{"id":13924,"date":"2016-09-12T13:51:00","date_gmt":"2016-09-12T11:51:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13924"},"modified":"2016-09-12T14:17:48","modified_gmt":"2016-09-12T12:17:48","slug":"einige-einwaende-gegen-die-evolutionslehre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13924","title":{"rendered":"Sieben Einw\u00e4nde gegen die Evolutionslehre"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Leben kommt immer aus Leben<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum es \u00fcberhaupt Leben gibt, kann die Evolutionslehre nicht beantworten. Warum sollte sich aus lebloser Materie (Gasen, Mineralien, Wasser, Erde, Luft) Leben entwickeln? Louis Pasteur meinte: \u201eDie Spontanerzeugung ist ein Hirngespinst\u201c. Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse erh\u00e4rten mehr und mehr den Grundsatz: Omne viva ex vivum (Alles Leben stammt vom Lebendigen ab). Die Versuche Stanley Millers (1953), Leben in einer \u201eUrsuppe\u201c zu erzeugen, scheiterten total.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Mikroevolution ist nicht gleich Makroevolution<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darwin hatte anhand der Galapagosfinken richtig beobachtet, dass sich Lebewesen ver\u00e4ndern k\u00f6nnen.\u00a0 Weniger gut angepasste Varianten werden im \u00dcberlebenskampf aussortiert, besser angepasste Varianten \u00fcberleben (Selektion). Darwin meinte, damit den Schl\u00fcssel gefunden zu haben, der die Entstehung und H\u00f6herentwicklung aller Lebewesen aus kleinsten Anf\u00e4ngen erkl\u00e4rt. Doch was innerhalb einer Art geschieht, erkl\u00e4rt noch lange nicht, wie eine neue Art entstehen kann, wie neue Baupl\u00e4ne und komplizierte biologische Konstruktionen und Funktionen entstehen k\u00f6nnen. Mikroevolution (innerhalb einer Art) ist wissenschaftlich nachweisbar, Makroevolution (arten\u00fcbergreifend) ist eine unbewiesene Behauptung. Es ist irref\u00fchrend, den Begriff Evolution einfach ohne Unterscheidung f\u00fcr beide Sachverhalte zu verwenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Das Argument der nichtreduzierbaren Komplexit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die biologischen Systeme, Organe oder Organismen sind durchweg hoch komplex konstruiert. Ihre biologischen Bauteile sind sehr fein aufeinander abgestimmt und funktionieren nur im Verbund miteinander (z. B. das Auge, das Immunsystem, die Blutgerinnung, ein Bienenvolk). Alle Einzelteile werden ben\u00f6tigt, damit das Gesamtsystem, das Organ oder der Organismus einwandfrei funktionieren k\u00f6nnen. Nimmt man ein Teil heraus, ist das System funktionslos. Die schrittweise Entstehung eines solchen Systems \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume ist somit nicht m\u00f6glich. Denn solange nicht alle Funktionen oder Bauteile gleichzeitig da sind, bleibt das System funktionsunf\u00e4hig und bietet keinen Selektionsvorteil. Der Organismus w\u00fcrde auf dem langen Weg einer angeblichen Evolutionsgeschichte sterben m\u00fcssen, lange bevor alle Teile zuf\u00e4llig einmal zusammengefunden h\u00e4tten. Eine Vererbung f\u00e4nde nicht statt. Damit ein komplexes biologisches System einen Selektionsvorteil hat und somit vererbt werden kann, m\u00fcssen alle Komponenten gleichzeitig ins Leben gerufen worden sein. Dieser Umstand spricht f\u00fcr die Existenz eines Sch\u00f6pfers.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solange die Biene keine Wachsdr\u00fcsen am Unterleib hatte, konnte sie keinen Waben bauen, in denen sie Honig einlagert und ihre Brut aufzieht. Ohne die F\u00e4higkeit, Nektar mit dem Honigr\u00fcssel aufzunehmen und diesen in den Honigmagen aufzunehmen, konnten Bienen nicht \u00fcberleben. Solange die Biene den Schw\u00e4nzeltanz nicht tanzen konnte, war die \u00fcberlebensnotwendige Kommunikation \u00fcber neue Futterpl\u00e4tze und deren Ergiebigkeit unm\u00f6glich. Solange es keine \u201eHeizerbienen\u201c gab, konnte die Temperatur des Brutnestes nicht konstant auf 35 Grad Celsius gehalten werden. Die Bienen w\u00e4ren nicht in der Lage, ihre Nachzucht gro\u00dfzuziehen. Viele weitere Elemente, F\u00e4higkeiten und Funktionen mussten zeitgleich innerhalb eines ersten Bienenvolkes vorhanden gewesen sein, damit dieses Volk \u00fcberhaupt nur eine Saison h\u00e4tte \u00fcberleben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4. Die geschlechtliche Vermehrung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Evolutionslehre ist die \u201eErfindung\u201c der geschlechtlichen Vermehrung eine entscheidende Bedingung f\u00fcr die H\u00f6herentwicklung der Lebewesen. Durch immer wieder neue Genkombinationen entstehen viele Varianten, von denen jene im Selektionsprozess \u00fcberleben, die am besten in ihre Umwelt passen. Dieser Prozess scheidet aber aus zwei Gr\u00fcnden f\u00fcr den gew\u00fcnschten evolutiven Aufw\u00e4rtstrend in der Stammesentwicklung aus:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">a.) Die sexuelle Fortpflanzung kann \u00fcberhaupt nicht durch einen Evolutionsprozess beginnen. Sie w\u00e4re doch nur m\u00f6glich, wenn beide Geschlechter gleichzeitig \u00fcber fertige voll funktionsf\u00e4hige Organe verf\u00fcgen. Bei der Evolution gibt es aber definitionsgem\u00e4\u00df keine lenkenden, zielorientiert planenden Strategien. Wie sollte eine Entwicklung der dazu notwendigen Organe \u00fcber Tausende von Generationen geschehen, wenn die Lebewesen sich doch noch gar nicht ohne diese Organe vermehren k\u00f6nnen? Wenn aber die langsame Entwicklung auszuschlie\u00dfen ist, wie k\u00f6nnten dann so unterschiedliche und zudem komplexe Organe, die bis in die letzten Details aufeinander abgestimmt sein m\u00fcssen, pl\u00f6tzlich auftreten? Au\u00dferdem m\u00fcssten sie noch ortsgleich verf\u00fcgbar sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">b.) Bei der gro\u00dfen Anzahl unterschiedlicher Lebewesen, die sich geschlechtlich vermehren (z. B. tausende von Insekten- und S\u00e4ugetierarten), ist auch eine entsprechende Vielfalt unterschiedlich strukturierter Geschlechtsorgane erforderlich, die hierf\u00fcr sehr spezifische Erbinformationen ben\u00f6tigen. Selbst, wenn wir ann\u00e4hmen, die geschlechtliche Vermehrung sei ein einziges Mal durch Zufall geschehen, dann w\u00fcrde bei der Durchmischung des Erbgutes keine prinzipiell neue Information entstehen, die f\u00fcr andere Arten verwendbar w\u00e4re. Au\u00dferdem k\u00f6nnen Artgrenzen nicht \u00fcbersprungen werden. Das haben Pflanzen- und Tierz\u00fcchter durch ihre unz\u00e4hligen Versuche gezeigt, denn auch hochgez\u00fcchtete K\u00fche sind stets K\u00fche geblieben, und aus Weizen wurde niemals eine Sonnenblume. Demzufolge m\u00fcsste die Sexualit\u00e4t entsprechend oft immer wieder neu durch Zufall \u201eerfunden\u201c werden. Das aber ist unm\u00f6glich! Die so genannte Mikro-Evolution (\u00c4nderungen innerhalb einer Art) ist nachpr\u00fcfbar; f\u00fcr eine Makro-Evolution (\u00c4nderungen \u00fcber die Artgrenzen hinweg) fehlen jegliche Belege.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>5. Woher kommt die Information?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute wei\u00df man, dass alle biologischen Systeme informationsgesteuert sind. Die DNA ist ein Biomolek\u00fcl, das in allen Lebewesen vorkommt und Tr\u00e4ger der Erbinformation ist (Gene). In den Genen sind ganze Bibliotheken mit Baupl\u00e4nen, Konstruktionsanweisungen, Mechanismen und Prozessen enthalten. Die Speicherdichte \u00fcbertrifft alle Computersysteme, die menschliche Hochtechnologie bisher hervorgebracht hat. Die Information ist so komplex, dass sie bisher nur ansatzweise gelesen und verstanden wurde. 1 Gramm getrockneter DNA enth\u00e4lt den Informationsgehalt von 1 Billion Compact Discs (CD). Die Evolution kann nicht erkl\u00e4ren, warum diese Information und wie die Information entstanden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Information ist eine geistige Gr\u00f6\u00dfe, keine materielle Gr\u00f6\u00dfe. Eine geistige Gr\u00f6\u00dfe (wie z.B. Information, Wille, Bewusstsein) kann niemals aus einer materiellen Quelle stammen, sondern nur von einer geistigen Quelle, die mit Intelligenz und Wille ausgestattet ist, hervorgebracht werden. Jede Information braucht darum einen geistigen Urheber. So wie jedes Computerprogramm einen Programmierer mit entsprechenden Kenntnissen ben\u00f6tigt, brauchen auch die genetischen Programme einen geistigen Urheber. Wer aber ist der Urheber der Information in den DNA-Molek\u00fclen der Lebewesen? (Ausf\u00fchrliches zu diesem Thema in \u201eInformation \u2013 Der Schl\u00fcssel zum Leben\u201c (W. Gitt)).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>6. Was kann Mutation?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mutation gilt als eine der treibenden Kr\u00e4fte in der Evolutionsgeschichte. Zuf\u00e4llige Mutationen sollen dem Lebewesen eine bessere \u00dcberlebenschance beschert haben. Durch die Selektion wurden alle benachteiligten Lebewesen aussortiert. Das Lebewesen mit der vorteilhaften Mutation \u00fcberlebte. Doch was k\u00f6nnen Mutationen wirklich? Die Wissenschaft kennt keine Mutationen, die tats\u00e4chlich neue, komplexere Baupl\u00e4ne mit besseren Funktionen hervorgebracht h\u00e4tten. Es gilt: Mutationen k\u00f6nnen nur vorhandene Erbinformation ver\u00e4ndern, nicht aber neue Konzepte, Mechanismen oder Baupl\u00e4ne \u201eerfinden\u201c. Hinzukommt, dass die meisten Mutationen des Erbgutes sch\u00e4dlich sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In bestimmten Situationen kann eine Mutation auch ein Vorteil sein. Allerdings handelt es sich aber dann immer um eine R\u00fcckbildung oder Ver\u00e4nderung eines bereits vorhandenen Merkmals oder Bauplans. Z. B. V\u00f6gel mit gro\u00dfen Schwingen wurden vom Wind aufs offene Meer getrieben, V\u00f6gel deren Schwingen sich kleiner ausbildeten, \u00fcberlebten auf der Insel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>7. Wo sind die \u00dcberg\u00e4nge?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Welt der Lebewesen findet man ausschlie\u00dflich fertige und voll funktionst\u00fcchtige Lebewesen. Nach der Evolutionstheorie m\u00fcssten wir \u00fcberall \u00dcberg\u00e4nge, Unfertiges, sich Entwickelndes, Mutierendes finden. Doch nichts dergleichen ist beobachtbar. Wo immer wir hinsehen, finden wir fertige, voll funktionst\u00fcchtige Tiere und Pflanzen. Abgeschlossene biologische Systeme denken nicht daran, sich in noch komplexere und andersgestaltige Lebewesen umzugestalten. Auch der Fossilbericht zeigt \u00fcberall fertige Lebewesen: Fische, Schildkr\u00f6ten, V\u00f6gel, Dinosaurier etc. Oft sind es Tiere, die wir auch heute noch kennen, oder es sind ausgestorbene Arten. Die Fossilien belegen keine \u00dcberg\u00e4nge, keine mutierenden, sich entwickelnden oder unfertigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Evolutionstheoretiker wissen um diese Schw\u00e4che. Darum wird ab und zu ein Tier als \u201eBindeglied\u201c bezeichnet, weil es scheinbar Merkmale verschiedener Tierarten in sich vereint. Doch auch diese fr\u00fcheren Lebewesen sind in sich fertige Lebewesen und belegen keine \u00dcberg\u00e4nge von einer Art zur anderen. Der Theorie nach m\u00fcsste es von Bindegliedern und \u00dcbergangsformen nur so wimmeln \u2013 bis heute. Wo sind sie?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13935 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/DSC_73660029.jpg\" alt=\"dsc_73660029\" width=\"381\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/DSC_73660029.jpg 1024w, https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/DSC_73660029-300x213.jpg 300w, https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/DSC_73660029-768x546.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 381px) 100vw, 381px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner Art: Vieh, Gew\u00fcrm und Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art.<br \/>\nUnd es geschah so.<br \/>\n1 Mose 1,24<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Sch\u00f6pfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.<br \/>\nR\u00f6mer 1,20<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0Johann Hesse, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Gemeindehilfsbundes, September 2016<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verwendete Literatur:<br \/>\n<\/strong><em>Michael Behe, Darwins Black Box, Resch-Verlag, M\u00fcnchen 2007<br \/>\nWerner Gitt, <\/em><em>Information \u2013 Der Schl\u00fcssel zum Leben, CLV, Dillenburg 2016<br \/>\nWerner Gitt, Was Darwin noch nicht wissen konnte, Traktat, <a href=\"https:\/\/bruderhand.de\/traktate\/evangelistisch\/2080\/was-darwin-noch-nicht-wissen-konnte-detail\">Missionswerk Bruderhand<\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>Bildnachweis:<\/strong><em><br \/>\nEisvogel, August 2016, Copyright Pastor Dr. Joachim Cochlovius<\/em><\/p>\n<p><strong>Veranstaltungshinweis:<br \/>\n<\/strong><em>Der Sch\u00f6pfung auf der Spur \u2013 Theologische und wissenschaftliche Zug\u00e4nge zum biblischen Sch\u00f6pfungszeugnis.<br \/>\n&#8211; Seminarwochenende vom 25.-27. November im Evangelischen Allianzhaus Bad Blankenburg.<br \/>\n&#8211; Referenten: Dr. rer. nat. Markus Blietz, Pastor Dr. Joachim Cochlovius, Dr. Reinhard Junker, Dr. Peter Korevaar, Prof. Dr. med. Henrik Ullrich.<br \/>\n&#8211; Veranstalter: Gemeindehilfsbund und Studiengemeinschaft Wort und Wissen.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Flyer-Konferenz_Der-Sch\u00f6pfung-auf-der-Spur.pdf\">Der Flyer f\u00fcr diese Veranstaltung kann hier heruntergeladen werden.<\/a><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Leben kommt immer aus Leben Warum es \u00fcberhaupt Leben gibt, kann die Evolutionslehre nicht beantworten. Warum sollte sich aus lebloser Materie (Gasen, Mineralien, Wasser, Erde, Luft) Leben entwickeln? Louis Pasteur meinte: \u201eDie Spontanerzeugung ist ein Hirngespinst\u201c. 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