{"id":15529,"date":"2018-05-09T09:57:14","date_gmt":"2018-05-09T07:57:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=15529"},"modified":"2018-05-09T09:57:14","modified_gmt":"2018-05-09T07:57:14","slug":"europaeischer-antisemitismus-im-21-jahrhundert-wie-bedroht-ist-die-sicherheit-der-juden-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=15529","title":{"rendered":"Europ\u00e4ischer Antisemitismus im 21. Jahrhundert &#8211; Wie bedroht ist die Sicherheit der Juden in Europa?"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-15532 alignleft\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DSC_4347.jpg\" alt=\"\" width=\"165\" height=\"148\" \/><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Vor zwei Jahren erhielt meine Familie Besuch von unserem Onkel aus Paris, dessen Vater Jude ist. Er erz\u00e4hlte uns davon, wie gef\u00e4hrdet die Situation der Juden in Frankreich sei. Er berichtete, dass Juden ihre j\u00fcdische Identit\u00e4t in Teilen von Paris und anderen gro\u00dfen franz\u00f6sischen St\u00e4dten verbergen m\u00fcssten, da sie ansonsten sehr schnell Opfer von Gewalt werden w\u00fcrden. Mir pers\u00f6nlich war nicht bewusst gewesen, in was f\u00fcr einer Lage sich die Juden in Europa heute befinden. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass derzeit viele tausende Juden aus Europa auswandern. Ich musste feststellen, dass der Judenhass nicht ausschlie\u00dflich ein Ph\u00e4nomen der Vergangenheit ist.<\/span><!--more--><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In dieser Arbeit werde ich als erstes erkl\u00e4ren, was unter dem Begriff Antisemitismus zu verstehen ist. Dann werde ich auf die aktuelle Bedrohungslage der Juden in Europa eingehen. Schlie\u00dflich werde ich mich mit der Frage besch\u00e4ftigen, wer die Sicherheit der Juden in Europa im 21. Jahrhundert bedroht und dabei vier unterschiedliche Seiten, n\u00e4mlich den Antisemitismus von rechts, links, von Muslimen ausgehend und Antisemitismus aus der Mitte der Gesellschaft, erl\u00e4utern. Da Israel f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des heutigen Antisemitismus sehr relevant ist, werde ich dem Land einen eigenen Abschnitt widmen. Zum Schluss werde ich meine Ergebnisse zusammenfassen und L\u00f6sungsans\u00e4tze vorstellen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>2. Was ist Antisemitismus?<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Eine allgemeing\u00fcltige Definition f\u00fcr Antisemitismus gibt es nicht, doch im gew\u00f6hnlichen Sprachgebrauch gilt Antisemitismus als eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass ihnen gegen\u00fcber ausdr\u00fccken kann.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote1sym\" name=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a> Es gibt viele unterschiedliche Formen von Judenfeindschaft, die religi\u00f6s, \u00f6konomisch, rassistisch oder antiisraelisch begr\u00fcndet sein k\u00f6nnen. Sie alle werden unter dem Begriff Antisemitismus gesammelt. Das Wort Antisemitismus selbst wurde erstmals von dem Deutschen Wilhelm Marr 1879 erw\u00e4hnt. Der Begriff \u201eSemit\u201c kommt aus der Linguistik. Zur semitischen Sprachfamilie geh\u00f6ren Hebr\u00e4isch, Arabisch und Aram\u00e4isch. Trotzdem war mit Antisemitismus immer ausschlie\u00dflich eine Haltung gemeint, die sich gegen Juden richtete und nicht gegen Semiten im Allgemeinen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote2sym\" name=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a> Es ist schwierig, pauschal festzulegen, ob jemand antisemitisch ist, denn nicht jeder, der Kritik an den Juden oder an der Regierung Israels \u00fcbt, ist gleich antisemitisch. Jemand, der einen Witz \u00fcber Juden erz\u00e4hlt, muss nicht zwingend Antisemit sein. Heutzutage hat man es h\u00e4ufig mit Judenfeindschaft zu tun, wenn dieser nicht unserer typischen Vorstellung von Antisemitismus entspricht. Antisemitismus l\u00e4sst sich nicht auf die 12-j\u00e4hrige NS-Diktatur beschr\u00e4nken. Auch nicht auf ein Randph\u00e4nomen von Extremisten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote3sym\" name=\"sdfootnote3anc\"><sup>3<\/sup><\/a> Oft tarnt sich der \u201eneue Antisemitismus\u201c als Politikkritik am Staat Israel.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote4sym\" name=\"sdfootnote4anc\"><sup>4<\/sup><\/a> Eine geeignete Methode, um festzustellen, ob jemand antisemitische Einstellungen vertritt, ist der von dem israelischen <\/span><\/span><span style=\"font-family: AGaramondPro-Regular, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Autor Natan Sharansky entwickelte <\/span><\/span><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">\u201e3-D-Test\u201c.<\/span><\/span><span style=\"font-family: AGaramondPro-Regular, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Er hilft, legitime Kritik am Staat Israel von Antisemitismus zu unterscheiden. Wichtig sind die drei Ds: D\u00e4monisierung, Doppelstandards und Delegitimierung.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote5sym\" name=\"sdfootnote5anc\"><sup>5<\/sup><\/a> Es wird also gepr\u00fcft, ob Israel verleumdet wird, Israel strenger bewertet wird als andere L\u00e4nder und ob ihm seine Existenz abgesprochen wird.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote6sym\" name=\"sdfootnote6anc\"><sup>6<\/sup><\/a> <\/span><\/span><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Geschichte des Antisemitismus ist alt. Schon in der Bibel gibt es einige Stellen, die erw\u00e4hnen, wie versucht wurde, das j\u00fcdische Volk zu vernichten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote7sym\" name=\"sdfootnote7anc\"><sup>7<\/sup><\/a><\/span><\/span> Seit \u00fcber 3500 Jahren ist das j\u00fcdische Volk, das heute mit rund 14,2 Millionen Juden ungef\u00e4hr 0,2 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung ausmacht,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote8sym\" name=\"sdfootnote8anc\"><sup>8<\/sup><\/a> <span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">einem st\u00e4ndigen \u00dcberlebenskampf ausgesetzt. Auch heute noch. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Auf Antijudaismus, Antizionismus und \u00e4hnliche Begriffe werde ich nicht weiter eingehen, da sie bei genauerer Betrachtung letztlich unter Antisemitismus fallen. Antisemitismus variiert in seiner Form, doch sein Ziel ist immer dasselbe. Die Zerst\u00f6rung der Juden bzw. Israels als \u201ekollektiven Juden\u201c.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote9sym\" name=\"sdfootnote9anc\"><sup>9<\/sup><\/a> <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>3. Die Gef\u00e4hrdung der Juden in Europa heute<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In den letzten Jahren gab es einige gezielt gegen Juden gerichtete Anschl\u00e4ge in Europa. Am 13. Februar 2006 wurde ein junger Jude in Frankreich von einer muslimischen Bande entf\u00fchrt, \u00fcber drei Wochen wurde er gefoltert bis er schlie\u00dflich starb. Im M\u00e4rz 2012 wurde ein 30-j\u00e4hriger franz\u00f6sisch-israelischer Lehrer einer j\u00fcdischen Privatschule in Toulouse (Frankreich), seine sechs und drei Jahre alten S\u00f6hne und ein weiterer zehnj\u00e4hriger Junge erschossen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote10sym\" name=\"sdfootnote10anc\"><sup>10<\/sup><\/a> Am 9. Januar 2015 kam es zu einem islamistischen Anschlag auf einen j\u00fcdischen Supermarkt &#8211; ebenfalls in Frankreich &#8211; bei dem vier Menschen ermordet wurden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote11sym\" name=\"sdfootnote11anc\"><sup>11<\/sup><\/a> Im Februar 2015 wurde ein j\u00fcdischer Sicherheitsmann vor einer Synagoge in D\u00e4nemark erschossen. Im April 2017 wurde eine 65-j\u00e4hrige Frau in ihrer Wohnung in Frankreich gefoltert und anschlie\u00dfend aus dem Fenster geworfen, weil sie J\u00fcdin war.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote12sym\" name=\"sdfootnote12anc\"><sup>12<\/sup><\/a> Die eben genannten Anschl\u00e4ge sind nur eine Auswahl der \u201eprominenteren\u201c unter vielen weiteren, gl\u00fccklicherweise oft nicht gelungenen antisemitischen Mordversuche. Doch sie zeigen deutlich, dass die Juden auch im 21. Jahrhundert ein Zielobjekt antisemitischen Hasses sind und das Europa sie davor nicht sch\u00fctzen kann. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Im Jahr 2014 kam es anl\u00e4sslich der Gaza-Krise in vielen deutschen St\u00e4dten zu antiisraelischen Demonstrationen, auf denen &#8211; ohne strafrechtliche Folgen &#8211; Parolen, wie \u201eSchei\u00df Juden!\u201c, \u201eKinderm\u00f6rder Israel\u201c oder \u201eHamas, Hamas, Juden ins Gas!\u201c geschrien wurden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote13sym\" name=\"sdfootnote13anc\"><sup>13<\/sup><\/a> Im Dezember 2017 fanden erneut gegen Israel gerichtete Demonstrationen in Wien und Berlin statt, auf denen israelische Flaggen verbrannt wurden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote14sym\" name=\"sdfootnote14anc\"><sup>14<\/sup><\/a> Auf YouTube gibt es Videoaufnahmen \u00fcber diese antisemitischen Ausschreitungen, die in aller \u00d6ffentlichkeit stattfanden. Eine Studie aus dem Jahr 2013 befragte europ\u00e4ische Juden, ob sie es vermeiden w\u00fcrden, in der \u00d6ffentlichkeit Dinge (z. B. Kippa, Davidstern) zu tragen, die auf ihre j\u00fcdische Identit\u00e4t hinweisen w\u00fcrden. 60 Prozent der befragten j\u00fcdischen Schweden best\u00e4tigten diese Aussage. In Frankreich waren es 51 Prozent. In Deutschland stimmten 32 Prozent zu.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote15sym\" name=\"sdfootnote15anc\"><sup>15<\/sup><\/a> <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">J\u00fcdische Einrichtungen, wie Schulen und Synagogen m\u00fcssen in ganz Europa milit\u00e4risch bewacht werden. F\u00fcr L\u00e4nder, in denen per Gesetz Religionsfreiheit garantiert wi<span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">rd und denen es ein gro\u00dfes Anliegen ist, dass so etwas wie der Holocaust nie wieder geschieht, sind das schlechte Zust\u00e4nde. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Im Jahr 2015 verlie\u00dfen rund 10.000 Juden Westeuropa, um nach Israel auszuwandern. Das ist die gr\u00f6\u00dfte Zahl seit 1948.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote16sym\" name=\"sdfootnote16anc\"><sup>16<\/sup><\/a> Sie emigrieren nicht haupts\u00e4chlich nach Israel, weil ihnen dort eine bessere Sicherheit gew\u00e4hrleistet wird. Im Gegenteil, die Wahrscheinlichkeit in Israel Opfer eines Anschlages zu werden, ist sogar viel h\u00f6her. Doch in Israel erfahren die Juden R\u00fcckhalt von ihrer Gesellschaft. Ein j\u00fcdischer Franzose sagte gegen\u00fcber dem Online-Magazin \u201eSpiegel\u201c: \u201eUnsere Regierung hat immer versucht, uns zu sch\u00fctzen. Aber die Soldaten vor unseren Schulen sind langfristig keine L\u00f6sung. So zu leben, kann ich mir nicht vorstellen. Wir brauchen Zeichen von der Regierung und unseren Mitb\u00fcrgern, dass wir ein Teil der franz\u00f6sischen Gesellschaft sind. Wir m\u00fcssen unsere Religion frei aus\u00fcben k\u00f6nnen.\u201c<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote17sym\" name=\"sdfootnote17anc\"><sup>17<\/sup><\/a> In Israel dagegen sind die Juden in der Mehrheit und keine Minderheit, die in Europa immer h\u00e4ufiger angefeindet wird und daf\u00fcr kaum Deckung von der europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung erf\u00e4hrt. H\u00e4ufig sto\u00dfen die Juden in Europa auf Gleichg\u00fcltigkeit, was ihre bedrohte Lage betrifft. Das erlebte beispielsweise ein j\u00fcdischer Student, der in einer Berliner U-Bahn sa\u00df. Auf dem Kopf trug er eine Kippa. Hinter ihm befanden sich M\u00e4nner arabischen Hintergrunds, die ihn fragten, ob er Jude sei. Er antwortete nicht. Daraufhin begannen sie an die W\u00e4nde der U-Bahn zu schlagen und \u201eFree Palestine\u201c zu schreien. Niemand griff ein, sodass der Student die Notbremse bet\u00e4tigte. Seine Mitfahrer beschwerten sich nun, dass er die Bahn angehalten hatte. In Israel dagegen ist es f\u00fcr Juden m\u00f6glich, ihre j\u00fcdische Identit\u00e4t stolz und frei zu leben, ohne sich daf\u00fcr rechtfertigen oder sch\u00e4men zu m\u00fcssen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote18sym\" name=\"sdfootnote18anc\"><sup>18<\/sup><\/a> So sagte z.B. eine j\u00fcdische Franz\u00f6sin, die nach Israel auswanderte dem Onlinemagazin taz: \u201eHier lass&#8216; ich meinen Sohn machen, was er will, selbst mit Kippa \u2013 das w\u00e4re undenkbar in Paris.\u201c<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote19sym\" name=\"sdfootnote19anc\"><sup>19<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Trotz des Holocausts lebten nach 1945 immer noch etwa sechs Millionen Juden in Europa, aktuell sind es etwas mehr als eine Million. Hitlers Lebensziel, ein \u201ejudenfreies Europa\u201c, droht 73 Jahre nach dessen Tod wahr zu werden. Frankreichs j\u00fcdische Gemeinde ist mit einer Zahl von rund 500.000 die gr\u00f6\u00dfte Europas. Im Jahr 2014 waren es jedoch allein 7.000 Franzosen, die nach Israel emigrierten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote20sym\" name=\"sdfootnote20anc\"><sup>20<\/sup><\/a> Dass die Zahl der Juden in Europa abnimmt, ist besorgniserregend. Die Juden pr\u00e4gten einen gro\u00dfen Teil der europ\u00e4ischer Kultur. Menschen, wie der Maler Max Liebermann, der Automobilhersteller Andr\u00e9 Citro\u00ebn, der Schriftsteller Franz Kafka, der Physiker Albert Einstein haben Gro\u00dfes geschaffen, von dem wir bis heute profitieren.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote21sym\" name=\"sdfootnote21anc\"><sup>21<\/sup><\/a> Au\u00dferdem erinnern ihre Werke uns daran, dass die Juden zu Europa geh\u00f6ren. Die Juden haben mitbewirkt, dass europ\u00e4ische St\u00e4dte wie Wien, Prag, London, Berlin und Amsterdam sich zu bl\u00fchenden Metropolen von Kultur, Wohlstand und Wissenschaft entwickelten. All diese St\u00e4dte waren \u00fcber zweitausend Jahre lang die Heimat der Juden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote22sym\" name=\"sdfootnote22anc\"><sup>22<\/sup><\/a> <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><b>4. Wer bedroht die Sicherheit der Juden in Europa?<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Immer wieder kommt es auch im 21. Jahrhundert zu Vorf\u00e4llen, in denen Juden verbal oder k\u00f6rperlich angegriffen werden, weil sie Juden sind. Um dem entgegenzuwirken, ist es wichtig zu erkennen, wer die Sicherheit der Juden in Europa bedroht. Es ist eine Pflicht aller Europ\u00e4er, die Juden in Europa zu sch\u00fctzen und das nicht nur um der Juden willen. Es ist wichtig f\u00fcr unser ganzes demokratisches System. Ein j\u00fcdischer Franzose verglich die Juden in einer Gesellschaft mit den Kanarienv\u00f6geln, die Minenarbeiter fr\u00fcher mit in die Gruben nahmen. Wenn es dem Kanarienvogel schlecht ging, wussten die Minenarbeiter, dass es gef\u00e4hrlich wird. Genauso ist es mit den Juden. Wenn sie angegriffen werden, zeigt das, dass sich eine ganze Gesellschaft in einem kritischen Zustand befindet. Die Warnsignale, die nicht zu \u00fcbersehen sind, sollten nicht ignoriert werden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote23sym\" name=\"sdfootnote23anc\"><sup>23<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><b>4.1 Rechter Antisemitismus<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Bei Rechtsextremen ist Judenhass nach wie vor ein Kerninhalt ihrer Ideologie. Antisemitische Handlungen, wie Hakenkreuzschmierereien oder Friedhofssch\u00e4ndungen, werden haupts\u00e4chlich von T\u00e4tern mit rechtsextremen Hintergrund begangen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote24sym\" name=\"sdfootnote24anc\"><sup>24<\/sup><\/a> F\u00fcr Rechtsextreme ist die Musik ein wichtiges Mittel zur Verbreitung von antisemitischen Gedankengut. Musik, die gerade von jungen Menschen geh\u00f6rt wird und ihre Einstellung gegen\u00fcber Juden dadurch ma\u00dfgeblich beeinflusst.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Die Musikgruppe \u201eErschie\u00dfungskommando\u201c brachte 2016 eine CD heraus, in der ein Lied mit dem Titel \u201eAb in den Ofen\u201c zu finden ist und in dem Juden als \u201eRatten\u201c, \u201eAbschaum\u201c und \u201ePest\u201c bezeichnet werden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote25sym\" name=\"sdfootnote25anc\"><sup>25<\/sup><\/a> \u00c4hnliche (teilweise sogar dieselben W\u00f6rter), wie sie schon von Hitler in seinem Buch \u201eMein Kampf\u201c genutzt wurden, um die Juden zu entmenschlichen und den Hass gegen sie zu sch\u00fcren. Die Wahl seiner W\u00f6rter machte voraussehbar, wie er plante, mit den Juden zu verfahren.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote26sym\" name=\"sdfootnote26anc\"><sup>26<\/sup><\/a> Der Einfluss rechtsextremer Musik sollte deshalb nicht untersch\u00e4tzt werden. Rechtsextreme sind untereinander sehr gut vernetzt, sodass es ihnen immer wieder gelingt, Konzerte zu veranstalten, auf denen \u201eSieg Heil\u201c gerufen oder die Rockversion eines SA-Schlachtliedes mit Aussagen, wie \u201eSchmiert die Guillotine mit dem Judenfett\u201c oder \u201eBlut muss flie\u00dfen kn\u00fcppelhageldick\u201c gesungen werden k\u00f6nnen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote27sym\" name=\"sdfootnote27anc\"><sup>27<\/sup><\/a> Die rechtsextreme Band \u201eRace War\u201c singt in ihrem Song \u201e11. September\u201c bezogen auf Israel \u201eAch, bombt doch all die Schei\u00dfe weg\u201c und l\u00e4sst zugleich ihre Freude \u00fcber den Anschlag auf das World Trade Center aus, bei dem \u00fcber 2.000 Menschen einen grausamen Tod fanden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote28sym\" name=\"sdfootnote28anc\"><sup>28<\/sup><\/a> Das zeigt nicht nur eine stark menschenverachtende und antiamerikanische Sichtweise, sondern auch eine antisemitische, denn eine klassische Meinung von Antisemiten ist, dass die Juden \u00fcber den Finanzsektor die Welt beherrschen w\u00fcrden. Das World Trade Center wurde als Symbol einer angeblich j\u00fcdischen Finanzlobby verstanden.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Musikproduktionen aus der rechtsextremen Szene, die israelbezogen gegen Juden hetzen, sind ebenso vorzufinden. Die Band D. S. T. ver\u00f6ffentlichte ein Lied mit dem Namen \u201eFree Palestine\u201c in dem rhetorisch gefragt wird, wer Bomben auf Frauen und Kinder werfe, wer Raketen auf volle Schulen schie\u00dfe und wer den Deutschen den Stolz gestohlen h\u00e4tte. Die Antwort lautet immer Israel. Israel und damit die Juden werden als die B\u00f6sen schlechthin dargestellt. Pal\u00e4stinenser, Deutsche und eigentlich die ganze Welt, w\u00fcrden von ihnen geknechtet.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote29sym\" name=\"sdfootnote29anc\"><sup>29<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><b>4.2 Linker Antisemitismus<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Links und antisemitisch klingt im ersten Moment paradox, denn Linke sind per Definition antifaschistisch und antirassistisch eingestellt und deshalb besteht die Annahme, dass sie keine Antisemiten sein k\u00f6nnen. Doch die Realit\u00e4t spricht eine andere Sprache. Auch der linke Antisemitismus kann auf eine lange Geschichte zur\u00fcckschauen. 1847 schrieb der franz\u00f6sische \u00d6konom und Anarchist Pierre-Joseph Proudhon, dass der Jude der Feind der menschlichen Art sei und man \u201ediese Rasse\u201c deshalb entweder nach Asien schicken oder ganz vernichten solle. Am Jahrestag der Reichspogromnacht 1969 platzierten Linksextreme eine Brandbombe in dem J\u00fcdischen Gemeindezentrum in Berlin. Linksextreme entf\u00fchrten zusammen mit pal\u00e4stinensischen Terroristen im Juli 1976 ein Flugzeug, das von Tel Aviv nach Paris fliegen sollte. Sie lie\u00dfen es in Uganda zwischenlanden, um die Geiseln in einer alten Transithalle festzuhalten. Dabei wurden die j\u00fcdischen Passagiere von den nicht-j\u00fcdischen selektiert. Die nicht-j\u00fcdischen Passagiere wurden freigelassen. Ein Holocaust\u00fcberlebender zeigte Wilfried B\u00f6se, der die Selektion u. a. durchf\u00fchrte, seine eint\u00e4towierte Auschwitznummer. B\u00f6se meinte darauf, er sei kein Nazi, habe auch nichts gegen Juden, nur gegen Israel und sei ein Idealist, der f\u00fcr das pal\u00e4stinensische Volk k\u00e4mpfen w\u00fcrde.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote30sym\" name=\"sdfootnote30anc\"><sup>30<\/sup><\/a> Bis heute findet sich bei den Linken ein Antisemitismus, der zwar meint nichts gegen Juden zu haben, aber sich demonstrativ f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser einsetzt und dabei gegen Israel als den vermeintlichen Unterdr\u00fccker agiert. Es gibt die BDS-Kampagne, deren Ziel es ist, Israel durch Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen dazuzubringen \u201einternationalem Recht und den universellen Prinzipien der Menschenrechte nachzukommen\u201c, wie es die Internetseite der BDS-Kampagne formuliert.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote31sym\" name=\"sdfootnote31anc\"><sup>31<\/sup><\/a> Diese Vorgehensweise erinnert stark an das \u201eKauft nicht bei Juden\u201c zur Zeit des Nationalsozialismus und ist letztlich auch so gemeint. Man m\u00f6chte damit bewirken, dass Israel dem Aufruf der Pal\u00e4stinensischen Zivilgesellschaft aus dem Jahr 2005 folgt, der u. a. Fordert, alle pal\u00e4stinensischen Fl\u00fcchtlinge zur\u00fcck nach Israel zu lassen. Das w\u00fcrde jedoch bedeuten, dass Israel als j\u00fcdischer Staat keine \u00dcberlebenschance mehr h\u00e4tte. Die rund 800.000 Fl\u00fcchtlinge, die damals aus den israelischen Gebieten flohen, sind n\u00e4mlich auf eine Zahl von 5 Millionen angewachsen, da die pal\u00e4stinensischen Fl\u00fcchtlinge ihren Fl\u00fcchtlingsstatus als einzige Fl\u00fcchtlingsgruppe der Erde weitervererben k\u00f6nnen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote32sym\" name=\"sdfootnote32anc\"><sup>32<\/sup><\/a> Linke vertreten die Meinung, dass Israel ein faschistischer Staat sei, ein Apartheidsregime. Allerdings ist Israel in Wirklichkeit die einzige Demokratie im Nahen Osten. Ein Land mit freier Presse und unabh\u00e4ngigen Gerichten. Ein Land, das vielen Minderheiten, die in der islamischen Welt, um ihr Leben f\u00fcrchten m\u00fcssen, Schutz bietet, wie z. B. den Bahai, den Drusen oder Homosexuellen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote33sym\" name=\"sdfootnote33anc\"><sup>33<\/sup><\/a> Selbst arabisch-muslimische Israelis genie\u00dfen alle demokratischen Freiheitsrechte. Wenn es den Linksextremen, die die BDS-Kampagne unterst\u00fctzen, wirklich um den Kampf gegen die Apartheid gehen w\u00fcrde, g\u00e4be es auf der Welt Staaten, beispielsweise Nord-Korea oder der Iran, bei denen Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen um einiges angebrachter w\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><b>4.3 Muslimischer Antisemitismus <\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">\u201eSelbst wenn Jahrzehnte dazwischen liegen, kann man nicht Millionen Juden t\u00f6ten und sp\u00e4ter dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde holen.\u201c, das sagte der Modesch\u00f6pfer Karl Lagerfeld dem franz\u00f6sischen Fernsehsender C8. Bei vielen sorgte diese Aussage f\u00fcr Emp\u00f6rung. Lagerfeld spielte damit auf die Fl\u00fcchtlingspolitik von Angela Merkel an und warf ihr vor, zu viele Muslime nach Deutschland gelassen zu haben.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote34sym\" name=\"sdfootnote34anc\"><sup>34<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Nat\u00fcrlich kann man nicht pauschal alle Muslime als die schlimmsten Feinde der Juden darstellen, doch ganz Unrecht hat der Designer nicht. Der renommierte Antisemitismusforscher Manfred Gerstenfeld stellte fest, dass alle im 21. Jahrhundert in Europa begangenen antisemitischen Morde von Moslems begangen wurden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote35sym\" name=\"sdfootnote35anc\"><sup>35<\/sup><\/a> Auch die antiisraelischen Demonstrationen, die in vielen deutschen St\u00e4dten stattfanden und bei denen antisemitische Hassparolen gerufen wurden, waren \u00fcberwiegend von Muslimen besucht, die sich mit den Pal\u00e4stinensern im Gazastreifen solidarisieren wollten. Im Juli 2014 gab es eine der gr\u00f6\u00dften antisemitischen Demonstrationen in Frankreich mit rund 17.000 Teilnehmern. Der Pariser Vorort Sarcelles nahm b\u00fcrgerkriegs\u00e4hnliche Zust\u00e4nde an. \u201eIch schaute aus meinem Wohnzimmerfenster und sah Tausende Muslime bei einer Demonstration auf der Stra\u00dfe. Sie trugen \u00c4xte, Baseballschl\u00e4ger und H\u00e4mmer, nahmen die B\u00fcrgersteige auseinander, um sich mit Pflastersteinen zu bewaffnen, und skandierten: \u201eTod den Juden\u201c, beschreibt eine Frau, die daraufhin beschloss, nach Israel zu ziehen. Viele franz\u00f6sische Juden machen es ihr nach.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote36sym\" name=\"sdfootnote36anc\"><sup>36<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Der Hass auf die Juden spielt eine zentrale Rolle bei vielen Muslimen. Doch woher kommt dieser Hass auf die Juden? Die Glaubensgrundlage der Muslime ist der Koran. In diesem Buch finden sich Stellen, die heute u. a. in Moscheen dazu genutzt werden, um gegen Juden zu hetzen. Sure 5,60 spricht beispielsweise davon, dass Allah sie (die Juden, wie es von vielen Imamen ausgelegt wird) verfluchte und zu Affen und Schweinen verwandelte.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote37sym\" name=\"sdfootnote37anc\"><sup>37<\/sup><\/a> Mohammed, der bei den Muslimen sehr verehrt wird, lie\u00df rund 700 M\u00e4nner des j\u00fcdischen Stamm Banu Quraiza, der in Medina lebte, im Mai 627 n. Chr. hinrichten. Die Frauen und Kinder dieses j\u00fcdischen Stammes wurden versklavt.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote38sym\" name=\"sdfootnote38anc\"><sup>38<\/sup><\/a> Au\u00dferdem soll Mohammed gesagt haben, dass am Ende der Zeiten die Muslime die Juden bek\u00e4mpfen und t\u00f6ten w\u00fcrden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote39sym\" name=\"sdfootnote39anc\"><sup>39<\/sup><\/a> Einen gro\u00dfen Einfluss auf die Entwicklung des Judenhasses in der arabischen Welt hat desweiteren die Propagandaliteratur, die von Nationalsozialisten ab den 1920er-Jahren dort verbreitet wurde. Das waren gegen Juden gerichtete Publikationen, wie \u201eMein Kampf\u201c, die \u201eProtokolle der Weisen von Zion\u201c und andere antisemitische Hetzschriften, die bis heute in muslimisch gepr\u00e4gten L\u00e4ndern Bestseller sind und dort auch in nahezu jedem Buchgesch\u00e4ft zu bekommen sind.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote40sym\" name=\"sdfootnote40anc\"><sup>40<\/sup><\/a> Der muslimische Antisemitismus ist folglich vom europ\u00e4ischen Antisemitismus stark beeinflusst worden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote41sym\" name=\"sdfootnote41anc\"><sup>41<\/sup><\/a> In arabischen L\u00e4ndern wird den Kindern von klein auf Hass auf die Juden beigebracht. Viel Geld und Zeit wird in Anti-Israel-Propaganda investiert. Die Politikwissenschaftlerin Ayaan Hirsi Ali erz\u00e4hlte, dass sie in ihrer Kindheit in Kenia und Somalia jeden Tag f\u00fcnfmal f\u00fcr die Ausrottung der Juden beten sollte. Einen Juden selbst hatte sie noch nie getroffen. Die Propaganda ist in diesen L\u00e4ndern ein gro\u00dfes Problem, denn sie l\u00e4sst kaum eine M\u00f6glichkeit zu, dass die Kinder keinen Judenhass entwickeln. Viel wird mit Hilfe des Fernsehens propagiert, in denen Sendungen gezeigt werden, die Juden als Kindersch\u00e4chter oder Terroristen zeigen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote42sym\" name=\"sdfootnote42anc\"><sup>42<\/sup><\/a> Karikaturen, die Juden mit Nazis vergleichen, israelische Soldaten, die \u00fcber Totenk\u00f6pfe laufen, ein fies dreinblickender Mann, auf dessen Schulter sich ein Davidsstern befindet und der gen\u00fcsslich kleine Kinder verspeist oder Juden als blutr\u00fcnstige Teufel zeigen, sind weit verbreitet.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote43sym\" name=\"sdfootnote43anc\"><sup>43<\/sup><\/a> Die meisten Muslime haben nie einen Juden zu Gesicht bekommen, da kaum noch Juden in der islamischen Welt leben, was jedoch nicht immer so war. Zur Zeit der Verfolgung der Juden in Spanien fanden einige Juden Schutz in muslimischen L\u00e4ndern, wie z. B. Marokko. Juden und Muslime lebten dort friedlich zusammen. Als die Juden in ganz Europa zur Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden, k\u00fcndigte der damalige Sultan Marokkos an, dass seine Familie und er ebenfalls den gelben Judenstern tragen w\u00fcrden, sofern man die marokkanischen Juden dazu zwingen w\u00fcrde.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote44sym\" name=\"sdfootnote44anc\"><sup>44<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Heutzutage sieht es in den meisten islamisch gepr\u00e4gten L\u00e4ndern jedoch anders aus, wie Befragungen zeigen. Negative Einstellungen gegen\u00fcber Juden hatten laut einer 2009 durchgef\u00fchrten Umfrage in der Bev\u00f6lkerung von \u00c4gypten, Jordanien, dem Libanon, dem Westjordanland und dem Gazastreifen zwischen 95 und 98 Prozent. Interessant ist, dass dieser Anteil bei arabisch-muslimischen Israelis bei nur 35 Prozent lag.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote45sym\" name=\"sdfootnote45anc\"><sup>45<\/sup><\/a> Folglich bei denjenigen, die wirklich Kontakt mit Juden hatten und sie nicht nur aus Karikaturen und verleumderischen Fernsehsendungen kannten. Das Kennenlernen der Personen gegen die man Hass oder Vorurteile hegt, ist das beste Mittel, um vom Gegenteil \u00fcberzeugt zu werden.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Den Politikern Europas sollte bewusst sein, dass die Menschen, die aus einem Kulturkreis kommen, in denen die Juden zu den schlimmsten Feinden geh\u00f6ren, ihre antisemitische Einstellung bei \u00dcbertritt auf europ\u00e4ischen Boden nicht einfach \u00e4ndern werden. Ulrich Jakov Becker mahnt in der J\u00fcdischen Rundschau, dass die europ\u00e4ischen Regierungen aufh\u00f6ren sollten, unkontrolliert Millionen von Menschen aus mehrheitlich antisemitischen Gesellschaften aufzunehmen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote46sym\" name=\"sdfootnote46anc\"><sup>46<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><b>4.4 Antisemitismus aus der Mitte der Gesellschaf<\/b>t<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">F\u00fcr den Antisemitismus aus der Mitte der Gesellschaft ist gerade die Rolle der Medien interessant, da sie das Denken der durchschnittlichen Bev\u00f6lkerung ma\u00dfgeblich widerspiegelt und gleichzeitig beeinflusst.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Langfristig gesehen ist der gebildete Antisemitsmus gef\u00e4hrlicher als der Vulg\u00e4r-Antisemitismus von Extremisten. Gef\u00e4hrlicher insofern, da nur die wenigsten erkennen, dass es sich \u00fcberhaupt um Antisemitismus handelt. Wenn ein Rechtsextremer judenfeindliche Hassparolen wie \u201eBlut muss flie\u00dfen\u201c br\u00fcllt, reagiert die Mehrheit der Gesellschaft entsetzt und ablehnend, aber wenn jemand, der sich als \u201eVerfechter der Meinungsfreiheit\u201c oder \u201evon Sorge um den Weltfrieden getriebenen Humanisten\u201c bezeichnet, israelkritische Aussagen macht, die auf den ersten Blick nur wie ein politisches Statement wirken, sehen viele den dahinter verborgenen Antisemitismus nicht.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote47sym\" name=\"sdfootnote47anc\"><sup>47<\/sup><\/a> Israelkritik ist an sich schon ein Wort, dass es in sich hat. An keinem anderen Land wird den ganzen Staat betreffend Kritik ge\u00fcbt. Worte, wie T\u00fcrkeikritik, Deutschlandkritik oder Nordkoreakritik gibt es nicht, auch wenn es Gr\u00fcnde g\u00e4be zu kritisieren, aber niemand k\u00e4me auf die Idee das Land als Ganzes f\u00fcr politisches Fehlverhalten verantwortlich zu machen.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Eine Studie der TU Berlin untersuchte die Stellung Israels in den deutschen Medien und kam zu dem Schluss, dass kein anderes Land der Erde so oft und scharf kritisiert wird, wie Israel. Man mag einwenden, dass Kritik am Staat Israel sich nicht gegen Juden im Allgemeinen richtet und deshalb nicht antisemitisch sei, doch Israel ist der Staat der Juden und somit muss nicht einmal zwingend das Wort Jude gebraucht werden, um antisemitische Aussagen machen zu k\u00f6nnen. Die meisten, die Israelkritk aus\u00fcben, st\u00f6ren sich nicht unbedingt an bestimmten Aspekten der Politik Israels, sondern an seiner Existenz insgesamt.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote48sym\" name=\"sdfootnote48anc\"><sup>48<\/sup><\/a> Die Medien, ob Zeitungen oder Fernsehen, stellen Israel \u00fcberwiegend als den ungerechten, willk\u00fcrlichen Unterdr\u00fccker und die Pal\u00e4stinenser als wehrlose Opfer dar. Besonders starke Kritik bekommt Israel f\u00fcr seine Siedlungspolitik, die als v\u00f6lkerrechtswidrig bezeichnet wird. Der historische Kontext bleibt hierbei meist unbeachtet. Selbst wenn Israel Siedlungen r\u00e4umt, wie im Gaza-Streifen im September 2005, erntet Israel daf\u00fcr kaum positive Schlagzeilen. Dann wird getitelt: \u201eRuin\u00f6se Hinterlassenschaften\u201c unter Fotos, die eine v\u00f6llige Tr\u00fcmmerlandschaft abbilden. Nicht mitgeteilt wird, dass die Pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde vorher die totale Zerst\u00f6rung der israelischen Siedlungen gefordert hatte. Die Meldungen der Zeitungen vermitteln das Bild von Israel als gef\u00fchllosen Kriegstreiber, der ohne R\u00fccksicht auf die Zivilbev\u00f6lkerung alles niedermetzelt.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote49sym\" name=\"sdfootnote49anc\"><sup>49<\/sup><\/a> Eine Expertenkommission kam dagegen zu dem Ergebnis, dass die israelische Armee mehr als jede andere Armee unternommen hatte, um Opfer in der Zivilgesellschaft zu vermeiden. Vor Bombenangriffen warnte die israelische Armee die Bev\u00f6lkerung mit Flugbl\u00e4ttern oder per SMS. Doch die Hamas, eine pal\u00e4stinensische Terrororganisation, die den Gazastreifen beherrscht, befahl den Bewohnern, in ihren H\u00e4usern zu bleiben. Sie sollten als menschliche Schutzschilder dienen. Die Hamas selbst schie\u00dft ihre Raketen von Friedh\u00f6fen, Schulen, Moscheen und Krankenh\u00e4usern und lenkt damit Gegenschl\u00e4ge auf zivile Einrichtungen. Hohe Opfer auf Seiten der Zivilbev\u00f6lkerung sind die Folge. Man kann also behaupten, dass der eigentliche Feind der Zivilbev\u00f6lkerung Gazas nicht Israel, sondern die Hamas ist.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote50sym\" name=\"sdfootnote50anc\"><sup>50<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Dadurch, dass Israel in den Medien \u00fcberwiegend negativ dargestellt wird, ist es nicht sonderlich \u00fcberraschend, dass Israel als der gr\u00f6\u00dfte Friedensgef\u00e4hrder der Welt gesehen wird. Der Gedanke, dass die Juden der wahre Feind der Menschheit seien, h\u00e4lt sich offensichtlich bis heute. Laut einer Umfrage der Europ\u00e4ischen Kommission aus dem Jahr 2003 sehen 59 Prozent der Europ\u00e4er Israel als \u201edie gr\u00f6\u00dfte Bedrohung f\u00fcr den Frieden in der Welt\u201c, also vor Nordkorea, dem Iran, Syrien oder den USA.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote51sym\" name=\"sdfootnote51anc\"><sup>51<\/sup><\/a> Es ist unverst\u00e4ndlich, warum gerade die einzige Demokratie im Nahen Osten so schlecht dargestellt wird.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><b>5. Israel heute <\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Prof. Dr. Robert S. Wistrich, einer der weltweit bekanntesten Antisemitismusforscher, ist der Meinung, dass, wenn man dem heutigen Antisemitismus wirklich etwas entgegensetzen wolle, man sich mit dem Staat Israel auseinandersetzen m\u00fcsse.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote52sym\" name=\"sdfootnote52anc\"><sup>52<\/sup><\/a> Aus diesem Grund m\u00f6chte ich hier einige Hintergrundinformationen \u00fcber Israel nennen. Der Staat Israel wurde am 14. Mai 1948 gegr\u00fcndet. Der j\u00fcdische Politiker David Ben Gurion proklamierte die Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung und rief damit den Staat Israel aus. Noch am selben Tag wurde Israel von f\u00fcnf arabischen Armeen angegriffen, die keinen j\u00fcdischen Staat in ihrer Mitte dulden wollten. Doch gegen alle Erwartungen konnte sich der junge Staat behaupten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote53sym\" name=\"sdfootnote53anc\"><sup>53<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">In Israel hat es immer Juden gegeben, wenn auch zu manchen Zeiten nur in sehr geringer Zahl. Die Juden haben eine 3.500 Jahre alte historische Verbundenheit zu diesem St\u00fcck Land, das ungef\u00e4hr die Gr\u00f6\u00dfe des deutschen Bundeslandes Hessen einnimmt. Trotzdem wird den Juden immer wieder vorgeworfen, sich \u201ewiderrechtlich\u201c dort zu befinden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote54sym\" name=\"sdfootnote54anc\"><sup>54<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Heute gilt Israel als eines der innovativsten L\u00e4nder der Erde. Es hat mehr Start-Ups als irgendein anderes Land. Das erste Solarfenster wurde hier gebaut. Ebenso wurden in Israel beispielsweise der USB \u2013 Stick, die schluckbare Kamera in Pillengr\u00f6\u00dfe zur Untersuchung des D\u00fcnndarms oder der 3D \u2013 Drucker erfunden. Auch die beliebten Cherrytomaten, die mittlerweile zum festen Sortiment von vielen Superm\u00e4rkten geh\u00f6ren, kommen aus Israel.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote55sym\" name=\"sdfootnote55anc\"><sup>55<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Unbeachtet von der Weltpresse unterh\u00e4lt die israelische Armee, die Israel Defense Forces (IDF), in Syrien zwei Notfall \u2013 Kliniken zusammen mit der christlich \u2013 medizinischen Organisation Frontier Alliance International (FAI). Offiziell sieht sich Syrien mit Israel im Kriegszustand. Syrien weigerte sich mit Israel einen Friedensvertrag abzuschlie\u00dfen, doch trotzdem hilft die israelische Armee den syrischen B\u00fcrgern. Sie sorgen u. a. f\u00fcr das medizinisch \u2013 technische Equipment, liefern Treibstoff f\u00fcr Notstrom \u2013 Generatoren und Essen. Jede Nacht \u00fcberqueren Hilfstransporte die Grenze zu Syrien. Eine Armee, die ihrem Feind hilft.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote56sym\" name=\"sdfootnote56anc\"><sup>56<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Unerw\u00e4hnt bleiben sollte nicht, dass es beispielsweise auch radikale Juden gibt, die Anschl\u00e4ge auf Muslime ver\u00fcbten. So erschoss der Jude Baruch Goldstein am 25. Februar 1994 in Hebron 29 betende Muslime. Von einigen wenigen Extremisten wurde ihm daf\u00fcr sogar ein Denkmal gebaut, was die israelische Armee jedoch abriss. Und hierin liegt der Unterschied. Der Hass und Terror auf Muslime wird nicht staatlich gef\u00f6rdert und ist auch nicht charakteristisch f\u00fcr die israelische Gesellschaft.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote57sym\" name=\"sdfootnote57anc\"><sup>57<\/sup><\/a> Im Gegensatz zu der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde, deren Kinder Schulen besuchen m\u00fcssen, die nach Selbstmordattent\u00e4tern benannt sind. Ihre Portr\u00e4ts m\u00fcssen sie auf ihren Schuluniformen tragen. M\u00f6rder sind Namensgeber von Sportvereinen und \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote58sym\" name=\"sdfootnote58anc\"><sup>58<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><b>6. Schlussteil <\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Europ\u00e4ischer Antisemitismus im 21. Jahrhundert ist ein Problem, das keinen Halt vor politischen Lagern, Nationalit\u00e4ten, Religionen oder gesellschaftlichen Schichten macht. Die Frage ist, was wir gegen den weit verbreiteten Antisemitismus tun k\u00f6nnen. An dieser Stelle m\u00f6chte ich in besonderer Weise auf die junge bzw. meine Generation eingehen, da wir diejenigen sind, die in Zukunft f\u00fcr die Sicherheit der Juden in Europa und f\u00fcr die Beziehung Europas zu Israel verantwortlich sein werden. Au\u00dferdem ist es gerade die Einstellung junger Deutscher in Bezug auf Israel, die Grund zur Sorge bereitet. Eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung fand heraus, dass 54 Prozent unter den 18- bis 29-J\u00e4hrigen eine Israel ablehnende Haltung haben. Der Leiter der Bertelsmann Stiftung forderte, dass mehr Gelegenheiten f\u00fcr direkte Begegnungen zwischen den Jugendlichen beider L\u00e4nder geschaffen werden sollten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote59sym\" name=\"sdfootnote59anc\"><sup>59<\/sup><\/a> Denn das Problem liegt nicht unbedingt darin, dass in der Schule das Thema Nationalsozialismus und der Holocaust nicht gen\u00fcgend unterrichtet wird, denn das wird es. Das fatale ist, dass es auf einen bestimmten Abschnitt unserer Geschichte reduziert wird und den wenigsten bewusst ist, dass der Judenhass nicht mit dem Ende der NS-Diktatur einfach verschwand. Au\u00dferdem geht es bei vielen Sch\u00fclern zwar in den Kopf, aber nicht ins Herz. Die meisten identifizieren sich nicht mehr mit dem, was damals geschah, auch weil sie z. B. selbst keinen Kontakt zu Juden haben. Dadurch bleiben ihnen die Juden fremd. Ich m\u00f6chte noch einmal auf Robert S. Wistrich zur\u00fcckkommen, der der Meinung war, dass man dem heutigen Antisemitismus nur etwas entgegensetzen kann, wenn man sich mit Israel besch\u00e4ftigt. Gerade Schulen k\u00f6nnten ihren Sch\u00fclern Austauschprogramme mit Schulen in Israel anbieten und so den Sch\u00fclern die Chance geben, ein einzigartiges Land mit seinen Menschen kennenzulernen. Das w\u00e4re eine gute Investition in die Zukunft, weil es helfen w\u00fcrde, antisemitische Vorurteile abzubauen und L\u00fcgen \u00fcber die Juden und den Staat Israel zu entlarven. Auf der Homepage der Deutschen Botschaft in Tel Aviv werden verschieden Austausch- und F\u00f6rderprogramme vorgestellt.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote60sym\" name=\"sdfootnote60anc\"><sup>60<\/sup><\/a> Es gibt in Deutschland Schulen, die Partnerschaften mit israelischen Schulen pflegen, wie z. B. das Wolkenberg-Gymnasium aus Potsdam, das damit sehr gute Erfahrungen gemacht hat.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote61sym\" name=\"sdfootnote61anc\"><sup>61<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Dieser Beitrag wurde im M\u00e4rz 2018 als Facharbeit (11. Klasse \/ Oberstufe) an einem nieders\u00e4chsischen Gymnasium eingereicht. Die Verfasserin ist dem Gemeindehilfsbund bekannt.\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>7. Anhang:<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Literaturverzeichnis<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<ol type=\"I\">\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Fachb\u00fccher:<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Hafner, Georg M. und Schapira, Esther: Israel ist an allem Schuld \u2013 Warum der Judenstaat so gehasst wird, Eichborn Verlag, K\u00f6ln 2015.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Kuban, Thomas: Blut muss flie\u00dfen \u2013 Undercover unter Nazis, Campus Verlag, Frankfurt am Main 2012.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">K\u00fcntzel, Matthias: Islamischer Antisemitismus und Deutsche Politik, LIT Verlag, Berlin 2007.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Matussek, Carmen: Israel, mein Freund \u2013 Stimmen der Vers\u00f6hnung aus der islamischen Welt, SCM \u2013 Verlag, Holzgerlingen 2016.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Paret, Rudi: Der Koran, \u00dcbersetzung von Rudi Paret, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2014.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Schwarz-Friesel, Monika: Gebildeter Antisemitismus \u2013 Eine Herausforderung f\u00fcr Politik und Zivilgesellschaft, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2015.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Weil, Gustav: Biographie Muhammads 7 &#8211; Muhammads Kriege um Medina, Grace and Truth, Fellbach 2003.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wistrich, Robert S.: Muslimischer Antisemitismus \u2013 Eine aktuelle Gefahr, Edition Critic, Berlin 2012. <\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Zeitschriften und Dokumentationen:<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Due Enstad, Johannes: Antisemitic Violence in Europe, 2005 \u2013 2015, Oslo 2017.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Hahne \u2013 Waldscheck, Bettina: Tut denen Gutes, die euch hassen, in: factum (1\/18).<\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Internetadressen:<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/politik\/ausland\/article107762546\/Attentaeter-ermordet-juedische-Kinder-in-Toulouse.html\"><span style=\"color: #000000;\">https:\/\/www.abendblatt.de\/politik\/ausland\/article107762546\/Attentaeter-ermordet-juedische-Kinder-in-Toulouse.html<\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><a href=\"http:\/\/www.botschaftisrael.de\/2017\/02\/21\/die-israelisierung-des-antisemitismus\/#more-7852\"><span style=\"color: #000000;\">http:\/\/www.botschaftisrael.de\/2017\/02\/21\/die-israelisierung-des-antisemitismus\/#more-7852<\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/politik\/extremismus\/rechtsextremismus\/261322\/der-antisemitismus-im-heutigen-rechtsextremismus\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">http:\/\/www.bpb.de\/politik\/extremismus\/rechtsextremismus\/261322\/der-antisemitismus-im-heutigen-rechtsextremismus<\/span><\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/frankreich-judenhass-mit-methoden-wie-bei-den-nazis-15252732.html\"><span style=\"color: #000000;\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/frankreich-judenhass-mit-methoden-wie-bei-den-nazis-15252732.html<\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/menschen\/karl-lagerfeld-empoert-mit-aussage-zu-fluechtlingen-15290646.html\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/menschen\/karl-lagerfeld-empoert-mit-aussage-zu-fluechtlingen-15290646.html<\/span><\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"http:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/article\/view\/id\/21325\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">http:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/article\/view\/id\/21325<\/span><\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><a href=\"http:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/article\/view\/id\/22645\"><span style=\"color: #000000;\">http:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/article\/view\/id\/22645<\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><a href=\"http:\/\/www.juedischerundschau.de\/im-21-jahrhundert-wurden-alle-antisemitischen-morde-in-europa-durch-moslems-begangen-135910655\/\"><span style=\"color: #000000;\">http:\/\/www.juedischerundschau.de\/im-21-jahrhundert-wurden-alle-antisemitischen-morde-in-europa-durch-moslems-begangen-135910655\/<\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><u><span style=\"color: #000000;\">https:\/\/www.mena-watch.com\/mena-analysen-beitraege\/wie-sollte-man-antizionisten-nennen\/ <\/span><\/u><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"https:\/\/www.oppisworld.de\/zeit\/judentum\/jperson.html\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">https:\/\/www.oppisworld.de\/zeit\/judentum\/jperson.html<\/span><\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/terror-in-paris-die-angst-der-juden-a-1012568\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">www.spiegel.de\/politik\/ausland\/terror-in-paris-die-angst-der-juden-a-1012568<\/span><\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5022028\/\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">http:\/\/www.taz.de\/!5022028\/<\/span><\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"http:\/\/www.tel-aviv.diplo.de\/Vertretung\/telaviv\/de\/05-Studium-Sprache-Austausch\/Austausch\/Jugendaustausch.html\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">http:\/\/www.tel-aviv.diplo.de\/Vertretung\/telaviv\/de\/05-Studium-Sprache-Austausch\/Austausch\/Jugendaustausch.html<\/span><\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><u>https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article172354422\/Anti-Israel-Demos-Wenn-mitten-in-Berlin-IS-Fans-fuer-den-Maertyrertod-werben.html<\/u><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><u>https:\/\/www.wolkenberg-gymnasium.de\/ueber-uns\/ausserschulische-aktivitaeten\/schulpartnerschaften<\/u><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><u>http:\/\/www.zeit.de\/2015\/07\/antisemitismus-europa-auswanderung<\/u><\/span><\/span><\/span> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1975\/30\/was-fuer-ein-glueck-dass-die-menschen-nicht-denken\/komplettansicht?print\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><u>http:\/\/www.zeit.de\/1975\/30\/was-fuer-ein-glueck-dass-die-menschen-nicht-denken\/komplettansicht?print<\/u><\/span><\/span><\/span><\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">(letzter Zugriff auf die angegebenen Internetseiten am 9.3.2018)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote1anc\" name=\"sdfootnote1sym\">1<\/a> Hafner, Georg M. und Schapira, Esther: Israel ist an allem Schuld \u2013 Warum der Judenstaat so gehasst wird, Eichborn Verlag, K\u00f6ln 2015, S. 27.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote2anc\" name=\"sdfootnote2sym\">2<\/a> Wistrich, Robert S.: Muslimischer Antisemitismus \u2013 Eine aktuelle Gefahr, Edition Critic, Berlin 2012, S. 34.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote3anc\" name=\"sdfootnote3sym\">3<\/a> Schwarz-Friesel, Monika: Gebildeter Antisemitismus \u2013 Eine Herausforderung f\u00fcr Politik und Zivilgesellschaft, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2015, S. 14.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote4\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote4anc\" name=\"sdfootnote4sym\">4<\/a> http:\/\/www.botschaftisrael.de\/2017\/02\/21\/die-israelisierung-des-antisemitismus\/#more-7852<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote5\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote5anc\" name=\"sdfootnote5sym\">5<\/a><span style=\"color: #000000;\"> https:\/\/www.mena-watch.com\/mena-analysen-beitraege\/wie-sollte-man-antizionisten-nennen\/<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote6\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote6anc\" name=\"sdfootnote6sym\">6<\/a> Hafner, Georg M. und Schapira, Esther: Israel ist an allem Schuld \u2013 Warum der Judenstaat so gehasst wird, Eichborn Verlag, K\u00f6ln 2015, S. 27.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote7\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote7anc\" name=\"sdfootnote7sym\">7<\/a> Matussek, Carmen: Israel, mein Freund \u2013 Stimmen der Vers\u00f6hnung aus der islamischen Welt, SCM \u2013 Verlag, Holzgerlingen 2016, S. 19.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote8\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote8anc\" name=\"sdfootnote8sym\">8<\/a> http:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/article\/view\/id\/22645<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote9\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote9anc\" name=\"sdfootnote9sym\">9<\/a> Wistrich, Robert S.: Muslimischer Antisemitismus \u2013 Eine aktuelle Gefahr, Edition Critic, Berlin 2012, S. 19.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote10\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote10anc\" name=\"sdfootnote10sym\">10<\/a>https:\/\/www.abendblatt.de\/politik\/ausland\/article107762546\/Attentaeter-ermordet-juedische-Kinder-in-Toulouse.html<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote11\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote11anc\" name=\"sdfootnote11sym\">11<\/a>http:\/\/www.juedischerundschau.de\/im-21-jahrhundert-wurden-alle-antisemitischen-morde-in-europa-durch-moslems-begangen-135910655\/<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote12\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote12anc\" name=\"sdfootnote12sym\">12<\/a>http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/frankreich-judenhass-mit-methoden-wie-bei-den-nazis-15252732.html<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote13\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote13anc\" name=\"sdfootnote13sym\">13<\/a>Schwarz-Friesel, Monika: Gebildeter Antisemitismus \u2013 Eine Herausforderung f\u00fcr Politik und Zivilgesellschaft, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2015, S.15.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote14\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote14anc\" name=\"sdfootnote14sym\">14<\/a>https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article172354422\/Anti-Israel-Demos-Wenn-mitten-in-Berlin-IS-Fans-fuer-den-Maertyrertod-werben.html<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote15\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote15anc\" name=\"sdfootnote15sym\">15<\/a>Due Enstad, Johannes: Antisemitic Violence in Europe, 2005 \u2013 2015, Oslo 2017, S. 13.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote16\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote16anc\" name=\"sdfootnote16sym\">16<\/a>Due Enstad, Johannes: Antisemitic Violence in Europe, 2005 \u2013 2015, Oslo 2017, S. 5.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote17\">\n<p class=\"sdfootnote\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote17anc\" name=\"sdfootnote17sym\">17<\/a>www.spiegel.de\/politik\/ausland\/terror-in-paris-die-angst-der-juden-a-1012568<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote18\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote18anc\" name=\"sdfootnote18sym\">18<\/a> Matussek, Carmen: Israel, mein Freund \u2013 Stimmen der Vers\u00f6hnung aus der islamischen Welt, SCM \u2013 Verlag, Holzgerlingen 2016, S.224.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote19\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote19anc\" name=\"sdfootnote19sym\">19<\/a>http:\/\/www.taz.de\/!5022028\/<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote20\">\n<p class=\"sdfootnote\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote20anc\" name=\"sdfootnote20sym\">20<\/a>www.spiegel.de\/politik\/ausland\/terror-in-paris-die-angst-der-juden-a-1012568<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote21\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote21anc\" name=\"sdfootnote21sym\">21<\/a>https:\/\/www.oppisworld.de\/zeit\/judentum\/jperson.html<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote22\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote22anc\" name=\"sdfootnote22sym\">22<\/a>http:\/\/www.zeit.de\/2015\/07\/antisemitismus-europa-auswanderung<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote23\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote23anc\" name=\"sdfootnote23sym\">23<\/a> www.spiegel.de\/politik\/ausland\/terror-in-paris-die-angst-der-juden-a-1012568.<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote24\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote24anc\" name=\"sdfootnote24sym\">24<\/a>Matussek, Carmen: Israel, mein Freund \u2013 Stimmen der Vers\u00f6hnung aus der islamischen Welt, SCM \u2013 Verlag, Holzgerlingen 2016, S. 36.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote25\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote25anc\" name=\"sdfootnote25sym\">25<\/a>http:\/\/www.bpb.de\/politik\/extremismus\/rechtsextremismus\/261322\/der-antisemitismus-im-heutigen-rechtsextremismus<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote26\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote26anc\" name=\"sdfootnote26sym\">26<\/a>http:\/\/www.zeit.de\/1975\/30\/was-fuer-ein-glueck-dass-die-menschen-nicht-denken\/komplettansicht?print<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote27\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote27anc\" name=\"sdfootnote27sym\">27<\/a>Kuban, Thomas: Blut muss flie\u00dfen \u2013 Undercover unter Nazis, Campus Verlag, Frankfurt am Main 2012, S. 6.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote28\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote28anc\" name=\"sdfootnote28sym\">28<\/a> Ebenda, S. 33.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote29\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote29anc\" name=\"sdfootnote29sym\">29<\/a>http:\/\/www.bpb.de\/politik\/extremismus\/rechtsextremismus<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote30\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote30anc\" name=\"sdfootnote30sym\">30<\/a>Hafner, Georg M. und Schapira, Esther: Israel ist an allem Schuld \u2013 Warum der Judenstaat so gehasst wird, Eichborn Verlag, K\u00f6ln 2015, S. 205 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote31\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote31anc\" name=\"sdfootnote31sym\">31<\/a>http:\/\/bds-kampagne.de\/<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote32\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote32anc\" name=\"sdfootnote32sym\">32<\/a>Matussek, Carmen: Israel, mein Freund \u2013 Stimmen der Vers\u00f6hnung aus der islamischen Welt, SCM \u2013 Verlag, Holzgerlingen 2016, S.120.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote33\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote33anc\" name=\"sdfootnote33sym\">33<\/a> Matussek, Carmen: Israel, mein Freund \u2013 Stimmen der Vers\u00f6hnung aus der islamischen Welt, SCM \u2013 Verlag, Holzgerlingen 2016, S. 98.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote34\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote34anc\" name=\"sdfootnote34sym\">34<\/a>http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/menschen\/karl-lagerfeld-empoert-mit-aussage-zu-fluechtlingen-15290646.html<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote35\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote35anc\" name=\"sdfootnote35sym\">35<\/a>http:\/\/www.juedischerundschau.de\/im-21-jahrhundert-wurden-alle-antisemitischen-morde-in-europa-durch-moslems-begangen-135910655\/<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote36\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote36anc\" name=\"sdfootnote36sym\">36<\/a> Matussek, Carmen: Israel, mein Freund \u2013 Stimmen der Vers\u00f6hnung aus der islamischen Welt, SCM \u2013 Verlag, Holzgerlingen 2016, S. 222.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote37\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote37anc\" name=\"sdfootnote37sym\">37<\/a>Paret, Rudi: Der Koran, \u00dcbersetzung von Rudi Paret, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2014, Sure 5, 60.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote38\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote38anc\" name=\"sdfootnote38sym\">38<\/a>Weil, Gustav: Biographie Muhammads 7 &#8211; Muhammads Kriege um Medina, Grace and Truth, Fellbach 2003, S. 49.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote39\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote39anc\" name=\"sdfootnote39sym\">39<\/a>Matussek, Carmen: Israel, mein Freund \u2013 Stimmen der Vers\u00f6hnung aus der islamischen Welt, SCM \u2013 Verlag, Holzgerlingen 2016, S.67.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote40\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote40anc\" name=\"sdfootnote40sym\">40<\/a>Matussek, Carmen: Israel, mein Freund \u2013 Stimmen der Vers\u00f6hnung aus der islamischen Welt, SCM \u2013 Verlag, Holzgerlingen 2016, S. 31.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote41\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote41anc\" name=\"sdfootnote41sym\">41<\/a>Ebenda, S. 27.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote42\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote42anc\" name=\"sdfootnote42sym\">42<\/a>Ebenda, S.30.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote43\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote43anc\" name=\"sdfootnote43sym\">43<\/a> Wistrich, Robert S.: Muslimischer Antisemitismus \u2013 Eine aktuelle Gefahr, Edition Critic, Berlin 2012, S. 154.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote44\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote44anc\" name=\"sdfootnote44sym\">44<\/a>Matussek, Carmen: Israel, mein Freund \u2013 Stimmen der Vers\u00f6hnung aus der islamischen Welt, SCM \u2013 Verlag, Holzgerlingen 2016, S. 75.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote45\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote45anc\" name=\"sdfootnote45sym\">45<\/a>Schwarz-Friesel, Monika: Gebildeter Antisemitismus \u2013 Eine Herausforderung f\u00fcr Politik und Zivilgesellschaft, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2015, S. 189.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote46\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote46anc\" name=\"sdfootnote46sym\">46<\/a>http:\/\/www.juedischerundschau.de\/im-21-jahrhundert-wurden-alle-antisemitischen-morde-in-europa-durch-moslems-begangen-135910655\/<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote47\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote47anc\" name=\"sdfootnote47sym\">47<\/a>Schwarz-Friesel, Monika: Gebildeter Antisemitismus \u2013 Eine Herausforderung f\u00fcr Politik und Zivilgesellschaft, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2015, S. 21.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote48\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote48anc\" name=\"sdfootnote48sym\">48<\/a>Matussek, Carmen: Israel, mein Freund \u2013 Stimmen der Vers\u00f6hnung aus der islamischen Welt, SCM \u2013 Verlag, Holzgerlingen 2016, S.148.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote49\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote49anc\" name=\"sdfootnote49sym\">49<\/a>Schwarz-Friesel, Monika: Gebildeter Antisemitismus \u2013 Eine Herausforderung f\u00fcr Politik und Zivilgesellschaft, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2015, S.247.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote50\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote50anc\" name=\"sdfootnote50sym\">50<\/a>Matussek, Carmen: Israel, mein Freund \u2013 Stimmen der Vers\u00f6hnung aus der islamischen Welt, SCM \u2013 Verlag, Holzgerlingen 2016, S. 147.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote51\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote51anc\" name=\"sdfootnote51sym\">51<\/a>K\u00fcntzel, Matthias: Islamischer Antisemitismus und Deutsche Politik, LIT Verlag, Berlin 2007, S. 144.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote52\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote52anc\" name=\"sdfootnote52sym\">52<\/a> Matussek, Carmen: Israel, mein Freund \u2013 Stimmen der Vers\u00f6hnung aus der islamischen Welt, SCM \u2013 Verlag, Holzgerlingen 2016, S. 10.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote53\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote53anc\" name=\"sdfootnote53sym\">53<\/a>Ebenda, S.96.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote54\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote54anc\" name=\"sdfootnote54sym\">54<\/a>Ebenda, S. 106.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote55\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote55anc\" name=\"sdfootnote55sym\">55<\/a>Schwarz-Friesel, Monika: Gebildeter Antisemitismus \u2013 Eine Herausforderung f\u00fcr Politik und Zivilgesellschaft, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2015, S. 248.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote56\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote56anc\" name=\"sdfootnote56sym\">56<\/a>Hahne \u2013 Waldscheck, Bettina: Tut denen Gutes, die euch hassen, in: factum (1\/18), S. 12.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote57\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote57anc\" name=\"sdfootnote57sym\">57<\/a> Matussek, Carmen: Israel, mein Freund \u2013 Stimmen der Vers\u00f6hnung aus der islamischen Welt, SCM \u2013 Verlag, Holzgerlingen 2016, S.238.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote58\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote58anc\" name=\"sdfootnote58sym\">58<\/a>Ebenda, S. 139.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote59\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote59anc\" name=\"sdfootnote59sym\">59<\/a>http:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/article\/view\/id\/21325<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote60\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote60anc\" name=\"sdfootnote60sym\">60<\/a>http:\/\/www.tel-aviv.diplo.de\/Vertretung\/telaviv\/de\/05-Studium-Sprache-Austausch\/Austausch\/Jugendaustausch.html<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote61\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote61anc\" name=\"sdfootnote61sym\">61<\/a>https:\/\/www.wolkenberg-gymnasium.de\/ueber-uns\/ausserschulische-aktivitaeten\/schulpartnerschaften<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor zwei Jahren erhielt meine Familie Besuch von unserem Onkel aus Paris, dessen Vater Jude ist. Er erz\u00e4hlte uns davon, wie gef\u00e4hrdet die Situation der Juden in Frankreich sei. Er berichtete, dass Juden ihre j\u00fcdische Identit\u00e4t in Teilen von Paris und anderen gro\u00dfen franz\u00f6sischen St\u00e4dten verbergen m\u00fcssten, da sie ansonsten sehr schnell Opfer von Gewalt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15529"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15529"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15529\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15541,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15529\/revisions\/15541"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15529"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15529"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15529"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}