{"id":16206,"date":"2019-01-29T22:14:28","date_gmt":"2019-01-29T21:14:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16206"},"modified":"2019-01-29T22:14:28","modified_gmt":"2019-01-29T21:14:28","slug":"der-gute-mensch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16206","title":{"rendered":"Der gute Mensch?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Mensch ist offensichtlich das einzige Wesen auf dieser Erde, das \u00fcber sich selbst nachdenkt. Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat sich eine gro\u00dfe Zahl von Meinungen angeh\u00e4uft. Eine kleine Auswahl soll uns einen Eindruck vermitteln:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Homer <\/em>(8. Jahrhundert v. Chr.): \u00abDenn wahrlich! Da ist nichts Armseligeres als der Mensch unter allem, so viel da auf der Erde atmet und kriecht.\u00bb <em>Bettina von Arnim <\/em>(1785\u20131859): \u00abDer Mensch ist ein wunderlich Wesen, das sich nicht begreifen l\u00e4sst.\u00bb <em>Erich Fromm <\/em>(1900\u20131980): \u00abDer Mensch ist eine Laune der Natur.\u00bb <em>Friedrich Nietzsche <\/em>(1844\u20131900): \u00abDenn der Mensch ist kr\u00e4nker, unsicherer, wechselnder, unfestgestellter als irgendein Tier sonst, daran ist kein Zweifel \u2013 er ist das kranke Tier.\u00bb <em>Charles Darwin <\/em>(1809\u20131882): \u00abDer Mensch ist jetzt, auch im rohesten Zustand, das dominierendste Tier, das je auf der Erde erschienen ist.\u00bb<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oft bin ich mit der Bahn unterwegs, um Vortr\u00e4ge zu halten. Vor einiger Zeit schrieb ich das achtseitige Faltblatt \u00abWie komme ich in den Himmel?\u00bb. Dieses gebe ich gerne an meinen Sitznachbarn im Zug weiter. Ich bevorzuge den Gro\u00dfraumwagen, unter anderem auch darum, weil ich dann nur einen Nachbarn habe. So kommt es nach anf\u00e4nglichem \u00abSmalltalk\u00bb schnell zu einem pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch, in dessen Verlauf ich gerne frage, ob er auch einmal im Himmel sein m\u00f6chte. Fast immer wird dies klar bejaht. Frage ich weiter nach, ob der Betreffende annimmt, ob er dort auch wirklich hinkommen werde, kommt prompt die Begr\u00fcndung: \u00abIch bin doch ein guter Mensch. Ich habe noch nie jemanden erschlagen, keinen Bankraub ver\u00fcbt, und wo immer es geht, tue ich Gutes. Das alles wei\u00df doch Gott.\u00bb<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese \u00dcberzeugung teilen nach meiner Erfahrung die meisten Menschen. Auch die obigen Zitate zeigen deutlich, dass wir Menschen ohne die Offenbarung Gottes in der Bibel nicht in der Lage sind, uns richtig einzusch\u00e4tzen. Die Bibel best\u00e4tigt unsere Erfahrung, dass die meisten sich als \u00abgute Menschen\u00bb bezeichnen w\u00fcrden: \u00abViele Menschen r\u00fchmen ihre G\u00fcte\u00bb (Spr\u00fcche 20,6). Aber die Bibel zeigt uns auch unmissverst\u00e4ndlich, dass unsere eigene Annahme zutiefst falsch ist. In 1. Mose 8,21 nennt Gott uns seine Diagnose: \u00abDas Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist b\u00f6se von Jugend auf.\u00bb<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir leben in einer Zeit der Tests \u2013 alle m\u00f6glichen Konsumg\u00fcter werden nach mancherlei Kriterien gepr\u00fcft, bewertet und publiziert. Auch diverse von Psychologen ausgearbeitete Verhaltenstests werden gerne angewandt. In Analogie dazu wollen wir im Folgenden den biblisch orientierten \u00abBin ich gut?\u00bb-Test durchf\u00fchren. Beantworten Sie bitte die folgenden vier Fragen:<\/p>\n<p><em>Haben Sie schon einmal gelogen? Dazu geh\u00f6ren auch Halbwahrheiten, kleine L\u00fcgen oder Flunkereien. <\/em> Ja \u2751 Nein<\/p>\n<p><em>Haben Sie jemals \u2013 ganz unabh\u00e4ngig vom Wert \u2013 etwas gestohlen? <\/em>\u2751 Ja \u2751 Nein<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Haben Sie jemals jemanden begehrt? Jesus sagte: \u00abIch aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen\u00bb (Matth\u00e4us 5,28). <\/em>\u2751 Ja \u2751 Nein<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Haben Sie jemals einen Menschen gehasst? In 1. Johannes 3,15 lesen wir: \u00abWer seinen Bruder hasst, der ist ein Totschl\u00e4ger, und ihr wisst, dass kein Totschl\u00e4ger das ewige Leben bleibend in sich hat.\u00bb <\/em>\u2751 Ja \u2751 Nein<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Sie auch nur eine der vorgenannten Fragen mit Ja beantwortet haben, dann m\u00fcssen Sie zugeben, dass Sie \u2013mindestens in Ihrem Herzen \u2013 ein L\u00fcgner, Dieb, Ehebrecher oder M\u00f6rder sind. Bei diesem kleinen Test haben wir uns nur auf vier der Zehn Gebote Gottes beschr\u00e4nkt. Was meinen Sie, wenn Gott Sie nach seinem Ma\u00dfstab beurteilt, w\u00e4ren Sie dann schuldig oder unschuldig? Wenn wir ehrlich sind, m\u00fcssen wir zugeben, dass wir wirklich schuldig sind. Das sagt uns Gott auch im Psalm 14,3: \u00abAber sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.\u00bb Schon die \u00dcbertretung eines einzigen Gebotes zieht die ewige Verdammnis in der H\u00f6lle nach sich, denn Jesus lehrt in der Bergpredigt (Matth\u00e4us 5,22): \u00abWer aber sagt: Du Narr!, der ist des h\u00f6llischen Feuers schuldig.\u00bb Wenn Sie auch nur eine der vier Testfragen mit Ja angekreuzt haben, dann stehen Sie bereits unter jenem Urteil, von dem Offenbarung 21,8 spricht: \u00abDie Feigen aber und Ungl\u00e4ubigen und Frevler und M\u00f6rder und Unz\u00fcchtigen und Zauberer und G\u00f6tzendiener und alle L\u00fcgner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.\u00bb<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denken Sie immer noch, dass Sie ein guter Mensch sind, oder erkennen Sie, dass Sie ein S\u00fcnder sind und damit den Zorn Gottes verdient haben? Weil Gott nicht will, dass wir ewig verloren gehen, sandte er seinen Sohn Jesus Christus zu uns auf die Erde. Er wurde gekreuzigt und ist nach drei Tagen auferstanden. Er starb den Tod eines Verbrechers, nicht etwa weil <em>er <\/em>das Gesetz gebrochen hat, sondern weil <em>wir <\/em>es getan gaben. Jesus nahm unsere S\u00fcndenschuld auf sich, um uns zu erl\u00f6sen. Wer in pers\u00f6nlicher Glaubensentscheidung zu ihm kommt, f\u00fcr den gilt: \u00ab\u2026 der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen \u00bb (Johannes 5,24). Welch ein Wechsel!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus dem verlorenen Menschen wird durch die Erl\u00f6sungstat Jesu sein Wert neu definiert. Es gilt nun: \u00abDu bist in meinen Augen \u00e4u\u00dferst wertgeachtet und auch herrlich, und ich habe dich lieb\u00bb (nach Jesaja 43,4).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: www.wernergitt.de\u25a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mensch ist offensichtlich das einzige Wesen auf dieser Erde, das \u00fcber sich selbst nachdenkt. Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat sich eine gro\u00dfe Zahl von Meinungen angeh\u00e4uft. Eine kleine Auswahl soll uns einen Eindruck vermitteln: Homer (8. Jahrhundert v. Chr.): \u00abDenn wahrlich! 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