{"id":14867,"date":"2017-08-30T09:32:04","date_gmt":"2017-08-30T07:32:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=14867"},"modified":"2017-08-30T09:38:39","modified_gmt":"2017-08-30T07:38:39","slug":"einladung-zum-marsch-fuer-das-leben-am-16-09-17-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=14867","title":{"rendered":"Einladung zum \u201eMarsch f\u00fcr das Leben\u201c am 16.09.17"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-14877\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/marsch_gif.gif\" alt=\"\" width=\"121\" height=\"171\" \/>Am 16. September, eine Woche vor der Bundestagswahl, findet in Berlin der Marsch f\u00fcr das Leben statt. Wir laden hiermit herzlich zur Teilnahme ein. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen gegen die 1.000 Kinder, die an jedem Arbeitstag in Deutschland noch im Mutterleib get\u00f6tet werden und f\u00fcr eine Gesellschaft, in der auch die Ungeborenen, die Behinderten und Alten ein Recht auf Leben haben und umfassend gesch\u00fctzt und versorgt werden, gegen die sich ausbreitende &#8222;Kultur des Todes&#8220; und f\u00fcr eine &#8222;Kultur des Lebens&#8220;. Die Teilnehmer des Marsches f\u00fcr das Leben stehen zu den Grunds\u00e4tzen der Berliner Erkl\u00e4rung vom 19. September 2015, deren Wortlaut wir untenstehend ver\u00f6ffentlichen:<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Berliner Erkl\u00e4rung\u00a0zum Schutz des menschlichen Lebens<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bundesverband Lebensrecht appelliert an Politik und Gesellschaft, das unbedingte Recht auf Leben\u00a0als oberstes Menschenrecht und elementare Grundlage unserer rechtsstaatlichen Ordnung zu achten\u00a0und durchzusetzen.\u00a0Jeder Mensch, ob geboren oder ungeboren, hat das Recht auf Leben und Achtung seiner W\u00fcrde.\u00a0Jeder Mensch ist gleich wertvoll,\u00a0unabh\u00e4ngig vom Stand seiner Entwicklung, von Eigenschaften und Umst\u00e4nden.\u00a0Die Schutzpflicht des Staates gilt jedem einzelnen Menschen ab der Zeugung.\u00a0Dessen Menschenw\u00fcrde und Lebensrecht ist unabh\u00e4ngig von der Entscheidung Dritter.<\/p>\n<p>Deshalb fordern wir:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Liebe und Verantwortung statt Abtreibung. Wir brauchen eine neue Willkommenskultur f\u00fcr jedes\u00a0ungeborene Kind und eine R\u00fcckkehr zur Verpflichtung, auch f\u00fcr bereits gezeugte Kinder zu sorgen undbihnen den Schutz zu gew\u00e4hren, den sie ben\u00f6tigen. Schwangere und Familien in Not m\u00fcssen wirksamebund nachhaltige Hilfe zum Durchstehen der Krisenzeiten und zum Leben mit ihren Kindern erfahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Inklusion auch vor der Geburt. Zum Schutz von Menschen mit Behinderung, Besonderheiten oder\u00a0bestimmten genetischen Eigenschaften ist zu einem Verbot aller Pr\u00e4nataldiagnostik und PID zur\u00fcckzukehren,\u00a0die nicht dem Leben und der Gesundheit des ungeborenen Kindes und seiner Mutter dient.\u00a0Die Ausweitung der Schwangeren-Bluttests und deren Einf\u00fchrung als Kassenleistung ist zu verhindern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. Achtsame Zuwendung statt Tabuisierung. H\u00e4ufige Folgen einer Abtreibung wie posttraumatische Belastungsst\u00f6rungen\u00a0bei Frauen, M\u00e4nnern, Kindern und medizinischem Personal d\u00fcrfen nicht l\u00e4nger geleugnet und verharmlost werden, sondern m\u00fcssen vorurteilsfrei erforscht werden, um Wege zur Therapie zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4. Aufkl\u00e4rung statt Desinformation. Das schwere Unrecht der T\u00f6tung von Kindern vor ihrer Geburt\u00a0ist auch in der Sexualerziehung beim Namen zu nennen und anhand des Grundgesetzes zu begr\u00fcnden.\u00a0Der Propagierung eines angeblichen \u201eMenschenrechts auf Abtreibung\u201c ist von staatlicher Seite ebenso\u00a0entgegenzutreten wie der falschen Behauptung, Abtreibung sei Teil der \u201esexuellen Selbstbestimmung\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5. Keine Steuergelder f\u00fcr die T\u00f6tung von Menschen. Die weitgehende Finanzierung der Abtreibungen\u00a0durch den Staat sowie die F\u00f6rderung von Organisationen, die Abtreibungen durchf\u00fchren oder gezielt\u00a0die v\u00f6llige Freigabe der Abtreibung bis zur Geburt fordern, ist umgehend einzustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">6. Handeln statt Schweigen. M\u00f6glichkeiten zur massiven Eind\u00e4mmung der Abtreibung auf Ebene von Bund,\u00a0L\u00e4ndern und Kommunen sind zielorientiert und konzertiert zu nutzen, ein bundesweiter Aktionsplan ist zu\u00a0erstellen. Die Abtreibungsgesetze, das Beratungsgesetz und ihre Praxis sind, wie h\u00f6chstrichterlich gefordert,\u00a0einer umfassenden Pr\u00fcfung ihrer abtreibungsverhindernden Wirkung und einer Korrektur zu unterziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">7. N\u00e4chstenliebe statt \u201elebensunwertes Leben\u201c. Zum Schutz von suizidgef\u00e4hrdeten, kranken und\u00a0alten Menschen und zur Verhinderung einer Entwicklung hin zur fremdbestimmten Euthanasie wie in\u00a0Nachbarl\u00e4ndern ist jede Mitwirkung an der Selbstt\u00f6tung zu verbieten, auch die Beihilfe durch \u00c4rzte, Pfleger\u00a0und Angeh\u00f6rige. Die Palliativ-Versorgung und die Aufkl\u00e4rung der \u00d6ffentlichkeit dar\u00fcber sind auszubauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir rufen auf, gemeinsam f\u00fcr ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie einzutreten. Dazu ist auf allen\u00a0Ebenen ein Umdenken zugunsten von ungeborenen, kranken und alten Menschen erforderlich. Nur so ist allen\u00a0Menschen ein Leben in Selbstbestimmung, Freiheit und W\u00fcrde m\u00f6glich. Gemeinsam f\u00fcr das Leben \u2013 immer.<\/p>\n<p><em>Berliner Erkl\u00e4rung, 19.9.2015<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 16. September, eine Woche vor der Bundestagswahl, findet in Berlin der Marsch f\u00fcr das Leben statt. Wir laden hiermit herzlich zur Teilnahme ein. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen gegen die 1.000 Kinder, die an jedem Arbeitstag in Deutschland noch im Mutterleib get\u00f6tet werden und f\u00fcr eine Gesellschaft, in der auch die Ungeborenen, die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10,8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14867"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14867"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14867\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14879,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14867\/revisions\/14879"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14867"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14867"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14867"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}