{"id":13722,"date":"2016-07-29T17:52:54","date_gmt":"2016-07-29T15:52:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13722"},"modified":"2016-07-31T08:33:37","modified_gmt":"2016-07-31T06:33:37","slug":"geht-es-in-der-bibel-um-fiktion-oder-fakten-bericht-ueber-einen-besuch-im-britischen-museum-in-london","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13722","title":{"rendered":"Geht es in der Bibel um Fiktion oder Fakten? &#8211;  Bericht \u00fcber einen Besuch im Britischen Museum in London"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">In den Lehrb\u00fcchern oder auf den Arbeitsbl\u00e4ttern f\u00fcr den evangelischen Religionsunterricht in der Schule unserer Kinder ist immer wieder zu lesen, dass die Bibel Mythen und Legenden enthalte. Den Kindern soll offensichtlich der Eindruck vermittelt werden, die in der Bibel berichteten Ereignisse seien nicht tats\u00e4chlich passiert. Die Autoren der Bibel wollten demnach keine historischen Ereignisse, sondern anhand von Mythen ihre Sicht von Gott, der Welt und der Geschichte zu erz\u00e4hlen.\u00a0 Doch ist die Bibel tats\u00e4chlich nur eine Ansammlung mythologischer Erz\u00e4hlungen, die von klugen Redakteuren geschickt zu einer Gesamtkomposition zusammengestellt wurden? Geht es in der Bibel um Fiktion oder Fakten? Als Familie haben wir unseren Sommerurlaub in England dazu genutzt, um dem Britischen Museum in London einen Besuch abzustatten. Wir wollten diesen Fragen dort etwas n\u00e4her auf den Grund gehen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Britische Museum<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-13730\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/British-Museum-Kopie.jpg\" alt=\"British Museum - Kopie\" width=\"269\" height=\"113\" \/>Das Britische Museum, das im Jahr 1759 zum ersten Mal seine Tore \u00f6ffnete, gilt als eines der bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen der Welt und beherbergt heute rund 13 Millionen Objekte, die Einblick geben in die Geschichte der menschlichen Zivilisation von den Anf\u00e4ngen bis zum heutigen Tag. Rund 70.000 Objekte sind der \u00d6ffentlichkeit in den 100 Ausstellungsr\u00e4umen zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Stein von Rosetta<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-13726\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Stein-von-Rosetta.jpeg\" alt=\"Stein von Rosetta\" width=\"165\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Stein-von-Rosetta.jpeg 800w, https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Stein-von-Rosetta-234x300.jpeg 234w, https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Stein-von-Rosetta-768x984.jpeg 768w, https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Stein-von-Rosetta-799x1024.jpeg 799w\" sizes=\"(max-width: 165px) 100vw, 165px\" \/>Ein Publikumsmagnet des Britischen Museums ist der Stein von Rosetta. Der Stein von Rosetta ist das Fragment einer steinernen Stele aus dem Jahr 196 v. Chr. mit einem Priesterdekret, das in drei Sprachen abgefasst wurde (in Hieroglyphenschrift, auf Demotisch [eine alt\u00e4gyptische Sprache] und Griechisch). Das Fragment wurde 1799 von einem franz\u00f6sischen Offizier bei Rosetta im Nildelta entdeckt und sp\u00e4ter von den Engl\u00e4ndern erbeutet. Im Jahr 1822 gelang dem Franzosen Jean-Fran\u00e7ois Champollion die Entzifferung der demotischen Schrift sowie der \u00e4gyptischen Hieroglyphen anhand des griechischen Textes. Der Stein von Rosetta \u00f6ffnete die T\u00fcr zur Entzifferung alter Hieroglyphentexte und damit zur Geschichte des antiken \u00c4gyptens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Stein von Rosetta hat keinen Bezug zur Bibel und ist mir doch zum Sinnbild geworden: Antike Steine k\u00f6nnen Fenster sein, durch die wir wertvolle Einblicke in l\u00e4ngst vergangene Zeiten und Welten erhalten. Personen und Ereignisse, denen andere leichtfertig die Historizit\u00e4t absprechen, begegnen uns auf Stelen, Prismen, Zylindern, Tontafeln oder Wandreliefs. Antike Steine, wenn man nur bereit ist, ihre Botschaft zu h\u00f6ren, legen Zeugnis ab f\u00fcr die Historizit\u00e4t und Glaubw\u00fcrdigkeit der Bibel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der schwarze Obelisk<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-13731\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Der-schwarze-Obelisk-wikimedia-Kopie.jpg\" alt=\"Der schwarze Obelisk (wikimedia) - Kopie\" width=\"184\" height=\"245\" \/>In der assyrischen Sammlung gehen wir zu dem aus Kalkstein gefertigten Schwarzen Obelisken. Dieser wurde im Jahr 1846 von dem Arch\u00e4ologen Sir Henry Layard in der Stadt Nimrud im n\u00f6rdlichen Irak entdeckt. Errichtet wurde er im Jahr 825 v. Chr. unter der Herrschaft des assyrischen K\u00f6nigs Salmanassar III., um an dessen Siege \u00fcber fremde V\u00f6lker und K\u00f6nige zu erinnern. So wird darauf z. B. der Sieg \u00fcber die auch in der Bibel genannten K\u00f6nige Ben Hadad und Hasael von Damaskus erw\u00e4hnt (vgl. 2 K\u00f6n 8,7-15). F\u00fcr uns ist jedoch vor allem die grafische Darstellung eines Israeliten interessant, der vor dem assyrischen K\u00f6nig niederkniet. Hinter ihm sind weitere Israeliten zu sehen, die Tributgaben mit sich f\u00fchren. \u00dcber der Abbildung befindet sich die Erkl\u00e4rung in akkadischer Sprache, die \u00fcbersetzt lautet:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eTribut von Jehu, Sohn des Omri: Ich erhielt von ihm Silber, Gold, eine goldene Schale, eine goldene Vase mit bemaltem Boden, goldene Becher, goldene Gef\u00e4\u00dfe, Zinn, ein Zepter f\u00fcr die Hand des K\u00f6nigs und Speere.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der knieende Israelit soll wahrscheinlich K\u00f6nig Jehu selbst darstellen, der von 841-814 v. Chr. das Nordreich von der Hauptstadt Samaria aus regierte (2 K\u00f6n 9-10). Die assyrische Inschrift bezeichnet Jehu als Sohn des Omri. Das war Jehu eigentlich nicht. Vielmehr st\u00fcrzte Jehu die Omriden-Dynastie im Jahre 841 v. Chr. und wurde K\u00f6nig des Nordreiches. K\u00f6nig Omri war jedoch so einflussreich, dass die Assyrer das Nordreich als \u201eLand des Omri\u201c bezeichneten und die nachfolgenden K\u00f6nige dem \u201eHaus des Omri\u201c zurechneten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Obelisken werden auch weitere unterworfene K\u00f6nige und ihre Tributgaben abgebildet. Unter diesen befinden sich u. a. Kamele, Affen, Elephanten und Nash\u00f6rner. Assyrische K\u00f6nige sammelten exotische Tiere und Pflanzen und dr\u00fcckten damit ihre Macht aus.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Wandreliefs aus dem Palast von Ninive<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-13732\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Lachisch_Relief_Wikimedia-Mike-Peel_Autor-nennen-Kopie.jpg\" alt=\"Lachisch_Relief_Wikimedia (Mike Peel_Autor nennen) - Kopie\" width=\"175\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Lachisch_Relief_Wikimedia-Mike-Peel_Autor-nennen-Kopie.jpg 299w, https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Lachisch_Relief_Wikimedia-Mike-Peel_Autor-nennen-Kopie-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 175px) 100vw, 175px\" \/>Im n\u00e4chsten Saal sto\u00dfen wir auf gro\u00dffl\u00e4chige Wandreliefs, die der bereits erw\u00e4hnte Sir Henry Layard im wiederentdeckten Ninive (im heutigen Mossul im Nordirak gelegen) ausgrub. Diese Wandreliefs schm\u00fcckten einst den Palast des Sanherib und stellen die Eroberung der j\u00fcdischen Stadt Lachisch im Jahr 701 v. Chr. dar. Um zu den Wandreliefs zu gelangen, musste man sowohl im Palast Sanheribs als auch im Britischen Museum an den Skulpturen gewaltiger gefl\u00fcgelter Bullen vorbeilaufen, die in den assyrischen Pal\u00e4sten die Eing\u00e4nge zu den wichtigsten S\u00e4len bewachten. Der Fund Layards verursachte gro\u00dfe Aufregung im viktorianischen England, weil nun eine erste arch\u00e4ologische Best\u00e4tigung biblischer Berichte vorlag.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Der Prophet Jesaja schrieb \u00fcber den Feldzug Sanheribs gegen das K\u00f6nigreich Juda: \u201eUnd es begab sich im vierzehnten Jahr des K\u00f6nigs Hiskia, da zog der K\u00f6nig von Assyrien, Sanherib, herauf gegen alle festen St\u00e4dte Judas und nahm sie ein. Und der K\u00f6nig von Assyrien sandte den Rabschake von Lachisch nach Jerusalem zu K\u00f6nig Hiskia mit gro\u00dfer Heeresmacht\u201c (Jes 36,1-2).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf den Relieftafeln sind viele Details der Eroberung abgebildet: Assyrische Bogensch\u00fctzen und behelmte Soldaten mit Schleudern nehmen Lachisch unter Beschuss, Pfeile fliegen durch die Luft, Soldaten versuchen, die Stadtmauern zu \u00fcberwinden. Auch die j\u00fcdischen Verteidiger sind abgebildet, wie sie verzweifelt versuchen, die Angreifer abzuwehren. Brutale Exekutionen und Deportationsszenen sind zu sehen. In der Schlu\u00dfszene sieht man K\u00f6nig Sanherib auf einem Thron vor den Stadtmauern Lachischs sitzen, w\u00e4hrend j\u00fcdische Gefangene vor seinem Thron erscheinen m\u00fcssen. Die beistehende akkadische Inschrift lautet: \u201eSanherib, der K\u00f6nig der Welt, der K\u00f6nig Assyriens, sitzt auf dem Thron, und die Beute von Lachisch wird ihm gezeigt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei genauerem Hinsehen f\u00e4llt auf, dass das Gesicht des assyrischen K\u00f6nigs eingeschlagen wurde. Was hat es damit auf sich? Im Jahr 612 v. Chr. zerst\u00f6rten die Babylonier die Stadt Ninive. Es war g\u00e4ngige Praxis das Angesicht des Feindes zu zerst\u00f6ren, um ihm die Ehre und seinen Platz in der Geschichte zu nehmen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Die Propheten der Bibel sagten den Untergang Ninives voraus: \u201eDies ist die Last f\u00fcr Ninive, das Buch der Weissagung Nahums aus Elkosch: \u2026Da werden die Tore an den Wassern ge\u00f6ffnet und der Palast vergeht in Angst\u2026Nun muss sie verheert und gepl\u00fcndert werden&#8220; (Nahum 1,1; 2,7.11). Das von einem babylonischen Soldaten zerschlagene Gesicht des Sanherib ist eine nachtr\u00e4gliche Best\u00e4tigung der erf\u00fcllten biblischen Prophetie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Taylor-Prisma <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-13734\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Taylor-Prisma-Wikimedia-Kopie.jpg\" alt=\"Taylor Prisma (Wikimedia) - Kopie\" width=\"209\" height=\"173\" \/>Wir laufen nun durch den imposanten \u00fcberdachten Innenhof des Britischen Museums und gelangen \u00fcber eine gro\u00dfe Treppe zu den Ausstellungsr\u00e4umen im Obergeschoss. Dort befindet sich das sechsseitige aus Ton gebrannte Taylor-Prisma, das ebenfalls in Ninive entdeckt wurde und nach dem britischen Generalkonsul von Bagdad, Colonel Robert Taylor, benannt wurde, dessen Witwe es dem British Museum verkaufte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der akkadische Text beschreibt Taten des K\u00f6nigs Sanheribs aus den Jahren 701\u00a0 \u2013 681 v. Chr. Es lohnt sich \u00fcbrigens einen genauen Blick auf die gestochen-scharf eingeritzten Keilschriftbuchstaben des Tonprismas zu werfen. Die Tonprismen waren \u201eGrundstein-Dokumente\u201c, die den G\u00f6ttern und der Nachwelt die Taten der K\u00f6nige erz\u00e4hlen sollten. Durch die Aufzeichnung der Texte im Ton, das dann gebrannt wurde, erreichte man eine sehr hohe Haltbarkeit. Archiviert man heute Daten auf einer Festplatte, muss man damit rechnen, dass diese nach einer Spanne von \u00fcber 30 Jahren nicht mehr zu lesen sind. Die Assyrer waren hier sehr innovativ: Ihre Texte auf Tonprismen sind auch nach 2800 Jahren noch gut lesbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Taylor-Prisma berichtet von dem bereits oben erw\u00e4hnten Feldzug Sanheribs gegen das K\u00f6nigreich Juda im Jahr 701 v. Chr. W\u00e4hrend es den Assyrern gelang, Lachisch und weitere j\u00fcdische St\u00e4dte zu zerst\u00f6ren, konnten sie Jerusalem nicht erobern. K\u00f6nig Hiskia hatte um die Errettung der Stadt gebetet (2 K\u00f6n 19,1ff) und daraufhin durch den Propheten Jesaja die Zusage Gottes erhalten, dass die Stadt errettet werden w\u00fcrde: \u201eDarum spricht der Herr \u00fcber den K\u00f6nig von Assyrien: Er soll nicht in diese Stadt kommen und keinen Pfeil hineinschie\u00dfen und mit keinem Schild davorkommen und soll keinen Wall gegen sie aufsch\u00fctten, sondern er soll den Weg wieder zur\u00fcckziehen, den er gekommen ist, und soll in diese Stadt nicht kommen; der Herr sagt es\u201c (2 K\u00f6n 19,32-33). Daraufhin schlug der Engel des Herrn 185.000 Mann im Lager der Assyrer, worauf diese von Jerusalem abzogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Tonprisma vermerkt die erfolgreiche Eroberung von 46 j\u00fcdischen St\u00e4dten, gibt aber indirekt zu, dass es nicht gelungen war, die Hauptstadt des K\u00f6nigreichs zu erobern:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eUnd Hiskia vom Lande Juda, der sich meinem Joch nicht gebeugt hatte, 46 seiner festen St\u00e4dte, mit Mauerm versehene, und die kleinen St\u00e4dte in ihrer Umgebung, ohne Zahl, durch Niedertreten mit Bohlenbahnen und durch Ansturm mit Belagerungsmaschinen, durch den Kampf der Fu\u00dftruppen, durch Einbruchsstellen, Breschen und Mauerbrecher, belagerte und eroberte ich sie. 200.150 Leute, jung und alt, m\u00e4nnlich und weiblich, Rosse, Maultiere, Esel, Kamele, Rinder und Kleinvieh ohne Zahl f\u00fchrte ich von ihnen heraus und rechnete sie als Beute. Ihn selbst, wie ein K\u00e4figvogel, inmitten der Stadt Jerusalem, der Stadt seines K\u00f6nigtums, schlo\u00df ich ein.&#8220;<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><strong>[4]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ohne es zu beabsichtigen, legt das Taylor-Prisma also Zeugnis ab, dass Gott das Gebet Hiskias erh\u00f6rt hatte. Der Gott Israels hatte die Hauptstadt Judas vor der Eroberung durch die Assyrer bewahrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die babylonische Chronik<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-13736\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Babylonische-Chronik-Britisches-Museum.jpg\" alt=\"Babylonische Chronik (Britisches Museum)\" width=\"128\" height=\"191\" srcset=\"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Babylonische-Chronik-Britisches-Museum.jpg 225w, https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Babylonische-Chronik-Britisches-Museum-201x300.jpg 201w\" sizes=\"(max-width: 128px) 100vw, 128px\" \/>Im selben Ausstellungsraum befinden sich weitere Tontafelfragmente. Eine von ihnen ist die Babylonische Chronik, die \u00fcber wesentliche Ereignisse zwischen 605 und 594 v. Chr. berichtet. Unter anderem ist darauf \u00fcber Nebukadnezar zu lesen: \u201eEr belagerte die Hauptstadt Judas und am zweiten Tag des Monats Adar nahm er die Stadt ein und setzte den K\u00f6nig gefangen. Er setzte einen K\u00f6nig seiner Wahl ein und empfing hohe Tribute, die er nach Babylon sandte.\u201c Dieser Keilschrifttext bietet die babylonische Version der in 2 K\u00f6nige 24 geschilderten Ereignisse. Dort lesen wir ganz analog dazu, dass Nebukadnezar Jerusalem eroberte, K\u00f6nig Jojachin gefangennahm, nach Babel verschleppte und K\u00f6nig Zedekia als Vasallenk\u00f6nig einsetzte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Nabonidus-Zylinder<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-13737\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Nabonidus_cylinder_sippar_bm1-gemeinfrei-Kopie.jpg\" alt=\"Nabonidus_cylinder_sippar_bm1 (gemeinfrei) - Kopie\" width=\"293\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Nabonidus_cylinder_sippar_bm1-gemeinfrei-Kopie.jpg 800w, https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Nabonidus_cylinder_sippar_bm1-gemeinfrei-Kopie-300x189.jpg 300w, https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Nabonidus_cylinder_sippar_bm1-gemeinfrei-Kopie-768x485.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 293px) 100vw, 293px\" \/>Im f\u00fcnften Kapitel des Buches Daniel wird uns mit dem Gastmahl Belsazars der letzte Tag des babylonischen Weltreiches geschildert. Das Mene-Tekel an der Wand k\u00fcndigte den Untergang Babylons und die Eroberung durch die Meder und Perser an (Dan 5,25-29). Im letzten Satz hei\u00dft es dann: \u201eAber in derselben Nacht wurde Belsazar, der K\u00f6nig der Chald\u00e4er, get\u00f6tet.&#8220; Da der letzte K\u00f6nig Babylons Nabonidus war, galt Belsazar lange Zeit als fiktive Person, die der Imagination Daniels entsprungen war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Nabonidus-Zylinder, der im 19. Jhdt. in den Fundamenten des Zikkurats (gestufter Tempelturm) in Ur entdeckt worden war, befindet sich ein Gebetstext. Nabonidus betet darin um Bewahrung vor S\u00fcnde und um Gesundheit f\u00fcr sich und \u201eBelsazar, seinen erstgeborenen Sohn, den Nachkommen seines Herzens\u201c. Nach diesem Fund mussten nun auch Bibelkritiker zugeben, dass der Belsazar Daniels keine Fiktion, sondern eine reale Person war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem Daniel das \u201eMene-Tekel\u201c gedeutet hatte, befahl Belsazar, ihn zum Dritten im K\u00f6nigreich zu machen (Dan 5,29). Durch den Nabonidus-Zylinder wurde auch der historische Hintergrund dieses Befehls erhellt: Nabonidus, der sich f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Zeitraum in Arabien aufhielt, war der Erste im K\u00f6nigreich. Sein Sohn Belsazar war als K\u00f6nigssohn und Statthalter in Babylon der Zweite. Daniel wurde folglich zum Dritten im K\u00f6nigreich ernannt.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Kyrus-Zylinder<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-13739\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Kyros-Zylinder-Wikimedia-Mike-Peel-Kopie.jpg\" alt=\"Kyros-Zylinder (Wikimedia, Mike Peel) - Kopie\" width=\"267\" height=\"178\" srcset=\"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Kyros-Zylinder-Wikimedia-Mike-Peel-Kopie.jpg 800w, https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Kyros-Zylinder-Wikimedia-Mike-Peel-Kopie-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Kyros-Zylinder-Wikimedia-Mike-Peel-Kopie-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 267px) 100vw, 267px\" \/>Bereits um 700 v. Chr. sagte der Prophet Jesaja das Auftreten des sp\u00e4teren K\u00f6nig Kyrus voraus. Jesaja prophezeite, dass Kyrus V\u00f6lker unterwerfen und K\u00f6nigen das Schwert abg\u00fcrten werde (Jes 45,1). Diese Prophetie erf\u00fcllte sich, als es den medopersischen Truppen unter der F\u00fchrung des Kyrus gelang, im Jahr 539 v. Chr. Babylon mit einer List zu erobern und das babylonische Weltreich zu unterwerfen. 170 Jahre vor diesen Ereignissen prophezeite der Prophet Jesaja au\u00dferdem, dass der persische Kyrus, der zu diesem Zeitpunkt nicht einmal geboren war, einen Befehl zum Wiederaufbau Jerusalems geben werde: \u201eDer zu Kyrus sagt: Mein Hirte! Er soll all meinen Willen vollenden und sagen zu Jerusalem: Werde wieder gebaut! und zum Tempel: Werde gegr\u00fcndet!\u201c (Jes 44,28)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Buch Esra ist das Edikt des Kyrus, mit dem er Gottes Auftrag und die Prophetie des Jesaja erf\u00fcllt, nachzulesen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIm ersten Jahr des Kyrus, des K\u00f6nigs von Persien, erweckte der HERR &#8211; damit erf\u00fcllt w\u00fcrde das Wort des HERRN, das durch den Mund Jeremias gesprochen war &#8211; den Geist des Kyrus, des K\u00f6nigs von Persien, dass er in seinem ganzen K\u00f6nigreich m\u00fcndlich und auch schriftlich verk\u00fcnden lie\u00df: So spricht Kyrus, der K\u00f6nig von Persien: Der HERR, der Gott des Himmels, hat mir alle K\u00f6nigreiche der Erde gegeben, und er hat mir befohlen, ihm ein Haus zu Jerusalem in Juda zu bauen. Wer nun unter euch von seinem Volk ist, mit dem sei sein Gott, und er ziehe hinauf nach Jerusalem in Juda und baue das Haus des HERRN, des Gottes Israels; das ist der Gott, der zu Jerusalem ist\u201c. (Esra 1,1-3)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Edikt des Kyrus erf\u00fcllte sich das Wort Gottes, wie es Esra auch mit Bezug auf den Propheten Jeremia, der das Ende des babylonischen Exils nach 70 Jahren vorhergesagt hatte, vermerkte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Kyros-Zylinder im Britischen Museum bietet zwar keine Abschrift dieses Ediktes, das im oben genannten Wortlaut wohl vor allem auf Schriftrollen verbreitet worden war (vgl. dazu Esra 6,2), es best\u00e4tigt aber die im Vergleich zur babylonischen Herrschaft entgegengesetzte Religionspolitik des Persers.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Der Herr (Kyros), der die wandelnden Toten aus ihrer Not befreite und ihnen Gutes antat, so huldigten sie (das Volk) ihm und verehrten seinen Namen. Ich bin Kyros &#8211; der K\u00f6nig des Weltreichs, der gro\u00dfe und m\u00e4chtige K\u00f6nig, der K\u00f6nig von Babylonien, der K\u00f6nig von Sumer und Akkad, der K\u00f6nig der vier Weltsektoren, Sohn des\u00a0Kambyses, des gro\u00dfen K\u00f6nigs von\u00a0Anschan, Enkel des Kyros I, Nachkomme des\u00a0Teispes\u00a0&#8211; dessen Regierung Bel und Nabu\u00a0liebgewannen. Die (jenseits des\u00a0Tigris) wohnenden G\u00f6tter brachte ich zur\u00fcck. Alle ihre Leute versammelte ich und brachte sie zur\u00fcck zu ihren Wohnorten. Und die G\u00f6tter von Sumer und Akkad, die Nabonid zum Zorn der G\u00f6tter nach Babylon brachte, lie\u00df ich auf Befehl Marduks in ihren Heiligt\u00fcmern einen Wohnsitz der Herzensfreude beziehen, m\u00f6gen diese G\u00f6tter, die ich in ihre St\u00e4dte zur\u00fcckbrachte, Tag f\u00fcr Tag vor Bel und Nabu die Verl\u00e4ngerung meiner Lebenszeit bef\u00fcrworten.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend Nebukadnezar die Juden nach Babel deportierte, den Jerusalemer Tempel zerst\u00f6rte und die Tempelger\u00e4te nach Babylon brachte, lie\u00df Kyrus \u201edie wandelnden Toten aus ihrer Not befreien\u201c und \u201etat ihnen Gutes\u201c. Ausdr\u00fccklich hei\u00dft es, dass er die \u201ejenseits des Tigris wohnenden G\u00f6tter zur\u00fcckbrachte\u201c. Auch \u201ealle ihre Leute versammelte ich und brachte sie zur\u00fcck zu ihren Wohnorten\u201c. Auch wenn der Gott Israels und das Volk der Juden nicht ausdr\u00fccklich genannt werden, decken sich diese Aussagen mit dem in der Bibel \u00fcberlieferten Dekret zur R\u00fcckkehr der Juden nach Jerusalem und dem Wiederaufbau der Stadt und des Tempels.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz dieser offensichtlichen Parallelen zum Inhalt des Kyrus-Zylinder bestreiten historisch-kritische Theologen vehement den Wahrheitsgehalt der beiden in der Bibel \u00fcberlieferten Kyrus-Edikte und nat\u00fcrlich auch den Zusammenhang zwischen den Prophetien des Jesajas und ihrer in Esra und Nehemia \u00fcberlieferten Erf\u00fcllung. Weil es Prophetie angeblich nicht geben kann, k\u00f6nne es sich hier nur um nachtr\u00e4glich bearbeitete und theologisch ausgeschm\u00fcckte Texte handeln. <a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Kyrus-Zylinder gilt \u00fcbrigens als \u201eerste Menschenrechtscharta\u201c. Eine Replik des Kyrus-Zylinders befindet sich im UNO-Geb\u00e4ude in New York.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An dieser Stelle endete unser Rundgang durch das Britische Museum. Aus den 70.000 Objekten, die man in dieser Schatzkiste der Kulturgeschichte besichtigen kann, haben wir uns solche herausgesucht, die einen Bezug zur Bibel hatten. Die arch\u00e4ologischen Funde best\u00e4tigten direkt oder indirekt die Historizit\u00e4t von Personen oder Begebenheiten, die in der Bibel genannt oder beschrieben werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Bibel geht es nicht um Fiktion, sondern um Fakten. Sie legt verl\u00e4sslich Zeugnis ab von Gottes Reden und Handeln in dieser Welt. Vor allem legt sie Zeugnis von Jesus Christus, von dem es im Lied hei\u00dft:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er ist das Zentrum der Geschichte,<br \/>\ner ist der Anker in der Zeit.<br \/>\nEr ist der Ursprung allen Lebens<br \/>\nund unser Ziel in Ewigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Uns hat es Freude gemacht, die alten Steine zu besichtigen und in ihnen eine Best\u00e4tigung f\u00fcr die Wahrheit und Glaubw\u00fcrdigkeit der Heiligen Schrift zu finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Johann Hesse, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Gemeindehilfsbundes im Juli 2016<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Empfohlene Literatur:<\/em><\/strong><em> Brian Edwards, Clive Anderson, Through the British Museum with the Bible, Day One Publications, Leominster 2004<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Empfohlene Internetseiten: <\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.britishmuseum.org\"><em>www.britishmuseum.org<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.theologische-links.de\/downloads\/menue_biblische_archaeologie.html\"><em>www.theologische-links.de<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Bildnachweis: <\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>The British Museum: Wikimedia, Bildautor Steff<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der Stein von Rosetta: Wikimedia, gemeinfrei<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der schwarze Obelisk: Wikimedia, gemeinfrei<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Lachisch-Reliefs: Wikimedia, Bildautor Mike Peel<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Das Taylor-Prisma: Wikimedia, gemeinfrei<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Babylonische Chronik: The British Museum, Clay tablet; New Babylonian. Chronicle for years 605-594 BC, 1896,0409.51, AN432539001, Copyright geregelt unter: Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der Nabonidus-Zylinder: Wikimedia, gemeinfrei<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der Kyros-Zylinder, Wikimedia, Bildautor Mike Peel<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">___________________________<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1] <\/a>http:\/\/www.theologische-links.de\/downloads\/archaeologie\/schwarzer_obelisk_nimrud.html<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Brian Edwards, Clive Anderson, Through the British Museum with the Bible, Day One Publications, Leominster 2004, S. 34.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Through the British Museum with the Bible, S. 36.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> http:\/\/www.theologische-links.de\/downloads\/archaeologie\/taylor_prisma_ninive.html<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Through the British Museum with the Bible, S. 68.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Siehe dazu als Kostprobe: https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kyros-Zylinder\/Der Kyros Zylinder im AT<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Lehrb\u00fcchern oder auf den Arbeitsbl\u00e4ttern f\u00fcr den evangelischen Religionsunterricht in der Schule unserer Kinder ist immer wieder zu lesen, dass die Bibel Mythen und Legenden enthalte. 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Die Autoren der Bibel wollten demnach keine historischen Ereignisse, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13722"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13722"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13722\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13761,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13722\/revisions\/13761"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13722"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13722"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13722"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}