{"id":16305,"date":"2019-03-16T22:00:12","date_gmt":"2019-03-16T21:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16305"},"modified":"2019-03-16T22:02:08","modified_gmt":"2019-03-16T21:02:08","slug":"andacht-ueber-lukas-2231-32-ich-aber-habe-fuer-dich-gebeten-dass-dein-glaube-nicht-aufhoere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16305","title":{"rendered":"Andacht \u00fcber Lukas 22,31-32: &#8222;Ich aber habe f\u00fcr dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufh\u00f6re.&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. Ich aber habe f\u00fcr dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufh\u00f6re. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so st\u00e4rke deine Br\u00fcder. (Lukas 22, 31 und 32)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie klar l\u00e4sst uns der Heiland in obigen Worten in die uns umgebende unsichtbare Welt hineinschauen! Gar zu leicht vergessen wir, dass wir viel mehr von der unsichtbaren als von der sichtbaren Welt abh\u00e4ngig sind. Diese Tatsache lernt der Glaube aus Gottes Wort und aus Gottes F\u00fchrungen mit uns, und richtet sich t\u00e4glich danach ein mit Wachen und Beten. Petrus hatte keine Ahnung von der Gefahr, in der er stand. Der Feind, der umhergeht, wie ein br\u00fcllender L\u00f6we und sucht, welchen er verschlinge, hatte ihn beobachtet und sein Selbstvertrauen gesehen. Alle Schwachheiten der \u00fcbrigen J\u00fcnger, ihren Hochmut und ihre \u00c4u\u00dferlichkeit waren ihm wohlbekannt. Es verdross ihn, dass Jesu Auge so treu \u00fcber ihnen wachte, denn er wollte sie verst\u00f6ren. Die kleine Schar k\u00fcnftiger Zeugen war ihm ein Dorn im Auge.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darum trat er als Verkl\u00e4ger vor Gott und hielt ihm das Selbstvertrauen von Petrus und Schwachheit und Ehrgeiz der andern J\u00fcnger vor. Er sagte: \u201eEs ist nichts mit diesen Leuten, gib sie in meine Macht und Du wirst sehen, dass sie alle untreu sind.\u201c Wir d\u00fcrfen heilsam erschrecken bei dem Wort: \u201eSatan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen\u201c, um zu beweisen, dass ihr zu leicht seid. Unsere S\u00fcnden geben dem Verkl\u00e4ger ein Recht, gegen uns aufzutreten; darum lasst uns vor Gott wandeln und nie vergessen, dass wir nur unter Gottes Schutz geborgen sind. F\u00fcr alle aufrichtigen Seelen ist es \u00fcberaus tr\u00f6stlich zu sehen, wie Jesu Auge wacht, wenn wir gar keine Gefahr sehen, und wie treu er bei dem Vater f\u00fcr uns eintritt, damit wir in unserer Schwachheit nicht erliegen. Seine f\u00fcrbittenden, priesterlichen Arme trugen den Petrus \u00fcber den Abgrund der Verleugnung hin\u00fcber; und wenn du heute in der Gnade stehst, so hast du es derselben hohepriesterlichen Treue Jesu zu verdanken, die dich gehalten und bewahrt hat. O, wie muss doch unsere Losung sein: \u201eRein ab und Christus an!\u201c \u2013 damit wir auch am b\u00f6sen Tage nicht zuschanden werden. Die betenden Leute braucht der treue Hohepriester zum St\u00e4rken der schwachen Br\u00fcder. Wie besch\u00e4mend und beugend ist seine Liebe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Herr, ich bin nicht wert aller Bewahrung, aller St\u00e4rkung, aller F\u00fcrbitte, die auch ich schon erfahren habe. Dir \u00fcbergebe ich mich aufs Neue in Deine Bewahrung f\u00fcr meine ganze Lebenszeit. Amen. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Elias Schrenk <\/em><em>(1831 \u2013 1913), Suchet in der Schrift &#8211; T\u00e4gliche Betrachtungen f\u00fcr das ganze Jahr, Andacht am 17. M\u00e4rz<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. Ich aber habe f\u00fcr dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufh\u00f6re. 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