{"id":16333,"date":"2019-03-28T17:40:03","date_gmt":"2019-03-28T16:40:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16333"},"modified":"2019-03-28T17:40:03","modified_gmt":"2019-03-28T16:40:03","slug":"vom-ersten-tag-an-einzigartig-rede-zum-marsch-fuer-das-leben-in-washington-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16333","title":{"rendered":"&#8222;Vom ersten Tag an einzigartig&#8220; &#8211; Rede zum Marsch f\u00fcr das Leben in Washington 2019"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>In Washington haben am 18. Januar 2019 \u00fcber 100.000 Menschen, darunter viele Jugendliche und junge Erwachsene, am 46. Marsch f\u00fcr das Leben teilgenommen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto \u201eVom ersten Tag an einzigartig\u201c. Wir dokumentieren hier die Rede des j\u00fcdischen Rechtsanwaltes, Autors und politischen Kommentators Benjamin Aaron Shapiro, die er beim diesj\u00e4hrigen Marsch f\u00fcr das Leben <\/em><em>gehalten hat:<\/em><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Geschichte Amerikas ist eine unglaubliche Geschichte. Es ist die Geschichte eines leuchtenden Ideals, das \u00fcber die Jahrhunderte erstrebt wurde, erweitert auf die Gesamtheit und alle Gruppen der Menschheit. Amerika wurde gegr\u00fcndet auf einem Versprechen gegen\u00fcber Gott, die von ihm gegebenen Rechte einzuhalten, die wichtigsten darunter das Recht auf Leben und das auf Freiheit. Nun mag Amerika dieses Versprechen noch unvollkommen erf\u00fcllt haben, doch bewegte sich unser Land stets in Richtung der Vervollkommnung dieses Versprechens. Mit der Zeit wurden auch diejenigen Gruppen ber\u00fccksichtigt und einbezogen, die beim Gr\u00fcndungsakt ungerechterweise ausgeschlossen worden waren. Doch eine Gruppe blieb unber\u00fccksichtigt. Diese Gruppe war einst der kostbarste Besitz eines gro\u00dfen und moralischen Volkes: seine Kinder. Die vom Sch\u00f6pfer uns anvertrauten Seelen, uns gegeben zur Pflege und Liebe. Wir bauten das Land f\u00fcr unsere Kinder, ebenso bauten wir unser Leben f\u00fcr unsere Kinder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann passierte etwas: wir als Land entschieden uns, sie auszutilgen. Wir entschieden, dass der Pr\u00e4sident wichtiger ist als die Kinder. Wir entschieden, dass Nutzen wichtiger ist als elementarer Anstand. Wir entschieden, dass wir ohne Risiko Millionen wehrlose Seelen abschlachten k\u00f6nnten. Stille Opfer f\u00fcr immer, Stimmen die nicht reden k\u00f6nnen. Wir entmenschlichten die Menschlichsten, die Unschuldigsten unter uns. Wir belogen uns selbst. Und dann bauten wir Mauern um diese L\u00fcge. Wir logen \u00fcber die Wissenschaft, wir produzierten anti-wissenschaftliche Argumente \u00fcber den Ursprung des Lebens. Wir behaupteten, dass menschliche Wesen in diesem Zustand noch keine menschlichen Wesen seien. Wir behaupteten, dass menschliche Wesen mit einer DNA, die von denen ihres Vaters und ihrer Mutter verschieden ist, und die mit 12 Wochen selbst ihre roten Blutk\u00f6rperchen produzieren, mit 8 Wochen ihre eigenen Fingerabdr\u00fccke, mit 5 Wochen ihre eigenen Augen, Beine und H\u00e4nde, mit 3 Wochen ihr eigenes Nervensystem haben, wir behaupteten, dass diese keine menschlichen Wesen, kein menschliches Leben darstellen, sondern lediglich wegwerfbare Ballen von Fleisch. Wir k\u00e4mpften daf\u00fcr, nicht direkt der h\u00e4sslichen Wahrheit unserer Taten ins Gesicht zu sehen. Wir erfanden Euphemismen: Schwangerschaftsabbruch, Abtreibung, Wahl. Wof\u00fcr wir uns wahrhaft einsetzten, war die Massent\u00f6tung von Ungeborenen: Millionen von Kindern, die nie aufgezogen w\u00fcrden, die nie ihre Augen \u00f6ffnen w\u00fcrden, die nie die Sonne sehen w\u00fcrden, die nie Eltern und sp\u00e4ter Gro\u00dfeltern werden k\u00f6nnten. Die Zerst\u00fcckelung von Babys in der Geb\u00e4rmutter, das Leiden der kleinen K\u00f6rper. Und wir sagten zu uns selbst: wir sind Virtuosen im Erfinden neuer L\u00fcgen. Wir drehten Gut und B\u00f6se um. Wir sagten uns, dass das T\u00f6ten weitergehen m\u00fcsste, da, wenn es nicht weiterginge, dies Frauen benachteiligen w\u00fcrde oder Kriminalit\u00e4t erh\u00f6hen oder \u00f6konomische H\u00e4rtef\u00e4lle verursachen. Wir sagten den jungen Frauen, dass Abtreibung nicht nur eine Wahl ist, sondern eine wertvolle, lohnende Wahl. Wir rieten ihnen, ihre Abtreibung laut zu verk\u00fcndigen, stolz zu sein, an der T\u00f6tung der Ungeborenen teilzunehmen. Wir schlossen diejenigen aus der Gesellschaft aus, welche f\u00fcr das Leben einstehen. Gouverneur Andrew Cuomo von New York sagte vor nur wenigen Jahren, dass diejenigen, welche f\u00fcr das Leben einstehen, keinen Platz im Staat New York haben. Und gerade diese Woche sagte Kanadas Premierminister Justin Trudeau, dass die Lebenssch\u00fctzer nicht in \u00dcbereinstimmung sind mit dem, wof\u00fcr wir heute als Gesellschaft stehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun, vielleicht haben sie recht. Wir, die wir hier versammelt sind, sind nicht in \u00dcbereinstimmung mit der Gesellschaft. Wir leben in einer Zeit, in der die demokratische Partei Abtreibung quasi als Sakrament bereitwillig angenommen hat. Und nebenbei gesagt haben auch viele aus der republikanischen Partei versprochen, \u201eplanned parenthood\u201c die Subventionen zu streichen, taten es aber nicht, als sie die Macht hatten, es zu tun. Wir leben in einer Zeit, in der selbst Pro-Life-Nationen weltweit anfangen, ihre gesetzlichen Standards zum Schutz ungeborener Kinder aufzuweichen. So sind wir vielleicht tats\u00e4chlich nicht in \u00dcbereinstimmung mit dem Rest der Gesellschaft. Dazu sage ich: Gut!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genau das waren auch die K\u00e4mpfer gegen die Sklaverei, das waren auch die B\u00fcrgerrechtler, die M\u00e4rtyrer in Rom und die Juden in \u00c4gypten. Gerechtigkeit muss nicht popul\u00e4r sein, sie muss nur gerecht sein. Und so marschieren wir \u2013 wir marschieren f\u00fcr diejenigen, die es nicht k\u00f6nnen. Die Medien werden uns ignorieren, weil sie es immer tun. Sie berichten lieber \u00fcber andere M\u00e4rsche. \u00dcber die f\u00fcnf Personen, die morgen hier auftauchen werden. Sie berichten \u00fcber die M\u00e4rsche, die sie politisch bevorzugen. Sie wetten, dass die Zehntausende von uns, die hier jedes Jahr der K\u00e4lte trotzen und hier stehen, in den Seelen des k\u00fcnftigen Amerikas vergessen sein werden. Wir werden nicht vergessen sein! Unsere Kinder, geschlachtet \u00fcber die Jahrzehnte, erinnern sich. Sie sehen uns von oben. Sie wissen, dass sie etwas bedeuteten und dass sie so lange weiter etwas bedeuten, wie wir sie in unseren Ged\u00e4chtnissen behalten und in unseren Herzen. Unsere Kinder, die heute hier mit uns stehen, werden sich ebenfalls erinnern, sie werden sich erinnern und sie werden selbst marschieren, bis sie dies nicht mehr m\u00fcssen. Unsere Kinder, die jetzt noch ungeboren sind, werden sich erinnern und sie werden uns in ihren Gebeten danken. Und am allerwichtigsten: Gott, der Nationen baut und erh\u00e4lt, der Leben bringt und es erh\u00e4lt, der mit denen ist, die am meisten durch die H\u00e4nde des B\u00f6sen leiden, er wird unser ebenfalls gedenken. Er wird sich Amerikas erinnern und er wird es segnen. Gott wird uns segnen, weil wir die W\u00e4chter seiner wertvollsten Sch\u00f6pfungen sind. Wir stehen zwischen Amerika und der Finsternis, und wir werden marschieren, bis diese Finsternis f\u00fcr immer verbannt ist und alle unsere Kinder miteinander im Sonnenlicht stehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ben Shapiro, Washington, 18.1.2019<br \/>\nFoto: Gage Skidmore \/ wikimedia<br \/>\n\u00dcbersetzung: Dr. Manfred Koebel, K\u00f6lliken (Schweiz)<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: Aufbruch &#8211; Informationen des Gemeindehilfsbundes (M\u00e4rz 2019)<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.gemeindehilfsbund.de\/fileadmin\/Aufbruch\/Aufbruch_1_2019.pdf\">Die aktuelle Ausgabe des \u201eAufbruch\u201c kann hier heruntergeladen werden.<\/a> Wenn Sie den \u201eAufbruch\u201c kostenlos abonnieren m\u00f6chten, teilen Sie uns Ihren Wunsch gerne mit. (Gesch\u00e4ftsstelle des Gemeindehilfsbundes, M\u00fchlenstr. 42, 29664 Walsrode, Tel.: 05161\/911330; info@gemeindehilfsbund.de).<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Washington haben am 18. Januar 2019 \u00fcber 100.000 Menschen, darunter viele Jugendliche und junge Erwachsene, am 46. Marsch f\u00fcr das Leben teilgenommen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto \u201eVom ersten Tag an einzigartig\u201c. 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