{"id":14715,"date":"2017-06-23T08:06:34","date_gmt":"2017-06-23T06:06:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=14715"},"modified":"2017-06-23T08:06:34","modified_gmt":"2017-06-23T06:06:34","slug":"predigt-ueber-1-koenige-820-24-27-28-christi-himmelfahrt-und-die-himmlische-berufung-der-christen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=14715","title":{"rendered":"Predigt \u00fcber 1. K\u00f6nige 8,20-24.27-28: Christi Himmelfahrt und die himmlische Berufung der Christen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Und der HERR hat sein Wort wahr gemacht, das er gegeben hat; denn ich bin zur Macht gekommen an meines Vaters David statt und sitze auf dem Thron Israels, wie der HERR zugesagt hat, und habe gebaut ein Haus dem Namen des HERRN, des Gottes Israels, 21\u00a0und habe dort eine St\u00e4tte zugerichtet der Lade, in der die Tafeln des Bundes sind, den er geschlossen hat mit unsern V\u00e4tern, als er sie aus \u00c4gyptenland f\u00fchrte. 22\u00a0Und Salomo trat vor den Altar des HERRN angesichts der ganzen Gemeinde Israel und breitete seine H\u00e4nde aus gen Himmel 23\u00a0und sprach: HERR, Gott Israels, es ist kein Gott weder droben im Himmel noch unten auf Erden dir gleich, der du h\u00e4ltst den Bund und die Barmherzigkeit deinen Knechten, die vor dir wandeln von ganzem Herzen; 24\u00a0der du gehalten hast deinem Knecht, meinem Vater David, was du ihm zugesagt hast. Mit deinem Mund hast du es geredet, und mit deiner Hand hast du es erf\u00fcllt, wie es offenbar ist an diesem Tage. \u2026 27\u00a0Aber sollte Gott wirklich auf Erden wohnen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel k\u00f6nnen dich nicht fassen &#8211; wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe? 28\u00a0Wende dich aber zum Gebet deines Knechts und zu seinem Flehen, HERR, mein Gott, damit du h\u00f6rst das Flehen und Gebet deines Knechts heute vor dir&#8220;. (1. K\u00f6nige 8,20-24.27-28)<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Gottes Wort hat Bestand<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser Predigtabschnitt beginnt mit den Worten: \u201eUnd der HERR hat sein Wort best\u00e4tigt, das er geredet hat.\u201c Wie viele Worte machen Menschen; wie viele Worte werden von Menschen nicht eingehalten und gebrochen. Auch ich bin dadurch schon schuldig geworden. &#8211; Wie verl\u00e4sslich ist hingegen das Wort Gottes. Wenn Gott spricht, so geschieht\u2019s. So hat er bereits die ganze Sch\u00f6pfung ins Leben gerufen, wo es hei\u00dft: \u201eGott sprach und es geschah so\u201c. Gottes Wort ist also keine Theorie, keine Worth\u00fclse, die noch irgendwie mit Leben gef\u00fcllt werden muss. Nein, Gottes Wort ist ein wirksames Geschehen. \u201eGottes Wort ist lebendig und kr\u00e4ftig\u201c, wie es im Hebr\u00e4erbrief hei\u00dft. Und das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich, so verk\u00fcndet es der Prophet Jesaja (40, 8). Und Jesus best\u00e4tigt dies: \u201eHimmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen\u201c (Matth\u00e4us 24, 35).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und das Wort Gottes ist keine Vokabel, wie tausend andere, dieses Wort hei\u00dft im griechischen Urtext der LOGOS, der himmlische Christus, der schon vor der Sch\u00f6pfung war und in Ewigkeit sein wird. Am Anfang des Johannesevangeliums wird dies wunderbar bezeugt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIm Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat&#8217;s nicht ergriffen. \u2026Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, der LOGOS ist in Jesus Mensch geworden und hat sich der Finsternis und den Menschen ausgeliefert. Die Menschen lehnten ihn ab und brachten ihn am Kreuz zu Tode. Durch Gottes Treue und Macht wurde Christus der auferstandene Sieger \u00fcber S\u00fcnde, Tod und Teufel. Das berichten uns die J\u00fcnger, die Evangelisten und die Apostel in den Schriften des Neuen Testamentes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus Liebe zu uns Menschen hat sich Jesus noch ein zweites Mal uns ausgeliefert. Er war sich nicht zu schade, sich mit dem niedergeschriebenen Wort in der Bibel noch einmal dem Spott und der Ablehnung der Menschen auszusetzen. So h\u00e4lt der Apostel Paulus im 1. Brief an die Korinther (1, 18) fest: \u201eDenn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dieses lebendige und lebendig machende Wort ist wirksam bis zum heutigen Tage, wie der Apostel an die Gemeinde in Thessalonich schreibt: \u201eUnd darum danken wir auch Gott ohne Unterlass daf\u00fcr, dass ihr das Wort der g\u00f6ttlichen Predigt, das ihr von uns empfangen habt, nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Gottes Wort, das in euch wirkt, die ihr glaubt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist das nicht wunderbar? Gottes Wort wirkt in den Gl\u00e4ubigen! Er wirkt in Euch! Das Wort Gottes ist das einzig lebendige und lebendig machende Wort unter den vielen Worten dieser Welt. Die \u201eLehre der Apostel\u201c ist lebendiges Zeugnis von Jesus Christus, dem menschgewordenen Sohn Gottes. Deshalb ist es f\u00fcr ein gesundes Christsein und eine lebendige christliche Gemeinde notwendig, t\u00e4glich die Bibel zu lesen und zu studieren, best\u00e4ndig und treu sich an Gottes Wort zu halten und nicht zuzulassen, dass Gottes Wort umgedeutet, an die Verh\u00e4ltnisse angepasst, verk\u00fcrzt oder verf\u00e4lscht wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber genau dies ist das Problem in unseren Kirchen, weil die sogenannte historisch-kritische Theologie seit Jahrzehnten Gottes Wort misstraut, es zerschneidet und es unter die menschliche Vernunft zwingt und gar nicht merkt, wie dumm und gottesl\u00e4sterlich ihr Tun ist. Und so wird heute von vielen Bisch\u00f6fen, Pfarrer und Gemeindegliedern fast alles als unvern\u00fcnftig abgelehnt: die Sch\u00f6pfungsordnung Gottes, die Jungfrauengeburt, die Wunder Jesu, sein Kreuzestod f\u00fcr unsere S\u00fcnden, seine leibliche Auferstehung, das leere Grab, seine Himmelfahrt und seine noch ausstehende sichtbare Wiederkunft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus warnt seine Gemeinde vor falschen Propheten, \u201ean ihren Fr\u00fcchten sollt ihr sie erkennen.\u201c Deshalb: Haltet euch von ihren faulen Fr\u00fcchten fern und haltet fest an dem, was wir vorhin gesungen haben: \u201eSein Wort sind wahr, sein Werk sind klar, sein heilger Mund hat Kraft und Grund.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und auch in unserem Predigtabschnitt bekennt der K\u00f6nig Salomo, wie Gott sein verhei\u00dfenes Wort wahr gemacht hat: \u201edenn ich bin an meines Vaters David statt aufgekommen und sitze auf dem Thron Israels, wie der HERR geredet hat, und habe dem Namen des HERRN, des Gottes Israels, ein Haus gebaut.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Gott wohnt bei seinem Volk Israel<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der lebendige Gott war von Anfang an bei seinem erw\u00e4hlten Volk Israel. In einer Wolkens\u00e4ule \u2013 nachts in einer Feuers\u00e4ule \u2013 leitete und begleitete er die Israeliten nach der Befreiung aus der Knechtschaft in \u00c4gypten auf dem Weg durch die W\u00fcste. Die Wolkens\u00e4ule war sichtbares Zeichen der Gegenwart Gottes. Nach der Gotteserscheinung am Sinai und der Gabe der 10 Gebote, empfing Mose auch den Bauplan f\u00fcr die Stiftsh\u00fctte als Ort der Gottesbegegnung, darin befanden sich der Brandopferalter, das Reinigungsbecken, der Leuchter, die 12 Schaubrote und der R\u00e4ucheralter; und hinter dem Vorhang das Allerheiligste mit der Bundeslade.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die mobile Stiftsh\u00fctte wurde unter Salomo \u00fcberf\u00fchrt in den ersten Tempel, der ebenfalls nach einer genauen Bauanweisung Gottes auf dem Berg Morija errichtet wurde. Stiftsh\u00fctte und Tempel waren Abbild des himmlischen Tempels. Salomo hatte einfach nur den Auftrag Gottes zu erf\u00fcllen. Und auch wenn Salomo hier gesagt, er habe dem HERRN ein Haus gebaut, so ist dies eben kein menschliches Haus. Es hat keinen menschlichen Baumeister, sondern Salomo wei\u00df sich nur als Werkzeug Gottes, so sagt er in V. 23\/24: \u201eHERR, Gott Israels, es ist kein Gott weder oben im Himmel noch unten auf Erden dir gleich \u2026 Mit deinem Mund hast du es geredet, und mit deiner Hand hast du es erf\u00fcllt, wie es an diesem Tage ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und Salomo breitete seine H\u00e4nde aus zum Himmel zum Gebet. Und in diesem Tempelweihgebet sprach er die prophetischen Worte: \u201eAber sollte Gott wirklich auf Erden wohnen? Sieh, der Himmel und aller Himmel Himmel k\u00f6nnen dich nicht fassen; wie sollte es denn dies Haus tun, das ich gebaut habe?\u201c Um dieses Wort zu verstehen, m\u00fcssen wir uns anschauen, wie es mit dem Tempel weitergegangen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Tempel wurde im Jahr 587 v. Chr. durch die Babylonier niedergebrannt, ein Strafgericht Gottes, weil das Volk Israel seinem Gott untreu geworden war. Wir sollten hier als Kirche nicht hochm\u00fctig auf Israel herabschauen. Ich frage mich, wie unser HERR darauf reagiert, dass unsere Kirche sich im 500. Jahr der Reformation zwar k\u00fcmmert um die Gerechtigkeit in der Welt und den Umweltschutz, aber die entscheidende Frage Martin Luthers \u201eWie werde ich gerecht vor Gott?\u201c kaum mehr eine Rolle spielt. Alle soziale Gerechtigkeit und aller Umweltschutz \u2013 so wichtig dies auch ist \u2013 das bringt dich nicht in den Himmel. Unsere Kirche ist ihrem HERRN und seinem Auftrag erst dann treu, wenn sie den Menschen die ganze Wahrheit predigt, dass allein der Glaube an Christus rettet und dass alle im Weltgericht Gottes verloren gehen ohne Glauben an Jesus Christus, wie die Offenbarung sagt: \u201eUnd wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber zur\u00fcck zum Volk Israel. Ca. 50 Jahre sp\u00e4ter erlaubte der Perserk\u00f6nig Kyrus den Juden nach Jerusalem zur\u00fcckzukehren und den Tempel wieder zu errichten, der allerdings nicht ganz so pr\u00e4chtig wurde wie der erste Tempel. Sp\u00e4ter hatte der j\u00fcdische K\u00f6nig Herodes es sich dann zum Ziel gesetzt, diesen Tempel zu vergr\u00f6\u00dfern und zu versch\u00f6nern. Diese Arbeiten begann 20 v. Chr., vollzogen sich also auch zur Zeit Jesu, und endeten vermutlich 64 n. Chr. Herodes baute ihn auf die gleichen L\u00e4ngen- und Breitenma\u00dfe wie den urspr\u00fcnglichen Tempel unter Salomo, allerdings baute er ihn 40 Ellen hoch, also 10 h\u00f6her als Salomo. Von diesem Tempel sagte Jesus zu seinen J\u00fcngern: \u201eSeht ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde.\u201c Im Jahr 70 n. Chr. setzten die R\u00f6mer den Tempel in Brand und zerst\u00f6rten ihn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und am Ende der Tage wird es einen dritten Tempel in Jerusalem geben, wie bereits die Propheten Jesaja, Hesekiel und Daniel es angek\u00fcndigt haben. Ebenso ist davon im Buch der Offenbarung und im 2. Thessalonicherbrief geschrieben. Wenn die letzte noch ausstehende Jahrwoche anbrechen wird, gibt es in Jerusalem wieder einen Tempel und den alttestamentlichen Opferkult. Diese letzten sieben Jahre werden allerdings die Zeit des Antichristen sein. Dieser gewaltige falsche Christus bekommt viel Macht und Anerkennung, bevor er dann in der H\u00e4lfte der sieben Jahre den Opferkult abschafft, Gott l\u00e4stert und sich selbst im Tempel als Gott verehren und anbeten l\u00e4sst. Das ist auch die Zeit, in der Christus sichtbar wieder aus dem Himmel kommen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese ganzen Ausf\u00fchrungen zum \u201eWohnen Gottes\u201c betreffen ja das Volk Israel. Aber von der Wiederkunft Jesu sind auch wir betroffen, denn alle die in Christus gestorben sind und die in Christus leben, werden dann auferstehen aus den Gr\u00e4bern bzw. entr\u00fcckt werden in die ewige Herrlichkeit. Was das f\u00fcr uns bedeutet, dazu gleich. Und w\u00e4hrend wir \u2013 quasi nach unserer Himmelfahrt \u2013 dann beim HERRN sind, wird Christus seine Gerichtsakte auf Erden vollziehen und danach alles vollenden, wie es im Buch der Offenbarung geschrieben steht, mit dem prophetisch tiefen Einblick:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnd ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschm\u00fcckte Braut f\u00fcr ihren Mann. Und ich h\u00f6rte eine gro\u00dfe Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die H\u00fctte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine V\u00f6lker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tr\u00e4nen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron sa\u00df, sprach: Siehe, ich mache alles neu! \u2026 Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allm\u00e4chtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Christen sind Himmelsb\u00fcrger<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, Ihr habt richtig geh\u00f6rt! Als Christen werden nicht auf der neuen Erde wohnen, sondern im Himmel. Der Apostel Paulus sagt: Wir haben den &#8222;Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. \u2026 Wir sind B\u00fcrger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Christen haben wir die himmlische Staatsb\u00fcrgerschaft, also jeder, der neu geboren ist aus Wasser und Geist, der hat einen Personalausweis f\u00fcr den Himmel. Und das h\u00e4ngt ganz eng mit Karfreitag, Ostern und dem Tempel zusammen. Im Evangelium wird uns die Todesstunde von Jesus am Kreuz genau geschildert. &#8222;Aber Jesus schrie laut und verschied. Und der Vorhang im Tempel zerriss in zwei St\u00fccke von oben an bis unten aus.&#8220; Der Vorhang im Tempel hatte das Allerheiligste vom Volk abgetrennt. Nur der Hohepriester durfte einmal im Jahr dort hineingehen, um mit Opferblut Vergebung f\u00fcr das Volk und f\u00fcr sich zu bekommen. Jetzt ist dieser Vorhang zerrissen, der Zugang zu Gott ist frei, f\u00fcr alle Menschen. In Jesus Christus ist der Zugang zu Gott frei im Glauben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und das bedeutet, liebe Gemeinde, dass Gott selbst in der Todesstunde von Golgatha den Tempel und alle Opfer abgeschafft hat durch das einmalige und letztmalige Opfer von seinem Sohn Jesus Christus. Und indem der himmlische Vater seinen geliebten Sohn am dritten Tage leiblich auferweckt hat von den Toten, hat er sein Heilswerk in Kraft gesetzt. Die Macht Satans ist zerst\u00f6rt. Die S\u00fcnde ist besiegt. Der Tod ist tot! Es lebe das Leben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seither braucht und gibt es keine Heilvermittlung durch Priester und keine Opfer mehr. In Jesus Christus ist alles vollbracht. Das bezeugt den Kindern Gottes auch der Heilige Geist (Hebr. 10, 15). Und das ist die Erkl\u00e4rung, weshalb auch das Volk Israel dann einst im neuen Jerusalem keinen Tempel mehr haben wird, Gott selbst und das Lamm werden ihr Tempel sein. Unser Loblied als Himmelsb\u00fcrger am Himmelfahrtstag aber lautet schon heute nach Epheser 1:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eGelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Denn in ihm hat er uns erw\u00e4hlt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in der Liebe; er hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten. In ihm haben wir die Erl\u00f6sung durch sein Blut, die Vergebung der S\u00fcnden, nach dem Reichtum seiner Gnade.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Pfr. Ulrich Hauck, Predigt am Himmelfahrtstag (25.5.2017) in der Kapelle Gei\u00dfberg<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Und der HERR hat sein Wort wahr gemacht, das er gegeben hat; denn ich bin zur Macht gekommen an meines Vaters David statt und sitze auf dem Thron Israels, wie der HERR zugesagt hat, und habe gebaut ein Haus dem Namen des HERRN, des Gottes Israels, 21\u00a0und habe dort eine St\u00e4tte zugerichtet der Lade, in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":480,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[12],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14715"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/480"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14715"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14715\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14716,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14715\/revisions\/14716"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14715"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14715"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14715"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}