{"id":16212,"date":"2019-02-02T08:21:25","date_gmt":"2019-02-02T07:21:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16212"},"modified":"2019-02-01T16:27:22","modified_gmt":"2019-02-01T15:27:22","slug":"predigt-ueber-2-mose-31-15-wir-sind-berufen-und-beauftragt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16212","title":{"rendered":"Predigt \u00fcber 2 Mose 3,1-15: Wir sind berufen und beauftragt."},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem letzten Sonntag nach Epiphanias und der darauffolgenden Woche endet die Weihnachtszeit. Am Sonntag, den 3.2.2019, beginnt die Vorpassionszeit. Wir bewegen uns liturgisch also zwischen dem Geburtsfest Christi und seiner Kreuzigung, zwischen Geborenwerden und Sterben. Was liegt da n\u00e4her, als heute auch auf unser Leben zwischen Geborenwerden und Sterben zu schauen. Was ist das Wichtigste in unserem Leben, von dem es im Psalm 90, 10 hei\u00dft: Es w\u00e4hret siebzig Jahre, und wenn&#8217;s hoch kommt, so sind&#8217;s achtzig Jahre?<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir machen uns auf die Spur nach dem Entscheidenden in unserem Leben, indem wir uns in f\u00fcnf Schritten zun\u00e4chst <u>Moses Berufung<\/u> anschauen, dann seinen Auftrag vergleichen mit dem Auftrag unseres Herrn Jesus Christus. Abschlie\u00dfend werden wir auf diesem Hintergrund unserer jeweils eigenen Berufung nachsp\u00fcren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Gott handelt &#8211; Gnade<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mose kennen die meisten von uns schon lange, aus ihrer Kinderbibel, dem Kindergottesdienst oder Religionsunterricht: <em>Mose stammte aus dem j\u00fcdischen Stamm Levi, wurde nach seiner Geburt &#8211; aus Sorge um das Kind wegen des T\u00f6tungsbefehles des Pharao &#8211; am Ufer des Nils in einem Schilfk\u00e4stchen ausgesetzt. Die Tochter des Pharaos hat ihn gefunden und einer hebr\u00e4ischen Frau als Ziehmutter \u00fcbergeben, diese war die leibliche Mutter des Kindes. Nach der Stillzeit hat die Tochter des Pharaos das Kind als Sohn angenommen und ihm den Namen Mose gegeben. 40 Jahre sp\u00e4ter fl\u00fcchtete Mose nach Midian, nachdem er einen \u00e4gyptischen Aufseher get\u00f6tet hatte, weil dieser einen \u201eHebr\u00e4er\u201c erschlug. Dort hat ihm \u201eder Priester von Midian\u201c seine Tochter Zippora zur Frau gegeben. Mose h\u00fctete die Schafe seines Schwiegervaters, auch wieder 40 Jahre lang. In dieser Zeit musste Moses Demut lernen und von Gott vorbereitet werden. So kam Mose eines Tages an den Berg Horeb. Dort erschien ihm der Engel des Herrn im brennenden Dornbusch, um ihm sehr tiefe und weitreichende Dinge zu offenbaren.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt also keinerlei Grund, mit dem sich Mose etwa diese Gottesbegegnung verdient h\u00e4tte. Es war ganz allein Gottes Plan, dies geschehen zu lassen. Und Gott tut dies, als er die Zeit daf\u00fcr reif hielt. Gott handelt aus reiner Gnade.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wie hei\u00dft es von der Geburt Jesu? Als aber die Zeit erf\u00fcllt war, sandte Gott seinen Sohn (Gal 4,4). Zeiten und Stunden der Heilsgeschichte Gottes mit uns Menschen sind immer von Gott gesetzt. Sowohl die Zeiten mit seinem erw\u00e4hlten Volk Israel, als auch die Zeiten seines Sohnes, seiner Geburt, seinem Wirken, seinem Sterben, seiner Auferstehung, seiner Himmelfahrt und ebenso auch seiner sichtbaren Wiederkunft hier auf Erden, um alles zu vollenden. Es ist Gottes Gnade, sein gn\u00e4diges Handeln an seinem Volk, an seiner Gemeinde, an dieser Welt. Und da Gott in seiner Weisheit, Liebe und Gnade handelt, wissen wir weder Zeit noch Stunde (Mt 25,13).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Gott offenbart &#8211; Name<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir verehren keinen unbekannten und fernen Gott, wie die Athener zur Zeit des Apostels Paulus. Auch nicht viele G\u00f6tter wie die Religionen. Auch nicht irgendwelche G\u00f6tzenbilder von Menschenhand geschaffen. Auch nicht einen von einem Propheten erdachten Gott. Nein, wir kennen, loben und preisen den einzig wahren Gott, weil dieser sich selbst und seinen Namen offenbart hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus dem brennenden Dornbusch sprach er zu Mose, der sein Angesicht verh\u00fcllte: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Damit stellt er sich nicht nur vor als der Gott der Erzv\u00e4ter des Volkes Israel, sondern hier schimmert bereits die heilige Dreieinigkeit Gottes hervor. Und wenn Gott zu Mose spricht: \u201eIch bin, der ich bin\u201c, dann fallen uns sofort die vielen Ich-bin-Worte Jesu ein. Ebenso der Prolog des Johannesevangeliums: Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also bereits am brennenden Dornbusch gibt Gott die Erkl\u00e4rung seinens Namens JAHWE. Gott offenbart sich als der, der aus sich selbst heraus existiert, als der \u201eIch bin, der ich bin\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Gott, der Mensch wurde, ist der Immanuel, der Gott mit uns. Sein Name ist Jesus, das hei\u00dft der Retter. Er ist der Christus, der Gesalbte, Messias und Heiland. Diesen Gottessohn Jesus Christus bekennen die Apostel: Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden (Apg. 4, 12).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und in der Offenbarung (1, 4) werden die Gemeinden angesprochen: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt. Immanuel &#8211; Gott mit uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Gott wandelt &#8211; Rettung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem die \u201eZeit erf\u00fcllt\u201c und der \u201eName Gottes\u201c offenbart war, da sprach der HErr: Ich habe das Elend meines Volkes in \u00c4gypten gesehen, und ihr Geschrei \u00fcber ihre Bedr\u00e4nger habe ich geh\u00f6rt; ich habe ihre Leiden erkannt. Jetzt ist die Zeit der Wende. Und Gott verl\u00e4sst schon damals seinen himmlischen Thron, um selbst alles zu wirken: Und ich bin herniedergefahren, dass ich sie errette aus der \u00c4gypter Hand. Gott steht so sehr zu der Erw\u00e4hlung seines Volkes, dass er sich zu ihnen auf Augenh\u00f6he herabl\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und auch hier haben wir eine Entsprechung, ja eine Vervollkommnung in Jesus Christus: Er, der in g\u00f6ttlicher Gestalt war \u2026 ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz (Phil. 2, 6ff).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Israel, das Volk Gottes wurde gerettet aus der Sklaverei in \u00c4gypten. Das Blut des geschlachteten Passalammes bewahrte sie vor dem Todesengel, der alle Erstgeborenen t\u00f6ten sollte wegen des Ungehorsams des Pharaos. Hier wird der Pharao von seiner eigenen Blutschuld an den Erstgeborenen Israels eingeholt. Und Gott befahl, an dem Passalamm keinen Knochen zu brechen und es vollst\u00e4ndig zu essen, zur St\u00e4rkung f\u00fcr den Auszug aus der Knechtschaft in die Freiheit. Dieser Auszug geschah mitten durch das zur\u00fcckgehaltene Wasser des Schilfmeeres.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch hier haben wir eine Vorschattung, n\u00e4mlich des Rettungshandeln unseres Heilandes. Auch er musste uns retten aus der Knechtschaft, aus der viel schlimmeren Knechtschaft durch S\u00fcnde, Tod und Teufel. Wir waren alle miteinander in einer aussichtslosen Lage und Verlorenheit. Sie sind allesamt S\u00fcnder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, hei\u00dft es in R\u00f6mer 3, 23. Zu unserer und der ewigen Rettung konnte kein Opfertier ausreichen, sondern es bedurfte des teuren Blutes Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes (1.Petr. 1, 19).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Todesopfer Jesu am Kreuz zeigt auch ganz <u>bildlich<\/u> die Vervollkommnung des Rettungshandeln Gottes. Die Dornen des Dornbusches sind ja Folgen des S\u00fcndenfalls. Sie zeigen zugleich die S\u00fcndhaftigkeit und Verlorenheit des Menschen auf. Und als die Soldaten bei der Kreuzigung spotten und Jesus eine Dornenkrone aufsetzen, haben sie nicht erfasst, dass der Gottessohn f\u00fcr ihre und aller Menschen S\u00fcnde leidet und stirbt. Die Dornen stehen f\u00fcr das Gericht, Christus stirbt &#8211; unschuldig \u2013 gekr\u00f6nt und gequ\u00e4lt mit unseren S\u00fcnden. Die Strafe liegt auf ihm (Jes 53, 3).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und auch, dass dieser Dornbusch brennt, aber nicht verbrennt, zeigt Gottes gn\u00e4diges Bewahrungshandeln an. Alle Feuer der Verfolgung und Tr\u00fcbsal k\u00f6nnen Israel nicht verzehren. Denn der HErr spricht in Jesaja 43, 2: Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, und wenn du durch Str\u00f6me gehst, sollen sie dich nicht ers\u00e4ufen. Wenn du ins Feuer gehst, wirst du nicht brennen, und die Flamme wird dich nicht versengen. Israel musste zur Rettung durchs Wasser im Schilfmeer hindurch. Und zugleich weisen Wasser und Feuer weit dar\u00fcber hinaus, hin auf das Pfingstfest: Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erf\u00fcllt von dem Heiligen Geist. So hatte es bereits Johannes der T\u00e4ufer in prophetischer Rede von Jesus vorhergesagt: der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen (Mk 3, 11).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und damit dieses Rettungshandeln f\u00fcr einen pers\u00f6nlich wahr wird, dass ein Mensch neu geboren wird aus Wasser und Geist (Joh 3, 5), muss er auch durchs Wasser hindurch, wie der Apostel Paulus schreibt in R\u00f6mer 6, 4: So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also allein in diesem einen wahren Passahlamm haben wir die Erl\u00f6sung durch sein Blut, die Vergebung der S\u00fcnden, nach dem Reichtum seiner Gnade (Eph 1, 7). Deshalb sagt Jesus: Wenn ihr nicht esst das Fleisch des Menschensohns und trinkt sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch (Joh 6, 53).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Taufe und Abendmahl sind also tief vorgeschattet im Alten Bund und sind von Christus selbst eingesetzt als Heilsmittel f\u00fcr alle, die es im Glauben annehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4. Gott spricht zu &#8211; Verhei\u00dfung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was Gott hier seinem Volk zuspricht, ist das Ziel aus der Befreiung der Knechtschaft in \u00c4gypten. Der HErr spricht: Ich f\u00fchre sie hinauf in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig flie\u00dft, in das Gebiet der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber das Volk wird nicht auf direktem Weg in dieses Land gef\u00fchrt werden, es gibt vorher eine Zwischenstation. Der HErr sagte zu Mose: Und das soll dir das Zeichen sein, dass ich dich gesandt habe: Wenn du mein Volk aus \u00c4gypten gef\u00fchrt hast, werdet ihr Gott dienen auf diesem Berge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der <u>Berg Horeb<\/u>, der auch Gottesberg oder Berg Sinai genannt wird, liegt auf der Halbinsel Sinai zwischen dem Golf von Suez und dem Golf von Aqaba. In diesem Bergmassiv mit der h\u00f6chsten Erhebung von 2385 m \u00fcber dem Meeresspiegel, ist die genaue Lokalisierung des Gottesberges heute nicht gegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bevor sich Gott damals dem Mose am Berg Horeb offenbarte, musste Mose den Berg weitr\u00e4umig abgrenzen. Niemand durfte den Berg besteigen oder auch nur ber\u00fchren. Die Begegnung mit dem lebendigen, heiligen Gott galt als todesgef\u00e4hrlich. Denn der Gott der Gnade ist zugleich ein fordernder und richtender Gott. Der HErr fuhr im Feuer herab auf den Berg, mit Rauch und Beben. Die Zehn Gebote wurde gegeben, ebenso zahlreiche Anweisungen f\u00fcr das Zusammenleben und die Liturgie des alttestamentlichen Gottesdienstes. Der Sinaibund wurde geschlossen. Allein Mose durfte in einer Wolke verh\u00fcllt Gott begegnen. Mose bliebe 40 Tage und 40 N\u00e4chte auf dem Berg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Berg Horeb darf nicht verwechselt werden mit dem Berg Zion. Zion ist der heilige Berg und Wohnort Gottes. Der Horeb spielt im Neuen Testament so gut wie keine Rolle mehr. Der Apostel Paulus schreibt in Galater 4, dass das knechtende Gesetz des Sinaibundes im Jerusalem, das droben ist, seine Bedeutung verloren hat. Die Gemeinde Jesu ist das himmlische Jerusalem, in Freiheit. Wir sind deshalb nicht mehr Knechte Gottes, sondern Gottes Kinder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wodurch sind wir frei? Durch den Sohn Gottes und seinen Opfertod am Kreuz. Christus spricht: Das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird f\u00fcr viele zur Vergebung der S\u00fcnden (Mt 26, 28). Das ist der neue Bund des Geistes (2. Kor. 3, 6). So ist Jesus B\u00fcrge eines viel besseren Bundes geworden (Hebr 7,22).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wie dem Mose ein Zeichen zur Best\u00e4tigung gegeben wurde, so gab es auch f\u00fcr den neuen Bund ein Zeichen der Best\u00e4tigung. Als Johannes der T\u00e4ufer im Gef\u00e4ngnis sitzend noch unsicher war, ob Jesus der Messias sei, da lie\u00df ihm Jesus ausrichten: Blinde sehen, Lahme gehen, Auss\u00e4tzige werden rein und Taube h\u00f6ren, Tote stehen auf, Armen wird das Evangelium gepredigt. Eine Erf\u00fcllung der altestamentlichen Verhei\u00dfung aus Jeremia 29, 18. Damit wusste Johannes, dass Jesus der Christus ist, dass sein Reich angebrochen ist. In dieser Situation leben wir noch heute, quasi als Zwischenstation, bevor Christus sichtbar wiederkommt und alle, die an Christus glauben &#8211; egal ob sie noch leben oder gestorben sind &#8211; in den Himmel entr\u00fcckt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>5. Gott sendet &#8211; Auftrag<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es bleibt ja aber nicht bei der Begegnung Gottes mit Mose und beim Zuspruch der Verhei\u00dfungen. Sondern es folgt die Beauftragung, Mose wird gesendet. Zun\u00e4chst soll er die \u00c4ltesten von Israel versammeln und ihnen alles mitteilen. Und weiter hei\u00dft es: Danach sollst du mit den \u00c4ltesten Israels hineingehen zum K\u00f6nig von \u00c4gypten und zu ihm sagen: Der HErr, der Gott der Hebr\u00e4er, ist uns begegnet. Nun wollen wir gehen \u2026 .<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und auch das Sterben Jesu und die Aufnahme von Menschen in den neuen, ewigen Bund sind keine Privatangelegenheit. Sondern an alle Kinder Gottes ergeht der Auftrag des auferstandenen HErrn Jesu: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle V\u00f6lker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Glaubensgeschwister,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>1. Gott handelt \u2013 2. Gott offenbart \u2013 3. Gott wandelt \u2013 4. Gott spricht zu \u2013 5. Gott sendet.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das haben wir uns an Mose im alten Bund und an Jesus im neuen Bund angeschaut. Wie aber steht es um Dein Leben?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass jemand zum Glauben kommt und Kind Gottes wird, hat damit angefangen, dass der HErr selbst in dein Leben eingreift und handelt. Ob das am Anfang deines Lebens war oder mit 70 Jahren, es beginnt immer mit Gottes Gnade. So sagt Jesus: Nicht ihr habt mich erw\u00e4hlt, sondern ich habe euch erw\u00e4hlt &#8230; (Joh 15, 16).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wen Gott erw\u00e4hlt, dem macht er sich auch bekannt. Die meisten von Euch sind getauft und leben somit in den Verhei\u00dfungen und Zusagen unseres HErrn, wie Paulus Kol 2, 12 schreibt: Mit Christus seid ihr begraben worden in der Taufe; mit ihm seid ihr auch auferweckt durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten. Ihr seid neu geboren aus Wasser und Geist. Im Glauben lebt ihr als Kinder des Lichts. Und als Kinder Gottes zu leben, ist immer eine Beziehungsfrage. Als Kinder sind wir abh\u00e4ngig und bed\u00fcrftig. Und in Beziehung mit unserem himmlischen Vater sind wir im Gebet und im Lesen, Studieren und H\u00f6ren seines Wortes in der Bibel. So lernen wir Gott immer mehr kennen und lieben und wachsen in der Gewissheit, dass er bei uns ist alle Tage bis an der Welt Ende. Manchmal sp\u00fcrst Du das mehr, manchmal weniger, aber er ist immer bei dir und f\u00fcr dich da. Es ist dabei wichtig, wie ein Kind vollkommen auf Gottes Wort und sein Bei-Dir-Sein zu vertrauen. Zu vertrauen, dass er dich h\u00e4lt, auch wenn du nichts siehst und sp\u00fcrst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Teufel hingegen versucht immer wieder dein Vertrauen zu zerst\u00f6ren. Er will, dass du anf\u00e4ngst die Zusagen Gottes zu hinterfragen, zu bezweifeln und zu kritisieren. Das ist so wie im Paradies, als Gott die Menschen eingeladen hatte von allen B\u00e4umen zu essen, bis auf jenen einen. Die Schlange verdreht das alles. Indem sie die gro\u00dfz\u00fcgige <u>Einladung<\/u> Gottes zu einer <u>Verbotsfrage<\/u> umformuliert, nimmt die Verf\u00fchrung schon ihren Lauf: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen B\u00e4umen im Garten?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie ist bis heute ein Meister im Hinterfragen: Ist das wirklich so gemeint? Kann man das heute noch so sehen? Ist das nicht eine ganz andere Situation? Ist das wirklich so schlimm, wenn du dies oder jenes tust? Hast du nicht manchmal das Gef\u00fchl, dass Gott dich verl\u00e4sst?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solche Fragen muten dem Menschen zu, \u00fcber Gott und sein Wort zu urteilen, anstatt ihm zu vertrauen und zu gehorchen. Wer sich aber auf solche Fragen einl\u00e4sst und anf\u00e4ngt mit dem Versucher zu diskutieren, der verliert. &#8211; Was hilft dagegen? Das, was Jesus getan hat, als der Teufel ihn in der W\u00fcste versuchte: Jesus sprach zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5. Mose 6,13): \u00bbDu sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.\u00ab Da verlie\u00df ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel herzu und dienten ihm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir halten also fest: <em>1. Gott begegnet Dir mit seiner Gnade; 2. Er hat Dir seinen Namen offenbart, du darfst zu ihm sagen \u201eAbba, lieber Vater!\u201c; 3. Sein Rettungshandeln am Kreuz gilt auch Dir. 4. Und in deiner Taufe hat er Dich hineingenommen in sein Heil und dir alle seine Verhei\u00dfungen zugesprochen. Nun kommt noch 5. Sein Auftrag an Dich.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein Auftrag folgt auf seine Gnadenwahl: Nicht ihr habt mich erw\u00e4hlt, sondern ich habe euch erw\u00e4hlt und <u>bestimmt, dass ihr hingeht<\/u> und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, auf dass, worum ihr den Vater bittet in meinem Namen, er&#8217;s euch gebe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als seine Kinder beruft uns Gott, sein herrliches Reich mit aufzubauen. Und obwohl es ein himmlisches Reich ist, gestaltet es sich jetzt schon und w\u00e4chst auch hier auf Erden. Nicht dass wir es mit der irdischen Welt verwechseln, die muss am Ende vergehen, es wird einen neuen Himmel und eine neue Erde geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott ruft uns an seinem Reich mitzubauen, indem wir miteinander als Gemeinschaft der Heiligen leben, Gottesdienst feiern und den Missionsauftrag umsetzen. Und dabei kann und will Gott jeden gebrauchen und einsetzen. Was ist Deine Berufung? Hast Du daf\u00fcr ein h\u00f6rendes Herz? Suchst Du den Willen Gottes f\u00fcr dein Leben mit aufrichtigem Herzen &#8211; in Bibellesen, Bibelstudium und Gebet?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt Berufungen, die kommen ganz normal daher, mit Ehe, Familie und Beruf. Aber gerade auch hier ist es wichtig, auf Gottes Ruf und F\u00fchrung zu h\u00f6ren, in Hingabe an seinen Willen zu leben und es nicht so zu tun wie die Kinder dieser Welt, die das Reich Gottes nicht erben. Wir sollen nicht so handeln wie die Kinder dieser Welt, sagt Paulus in R\u00f6mer 12, 2. Das f\u00e4ngt bei Ehe, Familie und Beruf an. Die Ehe ist Gottes Stiftung, lest nach im Sch\u00f6pfungsbericht. Und Ehe gelingt nur und schenkt Erf\u00fcllung und Frieden, wenn sie mit Gott angegangen und gef\u00fchrt wird. Was wichtig ist, um den richtigen Partner zu finden, wird auf nur zwei Seiten in der Zeitschrift \u201eAufblick und Aufbruch\u201c beschrieben, die hinten ausliegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und beim Beruf ist es \u00e4hnlich. Der Beruf ist f\u00fcr uns Christen nicht nur ein Job, um m\u00f6glichst einfach oder viel Geld zu verdienen. Sondern wir machen alles, wohin wir gestellt sind, in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf im Wissen, wir haben auch hier von Gott einen Auftrag. Auch wenn uns das manchmal schwerf\u00e4llt oder nicht unseren W\u00fcnschen entspricht. Wir vertrauen auch hier auf die F\u00fchrung Gottes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weil wir Christen immer im Namen des Herrn unterwegs sind, geben wir in unserem Beruf unser Bestes, f\u00fcr Gott und f\u00fcr die Menschen. Wir sind in und mit unserem Beruf immer Zeugen unseres HErrn Jesus Christus. Martin Luther hat \u00fcbrigens einmal gesagt, Muttersein und Kinder erziehen sei der allerh\u00f6chste Beruf. Leider wird dies in unserer Gesellschaft so sehr mi\u00dfachtet und verachtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den normalen Berufungen geh\u00f6ren auch die vielen Berufungen, in der Gemeinde zu dienen. Hier gibt es keine passive Mitgliedschaft wie in einem Verein. Ein Christ hat auch immer eine Aufgabe in der Gemeinde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt aber auch au\u00dfergew\u00f6hnliche Berufungen Gottes, etwa in eine komplett andere Aufgabe, einen anderen Beruf, hinein, so wie damals bei Mose. Und wenn Gott ruft, dann kommt es nicht auf deine Gaben und F\u00e4higkeiten an, sondern ob du bereit bist zu gehorchen. \u201eJa Herr, hier bin ich, sende mich.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das sind manchmal ganz direkte Eingriffe Gottes in ein Menschenleben, so wie bei Mose oder Luther. Manchmal ziehen sich solche Entscheidungen aber auch \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume. Und Du als Mensch bist dir dabei \u00fcberhaupt nicht im Klaren. Ist es Gottes Ruf? Oder ruft da ein anderer? Sind es nicht vielleicht meine Vorstellungen, Tr\u00e4ume und W\u00fcnsche, die mich rufen? Auch hier gilt: Bibellesen, Beten und der seelsorgliche Austausch mit anderen Christen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und noch etwas ist wichtig: dem\u00fctig, geduldig und besonnen bleiben. Gott wird Zeichen geben, T\u00fcren \u00f6ffnen oder schlie\u00dfen. Wenn wir in st\u00e4ndiger Beziehung mit Gott leben, dann leitet er uns. Manchmal mit Blitz und Donner, oftmals aber mit sanfter Hand, manchmal f\u00fchrt er uns, ohne dass wir es merken. Wir d\u00fcrfen Schritte gehen und Entscheidungen treffen im Vertrauen auf ihn. Und oft merken wir erst im Nachhinein, oft erst Jahre sp\u00e4ter, wie Gott alles wunderbar gelenkt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei au\u00dfergew\u00f6hnlichen Schritten allerdings, so hat es mir mein Seelsorger gesagt, als wir nach der Wegnahme unseres Pfarramtes uns neu orientieren mussten und auch einige Angebote in ferneren Regionen hatten, bei solchen markanten Entscheidungen im Reich Gottes, da muss die Ampel auf \u201egr\u00fcn\u201c stehen, \u201egelb\u201c reicht nicht aus. Und deshalb sind wir noch hier.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn sie aber auf \u201egr\u00fcn\u201c steht, dann aber nicht z\u00f6gern und zweifeln. Denn wenn es wirklich glasklar Gottes Ruf ist, dann wird er mit dir, mit deinen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen, seinen Plan umsetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wenn Du mit Gott dein Leben gestaltest, dann brauchst nicht zu sagen, ich kann nicht reden, ich bin zu schwach und klein, ich bin nicht intelligent genug oder sonst irgend etwas. So hat Gott auch zum Apostel Paulus gesagt: Lass dir an meiner Gnade gen\u00fcgen; denn meine Kraft ist in den Schwachen m\u00e4chtig (2. Kor. 12, 9).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wahre Demut schaut nicht auf die eigene Unf\u00e4higkeit, sondern schaut auf Gott und seine M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und es gibt keinen Ort, an dem Du erf\u00fcllter, bewahrter und auch versorgter sein k\u00f6nntest, als im vollkommenen Willen Gottes zu leben. Das hei\u00dft nicht, dass Du zu irdischen G\u00fctern, Macht und Ruhm gelangst. Aber das Wort Jesu gilt: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, so wird euch alles andere zufallen (Mt 6, 33). Der HErr sorgt f\u00fcr die Seinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir m\u00fcssen uns aber im Klaren sein, jede au\u00dfergew\u00f6hnliche Berufung, die wirklich von Gott kommt, ist gr\u00f6\u00dfer als wir selbst und versetzt uns in ehrf\u00fcrchtige Abh\u00e4ngigkeit. Und das ist gut so, denn Gott verherrlicht sich in unvollkommenen Gef\u00e4\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und manchmal bereitet uns Gott auch jahre- oder jahrzehntelang auf eine Berufung vor, bei Mose waren es 40 Jahre. Deswegen betrachte dein ganzes Christenleben als Schulung Gottes. Sage nicht Kindergottesdienst reicht oder Konfirmandenunterricht oder Bibelschule oder gar Theologiestudium. Was wir \u00fcber Jahre <u>t\u00e4glich<\/u> ein\u00fcben in seiner Gemeinde, in Bibellesen und Gebet, das l\u00e4sst uns reifen f\u00fcr Gottes Berufungen. Deshalb tue das alles und lebe danach &#8211; jetzt und heute schon -, in Vorbereitung und in Erwartung auf Gottes Berufung, sein Ruf an dich. Und da spielt es gar keine Rolle, ob du 20, 40 oder 80 Jahre alt bist. Er kennt Zeitpunkt und Art. Das kann eine gro\u00dfe Berufung sein oder viele Kleinere, eine au\u00dfergew\u00f6hnliche oder normale. Und Gott kann seine Berufung in einem Menschenleben auch \u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Gott uns in eine Aufgabe hineinstellt, dann wird er seinen Plan mit uns St\u00fcck um St\u00fcck entfalten, wenn wir uns voller Vertrauen darauf einlassen. Wir bekommen dann meistens auch nicht alles gleich deutlich gemacht, das w\u00fcrde uns vielleicht auch \u00fcberfordern. Deshalb ist es wichtig, die einzelnen Lebensschritte mutig, im Vertrauen und mit Freude zu gehen, die Gott uns f\u00fchrt. Um auch diese zu erkennen, dazu ist deine pers\u00f6nliche Beziehung zu Christus entscheidend. Hier sind wir wieder bei Gemeinde, t\u00e4glichem Bibellesen und Gebet. Jesus selbst hat so in Beziehung mit seinem Vater t\u00e4glich gelebt, gehandelt und sich vorbereiten und leiten lassen. Nur in dieser Abh\u00e4ngigkeit von Gott bleiben wir bewahrt vor falschen Aktivit\u00e4ten, falschen Wegen und unfruchtbaren Werken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An Abraham und Sara lernen wir. Sie haben in hohem Alter der Verhei\u00dfung Gottes nicht vertraut, dass er ihre Unfruchtbarkeit noch wendet und einen Nachkommen schenkt. So versuchten sie selbst nachzuhelfen und Abraham ist zu Hagar eingegangen, die den Ismael geboren hat. Aber Gott h\u00e4lt seine Zusagen und so gebar Sara doch noch Isaak, das Kind der Verhei\u00dfung. Es kam zum Streit zwischen Ismael und Isaak, zwischen Hagar und Sara. Wie viel Streit, Ungl\u00fcck und Not k\u00f6nnen wir Menschen uns aufladen, wenn wir mit eigenem Planen und Wollen nachhelfen, statt auf Gottes Verhei\u00dfung zu vertrauen in Geduld. Lasst uns t\u00e4glich mit Gott leben und ihm vertrauen und danken, in Gemeinde, Ehe und Familie und Beruf!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als berufene Kinder Gottes zu leben, zu handeln, an Gottes Reich mitzubauen, das ist die h\u00f6chste Freude und Erf\u00fcllung, die wir haben k\u00f6nnen, auch wenn es manchmal mit Strapazen, Entbehrungen und Anfechtungen verbunden ist. Aber der HErr r\u00fcstet uns aus mit allem, was wir brauchen. Nicht im Voraus, sondern immer dann, wenn er es f\u00fcr richtig h\u00e4lt. In der Liebe zu Gott und zu den Menschen sind wir gerufen zu leben und zu dienen, denn Gott hat uns zuerst geliebt. Lasst uns diese Freude miteinander teilen. Christus spricht: Nicht ihr habt mich erw\u00e4hlt, sondern ich habe euch erw\u00e4hlt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, auf dass, worum ihr den Vater bittet in meinem Namen, er&#8217;s euch gebe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo stehst Du heute vor Deinem Gott?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Pfr. Ulrich J. Hauck, GHB-NbC-Gottesdienst in Landau-M\u00f6rzheim, 27.01.2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem letzten Sonntag nach Epiphanias und der darauffolgenden Woche endet die Weihnachtszeit. Am Sonntag, den 3.2.2019, beginnt die Vorpassionszeit. Wir bewegen uns liturgisch also zwischen dem Geburtsfest Christi und seiner Kreuzigung, zwischen Geborenwerden und Sterben. Was liegt da n\u00e4her, als heute auch auf unser Leben zwischen Geborenwerden und Sterben zu schauen. 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