{"id":14921,"date":"2017-09-16T11:47:06","date_gmt":"2017-09-16T09:47:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=14921"},"modified":"2017-09-16T11:47:06","modified_gmt":"2017-09-16T09:47:06","slug":"der-mensch-gottes-wunderbare-schoepfung-andacht-ueber-1-mose-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=14921","title":{"rendered":"&#8218;Der Mensch &#8211; Gottes wunderbare Sch\u00f6pfung&#8216; (Andacht \u00fcber 1 Mose 2,7)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. (1. Mose 2,7)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man in einer intensiven \u00e4rztlichen Behandlung ist, befasst man sich auch mit der organischen Natur des Menschen, wobei festzustellen ist, dass der Mensch ein unfassbares Sch\u00f6pfungswunder ist. Unfassbar wie die Organe zusammenwirken und wie \u00fcberaus perfekt und letztlich unerkl\u00e4rlich alles reguliert, abgestimmt und gesteuert wird. Aussagen wie diese, dass das alles durch Evolution &#8222;von selbst, rein zuf\u00e4llig und ohne zielgerichtete Absicht entstanden ist&#8220;, k\u00f6nnen so nur als Zeichen bodenloser Dummheit und Ignoranz verstanden werden.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wort Gottes bezeugt in knappen Worten, dass der Mensch nachweislich aus irdischem Material besteht und durch Gottes Odem lebendig wurde, also &#8222;belebte Materie&#8220; ist. W\u00e4re es nicht zum S\u00fcndenfall gekommen, w\u00e4re der Mensch nicht verg\u00e4nglich und sterblich geworden. Es gibt f\u00fcr das Altern und Sterben eigentlich keine biologische Notwendigkeit! Das Material aus dem der Mensch besteht, ist deshalb nichts Minderwertiges, &#8222;nur Erde&#8220;, wie das manchmal hingestellt wird. Die Materie, aus der Mensch, Erde und Kosmos bestehen, ist von wunderbarer Art mit ebenfalls unbegreiflichen und r\u00e4tselhaften Eigenschaften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wort Gottes bezeugt uns, dass der Mensch als Gottes Ebenbild, Ansprechpartner Gottes ist und dass der Mensch somit das &#8222;Standbild Gottes&#8220;, man kann auch sagen das &#8222;Image&#8220; Gottes, in der Sch\u00f6pfung ist und so gesehen, der Beauftragte, Botschafter und Bevollm\u00e4chtigter Gottes in der Sch\u00f6pfung ist, also eine sehr hohe Berufung hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daraus leitet sich die Menschenw\u00fcrde ab, und es wird deutlich, warum ein Mord oder ein sonstiges Unrecht Gott selbst trifft und deshalb vor Gott so schwer wiegt. Das sollten wir im Umgang mit unseren Mitmenschen stets bedenken. Das gilt auch f\u00fcr die Killermentalit\u00e4t des Abtreibungsunwesens. 70.300 Kinder werden es in diesem Jahr bis zum Ende der 37. Woche sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie ist das nun mit der Seele des Menschen? Der Begriff &#8222;Seele&#8220; wird in der Bibel unterschiedlich gebraucht. Einmal kann damit etwas Immaterielles und einmal der gesamte lebendige Mensch aus Fleisch und Blut gemeint sein. Man spricht auch vom Herz, als dem innersten Wesenskern des Menschen.Wie Geist, Seele und K\u00f6rper miteinander zu einer Einheit vernetzt sind, bleibt uns ebenso ein R\u00e4tsel, wie das Leben selbst, \u00fcber das nur Gott verf\u00fcgt. Deshalb sollten wir in das Wort Gottes auch nichts hineininterpretieren, was dort nicht geschrieben steht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Beispiel steht nirgendwo etwas von einer &#8222;unsterblichen Seele&#8220; geschrieben, wie es dem heidnischen, griechisch-hellenistischen Denken entspricht. Unsterblich und F\u00fcrst des Lebens ist allein der trinitarische Gott. Am und im Menschen ist nichts, was unsterblich w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der christliche Glaube ist ein Auferstehungsglaube. Wir glauben nicht an ein Leben nach dem Tod, sondern an die Auferstehung und das ewige Leben. Das ist unser Glaubensbekenntnis.Wir haben hier nur die Zusage, dass uns nichts von der Liebe Gottes trennen kann, die in Jesus Christus unserem Herrn ist, auch nicht der Tod. Die Liebe l\u00e4sst die Geliebten nicht los und so gibt es indirekte Hinweise darauf, dass wir auch nach unserem Sterben Christi N\u00e4he erfahren und in keine Bewusstlosigkeit abgleiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist aber nicht der Kern des christlichen Glaubens in dessen Zentrum die Auferstehung von den Toten, die Neusch\u00f6pfung Gottes und das \u00dcberkleiden mit einer neuen Leiblichkeit steht. F\u00fcr den Glauben reicht die Gewissheit, dass wir immer in der Hand Gottes sind, der uns nicht vergisst. Alles andere k\u00f6nnen wir getrost Gott \u00fcberlassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er \u00fcber Tote und Lebende Herr sei.<\/strong> (R\u00f6mer 14,8 und 9)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. (1. 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