{"id":15020,"date":"2017-10-26T16:31:58","date_gmt":"2017-10-26T14:31:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=15020"},"modified":"2017-10-26T16:32:29","modified_gmt":"2017-10-26T14:32:29","slug":"pressemitteilung-ohne-frauen-laeuft-es-nicht-rund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=15020","title":{"rendered":"Pressemitteilung: Ohne Frauen l\u00e4uft es nicht rund!"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;\">Brigitte Zypries schreibt auf der Internetseite Change.org: \u201eOhne starke Frauen in der Wirtschaft und ohne ihren Anteil an der Wertsch\u00f6pfung l\u00e4uft in Deutschland nichts. &#8211; Nun muss es darum gehen, Wertsch\u00f6pfung und Wertsch\u00e4tzung in Einklang zu bringen.\u201c<span style=\"font-size: 8.0pt;\">(1) <\/span>Sabine M\u00e4nken, die <span class=\"st\">stellv. Vorsitzende des Verbandes Familienarbeit antwortet darauf<\/span>: \u201eDanke Frau Zypries f\u00fcr Ihren Aufruf auf Chance org! &#8211; Sie mahnen an, den Beitrag von Frauen an der volkswirtschaftlichen Wertsch\u00f6pfung sichtbarer zu machen und wertzusch\u00e4tzen und spalten damit gleichzeitig die Frauen und die Gesellschaft!\u201c<!--more--><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;\">Sabine M\u00e4nken, \u00e4u\u00dfert sich zum Aufruf der noch amtierenden Wirtschaftsministerin: \u201eDer Aufruf von Brigitte Zypries &#8222;<i>Starke Frauen Starke Wirtschaft&#8220; <\/i>auf Change.org. vom 12. Oktober mutet an wie der Marschbefehl eines ehrgeizigen Heerf\u00fchrers.\u201c <i>Wir sind stark! <\/i><span style=\"color: black;\">la<\/span>utet der Schlachtruf gegen die M\u00e4nner. Und: <i>Ohne uns l\u00e4uft es in Deutschland nicht rund.<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;\">Doch wer sind diese starken Frauen? Und was ist eigentlich stark?<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;\">Die Sprachgewalt dieser Worte vernebelt deren einseitigen Fokus auf vorgekaute Denk- und Lebensmodelle \u2013 ein schlammiger N\u00e4hrboden f\u00fcr eine sich polarisierende Gesellschaft, wie j\u00fcngst die Bundestagswahl sichtbar gemacht hat. <span style=\"color: black;\">\u201eWir k\u00f6nnen uns die Einseitigkeit \u00f6konomisierter Rollenbilder nicht mehr leisten. Wir brauchen dringend einen Paradigmenwechsel, <\/span>wollen wir den Beitrag von Familienarbeit leistenden Frauen zur volkswirtschaftlichen Wertsch\u00f6pfung <span style=\"color: black;\">nicht <\/span>weiterhin l\u00e4cherlich machen.\u201c<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;\">Vielleicht ist sich Brigitte Zypries gar nicht bewusst, welches einseitige Frauenbild sie propagiert? Doch un\u00fcbersehbar ist ihr Kampf um Gleichstellung in den m\u00e4nnlich gepr\u00e4gten Erwerbsstrukturen. Dabei hat sich der Siegeszug der<span style=\"color: black;\"> Feministinnen <\/span>auf dem Erwerbsarbeitsmarkt vor dem Hintergrund steigender Kinder- und Elternarmut l\u00e4ngst <span style=\"color: black;\">gegen das eigene Geschlecht gerichtet. <\/span>Im Kampf gegen die Mutterschaft habe<span style=\"color: black;\">n sie<\/span> neue Rollenbilder diktiert, statt allen Lebensentw\u00fcrfen gleiches <span style=\"color: black;\">Recht <\/span>zuzugestehen. Doch die Abspaltung der h\u00e4uslichen Erziehungs- und Beziehungsarbeit vom volkswirtschaftlichen Kreislauf hat uns eingeh<span style=\"color: black;\">olt:<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;\">Sabine M\u00e4nken weiter: \u201eMit einer ungeheuerlichen Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit werden die positiven externen Effekte des Kinderaufziehens gesellschaftlichen Gruppen zugeordnet, die kaum einen<u> <\/u>finanziellen Verzicht daf\u00fcr geleistet haben. <span style=\"color: black;\">Und<\/span> diese horizontale Umverteilung zulasten von Kindern und Eltern w\u00e4chst weiter \u2013 <span style=\"color: black;\">solange die Individualisierung unserer Gesellschaft die eigene Basis aush\u00f6hlt.\u201c<\/span> Doch wer Erfolg hat am Erwerbsarbeitsmarkt ist stark. Ihm gilt die mediale und finanzielle Aufmerksamkeit. Dass Erziehungsarbeit daf\u00fcr die Grundlage war, wird stoisch negiert, w\u00e4hrend man sich gleichzeitig von ihr n\u00e4hrt. Eine subventionierte Verstaatlichung der Kindererziehung zum Zwecke der Freistellung der weiblichen Arbeitskraft darf in einer pluralistischen Gesellschaft aber nicht die L\u00f6sung sein!<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;\">Nur das Erziehungsgehalt <span style=\"color: black;\">als bisher fehlender Ausgleich zu den gesetzlichen Renten <\/span>kann die geleistete Wertsch\u00f6pfung durch Familienarbeit <span style=\"color: black;\">innerhalb des Generationenvertrages wieder i<\/span>ntegrieren und erm\u00f6glicht so<span style=\"color: black;\"> eine wirkliche Wahlfreiheit zwischen Erwerbs- und Erziehungsarbeit.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;\">\u201eErst dann, Frau Zypries, wird ihr Wunsch, die Wertsch\u00f6pfung von Frauen mit entsprechender Wertsch\u00e4tzung in Einklang zu bringen, Wirklichkeit.\u201c<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: .0001pt; text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 9.0pt;\">(1) <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/bundesregierung-unterst%C3%BCtzen-sie-das-manifest-starkefrauenstarkewirtschaft-2?j=158568&amp;sfmc_sub=220081656&amp;l=32_HTML&amp;u=29800236&amp;mid=7259816&amp;jb=363&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=aa_sign&amp;utm_campaign=158568&amp;sfmc_tk=CecRlZUtVipjAL3Lp745hKsvEgnaJfreCHdC5AK%2bQg%2fEhmF%2b0bE2Wz%2fkANH%2bU%2boA&amp;j=158568&amp;sfmc_sub=220081656&amp;l=32_HTML&amp;u=29800236&amp;mid=7259816&amp;jb=363\">https:\/\/www.change.org<\/a><\/span><\/p>\n<p><em>Quelle: Verband Familienarbeit e.V., Pressemeldung vom 24.10.2017<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brigitte Zypries schreibt auf der Internetseite Change.org: \u201eOhne starke Frauen in der Wirtschaft und ohne ihren Anteil an der Wertsch\u00f6pfung l\u00e4uft in Deutschland nichts. &#8211; Nun muss es darum gehen, Wertsch\u00f6pfung und Wertsch\u00e4tzung in Einklang zu bringen.\u201c(1) Sabine M\u00e4nken, die stellv. 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