{"id":15833,"date":"2018-09-22T09:31:36","date_gmt":"2018-09-22T07:31:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=15833"},"modified":"2018-09-21T11:02:56","modified_gmt":"2018-09-21T09:02:56","slug":"predigt-ueber-1-mose-2410-21-nicht-nur-dir-sondern-auch-deinen-kamelen-drei-lektionen-aus-dem-leben-rebekkas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=15833","title":{"rendered":"Predigt \u00fcber 1 Mose 24,10-21: \u201eNicht nur dir, sondern auch deinen Kamelen\u201c \u2013 drei Lektionen aus dem Leben Rebekkas"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>So nahm der Knecht zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zog hin und hatte mit sich allerlei G\u00fcter seines Herrn und machte sich auf und zog nach Mesopotamien, zu der Stadt Nahors.\u00a0<\/em><em>11<\/em><em>\u00a0Da lie\u00df er die Kamele sich lagern drau\u00dfen vor der Stadt bei dem Wasserbrunnen des Abends um die Zeit, da die Frauen pflegten herauszugehen und Wasser zu sch\u00f6pfen.\u00a0<\/em><em>12<\/em><em>\u00a0Und er sprach: HERR, du Gott meines Herrn Abraham, lass es mir heute gelingen und tu Barmherzigkeit an Abraham, meinem Herrn!<\/em><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>13<\/em><em>\u00a0Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die T\u00f6chter der Leute in dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu sch\u00f6pfen.\u00a0<\/em><em>14<\/em><em>\u00a0Wenn nun ein M\u00e4dchen kommt, zu dem ich spreche: Neige deinen Krug und lass mich trinken, und es sprechen wird: Trinke, ich will deine Kamele auch tr\u00e4nken \u2013, das sei die, die du deinem Diener Isaak beschert hast, und daran werde ich erkennen, dass du Barmherzigkeit an meinem Herrn getan hast.\u00a0<\/em><em>15<\/em><em>\u00a0Und ehe er ausgeredet hatte, siehe, da kam heraus Rebekka, die Tochter Betu\u00ebls, der ein Sohn der Milka war, die die Frau Nahors, des Bruders Abrahams, war, und trug einen Krug auf ihrer Schulter.\u00a0<\/em><em>16<\/em><em>\u00a0Und das M\u00e4dchen war sehr sch\u00f6n von Angesicht, eine Jungfrau, die noch von keinem Manne wusste. Die stieg hinab zur Quelle und f\u00fcllte den Krug und stieg herauf.\u00a0<\/em><em>17<\/em><em>\u00a0Da lief ihr der Knecht entgegen und sprach: Lass mich ein wenig Wasser aus deinem Kruge trinken.\u00a0<\/em><em>18<\/em><em>\u00a0Und sie sprach: Trinke, mein Herr! Und eilends lie\u00df sie den Krug hernieder auf ihre Hand und gab ihm zu trinken. <\/em><em>19<\/em><em>\u00a0Und als sie ihm zu trinken gegeben hatte, sprach sie: Ich will deinen Kamelen auch sch\u00f6pfen, bis sie alle genug getrunken haben.\u00a0<\/em><em>20<\/em><em>\u00a0Und eilte und goss den Krug aus in die Tr\u00e4nke und lief abermals zum Brunnen, um zu sch\u00f6pfen, und sch\u00f6pfte allen seinen Kamelen.\u00a0<\/em><em>21<\/em><em>\u00a0Der Mann aber betrachtete sie und schwieg still, bis er erkannt h\u00e4tte, ob der HERR zu seiner Reise Gnade gegeben h\u00e4tte oder nicht.\u00a0<\/em><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Folgende drei Lektionen wollen wir aus dieser Begebenheit, die genauso vor rund 4.000 Jahren vor den Toren der antiken Stadt Haran in Nordmesopotamien stattgefunden hat, mitnehmen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1.)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bete konkret!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2.)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bleibe rein!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3.)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Diene von Herzen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Bete konkret!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Abraham auf Brautschau <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abraham war \u201ealt und hochbetagt\u201c. So beginnt das 24. Kapitel im ersten Buch Mose. Dennoch war Abraham auf Brautschau. Allerdings nicht f\u00fcr sich, sondern f\u00fcr seinen Sohn Isaak. So war das damals. Weil Abraham sich nicht selbst auf die Suche machen wollte, beauftragte er einen Partnervermittler. Das war Elieser, sein dienst\u00e4ltester Knecht. Dieser musste schw\u00f6ren, dass er zwei Kriterien f\u00fcr die Partnerwahl beachten w\u00fcrde:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1.) Isaaks Frau durfte keine Kanaaniterin sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2.) Isaaks Frau sollte aus Abrahams Verwandtschaft in Mesopotamien stammen. Mehr Kriterien standen Elieser nicht zur Verf\u00fcgung, als er sich in das rund 800 Kilometer entfernte Haran (eigentlich: Aram Naharajim) in Nord-Mesopotamien aufmachte. Die antiken \u00dcberreste dieser Stadt befinden sich in der S\u00fcdt\u00fcrkei im Grenzgebiet zu Syrien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eliesers Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Je n\u00e4her Elieser mit seiner Karawane, die aus 10 Kamelen und etlichen Begleitern bestand, an Haran herankam, desto schwerer lastete die Verantwortung dieses Auftrages auf seinen Schultern. Wie sollte er denn erkennen, welche Frau die richtige f\u00fcr Isaak war? Wieviele Familien kamen in Frage, wieviele junge M\u00e4dchen gab es dort und welche von diesen w\u00fcrde Isaak gefallen? Welcher Deckel passte zum Topf? Er war ratlos und das wird ihn bedr\u00fcckt haben. Als er dann in Haran angekommen war und sich mit seiner Karawane am Brunnen drau\u00dfen vor der Stadt lagerte, da packte er seine ganze Ratlosigkeit vor Gott aus und machte aus seiner Frage ein sehr konkretes Gebet, das uns in voller L\u00e4nge \u00fcberliefert ist:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eUnd er sprach: HERR, du Gott meines Herrn Abraham, lass es mir heute gelingen und tu Barmherzigkeit an Abraham, meinem Herrn!\u00a0<\/em><em>13<\/em><em>\u00a0Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die T\u00f6chter der Leute in dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu sch\u00f6pfen.\u00a0<\/em><em>14<\/em><em>\u00a0Wenn nun ein M\u00e4dchen kommt, zu dem ich spreche: Neige deinen Krug und lass mich trinken, und es sprechen wird: Trinke, ich will deine Kamele auch tr\u00e4nken \u2013, das sei die, die du deinem Diener Isaak beschert hast, und daran werde ich erkennen, dass du Barmherzigkeit an meinem Herrn getan hast.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das Gebet zum Gott Abrahams<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Elieser betet nicht zu irgendeinem Gott oder zu einem von vielen G\u00f6ttern, wie es damals \u00fcblich war, sondern er betete zu dem Gott, den er durch seinen Herrn Abraham kennengelernt hatte. Er hatte erkannt, dass dieser Gott ein lebendiger Gott ist, den man sehr konkret ansprechen und bitten kann. Und es f\u00e4llt tats\u00e4chlich auf, wie konkret Elieser betet: Wenn ich eines der M\u00e4dchen darum bitte, mir zu trinken zu geben und sie von sich aus anbietet, auch die Kamele zu tr\u00e4nken: \u201eDie soll es sein!\u201c So konkret betete Elieser.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eine prompte Gebetserh\u00f6rung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eUnd ehe er ausgeredet hatte, siehe, da kam heraus Rebekka, die Tochter Betu\u00ebls, der ein Sohn der Milka war, die die Frau Nahors, des Bruders Abrahams, war, und trug einen Krug auf ihrer Schulter.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Elieser berichtete sehr detailliert und so erfahren wir, dass er sein Gebet noch nicht einmal zu Ende gebetet hatte, als Rebekka mit ihrem Krug aus dem Stadttor kam und zum Brunnen lief. Sie stieg die Stufen zur Wasserstelle herab und als sie wieder herauskam, lief Elieser auf sie zu und bat sie um Wasser.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Und sie sprach: Trinke, mein Herr! Und eilends lie\u00df sie den Krug hernieder auf ihre Hand und gab ihm zu trinken. <\/em><em>19<\/em><em>\u00a0Und als sie ihm zu trinken gegeben hatte, sprach sie: Ich will deinen Kamelen auch sch\u00f6pfen, bis sie alle genug getrunken haben.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist das nicht genial? So direkt und unmittelbar wurde das Gebet Eliesers erh\u00f6rt. Eben hatte er noch auf den Knien gelegen und nun stand die Gebetserh\u00f6rung bereits vor ihm. Sie hatte ihm Wasser gegeben und dann genau das Angebot gemacht, um das er gebeten hatte: <em>\u201eIch will deinen Kamelen auch sch\u00f6pfen\u201c. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Was wir aus Eliesers Gebet lernen k\u00f6nnen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bete, wenn du ratlos bist<\/strong>: In seiner Ratlosigkeit suchte Elieser Antwort und Hilfe bei Gott. \u00dcbrigens: Elieser hei\u00dft \u00fcbersetzt \u201eMein Gott ist Hilfe\u201c. Wann immer Du ratlos bist, brauchst Du mit dieser Ratlosigkeit nicht alleine zu bleiben. Suche die Antwort bei Gott.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bete zu dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs<\/strong>: Elieser wandte sich nicht an irgendeinen Gott, sondern an den Sch\u00f6pfer des Himmels und der Erde. Es ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Der Gott Israels. Der Vater Jesu Christi. Er ist der einzige, wahre und lebendige Gott. Er allein kann helfen. Wenn du betest, bete nur zu diesem Gott. Alle anderen k\u00f6nnen dir nicht helfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bete konkret<\/strong>: Elieser betete nicht allgemein, sondern \u00e4u\u00dferte sein Anliegen konkret und genau zugeschnitten auf die Situation. Er bat darum, dass Gott sich sehr konkret in dieser Situation drau\u00dfen am Brunnen vor der Stadt offenbaren sollte. Elieser forderte ein deutlich sichtbares Zeichen, dass in einer Alltagssituation aufleuchten soll. So konkret d\u00fcrfen auch wir beten, zugeschnitten auf die Situation, in der wir gerade stecken und stehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4.)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Rechne mit Antwort<\/strong>: Gott erwies sich als lebendiger Gott, der die konkrete Bitte Eliesers erh\u00f6rte und das gew\u00fcnscht Zeichen nur wenige Minuten sp\u00e4ter schenkte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So k\u00f6nnen wir zusammenfassend sagen: Wenn du ratlos bist und Hilfe brauchst: 1.) Bete! 2.) Bete durch Jesus Christus zu dem Gott Abrahams 3.) Bete konkret 4.) Rechne mit Antwort.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erh\u00f6rtes Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor zwei Wochen bin ich mit der Bahn nach Darmstadt gefahren. Als ich morgens meine Gebetszeit machte, betete ich sehr konkret: \u201eHerr, zeige mir den Mann, dem ich von Dir erz\u00e4hlen kann, und dem ich etwas \u00fcber dich weitergeben kann\u201c. Ich war in mein B\u00fcro gegangen, griff mir ein paar Traktate von Werner Gitt, und dann nahm ich mir sehr bewusst ein sehr sch\u00f6nes arabisches B\u00fcchlein mit Texten aus der Bergpredigt, mit sehr ansprechenden Bildern und arabischen Kalligraphien mit Worten des Evangeliums. Und ich hoffte, dass ich dieses Buch an diesem Tag weitergeben k\u00f6nne. In der Bahn sa\u00df ich dann gegen\u00fcber einem Mann arabischen Aussehens. Ich holte meine Bibel heraus und las 1 Mose 26. Dann schlug ich die Bibel zu, betete zu Gott und sprach den Mann an. Woher er denn k\u00e4me. \u201eAus Bremen\u201c lautete die Antwort. \u201eAus welchem Land kommen Sie aber urspr\u00fcnglich?\u201c Er: \u201eJa, raten Sie doch mal\u201c. Ich riet: \u201e\u00c4gypten oder Sudan.\u201c Er lachte: \u201eFalsch!\u201c Und dann erz\u00e4hlte er mir, dass er aus Marokko stammte. Und so entwickelte sich ein freundliches Gespr\u00e4ch, in dem es auch um Gott, die Opferung Isaaks (bzw. Nichtopferung) und die Bibel bzw. den Koran ging. Am Ende \u00fcberreichte ich ihm das evangelistische B\u00fcchlein. Er las den arabischen Titel, packte es in seinen Rucksack und versprach, das B\u00fcchlein sp\u00e4ter zu lesen. Als wir in Hannover ausstiegen, verabschiedeten wir uns freundlich. Ich staunte, wie schnell und wie konkret der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, mein Gebet, das ich noch am Morgen gesprochen hatte, erh\u00f6rt hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lasst uns zuversichtlich und konkret beten, denn der lebendige Gott erh\u00f6rt uns gern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Bleibe rein!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wer war Rebekka?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eUnd ehe er ausgeredet hatte, siehe, da kam heraus Rebekka, die Tochter Betu\u00ebls, der ein Sohn der Milka war, die die Frau Nahors, des Bruders Abrahams, war\u201c (24,15).<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rivkah, so lautet der hebr\u00e4ische Name, war eine Enkeltochter Nahors. Nahor war ein Bruder Abrahams. Abraham und Sara konnten zun\u00e4chst keine Kinder bekommen, so dass Abraham bereits hundert war, als er Isaak bekam. Bei Nahor war alles normal gelaufen, so dass dieser bereits Enkelkinder hatte. Das waren Rebekka und Laban, die Kinder Betuels, dem Sohn Nahors.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Rebekkas Reinheit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Rebekka h\u00f6ren wir hier nicht viel, aber Mose ist es wichtig zu betonen, dass sie nicht nur sch\u00f6n, sondern auch eine Jungfrau war: <em>\u201eUnd das M\u00e4dchen war sehr sch\u00f6n von Angesicht, eine Jungfrau, die noch von keinem Manne wusste.\u201c<\/em> (24,16). Es ist dies \u00fcbrigens genau die Formulierung, die auch Maria gebrauchte, um zu sagen, dass sie eine Jungfrau ist, also eigentlich gar keinen Sohn bekommen kann. Der Engel hatte zu Maria gesagt, dass sie einen Jungen geb\u00e4ren w\u00fcrde, den sie Jesus nennen sollte. Maria antwortete daraufhin: <em>\u201eWie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann wei\u00df?\u201c<\/em> (Lk 1,34).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Rebekka und die Jungfrauengeburt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir erinnern uns daran, dass in Jesaja 7,14 angek\u00fcndigt wird, dass eine \u201eJungfrau\u201c schwanger werden soll. Liberale Theologen sagen dann gerne: Dort werde im hebr\u00e4ischen Urtext der Begriff Haalmah gebraucht. Das bedeute aber nur \u201ejunge Frau\u201c und nicht Jungfrau. Doch da ist unsere Stelle hier interessant. Im Zusammenhang dieses Kapitels wird f\u00fcr die \u201ejunge Frau\u201c der Begriff <em>hanaar<\/em>, <em>habetulah<\/em> (24,16) und auch einmal <em>haalmah<\/em> (24,43) verwendet. Im Mittelpunkt steht Rebekka, \u201edie von keinem Manne wusste\u201c. Bei den Erzv\u00e4tern und \u00fcberhaupt im Alten Israel wurde erwartet, dass eine junge unverheiratete Frau zugleich Jungfrau ist. Und so verstand man unter einer jungen unverheirateten Frau eine \u201eJungfrau\u201c, die von keinem Manne wusste, egal ob man nun den Begriff <em>hanaar<\/em>, <em>habetulah<\/em> oder <em>haalmah<\/em> verwendete. In diesem Sinne wurde dann Jesaja 7,14 von den j\u00fcdischen \u00dcbersetzern des Alten Testamentes das Wort Haalmah v\u00f6llig selbstverst\u00e4ndlich und dem kulturellen Kontext entsprechend mit dem griechischen Begriff \u201e<em>parthenos<\/em>\u201c \u00fcbersetzt, was eindeutig \u201eJungfrau\u201c bedeutet. Der Versuch der liberalen Theologie, die Prophetie auf die Jungfrauengeburt in Jesaja 7,14 mit dem Verweis auf die Bedeutung \u201ejunge Frau\u201c auszuhebeln, wird durch das 24. Kapitel des 1. Mosebuch und die Reinheit Rebekkas sehr sch\u00f6n ausgehebelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir d\u00fcrfen uns mit gutem Grund auch mit Blick auf den hebr\u00e4ischen Urtext darauf verlassen, dass Gott eine Jungfrauengeburt ank\u00fcndigte, die sich dann auch in Marias Schwangerschaft erf\u00fcllt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Pl\u00e4doyer f\u00fcr das Warten bis zur Ehe<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir leben heute in einer Zeit, in der wie selbstverst\u00e4ndlich davon ausgegangen wird, dass junge Leute schon vor der Ehe miteinander ins Bett gehen. Es wird in Fernsehserien vorgelebt, in Magazinen propagiert und v\u00f6llig selbstverst\u00e4ndlich praktiziert. Es gilt geradezu als verr\u00fcckt und verklemmt, wenn jemand sagt, dass er bis zur Ehe warten will. Selbst Christen fragen staunend, wo denn die Bibel von uns verlange, dass man bis zur Eheschlie\u00dfung warten muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei gibt die Heilige Schrift auf diese Frage nicht nur an einer Stelle eine klare Antwort: \u201eAber das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht (porneia) und ein jeder von euch seine eigene Frau zu gewinnen suche in Heiligkeit und Ehrerbietung, nicht in gieriger Lust wie die Heiden\u201c. (1 Thess 4,3).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, die Bibel sagt ganz eindeutig, dass wir vorehelichen Sex oder auch Pornographie meiden sollen. Im biblischen Gesamtzusammenhang wird deutlich, dass der Begriff <em>porneia<\/em> alle sexuelle Praxis au\u00dferhalb des Ehebundes von Mann und Frau beschreibt. Die Heiden leben \u201ein gieriger Lust\u201c, aber die Christen sollen sich heiligen und die Sch\u00f6nheit der Sexualit\u00e4t in der Geborgenheit des Ehebundes von Mann und Frau leben und genie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rebekka und auch Maria sind daf\u00fcr wunderbare Vorbilder: \u201eSie wussten noch von keinem Mann\u201c. Sie haben sich aufbewahrt und haben Ihre Jungfr\u00e4ulichkeit bewahrt bis zum Ehebund.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte gerade den Unverheirateten unter Ihnen Rebekka als Vorbild anbefehlen. Lasst Euch nicht von Eurer Umgebung und dem Druck des Zeitgeistes dazu verf\u00fchren, vor der Ehe mit jemanden zu schlafen. Habe Mut, gegen den Strom zu schwimmen. Habe Mut, anders zu sein. Habe den Mut, geduldig zu warten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das hebr\u00e4ische \u201eRivkah\u201c wird auch mit \u201egro\u00dfer Geduld\u201c \u00fcbersetzt. Ich w\u00fcnsche Euch in diesem Sinne \u201eRivkah\u201c gro\u00dfe Geduld. Haltet Euch rein, bewahrt Euch auf f\u00fcr Euren Ehepartner und wartet auf den Tag der Eheschlie\u00dfung. Der Herr wird es segnen und Euch daf\u00fcr belohnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Deborah Gerhardt \u2013 eine moderne Rebekka<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Online-Ausgabe des Magazins Focus (12.8.2018) kann man die Geschichte von Debora Gerhardt finden. Es ist die Geschichte einer modernen \u201eRebekka\u201c:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSie ist eine bildh\u00fcbsche, kluge Frau \u2013 und hatte immer jede Menge m\u00e4nnlicher Fans. Aber Debora Gerhardt, 30, wusste immer, dass Sex f\u00fcr sie nicht &#8222;Spa\u00df&#8220; bedeutet. Sondern etwas Wunderbares, das sie nur mit einem Menschen teilen m\u00f6chte: ihrem zuk\u00fcnftigen Ehemann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWenn ich in den Laden gehe, nehme ich ja schlie\u00dflich auch nicht den Tester, der vorne im Regal steht und den einige schon in den H\u00e4nden hatten. Ganz bewusst greife ich nach hinten. Nehme das Originalverpackte. Genauso w\u00fcnsche ich mir eines Tages auch meinen Mann\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Ehe ist Gottes perfekter Plan \u2013 so sehe ich es. Und ich sehe, wie das Verzichten mich nebenbei noch f\u00fcr andere Lebensbereiche stark gemacht hat. F\u00fcr den Job zum Beispiel. Man muss nicht immer alles sofort haben, wie unsere Gesellschaft uns so h\u00e4ufig weismachen will. Ich denke, das Warten ist ein gutes Training f\u00fcr den Charakter und die Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Diene von Herzen!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201eDas ist echter Service!\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kennen Sie Horst Schulze? Er ist der Gr\u00fcnder der Ritz Carlton Luxus-Hotels. Er begann als Kellnerlehrling und wurde dann zu einem der weltweit erfolgreichsten Hoteliers. Was war das Geheimnis seines Erfolges? Seine Unternehmensphilosophie wurzelt in christlichen \u00dcberzeugungen. Schulze pr\u00e4gte seinen Mitarbeitern eine Dienstmentalit\u00e4t ein, die aus dem christlichen Glauben kommt. Er beruft sich z. B. auf einen Satz Benedikts von Nursia: \u201eWenn ein Gast kommt, behandle den Gast, als ob es Jesus selbst w\u00e4re\u201c. \u201eDas ist echter Service!\u201c so Schulze. Der Gast sp\u00fcrt es, wenn er mit dieser Einstellung willkommengehei\u00dfen und behandelt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eine hohe H\u00fcrde<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie ist Elieser vor den Toren der Stadt Haran in Empfang genommen worden? Von einer Rebekka, die den Gast mit einer solchen Dienstgesinnung begr\u00fc\u00dfte:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Elieser hatte ja ein eindeutiges Zeichen von Gott gefordert. Die zuk\u00fcnftige Ehefrau Isaaks sollte nicht nur ihm zu trinken geben, sondern von sich aus anbieten, auch seine Kamele zu tr\u00e4nken. Bedenken wir, dass Elieser hier ein schweres Zeichen gefordert hatte und die Latte recht hoch gelegt hatte<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>a.)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Elieser hatte gen\u00fcgend Helfer:<\/em> Elieser war nicht allein, sondern er war begleitet von einer ganzen Reihe von Knechten, die sehr wohl die Aufgabe des Tr\u00e4nkens h\u00e4tten \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Die M\u00e4nner waren Fremde und es gab keinen Grund, warum sie als junges M\u00e4dchen das Tr\u00e4nken \u00fcbernehmen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>b.)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das Tr\u00e4nken der Kamele war harte Arbeit:<\/em> Es war eins, den Durst Eliesers zu l\u00f6schen und es ist etwas ganz anderes den Durst von zehn Kamelen zu l\u00f6schen, die gerade eine lange Reise \u00fcber eine Distanz von 800 Kilometern hinter sich haben. Wenn wir genau lesen, dann musste Rebekka auf Stufen zum Wasserloch herabsteigen, den Krug bef\u00fcllen, den Krug hinauftragen und in einen Trog sch\u00fctten. Wissen Sie wieviel Durst ein Kamel hat? In 15 Minuten kann ein Kamel 200 Liter Wasser trinken. Hier war aber nicht nur ein Kamel, sondern es waren 10 Kamele. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass die Kamele nicht die Maximalmenge tranken, so war es dennoch viel und f\u00fcr Rebekka harte Arbeit. Sie bot diese Arbeit freiwillig und von sich aus an. Einem fremden Mann, den sie nicht kannte und der sie nur um einen Schluck Wasser aus dem Krug gebeten hatte. Das ist echte Dienstmentalit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Dienstbereitschaft Jesu <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo lernen wir solch eine Dienstbereitschaft, wie Rebekka sie hatte? Wir lernen sie bei Jesus Christus. Jesus hat von sich gesagt: <em>\u201eWer unter euch gro\u00df sein will, der sei euer Diener; 27\u00a0und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht, so wie der Menschensohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lass, sondern dass er diene und gebe sein Leben als L\u00f6segeld f\u00fcr viele.\u201c (Mt 20,26-28)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis hin zum Tod am Kreuz diente Jesus uns, denn als er dort starb, starb er f\u00fcr uns. Sein vergossenes Blut reinigt uns von aller Unreinheit. \u00dcbrigens auch die Unreinheit, die an uns haftet, wenn wir auf dem Gebiet der Sexualit\u00e4t nicht so gelebt haben wie Rebekka. Gottes Wort sagt uns: \u201eWenn wir aber unsere S\u00fcnden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die S\u00fcnden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit\u201c (1 Joh 1,9). Alle Unreinheit auf diesem und anderen Lebensfeldern w\u00e4scht er von uns ab, wenn wir unsere S\u00fcnden bekennen. Sein Leiden und Sterben sind unsere Vers\u00f6hnung mit Gott. Er hat gedient und sein Leben als L\u00f6segeld f\u00fcr uns gegeben, um uns aus dem ewigen Verderben der H\u00f6lle zu erretten. Das ganze Leben unseres Herrn war ein Leben in Dienstgesinnung, so als er seinen J\u00fcngern wie ein Sklave die F\u00fc\u00dfe wusch. Er, der Herr der Herrlichkeit, beugte sich vor seinen J\u00fcngern und wusch ihnen die schmutzigen F\u00fc\u00dfe: \u201eEin Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich an euch getan habe\u201c (Joh 13,15). Und so wie er uns diente, so sollen auch wir einander dienen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Diene von Herzen und tr\u00e4nke die Kamele<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der d\u00e4nische Philosoph S\u00f6ren Kierkegaard hat einmal gesagt: <em>\u201eDass einer <\/em><em>Christ<\/em><em> geworden ist, erkennt man daran, dass er &#8211; wie Rebekka &#8211; handelt: Ich will nicht blo\u00df dir zu trinken geben, sondern auch deinen Kamelen.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christus kam, um zu dienen. Zeige dein Christsein in der kommenden Woche durch Wort und Tat, indem Du deinem N\u00e4chsten dienst. Gib ihm nicht nur zu trinken, sondern tr\u00e4nke auch seine Kamele. Wenn dich jd. bittet, dann tu noch eine Schippe drauf. Gottes Wort fordert uns heute auf, auch die Kamele zu tr\u00e4nken!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im April dieses Jahres war ich zu einem Vortrag in S\u00fcddeutschland eingeladen. Auf dem Weg dorthin kam ich durch Karlsruhe und da ich noch etwas Zeit hatte, lief ich \u00fcber den staubigen Schlossplatz des Karlsruher Schlosses. Entsprechend sahen nun meine schwarzen Schuhe aus. Als ich zu meinen Gastgebern nach Altdorf (W\u00fcrttemberg) kam, wurde ich sehr herzlich empfangen. Ich erhielt eine k\u00f6stliche schw\u00e4bische Mahlzeit und durfte mich in einem separaten Zimmer ausruhen. Als ich das Zimmer nach einer Ruhepause verlie\u00df, standen meine Schuhe geputzt vor der T\u00fcr. Das war ein besonderes Erlebnis. Meine beiden Gastgeber hatten mich so behandelt und in Empfang genommen, wie Rebekka vor 4.000 Jahren Elieser.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Dich Deine Eltern darum bitten, den Tisch abzur\u00e4umen, dann mach nicht nur das, sondern lege noch eine Schippe oben drauf, mach den Abwasch und danach wischt Du noch die K\u00fcche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn ein Anhalter an der Stra\u00dfe steht, dann lass ihn nicht stehen, sondern nimm ihn mit. Das ist \u201eihm zu trinken geben\u201c. Und dann erkl\u00e4re ihm das Evangelium von Jesus Christus und wie er durch Jesus Christus in den Himmel kommen kann. Das ist \u201eseinen Kamelen zu trinken geben\u201c. Tu mehr, als von dir gefordert ist. Diene den Menschen von ganzem Herzen. Gebt Euch durch Eure Dienstgesinnung als Nachfolger Christi zu erkennen. Lernt von Rebekka und lasst euch von Jesus eine dienende Lebenshaltung schenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Drei Lektionen nehmen wir heute mit von dem Brunnen vor der alten Stadt Haran:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1.)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bete! \u2013 Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs h\u00f6rt und erh\u00f6rt dein Gebet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2.)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bleibe rein! \u2013 Lebe gegen den Geist der Zeit in Reinheit wie Rebekka, denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3.)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Diene! \u2013 Diene durch Christus so wie Rebekka diente: Ich will nicht nur dir, sondern auch deinen Kamelen zu trinken geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Johann Hesse, Predigt an St. Martini, Bremen, 16.9.2018. <a href=\"https:\/\/www.gemeindehilfsbund.de\/index.php?id=17\">Diese Predigt kann hier nachgeh\u00f6rt werden<\/a>. <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So nahm der Knecht zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zog hin und hatte mit sich allerlei G\u00fcter seines Herrn und machte sich auf und zog nach Mesopotamien, zu der Stadt Nahors.\u00a011\u00a0Da lie\u00df er die Kamele sich lagern drau\u00dfen vor der Stadt bei dem Wasserbrunnen des Abends um die Zeit, da die Frauen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[12],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15833"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15833"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15833\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15837,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15833\/revisions\/15837"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}