{"id":15564,"date":"2018-05-17T11:31:28","date_gmt":"2018-05-17T09:31:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=15564"},"modified":"2018-05-17T11:31:28","modified_gmt":"2018-05-17T09:31:28","slug":"70-jahre-staat-israel-gott-haelt-wort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=15564","title":{"rendered":"70 Jahre Staat Israel &#8211; Gott h\u00e4lt Wort!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eSo spricht Gott der Herr: Siehe, ich will eure Gr\u00e4ber auftun und hole euch, mein Volk, aus euren Gr\u00e4bern heraus und bringe euch ins Land Israel.\u201c (Hesekiel 37,12)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Jahren 1963-1965 unternahm der Arch\u00e4ologe Yigael Yadin Ausgrabungen auf der Felsenfestung Masada. Eines der Fundst\u00fccke war das Fragment einer zweitausend Jahre alten Pergamentrolle des Propheten Hesekiel mit den Kapiteln 35-38. Darin enthalten war auch die Prophetie vom Totenfeld, das durch den Odem Gottes wieder lebendig werden sollte und damit auch der obenstehende Vers.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 586 v. Chr. hatten die Babylonier Jerusalem zerst\u00f6rt und den Tempel dem Erdboden gleich gemacht. Das j\u00fcdische Volk war nach Babylon in die Sklaverei deportiert worden. Hier erhielt der Prophet Hesekiel die Vision vom Totenfeld, in der Gott die R\u00fcckkehr der Juden aus der Gefangenschaft, die nationale Wiederherstellung und geistliche Erneuerung Israels ank\u00fcndigte. Und der Herr hielt Wort: Im Jahr 539 v. Chr. ging das babylonische Reich unter. Die siegreichen Perser verfolgten eine andere Religionspolitik und erlaubten die R\u00fcckkehr der Juden nach Israel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch im Jahr 70 n. Chr. ging der Jerusalemer Tempel erneut in Flammen auf. Als letzte Bastion im Kampf gegen Rom fiel die Felsenfestung Masada im Jahr 74 n. Chr. Das j\u00fcdische Volk wurde erneut deportiert und versklavt. In den folgenden 1.900 Jahren lebte es in der Diaspora. Die Felsenfestung Masada wurde vergessen und das Fragment mit dem Prophetenwort schlief seinen Dornr\u00f6schenschlaf in einer versch\u00fctteten Abfallgrube.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch der Gott Israels hatte sein Volk und sein Versprechen nicht vergessen. Am 15. Mai 1948 rief David Ben Gurion in Tel Aviv die Staatsgr\u00fcndung und Unabh\u00e4ngigkeit Israels aus. Es folgte eine Erfolgs- und Segensgeschichte. Der junge Staat konnte sich in mehreren Kriegen gegen die Vernichtungspl\u00e4ne seiner arabischen Nachbarv\u00f6lker behaupten. Millionen von Juden kehrten aus aller Welt nach Israel zur\u00fcck. Das kleine Land ist heute die einzige Demokratie im Nahen Osten und ein wichtiger Industriestandort, insbesondere im High-Tech-Bereich. Gerade einmal 15 Jahre nach der Staatsgr\u00fcndung war der Fund des Hesekiel-Fragments in der im 19. Jahrhundert wiederentdeckten Felsenfestung f\u00fcr Yigael Yadin eine Best\u00e4tigung der Treue Gottes. Nach beinahe 2.000 Jahren der weltweiten Zerstreuung des j\u00fcdischen Volkes und den Abgr\u00fcnden des Holocausts \u00f6ffnete der Herr erneut die Gr\u00e4ber und hauchte den verdorrten Gebeinen neues Leben ein. Israel erlebte die wundersame Wiederherstellung seiner nationalen Identit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wann immer wir den kleinen Staat Israel auf der Weltkarte erblicken, die Fahne mit dem Davidstern vor einem \u00f6ffentlichen Geb\u00e4ude wehen sehen oder der Name des Staates Israel in den Nachrichten genannt wird, dann soll uns das erinnern an die Treue und Allmacht Gottes. Gott h\u00e4lt Wort. Niemals vergisst er das, was er den Seinen zugesagt hat. Und das, was er verspricht, das kann er auch tun. Gott ist allm\u00e4chtig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Gott Israels \u00f6ffnet die Gr\u00e4ber und ruft die Toten heraus. Das hat er nicht nur an Israel bewiesen, sondern vor allem in seinem Sohn Jesus Christus, den er von den Toten auferweckt hat. Wer an ihn glaubt, der kann in gleicher Weise wie das Volk Israel in seiner nationalen Geschichte ganz pers\u00f6nlich Gottes Treue und Allmacht erleben. Schon jetzt und auch dann, wenn er die Seinen aus den Gr\u00e4bern herausrufen wird. Denn er hat versprochen: \u201eEs kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten h\u00f6ren werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie h\u00f6ren werden, die werden leben.\u201c (Joh 5,25)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Johann Hesse<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Aufbruch &#8211; Informationen des Gemeindehilfsbundes (Mai 2018)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><a href=\"http:\/\/wwwneu.gemeindehilfsbund.de\/fileadmin\/Aufbruch\/Aufbruch_1_2018.pdf\">Die aktuelle Ausgabe des \u201eAufbruch\u201c kann hier heruntergeladen werden.<\/a> Wenn Sie den \u201eAufbruch\u201c kostenlos abonnieren m\u00f6chten, teilen Sie uns Ihren Wunsch gerne mit. (Gesch\u00e4ftsstelle des Gemeindehilfsbundes, M\u00fchlenstr. 42, 29664 Walsrode, Tel.: 05161\/911330; info@gemeindehilfsbund.de).<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eSo spricht Gott der Herr: Siehe, ich will eure Gr\u00e4ber auftun und hole euch, mein Volk, aus euren Gr\u00e4bern heraus und bringe euch ins Land Israel.\u201c (Hesekiel 37,12) In den Jahren 1963-1965 unternahm der Arch\u00e4ologe Yigael Yadin Ausgrabungen auf der Felsenfestung Masada. 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