{"id":1626,"date":"2009-02-12T18:39:28","date_gmt":"2009-02-12T16:39:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=1626"},"modified":"2009-09-02T09:59:28","modified_gmt":"2009-09-02T07:59:28","slug":"die-wahrheit-die-wir-nicht-verschweigen-konnen-apg-527-33","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=1626","title":{"rendered":"Die Wahrheit, die wir nicht verschweigen k\u00f6nnen (Apg 5,27-33)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Wahrheit, die wir nicht verschweigen k\u00f6nnen (Apg 5,27-33)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1 Die Wahrheit, die von Menschen verboten wird<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Maulkorberlass<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Und sie brachten sie und stellten sie vor den Hohen Rat. (Apg 5,27) Es ist nicht das erste mal, dass Petrus und Johannes und die anderen Apostel, verhaftet worden sind und vor dem Sanhedrin verh\u00f6rt wurden. Die erste Verhaftung folgte auf die Heilung des Gel\u00e4hmten vor der sch\u00f6nen Pforte des Tempels und der anschlie\u00dfenden Verk\u00fcndigung im Tempel. Nach dem Verh\u00f6r vor dem Hohen Rat lie\u00df man sie frei unter einer Bedingung: \u2026keinesfalls zu reden oder zu lehren in dem Namen Jesu. (Apg 4,18)<!--more--><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die dritte Verhaftung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daraufhin lie\u00df der Hohe Rat die Apostel ein zweites und hier nun ein drittes Mal verhaften: Und sie brachten sie und stellten sie vor den Hohen Rat. Und der Hohepriester fragte sie und sprach: Haben wir euch nicht streng geboten, in diesem Namen nicht zu lehren? Der Hohepriester erinnerte die Apostel an das \u201eausdr\u00fcckliche\u201c und strenge Verbot, im Namen Jesu zu reden und zu lehren. Er kommt dann zu folgenden zwei Feststellungen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und seht, ihr habt Jerusalem erf\u00fcllt mit eurer Lehre (5,28)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr wollt das Blut dieses Menschen \u00fcber uns bringen (5,28)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Jerusalem erf\u00fcllt mit \u201eeurer\u201c Lehre<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Anklage ist klar: Die Apostel hatten das klare Verbot des Hohen Rates missachtet. Offensichtlich war die Verk\u00fcndigungsarbeit so effektiv, dass tats\u00e4chlich ganz Jerusalem von dieser Lehre wusste. Ihr habt Jerusalem erf\u00fcllt mit eurer Lehre. Der Ausdruck \u201eeure Lehre\u201c ist nat\u00fcrlich abwertend gemeint und kann mit \u201efalscher Lehre\u201c gleichgesetzt werden. Was ihr da vertretet, ist \u201eeure\u201c Lehre, nicht Lehre des Gesetzes und der Propheten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sein Blut \u00fcber uns<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der zweite Vorwurf lautet: Ihr wollt das Blut dieses Menschen \u00fcber uns bringen. (5,28) Eine Wendung, die auf das Gesetz des Mose zur\u00fcckgeht. Die Blutschuld kommt \u00fcber den Menschen, der ein todesw\u00fcrdiges Vergehen begangen hat (3Mose 20,9). Es stand au\u00dfer Frage, dass der Hohe Rat den Tod Jesu gewollt hatte. Gegen das Votum des Pilatus, der von der Unschuld Jesu \u00fcberzeugt war, drang der Hohe Rat unter der Leitung des Hohepriester auf den Kreuzestod Jesu. Der Hohepriester meinte, im Sinne Gottes zu handeln. Dem widersprach nun die Verk\u00fcndigung der Apostel diametral: Der Gott unsrer V\u00e4ter hat Jesus auferweckt, den ihr an das Holz geh\u00e4ngt und get\u00f6tet habt. Den hat Gott durch seine rechte Hand erh\u00f6ht zum F\u00fcrsten und Heiland (5,30.31) Das lie\u00df den klaren R\u00fcckschlu\u00df zu: Der Hohe Rat hat den messianischen Anspruch bewu\u00dft geleugnet und den Messias zum Tode verurteilt. Dann l\u00e4ge tats\u00e4chlich die Blutschuld am Tod des Messias auf dem Hohen Rat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verbotene Wahrheit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem Gamaliel, ein Mitglied des Hohen Rates, durch seinen Rat, die angedachte T\u00f6tung der Apostel verhinderte, entschied man sich f\u00fcr eine erneute Bekr\u00e4ftigung des Rede- und Lehrverbotes: Sie lie\u00dfen sie gei\u00dfeln und geboten ihnen, nicht mehr im Namen Jesu zu reden. (Apg 5,40)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis heute wird versucht, die Wahrheit mit Denk- und Redeverboten zu unterdr\u00fccken. Zwar d\u00fcrfen wir uns in Deutschland, verfassungsrechtlich gesch\u00fctzt, frei \u00e4u\u00dfern und sagen was wir denken und glauben. Doch schon heute greifen unausgesprochene Denk- und Redeverbote und es gibt eindeutige Tendenzen, die Wahrheit auch per Gesetz zu unterdr\u00fccken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im \u201eBerliner Aktionsplan gegen Homophobie\u201c, ein Antrag der Fraktion B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen vom 1.12.2008 im Berliner Abgeordnetenhaus kann man in der Begr\u00fcndung des Antrages u. a. folgenden Satz lesen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIn vielen Religionen gilt Homosexualit\u00e4t als S\u00fcnde. Religionsfreiheit darf aber keine Rechtfertigung f\u00fcr Volksverhetzung, Gewalttaten, Konversionstherapien oder K\u00fcndigungen aufgrund der sexuellen Identit\u00e4t sein.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eKonversionstherapien\u201c werden hier \u201ekriminalisierend\u201c im selben Atemzug mit Volksverhetzung genannt. Die Absicht ist klar: Auf kurz oder lang m\u00f6chte man (freiwillige!) \u201eKonversionstherapien\u201c, die homosexuellen M\u00e4nnern und Frauen im Namen Jesu Befreiung und Ver\u00e4nderung ihrer sexuellen Orientierung erm\u00f6glichen, gesetzlich verbieten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Europarat forderte 2007 die Regierungen der Mitgliedsstaaten auf mit \u201ealler Entschiedenheit\u201c gegen die Einbeziehung des Kreationismus &#8211; der die Evolution der Arten durch nat\u00fcrliche Auslese leugnet &#8211; in den Unterricht als gleichberechtigte Wissenschaftsdisziplin neben der Evolutionstheorie anzugehen. In einer verabschiedeten Entschlie\u00dfung erkl\u00e4rt die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE): &#8220;Wenn wir nicht acht geben, k\u00f6nnte der Kreationismus zu einer Bedrohung f\u00fcr die Menschenrechte werden.&#8220; Auch hier: Die Wahrheit Gottes wird als Bedrohung wahrgenommen und die Regierungen werden aufgefordert, entschieden gegen diese Wahrheit \u201eanzugehen\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Petrus lie\u00df sich den Mund nicht verbieten, als er folgende Aussage vor dem Hohen Rat macht: \u201eUnd in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden. (Apg 4,12). Wer diese Wahrheit heute in Deutschland vertritt, darf das zwar tun, aber er verst\u00f6\u00dft gegen die unausgesprochenen Regeln der politischen Korrektheit. In Nordkorea, in Saudi-Arabien, im Iran, kann das Bekenntnis dieser Wahrheit das Leben kosten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2 Die Wahrheit, die wir nicht verschweigen k\u00f6nnen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gottes Wort bricht Menschenwort<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man mu\u00df Gott mehr gehorchen als den Menschen.&#8220; (Apg 5,29) Christen waren durch das Wort Gottes verpflichtet, sich unter gesetzliche Anordnungen zu beugen. Petrus selbst schreibt es in seinem ersten Brief: &#8222;Seid untertan aller menschlichen Ordnung um des Herrn willen.&#8220; (1Petr 2,13) Doch keineswegs wurde damit blinder Kadavergehorsam gefordert, denn es gab ein wichtiges Korrektiv: Man mu\u00df Gott mehr gehorchen als den Menschen (5,29).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Korrektiv korrigiert auch die unausgesprochenen Denk- und Redeverbote der politischen Korrektheit. Deshalb lasst uns wie die J\u00fcnger mutig, frei und fr\u00f6hlich bekennen: Jesus Christus, gekreuzigt und auferstanden von den Toten: Er allein ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch ihn. (Joh 14,6). Wir wollen mit Glauben und Verstand bekennen und begr\u00fcnden: Der allm\u00e4chtige Gott hat Himmel und Erde durch sein sch\u00f6pferisches Christuswort (m\u00fchelos in sechs Tagen!) erschaffen. Und auch wenn es B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen nicht ins weltanschauliche Konzept pa\u00dft: Selbstverst\u00e4ndlich kann der allm\u00e4chtige Gott Menschen, die mit der Hilfe des auferstandenen Christus, Ver\u00e4nderung ihrer homosexuellen Empfindungen suchen, Befreiung und Erneuerung schenken. Bei Gott ist kein Ding unm\u00f6glich!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mutig und frech<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Petrus ist vor dem Hohen Rat \u00e4u\u00dferst mutig, geradezu frech. Er nutzt die Gelegenheit um vor dem hohen Rat das zu verk\u00fcnden, was er ja gerade unter Verbot nicht verk\u00fcnden sollte. Der Gott unsrer V\u00e4ter hat Jesus auferweckt, den ihr an das Holz geh\u00e4ngt und get\u00f6tet habt. Den hat Gott durch seine rechte Hand erh\u00f6ht zum F\u00fcrsten und Heiland, um Israel Bu\u00dfe und Vergebung der S\u00fcnden zu geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Jesus Christus, der Gekreuzigte<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Gott unsrer V\u00e4ter hat Jesus auferweckt, den ihr an das Holz geh\u00e4ngt und get\u00f6tet habt. Der Hohe Rat hatte Jesus durch eigenen Beschlu\u00df und durch die Hand er R\u00f6mer an das Holz geh\u00e4ngt und get\u00f6tet. Dem Gesetz nach galt der Mann, der an ein Holz geh\u00e4ngt wurde, als von Gott verflucht. Verflucht ist jeder, der am Holz h\u00e4ngt (5Mose 21,23). Doch wie konnte es geschehen, dass der Sohn Gottes als Verfluchter an ein Kreuz geh\u00e4ngt wurde?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christus aber hat uns erl\u00f6st von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde f\u00fcr uns (Gal 3,13).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, der unsere S\u00fcnde hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der S\u00fcnde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden sind wir heil geworden (1Petr 2,24)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus erl\u00f6st den Menschen vom Fluch des Gesetzes, indem er den Fluch auf sich nimmt \u201ef\u00fcr uns.\u201c Jesus tr\u00e4gt unsere S\u00fcnden hinauf auf das Kreuz, damit wir vor Gott als gerecht gelten d\u00fcrfen. Er wird verwundet, wir werden heil. Er stirbt, wir d\u00fcrfen leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Jesus Christus, von den Toten auferweckt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Gott unsrer V\u00e4ter hat Jesus auferweckt, den ihr an das Holz geh\u00e4ngt und get\u00f6tet habt. Der Hohe Rat hatte gemeint, den Fall \u201eJesus von Nazareth\u201c ein f\u00fcr alle Mal erledigen zu k\u00f6nnen, indem sie Jesus umbrachten. Die Auferstehung des gekreuzigten Christus machte dem Hohen Rat einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Indem Gott Jesus von den Toten auferweckte, zerri\u00df er nachtr\u00e4glich das Todesurteil des Hohen Rates und best\u00e4tigte den messianischen Anspruch Jesu: Er war nicht nur Jesus von Nazareth, sondern Jesus, der Christus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Jesus Christus, der die S\u00fcnden vergibt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den hat Gott durch seine rechte Hand erh\u00f6ht zum F\u00fcrsten und Heiland, um Israel Umkehr und Vergebung der S\u00fcnden zu geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Umkehr (Bu\u00dfe): Wenn Menschen auf dem falschen Weg sind, m\u00fcssen sie umkehren. Drei Bergsteiger aus S\u00fcdtirol haben sich im vergangenen Jahr in der Rakhiot Wand am Nanga Parbat in Todesgefahr begeben. Der falsche Weg hat Reinhold Kaufmann das Leben gekostet. Er st\u00fcrzte in eine tiefe Gletscherspalte. Nur mit der Umkehr, dem Abstieg auf einem anderen Pfad und der Rettung aus der Luft, konnten sich die beiden anderen Bergsteiger in Sicherheit bringen. Der Mensch ohne Jesus Christus befindet sich auf einem Weg des Todes. Geht er diesen Weg weiter, st\u00fcrzt er unweigerlich in die Gletscherspalte des ewigen Todes. Nur wer zu Jesus umkehrt, findet heraus aus der Todeszone und kann sein Leben retten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vergebung der S\u00fcnden: Jetzt hat es gerade Halbjahreszeugnisse an den Schulen gegeben. Unsere T\u00f6chter haben gute Zeugnisse mit nach Hause gebracht. Doch wenn Gott uns ein Lebenszeugnis ausstellt, dann sieht das leider nicht gut aus: Da ist keiner der Gutes tut, auch nicht einer (R\u00f6 3,12). Da ist keiner, der verst\u00e4ndig ist, keiner der nach Gott fragt (R\u00f6 3,11). Den Weg des Friedens kennen sie nicht und es ist keine Gottesfurcht bei ihnen (R\u00f6 3,18). Es ist hier kein Unterschied: Sie sind allesamt S\u00fcnder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten. (R\u00f6 3,23)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit diesem Zeugnis f\u00fchrt unser Weg in die Gletscherspalte des j\u00fcngsten Gerichts, in die Todeszone. Aber Gott m\u00f6chte nicht, dass wir dort enden und deshalb hat er Jesus durch seine rechte Hand erh\u00f6ht zum F\u00fcrsten und Heiland, um Israel Umkehr und Vergebung der S\u00fcnden zu geben. Wenn wir aber unsere S\u00fcnden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die S\u00fcnden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. (1Joh 1,9) Das schlechte Zeugnis wird ans Kreuz geheftet und f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt. Jesus stellt uns dann sein \u201eEinser-Zeugnis\u201c aus, dass uns im Endgericht bestehen l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Apostel als Zeugen der Auferstehung Christi<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wir sind Zeugen dieses Geschehens und mit uns der heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen. Das Irritierende an der Verk\u00fcndigung der Apostel war, dass sie bezeugten, dass sie Jesus Christus tats\u00e4chlich als Auferstandenen gesehen hatten und ihm begegnet waren. Es war also nicht nur eine \u201eLehre\u201c, sondern sie berichteten, was sie gesehen und erlebt hatten. Es waren echte Augenzeugenberichte. Sie hatten ganz pers\u00f6nlich den gesehen, von dem alle wussten, dass er eindeutig gekreuzigt worden war. Der Hohe Rat wollte das Zeugnis dieser M\u00e4nner nicht glauben. Und bis auf den heutigen Tag wird das Zeugnis dieser M\u00e4nner abgelehnt. Man will es nicht wahr haben oder kann es einfach nicht glauben, dass dieser Jesus Christus von den Toten auferstanden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Heilige Geist als Zeuge der Auferstehung Christi<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Apostel waren Augenzeugen der Auferstehung. Wir sind es nicht. Und doch ist es m\u00f6glich, so wie die Apostel fest und gewiss die Auferstehung Jesu Christi glaubend zu erkennen und zu bekennen. Wie ist das m\u00f6glich? Es ist m\u00f6glich, weil ein zweiter Zeuge hinzutritt: Und wir sind Zeugen dieses Geschehens und mit uns der heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen. Der Geist Gottes, wird denen gegeben, die Gott gehorchen und dieser Geist ist zugleich ein Zeuge der Auferstehung Christi. Ich h\u00e4tte vor 13 Jahren nicht sagen und bekennen k\u00f6nnen, ob Jesus Christus von den Toten auferstanden ist. Heute kann ich es mit festem Herzen erkennen und mit fester Stimme bekennen: Ja, Jesus Christus ist auferstanden von den Toten. Ich bin zwar kein Augenzeuge dieses Geschehens, aber durch den Heiligen Geist erkenne ich, dass das Zeugnis der apostolischen Augenzeugen wahr ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Heilige Geist als Zeuge \u201emeiner Auferstehung\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was sind wir f\u00fcr reich beschenkte Menschen, wenn der Heilige Geist in uns wohnt! Er ist in uns ein Zeugnis der Auferstehung Christi und zugleich Anzahlung f\u00fcr die eigene Auferstehung von den Toten: Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. (R\u00f6 8,10)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3 Die Wahrheit, die uns in die Entscheidung stellt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ablehnung und Ha\u00df<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als sie das h\u00f6rten, ging&#8217;s ihnen durchs Herz, und sie wollten sie t\u00f6ten. Das mutige Zeugnis vor dem Hohen Rat, f\u00fchrte nun zu einer w\u00fctenden Reaktion. Es ging ihnen durchs Herz. W\u00f6rtlich k\u00f6nnte man auch \u00fcbersetzen: Es zers\u00e4gte ihr Herz. Es ging ihnen durch und durch, sie wurden so von Ha\u00df erf\u00fcllt, dass sie anfingen Mordpl\u00e4ne zu schmieden. Der Hintergrund ist klar: Das Zeugnis der Apostel lie\u00df einen sehr unbequemen R\u00fcckschluss zu: Der Hohepriester Israels hatte den wahren Messias Gottes in einem Schauproze\u00df zum Tode durch Kreuzigung verurteilt. Das durfte nicht wahr sein, auch wenn es wahr war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Annahme und Glaube<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie anders die Reaktion des Hohen Rates im Vergleich zu den Reaktionen, die uns auf die Pfingstpredigt des Petrus berichtet werden. &#8222;Als sie aber das h\u00f6rten, ging&#8217;s ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den andern Aposteln: Ihr M\u00e4nner, liebe Br\u00fcder, was sollen wir tun? Kehrt um, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer S\u00fcnden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes. (Apg 2,38)Die nun sein Wort annahmen, lie\u00dfen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugef\u00fcgt etwa dreitausend Menschen.&#8220; (Apg 2,37-41) Die gleiche Botschaft f\u00fchrte zu zwei ganz unterschiedlichen Reaktionen: Die Einen erf\u00fcllte es mit abgrundtiefen Ha\u00df und Ablehnung, die anderen nahmen die Botschaft an, kehrten um zu Gott, bekannten ihre S\u00fcnden und empfingen die Gabe des Heiligen Geistes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Egal gibt es nicht!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In beiden F\u00e4llen wurde das Herz getroffen. Das Herz wurde durchbohrt oder zers\u00e4gt. Die Einen nahmen die Botschaft an, die anderen lehnten sie ha\u00dferf\u00fcllt ab. Einen Zwischenzustand kann es in dieser Frage auch nicht geben. Ich habe einige Monate im Haus einer Tante und ihrer Familie gewohnt. Sie hat mir eine wichtige Lebensweisheit beigebracht. Wenn sie mich fragte: M\u00f6chtest du lieber einen Nudelauflauf oder Putenbrust, dann antwortete ich gern: Es ist mir egal, ich esse das Eine oder das Andere. Dann hat sie mir sehr deutlich gesagt, dass sie ein \u201eegal\u201c nicht akzeptiert, ich solle doch bitte eine Entscheidung treffen, wenn sie mich schon frage. Wenn es schon in solchen scheinbar unwichtigen Fragen kein \u201eegal\u201c geben darf, dann erst recht nicht in der Sache \u201eJesus Christus.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gott stellt in die Entscheidung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Apostel Johannes, der hier mit Petrus vor dem Hohen Rat steht, wird sp\u00e4ter schreiben: Und das ist das Zeugnis, da\u00df uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. (1Joh 5,11.12) Gott stellt uns in die Entscheidung. W\u00e4hle meinen Sohn und du findest den Weg zum ewigen Leben. W\u00e4hle den Weg ohne Jesus und du wirst das ewige Leben nicht finden, dir bleiben Tod und Verdammnis. Ein \u201eegal\u201c gibt es hier nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4 Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1 Die Wahrheit, die von Menschen verboten wird (unsere Freiheit ist ein Geschenk, lasst uns dankbar sein, rechne aber auch damit, dass die Wahrheit verboten wird)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2 Die Wahrheit, die wir nicht verschweigen k\u00f6nnen (auch angesichts heutiger unausgesprochener Denk- und Redeverbote, wollen wir mutig und fr\u00f6hlich bekennen, Petrus nutzt offensichtlich jede Gelegenheit)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3 Die Wahrheit, die uns in die Entscheidung stellt. (In der Jesus-Frage gibt es kein \u201eegal\u201c, denn: Wer den Sohn hat, der hat das Leben, wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wahrheit, die wir nicht verschweigen k\u00f6nnen (Apg 5,27-33) 1 Die Wahrheit, die von Menschen verboten wird Der Maulkorberlass Und sie brachten sie und stellten sie vor den Hohen Rat. (Apg 5,27) Es ist nicht das erste mal, dass Petrus und Johannes und die anderen Apostel, verhaftet worden sind und vor dem Sanhedrin verh\u00f6rt wurden. 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