Lebenslauf ist Mose der, den Gott jetzt gebrauchen will. ER braucht jemanden, der die W\u00fcste kennt, der den Palast kennt. ER gebraucht genau ihn, den Mose, der die ideale Ausbildung f\u00fcr diese Aufgabe hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann sagt Gott ihm noch Seine volle Unterst\u00fctzung zu. \u201eIch will mit dir sein.\u201c (V. 12) Was f\u00fcr eine Zusage: der lebendige Gott will pers\u00f6nlich mit Mose sein, so da\u00df er diesen Auftrag erfolgreich starten und auch zum Ziel f\u00fchren kann. Gott hat auch f\u00fcr uns, f\u00fcr jeden von uns, f\u00fcr dich und f\u00fcr mich, einen besonderen Lebensauftrag. ER will uns am Bau Seines Reiches beteiligen und in Seinem ewigen Reich dabeihaben. Welch eine W\u00fcrde, welch ein Auftrag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sind wir bereit? Lassen wir uns von Gott berufen und in Seine Pl\u00e4ne willig einbauen? Auch f\u00fcr uns gilt Seine Zusage: \u201eIch will mit dir sein.\u201c (V. 12)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mose hat noch Bedenken und sagt: \u201eWenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer V\u00e4ter hat mich zu euch gesandt, und sie mich fragen werden: Wie ist sein Name? was soll ich ihnen dann antworten?\u201c (V. 13)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt folgt etwas ganz Besonderes: denn Gott offenbart sich dem Mose, wie ER das in der Bibel bis dahin noch bei keinem Menschen so deutlich getan hatte. ER gibt dem Mose Seinen Namen preis und offenbart damit ein weiteres St\u00fcck Seines g\u00f6ttlichen Wesens. ER sagt: \u201eIch werde sein, der ich sein werde.\u201c (V. 14a) Damit offenbart sich Gott als der ewig Lebendige und wirksam Seiende. Mit diesem ganz pers\u00f6nlichen Namen will sich Gott von Seinem Volk anrufen und anreden lassen. Und so sagt ER zu Mose: So sollst du zu den Israeliten sagen: \u00bbIch werde sein\u00ab, der hat mich zu euch gesandt. (V. 14b) Nach einigen Einw\u00e4nden ging Mose endlich zum Pharao und Gott f\u00fchrte durch ihn Sein Volk aus dem Sklavenhaus \u00c4gyptens in die Freiheit. Das ist der Prototyp f\u00fcr die Befreiung, die Gott f\u00fcr die ganze Menschheit vorgesehen hatte. Das war vor 3.500 Jahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr manche ist das viel zu weit weg. Die Welt hat sich seither dramatisch ver\u00e4ndert und wir reden Gott doch heute nicht mehr so an. Das stimmt, doch wahr ist auch, da\u00df sich Gott nicht ver\u00e4ndert hat. Aber, ER hat sich uns Menschen schrittweise weiter offenbart. Im Hebr\u00e4erbrief lesen wir: \u201eIn der Vergangenheit hat Gott in vielf\u00e4ltigster Weise durch die Propheten zu unseren Vorfahren gesprochen. Aber jetzt, am Ende der Zeit, hat er zu uns gesprochen durch den Sohn.\u201c (Hebr 1,1-2a GNB)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damals kam ER als der verborgene Gott, h\u00f6rte das Geschrei Seines Volkes und f\u00fchrte es durch Mose aus der Knechtschaft \u00c4gyptens. Aber 1.500 Jahre sp\u00e4ter kam ER in Jesus Christus in menschlicher Gestalt sichtbar auf die Erde, um durch Seinen Opfertod am Kreuz von Golgatha Seine Menschheit ein f\u00fcr allemal aus der Knechtschaft, aus der Sklaverei von S\u00fcnde, Tod und Teufel zu befreien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus ist der Name, der \u00fcber alle Namen ist (Phil 2,9) und mit dem wir Gott heute ganz pers\u00f6nlich ansprechen k\u00f6nnen. Das bezeugt auch der Apostel Petrus im Verh\u00f6r vor dem Hohen Rat:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJesus Christus ist \u203ader Stein, den ihr, die Bauleute, voller Verachtung beiseitegeschoben habt und der zum Eckstein geworden ist\u2039.\u00a0Bei niemand anderem ist Rettung zu finden; unter dem ganzen Himmel ist uns Menschen kein anderer Name gegeben, durch den wir gerettet werden k\u00f6nnen.\u00ab (Apg 4,12 NG\u00dc)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Problem, ja die Tragik ist nur, da\u00df wir Menschen zwar den Namen des Retters kennen, da\u00df aber die meisten Menschen heute gar nicht wahrhaben wollen, da\u00df sie in einer teuflischen Sklaverei, in einem Gef\u00e4ngnis leben, und Gott deshalb nicht um Rettung anrufen. Stattdessen wird immer wieder gefragt: \u201eWo zeigt sich Gott denn heute, wo ist ER heute am Werk?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir m\u00fcssen IHN im Gebet anrufen und dann auch offen sein f\u00fcr Sein Wirken. Denn etwas \u00c4hnliches, wie die Israeliten damals in \u00c4gypten erlebt hatten, als sie zum HERRN schrien und Gott eingriff, haben wir vor 28 Jahren auch erlebt! Viele Christen hatten jahrelang zu Gott gebetet, die Mauer in Deutschland verschwinden zu lassen, was keiner f\u00fcr m\u00f6glich hielt. Doch dann war es 1989 ganz pl\u00f6tzlich so weit. Gott griff ein. Die Mauer fiel ohne Blutvergie\u00dfen und anschlie\u00dfend brach das ganze kommunistische Imperium der Sowjetunion und des Ostblocks zusammen. Wer h\u00e4tte das je gedacht. In diesem Handeln erweist sich Gott einmal mehr als der HERR, der die Weltgeschichte \/ -geschicke lenkt und alles fest im Griff hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott ist in Jesus auch heute h\u00f6chst aktiv am Werk, greift in die Geschicke einzelner Menschen und ganzer Nationen ein und baut Sein Reich. In der Zeitschrift idea stand k\u00fcrzlich: \u201eJesus ist sichtbar am Werk in Vietnam, Menschen sind offen f\u00fcr das Evangelium, gerade die Kinder haben Hunger nach Gottes Wort und die Gemeinden wachsen.\u201c (idea\u00a0 50.2016, 14.12.2016, S.15) Gleichzeitig wirkt Jesus aber auch in vielen anderen L\u00e4ndern z.B. in Afrika, Nah-Ost, Zentral- und Ostasien, Indien, China etc. in atemberaubender Weise und niemand und nichts kann IHN dabei aufhalten. Dort, wo die Christen am meisten \/ st\u00e4rksten verfolgt werden, w\u00e4chst die Gemeinde Jesu am meisten. Sie w\u00e4chst weltweit z. Zt. sogar schneller als die Weltbev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, Jesus baut Sein Reich, auch hier in Raderthal, in der Philippusgemeinde und im CVJM K\u00f6ln-S\u00fcd, wo Menschen IHM ihr Herz \u00f6ffnen. Das erleben wir immer wieder ganz hautnah.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damals stellte sich Gott dem Mose vor unter dem Namen: \u201eIch werde sein\u201c, was auch \u00fcbersetzt werden kann mit \u201eIch bin\u201c. Jesus stellt sich Seinen J\u00fcngern vor als der \u201eIch bin\u201c. Und ER sagt weiter: \u201eIch und der Vater sind eins\u201c. (Joh 10,30)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, dieser HERR, der ewig handelnde Gott, gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit (Hebr 13,8), will engste Gemeinschaft mit uns haben. Welch eine Gnade! Im Abendmahl l\u00e4dt ER uns an Seinen Tisch und wir d\u00fcrfen (zeichenhaft) in Brot und Wein Gemeinschaft mit IHM haben. Damit ist der Bogen geschlagen vom AT zum NT und bis in unsere Tage \u2013 von dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, dem Retter, der Mose erschien, um durch ihn Israel aus der Sklaverei in \u00c4gypten zu retten, hin zu Jesus, dem Retter, der uns aus der Sklaverei von S\u00fcnde, Tod und Teufel retten will, wenn wir IHN anrufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ER klopft auch an deine Herzenst\u00fcr und will dich retten f\u00fcr Sein ewiges Reich. Bist du bereit, wie Mose, und sagst: \u201eHier bin ich?\u201c Ich selbst habe mich f\u00fcr Jesus entschieden und liebe IHN, meinen Retter, seit meiner Jugend und will ohne IHN nicht leben. IHM sei Lob und Ehre Preis und Dank, da\u00df ER uns so liebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wolfgang Wilke, K\u00f6ln<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt viele Christen, die haben ein gest\u00f6rtes Verh\u00e4ltnis zum Alten Testament. 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