{"id":13527,"date":"2016-05-25T09:30:17","date_gmt":"2016-05-25T07:30:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13527"},"modified":"2016-05-25T09:32:52","modified_gmt":"2016-05-25T07:32:52","slug":"pressemeldung-open-doors-haelt-trotz-kritischem-f-a-s-artikel-an-ergebnissen-der-erhebung-fest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13527","title":{"rendered":"Pressemeldung:\u00a0Open Doors h\u00e4lt trotz kritischem F.A.S. Artikel an Ergebnissen der Erhebung fest"},"content":{"rendered":"<p class=\"tradeGothic\" style=\"text-align: justify;\">[Kelkheim &#8211; 23. Mai 2016] Am 9. Mai lud Open Doors gemeinsam mit dem Zentralrat der Orientalischen Christen (ZOCD), der Internationalen Gesellschaft f\u00fcr Menschenrechte (IGFM), der Aktion f\u00fcr verfolgte Christen (AVC), Kirche in Not (Weltweites Hilfswerk P\u00e4pstlichen Rechts) sowie Pfarrer Dr. Gottfried Martens von der Selbst\u00e4ndigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) Berlin-Steglitz und auch zwei Betroffenen zu einer Pressekonferenz in Berlin ein. Dabei wurden die Ergebnisse einer Erhebung von Open Doors mit dem Titel &#8222;Religi\u00f6s motivierte \u00dcbergriffe gegen christliche Fl\u00fcchtlinge in Deutschland&#8220; vorgestellt.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Erhebung dokumentiert anhand detaillierter Frageb\u00f6gen die Erfahrungen von 231 christlichen Fl\u00fcchtlingen in deutschen Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnften. Darin berichten sie von gewaltsamen Angriffen, Drohungen und Diskriminierungen, die demzufolge geh\u00e4uft auftreten. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) hat sich in ihrer Printversion vom 22.05. umfangreich und mit deutlicher Kritik zur Erhebung von Open Doors ge\u00e4u\u00dfert. Sie titelt auf Seite 1: &#8222;Unseri\u00f6se Studie &#8211; Zweifel an &#8222;Christenverfolgung in Fl\u00fcchtlingsheimen&#8220; und verweist auf einen umfangreichen Bericht auf Seite 4.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Deutschlandweite Erhebung wird in Frage gestellt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die F.A.S. schreibt, die Erhebung von Open Doors sei eine &#8222;Behauptung, der die Belege fehlen&#8220;. Sie bezweifelt, dass die Erhebung deutschlandweit durchgef\u00fchrt wurde und f\u00fchrt dazu aus [Zitat F.A.S.]: &#8222;Das christliche Hilfswerk \u201aOpen Doors&#8216; hatte vor zwei Wochen die Erhebung \u00fcber \u201aReligi\u00f6s motivierte \u00dcbergriffe gegen christliche Fl\u00fcchtlinge in Deutschland&#8216; ver\u00f6ffentlicht und von fl\u00e4chendeckenden F\u00e4llen von Gewalt und Drangsalierung gegen\u00fcber Christen in den Unterk\u00fcnften berichtet. Nun best\u00e4tigte die Organisation auf Anfrage der F.A.S., dass fast zwei Drittel der in der Erhebung aufgef\u00fchrten mutma\u00dflichen Opfer aus einer einzigen Gemeinde in Berlin stammten. In der Publikation hei\u00dft es aber: \u201aDie Erhebung fand deutschlandweit statt.'&#8220; [Zitat Ende]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit erweckt die F.A.S. den Eindruck, sie habe hier einen besonderen Schwachpunkt der Erhebung aufgedeckt. Open Doors stellt dazu fest, dass in der Erhebung an keiner Stelle von &#8222;fl\u00e4chendeckenden F\u00e4llen von Gewalt und Drangsalierung gegen\u00fcber Christen&#8220; die Rede ist, sondern von &#8222;geh\u00e4uftem Auftreten&#8220; (Seite 6).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf Seite 11 der Erhebung hei\u00dft es weiter: &#8222;Die regional sehr unterschiedlichen R\u00fccklaufzahlen der Frageb\u00f6gen lassen keine R\u00fcckschl\u00fcsse \u00fcber das Ausma\u00df der \u00dcbergriffe pro Bundesland zu. Vielmehr waren sie von dem Engagement und der Erreichbarkeit der Bezugspersonen abh\u00e4ngig, die sich in dem Berichtszeitraum an der Befragung beteiligt haben. Hinzu kommt, dass Open Doors nur wenige Wochen zur Verf\u00fcgung standen, um einen m\u00f6glichst gro\u00dfen und vertrauensw\u00fcrdigen Personenkreis zu erreichen und zu mobilisieren, an dieser Erhebung teilzunehmen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die von der F.A.S. monierte Besonderheit, dass \u00fcber die H\u00e4lfte der Befragten aus Berlin stammt, ist f\u00fcr die Aussagekraft der Erhebung von wenig Belang und wurde dort bereits klar kommuniziert (s. Seite 11): &#8222;49% der Befragten (114 Personen) wohnten zum Zeitpunkt der Befragung noch in einer Erstunterkunft in einem der Bundesl\u00e4nder Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen oder Sachsen-Anhalt, wobei Berlin mit insgesamt 124 Personen etwas \u00fcber die H\u00e4lfte der Befragten stellt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erhebung wurde bei der Pressekonferenz am 9. Mai an alle Journalisten verteilt und ist seitdem frei einsehbar unter <a title=\"50 Christenverfolgung in Deutschland\" href=\"https:\/\/www.opendoors.de\/verfolgung\/christenverfolgung_heute\/christenverfolgung_in_deutschland\/\">www.opendoors.de\/erhebung_fluechtlinge<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>F.A.S.: Belege aus Gro\u00dfkirchen fehlen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im F.A.S. Artikel hei\u00dft es: &#8222;Trotz mehrfacher Nachfrage ist die Organisation (\u2026) nicht in der Lage, auch nur einen Pfarrer aus dem Bereich der gro\u00dfen Landeskirchen zu benennen, der an einem Fragebogen mitgewirkt hat.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Entgegen der Aussage der F.A.S. gab es R\u00fcckl\u00e4ufe ausgef\u00fcllter Frageb\u00f6gen, auch von Pfarrern aus der Landeskirche. Der Redakteur der F.A.S. hatte jedoch ausdr\u00fccklich nach Frageb\u00f6gen aus Hessen und Niedersachsen gefragt. Dementsprechende Berichte lagen nicht vor und waren innerhalb einer Woche nicht zu erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass aber durchaus auch die Landeskirchen von \u00dcbergriffen gegen christliche Fl\u00fcchtlinge berichten, konnte man bereits verschiedentlich der Presse entnehmen. So formulierte ein EKD-Sprecher gegen\u00fcber dem Evangelischen Pressedienst (epd), der Rat der EKD habe bereits zu Jahresbeginn seine Besorgnis \u00fcber Gewalt gegen Christen zum Ausdruck gebracht. Auch auf der letzten katholischen Bischofskonferenz wurde \u00fcber eine aktuelle Umfrage zur Situation von christlichen Fl\u00fcchtlingen in den deutschen Bist\u00fcmern gesprochen: Diese Erhebung &#8222;legt die Einsch\u00e4tzung nahe, dass Einsch\u00fcchterung und Diskriminierung (bis hin zu Gewalt) gegen\u00fcber christlichen Bewohnern von Fl\u00fcchtlingseinrichtungen kein gel\u00e4ufiges, wohl aber ein immer wieder auftretendes Problem sind, das ernst genommen werden muss&#8220; (kath.net.news).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kein einziger Fall in einer kirchlich betriebenen Fl\u00fcchtlingsunterkunft?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der\u00a0 F.A.S Redakteur zieht das Fazit: &#8222;Auf Nachfrage war es Open Doors nicht m\u00f6glich, einen einzigen Fall in einem kirchlich betriebenen Heim zu nennen&#8220;. Markus Rode hatte dem F.A.S. Redakteur jedoch angeboten, eine Verbindung zu einem Fl\u00fcchtlingsheim unter kirchlicher Tr\u00e4gerschaft herzustellen, in dem es mehrere Betroffene gegeben hat, allerdings nicht in den vom F.A.S. Redakteur gew\u00fcnschten Bundesl\u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem Artikel der F.A.S. war zu lesen: &#8222;Rode sagte, er k\u00f6nne 500 F\u00e4lle von religi\u00f6s motivierter Gewalt in kirchlich betriebenen Heimen nennen.&#8220; Diesem angeblichen Zitat widerspricht Rode gegen\u00fcber dem Redakteur der F.A.S vehement, da die Erhebung dann nicht 231, sondern weit \u00fcber 500 dokumentierte \u00dcbergriffe h\u00e4tte enthalten m\u00fcssen. Der zust\u00e4ndige Redakteur veranlasste daraufhin zumindest die L\u00f6schung dieser Aussage in der Onlineversion der F.A.S.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Open Doors ist\u00a0nicht entscheidend, ob die \u00dcbergriffe auf christliche Fl\u00fcchtlinge und andere religi\u00f6se Minderheiten in Heimen mit kirchlicher oder s\u00e4kularer Tr\u00e4gerschaft stattfinden, auch nicht, ob mehr in Berlin als in Bayern oder Niedersachsen. Dagegen ist es Open Doors \u00e4u\u00dferst wichtig, dass die von religi\u00f6s motivierten Angriffen Betroffenen endlich eine Stimme erhalten und aus dem Klima der Angst befreit und gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8222;Begr\u00fcndete Zweifel an Glaubw\u00fcrdigkeit der Fl\u00fcchtlinge&#8220;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die F.A.S. stellt die Glaubw\u00fcrdigkeit der Fl\u00fcchtlinge in Frage, indem sie einen Fall aus der Gemeinde des Berliner Pfarrers Dr. Gottfried Martens aufgreift. Mehrere dieser F\u00e4lle von Pfarrer Martens wurden bereits von Medien durch Gespr\u00e4che mit den Betroffenen recherchiert und als glaubw\u00fcrdig eingesch\u00e4tzt. Die F.A.S. greift den in der Erhebung von Open Doors genannten Fall eines christlichen Ehepaars aus Afghanistan (Konvertiten) auf, das aufgrund massiver Drangsalierung in seiner Unterkunft in die Kirche von Pfarrer Martens geflohen war. In diesem Zusammenhang kommt auch ein Vertreter der Betreibergesellschaft zu Wort. Seine Aussage, die Vorw\u00fcrfe seien &#8222;zu 100% aus der Luft gegriffen&#8220;, deckt sich exakt mit der Problematik, die bereits in der Erhebung benannt wird: Oftmals haben Heimleiter und Betreiber keinerlei Interesse daran, religi\u00f6s motivierten \u00dcbergriffen nachzugehen.\u00a0[Hinweis, 24.05.2016] Lesen Sie auch die Stellungnahme zu dem F.A.S. Artikel von\u00a0Pfarrer Dr. Martens aus Berlin.\u00a0<a class=\"action clearfix\" title=\"Pressemeldung von Pfarrer Dr. Martens zu dem F.A.S. Artikel\" href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/120652\/3335245\" target=\"_blank\"><span class=\"inner\">PRESSEMELDUNG VON PFARRER DR. MARTENS<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausgepr\u00e4gtes Interesse zeigte die F.A.S. an einem &#8222;besonders eklatanten Fall der Gewalt gegen einen Christen&#8220; in Hessen oder Niedersachsen. Einen solchen sollte Open Doors kurzfristig zug\u00e4nglich machen. Dazu wurde der Kontakt zu Pastor Michel Youssif hergestellt, der zahlreiche christliche Fl\u00fcchtlinge im Rahmen seiner arabischsprachigen Gemeinde betreut. Ein Fl\u00fcchtling aus dem nieders\u00e4chsischen Lamspringe hatte ihm berichtet, dass er wegen seiner erkl\u00e4rten Absicht, als Alevit zum christlichen Glauben zu konvertieren, bereits mehrfach von sunnitischen Muslimen und IS-Sympathisanten angegriffen worden sei. Der Pastor glaubte ihm. Eine telefonische Nachfrage der F.A.S. im Fl\u00fcchtlingsheim erbrachte, dass der christliche Fl\u00fcchtling &#8222;aggressiv&#8220; gewesen sei: &#8222;,Die Aggression ging ja von ihm selbst aus&#8216;, sagt der ASB-Sprecher. \u201aDieser Mann ist einfach sehr aggressiv.'&#8220; Dies best\u00e4tigte auch die neue Heimleiterin, eine sunnitische Muslima aus dem Sudan. Weitere Zweifel an der Glaubw\u00fcrdigkeit des Mannes habe laut F.A.S. eine Aussage von Pastor Youssif geweckt, der durch ein weiteres Gespr\u00e4ch zu der \u00dcberzeugung gekommen sei, dass der christliche Glaube des Mannes nicht Ursache des Konflikts war. Im Telefonat mit Open Doors betonte Pastor Youssif jedoch, dass er dies so nicht gesagt habe und dass ihm au\u00dferdem der zust\u00e4ndige Redakteur zugesichert habe, ihm den Artikel vor der Ver\u00f6ffentlichung vorzulegen. Dies sei jedoch nicht geschehen. Youssif sagte weiter: &#8222;Die Aussage des Fl\u00fcchtlings steht gegen die Aussage des Heimbetreibers.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das f\u00fchrt zu demselben Ergebnis wie im vorher genannten, von der F.A.S. recherchierten Fall bei Pfarrer Martens in Berlin: &#8222;Begr\u00fcndete Zweifel&#8220; an der Glaubw\u00fcrdigkeit der Betroffenen und damit auch der vorliegenden Erhebung und den Organisationen wie Open Doors und den anderen NGOs, die den Schutz christlicher Fl\u00fcchtlinge fordern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie Pastor Youssif jedoch zu berichten wusste, hatte der betroffene Fl\u00fcchtling aus Lamspringe nach dem F.A.S.-Interview gro\u00dfe Angst auf die Stra\u00dfe zu gehen. &#8222;Er hat mehrere Male bei mir angerufen und versichert, dass er die Wahrheit sage. Immer wieder sagte er auch: \u201aBitte, ich habe Angst!'&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dazu passt die traurige Beobachtung, dass kein einziger Besucher aus Pastor Youssifs Fl\u00fcchtlingsgemeinde bereit war, an der anonymen Erhebung von Open Doors teilzunehmen oder mit Medien zu sprechen &#8211; aus Angst vor den m\u00f6glichen Konsequenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem Artikel der F.A.S. hei\u00dft es zum Vorfall mit dem Fl\u00fcchtling aus Lamspringe: &#8222;Rode halte den Fl\u00fcchtling f\u00fcr glaubw\u00fcrdig. Gesprochen habe er mit ihm aber nie.&#8220; Leider wurde auch dieses Zitat tendenzi\u00f6s ver\u00e4ndert. Markus Rode hatte dem Redakteur schriftlich mitgeteilt: &#8222;Auch wenn es so auszusehen scheint, dass dieser christliche Fl\u00fcchtling nach Aussage der Heimleitung und der Mitfl\u00fcchtlinge gelogen haben soll, schlie\u00dfe ich mich diesem abschlie\u00dfenden Urteil nicht an. (\u2026) Fazit: F\u00fcr mich ist dieser Christ jedenfalls nicht per se (\u2026) als unglaubw\u00fcrdig einzustufen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Religi\u00f6se Motive?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der F.A.S. Artikel titelt &#8222;Weil sie Christen sind?&#8220; und stellt damit in Frage, dass es sich um religi\u00f6s motivierte \u00dcbergriffe handelt. Open Doors best\u00e4tigt: Die Berichte der betroffenen christlichen Fl\u00fcchtlinge lassen keinerlei Zweifel daran aufkommen, warum sie Gewalt erfahren. Die ausgef\u00fcllten Frageb\u00f6gen bed\u00fcrfen keiner weiteren Erkl\u00e4rungen, denn hier wird durch die Aussagen der Christen klar belegt, dass es sich um religi\u00f6s motivierte \u00dcbergriffe handelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die religi\u00f6sen Minderheiten brauchen Schutz<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der F.A.S. Artikel versucht, die Bem\u00fchungen von Open Doors zum Schutz religi\u00f6ser Minderheiten sowie die damit verbundene Erhebung als unseri\u00f6s darzustellen. Dennoch wird Open Doors auch in Zukunft alle bekannt werdenden Vorf\u00e4lle religi\u00f6s motivierter \u00dcbergriffe in deutschen Fl\u00fcchtlingsheimen dokumentieren und der \u00d6ffentlichkeit zur Kenntnis bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Open Doors ist durch die Vorgehensweise des F.A.S.-Redakteurs erneut bewusst geworden, wie sensibel und riskant eine Recherche f\u00fcr betroffene Fl\u00fcchtlinge sein kann, die den Mut hatten ihre Erlebnisse zu schildern und dadurch am Ende mit noch gr\u00f6\u00dferen Problemen konfrontiert sind. Deshalb ist es umso wichtiger, endlich die Forderungen, die Open Doors gemeinsam mit den o.g. NGOs sowie dem Zentralrat der Orientalischen Christen in Deutschland gestellt hat, umzusetzen, um den Betroffenen christlichen Fl\u00fcchtlingen sowie anderen religi\u00f6s verfolgten Minderheiten die Religionsfreiheit und den Schutz zu gew\u00e4hren, der ihnen in einem Land wie Deutschland zusteht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.opendoors.de\">www.opendoors.de<\/a> (23.5.2016)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[Kelkheim &#8211; 23. Mai 2016] Am 9. 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