{"id":14788,"date":"2017-07-31T17:13:00","date_gmt":"2017-07-31T15:13:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=14788"},"modified":"2017-07-31T17:14:39","modified_gmt":"2017-07-31T15:14:39","slug":"im-gespraech-landesbischof-i-r-prof-dr-gerhard-mueller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=14788","title":{"rendered":"Im Gespr\u00e4ch: Landesbischof i. R. Prof. Dr. Gerhard M\u00fcller"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Prof. Dr. theol. D. D. Gerhard M\u00fcller wurde 1929 geboren und lebt in Erlangen. Er war von 1967 bis 1982 Professor f\u00fcr Historische Theologie an der Theologischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Erlangen. Von 1982 bis 1994 war er Landesbischof der Evang.-Luth. Landeskirche in Braunschweig, in dieser Eigenschaft von 1990 bis 1993 auch der Leitende Bischof der Vereinigten Evang.-Luth. Kirche Deutschlands (VELKD). Er ist besonders bekannt geworden als Kenner der Reformationszeit und als Herausgeber des gr\u00f6\u00dften deutschsprachigen theologischen Lexikons, der Theologischen Realenzyklop\u00e4die (TRE).<\/em><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Herr Professor M\u00fcller, erlauben Sie mir bitte zum Einstieg eine ganz pers\u00f6nliche Frage. Was verdanken Sie den Reformatoren f\u00fcr Ihr Glaubensleben?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In meinem Konfirmandenunterricht 1941-43 habe ich Martin Luthers \u201eKleinen Katechismus\u201c kennen und sch\u00e4tzen gelernt. Auch auswendig wurde er von mir gelernt. In der Schule kam \u201eVon der Freiheit eines Christenmenschen\u201c hinzu. Im Studium erfuhr ich von der Betonung der Fr\u00f6mmigkeit und der Bildung durch Philipp Melanchthon. Konzentration auf die Bibel, Gottesdienst und Gebet waren die Folge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wir stehen mitten im Reformationsjubil\u00e4um. Die sog. Luther-Dekade 2008-2017 geht ihrem Ende entgegen. Sie haben sich f\u00fcr dieses Jahr nicht nur fr\u00f6hliche Events, sondern \u201eein Fest des Glaubens\u201c gew\u00fcnscht. Sehen Sie in unseren Kirchen und Gemeinden Anzeichen f\u00fcr ein Wiederaufbl\u00fchen des christlichen Glaubens?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von einem Aufbl\u00fchen habe ich wenig bemerkt. Die Dekade ist in den Gemeinden, die ich kenne, kaum angekommen. Zehn Jahre waren auch eine lange Zeitspanne. Ein einmaliges Geschehen war dies und wird es wohl auch bleiben. \u201eFeste des Glaubens\u201c k\u00f6nnen auch unabh\u00e4ngig von Erinnerungen gefeiert werden. Ein Fest ist nachhaltig. Die bisherigen Events waren dies nicht, sondern gierten nach neuen Events.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie kann Luthers Bu\u00dftheologie, dass unser Leben eine best\u00e4ndige Umkehr zu Gott sein sollte, und seine Suche nach dem gn\u00e4digen Gott heute vermittelt werden?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir m\u00fcssten uns unsere Grenzen eingestehen. Nicht alle k\u00f6nnen nur Erfolge haben. Wie gehen wir mit unserem Scheitern um? Wie mit so genannten Schicksalsschl\u00e4gen? Wer ehrlich zu sich selber ist, gesteht sich nicht nur die eilende Zeit, sondern auch die Endlichkeit seiner Kr\u00e4fte ein. Umzukehren, zur\u00fcck zu blicken, tut gut. Noch wichtiger ist es, sich die Notwendigkeit einzugestehen, ein neues Leben zu beginnen, das sinnvoll ist und in dem ich mich nicht mehr um mich drehe. Gott, der uns fern ger\u00fcckt zu sein scheint, k\u00e4me uns dann nahe. Er vergibt mir meine Schuld, die so schwer auf meinen Schultern liegt, dass sie mich verkr\u00fcmmt. Ich lerne, dass ich Gott nicht gn\u00e4dig stimmen muss, denn er hat mich in der Heiligen Taufe zu seinem Kind und Erben gemacht. Jetzt bin ich gehalten, den \u201ealten Adam\u201c t\u00e4glich von neuem zu ers\u00e4ufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sie waren in den Jahren der Studentenproteste als akademischer Lehrer t\u00e4tig. Hat sich die neomarxistische Bewegung seitdem in der Theologie niedergeschlagen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Neomarxisten sind recht still geworden nach dem Zusammenbruch der Staaten, die nicht das erhoffte Paradies geschaffen haben, sondern in denen Gewalt und Unterdr\u00fcckung regierten. An die Stelle des Neomarxismus sind, wenn ich es recht sehe, Politologie, Psychologie, Soziologie und Ideologien wie Esoterik getreten. Sie gef\u00e4hrden unsere Verk\u00fcndigung, sie beenden die Seelsorge \u2013 der Seelsorger darf weder verk\u00fcndigen noch gar beten, er muss sich auf das H\u00f6ren beschr\u00e4nken \u2013 und von Erziehung darf keine Rede mehr sein. Denn das w\u00fcrde der Selbstbestimmung schaden. Im Mittelalter hatte man die Philosophie f\u00fcr die Magd der Theologie gehalten, die alles erleuchtet. Luther setzte dagegen: Sie hat nur Finsternis geschaffen. Deswegen weg mit allem, was das Evangelium nicht erhellt, sondern verdunkelt, damit wir wieder klar sehen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was war w\u00e4hrend Ihrer Zeit als Landesbischof die sch\u00f6nste und die bedr\u00fcckendste Erfahrung?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vom 3. bis zum 5. Juni 1988 haben wir einen Landeskirchentag in Salzgitter durchgef\u00fchrt. Daran haben sich Junge und Alte, Frauen und M\u00e4nner beteiligt. Andachten und Veranstaltungen wurden angeboten. Musik und Gespr\u00e4ch kamen hinzu. Die Jugend verband damit ihr Landesjugendtreffen. Die Frauenhilfe feierte ihr hundertj\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Gottesdienste und eine gro\u00dfe Abschlussveranstaltung rundeten alles am Sonntag ab. Wir hatten dies den evangelischen Kirchen in der damaligen DDR abgeguckt. Da Salzgitter geographisch g\u00fcnstig lag, hatten alle relativ kurze Wege.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Vorg\u00e4nger Gerhard Heintze hatte sich sehr f\u00fcr die Einf\u00fchrung der Frauenordination eingesetzt. Dagegen gab es starke Widerst\u00e4nde. Um Zustimmung zu gewinnen, versprach er, wenn sich ein Mann nicht mit einer Frau zusammen ordinieren lassen wolle, werde er eine Einzelordination gestatten. Er wurde in seiner Amtszeit nicht mit einem konkreten Fall konfrontiert. Aber ich. Ich wurde auf die Zusage meines Vorg\u00e4ngers hingewiesen und f\u00fchlte mich gebunden. Der Sturm, der sich erhob, war gewaltig. Die Sprache, die dabei zum Teil benutzt wurde, war erschreckend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sie haben sich zusammen mit sieben anderen ehemaligen Landesbisch\u00f6fen Anfang 2011 in einem Offenen Brief gegen die \u00d6ffnung des evangelischen Pfarrhauses f\u00fcr gleichgeschlechtliche Partnerschaften ausgesprochen. Die innerkirchliche Entwicklung ist \u00fcber diesen Protest hinweggegangen. Halten Sie an Ihrer Position fest?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Alten Testament wird klar gesagt: Gottes Volk macht das nicht. Fruchtbarkeit geh\u00f6rt zur Sch\u00f6pfung. Manche erkl\u00e4ren in unserer Zeit auch die Homosexualit\u00e4t zur Sch\u00f6pfung. Aber genetische Anhaltspunkte daf\u00fcr wurden meines Wissens bisher nicht gefunden. Wir meinten 2011, dass die Ehe das \u201enormale\u201c Vorbild im Pfarrhaus bleiben solle. Wir haben uns gegen\u00fcber der Synode der EKD nicht durchsetzen k\u00f6nnen. Das haben wir auch nicht erwartet. Aber wir haben unsere Meinung nicht verschwiegen. Das ist uns von manchen ver\u00fcbelt worden. Solange die Meinungsfreiheit nicht aneckt, wird sie gelobt. Ist sie im Weg, sieht es anders aus. Aber auch heute wird das Motto \u201eEhe f\u00fcr alle\u201c von vielen akzeptiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>In Ihrem Buch \u201eEinsichten Martin Luthers \u2013 damals und jetzt\u201c weisen Sie der Vereinigten Evang.-Luth. <\/strong><strong>Kirche Deutschlands die Aufgabe zu, den \u201eTraditionsstrom der lutherischen Theologie\u201c zu bewahren. Wird es die VELKD in 10 Jahren noch geben?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das wei\u00df ich nicht. In dem Vortrag, auf den Sie anspielen, den ich 2004 gehalten habe, habe ich gesagt, wenn es die VELKD nicht g\u00e4be, \u201em\u00fcsste man sie \u2013 vielleicht kleiner und geschlossener \u2013 geradezu erfinden\u201c. Damals bestand die Gefahr, dass ein Pfeiler dieser Kirche wegbricht. Heute scheinen es derer zwei zu sein, wenn meine schwachen Ohren recht h\u00f6ren. Wie sich dann der \u201eheilige Rest\u201c verhalten wird, bleibt abzuwarten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Klar ist, dass die reformatorischen Kirchen nicht aus Spa\u00df an Revolutionen entstanden sind. Es ging vielmehr um etwas Elementares: um das Verstehen biblischer Texte. Die Reformatoren haben, weil sie aus Vernunftgr\u00fcnden und in ihren Gewissen gebunden waren, sich an Gottes Wort gehalten. Weil im Himmelreich nicht gez\u00e4hlt, sondern gewogen wird, sollte niemand sich f\u00fcrchten zu widerstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Luther hat in den Schmalkaldischen Artikeln von 1537, die zum Bekenntnisstand der evangelisch-lutherischen Kirchen geh\u00f6ren, der Papstkirche das Kirchesein abgesprochen. Die R\u00f6m.-Kath. Kirche hat ihrerseits in der Erkl\u00e4rung \u201eDominus Iesus\u201c aus dem Jahr 2000 den protestantischen Kirchen das volle Kirchesein abgesprochen. Wie kann es unter diesen Voraussetzungen eine echte Ann\u00e4herung geben?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Luther hat sogar in diesen Artikeln den Papst den \u201eAntichrist\u201c genannt. Von diesem Urteil haben wir uns schon vor Jahrzehnten ausdr\u00fccklich distanziert. Gleichwohl bleiben erhebliche Unterschiede im Verst\u00e4ndnis des kirchlichen Amtes und damit auch in der Lehre von der Kirche. Luther hat in denselben Artikeln vorgeschlagen, dass die christliche Kirche auf Grund menschlichen Rechtes ein Haupt haben solle. Das ist in unserer Zeit diskutiert worden. Allerdings hat die R\u00f6m.-Kath. Kirche bisher nicht erkennen lassen, dass sie auf den Primat des Papstes verzichten kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir Lutheraner haben gemeint, dass sich Verschiedenheiten nicht ausschalten lassen. Das lehrt schon die Kirchengeschichte. Auch das Neue Testament zeigt Theologien, die nicht immer v\u00f6llig gleich sind, sondern unterschiedliche Akzente setzen. Weil das so ist, haben wir gefragt, ob wir Unterschiede nicht tolerieren sollten. Wie weit das gehen kann, ist nat\u00fcrlich dann immer die Frage. Wir haben deswegen von einer \u201evers\u00f6hnten Verschiedenheit\u201c gesprochen. Darunter verstehen wir, dass von allen bejaht und geglaubt wird, was im Glaubensbekenntnis gebetet wird. Bei dar\u00fcber hinaus gehenden Unterschieden muss gekl\u00e4rt werden, ob sie als \u201evers\u00f6hnt\u201c verstanden werden k\u00f6nnen. Ann\u00e4herungen hat es in j\u00fcngerer Zeit durchaus gegeben. Denken wir nur an die Predigt von Papst Franziskus beim Gottesdienst zusammen mit dem Lutherischen Weltbund in Lund am Reformationstag 2016! Aber wir m\u00fcssen auch sehen, dass f\u00fcr die R\u00f6m.-Kath. Kirche das, was bei ihr f\u00fcr g\u00f6ttliches Recht gehalten wird, nicht ver\u00e4nderlich ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was k\u00f6nnen wir in der heutigen Bibelvergessenheit von Luthers Schriftlehre lernen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Luther hatte die Bibel nur ein einziges Thema: Christus. Der von Gott Gesalbte hat unser Leid auf sich genommen. Was nicht Christus behandelt, ist f\u00fcr uns unwichtig. Das Alte Testament hat z. B. viele Gesetze, die uns nicht betreffen. Die Geburtsgeschichte Jesu in Lukas 2, der Christushymnus in Philipper 2 oder Verse aus den Psalmen sollten wir Bibelfernen vortragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Luther konnte ganz neu gewichten, um das herauszustellen. Was keine Synode je gewagt hat, das hat er 1522 bei seiner \u00dcbersetzung des Neuen Testaments ins Deutsche getan: Er hat den Hebr\u00e4erbrief als nicht apostolisch zusammen mit dem Jakobus- und dem Judasbrief sowie der Offenbarung des Johannes an den Schluss des Buches gestellt und diese vier im Inhaltsverzeichnis nicht gez\u00e4hlt. Die Offenbarung verstehe kein Mensch, meinte er. Jakobus widersprach Paulus, und Judas stand sowieso dahinter. Das war so etwas wie ein \u201eAnhang\u201c zu den wichtigen Schriften des Neuen Testaments. Luther konzentrierte sich also. Man kann das nicht nur f\u00fcr mutig, sondern auch f\u00fcr unangemessen halten. \u201eChristus allein\u201c \u2013 warum sollte das aber nicht auch hier gelten?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Im Grundlagentext \u201eRechtfertigung und Freiheit\u201c der EKD von 2014 wird behauptet, dass man seit der historisch-kritischen Erforschung der biblischen Texte die Bibel nicht mehr als Wort Gottes verstehen k\u00f6nne. Ist damit das sola scriptura der Reformation aufgek\u00fcndigt, und wenn ja, ist damit die Zeit f\u00fcr die Einberufung einer Bekenntnissynode gekommen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSeit dem siebzehnten Jahrhundert werden die biblischen Texte historisch-kritisch erforscht. Deshalb k\u00f6nnen sie nicht mehr so wie zur Zeit der Reformation als \u201aWort Gottes\u2018 verstanden werden.\u201c Ich frage mich: \u201enicht mehr so\u201c \u2013 wie denn anders? Wir Christen haben niemals behauptet, Gott habe die Bibel geschrieben oder diktiert. Es wurde in der christlichen Kirche immer von der \u201eInspiration\u201c der Heiligen Schrift gesprochen. Die Schrift der EKD von 2014 versucht dann auch zu zeigen, dass es nach wie vor um \u201eWort Gottes, nicht Tradition\u201c geht, oder wie \u201eLeben mit der Schrift\u201c m\u00f6glich ist. Aber \u201eWort\u201c hei\u00dft griechisch \u201eLogos\u201c. Der war im Anfang. Und wurde Mensch: Christus. Den lassen wir uns nicht nehmen. Darum bleibt f\u00fcr uns auch die historisch-kritisch\u00a0 erforschte Heilige Schrift Gottes Wort \u2013 genau wie f\u00fcr die Reformatoren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Get\u00f6se unserer Welt verhallen menschliche Worte. Deswegen sollten wir beten: \u201eKomm Heiliger Geist, Herre Gott, erf\u00fcll mit deiner Gnaden Gut deiner Gl\u00e4ubgen Herz, Mut und Sinn, dein brennend Lieb entz\u00fcnd in ihn&#8216;.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Fragen stellte Pastor Dr. Joachim Cochlovius.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Das Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. Gerhard M\u00fcller ist im &#8222;Aufbruch &#8211; Informationen des Gemeindehilfsbundes&#8220; (Juni 2017) erschienen. Wenn Sie den &#8222;Aufbruch&#8220; kostenlos abonnieren m\u00f6chten, schreiben Sie bitte an <a href=\"mailto:info@gemeindehilfsbund.de\">info@gemeindehilfsbund.de<\/a>.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wir empfehlen folgendes Buch von Prof. Dr. Gerhard M\u00fcller:<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Einsichten Martin Luthers \u2013<\/em><br \/>\n<em>damals und jetzt: Analyse und Kritik,<\/em><br \/>\n<em>Martin-Luther-Verlag, 2. Auflage, Erlangen 2017,<\/em><br \/>\n356 Seiten<em>, 19,00 \u20ac.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof. Dr. theol. D. D. Gerhard M\u00fcller wurde 1929 geboren und lebt in Erlangen. Er war von 1967 bis 1982 Professor f\u00fcr Historische Theologie an der Theologischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Erlangen. Von 1982 bis 1994 war er Landesbischof der Evang.-Luth. 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