{"id":1402,"date":"2009-01-04T12:57:42","date_gmt":"2009-01-04T10:57:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=1402"},"modified":"2009-09-04T15:14:04","modified_gmt":"2009-09-04T13:14:04","slug":"der-gott-der-unbegrenzten-moglichkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=1402","title":{"rendered":"Predigt &#8222;Der Gott der unbegrenzten M\u00f6glichkeiten&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Gott der unbegrenzten M\u00f6glichkeiten<br \/>\nPredigt zur Jahreslosung 2009 (Lukas 18,27)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Und es fragte ihn ein Oberer und sprach: Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe? Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein. Du kennst die Gebote: \u00bbDu sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht t\u00f6ten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!\u00ab Er aber sprach: Das habe ich alles gehalten von Jugend auf. Als Jesus das h\u00f6rte, sprach er zu ihm: Es fehlt dir noch eines. Verkaufe alles, was du hast, und gib&#8217;s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir nach! Als er das aber h\u00f6rte, wurde er traurig; denn er war sehr reich. Als aber Jesus sah, dass er traurig geworden war, sprach er: Wie schwer kommen die Reichen in das Reich Gottes! Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadel\u00f6hr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme. Da sprachen, die das h\u00f6rten: Wer kann dann selig werden? Er aber sprach: Was bei den Menschen unm\u00f6glich ist, das ist bei Gott m\u00f6glich.<!--more--><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Unm\u00f6glich! Reiche k\u00f6nnen in den Himmel kommen (Lk 18,27)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein abst\u00fcrzender Investmentbanker<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine lustige Karikatur aus der Zeitung: Ein Investmentbanker wandert durch die Berge und f\u00e4llt in eine Schlucht. Noch w\u00e4hrend er im freien Fall in die Tiefe st\u00fcrzt, z\u00fcckt er sein Handy und m\u00f6chte den aktuellen Stand des Dax wissen. Wenige Sekunden vor seinem Tod gilt seine ganze Aufmerksamkeit den aktuellen B\u00f6rsendaten. Traurig stellte Jesus schon vor 2000 Jahren fest: Wie schwer kommen die Reichen in das Reich Gottes! Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadel\u00f6hr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme. Das Bild ist ganz einfach und mehr als deutlich. Ein Kamel geht nicht durch ein Nadel\u00f6hr. Also kann der Reiche aus menschlicher Sicht gar nicht in den Himmel kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Forbes Liste<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn ich dieses Wort Jesu h\u00f6re, dann m\u00f6chte ich auf einer Liste nicht stehen. Die Forbes Liste der reichsten Menschen der Erde. Wer auf dieser Liste steht ist in besonderer Weise gef\u00e4hrdet, das Wichtigste im Leben zu verpassen. Den Zugang zum ewigen Leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warren Buffet (62 Milliarden $) (USA)<br \/>\nCarlos Slim Helu (60 Milliarden $ (Mexiko)<br \/>\nBill Gates (58 Milliarden $) (USA)<br \/>\nLakshmi Mittal (45 Milliarden $) (Indien)<br \/>\n\u2026<br \/>\n\u2026<br \/>\nIngvar Kamprad (31 Milliarden $) (Schweden)<br \/>\n\u2026<br \/>\n\u2026<br \/>\nKarl Albrecht (27 Milliarden $) (Deutschland)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein gef\u00e4hrlicher Reflex!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und doch ist es ein gef\u00e4hrlicher Reflex, wenn wir bei dem ernsten Wort Jesu \u00fcber das Kamel und das Nadel\u00f6hr an Andere denken. Die Zuh\u00f6rer Jesu dachten eben nicht nur an den reichen Mann, sondern f\u00fchlten sich offensichtlich selbst angesprochen. Sie waren um ihr eigenes Heil besorgt: Wer kann dann selig werden? Wir alle geh\u00f6ren zu den reichsten Menschen der Erde. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt in Deutschland bei 40.000 $, in Indien bei 900 $ und in Simbabwe sind es 55 US-$ im Jahr. Wenn es also f\u00fcr Reiche schwer ist, in das Himmelreich zu gelangen, dann sollten wir alle die Ohren spitzen. Wir sollten uns die Frage stellen: Kann ich dann \u00fcberhaupt selig werden? Eigentlich ist es ein Ding der Unm\u00f6glichkeit, dass wir in den Himmel kommen! Der G\u00f6tze Mammon ist so m\u00e4chtig, dass er besonders in unseren Breitengraden und in unserer Zeit Vielen den Zugang in das Reich Gottes versperrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Unm\u00f6gliche wird m\u00f6glich<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch Jesus macht nun das Unm\u00f6gliche m\u00f6glich. Ein wunderbares Beispiel ist Zach\u00e4us. Ausdr\u00fccklich wird er als verm\u00f6gend beschrieben. Durch die Begegnung mit Jesus Christus findet er die Kraft, sich von der Macht des Geldes loszurei\u00dfen und findet in Jesus Christus den Zugang zu Gott und zum ewigen Leben. In Jesus Christus wird das Unm\u00f6gliche m\u00f6glich gemacht. Der Reiche erkennt sich in Jesus Christus als Bettler. Er erkennt die Schuld der Habgier, des Geizes und des G\u00f6tzendienstes und wei\u00df sich nach Karfreitag und Ostern durch das Blut Jesu von dieser Schuld befreit. Er ist erf\u00fcllt von einer neuen Liebe zu Gott und zum N\u00e4chsten, so dass er sein Geld nun nicht mehr f\u00fcr sich behalten will. Zach\u00e4us gibt den Gesch\u00e4digten das Vierfache und den Armen gibt er die H\u00e4lfte seines Verm\u00f6gens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Unternehmer Horst Deichmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Unternehmer Horst Deichmann sagt: \u201eGott wird mich am Ende nicht fragen, wie viele Paar Schuhe ich verkauft habe. Er wird wissen wollen, ob ich wie ein wahrer Christ gelebt habe\u201c. Allein nach Indien sind 100 Millionen Euro an Hilfsgeldern in soziale Projekte geflossen. Und er unterstreicht: &#8222;Das hei\u00dft nicht, dass man sich so seinen Platz im Himmel kaufen oder erspenden kann.&#8220; Aber wenn Gott von ihm Rechenschaft fordere, dann z\u00e4hle eben nicht so sehr, &#8222;was ich mir an Freuden geg\u00f6nnt und gekauft habe, sondern dann z\u00e4hlt, wo ich anderen Freude gemacht habe.&#8220; Wollen wir uns f\u00fcr das kommende Jahr doch von dieser Haltung anstecken lassen. Nein, wir k\u00f6nnen uns einen Platz im Himmel nicht erkaufen. Allein Jesus Christus ist die T\u00fcr ins ewige Leben. Aber wir wollen unser Geld, das uns anvertraute Hab und Gut immer wieder gebrauchen, um es zu teilen, um Anderen damit eine Freude zu machen, um Notleidende damit zu unterst\u00fctzen und den weltweiten Bau der Gemeinde mit unseren reichen Mitteln zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Gebet f\u00fcr das Unm\u00f6gliche<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer kann dann selig werden? Die H\u00f6rer haben den Eindruck, dass es aus menschlicher Sicht wohl kaum jemanden gibt, der in das Reich Gottes kommen wird. Auch wir denken da oft sehr menschlich und k\u00f6nnen es uns kaum vorstellen, dass ein Mensch noch zum Glauben findet. Zu intellektuell! Zu wohlhabend! Zu alt! Zu andersgl\u00e4ubig! Wie schnell geben wir auf, wie schnell resignieren wir! Gott m\u00f6chte uns Mut machen, unsere Mitmenschen nicht mit diesen resignierenden Augen zu sehen. Wir sollen und d\u00fcrfen die vielen Menschen um uns herum mit den suchenden und liebenden Augen Gottes sehen. Mag es aus menschlicher Sicht auch aussichtslos erscheinen, dass ein Mensch gerettet wird: F\u00fcr Gott ist kein Ding unm\u00f6glich!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Unm\u00f6glich! Ein ganzes Universum aus dem Nichts (Jer 32,17)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Darwin Jahr<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Jahr 2009 wird in den Medien, an den Schulen und Universit\u00e4ten als Darwin-Jahr gefeiert. Man wird zur\u00fcckblicken auf den Verfasser der \u201eEntstehung der Arten.\u201c Seit Darwin k\u00f6nnen Menschen scheinbar plausibel darstellen, dass sich unsere gesamte Fauna und Flora aus einigen wenigen zuf\u00e4llig entstandenen Urzellen heraus entwickelt hat. In Jahrmillionen haben sich durch zuf\u00e4llige, nicht-zielgerichtete Mutationen und unter dem Selektionsdruck der Umwelt, die anpassungsf\u00e4higsten Arten durchgesetzt, wie wir sie heute auf der Erde finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kein Ding ist dir unm\u00f6glich!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus Sicht der Heiligen Schrift sind Himmel und Erde das sch\u00f6pferische Werk des allm\u00e4chtigen Gottes: Ach, Herr HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine gro\u00dfe Kraft und durch deinen ausgereckten Arm, und es ist kein Ding vor dir unm\u00f6glich. (Jer 32,17). Welche Lehre bildet die Wirklichkeit nun korrekt ab? Wir alle kennen den Kampf in unseren Gedanken und die Anfechtung in dieser Frage. Ich hatte die Evolutionstheorie in der Schule gelernt und kannte kein besseres Erkl\u00e4rungsmodell. Die Begegnung mit Jesus Christus und das Besch\u00e4ftigen mit seinem Wort haben mir ganz unerwartet die Augen ge\u00f6ffnet! Gott ist der Sch\u00f6pfer des Himmels und der Erde. Aber beachten wir: Erkennen k\u00f6nnen wir das nur durch den Glauben! Ich brauche also den Heiligen Geist, um die Wirklichkeit richtig wahrzunehmen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort gemacht ist, so dass alles, was man sieht aus Nichts geworden ist. (Hebr 11,3)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Gott Gott ist, dann kann er tats\u00e4chlich in das Nichts hinein sch\u00f6pferisch sprechen. Gott sagt: \u201eSonne\u201c und die Sonne entsteht allein durch die Macht seines Wortes. Gott sagt \u201eKarpfen\u201c und es entsteht ein Karpfen allein durch sein Wort! Wenn er spricht, so geschieht es und wenn er gebietet, so steht es da! (Ps 33,9). Sollte ihm das unm\u00f6glich sein? Gott ist kein Ding unm\u00f6glich! Weil Gott kein Ding unm\u00f6glich ist und weil er sch\u00f6pferisch reden kann, braucht er auch keine Jahrmillionen Jahre, ungerichtete Mutationen und das Prinzip der nat\u00fcrlichen Auslese, um einen Fisch oder einen Vogel oder den Menschen entstehen zu lassen. Eine Erschaffung der Erde in sechs Tagen, wie es die Bibel berichtet, ist aus menschlicher Sicht ein Ding der Unm\u00f6glichkeit, aus Gottes Sicht ist es durchaus m\u00f6glich. Nicht ohne Grund sagt die Schrift: Nun waren ja die Werke von Anbeginn der Welt fertig (Hebr 4,3).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Eine Empfehlung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das neue Jahr wird Anfechtungen bringen. Sie werden im Darwin-Jahr die Zeitung aufschlagen oder den Fernseher anschalten und man wird Ihnen die Evolutionstheorie als Erkl\u00e4rungsmodell f\u00fcr Ihr eigenes Dasein pr\u00e4sentieren. So angefochten, d\u00fcrfen wir uns am Wort Gottes st\u00e4rken: Ach, Herr HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine gro\u00dfe Kraft und durch deinen ausgereckten Arm, und es ist kein Ding vor dir unm\u00f6glich. (Jer 32,17). Dem kein Ding unm\u00f6glich ist, der kann auch Himmel und Erde und alles was darauf ist, in sechs Tagen ins Leben rufen. Kein Problem! Ich habe mein Leben nicht zuf\u00e4lligen Mutationen in der Urzeit zu verdanken, sondern dem allm\u00e4chtigen Gott und liebenden Vater im Himmel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nehmen Sie Darwin-Jahr und Jahrelosung zum Anlass die Frage nach dem Ursprung noch einmal konsequent zu durchdenken! Unser Sch\u00f6pfungskongress zum Thema: \u201eIch glaube an Gott den Sch\u00f6pfer\u201c vom 27. Februar bis 1. M\u00e4rz will dabei eine Hilfe sein! Kommen Sie selbst und laden auch in Ihren Gemeinden und in Ihrem Umfeld Menschen ein, die an dieser wichtigen Frage interessiert sind. (Einladungen f\u00fcr den Kongre\u00df schicken wir Ihnen gerne zu. Anfragen bitte an: Gemeindehilfsbund, Lerchenweg 3, 29664 Walsrode, Tel: 05161\/911330, E-Mail: info@gemeindehilfsbund.de)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wer hilft mir?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcbrigens leitet der Psalmist aus der Sch\u00f6pferkraft Gottes ganz direkt die Gewissheit ab, dass Gott helfen kann: Woher kommt meine Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat! (Ps 121) Wenn Gottes M\u00f6glichkeiten die Erschaffung des Universums beinhaltet, dann kann er auch ganz pers\u00f6nlich mir in meinem Hier und Heute helfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Unm\u00f6glich! Ein Ausweg aus der Katastrophe (Sach 8,6)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Israels Zusammenbruch<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So spricht der Herr Zebaoth: Erscheint dies auch unm\u00f6glich in den Augen derer, die in dieser Zeit \u00fcbrig geblieben sind von diesem Volk, sollte es darum auch unm\u00f6glich erscheinen in meinen Augen? (Sach 8,6) Das Volk Israel war durch die S\u00fcnde in den totalen Zusammenbruch geraten. Tempel und Stadt Jerusalem waren dem Erdboden gleichgemacht worden und das Volk war ins Exil verschleppt worden. Nach einem solchen Totalzusammenbruch schien ein Neuanfang ein Ding der Unm\u00f6glichkeit! Es ist zum Staunen, dass aber gerade da, wo wir aus menschlicher Sicht, keine einzige Hoffnung mehr haben, Gott erst recht seine Kraft und Macht und Gottheit unter Beweis stellen will. Der Zusammenbruch aller menschlichen M\u00f6glichkeiten, ist die g\u00fcnstigste Voraussetzung, um die M\u00f6glichkeiten Gottes erst recht kennenzulernen. Und so ist es dann auch geworden: Tempel und Stadt wurden wieder aufgebaut. In den Gassen und auf den Pl\u00e4tzen wurden wieder fr\u00f6hliche Lieder gesungen, der Tempel war wieder Mittelpunkt des religi\u00f6sen Lebens in Israel. Was Menschen unm\u00f6glich erschien, hatte Gott m\u00f6glich gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wenn Systeme zusammenbrechen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir alle haben wohl die d\u00fcsteren Prognosen der letzen Wochen noch in den Ohren. Die globalen Rettungsaktionen zeigen, dass Politiker weltweit einen schweren Zusammenbruch der Weltwirtschaft bef\u00fcrchten. Der Schriftsteller Daniel Kehlmann sagt \u00fcber unsere technikabh\u00e4ngige Zeit und er bezieht sich dabei auf eine Aussage Heideggers: \u201eNur ein Gott kann uns retten\u201c: Ich bef\u00fcrchte immer mehr, dass das stimmt und dass wir tats\u00e4chlich eine Entwicklung erleben, die keinen Ausweg hat \u2013 oder wenn, dann nur einen Ausweg, den wir nicht wollen k\u00f6nnen, n\u00e4mlich einen Totalzusammenbruch der Systeme, eine ungeheure Katastrophe oder einen Weltkrieg. (FAZ, Bilder und Zeiten, 27.12.2008, Z6). Wir wollen den Zusammenbruch nicht, aber wir brauchen ihn nicht f\u00fcrchten. Da wo wir mit unseren menschlichen M\u00f6glichkeiten v\u00f6llig am Ende sind und alles zusammenbricht, da begegnet uns der rettende Gott und sagt: Vertraut mir! Ich habe Gedanken des Friedens \u00fcber euch, nicht Gedanken des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung! (Jer 29,11) Mit diesem Blick f\u00fcr Gottes unendliche M\u00f6glichkeiten, trotz und gerade in allen Zusammenbr\u00fcchen, d\u00fcrfen wir getrost in ein neues Jahr gehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vom Tod zur Auferstehung!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf wunderbare Weise werden uns Gottes unendliche M\u00f6glichkeiten am Ende aller menschlichen M\u00f6glichkeiten an Karfreitag und Ostern vor Augen gef\u00fchrt. Im Kreuzesleiden und im Sterben des Gottessohnes k\u00f6nnen wir aus menschlicher Sicht nur den totalen Zusammenbruch ausmachen. In diesem Tod Jesu Christi sind alle menschlichen M\u00f6glichkeiten am Ende. Im Tod zerbricht alles, was der Mensch an M\u00f6glichkeiten hat. Doch dann geschieht das Wunder des dritten Tages. Jesus Christus wird von den Toten auferweckt. F\u00fcrchtet euch nicht! Ich wei\u00df, dass ihr Jesus den Gekreuzigten sucht. ER ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. (Mt 28,5) Da wo alle menschlichen M\u00f6glichkeiten zu Ende sind, da tritt Gott auf den Plan. Er weckt Jesus Christus auf von den Toten. Das gilt auch f\u00fcr den, der an Christus glaubt: Der Tod ist rein \u00e4u\u00dferlich das Ende aller unserer M\u00f6glichkeiten. Auch der Christ wird in ein Grab gelegt und mit Erde bedeckt, doch was bei Menschen unm\u00f6glich erscheint, das ist f\u00fcr Gott ein Kleines. Deshalb kann Jesus sagen: Wer mein Fleisch isst, und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben und ich werde ihn am J\u00fcngsten Tage auferwecken (Joh 6,54) Mit dieser Hoffnung d\u00fcrfen wir auch durch das kommende Jahr gehen. Mit dieser Hoffnung kann man seinen Alltag leben und ist jederzeit vorbereitet auf den Tag des Sterbens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mit Gottes M\u00f6glichkeiten rechnen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus Christus ist tats\u00e4chlich und wahrhaftig von den Toten auferstanden. In der Auferstehungskraft unseres Herrn stecken die unendlichen M\u00f6glichkeiten Gottes auch f\u00fcr unser ganz pers\u00f6nliches Leben. Da wo wir am Ende sind. Da wo wir unter der Schwere unserer pers\u00f6nlichen Schuld zusammenbrechen, da wo wir uns in Angst verlieren, da wo wir nicht mehr lieben k\u00f6nnen, da wo wir nicht mehr beten oder glauben k\u00f6nnen, da d\u00fcrfen wir mitten in diesem Zusammenbruch die M\u00f6glichkeiten Gottes erbitten. Und Gott wird sich erbitten lassen: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so k\u00f6nnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unm\u00f6glich sein. (Mt 17,20) Durch den Glauben, also die vertrauensvolle Bindung an Jesus Christus, schenkt uns Gott der Allm\u00e4chtige den Zugang zu seinen unendlichen F\u00e4higkeiten und M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4. Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Unm\u00f6glich! Reiche k\u00f6nnen in den Himmel kommen (Lk 18,27) Wir wollen Menschen, die heute noch ohne die Gnade Gottes leben nicht mit resignierenden Augen begegnen, sondern ganz mit Gottes M\u00f6glichkeiten rechnen: Gott will Menschen retten und ihm ist kein Ding unm\u00f6glich!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Unm\u00f6glich! Ein ganzes Universum aus dem Nichts (Jer 32,17) Im Darwin-Jahr wollen wir uns nicht irre machen lassen. Unsere Losung ist die des Propheten Jeremia: Ach, Herr HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine gro\u00dfe Kraft und durch deinen ausgereckten Arm, und es ist kein Ding vor dir unm\u00f6glich. (Jer 32,17). Unsere Hilfe kommt von dem, der Himmel und Erde gemacht hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. Unm\u00f6glich! Ein Ausweg aus der Katastrophe (Sach 8,6) Weltm\u00e4rkte und Kommunikationssysteme m\u00f6gen zusammenbrechen. Ja, wir alle sind auch nicht vor dem pers\u00f6nlichen Zusammenbruch gefeit. Schuld, Versagen, Angst, Depression, finanzieller Ruin. Doch das d\u00fcrfen wir wissen: Wo unsere M\u00f6glichkeiten enden, da begegnet uns der rettende Gott. Christus ist von den Toten auferstanden. Diesem Gott, der solches tut und kann, dem ist kein Ding unm\u00f6glich.<\/p>\n<p><em>Predigt in Stellichte bei Walsrode am 04. Januar 2009<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Gott der unbegrenzten M\u00f6glichkeiten Predigt zur Jahreslosung 2009 (Lukas 18,27) Und es fragte ihn ein Oberer und sprach: Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe? Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein. 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