{"id":14684,"date":"2017-06-12T18:21:30","date_gmt":"2017-06-12T16:21:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=14684"},"modified":"2017-06-12T18:26:59","modified_gmt":"2017-06-12T16:26:59","slug":"familientage-im-mai-verpasste-gelegenheiten-gegenlaeufige-trends","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=14684","title":{"rendered":"Familientage im Mai \u2013 verpasste Gelegenheiten, gegenl\u00e4ufige Trends"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Durch die Entschlie\u00dfung A\/RES\/47\/237 der Vollversammlung der Vereinten Nationen wurde der Internationale Tag der Familie zum offiziellen Gedenk- und Aktionstag weltweit. In diesem Jahr lag der thematische Schwerpunkt auf der Rolle der Familie bei der F\u00f6rderung der fr\u00fchkindlichen Erziehung und den M\u00f6glichkeiten f\u00fcr lebenslanges Lernen f\u00fcr Kinder und Jugendliche, die Bedeutung s\u00e4mtlicher Bezugspersonen in der Familie (Vater, Mutter, Gro\u00dfeltern und Geschwister) und die Bedeutung der elterlichen Erziehung f\u00fcr das Wohlergehen von Kindern. Familienorganisationen und Politiker h\u00e4tten sich in diesem Jahr also \u00f6ffentlich engagieren k\u00f6nnen, ohne als \u201eHassredner\u201c diskreditiert zu werden. Aber es kam erstaunlicherweise ganz anders. Man h\u00f6rte nichts.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man kann die Wahl dieses Schwerpunkts durchaus als New Yorker Gegenentwurf verstehen zu der \u201eBarcelona-Strategie\u201c von Br\u00fcssel, die einseitig die F\u00f6rderung von \u00f6ffentlichen Betreuungseinrichtungen f\u00fcr Kleinkinder \u201emit dem Ziel eines nachhaltigen und integrativen Wachstums\u201c vorsieht. Um dieses EU-weite Ziel n\u00e4mlich zu erreichen, sollen alle Frauen und M\u00fctter Vollzeit in den formalen Arbeitsmarkt integriert werden. Demgem\u00e4\u00df soll die Kinderbetreuung in allen 28 Mitgliedsstaaten wieder so verstaatlicht werden, wie es schon zu DDR-Zeiten \u00fcblich war. Wahlfreiheit ist unerw\u00fcnscht. Und nun betonen ausgerechnet die sonst so gender-ideologisierten Vereinten Nationen anl\u00e4sslich ihres Familientags die Rolle der Familie f\u00fcr die elterliche Erziehung von Kindern. War das nicht verwunderlich und eine beachtenswerte Steilvorlage f\u00fcr alle Lobbyisten der Gerechtigkeit f\u00fcr Frauen, M\u00fctter und die Familie? Schweigen im Walde. Nur das Europab\u00fcro der Katholischen Familienverb\u00e4nde FAFCE war aktiv und wies auf den Tag hin &#8211; auch gegen\u00fcber dem EU-Parlamentspr\u00e4sidenten Antonio Tajani, der die FAFCE-Stellungnahme sogleich auf seinem pr\u00e4sidialen Twitter-Account weiterverbreitete. Doch sonst: Fehlanzeige. Weltjugendallianz? New Women for Europe? F\u00e9mina Europa? ELFAC (europ\u00e4ischer Dachverband der kinderreichen Familien)? FEFAF (europ\u00e4ischer Dachverband der Familienfrauen und -m\u00e4nner)? ECPM (Europ\u00e4ische Christliche Politische Bewegung)? Von der Weltjugendallianz wei\u00df man wenigstens noch, dass sie sich einen guten Ruf f\u00fcr Praktikanten aus besseren Familien erworben hat, aber auch sie schwieg zum UN-Jahr der Familie. Motivation sieht anders aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz anders das Parlament: Der UNO-Familientag fiel in diesem Jahr mit der Wiederaufnahme des Plenums in Strasbourg zusammen. EU-Parlamentspr\u00e4sident Antonio Tajani verlas im Plenum eine kurze Stellungnahme, um auf Tag und Thema hinzuweisen, und die Parlaments-Pressestelle machte daraus sogar zwei Paragraphen in einer Presseerkl\u00e4rung. Diese pr\u00e4sidiale Stellungnahme war eine Premi\u00e8re in der Geschichte des EU-Parlaments ; sie fiel gewiss nicht aus heiterem Himmel, sondern war der diskreten Strippenzieherei der beiden Frauen an der Spitze der Familien-Intergruppe des EU-Parlaments, Anna Z\u00e1borsk\u00e1 und Beatrix von Storch, zu verdanken. Frau von Storch nutzte namens der Fraktion \u201eFreiheit und Direkte Demokratie\u201c (EFDD) auch die M\u00f6glichkeit einer \u201eGro\u00dfen Anfrage\u201c an die EU-Kommission (Dokument O-000030\/2017\/rev. 1), ihre Vorlage wird am Donnerstag des Juni-Plenums behandelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz anders auch die Behandlung des Themas in einigen Mitgliedstaaten. Die Netzwerker der Familienpolitik weltweit trafen sich am letzten Mai-Wochenende auf Einladung der ungarischen Regierung zum 11. Familien-Weltkongress in Budapest. \u201eF\u00fcr mehr familienfreundliche Nationen &#8211; Macht die Familie wieder gro\u00df!\u201d (Make the Family Great Again) hie\u00df das Thema, eine augenzwinkernde Anlehnung an das Wahlkampfmotto des heutigen Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Die ungarische Regierung hatte am ersten Tag sogar einen eigenen Demographie-Gipfel organisiert, um u.a. die weiteren Leitlinien der ungarischen Familienpolitik vorzustellen. Dass Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n daf\u00fcr seinen Abflug zur NATO-Tagung nach Br\u00fcssel verschob, unterstreicht sein Engagement f\u00fcr eine nachhaltige Familienpolitik in Ungarn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Hauptvorlesungen und zahlreichen Arbeitsgruppen wurden verschiedene Aspekte von Familie vertieft &#8211; von Erziehungsratgebern bis zu praktischen \u00dcbungen in \u00f6ffentlicher Kommunikation und hin zu familienpolitisch relevanten Gesellschaftsfragen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt erw\u00e4hnte in einer Arbeitsgruppe seine Erfahrung als Kind in einer 13k\u00f6pfigen Familie und selber Vater von f\u00fcnf Kindern. Ein \u201ePolitiker-Treffen\u201c abseits der Konferenzr\u00e4ume des Kongresszentrums erm\u00f6glichte Mandatstr\u00e4gern einen gezielten Austausch zur familienpolitischen Situation in ihren Herkunftsstaaten. Aus dem EU-Parlament nahmen daran die Vorsitzende der Familien-Intergruppe Anna Z\u00e1borsk\u00e1 und ihre Vize-Vorsitzende Beatrix von Storch teil. Zwischen internationaler Politik und Windelwechseln wurde der ganz gro\u00dfe Bogen bei bestem Sommerwetter an der Donau gespannt \u2013 entsprechend ansteckend war dann auch der Optimismus bei den Teilnehmern dieses 11. Weltkongress in Budapest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist er gerechtfertigt? Interessieren sich die Staatenlenker in Europa f\u00fcr Familie? Von den 28 Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten sind die Wichtigsten unter ihnen kinderlos. Theresa May (UK), Angela Merkel (Deutschland), Mark Rutte (Niederlande) und Paolo Gentiloni (Italien); Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron schm\u00fcckte sich zwar im Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf mit \u201eseinen Enkelkindern\u201c. Die \u201egeh\u00f6ren\u201c jedoch der 24 Jahre \u00e4lteren Brigitte Auzi\u00e8re, die ihren Sch\u00fcler Emmanuel Macron nach dessen Abitur in zweiter Ehe heiratete. Zur Runde der kinderlosen Regierungschefs z\u00e4hlt au\u00dferdem Stefan L\u00f6fven aus Schweden und Nicola Sturgeon aus Schottland. Der Luxemburger Ministerpr\u00e4sident Xavier Bettel lebt in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung mit dem belgischen Architekten Gauthier Destenay. Kinderlose Regierungschefs sind nat\u00fcrlich keine schlechteren Menschen, aber sie verf\u00fcgen nicht \u00fcber die pers\u00f6nliche, unmittelbare Erfahrung intergenerationeller Verantwortung, die f\u00fcr h\u00f6chste Regierungs\u00e4mter sehr n\u00fctzlich ist. Der Eltern-Perspektive steht oft die Haltung \u201eNach mir die Sintflut\u201c gegen\u00fcber.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Orb\u00e1n und Trump haben jeweils f\u00fcnf Kinder, Putin zwei.. Sie gelten im politisch-medialen Establishment nicht als repr\u00e4sentativ, ja eher als Ausbund antidemokratischer Gesinnung. Die intergenerationelle Verantwortung verbinden sie mit Identit\u00e4t und Kultur. Orb\u00e1n sagte in seiner Er\u00f6ffnungsrede beim Weltkongress: \u201eWenn wir unsere ungarische Kultur aufrechterhalten wollen, brauchen wir starke und kinderreiche ungarische Familien, keine Einwanderer aus fremden Kulturen.\u201c Kinderlose sehen das anders und entscheiden auch anders. Die Links-Regierung von Robert Fico (verheiratet, ein Sohn) in der Slowakei zum Beispiel \u00e4nderte 2014 die Verfassung dahingehend, dass gleichgeschlechtliche Ehen faktisch ausgeschlossen sind. Der neue Satz in der slowakischen Verfassung lautet schlicht und einfach: \u201eDie Ehe ist eine einzigartige Verbindung zwischen Mann und Frau.\u201c Das schlie\u00dft andere Rechtsinstrumente f\u00fcr gleichgeschlechtliche Partnerschaften zwar nicht aus. Aber als Ehe wird eben nur der Bund zwischen einem Mann und einer Frau anerkannt. Angesichts der heute weiterhin anhaltenden Migrationswelle aus einem Kulturbereich, in dem Vielehe oder die Ehe mit Minderj\u00e4hrigen nach dem Scharia-Gesetz gerechtfertigt sind, ist diese klare Definition eine gute Sache. Fico weigerte sich auch, die von der EU beschlossenen Zwangsquoten zur Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen anzuerkennen: \u201eZu den Pflichtquoten sage ich nein. Ich m\u00f6chte nicht in meinem Land aufwachen und 50.000 Menschen hier haben, \u00fcber die wir nichts wissen. Ich will keine Verantwortung f\u00fcr einen m\u00f6glichen terroristischen Angriff tragen, nur weil wir etwas untersch\u00e4tzt haben.&#8220; Derzeit wird der Widerstand vor dem EuGH verhandelt. Fico sagt dazu: \u201e95 Prozent dieser Leute sind Wirtschaftsfl\u00fcchtlinge. Wir werden diese dumme Idee nicht unterst\u00fctzen, jeden aufzunehmen, ganz egal, ob es sich dabei um Wirtschaftsfl\u00fcchtlinge handelt oder nicht.&#8220; Nach den Terror-Anschl\u00e4gen in Paris warnte er: &#8222;Multikulturalismus ist eine Fiktion. Wenn du Migranten reinl\u00e4sst, k\u00f6nntest du mit solchen Problemen konfrontiert werden.\u201c Robert Fico ist Sozialdemokrat und regiert seit fast 10 Jahren als Ministerpr\u00e4sident in Bratislava.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Familienmonat Mai machte klar: Familien-Lobbyisten sollten mehr auf das institutionelle Ping-Pong-Spiel zwischen EU, Europarat und UNO sowie der Rolle der einzelnen Mitgliedsstaaten dabei achten. Daf\u00fcr muss man nicht notwendigerweise dauerhaft in Br\u00fcssel oder in New York vor Ort sein. Dort gibt es bereits Verb\u00fcndete. Mangelhaft scheint die Weitergabe von Informationen zu sein und die Mobilisierung in den Mitgliedsstaaten durch Familien, die ja gleichzeitig auch W\u00e4hler sind, gegen zweifelhafte Entschlie\u00dfungsantr\u00e4ge. Denn Entscheidungen bei der EU in Br\u00fcssel oder der UNO in Genf und New York werden von den politischen Parteien in den Mitgliedstaaten vorbereitet. Zwei Beispiele k\u00f6nnen das verdeutlichen. Beispiel Leihmutterschaft: der Versuch der Legitimierung von Leihmutterschaft durch die Parlamentarische Versammlung des Europarats schlug nach mehreren Jahren intensiver Diskussionen fehl. Der Entschlie\u00dfungsentwurf der transsexuellen Senatorin Petra De Sutter (Belgien, geboren als Peter De Sutter) wurde sine die vertagt. Doch zu Beginn des Jahres kam dieses Thema auf einmal im Innenausschuss des EU-Parlaments auf den Tisch, vorgeschlagen von den Gr\u00fcnen mit Unterst\u00fctzung der Sozialdemokraten und Duldung der Liberalen. Dass die Gr\u00fcnen dahinterstanden, ist kein Zufall: die gescheiterte Berichterstatterin der Parlamentarischen Versammlung des Europarats sitzt f\u00fcr die fl\u00e4mischen Gr\u00fcnen im belgischen Senat. In den verantwortlichen Organen des EU-Parlaments wurde der Antrag der Gr\u00fcnen, ein Berichterstattungsverfahren zu rechtlichen Aspekten grenz\u00fcberschreitender Leihmutterschaft durchzuf\u00fchren, auch nach mehrfachem Hin-und-Her-Verhandeln nicht genehmigt. Doch allein der Versuch war nachvollziehbar, ein beim Europarat gescheitertes Thema zur institutionellen Steuerung von Werten und Normen nun auf der Tagesordnung des EU-Parlaments zu platzieren. Man sollte also die M\u00f6glichkeit nicht au\u00dfer Acht lassen, dass ein entsprechender Vorschlag nun bald vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf diskutiert werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beispiel \u201eProgramm zur umfassenden Sexualerziehung\u201c: es wird derzeit bei den Vereinten Nationen diskutiert. Unter dem institutionellen Fachbegriff \u201ecomprehensive sexual education\u201c (CSE) sollen Kindern in der Grundschule riskante Sexpraktiken als normal gelehrt werden \u2013 Motto: was Spass macht, ist gut &#8211; und ohne elterliche Einwilligung. Noch nie war Intimes so \u00f6ffentlich. Sex in allen Formen und Farben soll Kindern als eine Frage von Gerechtigkeit, Menschenrechten und struktureller Diskriminierung beigebracht werden, weswegen alle Formen von Sexualit\u00e4t \u00f6ffentlich ab dem fr\u00fchen Kindesalter im Kindergarten unterrichtet werden m\u00fcssen. Schon der Estrela-Bericht des Europa-Parlaments \u00fcber \u00fcber sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte aus dem Jahre 2013 forderte verbindliche Sexualerziehung f\u00fcr alle Sch\u00fcler der Grund- und Sekundarschulen in einer sicheren, tabufreien und interaktiven Atmosph\u00e4re zischen Sch\u00fclern und Erziehern ohne Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, des Familienstands, einer Behinderung, der sexuellen Orientierung\/Identit\u00e4t und ohne die Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten. Eingebracht hatten den \u00c4nderungsantrag die Gr\u00fcnen, SPD, FDP und Kommunisten. Was in Strasbourg verhindert wurde, treibt nun bei der UNO in New York skurrile Bl\u00fcten. Doch wenn eine Entschlie\u00dfung erst einmal mit dem G\u00fctesiegel der Vereinten Nationen versehen und im Amtsblatt ver\u00f6ffentlicht wurde, kann man kaum noch \u00a0verhindern, dass die Staaten das auch umsetzen &#8211; notfalls durch die Hintert\u00fcr. So war das ja schon bei der Gender-Ideologie: In seinem Beschluss vom 23. Juni 1999 erkannte die Bundesregierung von Gerhard Schr\u00f6der (SPD) \u201eGender\u201c als durchg\u00e4ngiges Leitprinzip der Bundesregierung an, am 26. Juli 2000 kam mit der Novellierung der Gemeinsamen Gesch\u00e4ftsordnung der Bundesministerien die Querschnittsaufgabe hinzu, Gender bei allen politischen, normgebenden und verwaltenden Ma\u00dfnahmen der Bundesregierung\u00a0 zu ber\u00fccksichtigen. Von diesen Entscheidungen zur Gender-Ideologie erfuhr die \u00d6ffentlichkeit jedoch erst, als die Umsetzung dieser Beschl\u00fcsse offenkundig zu Nachfragen f\u00fchrte. Um solche \u201e\u00dcberraschungen\u201c, die Leben nachhaltig ver\u00e4ndern k\u00f6nnen, zu vermeiden, k\u00f6nnten Familienlobbyisten bei ihren Regierungen vorstellig werden und nach deren Haltung bei den Verhandlungen bei den Vereinten Nationen \u00fcber \u201ecomprehensive sexual education\u201c fragen. Daf\u00fcr braucht man jedoch nicht auf den Internationalen Tag der Familie im kommenden Jahr zu warten!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Beste Gr\u00fc\u00dfe aus Br\u00fcssel, Ihr<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Junius<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Zur Erinnerung: Mehrfach wurden wir gebeten, die Identit\u00e4t des Briefeschreibers aus Br\u00fcssel preiszugeben. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsarbeit von Informanten und Redaktion. Sie erinnert an die sogenannten Junius letters, in denen ein Pseudonym namens Junius in der Zeitschrift Public Advertiser in London vom 21. Januar 1769 bis zum 12. Mai 1772 Briefe \u00fcber die\u00a0 Geschehnisse am Hofe und im Parlament ver\u00f6ffentlichte. Darin wurden die Machenschaften in der K\u00f6nigsfamilie, von Ministern, Richtern und Abgeordneten satirisch und mit Sachkenntnis der internen Vorg\u00e4nge und Intrigen aufgespie\u00dft. Die Junius-letters gelten als erster Beleg des journalistischen Zeugnisverweigerungsrechts.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Brief aus Br\u00fcssel, Mai 2017<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: www.i-daf.org (Institut f\u00fcr Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V.)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die Entschlie\u00dfung A\/RES\/47\/237 der Vollversammlung der Vereinten Nationen wurde der Internationale Tag der Familie zum offiziellen Gedenk- und Aktionstag weltweit. 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