{"id":15362,"date":"2018-02-22T21:34:53","date_gmt":"2018-02-22T20:34:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=15362"},"modified":"2018-02-22T21:34:53","modified_gmt":"2018-02-22T20:34:53","slug":"billy-graham-ein-ueberblick-ueber-die-entwicklung-seines-evangelistischen-dienstes-bis-1999","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=15362","title":{"rendered":"Billy Graham &#8211; Ein \u00dcberblick \u00fcber die Entwicklung seines evangelistischen Dienstes bis 1999"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-15363\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Billy-Graham.png\" alt=\"\" width=\"116\" height=\"160\" \/>Copyright f\u00fcr dieses Dossier:\u00a0Pfr. Wolfgang Blech, Berlin (zusammengestellt im August 1999 f\u00fcr Billy Graham Evangelistic Association, Deutschland)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>1.) Kurzinformation zur Person<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dr. mult. h.c. William (Billy) Franklin jr. Graham<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geboren: 7. November <strong>1918<\/strong> in Charlotte (North Carolina) als erstes\u00a0 von vier Kindern des Milchfarmers William Franklin Graham und seiner Ehefrau Morrow, geb Coffey<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">verheiratet mit Ruth McCue Bell (Eheschlie\u00dfung <strong>1943<\/strong>)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kinder : Virginia (1945), Anne Morrow (1948), Ruth Bell (1950) William Franklin III, (1952), Nelson Edman (1958)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausbildung:<\/strong> <strong>1939 <\/strong>Ordination zum geistlichen Dienst durch eine Kirche der Southern Baptist Convention<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1940 <\/strong>Absolvent des Florida Bible Institute, Florida<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1943 B.A.<\/strong> am Wheaton College, Wheaton, Illinois<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Berufsweg:<\/strong> <strong>1943-45 Pastor <\/strong>der First Baptist Church, Western Springs, Illinois<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1945-50<\/strong> Vizepr\u00e4sident von Youth for Christ International<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1947-52<\/strong> Pr\u00e4sident der Northwestern Academy<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1950<\/strong> Gr\u00fcndung der Billy Graham Evangelistic Association mit Sitz in Minneapolis, Minnesota, von da an T\u00e4tigkeit als vollzeitlicher Evangelist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.) Das Stichwort Evangelist<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wort <strong>Evangelist<\/strong> begegnet vielfach im Neuen Testament. Mit seinem spezifischen Charisma, durch seine Verk\u00fcndigung des Evangeliums Glauben zu wecken, stellt er sich in den Dienst der gesamten christlichen Kirche. Billy Graham hat sich dazu so ge\u00e4u\u00dfert:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Ein Evangelist ist ein Mensch, der von Gott berufen und besonders ausger\u00fcstet wurde, um die gute Nachricht zu verk\u00fcnden &#8211; den Menschen, die diese Nachricht noch nicht kennen. Er fordert sie auf, zu Jesus Christus umzukehren, an ihn zu glauben und ihm nachzufolgen<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(So wie ich bin, 1998, S. 15)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.) Das Stichwort Evangelisation<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das die Arbeit Billy Grahams kennzeichnende theologische Verst\u00e4ndnis von Eangelisation&#8220; hat auf dem \u201eWeltkongre\u00df f\u00fcr Evangelisation\u201d 1974 in Lausanne seine pr\u00e4gnante Formulierung erfahren. In dem als \u201e<em>Lausanner Verpflichtung<\/em>\u201c bezeichneten Schlussdokument wird ausgef\u00fchrt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Evangelisation hei\u00dft, die gute Nachricht zu verbreiten, dass Jesus Christus f\u00fcr unsere S\u00fcnden starb und von den Toten auferstand nach der Schrift und dass Er jetzt die Vergebung der S\u00fcnden und die befreiende Gabe des Geistes allen denen anbietet, die Bu\u00dfe tun und glauben. &#8230;. Das Ergebnis der Evangelisation schlie\u00dft Gehorsam gegen\u00fcber Jesus Christus, Eingliederung in Seine Gemeinde und verantwortlichen Dienst in der Welt ein<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4.) Publikationen<\/strong> (die bekanntesten Titel bis 1997)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1953<\/strong> (Neubearbeitung 1984) \u201ePeace With God\u201c (dt. 1954: \u201eFriede mit Gott\u201c), \u00fcbersetzt in 38 Sprachen mit \u00fcber 2 Mio verkauften Exemplaren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1965<\/strong> \u201eWorld Aflame\u201c (dt. 1966: \u201cWelt in Flammen&#8220;) rangierte wochenlang auf den Bestseller-Listen der New York Times und des Time Magazine.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1975<\/strong> \u201eAngels: God&#8217;s Secret Agents\u201c (dt. 1976: \u201cEngel- Gottes Geheimagenten&#8220;) war 21 Wochen auf der Bestseller-Liste der New York Times.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1997<\/strong> \u201eJust As I Am\u201c (dt. 1998: \u201eSo wie ich bin\u201c) &#8211; Die Autobiographie war bereits einen Monat nach ihrem Erscheinen auf Platz 1 der drei renommiertesten Bestsellerlisten in den USA: The New York Times, USA Today und Wall Street Journal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>5.) Ehrungen<\/strong> (in Auswahl)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben einer Vielzahl von Ehrendoktortiteln von verschiedensten Universit\u00e4ten in Nordamerika und in \u00dcbersee:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>seit 1945 <\/strong>allj\u00e4hrlicher Eintrag im Who&#8217;s Who in America\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>seit 1955 <\/strong>insgesamt 41 mal in der \u201eGallup-Umfrage\u201d in der Liste der Zehn meist bewunderten Menschen der Erde aufgef\u00fchrt, davon 34 mal in Folge<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1964<\/strong> Auszeichnung \u201cSpeaker of the Year\u201d (Referent des Jahres)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1977<\/strong> \u201cFirst National Interreligious Award des American Jewish Committee\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(\u201cErste Nationale Auszeichnung f\u00fcr interreligi\u00f6se Verst\u00e4ndigung&#8220;)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1982<\/strong> \u201eTempleton Foundation Prize for Progress in Religion award\u201d (1972 eingef\u00fchrte, h\u00f6chst dotierte Auszeichnung der Welt als eine Art &#8222;Nobelpreis&#8220; f\u00fcr Leistungen auf dem Gebiet der Religion und Spiritualit\u00e4t). In der Begr\u00fcndung f\u00fcr die Preisverleihung hei\u00dft es, Graham habe zu mehr Menschen gepredigt &#8222;als je ein anderer Christ in der Geschichte&#8220; und durch seinen Dienst erreicht, dass mehr als zwei Millionen Menschen&#8220; eine Hinwendung zum Glauben an Jesus Christus&#8220; vollzogen haben. Weitere Preistr\u00e4ger sind u.a. Mutter Teresa, Fr\u00e8re Roger Schutz und Alexander Solschenizyn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1983<\/strong> Verleihung der \u201ePresidential Medal of Freedom\u201c (Diese 1945 eingef\u00fchrte Ehrung gilt als die h\u00f6chste zivile Auszeichnung der Vereinigten Staaten von Amerika.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1996<\/strong> wurden Billy Graham und seine Frau Ruth mit der \u201eCongressional Gold Medal\u201c gew\u00fcrdigt. (Es ist die h\u00f6chste Auszeichnung f\u00fcr amerikanische Staatsb\u00fcrger, die durch den amerikanischen Kongre\u00df verliehen wird.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1999 <\/strong>wurde Billy Graham f\u00fcr seine Verdienste um die F\u00f6rderung der Gospelmusik durch die Gospel Music Association ausgezeichnet und als erster Nichtmusiker in die \u201eGospel Music Hall of Fame\u201d aufgenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>6.) Literatur \u00fcber Billy Graham (1999)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zeitungs- und Zeitschriftenartikel \u00fcber Billy Graham sind kaum zu z\u00e4hlen. Herausragend unter ihnen die Titelgeschichten der gro\u00dfen amerikanischen Magazine, wie TIME, Newsweek, LIFE, U.S. News and World Report und anderer Periodika. (zum Beispiel der Artikel \u201eA Christian in Winter\u201c von Nancy Gibbs und Richard N. Ostling, der am 15. November 1993 in der TIME erschien.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die meist verbreitete und autorisierte Biographie schrieb 1966 der englische Journalist John Pollock: Billy Graham (dt. 1967: Billy Graham &#8211; die autorisierte Biographie). Ferner: William Martin (1991): A Prophet with Honor, verlegt bei William Morrow and Company.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein umfangreiches Archiv zur Geschichte der Arbeit Billy Grahams befindet sich im Wheaton College, Illinois. Informationen aus den Billy Graham Center Archives sind \u00fcber das Internet abrufbar: <a href=\"http:\/\/www.wheaton.edu\/bgc\/archives\"><strong>www.wheaton.edu\/bgc\/archives<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>7.) Kurzbiographie und Entwicklung der evangelistischen Arbeit im \u00dcberblick<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Billy Graham \u00a0z\u00e4hlt zu den herausragenden Pers\u00f6nlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sein evangelistisches Wirken ist verkn\u00fcpft mit statistischen Superlativen. Er hat das Evangelium von der liebenden Zuwendung Gottes zu uns Menschen in Jesus Christus bei unz\u00e4hligen Gelegenheiten gepredigt, vor mehr als 210 Millionen Menschen in \u00fcber 185 L\u00e4ndern und Regionen der Erde in kleinsten und in \u00fcberw\u00e4ltigend gro\u00dfen Versammlungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach seiner festen \u00dcberzeugung bed\u00fcrfen alle Menschen gerade dieses Evangeliums, weil es die von Gott selbst autorisierte Wahrheit \u00fcber ihr Leben zur Sprache bringt. Ausgehend von diesem Grundverst\u00e4ndnis hat er die christliche Botschaft Menschen aller Hautfarben und Bildungsgrade, jeglicher Herkunft und jeglichen Standes bezeugt. Unter seinen Zuh\u00f6rern sind Regierungschefs und Gefangene, Gro\u00dfst\u00e4dter in hochindustrialisierten Ballungsgebieten und Stammesangeh\u00f6rige im afrikanischen oder australischen Busch gewesen, gekr\u00f6nte Staatsoberh\u00e4upter und Menschen, die in einfachsten Verh\u00e4ltnissen leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einer Vielzahl von Menschen hat er die christliche Botschaft zudem \u00fcber die Massenmedien Rundfunk, Telefon, Film, Fernsehen, Video, Satellitenfernsehen und \u2011in j\u00fcngster Zeit\u2011 das Internet nahegebracht. Als Autor von 18 B\u00fcchern, die allesamt zu Bestsellern geworden sind, sowie ungez\u00e4hlten Zeitschriftenartikeln, geh\u00f6rt er zu den wichtigsten geistlichen Schriftstellern der Gegenwart.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geboren am 7. November <strong>1918<\/strong>, ist Billy Graham in Charlotte, North Carolina, aufgewachsen. Seine Eltern bewirtschafteten eine Milchfarm. Die \u00e4u\u00dferst angespannten wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnisse der Nachkriegszeit erzwangen einen einfachen Lebensstil und das solidarische Mitarbeiten aller Familienmitglieder. Billy Grahams Eltern geh\u00f6rten der reformierten Kirche an. \u00dcber die normale Schulbildung hinaus erwarb Graham sich durch vielf\u00e4ltige Lekt\u00fcre ein breitgef\u00e4chertes Allgemeinwissen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Herbst <strong>1934<\/strong> vollzog Billy Graham unter dem Einfluss der Verk\u00fcndigung von Dr. M. Fowler Ham, eines baptistischen Gastpredigers in seiner Heimatstadt, eine pers\u00f6nliche Hinwendung zu Jesus Christus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1939<\/strong> wurde er zum geistlichen Dienst als <strong>Pastor<\/strong> in einer Kirche der \u201cSouthern Baptist Convention\u201d berufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine <strong>theologische Ausbildung<\/strong> erfuhr er zun\u00e4chst am Florida Bible Institute und dann am Wheaton College, Illinois, wo er schwerpunktm\u00e4\u00dfig Anthropologie studierte und <strong>1943<\/strong> den akademischen Grad eines B.A. erwarb.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unmittelbar nach Abschluss des Studiums heiratete er im selben Jahr eine ehemalige Kommilitonin Ruth McCue Bell. Ihre Eltern stammten aus Virginia und geh\u00f6rten wie Grahams Familie der reformierten Kirche an. Ruth Graham ist in Nordchina geboren, wo ihr Vater als Chirurg am Aufbau eines gro\u00dfen Missionskrankenhauses beteiligt war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach anderthalbj\u00e4hriger T\u00e4tigkeit als Gemeindepastor einer Baptistengemeinde in Western Springs, Illinois, wurde Billy Graham <strong>1945<\/strong> erster vollzeitlicher Mitarbeiter der sich rasch ausbreitenden Missionsbewegung \u201cYouth for Christ International&#8220; (\u201cJugend f\u00fcr Christus&#8220;), die er selbst mitbegr\u00fcndet hatte. Dieser Dienst war von Anfang an mit intensiver und bald auch internationaler Reiset\u00e4tigkeit verkn\u00fcpft und bildete den entscheidenden Lern- und Erfahrungshintergrund f\u00fcr seine sp\u00e4tere weltumspannende Arbeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von <strong>1948-1952<\/strong> leitete Billy Graham zudem als College-Pr\u00e4sident die geisteswissenschaftlich und theologisch ausgerichtete Northwestern Academy, Minnesota.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ins Rampenlicht einer breiteren \u00d6ffentlichkeit geriet Billy Graham <strong>1949<\/strong> durch die au\u00dferordentlich starke Resonanz auf eine Zeltevangelisation in Los Angeles, die wegen des Andrangs der Zuh\u00f6rer mehrfach verl\u00e4ngert werden musste. Die \u00fcberregionalen Tageszeitungen begannen auf ihn aufmerksam zu werden und berichteten auf ihren Titelseiten \u00fcber \u201cdas Ph\u00e4nomen&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seither ist die Arbeit Billy Grahams von lebhaftem und ununterbrochenem internationalen Medieninteresse begleitet worden, was mit dazu beigetragen hat, dass Billy Graham zu einer der prominentesten Pers\u00f6nlichkeiten der Zeitgeschichte geworden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach den ermutigenden Erfahrungen w\u00e4hrend der Gro\u00dfstadtevangelisation <strong>1949<\/strong> in Los Angeles gr\u00fcndeten Graham und seine Mitarbeiter <strong>1950 <\/strong>f\u00fcr die Gesamtkoordination seines vielf\u00e4ltigen evangelistischen Dienstes die \u201cBilly Graham Evangelistic Association\u201d (BGEA) mit Sitz in Minneapolis, Minnesota. Damit begann eine Geschichte der Pioniertaten auf dem Gebiet der modernen Evangelisation.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Herbst <strong>1950<\/strong> (in Kontinuit\u00e4t bis 1998) begann die w\u00f6chentliche Ausstrahlung der Radiosendung \u201cStunde der Entscheidung&#8220; mit einer Ansprache Billy Grahams.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab <strong>1951<\/strong> stellten Billy Graham und seine Mitarbeiter auch Spielfilme in den Dienst der Evangelisation und gr\u00fcndeten die Produktionsgesellschaft \u201cWorld Wide Pictures\u201d. Der erste Film, \u201c<em>Mr. Texas<\/em>&#8222;, erlebte seine Erstauff\u00fchrung vor 25.000 Zuschauern in der Hollywood Bowl, bis dahin das gr\u00f6\u00dfte Premierenpublikum in der Geschichte Hollywoods. Seither hat die BGEA weitere 25 Spielfilme und \u00fcber 100 Fernsehprogramme und Kurzfilme produziert. Sie wurden in bis zu 46 Sprachen synchronisiert und von mehr als 200 Mio. Menschen gesehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einer der in Deutschland bekanntesten Filme hei\u00dft <em>Die Zuflucht<\/em>. Er behandelt das Schicksal der holl\u00e4ndischen Familie ten Boom, die aus christlicher Verantwortung und Glaubens\u00fcberzeugung heraus handelten und zur Zeit der Besatzung durch Nazideutschland j\u00fcdische Mitb\u00fcrger in ihrem Haus versteckt hielten. Aufgrund von Verrat wurden die Familienmitglieder ins Konzentrationslager Ravensbr\u00fcck deportiert und umgebracht. Der Film erz\u00e4hlt die Geschichte aus der Perspektive der einzigen \u00dcberlebenden der Familie, Corrie ten Boom.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1954<\/strong> wiederholte sich die Erfahrung von Los Angeles. Die Gro\u00dfstadtevangelisation in London wurde auf 12 Wochen ausgedehnt. Erstmalig wurden Standleitungen der britischen Telefongesellschaft gemietet und die Veranstaltungen in weitere Hallen und andere St\u00e4dte \u00fcbertragen, u.a. nach Glasgow. Einschlie\u00dflich der Abschlussveranstaltung im vollbesetzten Wembley-Stadion, hatte Billy Graham im Verlauf der 3 Monate zu insgesamt 2 Mio. real anwesenden Zuh\u00f6rern gesprochen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1957<\/strong> entwickelte sich die zun\u00e4chst auf 6 Wochen konzipierte Gro\u00dfstadtevangelisation in New York \u00fcber einen Zeitraum von 16 Wochen zur bislang gr\u00f6\u00dften christlichen Missionsveranstaltung auf dem amerikanischen Kontinent mit insgesamt 2,3 Mio. Teilnehmern aus nachweislich allen gesellschaftlichen Schichten. Mehrmals druckte die New York Times Billy Grahams Predigt vom Vorabend in voller L\u00e4nge ab. Die ABC Fernsehanstalten \u00fcbertrugen seine Ansprachen im Madison Square Garden landesweit insgesamt 17 mal, und zwar jeweils zur Prime Time an einem Sonnabend. Das Zuschauerecho war \u00fcberw\u00e4ltigend und dr\u00fcckte sich in 1,5 Mio. Zuschriften aus. Zur Abschlussveranstaltung auf dem Times Square im Herzen der Stadt versammelten sich ca. 160.000 Menschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im R\u00fcckblick schrieb der einladende und die Veranstaltung vor Ort verantwortende Rat der protestantischen Kirchen von New York an Billy Graham, vier Ziele seien auf wunderbare Weise erreicht worden:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Menschen f\u00fcr Christus zu gewinnen, die ganze Stadt auf Gott hinzuweisen, die Kirchen zu st\u00e4rken und der Stadt ihre moralische, geistliche und soziale Verantwortung ins Bewusstsein zu rufen.<\/em><\/strong><em>&#8222;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese vier Aspekte sind zu charakteristischen Merkmalen der gesamten Arbeit der BGEA geworden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1960<\/strong> wurde das Magazin <em>Decision<\/em> (dt. ab 1963: ENTSCHEIDUNG) begr\u00fcndet. Heute erscheint die werbefreie Zeitschrift mit in einer Gesamtauflage von 1,7 Mio. in 160 L\u00e4ndern. Es gibt auch eine Ausgabe in Blindenschrift. Die deutsche Ausgabe wird f\u00fcr Blinde auf Tonkassette gelesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1970<\/strong> fand mit der \u201cEuro &#8217;70\u201d die erste internationale Evangelisation in Europa statt. Die Abendveranstaltungen aus der Westfalenhalle in Dortmund wurden \u00fcber Fernsehsatelliten in 35 europ\u00e4ische St\u00e4dte \u00fcbertragen. Auf diese Weise wurden 800.000 Menschen erreicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gr\u00f6\u00dfte Zuh\u00f6rerschar in einer Einzelveranstaltung hatte Billy Graham <strong>1973<\/strong> bei der Abschlussversammlung der Gro\u00dfstadtevangelisation in Seoul, S\u00fcdkorea, mit \u00fcber 1 Mio. Teilnehmern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1977 <\/strong>wurde Billy Graham die Einreise in das zwar blockfreie, aber kommunistische Jugoslawien gew\u00e4hrt. Ungarn war 1977 das erste, dem Warschauer Pakt angeh\u00f6rige Land im Ostblock, in das Billy Graham eingeladen wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daran schloss sich <strong>1978<\/strong> Polen an und dann fast jedes osteurop\u00e4ische Land hinter dem sog. \u201cEisernen Vorhang\u201d, einschlie\u00dflich UdSSR (<strong>1982<\/strong>, 1984, 1988) und DDR (<strong>1982<\/strong>).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In die Volksrepublik China konnte Billy Graham erstmalig <strong>1988<\/strong> zu evangelistischen Diensten reisen und im Jahre <strong>1992<\/strong> auch nach Nordkorea.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1998<\/strong> wurde ein neues Sendekonzept f\u00fcr die evangelistische Rundfunkarbeit entwickelt. Das Radiomagazin mit dem Titel \u201eDecision Today\u201c wird auch \u00fcber das Internet unter der Adresse <strong>www.decisiontoday.org<\/strong> verbreitet. Die Einrichtung regionaler Call-Centres mit seelsorgerlich geschulten ehrenamtlichen Mitarbeitern unterst\u00fctzt zus\u00e4tzlich zu der schriftlichen Beantwortung der direkt an das Kontaktb\u00fcro der BGEA gerichteten ca. 130.000 Anfragen pro Jahr das Bem\u00fchen, sich den Angesprochenen individuell und sehr pers\u00f6nlich zuzuwenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die noch im Ausbau befindlichen Webseiten der BGEA (<strong>www.billygraham.org)<\/strong> unterst\u00fctzen ebenfalls das Bem\u00fchen, die z.Zt. innovativste Kommunikationstechnik in den Dienst der Evangelisation zu stellen. So gab es im Oktober <strong>1998<\/strong> mit der ersten Online-Ausstrahlung (webcast) einer Gro\u00dfevangelisation aus Tampa Bay in Florida eine Premiere besonderer Art.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>8.) Theologischer Ansatz und Profil der Arbeit Billy Grahams<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>8.1 Zielsetzung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die grundlegende Zielsetzung seines Dienstes hat Billy Graham in die schlichten Worte gefasst: \u201e<strong><em>Ich m\u00f6chte den Menschen helfen, eine pers\u00f6nliche Beziehung zu Gott zu finden. Und dies geschieht nach meiner \u00dcberzeugung dadurch, dass man Jesus Christus kennenlernt.<\/em><\/strong>\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Weisung des auferstandenen Jesus an seine J\u00fcnger aus dem Markusevangelium (16, 15) ist als Schl\u00fcsselmotivation f\u00fcr die Arbeit Billy Grahams anzusehen. Dieses Wort ist von ihm selbst und seinen Mitarbeitern als nach wie vor \u00fcberaus dringliche und somit h\u00f6chst aktuelle Beauftragung verstanden worden: \u201e<strong><em>Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium unter allen Nationen\u201c.<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verk\u00fcndigungsschwerpunkt: Das Evangelium von Jesus Christus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Billy Grahams Predigt m\u00f6chte in erster Linie den zentralen Gehalt der christlichen Glaubens\u00fcberzeugung als <strong>Evangelium<\/strong> zur Sprache bringen. <strong>Evangelium<\/strong> ist ein biblisches Wort und bezeichnet in diesem Kontext eine spezifische Nachricht, n\u00e4mlich die rettende und zugleich hoffnungsges\u00e4ttigte und insofern begl\u00fcckende Kunde von der Zuwendung Gottes zu uns Menschen durch seinen Sohn Jesus Christus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Indem Billy Graham sich in seiner Verk\u00fcndigung auf dieses Grundthema konzentriert, bewegt er sich weitestgehend au\u00dferhalb jener theologischen Kontroversen, die historisch zu den verschiedenen christlichen Konfessionen gef\u00fchrt haben. Ohne die jeweilige Unterst\u00fctzung der ortsans\u00e4ssigen christlichen Denominationen h\u00e4tte er seine ausgedehnte Arbeit auch nicht tun wollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>8.2 Der spezifische Inhalt dieses Evangeliums<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zusammenfassend lie\u00dfe sich das <strong>Evangelium<\/strong> von Jesus Christus etwa so beschreiben:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jeder Mensch ist von Gott geschaffen, d.h. sowohl gewollt als auch geliebt. Zwischen dem Menschen und Gott als dem Urheber seines Lebens gibt es jedoch eine Kommunikationsst\u00f6rung, die ihn daran hindert, frei zu Gott aufzuschauen und sich als von ihm geliebt zu erfahren. In biblischer Ausdrucksweise wird diese, vonseiten des Menschen immer mehr zementierte Kommunikationsst\u00f6rung <strong>S\u00fcnde<\/strong> genannt. S\u00fcnde ist sowohl ein Symptom dieser Beziehungslosigkeit als auch die Folge davon. Die letzte Konsequenz daraus ist der ewige Tod als endg\u00fcltige Beziehungslosigkeit und Abgeschnittensein vom Leben aus Gott. Aus Liebe hat Gott die Initiative ergriffen und sich selbst mit seinen Absichten in seinem Sohn Jesus Christus auf Erden geoffenbart. In Jesus Christus wirbt er um das Vertrauen der Menschen zu seiner Liebe. Jesus starb stellvertretend f\u00fcr die S\u00fcnde des Menschen am Kreuz, um die S\u00fcnder zu rechtfertigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Rechtfertigung<\/strong> ist ein kirchengeschichtlich \u00fcberaus befrachtetes theologisches Fachwort. Der Grundgedanke lautet: In der Rechtfertigung vollzieht Gott in einem Akt der Begnadigung mit einem liebenden und erbarmenden Blick auf den Menschen gleichsam eine Trennung zwischen den Taten und Untaten des Menschen einerseits und seiner Pers\u00f6nlichkeit andererseits. Darin kommt die nach j\u00fcdisch-christlicher Auffassung unzerst\u00f6rbare W\u00fcrde der menschlichen Person als von Gott geschaffene zum Ausdruck. Der Mensch, der sich im Vertrauen auf Gottes Liebe vor Gott auf Jesus Christus beruft, ist gerechtfertigt und d.h. in eine nicht mehr endende lebendige Beziehung zu seinem Sch\u00f6pfer hinein genommen. Diese Rechtfertigung aber zwingt Gott dem Menschen nicht auf. Er respektiert vielmehr die Freiheit des Menschen zu einem verantworteten Ja oder Nein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Billy Graham sieht seine Mission darin, die Menschen auf dieses allein rettende Evangelium dringlich aufmerksam zu machen, ihnen Gottes Angebot der Rechtfertigung glaubw\u00fcrdig nahezubringen und seine Zuh\u00f6rer um eine positive Stellungnahme zu bitten. Dies ist der eigentliche Sinn hinter seiner immer wieder eindringlich vorgetragenen Aufforderung zu einer Entscheidung f\u00fcr Gott und eine Lebensgestaltung mit Jesus, die das Leben eines Menschen von Grund auf und nachhaltig zu ver\u00e4ndern vermag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit einem <strong>Ruf nach vorn<\/strong> gegen Ende der Veranstaltungen fordert Billy Graham seine Zuh\u00f6rer zu einer solchen verantwortlichen Glaubensentscheidung auf. Der christliche Glaube ist nach seiner \u00dcberzeugung keine auf die private Existenz und ausschlie\u00dflich subjektive \u00dcberzeugungen zu reduzierende Angelegenheit, sondern immer auch eine \u00f6ffentlich werdende und zu verantwortende Lebenspraxis. Mit dieser immer wieder auch kontrovers beurteilten Methodik will Billy Graham deutlich machen, dass die Entscheidung zur Nachfolge Christi seit neutestamentlicher Zeit nicht eine blo\u00dfe Herzensangelegenheit des Menschen ist, sondern f\u00fcr die Umwelt sichtbar bezeugt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Billy Graham bittet die Entscheidungswilligen, bevor ein Seelsorgehelfer ein individuelles Gespr\u00e4ch mit ihnen f\u00fchrt, ihm ein Gebet nachzusprechen. Inhaltlich kann es schlicht so lauten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00a0\u201eO Gott, ich bin ein S\u00fcnder! Ich bekenne meine S\u00fcnde. Meine S\u00fcnde tut mir leid. Ich wende mich von meiner S\u00fcnde ab. Ich nehme Christus an. Ich bekenne ihn als Herrn. Ich vertraue ihm als Heiland. Von diesem Augenblick an will ich f\u00fcr ihn leben in der Gemeinschaft der Kirche. In Jesu Namen! Amen!\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unabh\u00e4ngige empirische Untersuchungen sozialwissenschaftlicher Institute haben nachgewiesen, dass solche Glaubensentscheidungen, die Menschen im Verlauf einer Evangelisation mit Billy Graham getroffen haben, in 70-80% aller F\u00e4lle den weiteren Lebensverlauf anhaltend pr\u00e4gen. 1% der betreffenden Personengruppe lassen sich beruflich f\u00fcr einen kirchlichen und missionarischen Dienst qualifizieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>8.3 Arbeitsweise und Methodik<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Billy Graham und sein Team beginnen eine evangelistische Arbeit nur auf Einladung von einheimischen christlichen Kirchen. Die Ortskirchen bilden aus ihren Reihen einen auch rechtlich verantwortlichen Tr\u00e4gerkreis, der als Veranstalter auftritt und die uneingeschr\u00e4nkte Finanzhoheit beh\u00e4lt. Die Mitarbeiter der Billy Graham Evangelistic Assocication stellen ihre umfassende Organisations- und Gestaltungserfahrung in allen Planungsphasen und auch bei der sog. Nacharbeit zur Verf\u00fcgung. In der Nacharbeit geht es darum, die durch die Verk\u00fcndigung angesprochenen Menschen seelsorgerlich zu begleiten und ihnen zu helfen, sich in einer der christlichen Kirchen zu beheimaten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Billy Graham und seine Mitarbeiter haben sich von Anfang an um ein hohes Ma\u00df an Professionalit\u00e4t bei der Planung und Organisation ihrer Aktivit\u00e4ten bem\u00fcht und darum auch innovative Kommunikationstechnik in den Dienst der Sache gestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als lernende Organisation arbeitet die Billy Graham Evangelistic Association \u00e4u\u00dferst selbstkritisch und legt Wert auf gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Transparenz ihres Tuns. Das gilt f\u00fcr alles ver\u00f6ffentlichte Zahlenmaterial und vor allem f\u00fcr den sensiblen finanziellen Sektor. Die Mitarbeiter, wie auch Billy Graham selbst, beziehen feste, an orts\u00fcblichen Ma\u00dfst\u00e4ben orientierte Geh\u00e4lter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem halben Jahrhundert ihres Bestehens war die BGEA als religi\u00f6se non-profit Organisation immer unabh\u00e4ngig von einseitiger Einflussnahme und frei von Skandalgeschichten oder Aff\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>9.) Billy Graham in Deutschland<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach <strong>Deutschland<\/strong> ist Billy Graham besonders oft zu Evangelisationen gekommen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong><strong>1954<\/strong> Berlin, D\u00fcsseldorf und Frankfurt<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1955<\/strong> Dortmund, Frankfurt, Mannheim, N\u00fcrnberg und Stuttgart<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1960<\/strong> Berlin, Essen und Hamburg<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1963<\/strong> N\u00fcrnberg und Stuttgart<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1966<\/strong> Berlin (West)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1970<\/strong> Dortmund<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1976<\/strong> Essen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1982<\/strong> Berlin(Ost), Dresden, G\u00f6rlitz, Stendal, Stralsund und Wittenberg<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1990<\/strong> Berlin<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1993<\/strong> Essen unter dem Titel <strong>Pro Christ<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pro Christ ist ein Evangelisationskonzept, das seither in Deutschland eigenst\u00e4ndig weitergef\u00fchrt wird unter der Leitung von Pfr. Ulrich Parzany, Generalsekret\u00e4r des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland. Billy Graham hat die Solidit\u00e4t der theologischen Arbeit hierzulande immer sehr gesch\u00e4tzt und mehrfach ge\u00e4u\u00dfert, dass er deutsche Theologen f\u00fcr die am besten ausgebildeten h\u00e4lt. Eine hochqualifizierte theologische Ausbildung zu besitzen und in einer lebendigen Glaubensbeziehung zu Christus zu stehen, sei aber nicht dasselbe. Darum ergebe sich auch die \u2011angesichts fortschreitender S\u00e4kularisierung mehr denn je n\u00f6tige\u2011 missionarische Kompetenz nicht selbstverst\u00e4ndlich und organisch aus dem respektablen Ausbildungsniveau in wissenschaftlicher Theologie, wie es in Deutschland erfreulicherweise anzutreffen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen Schwerpunkt kontinuierlicher Arbeit der Billy Grahm Evangelistic Association (BGEA) in Deutschland bildet die seit 1963 erscheinende Zeitschrift <strong>ENTSCHEIDUNG<\/strong> als deutsche Ausgabe einer der gr\u00f6\u00dften christlichen Zeitschriften der Welt. J\u00e4hrlich erscheinen 6 Magazine.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>10.) Impulse aus der Arbeit Billy Grahams f\u00fcr die weltumspannende Evangelisationsarbeit<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter den vielf\u00e4ltigen (nur zu einem Teil hier aufgef\u00fchrten) evangelistischen Aktivit\u00e4ten der \u201cBilly Graham Evangelistic Association\u201d ragen die Impulse f\u00fcr die weltumspannende Evangelisationsarbeit heraus, die von den durch Billy Graham angeregten Kongressen ausgegangen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>10.1 Kongresse f\u00fcr Evangelisation<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die in ihren historischen Wurzeln auf die 1910 in Edinburgh abgehaltene 1. Weltmissionskonferenz zur\u00fcckzuf\u00fchrende \u00d6kumenische Bewegung hatte anfangs das Bem\u00fchen um die Einheit der Christenheit nicht zuletzt deshalb vorangetrieben, weil es ihr auch darum ging, den Auftrag des auferstandenen Christus zur Weltmission glaubw\u00fcrdiger ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen. (Mt 28,18-20; vgl. auch Joh 17,21). Theologische Grundsatzdebatten mit kontroversen Ergebnissen hinsichtlich des Verst\u00e4ndnisses von Mission und Evangelisation hatten die evangelistische Arbeit sp\u00e4ter jedoch eher gebremst als gef\u00f6rdert. Der Wunsch, hier Kl\u00e4rungen anzubahnen und die missionarische Motivation unter den in dieser Sache Engagierten zu f\u00f6rdern, f\u00fchrte zu einer Folge von bedeutenden Konferenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu einer ersten Konferenz lud Billy Graham pers\u00f6nlich <strong>1960<\/strong> unter dem Thema <em>Gottes Strategie f\u00fcr Mission und Evangelisation<\/em> 33 evangelistisch engagierte Christen aus 12 L\u00e4ndern nach <strong>Montreux<\/strong> (Schweiz) ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1966<\/strong> fand unter dem Thema <em>Eine Menschheit, ein Evangelium, eine Aufgabe<\/em> in <strong>Berlin<\/strong> der <strong>Weltkongress f\u00fcr Evangelisation<\/strong> mit ca. 1200 Delegierten aus 100 L\u00e4ndern statt. Kaiser Haile Selassie I. appellierte als Oberhaupt einer der \u00e4ltesten christlichen Kirchen der Welt, der \u00e4thiopisch-orthodoxen Kirche, mit seinem Gru\u00dfwort an die Versammlung:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Wie weise oder wie m\u00e4chtig ein Mensch auch sein mag, ohne Gott ist er ein Schiff ohne Ruder &#8230; Darum, o Christen, lasst uns aufstehen und mit dem geistlichen Eifer und Ernst, der die Apostel und die fr\u00fchen Christen kennzeichnete, darum ringen, unsere Br\u00fcder und Schwestern zu unserem Erl\u00f6ser Jesus Christus zu f\u00fchren, der allein unserem Leben den eigentlichen Sinn geben kann<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter dem Vorsitz des Chefredakteurs der angesehenen Zeitschrift Christianity Today, Dr. Carl Henry, verabschiedete die Konferenz eine Schlusserkl\u00e4rung, in der es -ausdr\u00fccklich an die Deklaration von Edinburgh 1910 ankn\u00fcpfend- hei\u00dft<em>: &#8222;\u201cUnser Ziel ist die Evangelisierung der Menschheit in dieser Generation<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem enth\u00e4lt die Erkl\u00e4rung einen wichtigen Abschnitt zum Problem des Rassismus:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Im Namen der Heiligen Schrift und im Namen Jesu verurteilen wir Rassismus, wo immer er sich zeigt. Wir bitten um Vergebung daf\u00fcr, wo wir in der Vergangenheit schuldig geworden sind, indem wir uns dem klaren Befehl Gottes verweigerten, unsere Mitmenschen mit einer Liebe zu lieben, die jede menschliche Barriere und jedes Vorurteil \u00fcberwindet.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine herausragende Stellung nach etlichen regionalen Folgekonferenzen nahm <strong>1974<\/strong> der <strong>Internationale Kongress f\u00fcr Weltevangelisation<\/strong> in <strong>Lausanne<\/strong> ein. Unter dem Leitwort \u201e<em>Lasst die Erde Seine Stimme h\u00f6ren\u201c<\/em> versammelten sich unter Vorsitz des australischen Bischofs Jack Dain 2.473 offizielle Delegierte aus 150 L\u00e4ndern. Die dort verabschiedete<strong> \u201e<em>Lausanner Verpflichtung\u201c<\/em><\/strong> gilt als ein Dokument von kirchengeschichtlichem Rang. \u00dcber das Wesen der Evangelisation wird ausgef\u00fchrt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Evangelisation hei\u00dft, die gute Nachricht zu verbreiten, dass Jesus Christus f\u00fcr unsere S\u00fcnden starb und von den Toten auferstand nach der Schrift und dass Er jetzt die Vergebung der S\u00fcnden und die befreiende Gabe des Geistes allen denen anbietet, die Bu\u00dfe tun und glauben. &#8230;. Das Ergebnis der Evangelisation schlie\u00dft Gehorsam gegen\u00fcber Jesus Christus, Eingliederung in Seine Gemeinde und verantwortlichen Dienst in der Welt ein<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Billy Graham notiert hierzu in seiner Autobiographie: <em>W\u00e4hrend meiner ganzen Dienstzeit habe ich es aus Prinzip abgelehnt, Manifeste, Dokumente oder Petitionen irgendwelcher Art zu unterschreiben, da sie Anlass zu unvorhergesehenen Problemen und Missverst\u00e4ndnissen geben k\u00f6nnen. Die einzige Ausnahme, an die ich mich erinnere, war die \u2018Lausanner Verpflichtung\u2019<\/em>. (aaO, S. 525)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Rezeption der umfangreichen Tagungsmaterialien hat dem Kongress eine zus\u00e4tzliche Breitenwirkung verliehen. Die seinerzeit initiierte <strong>Lausanner Bewegung<\/strong> entwickelt die Impulse und Ans\u00e4tze der Tagung bis heute weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>10.2 Konferenzen speziell f\u00fcr Evangelisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Evangelisten und Missionare f\u00fcr ihre praktische Arbeit auf allen Kontinenten zu ermutigen und voneinander lernen zu lassen, ist ein besonders intensives Anliegen von Billy Graham.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1983<\/strong> fand in <strong>Amsterdam<\/strong> die <strong>1. Internationale Konferenz f\u00fcr Evangelisten <\/strong>mit 4.000 Evangelisten aus 133 L\u00e4ndern statt. Die gr\u00f6\u00dfte Teilnehmerzahl stellte Indien, gefolgt von Nigeria und Brasilien. W\u00e4hrend der Abschlussveranstaltung verpflichteten sich die Teilnehmer auf die &#8222;<strong>Amsterdamer Erkl\u00e4rung<\/strong>&#8222;, deren Inhalt Billy Graham 1984 (dt. 1986: <em>Biblische Richtlinien f\u00fcr Evangelisten<\/em>) mit einem ausf\u00fchrlichen theologischen Kommentar versah.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Schlussabschnitt wenden sich die in Amsterdam versammelten Evangelisten an alle Mitchristen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Wir bitten den Leib Christi, mit uns gemeinsam f\u00fcr den Frieden in unserer Welt, f\u00fcr eine Erweckung und erneuerte Hingabe an die biblische Priorit\u00e4t der Evangelisation in der Gemeinde und f\u00fcr die Einheit der Gl\u00e4ubigen in Christus zur Erf\u00fcllung des Missionsbefehls zu beten und zu arbeiten, bis Christus wiederkommt.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits <strong>1986<\/strong> fand die <strong>2.<\/strong> <strong>Internationale Konferenz f\u00fcr Evangelisten<\/strong> in <strong>Amsterdam<\/strong> mit ca. 8.000 Teilnehmern statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong><strong>10.3 Jugendmissionarische Impulse durch das Wirken Billy Grahams<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Zusammenhang mit der Jesus People-Bewegung, die als jugendkulturelles Ph\u00e4nomen in Amerika die Generation der Hippies (flower power) abl\u00f6ste, fand <strong>1972<\/strong> in <strong>Dallas<\/strong>, Texas, ein auch durch Billy Graham angeregtes jugendmissionarisches Festival unter dem Namen <strong>Explo \u201872<\/strong> (das K\u00fcrzel f\u00fcr explosion) statt. Ihr Selbstverst\u00e4ndnis \u00e4u\u00dferte diese Generation junger Christen szenengerecht auch in einer spezifischen Musikkultur, der sog. Jesus music.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1973<\/strong> sprang dieser Funke nach Europa \u00fcber. Im <strong>London<\/strong>er Messezentrum Earls Court versammelten sich 25.000 junge Leute aus ganz Europa, um sich f\u00fcr ihr Leben als Christen sowie ein missionarisches Engagement motivieren und schulen zu lassen. Die Veranstaltung nannte sich &#8222;<strong>SPREE &#8217;73<\/strong>&#8220; (f\u00fcr: spiritual re-emphasis). Billy Graham sprach bei den abendlichen Festivals und in der Abschlussversammlung im Wembley-Stadion, bei der u. a. auch der Countrys\u00e4nger Johnny Cash mitwirkte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1975<\/strong> fand in <strong>Br\u00fcssel<\/strong> als Folgeveranstaltung auf dem Kontinent das <strong>Eurofest &#8217;75<\/strong> statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1976<\/strong> half das <strong>Christival &#8217;76<\/strong> unter der Leitung von Jugendpfarrer Ulrich Parzany (Weigle-Haus, Essen) in den Essener Grugahallen, die neuen geistlichen Aufbr\u00fcche in Deutschland zu b\u00fcndeln und mit den etablierten Formen der kirchlichen und verbandsorientierten evangelischen Jugendarbeit ins Gespr\u00e4ch zu bringen. Die Veranstaltung l\u00f6ste eine bemerkenswerte Motivation f\u00fcr die evangelistische Jugendarbeit aus und gab u.a. den Ansto\u00df zur Gr\u00fcndung von vielen missionarisch arbeitenden Gospelch\u00f6ren und Musikgruppen. Billy Graham kam als Ehrengast und predigte am Pfingstfest im Essener Grugastadion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch hier ging die von Billy Graham gef\u00f6rderte Entwicklung eigenst\u00e4ndig weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1988<\/strong> fand das<strong> 2. Christival<\/strong> in <strong>N\u00fcrnberg<\/strong> statt, ebenfalls unter der Leitung von Pfr. Ulrich Parzany, inzwischen Generalsekret\u00e4r des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland. <strong>1996<\/strong> folgte das <strong>3.<\/strong> <strong>Christival<\/strong> in <strong>Dresden<\/strong>, unter dem Vorsitz von Dr. Roland Werner, Marburg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>11.) Stellungnahmen bekannter Pers\u00f6nlichkeiten zu Billy Graham<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Prof. Dr. Helmut Thielicke<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der auch in Amerika gesch\u00e4tzte Hamburger Theologe Prof. Helmut Thielicke schrieb<strong> 1963<\/strong> unter dem Eindruck einer Evangelisation in Los Angeles an Billy Graham:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Welch ein Unterschied ist es, wenn man sich pers\u00f6nlich begegnet. Auch das Reich Gottes hat seine Stilgesetze. Sie haben eine andere Form der Verk\u00fcndigung als ich; Paul Tillich und Dietrich Bonhoeffer haben wieder andere Formen. Der Abend, an dem ich hinter Ihrem Rednerpult sa\u00df, bedeutete f\u00fcr mich in dieser und in anderer Hinsicht eine wichtige Erfahrung. Wir deutschen Theologen sind wahrlich begabt mit dem Hang zur Kritik, und mir ist es pers\u00f6nlich immer leicht gefallen, festzustellen, was am anderen falsch oder mangelhaft ist. Wenn ich hier um da um ein Urteil er Ihre Predigtweise gebeten wurde (die ich nat\u00fcrlich aus Ihren B\u00fcchern und aus Schriften \u00fcber Sie kenne), so war ich in der Tat nicht zu bescheiden gewesen, ein oder zwei mehr oder weniger tiefsinnige theologische Beobachtungen zum besten zu geben. Der Abend, den ich mit Ihnen verbrachte, machte mir klar &#8211; und der Heilige Geist wird dabei geholfen haben, &#8230;.. dass die Frage in der umgekehrten Richtung gestellt werden m\u00fcsste: Was fehlt mir pers\u00f6nlich und meinen theologischen Kollegen auf der Kanzel und hinter dem akademischen Pult, so dass ein Mann wie Billy Graham n\u00f6tig wird? An jenem Abend wurde mir ein f\u00fcr allemal klar, mein lieber Dr. Graham, dass Sie biblisches Brot und nicht intellektuelle Leckerbissen und raffinierte Propaganda verabreichen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bischof Hans-Otto W\u00f6lber<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bischof der Hamburgischen Landeskirche, Dr. Hans-Otto W\u00f6lber \u00e4u\u00dferte sich im April <strong>1970<\/strong> (im Zusammenhang mit der Tele-Evangelisation Euro 70 aus der Dortmunder Westfalenhalle):<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Ich m\u00f6chte &#8230; meinen au\u00dferordentlichen Respekt ausdr\u00fccken, dass ein Mann wie Billy Graham die Menschen so leidenschaftlich mit Jesus Christus und der Bibel konfrontiert. Die Stilformen sind nicht auf unserem Boden gewachsen, aber ich bin \u00fcberzeugt, dass die Sache selbst sich auch bei unseren Verh\u00e4ltnissen entsprechend auswirken wird<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bischof Otto Dibelius<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bischof der evangelischen Kirche von Berlin, Dr. D. Otto Dibelius sagte <strong>1960<\/strong> \u00fcber den Dienst Billy Grahams in Berlin:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Im \u00f6kumenischen Zeitalter sollten unsere Herzen daf\u00fcr offen sein, wenn einmal ein Ansto\u00df aus einem anderen Land und einer anderen Kirche kommt. Gott erw\u00e4hlt sich seine Werkzeuge, wie und wo er will. Er wird, dessen bin ich gewiss, die einzigartige Verk\u00fcndigung des einzigen gro\u00dfen Evangelisten, den wir zur Zeit auf der Welt haben, auch bei uns nicht ungesegnet lassen<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und <strong>1966<\/strong> schrieb er in seinem Vorwort zu Billy Grahams Buch \u201cWelt in Flammen\u201d:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>&#8230;das Wort, das er spricht, und die Art, wie er es spricht, ist das gro\u00dfe Charisma, das ihm Gott gegeben hat. &#8230;. Ich habe mich immer daf\u00fcr eingesetzt, dass unsere traditionsbewussten deutschen Landeskirchen sich auch seiner Verk\u00fcndigung \u00f6ffnen m\u00f6chten, die ihnen ungewohnt ist. Im \u00f6kumenischen Zeitalter ist es unm\u00f6glich, dass eine Kirche nicht an den Lebens\u00e4u\u00dferungen der anderen Kirchen teilnimmt und sich fragt, ob nicht dort manches zu finden ist, was ihr selber fehlt. Wir deutschen Prediger setzen oft unseren Ehrgeiz darein, den historischen Sinn einer Schriftstelle m\u00f6glichst korrekt wiederzugeben und wundern uns \u00fcber die Unbek\u00fcmmertheit, mit der Billy Graham den Text auslegt. Wir vergessen dabei leicht, dass die Treue zum ganzen Evangelium nicht weniger wichtig ist als die Treue zu den historischen Einzelheiten. <\/em><em>Was entschiedene Predigt ist, kann man von Billy Graham lernen, ob er nun redet oder schreibt. Der zweifels\u00fcchtige Mensch von heute, der ein festes Urteil kaum noch kennt, verlangt nach einer Gewissheit des Evangeliums, die alle Fragen und Probleme \u00fcberwindet. Diesen Dienst sind wir ihm schuldig. Billy Graham kann ihm diesen Dienst leisten<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Karl Heim<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der renommierte Theologe Prof. Karl Heim nahm <strong>1960<\/strong> zu den Gro\u00dfstadtevangelisationen mit Billy Graham Stellung:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Wenn Gott so deutlich mit uns redet, dann tun wir gut, mit allen psychologischen bzw. massenpsychologischen Erkl\u00e4rungsversuchen, die wir heute immer bei der Hand haben, wenn etwas geschieht, was unseren theologischen oder kirchenpolitischen Horizont \u00fcbersteigt, zur\u00fcckhaltend zu sein und uns statt dessen dem\u00fctig in die gro\u00dfe Gemeinde hineinzustellen, die sich um diesen Mann geschart hat, und <\/em><em>zun\u00e4chst einmal zu h\u00f6ren und immer wieder zu h\u00f6ren, was dieser begnadete Evangelist im Auftrag Gottes uns f\u00fcr unser Leben zu sagen hat<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Jugendpfarrer Wilhelm Busch<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der 1966 verstorbene, seinerzeit sehr bekannte Jugendpfarrer und Evangelist Wilhelm Busch, Essen schrieb \u00fcber Billy Graham:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Billy Graham verkehrt mit Politikern, Industriellen, Atomphysikern, Geisteswissenschaftlern, Gewerkschaftsf\u00fchrern, Menschen aus allen St\u00e4nden. Er ist in der technischen Welt zu Hause und holt aus ihr seine Beispiele. Er kennt die moderne Literatur und zeigt in seiner Zeitdiagnose, wie sehr er unsere Zeit begreift nicht nur die Zeit, sondern auch den Menschen. Billy Graham sagt das biblische Evangelium ohne Abstriche und Zugest\u00e4ndnisse. Er sagt es so, dass ein 16j\u00e4hriger es versteht und der Gebildete gepackt wird.<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Georg Huntemann<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Prof. Dr. Dr. Georg Huntemann schrieb <strong>1967<\/strong> \u00fcber Billy Graham:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Die &#8218;Genialit\u00e4t&#8216; Grahams besteht &#8230; darin, dass er \u00fcberhaupt keine Technik hat &#8211; es sei denn die Technik der unbedingten und gehorsamen Ein\u00fcbung in den Christusglauben. Graham kann sich selbst ausschalten, es bleibt dann die radikale \u00d6ffnung seines Ichs zu Gott, durch die er mit unmittelbarer, pers\u00f6nlicher Christusbegegnung beschenkt wird. Bei ihm findet sich nicht die Spur einer Ichbezogenheit im Akt der Verk\u00fcndigung. &#8211; Das ist das Geheimnis seines Erfolges<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ex-Senator Bob Dole<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der F\u00fchrer der Mehrheit im US-Senat, Senator Bob Dole:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Jede Aufstellung \u00fcber die einflussreichsten Personen des 20. Jahrhunderts w\u00e4re unvollst\u00e4ndig, wenn sie nicht den Namen Billy Graham enth\u00e4lt<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ex-US-Pr\u00e4sident Bill Clinton<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten von Amerika, Bill Clinton:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Billy Graham und ich haben viel Zeit miteinander verbracht und seine Freundschaft wie auch seine Gebete und sein Rat haben mir seither viel bedeutet. Ich bin dankbar f\u00fcr die Art und Weise, wie sein Dienst und seine Freundschaft mein Leben ber\u00fchrt haben, und noch mehr f\u00fcr die beispiellose Wirkung, die sein christliches Zeugnis in aller Welt hatte.<\/em>&#8222;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pfarrer Ulrich Parzany<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Generalsekret\u00e4r des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland, Pfarrer Ulrich Parzany:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Das Geheimnis der Verk\u00fcndigung von Billy Graham liegt darin, dass sie im allerbesten Sinne einfach ist, und dass Gott ihn mit einer Vollmacht beschenkt hat, die durch keine Methode oder Technik machbar oder verf\u00fcgbar ist.<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bischof Horst Hirschler<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Landesbischof der Ev.-lutherischen Landeskirche von Hannover, D. Horst Hirschler:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Ich habe Billy Graham zum ersten Mal 1955 in der Dortmunder Westfalenhalle erlebt und war erstaunt \u00fcber die bibelgem\u00e4\u00dfe, schlichte Art seiner Verk\u00fcndigung. Das hat er erstaunlicherweise ein Leben lang durchgehalten.<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong><strong>Bundesminister a.D. J\u00fcrgen Schmude<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bundesminister a.D. MdB Dr. J\u00fcrgen Schmude:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>An Billy Graham denke ich mit gro\u00dfer Dankbarkeit und in herzlicher Verbundenheit w\u00e4hrend seiner jetzigen Erkrankung. Jahrzehntelang hat er in hervorragender Weise weltweit Gottes Wort verk\u00fcndigt. Kritik hat er damit auch gefunden, aber vielen Menschen die Botschaft des Evangeliums nahegebracht, die diesen Dienst von seinen Kritikern schwerlich h\u00e4tten erhalten k\u00f6nnen. Nicht nur in Amerika ist Billy Graham in allen Bev\u00f6lkerungsschichten, unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Konfessionszugeh\u00f6rigkeit, hoch angesehen. Er findet Vertrauen und Respekt f\u00fcr ein ansehnliches und einzigartiges Lebenswerk: eine Arbeit in der Verk\u00fcndigung des Evangeliums, wie nur er sie so leisten konnte.<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Staatsekret\u00e4r a.D. Dr. Horst Waffenschmidt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Parlamentarische Staatssekret\u00e4r a.D. Dr. Horst Waffenschmidt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Seit 1954 kenne ich Billy Graham. Er ist ein vollm\u00e4chtiger Zeuge Jesu Christi und wurde f\u00fcr Millionen Menschen zu einem gro\u00dfen Segen.<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ministerin a. D. Christine Lieberknecht<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ministerin f\u00fcr Bundesangelegenheiten in der Staatskanzlei des Freistaates Th\u00fcringen a. D., Christine Lieberknecht:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>An der Schwelle zum n\u00e4chsten Jahrtausend ist Billy Graham einer der ganz Gro\u00dfen dieses zu Ende gehenden 20. Jahrhunderts. Er ist ein Fingerzeig Gottes in dieser Welt. Es ist ein Geschenk, ihm zu begegnen.<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Fernsehjournalist Peter Hahne<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der ZDF-Redakteur Peter Hahne:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Jede Begegnung mit Billy Graham machte mir klar: Er ist nicht nur Freund der Pr\u00e4sidenten und P\u00e4pste, er ist Freund auch dem, der in der letzten Reihe sitzt. Ihn erreicht er in der Sprache von heute mit der alten Botschaft, mit Einfachheit und Tiefe, mit letztem Ernst und werbender W\u00e4rme.<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Popmusiker Cliff Richard<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Cliff Richard, der international erfolgreiche englische Popstar<strong>:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Es gibt ein paar Menschen auf der Welt, die einen unmittelbar beeindrucken. Als ich Billy Graham das erste Mal traf, ist mir das passiert. Billy Graham verk\u00fcndet nach all den Jahren noch das gleiche Evangelium. Es hat ein ganzes Leben und alle Krisen \u00fcberstanden, die er in seinem Leben vielleicht hatte. Er ist glaubw\u00fcrdig in dem, was er tut und sagt<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>12.) Lieferbare deutsche Buchtitel von Billy Graham (1999)<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>So wie ich bin &#8211; Die Autobiographie<\/strong>, Gie\u00dfen 1998<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(ABC-Team, Brunnen-Verlag, Gie\u00dfen, ISBN 3-7655-1621-X)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grahams Erinnerungen an seine vielen pers\u00f6nlichen Treffen und Gespr\u00e4che mit zahlreichen Pers\u00f6nlichkeiten wie Winston Churchill, Konrad Adenauer, Willy Brandt, Mutter Teresa, Queen Elizabeth II, Michail Gorbatschow, Papst Johannes Paul II. und allen amerikanischen Pr\u00e4sidenten der Nachkriegszeit machen dieses Buch zu einem der pers\u00f6nlichsten, aber auch spannendsten Dokumente der Zeitgeschichte des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Zugleich erf\u00e4hrt der Leser auch etwas \u00fcber die innere K\u00e4mpfe, den dem\u00fctigen Charakter, die geistlichen Quellen und vor allem die Rolle des Gebetes im Leben des Mannes, der wie kein anderer das Bild eines Evangelisten in unserer Zeit ausgef\u00fcllt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Friede mit Gott<\/strong>, Wuppertal 1997<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(RB Taschenbuch Bd. 464, R. Brockhaus Verlag, Wuppertal, ISBN 3-417-20464-X)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das 1953 zuerst erschienene Buch \u201ePeace with God\u201c (1984 \u00fcberarbeitet und erweitert, dt.1954 bzw. 1992: \u201eFriede mit Gott\u201c) ist der Longseller unter Billy Grahams B\u00fcchern. Es wurde in mehr als 30 Sprachen \u00fcbersetzt. Billy Graham stellt darin die Grundz\u00fcge des rettenden Evangeliums von Jesus Christus und seine unbedingte Aktualit\u00e4t f\u00fcr alle Menschen so dar, dass jeder es verstehen kann und zeigt die praktischen Schritte auf, die zu einem lebendigen Christsein f\u00fchren. Das Buch dokumentiert eindrucksvoll Grahams hervorragende Begabung, theologisch komplexe Sachverhalte zu elementarisieren, ohne ihre Substanz zu schm\u00e4lern, und sie zugleich dem heutigen Menschen existenziell zu erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was mir auf den N\u00e4geln brennt<\/strong> &#8211; Pers\u00f6nliche Lebensberatung, Neuhausen-Stuttgart 1993 (TELOS-Taschenbuch Nr. 7601, H\u00e4nssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart. ISBN 3-7751-1827-6)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Buch beantwortet Billy Graham Fragen von Menschen, die sich an ihn gewandt haben, um seelsorgerliche Hilfe zu erhalten. In seinen Antworten zeigt Billy Graham auf, wie die auch heute noch verbindlichen biblischen Aussagen zu einer befreienden ethischen Orientierung in konkreten Entscheidungssituationen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Von unsichtbaren M\u00e4chten geborgen<\/strong>, Neuhausen-Stuttgart 1993<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(TELOS-Taschenbuch Nr. 677, H\u00e4nssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart, ISBN 3-7751-X)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Vorwort zu diesem Buch schreibt Billy Graham:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Als ich vor einiger Zeit eine Predigt \u00fcber Engel ausarbeiten wollte, fand ich praktisch keine Literatur zu diesem Thema in meiner Bibliothek. Ich entdeckte auch bald, dass in unserem Jahrhundert sehr wenig zu diesem Komplex geschrieben worden war &#8230; In Buchl\u00e4den und B\u00fcchereien kann man ganze Regale voller B\u00fccher \u00fcber D\u00e4monen, das Okkulte und den Teufel finden. Warum wird dem viel mehr Aufmerksamkeit gewidmet als den Engeln? &#8230; Engel nehmen in der Bibel einen viel wichtigeren Platz ein als der Teufel und seine D\u00e4monen. &#8230; <\/em>Martin Luther<em> sagte einmal in seinen <\/em><em>Tischreden:<\/em> <em>\u00bbEin Engel ist ein Geistwesen ohne K\u00f6rper, von Gott zum Dienst an der Christenheit und der Kirche erschaffen.\u00ab<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was kommt nach dem Tod?<\/strong>, Neuhausen-Stuttgart 1993<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(TELOS-Taschenbuch Nr. 670, H\u00e4nssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart, ISBN 3-7751-1754-7)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Sprichw\u00f6rtlich sagt man, es g\u00e4be nur zwei Sicherheiten im Leben: den Tod und die Steuern, was jedoch nicht stimmt. Mit den richtigen Abschreibungsmodellen und einem guten Steuerberater haben einige Million\u00e4re es geschafft, so gut wie keine Steuern zu zahlen. Doch jeder, egal ob Million\u00e4r oder armer Schlucker, wird einmal mit der letzten Sicherheit konfrontiert: dem Tod.<\/em>\u201c (Billy Graham in der Einleitung zu seinem Buch)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In allen Religionen, in vielen Sekten und von einsamen Mystikern wird der Zugang zum Jenseits gesucht. Gibt es letztg\u00fcltige Antworten auf die Frage nach dem Tod? Billy Graham befragt eingehend das Zeugnis der Bibel zu diesem Thema und stellt einige ihrer wesentlichen und fast in Vergessenheit geratenen Aussagen wieder heraus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hoffnung die befl\u00fcgelt<\/strong>, Neuhausen-Stuttgart 1993<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(TELOS-Taschenbuch Nr. 7600, H\u00e4nssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart, ISBN 3-7751-1828-4)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Das gr\u00f6\u00dfte psychologische, geistliche und medizinische Bed\u00fcrfnis der Menschen ist wohl das Bed\u00fcrfnis nach Hoffnung<\/em>\u201c, notiert Billy Graham im Vorwort. In diesem Buch arbeitet Billy Graham heraus, wie der christliche Glaube durch Jesus Christus dazu autorisiert, sich selbst und die Welt trotz einer deprimierenden Problemf\u00fclle hoffnungsstark anzuschauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Geht unsere Welt ihrem Ende entgegen?<\/strong>, Neuhausen-Stuttgart 1993<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(TELOS-Paperback Nr.1345, H\u00e4nssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart, ISBN 3-7751-1752-0)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Buch diagnostiziert Billy Graham\u00a0das Jahrzehnt 1990-1999, als dessen Schl\u00fcsselmerkmale sich ein \u00fcberbordender Informationszuwachs und eine rasante Beschleunigung erwiesen haben, im Licht der biblischen Aussagen \u00fcber die Geschichte und ihr letztes Ziel. Billy Graham ist davon \u00fcberzeugt: \u201e<em>Je komplexer und ungewisser die Welt wird, desto mehr brauchen wir Gottes Wahrheit, um moralisch sicher gef\u00fchrt zu werden.<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Dieses Dossier wurde zusammengestellt von Pfr. Wolfgang Blech f\u00fcr Billy Graham Evangelistic Association Deutschland e.V. im August 1999. Wir ver\u00f6ffentlichen es aus Anlass des Heimgangs von Billy Graham am 21. Februar 2018.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Copyright f\u00fcr dieses Dossier:\u00a0Pfr. Wolfgang Blech, Berlin (zusammengestellt im August 1999 f\u00fcr Billy Graham Evangelistic Association, Deutschland) &nbsp; 1.) Kurzinformation zur Person Dr. mult. h.c. William (Billy) Franklin jr. Graham Geboren: 7. 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