{"id":14576,"date":"2017-05-05T15:23:52","date_gmt":"2017-05-05T13:23:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=14576"},"modified":"2017-05-05T15:25:24","modified_gmt":"2017-05-05T13:25:24","slug":"predigt-ueber-ostern-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=14576","title":{"rendered":"Predigt \u00fcber 1 Petr 3,1-9: Ostern geht weiter!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Mit gro\u00dfer Freude haben wir vor kurzem die Auferstehung Jesu Christi, des Sohnes Gottes, gefeiert. Doch inzwischen hat uns der Alltag mit seinen Anforderungen, Freuden, Sorgen, N\u00f6ten und Problemen wieder voll im Griff. Was ist von der Osterfreude geblieben? War das alles? Ist das denn nur etwas f\u00fcr erbauliche Stunden an hohen kirchlichen Festtagen, oder haben wir wirklich f\u00fcr uns ganz pers\u00f6nlich dauerhaft etwas davon? Ja &#8211; denn Ostern wirkt weiter. Die Freude \u00fcber die Auferstehung Jesu Christi ist nicht beschr\u00e4nkt auf Ostersonntag, sie soll anhalten, unser ganzes Leben lang und uns eine lebendige Hoffnung in unsere Herzen senken!<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Ermutigung schreibt der Apostel Petrus in einem Rundbrief an die Gemeinden in Klein\u00adasien. Dort war, nach der alles \u00fcberw\u00e4ltigenden Freude \u00fcber die Auferstehung Jesu, der graue und sorgenvolle Alltag eingekehrt. Unter Kaiser Nero hatten die ersten Christenverfolgungen begonnen und die Gemeinden brauchten Trost und seelsorgerlichen Beistand. Jetzt war die Frage, welche Hoffnung haben wir Christen, die, auch in Notzeiten, wirklich durchtr\u00e4gt und zum Ziel f\u00fchrt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Petrus schreibt dazu:<\/p>\n<div id=\"b48ref60001009\" class=\"v60001009 verse highlight\" style=\"text-align: justify;\"><em>Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner gro\u00dfen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, <span class=\"verseNumber\">4\u00a0<\/span>zu einem unverg\u00e4nglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbewahrt wird im Himmel f\u00fcr euch,<span class=\"verseNumber\">5\u00a0<\/span>die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereit ist, dass sie offenbar werde zu der letzten Zeit. <span class=\"verseNumber\">6\u00a0<\/span>Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, <span class=\"verseNumber\">7\u00a0<\/span>damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das verg\u00e4ngliche Gold, das durchs Feuer gel\u00e4utert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus. <span class=\"verseNumber\">8\u00a0<\/span>Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, <span class=\"verseNumber\">9\u00a0<\/span>wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, n\u00e4mlich der Seelen Seligkeit. (1 Petr 1,3-9)<br \/>\n<\/em><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Drei Jahre lang hatte Petrus engste Lebensgemeinschaft mit Jesus und hatte die Barmherzigkeit Gottes selbst erfahren. Er hatte Jesu Predigten und Wundertaten, Seine Kreuzigung, Auferstehung, Himmelfahrt und die Ausgie\u00dfung des Heiligen Geistes als Augenzeuge hautnah miterlebt und wei\u00df, wovon er redet. So beginnt er seinen Brief mit einem Lobpreis auf Gottes Handeln. Er lobt Gottes gro\u00dfe Barmherzigkeit, f\u00fcr das, was ER an uns und f\u00fcr uns schon getan hat und bis zur Vollendung noch tun wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gottes Wohltaten an uns sind reines Gnadengeschenk und liegen nicht in unserem Wohlverhalten Gott gegen\u00fcber begr\u00fcndet, sondern in Seinem Wesen, das Liebe und Barmherzigkeit ist. Barmherzigkeit, Erbarmen und Vergebung gibt es nur bei dem lebendigen Gott, dem Vater unseres HERRN Jesus Christus. Allen G\u00f6ttern und Gottheiten dieser Welt fehlt der Wesenszug der Barmherzigkeit. Sie alle wollen von den Menschen durch Taten und Opfer gn\u00e4dig gestimmt werden. Dann aber ist es ja Verdienst und keine Gnade und keine Barmherzigkeit mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott aber erbarmt sich \u00fcber uns Menschen, weil wir IHM gegen\u00fcber nichts zu bringen haben. \u00e0 leere H\u00e4nde. Wer, wie Petrus, die Barmherzigkeit Gottes r\u00fchmt, zeigt damit eine dem\u00fctige Gesinnung, denn er gibt zu, da\u00df er ein Schuldner Gottes ist und da\u00df er auf Seine gro\u00dfe Barmherzigkeit angewiesen ist. La\u00dft uns also dem\u00fctig sein, als Schuldner Gottes, denn nur so kann und will ER uns helfen und retten. La\u00dft uns Seine Barmherzigkeit r\u00fchmen und vor aller Welt laut werden lassen, damit noch viele Menschen erfahren, wie gn\u00e4dig und barmherzig Gott sein will denen, die zerbrochenen Herzens sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Lobpreis Gottes wendet sich Petrus in seelsorgerlicher Weise an die Gemeinde und ruft uns ins Ged\u00e4chtnis: Ihr wisst doch, der lebendige Gott, der Vater unseres HERRN Jesus Christus, <u>hat<\/u> uns durch die Auferstehung Seines Sohnes ein neues Leben versprochen \/ geschenkt. Wir lesen ja leider oft so oberfl\u00e4chlich dar\u00fcber hinweg, als sei das selbst\u00adverst\u00e4ndlich. Wir machen uns meist nicht bewu\u00dft, um welch einmaliges Geschenk Gottes es sich hier handelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt Menschen, die w\u00fcrden ein Verm\u00f6gen hergeben, wenn sie ihr Leben nur um eine bestimmte Zeitspanne verl\u00e4ngern k\u00f6nnten, das dann aber doch mit dem Tod endet. Gott aber will allen Menschen ein neues, ewiges Leben schenken, wenn sie sich an Jesus wenden und IHN als HERRN ihres Lebens in ihr Herz aufnehmen. Denen, die das schon gemacht haben, den Christen in Kleinasien, schreibt Pet\u00adrus:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWir <u>sind<\/u> jetzt von neuem geboren und haben jetzt eine sichere, eine lebendige Hoffnung.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Auferstehung Jesu kam das Licht Gottes in unsere dunkle Welt und damit <u>die<\/u> Hoffnung, die <u>einzige<\/u>, die <u>lebendige<\/u> Hoffnung, f\u00fcr uns Menschen. Diese Neu-Geburt ist der Beginn eines nie endenden Lebens aus Gott und bei Gott. Es ist der Anfang eines Lebens mit ungeahnten Perspektiven und hat seinen Grund, seine Ursache allein in der Auf\u00aderweckung Jesu Christi.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir IHM geh\u00f6ren, haben wir Anteil an Seiner Auferstehung und an Seinem ewigen Leben in Seiner ewigen Herrlichkeit. Nur die Hoffnung, die auf das in Jesu Auferstehung offenbar gewordene ewige Leben gegr\u00fcndet ist, ist lebendig. Jede andere, auf Irdisches gerichtete Hoffnung, ist wesensm\u00e4\u00dfig eine vergehende, eine tote Hoffnung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles h\u00e4ngt also an der Auferstehung Jesu. Durch sie haben wir, wenn wir Jesus angeh\u00f6ren, nicht nur die verbindliche Zusage, da\u00df auch wir eines Tages aufer\u00adstehen werden, das ist schon wundervoll. Aber, wir haben auch hier und jetzt schon etwas davon, n\u00e4mlich die Wiedergeburt, d.h. eine Neu-Geburt aus Wasser und Geist. (vgl. Joh 3,5) Was aber durch Gottes Geist wiedergeboren ist, das tr\u00e4gt die Wesensz\u00fcge Gottes in sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paulus schreibt: \u201eWenn also ein Mensch zu Christus geh\u00f6rt, ist er schon \u00bbneue Sch\u00f6pfung\u00ab. Was er fr\u00fcher war, ist vorbei; etwas ganz Neues hat begonnen.\u201c (2. Kor 5,17 GN) Und er schreibt weiter \u201e\u2026in Wirklichkeit lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Das Leben, das ich jetzt noch in diesem verg\u00e4nglichen K\u00f6rper lebe, lebe ich im Vertrauen auf den Sohn Gottes, der mir seine Liebe erwiesen und sein Leben f\u00fcr mich gegeben hat.\u201c (Gal 2,19b-20 GNB)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist uns das so richtig bewu\u00dft?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch Seinen Geist wirkt ER in den Seinen ein neues, nicht-mate\u00adrielles, sondern das geistig-himmlische Leben, das g\u00f6ttliche Qualit\u00e4t hat. Das ist eine v\u00f6llig neue Dimension. Jesus lebt dann durch Seinen Geist in uns. Dadurch erhalten wir Anteil an dem Leben Jesu, das ewig ist. Mit Seinem Geist flie\u00dft dann auch Sein Wesen Schritt f\u00fcr Schritt in uns hinein und ver\u00e4ndert uns im Laufe der Zeit so, wie ER uns von Anfang an gedacht hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist der Grund f\u00fcr die lebendige und sichere Hoff\u00adnung, die wir haben d\u00fcrfen. Wir werden nicht aufs Jenseits vertr\u00f6stet, nein, wir haben das neue Leben als Anzahlung schon hier erhalten, wenn es auch noch nicht wirklich sichtbar ist. Aber es ist der helle Hoffnungsstreifen am Horizont unseres Lebens. Ja, es ist bereits ein St\u00fcck Morgenglanz der Ewigkeit, der zu uns her\u00fcber in unsere Herzen scheint.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist aber noch nicht alles.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott h\u00e4lt in Seiner gro\u00dfen G\u00fcte im Himmel, also an einem absolut sicheren Ort, auch ein unverg\u00e4ngliches, makelloses Erbe f\u00fcr uns bereit, das nie seinen Wert verliert, und das uns niemand nehmen oder zerst\u00f6ren kann. Denn wer Jesus in sein Herz aufnimmt erf\u00e4hrt die Wiedergeburt und darf sich Kind Gottes nennen. Wenn wir aber Kinder sind, dann sind wir auch Erben, und das hei\u00dft: wir bekommen teil am unverg\u00e4nglichen Leben des Vaters, genauso wie Christus und zusammen mit ihm. Wie wir mit Christus leiden, sollen wir auch seine Herrlichkeit mit ihm teilen. (R\u00f6 8,17; Kinder Gottes 1. Joh. 3,2) Paulus schreibt dazu: \u201eWas kein Auge jemals sah, was kein Ohr jemals h\u00f6rte und was sich kein Mensch vorstellen kann, das h\u00e4lt Gott f\u00fcr die bereit, die ihn lieben.&#8220; (1. Kor 2,9 Hfa)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist das kein Grund zur Freude?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und diese Freude \u00fcber das neue Leben, das uns Gott in Christus bereits geschenkt hat und die sichere Hoffnung, da\u00df ein solch wun\u00adderbares Erbe f\u00fcr uns im Himmel bereitliegt, soll uns tr\u00f6sten. Es soll uns Kraft geben, wenn wir jetzt vielleicht manchmal angefochten und um Seines Namens willen bedr\u00e4ngt werden und leiden m\u00fcssen, denn das geh\u00f6rt zum echten Christenleben dazu, wie Paulus an seinen Mitarbeiter Timotheus schreibt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eVergi\u00df nicht: Jeder, der an Jesus Christus glaubt und so leben will, wie es Gott gef\u00e4llt, mu\u00df mit Verfolgung rechnen.\u201c (2.Tim 3,12)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Petrus, der selbst schwere Leidenszeiten durchgemacht hat, will uns ermutigen. Er weist darauf hin, da\u00df die Zeiten der Leiden gleichzeitig Zeiten der Pr\u00fcfung und Bew\u00e4hrung sind, in denen sich herausstellen soll, ob unser Glaube wirklich echt ist. Er soll wie das Gold im Feuer vollkommen gereinigt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das erleben die Christen zur Zeit weltweit. In den westlichen L\u00e4n\u00addern sind es noch vergleichsweise harmlose Attacken verschie\u00addenster Art: Hohn, Spott, Verleumdung und manches andere. In vielen L\u00e4ndern aber werden Christen intensiv \u00fcberwacht, bedr\u00e4ngt, verfolgt, ja sogar gefoltert und get\u00f6tet. J\u00e4hrlich sterben rund 170.000 von ihnen als M\u00e4rtyrer! (www.prosecutio.de)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotzdem, oder gerade deshalb, werden immer mehr Menschen, gerade in diesen L\u00e4ndern, Christen. Sie sehen den festen und echten Glauben der Christen und fragen sich: was ist das f\u00fcr ein Gott, an den die Christen glauben, da\u00df sie daf\u00fcr sogar den Tod in Kauf neh\u00admen. \u2013 Das \u00fcberzeugt sie. \u2013 Einem solchen Gott wollen sie auch geh\u00f6ren, selbst wenn sie von ihren Familien ausgesto\u00dfen oder mit dem Tode bedroht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Pastor aus Usbekistan, der mehr als zwei Jahren dort im Gef\u00e4ngnis sa\u00df, sagt: \u201eVor der Verhaftung habe ich oft \u00fcber Verfolgung gepredigt. Jetzt kenne ich den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Ich bin kein Held und es f\u00e4llt mir nicht leicht, fr\u00f6hlich zu sein. Doch trotz Gef\u00e4ngnis bin ich frei, denn wo der Geist des HERRN ist, da ist Freiheit.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Christen dort sagen: \u201eWir sterben lieber, als den Glauben aufzugeben und Jesus zu verleugnen.\u201c Das neue Leben in Christus und die lebendige Hoffnung auf die Auferstehung am J\u00fcngsten Tage sind ihnen alle Ent\u00adbehrung und alles Leiden wert. Das schreibt ja auch schon Paulus: \u201eIch bin ganz sicher, dass alles, was wir zurzeit erleiden, nichts ist, verglichen mit der Herrlichkeit, die Gott uns einmal schenken m\u00f6chte.\u201c (R\u00f6mer 8,18)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die bange Frage ist nur, werden diese Christen und werden wir das durchhalten, wenn so etwas auf uns zukommt? Diesen bedr\u00e4ngten und verfolgten Christen, aber auch uns, in Raderthal und hier in Gleuel, gilt die Zusage:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eGott wird euch, die ihr glaubt, durch Seine Macht bewahren bis das Ende der Zeit gekommen ist und der Tag der Rettung anbricht. Dann wird das Heil in seinem ganzen Umfang sichtbar werden.\u00a0\u201c (1. Petr 1,5 NG\u00dc)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das darf uns getrost machen, so da\u00df wir auch in den St\u00fcrmen, die auf uns zukommen werden, gelassen bleiben k\u00f6nnen. Wir wollen fest darauf vertrauen, da\u00df Gott alles in der Hand hat, das ganze Weltgeschehen ebenso wie mein kleines, pers\u00f6nliches Geschick. Es wird nichts kommen, was Gott nicht zugelassen hat und Jesus Christus, als unser K\u00f6nig und HERR, regiert diese Welt, egal, was kommen mag. IHM ist kein Problem zu gro\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ER wird die Welt gegen allen Widerstand dahin bringen, wohin ER sie haben will, ob die Menschen das nun wollen oder nicht, denn ER hat am Kreuz auf Golgatha die Welt bereits besiegt, den Wider\u00adsacher Gottes bezwungen. Der Sieg ist bereits hinter IHM. Er mu\u00df nur noch vor aller Welt sichtbar werden. Das geschieht zu dem von Gott festgelegten Zeitpunkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann &#8211; wird Jesus pl\u00f6tzlich und v\u00f6llig unerwartet aus Seiner Verbor\u00adgenheit hervortreten und als der K\u00f6nig aller K\u00f6nige in Seiner ganzen Majest\u00e4t und Herrlichkeit und mit Seinen himmlischen Heerscharen erscheinen. Alle Menschen werden IHN sehen, vor IHM niederfallen und zur Ehre Gottes bekennen, da\u00df Jesus Christus der HERR ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann wird den Christen ihre Standhaftigkeit Ruhm und Ehre einbrin\u00adgen. Sie, die bis dahin von aller Welt bel\u00e4chelt, verspottet, gehasst und verachtet wurden und Jesus durch alles hindurch vertraut haben, obwohl sie IHN nicht sehen konnten, erhalten dann als Erbe ihre Vollendung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit ihnen bekommen auch wir, wenn wir wirklich zu Jesus geh\u00f6ren, unter Beibehaltung unserer einmaligen und individu\u00adellen Pers\u00f6nlichkeit, den Auferstehungsleib, einen Herrlichkeitsleib von unbeschreiblicher Vollkommenheit und Sch\u00f6nheit, von dessen Glanz und Herr\u00adlichkeit wir uns heute noch gar keine Vorstellung machen k\u00f6nnen, denn dann werden wir Jesus \u00e4hnlich sein und IHN sehen, wie ER ist.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Wir haben also eine lebendige Hoffnung<\/li>\n<li>Der Grund unserer Hoff\u00adnung ist die Auferstehung Jesu Christi von den Toten und, dadurch bedingt, das als Anzahlung bereits erhaltene Leben durch Gottes Geist.<\/li>\n<li>Das Ziel unserer Hoffnung ist unsere endg\u00fcltige Rettung und Ver\u00adherrlichung f\u00fcr die Ewigkeit<\/li>\n<li>Bis dahin wird Gott uns mit Seiner Macht durch alle Bedr\u00e4ngnis hindurch bewahren<\/li>\n<li>und dann erhalten wir, als Miterben unse\u00adres HERRN Jesus Christus, das Erbe, das f\u00fcr uns aufbewahrt wird im Himmel.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist die wunderbare, die lebendige Hoffnung und ein ewig lohnendes Ziel. Was ist <strong><u>dein<\/u><\/strong> Ziel auf das du dein Leben ausgerichtet hast und von welcher Hoffnung l\u00e4sst du dich leiten? Gott h\u00e4lt die lebendige Hoffnung und das ewige Leben auch f\u00fcr dich bereit! Du musst es nur haben wollen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und denk daran: <strong>Das Sch\u00f6nste kommt noch!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem HERRN!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Pr\u00e4dikant Wolfgang Wilke, Predigt am Sonntag Quasimodogeniti 2017<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit gro\u00dfer Freude haben wir vor kurzem die Auferstehung Jesu Christi, des Sohnes Gottes, gefeiert. Doch inzwischen hat uns der Alltag mit seinen Anforderungen, Freuden, Sorgen, N\u00f6ten und Problemen wieder voll im Griff. 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