{"id":15702,"date":"2018-07-29T14:00:18","date_gmt":"2018-07-29T12:00:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=15702"},"modified":"2018-07-29T14:00:18","modified_gmt":"2018-07-29T12:00:18","slug":"ghb-bibelkurs-1-mose-11-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=15702","title":{"rendered":"GHB Bibelkurs 1 Mose 1,1-13"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1 Mose 1,1-13<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die biblische Urgeschichte (Kap. 1-11) ist einzigartig in der Weltliteratur. Wie das ganze erste Buch Mose ist auch die Urgeschichte aus einer Reihe einzelner Genealogien bzw. Geschlechtergeschichten (<em>hebr. toledoth<\/em>) zusammengesetzt. Der Sch\u00f6pfungsbericht (1. Mose 1,1-2,4a) ist die erste dieser Genealogien, bildet aber einen Ausnahmefall, weil sie nur die Erschaffung Adams und Evas ohne ihre Kinder beschreibt. Die 2. Genealogie ist von 1. Mose 2,4b bis 1. Mose 5,1 anzusetzen und berichtet von den ersten Nachkommen Adams und Evas.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der biblische Sch\u00f6pfungsbericht legt gro\u00dfen Wert auf die Dauer von sechs bzw. sieben Tagen. Es gibt keinen stichhaltigen Grund daf\u00fcr, die Sch\u00f6pfungstage nicht f\u00fcr 24-Stunden-Tage zu halten. Nach den Sch\u00f6pfungsakten am 6. Tag wird die Gesamtsch\u00f6pfung \u201esehr gut\u201c genannt, sonst \u201egut\u201c. Jeweils wird betont, dass sich die Tage aus Abend und Morgen formten. Auch die Begr\u00fcndung des Sabbatgebots bei der Sinai-Gesetzgebung 2. Mose 20,8-11 n\u00f6tigt zum w\u00f6rtlichen Verst\u00e4ndnis der Sch\u00f6pfungstage. Es gibt eine interessante Parallelit\u00e4t zwischen dem 1.-3. Sch\u00f6pfungstag und dem 4.-6. Sch\u00f6pfungstag: Licht &#8211; Lichttr\u00e4ger, Teilung des Wassers &#8211; Wasser- und Lufttiere, Fruchtbarkeitssegen f\u00fcr die Pflanzenwelt &#8211; Pflanzen als Nahrungsquelle f\u00fcr Landtiere und Mensch.<\/p>\n<ol>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong> Sch\u00f6pfungstag (V. 1-5):<\/strong> Die beiden ersten Sch\u00f6pfungsakte sind Himmel und Erde. Mit &#8222;Himmel&#8220; ist der ganze Raum des Universums gemeint, aber noch ohne Himmelsk\u00f6rper, die erst am 4. Tag erschaffen werden. Die Erde bekommt im Sch\u00f6pfungsbericht eine einmalige Sonderstellung, ja sie darf als r\u00e4umlicher und inhaltlicher Mittelpunkt der gesamten Sch\u00f6pfung gelten. Die Aussage, dass die Erde noch w\u00fcst und leer war (<em>hebr. tohuwabohu<\/em>), muss nicht als Hinweis auf ein anf\u00e4ngliches Chaos gedeutet werden. Mit V. 3 tritt das sch\u00f6pferische Wort Gottes in Aktion. Damit sind V. 1 bis 3 ein deutlicher Hinweis auf Gottes Dreieinigkeit. Gott Vater ist der Handelnde, Gottes Wort ist das Mittel, wobei nach Joh. 1,1 das Wort Gottes der Sohn selbst ist, und Gottes Geist ist die ausf\u00fchrende Kraft bzw. Person. Himmel und Erde sind noch finster und damit noch lebensfeindlich. Im dritten Sch\u00f6pfungsakt wird das Wasser erschaffen, neben dem Licht die wichtigste Voraussetzung f\u00fcr das Leben. Als vierten Sch\u00f6pfungsakt erschafft der Dreieinige Gott das Licht. Ohne Licht gibt es kein Leben, ohne Erleuchtung kein ewiges Leben (2. Kor. 4,1-6). Das Licht ist noch nicht an Himmelsk\u00f6rper gebunden. Die Erde dreht sich schon, denn es wird Abend und Morgen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong> Sch\u00f6pfungstag (V. 6-8)<\/strong>: Die Erde ist noch von Wassermassen umgeben. Gott erschafft eine \u201eFeste\u201c (w\u00f6rtl. \u201eGestampftes\u201c) um die Erde, unseren Luftraum (Atmosph\u00e4re), der die Wassermassen teilt. Ein Teil des Wassers wird der Erde zugeordnet und wird am 3. Sch\u00f6pfungstag das Meer. Der andere Teil wird \u00fcber der Feste aufbewahrt. Bei der Sintflut wird er sich durch die \u201eFenster des Himmels\u201c auf die Erde ergie\u00dfen (1. Mose 7,11). Die Feste wird nicht \u201egut\u201c genannt, vielleicht weil sie nach Eph. 6,12 zur St\u00e4tte der gefallenen Engel wird.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong> Sch\u00f6pfungstag (V. 9-13)<\/strong>: Zweimal werden die Sch\u00f6pfungswerke dieses Tages gut genannt, und zwar die Teilung der Erde in Meer und trockenes Land und die Pflanzenwelt. Das trockene Land kann nun die Pflanzenwelt aufnehmen und damit die Nahrung f\u00fcr die Landtiere und den Menschen abgeben. Augenblicklich l\u00e4sst Gott Gr\u00e4ser, Pflanzen und B\u00e4ume aus der Erde entstehen (vgl. Ps. 33,9 &#8222;Gott spricht, und es geschieht&#8220;). Besonders wird betont, dass die Pflanzenwelt auf Artenkonstanz hin erschaffen ist. Die Annahme der Evolutionslehre, dass sich v\u00f6llig neue Arten aus vorhandenen Arten allein durch die Prinzipien der Mutation und Selektion entwickeln k\u00f6nnten, steht der gottgewollten Artenkonstanz krass entgegen. Innerhalb einer Art ist dagegen eine gro\u00dfe Variationsbreite angelegt.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der GHB Bibelkurs 1 Mose ist als DIN A 4-Brosch\u00fcre erschienen (66 Seiten) und ist ab sofort f\u00fcr 3,00 Euro zuz\u00fcgl. Versandkosten lieferbar. Bestelladressen: Buchversand Dr. Cochlovius, Lerchenweg 3, 29664 Walsrode (Tel.:\/AB: 05161\/73276) oder Gesch\u00e4ftsstelle des Gemeindehilfsbundes, M\u00fchlenstr. 42, 29664 Walsrode (Tel.: 05161\/911330), Email: info@gemeindehilfsbund.de.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1 Mose 1,1-13 Die biblische Urgeschichte (Kap. 1-11) ist einzigartig in der Weltliteratur. Wie das ganze erste Buch Mose ist auch die Urgeschichte aus einer Reihe einzelner Genealogien bzw. 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