{"id":16467,"date":"2019-06-04T09:29:33","date_gmt":"2019-06-04T07:29:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16467"},"modified":"2019-06-04T09:30:01","modified_gmt":"2019-06-04T07:30:01","slug":"berlin-2019-al-kuds-tag-der-israelfeinde-gedanken-zum-versagen-der-deutschen-politik-im-blick-auf-israel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16467","title":{"rendered":"Berlin 2019 &#8211; Al-Kuds-Tag der Israelfeinde &#8211; Gedanken zum Versagen der deutschen Politik im Blick auf Israel"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Mitten in Berlin fordern Tausende das Ende Israels. Nicht mit sch\u00f6nen Worten, erst recht nicht mit Argumenten, sondern voller Hass gen\u00e4hrt vom Glauben an Allah. Seit Jahren brennt in der deutschen Hauptstadt zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan die Fackel des Israelhasses. &#8222;Kinderm\u00f6rder Israel&#8220; und &#8222;Zionismus ist Rassismus&#8220; hei\u00dfen die Spr\u00fcche auf den Schildern. Es geht um die &#8222;Freiheit f\u00fcr Pal\u00e4stina&#8220; und gegen den &#8222;Apartheidstaat Israel&#8220;. Mit der Wirklichkeit im demokratischen Staat Israel hat das alles nichts zu tun. Aber die Wahrheit ist f\u00fcr die Demonstranten vielleicht nicht so wichtig.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8222;Jerusalem-Tag&#8220; (arabisch: Al-Kuds) ist offener Israelhass<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der inzwischen zur Tradition gewordene &#8222;Al-Kuds-Tag&#8220; wurde vom iranischen Ayatollah-Regime unmittelbar nach der &#8222;Islamischen Revolution&#8220; 1979 ausgerufen. Der letzte Tag im Ramadan ist dem Israelhass gewidmet. Das Ziel ist die islamische Eroberung Jerusalems und das Ende des Staates Israel. Die offiziellen Kirchen hierzulande hatten zuvor den Moslems einen gesegneten Ramadan gew\u00fcnscht. Es mutet an wie &#8222;Friede, Freude, Eierkuchen&#8220; wenn seit Jahren schon der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx (beide hatten in Jerusalem so mutig das Kreuz versteckt) sich mit Gr\u00fc\u00dfen und Gl\u00fcckw\u00fcnschen zum Fastenmonat \u00fcberbieten, der immer auch und immer schon ein Kriegs- und Terrormonat war. Kirchlicher Klartext zum Al-Kuds-Ramadan? Fehlanzeige!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Iran hat in den vier Jahrzehnten den Worten Taten folgen lassen: Hamas, Hisbollah und andere k\u00f6nnen Terror \u00fcber Israel bringen, weil die Ideologie und das Geld von den Ayatollahs kommen. Denen \u00fcbrigens hatte der deutsche Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeiner mit wohl gesetzten Worten im Namen seiner Landsleute im Februar zum vierzigsten Jahrestag der &#8222;Islamischen Revolution&#8220; gratuliert. Merkw\u00fcrdig? Nicht wirklich! Steinmeier hatte auch in Ramallah am Grab des Terroristenf\u00fchrers Arafat im Mai 2017 einen Kranz niedergelegt, &#8222;im Namen Deutschlands&#8220; versteht sich. So wirkt es etwas schr\u00e4g, wenn dieser Steinmeier mit gesenkter Stimme den Antisemitismus verurteilt. Mancher w\u00fcrde es verlogen nennen. Vielleicht will er auch nur ein Zeichen setzen &#8222;gegen Rechts&#8220;, wie das immer so sch\u00f6n hei\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8222;Jerusalem-Frage&#8220; ist Pr\u00fcfstein deutscher Politik<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber am 1. Juni waren es vor allem Moslems, die in Berlin ihren Antisemitismus und ihre Israelfeindschaft zeigten. Die Antisemitismus-Beauftragte der AfD, Beatrix von Storch, hatte ein Verbot der Demo gefordert. Der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) hatte ein Verbot pr\u00fcfen lassen, aber nicht wirklich Erfolg. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut des gefeierten Grundgesetzes. Wir brauchen kein Verbot, wir brauchen anst\u00e4ndige Politiker, die dem Unsinn widersprechen. Noch mehr, aufrichtige Politiker, die Taten sprechen lassen! Die Maskerade mit Kippa bei der Gegendemo ist zu wenig und erscheint wie kurioser Klamauk. Erst recht, wenn der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein (CDU), vor Tagen vom Tragen der Kippa in der \u00d6ffentlichkeit abgeraten hatte. F\u00fcrs Fernsehen hatte sich der Felix dann am Al-Kuds-Tag die traditionelle j\u00fcdische Kopfbedeckung aufgest\u00fclpt. Was denn nun? Rein in die Kartoffeln oder raus? Klarheit h\u00f6rt sich anders an und Verbundenheit mit Juden hier im Lande und dem Land Israel sieht anders aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Reden wir nicht \u00fcber Klein und Steinmeier, reden wir \u00fcber Angela Merkel. Die deutsche Bundeskanzlerin hat mehrmals schon die Sicherheit des Staates Israel als &#8222;deutsche Staatsr\u00e4son&#8220; proklamiert. Hochherrschaftliche Worte! Oder doch nur leeres Get\u00f6se? An Stelle ihrer Anti-Trump-Rede in der Harvard-Universit\u00e4t in den USA w\u00e4re sie besser daheim geblieben. Nur f\u00fcr diese Beifall-heischende Ansprache so viele Flugmeilen \u00fcber den Ozean und n\u00e4chsten Tag zur\u00fcck; wenn das &#8222;Klima-Greta&#8220; w\u00fcsste?! Ja, ist hier nicht das Thema. Thema ist Deutschlands Verbundenheit mit Israel, gerade im Zeichen des Al-Kuds-Tages. Merkel h\u00e4tte dem viel gescholtenen US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump in diesem Punkt endlich folgen k\u00f6nnen: Jerusalem ist die Hauptstadt des Staates Israel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am j\u00e4hrlichen Al-Kuds-Tag in Berlin wird in Berlin verk\u00fcndet: Jerusalem ist die Hauptstadt des Staates Israel. Und weiter: Zum j\u00e4hrlichen Gedenken der sogenannten &#8222;Kristallnacht&#8220; und zur Erinnerung an das Wunder der deutschen Einheit, wird 30 Jahre nach dem Mauerfall, am 9. November 2019 die Bundesrepublik Deutschland ihre Botschaft in Jerusalem er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und fortan wird Deutschland bei israelfeindlichen Abstimmungen in der UNO abw\u00e4gen und eher pro Israel sein. Das w\u00e4re ein erstes Zeichen gegen Antisemitismus, gegen Antizionismus und f\u00fcr Israel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Blick in die Bibel: &#8222;W\u00fcnschet Jerusalem Gl\u00fcck! Es m\u00f6ge wohlgehen denen, die dich lieben! Es m\u00f6ge Friede sein in deinen Mauern und Gl\u00fcck in deinen Pal\u00e4sten! Um meiner Br\u00fcder und Freunde willen will ich dir Frieden w\u00fcnschen. Um des Hauses des HERRN willen, unseres Gottes, will ich dein Bestes suchen.&#8220; (aus Psalm 122). Wer sich an die Seite Israels stellt, wird gesegnet werden. Das ist das Grundgesetz der Heilsgeschichte, festgeschrieben im Wort Gottes an Abraham: &#8222;Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen.&#8220; Was Fluch hei\u00dft, kennt Deutschland aus dem Jahre 1945.<\/p>\n<p><em>Egmond Prill &#8211; Alle Rechte vorbehalten, Juni 2019<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.egmond-prill.de\"><em>www.egmond-prill.de<\/em><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitten in Berlin fordern Tausende das Ende Israels. Nicht mit sch\u00f6nen Worten, erst recht nicht mit Argumenten, sondern voller Hass gen\u00e4hrt vom Glauben an Allah. 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