{"id":13485,"date":"2016-05-06T21:20:43","date_gmt":"2016-05-06T19:20:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13485"},"modified":"2016-05-07T05:59:30","modified_gmt":"2016-05-07T03:59:30","slug":"predigt-der-sieg-in-jesus-christus-1-joh-51-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13485","title":{"rendered":"Predigt: Der Sieg in Jesus Christus (1 Joh 5,1-5)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">In dem Werbespot \u201eDas letzte Spiel\u201c des Sportartikelherstellers Nike m\u00fcssen die besten Fu\u00dfballer der Welt gegen eine Fu\u00dfballmannschaft aus unbesiegbaren Klonen antreten. Die Klone sind die Erfindung eines b\u00f6sen und skrupellosen Fu\u00dfballmanagers. Der Kampf gegen die schwarz gekleideten Maschinenspieler ist eigentlich aus menschlicher Sicht und f\u00fcr die menschlichen Fu\u00dfballer aussichtslos. Doch unter dem Motto \u201eRiskier alles\u201c treten die Fu\u00dfballer gegen die Maschinen an und gewinnen. Nat\u00fcrlich tragen sie dabei Fu\u00dfballschuhe von Nike. Die Nike-Fu\u00dfballer konnten die b\u00f6se und dunkle \u00dcbermacht der Klone \u00fcberwinden. Im \u201eletzten Spiel\u201c tragen sie schlie\u00dflich den Sieg davon. Auch wir Christen stehen in einem Kampf, den wir eigentlich nicht gewinnen k\u00f6nnen und tragen am Ende dennoch den Sieg davon. Johannes schreibt von diesem Sieg in seinem ersten Brief:<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eWer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist. Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was von Gott geboren ist, \u00fcberwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt \u00fcberwunden hat. Wer ist es aber, der die Welt \u00fcberwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?\u201c (1 Joh 5,1-5)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Sieg, der die Welt \u00fcberwindet.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sportmarke Nike hat ihren Namen von dem griechischen Wort f\u00fcr Sieg: <em>nik\u00e4<\/em>. Das griechische Verb <em>nikao<\/em> bedeutet siegen. Unser Abschnitt aus dem 1. Johannesbrief verwendet das Substantiv und das Verb gleich vier Mal in den Versen 4 und 5:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">a.) \u201eDenn alles, was von Gott geboren ist, \u00fcberwindet (<em>nika<\/em>) die Welt\u201c (Vers 4)<br \/>\nb.) \u201eUnser Glaube ist der Sieg (<em>nik\u00e4<\/em>), der die Welt \u00fcberwunden (<em>nik\u00e4sasa<\/em>) hat.\u201c (Vers 4)<br \/>\nc.) \u201eWer ist es aber, der die Welt \u00fcberwindet (<em>nikon<\/em>), wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist.\u201c (Vers 5).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Kampf, den wir nicht gewinnen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wir stehen in einem Kampf, den wir eigentlich nicht gewinnen k\u00f6nnen. Paulus schreibt: \u201eWir haben nicht mit Fleisch und Blut zu k\u00e4mpfen, sondern mit M\u00e4chtigen und Gewaltigen, n\u00e4mlich mit den Herren der Welt, die in dieser Welt herrschen, mit den b\u00f6sen Geistern unter dem Himmel\u201c (Eph 6,12). Unsere Gegner sind keine Fu\u00dfballklone, sondern M\u00e4chte der Finsternis. Es sind M\u00e4chte, denen wir nichts entgegensetzen k\u00f6nnen. Johannes nennt diese M\u00e4chte in seinem Brief:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">a.) <strong><em>Die Welt:<\/em><\/strong> Das ist hier Satans weltweites System der T\u00e4uschung und Bosheit (5,4). Auf Grund ihrer Rebellion gegen Gott ist die Welt der Verg\u00e4nglichkeit, dem Tod und dem Zorn Gottes unterworfen: \u201eDiese Welt vergeht mit ihrer Lust\u201c (1 Joh 2,15ff).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">b.) <strong><em>Der Teufel<\/em><\/strong>: Johannes nennt ihn den, der von Anfang an s\u00fcndigt (1 Joh 3,8), er ist der B\u00f6se (1 Joh 2,13), der Antichrist (1 Joh 2,18). Von ihm gehen die \u201edie L\u00fcgner\u201c, \u201edie Antichristen\u201c sowie die \u201efalschen Propheten\u201c aus, um die Menschheit zu verf\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">c.) <strong><em>Die S\u00fcnde<\/em><\/strong>: Alles Denken, Reden, Tun und Unterlassen des Menschen, dass sich gegen Gottes gute Ordnungen richtet. Johannes benennt u. a. \u201edie Fleischeslust, die Augenlust und den Hochmut\u201c oder auch den Hass auf den Bruder im Gegensatz zur Liebe. Der Mensch muss und kann sich durch Jesus von der S\u00fcnde reinigen lassen (1 Joh 1,9).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir Menschen sind den M\u00e4chten dieser Welt ausgeliefert. Wir k\u00f6nnen diesen M\u00e4chten aus eigener Kraft nicht wirksam entgegentreten. Doch wie k\u00f6nnen wir dann im Kampf gegen die M\u00e4chte der Finsternis, gegen die S\u00fcnde, den Teufel, den Tod und die H\u00f6lle bestehen und dennoch den Sieg davontragen? Johannes gibt uns die Antwort: \u201eUnser Glaube ist der Sieg, der die Welt \u00fcberwunden hat\u201c. Wir wollen nun in drei Punkten durchbuchstabieren, wie wir diesen Sieg im Glauben erringen k\u00f6nnen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.\u00a0 Wir siegen, wenn wir von Gott geboren sind.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.1\u00a0 Ein aussichtsloser Kampf<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">K\u00f6nnen wir den Kampf gegen die S\u00fcnde gewinnen? Gegen den Tod? Gegen ein fein gesponnenes weltumspannendes Netz von L\u00fcgen? gegen D\u00e4monen oder den Teufel? Gegen die H\u00f6lle oder den ewigen Tod? K\u00f6nnen wir diesen Kampf gewinnen? Ich komme aus einem kleinen Dorf in der N\u00e4he von Verden. H\u00f6nisch hei\u00dft dieser Ort. Dieses Nest hat einen Fu\u00dfballverein. Nehmen wir einmal an, die Altherrenmannschaft des TSV H\u00f6nisch muss gegen die Fu\u00dfballer des FC Bayern M\u00fcnchen antreten. Sie haben nat\u00fcrlich keine Chance. So ist es, wenn wir gegen den Tod, den Teufel und alle Finsternism\u00e4chte antreten m\u00fcssen. Wir haben keine Chance. Es ist ein aussichtsloser Kampf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.2\u00a0 Eine Neugeburt durch Gott<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Gegner ist nicht aus Fleisch und Blut. Er k\u00e4mpft also in einer ganz anderen Liga. Ihm stehen Waffen zur Verf\u00fcgung, auf die wir nicht zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Um diesen Kampf gewinnen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir also in eine ganz andere Liga aufsteigen. Wir m\u00fcssen ganz neue Menschen oder Wesen werden. Die Bibel spricht davon, dass der nat\u00fcrliche Mensch eine geistliche Geburt erleben muss. Er muss \u201eneu geboren\u201c oder \u201evon oben her\u201c geboren werden: \u201eDenn alles, was von Gott geboren ist, \u00fcberwindet (besiegt) die Welt\u201c (1 Joh 5,4). Erst wenn wir eine Neugeburt oder Wiedergeburt erlebt haben, k\u00f6nnen wir siegen. Johannes verr\u00e4t uns im ersten Kapitel des Johannesevangeliums auch, wie das geht:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWieviele ihn (Jesus) aber aufnahmen, denen gab er Macht Gottes, Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.\u201c (Joh 1,12)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer Jesus aufnimmt und an ihn glaubt, der wird ein Kind Gottes. Wir sind von Natur aus zwar Gesch\u00f6pfe Gottes, aber nicht Kinder Gottes. Darum m\u00fcssen wir neu und von Gott geboren werden. Wer neu geboren ist, der besiegt und \u00fcberwindet die Welt. In der Verbindung mit Jesus Christus \u00fcberwindet er die S\u00fcnde, H\u00f6lle, Tod und Teufel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.3\u00a0 Ein Fl\u00fcchtling aus dem Irak<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor einigen Monaten haben wir einen Fl\u00fcchtling aus dem Irak kennengelernt. Er stammt aus einer muslimischen Familie und lebte in einem v\u00f6llig muslimischen Umfeld. Vor zwei Jahren litt er unter sehr unruhigen N\u00e4chten, weil er in seinen Tr\u00e4umen von d\u00e4monischen Wesen angegriffen wurde. In einem Traum h\u00f6rte er ein Klopfen. Eine Stimme sagte zu ihm, dass er zur T\u00fcr gehen solle und die T\u00fcr \u00f6ffnen solle. Es sei Jesus, der an der T\u00fcr klopft. Dieser Traum wiederholte sich. Er besuchte dann einen Freund, der Christ ist. Dieser riet ihm, in der Bibel zu lesen. Er besorgte sich eine Bibel und begann darin zu lesen. Schlagartig konnte er ruhig schlafen, die d\u00e4monischen Angriffe h\u00f6rten auf. Er nahm Christus in sein Leben auf. Mit seiner Hinwendung zu Christus begannen Ausgrenzung und Diskriminierung. Er erlitt Verfolgung und musste fliehen. Gott schenkte ihm durch Jesus Christus den Sieg \u00fcber die M\u00e4chte der Finsternis und auch \u00fcber das religi\u00f6se System, das ihn durch Verf\u00fchrung und L\u00fcge get\u00e4uscht hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.4\u00a0 Gottes Kinder sind unbesiegbar.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Gottes Kinder spielen wir in einer ganz anderen Liga. Jetzt k\u00e4mpft n\u00e4mlich Gott f\u00fcr uns! Paulus schreibt an die R\u00f6mer: \u201eIst Gott f\u00fcr uns, wer kann gegen uns sein?\u201c Und etwas sp\u00e4ter: \u201eAber in dem allen \u00fcberwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat\u201c (R\u00f6m 8,31.37). Wenn Gott auf unserer Seite ist, wer will dann noch gegen uns gewinnen? Der Teufel, D\u00e4monen, der Tod, die H\u00f6lle, alle M\u00e4chte der Finsternis? Sie alle haben keine Chance, wenn Gott auf unserer Seite ist. Gott steht fest und unverbr\u00fcchlich auf der Seite seiner Kinder. Als Kinder Gottes k\u00f6nnen wir den Sieg davontragen: \u201eDenn alles, was von Gott geboren ist, \u00fcberwindet die Welt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.\u00a0 Wir siegen, wenn wir an Jesus Christus <\/strong><strong>glauben.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.1\u00a0 Wir siegen, wenn wir glauben, dass Jesus der Christus ist.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.1.1\u00a0 Der verhei\u00dfene Messias<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren.\u201c (5,1). Wir siegen, wenn wir glauben, dass Jesus der Christus ist. Was bedeutet das? Christus ist die griechische \u00dcbersetzung des hebr\u00e4ischen Maschiach (Messias) &#8211; der (mit \u00d6l) Gesalbte. Die K\u00f6nige Israels wurden Messias genannt. Und Gott hatte durch die Propheten des Alten Bundes ank\u00fcndigen lassen, dass ein solcher Messias-K\u00f6nig kommen sollte, um die Menschheit zu erl\u00f6sen. Schon unmittelbar nach dem S\u00fcndenfall finden wir die erste dieser Ank\u00fcndigungen (1 Mose 3,15). Im Verlauf der Heilsgeschichte erhielten die Patriarchen, Propheten und die K\u00f6nige Israels immer wieder diese Zusage: Ein Messias wird kommen, der die S\u00fcnde s\u00fchnen, den Tod und den Teufel besiegen und die Menschen von ewiger Verdammnis erl\u00f6sen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.1.2\u00a0 Glauben Sie das?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Glauben Sie, dass Jesus von Nazareth, der vor zweitausend Jahren lebte, der von Anbeginn der Welt angek\u00fcndigte Erl\u00f6ser der Menschheit ist? Wenn Sie das nicht glauben, dann k\u00f6nnen Sie diesen Kampf nicht gewinnen. Sie k\u00f6nnen und werden den Teufel und den Tod nicht besiegen. Ich fordere Sie darum heraus: Studieren Sie intensiv die Messias-Verhei\u00dfungen der Bibel im Alten Testament und pr\u00fcfen Sie im Neuen Testament genau nach, wie diese zur Erf\u00fcllung gekommen sind (z. B. Jes 53). Lesen Sie die Bibel und pr\u00fcfen Sie selbst und Sie werden herausfinden: Ja, Jesus ist der Christus, der verhei\u00dfene Messias. Wer das glaubt, siegt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.2\u00a0 Wir siegen, wenn wir glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir tragen den Sieg davon, wenn wir glauben, dass Jesus der Christus ist (5,1), und wenn wir glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist: \u201eWer ist es aber, der die Welt \u00fcberwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?\u201c (5,5) Warum ist das so entscheidend? Das Verh\u00e4ngnis der Menschheit ist die S\u00fcnde. Die S\u00fcnde ist die Trennung von Gott und f\u00fchrt in den ewigen Tod. Die Welt h\u00e4lt den Menschen in der S\u00fcnde, in der L\u00fcge und im Tod gefangen. Kein Mensch kann sich aus eigener Kraft aus dieser Gefangenschaft befreien. Es musste einer kommen, der st\u00e4rker ist. Einer der st\u00e4rker ist als die M\u00e4chte der Welt, aber dennoch als Mensch in diese Welt hineinkommen konnte. Gottes Sohn musste Mensch werden, um mit Gottes Macht Menschen aus der Macht des Teufels zu befreien: Johannes schreibt: \u201eDazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerst\u00f6re (1 Joh 3,8).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.3\u00a0 Jesus hat die Welt \u00fcberwunden.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus hat den Sieg \u00fcber die Welt in seinem Kreuzestod und in seiner Auferstehung errungen. Darum sagt Jesus: \u201eIn der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt \u00fcberwunden\u201c. Paulus schreibt: \u201eGott sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus\u201c (1 Kor 15,57). Christus ist der Sieger \u00fcber H\u00f6lle, Tod und Teufel. Glaube hei\u00dft: Ich vertraue seinem Sieg! Der Glaube verbindet sich mit seinem Tod und seiner Auferstehung. Das ist der Sieg \u00fcber die Welt. Darum schreibt Johannes: \u201eUnser Glaube (an Christus) ist der Sieg, der die Welt \u00fcberwunden hat.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.4\u00a0 Der Islam hat den Sohn Gottes nicht.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle anderen Weltanschauungen und Religionen retten nicht. Nehmen wir z. B. den Islam. Was sagt er \u00fcber Christus?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">a.) Der Koran lehrt, Gott habe keinen Sohn: \u201eChristus Jesus, der Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Gottes &#8230; und sagt nicht von Gott, er sei in einem drei &#8230; Er ist dar\u00fcber erhaben, einen Sohn zu haben\u201c (Sure 4, 171).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">b.) Der Koran lehrt, Gottes Sohn wurde nicht gekreuzigt: \u201eAber sie haben ihn nicht get\u00f6tet und auch nicht gekreuzigt, vielmehr erschien ihnen ein anderer \u00e4hnlich\u201c (Sure 4,157).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Koran ehrt Jesus als Gesandten Gottes, aber er leugnet, dass Jesus der Sohn Gottes ist, und dass Jesus f\u00fcr uns gekreuzigt, gestorben und auferstanden ist. Alle Religionen widersprechen dem Sieg Christi \u00fcber die S\u00fcnde am Kreuz und den Tod in der Auferstehung. Johannes schreibt dazu: \u201eWer ist ein L\u00fcgner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist. Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater\u201c. (1 Joh 2,22.23).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.5\u00a0 Wir siegen, wenn wir an den Sieger glauben.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie k\u00f6nnen wir den Kampf gewinnen? Wie k\u00f6nnen wir gegen die \u00dcbermacht der Weltm\u00e4chte, H\u00f6lle, Tod und Teufel gewinnen? Wenn wir glauben, dass Jesus der Christus ist. Wenn wir glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Dann glauben wir dem, der gesiegt hat! Und dann ist sein Sieg unser Sieg. Wir siegen, wenn wir an den Sieger glauben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.\u00a0 Wir siegen, wenn wir in der Liebe bleiben.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.1\u00a0 Kinder Gottes lieben den Vater.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e&#8230;und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist. Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.\u201c (1 Joh 4,1.2) Wenn du den liebst, der dich geboren hat (Gott), dann liebst du auch die anderen, die von ihm geboren sind (Die Kinder Gottes). Zuerst einmal sagt Johannes, dass unsere Liebe Gott gilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er hat vorher schon deutlich gemacht: Gott zu lieben k\u00f6nnen wir nicht von uns aus und aus uns heraus: \u201eDarin besteht die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Vers\u00f6hnung f\u00fcr unsere S\u00fcnden\u201c (1 Joh 4,10).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott lieben k\u00f6nnen wir nicht. Aber wenn wir uns von Gott lieben lassen, dann k\u00f6nnen wir ihn zur\u00fccklieben. Wir empfangen seine Liebe in seinem Sohn und k\u00f6nnen nun aus Dank auch ihn lieben. Diese Liebe zum Vater dr\u00fcckt sich aus in der Liebe zum Sohn, der sich f\u00fcr uns gegeben hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pr\u00fcfen wir uns selbst. Wieviel Zeit verbringe ich mit B\u00fcchern, Fernsehen, Fu\u00dfball, Internet oder Facebook? Wieviel Zeit verbringe ich mit Gott dem Vater, dem Sohn und den heiligen Geist, mit der Bibel, seinem Wort? Wieviel Zeit verbringe ich im betenden Zwiegespr\u00e4ch? In der Gemeinde? Jesus fragt uns wie damals auch Petrus: \u201eLiebst du mich?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.2\u00a0 Kinder Gottes lieben Gottes Kinder.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.2.1\u00a0 Hasst du deinen Bruder?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und ha\u00dft seinen Bruder, der ist ein L\u00fcgner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht? Und dies Gebot haben wir von ihm, da\u00df, wer Gott liebt, da\u00df der auch seinen Bruder liebe.\u201c (1 Joh 4,20-21)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie sieht es aus unter uns? Gibt es noch Streit und Groll und \u00c4rger unter den Kindern Gottes? Schau in dein Herz und pr\u00fcfe dich ganz ehrlich: Gibt es jemanden, mit dem Du noch im Streit lebst? Gibt es Glaubensgeschwister, an die du nur mit \u00c4rger denken kannst? Gibt es noch Beziehungen, die von Streit und Misstrauen zerrissen sind? Dann pr\u00fcfe dich, tue Bu\u00dfe \u00fcber dein eigenes unbu\u00dffertiges, liebloses Herz und lass dich neu mit der vergebenden Liebe Christi beschenken?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.2.2\u00a0 Sehen wir die Not der Geschwister?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWenn aber jemand dieser Welt G\u00fcter hat und sieht seinen Bruder darben und schlie\u00dft sein Herz vor ihm zu, wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm? Meine Kinder, la\u00dft uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.\u201c (1 Joh 3,17-18)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum nutzen Kirchenleiter ihr hohes Amt nicht, um sich mit Herz und Mut und schonungsloser Offenheit und unter Einsatz ihrer ganzen Kraft f\u00fcr die von der islamischen Scharia eingekerkerten, diskriminierten, entrechteten, verfolgten, ermordeten, verwitweten, verwaisten Br\u00fcder und Schwestern einsetzen. Johannes fragt: \u201eSchlie\u00dft jemand sein Herz vor ihm zu, wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber auch uns trifft diese Frage: Bedr\u00fcckt uns die Not der Br\u00fcder und Schwestern? Beten wir f\u00fcr sie? Hoffen wir f\u00fcr sie? Geben wir von unserem \u00dcberfluss? Was tun wir? Schlie\u00dfen wir unser Herz oder \u00f6ffnen wir es? Wir m\u00fcssen beten: Herr, \u00f6ffne uns die Augen, dass wir die Not der Geschwister sehen. Wir wollen nicht nur mit Worten, sondern mit Tat und Wahrheit lieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.3\u00a0 Kinder Gottes halten Gottes Gebote.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.3.1\u00a0 Ein gro\u00dfes Missverst\u00e4ndnis<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDenn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.\u201c (1 Joh 5,3) Es gibt gerade in unseren Tagen ein riesiges Missverst\u00e4ndnis. Es ist ein Missverst\u00e4ndnis \u00fcber die Liebe Gottes. Viele Menschen meinen, dass es lieblos ist, bestimmte Verhaltensweisen als S\u00fcnde zu bezeichnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So soll das begabte junge Paar, das sich so flei\u00dfig in der Jugendarbeit einbringt, daf\u00fcr nicht ermahnt werden, dass es in \u201ewilder Ehe\u201c lebt. Man h\u00e4lt es f\u00fcr lieblos und gesetzlich, sie auf ihr Verhalten hin anzusprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder da schreibt ein Regionalbischof in einem Brief: \u201eDer Ma\u00dfstab ist die Liebe Gottes. Der \u201emenschliche Gott\u201c w\u00fcrde die Liebe homosexueller Paare nie verurteilen. Die Liebe muss unterscheiden zwischen Gottes Willen und den \u201emanchmal allzu menschlichen W\u00fcnschen und Sehns\u00fcchten\u201c der Autoren der Bibel.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Pastorin sagt im \u201eWort zum Sonntag\u201c auf ARD: \u201eDie Kirche verr\u00e4t nicht ihre Werte, wenn sie homosexuelle Ehen schlie\u00dft. Auch, wenn man die Bibel so verstehen kann. Es gibt einen Ma\u00dfstab, der h\u00f6her ist als alle moralischen Vorstellungen, viel h\u00f6her. Bei wohl jeder Trauung sagen wir Pastoren diesen Bibelvers: \u201eGott ist die Liebe. Und wer in der Liebe bliebt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.\u201c Ma\u00dfstab kann nur die Liebe selbst sein. In der Liebe und in den Augen Gottes gelten keine moralischen Abwertungen, weil ich so oder so gepr\u00e4gt bin.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In all diesen Beispielen wird vollst\u00e4ndig unterschlagen, dass\u00a0die Liebe Gottes und das Halten der Gebote nicht gegeneinander ausgespielt werden k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen nicht mit Verweis auf die Liebe Gottes die G\u00fcltigkeit der biblischen Ordnungen au\u00dfer Kraft setzen. Beide bedingen einander und geh\u00f6ren unzertrennlich zusammen: \u201eDenn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.\u201c (1 Joh 5,3)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.3.2 \u00a0 Wer Gottes Willen tut, der bleibt in Ewigkeit.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deutlich wird dieser Zusammenhang auch im zweiten Kapitel des Briefes: \u201eUnd die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit. (1 Joh 2,15-17). Die ewige Gemeinschaft mit Gott und das \u201eTun des Willen Gottes\u201c stehen in ganz engem Zusammenhang und k\u00f6nnen nicht voneinander getrennt werden. Wer sich bewusst gegen Gottes Gebote auflehnt und sei es unter Berufung auf \u201edie Liebe Gottes\u201c, der vergeht mit der Welt und ihren Begierden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist Ihnen aufgefallen, dass Internetshops an 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche ge\u00f6ffnet haben. Auch am Sonntag! Gottes Gebot sagt aber: \u201eDu sollst den Feiertag heiligen.\u201c Lassen wir uns verf\u00fchren oder halten wir fest am Gebot Gottes? Nehmen wir uns das vor: An Sonntagen t\u00e4tigen wir keine Eink\u00e4ufe im Internet!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pr\u00fcfen wir unser Leben an den 10 Geboten! Pr\u00fcfen wir unser Leben an den Ma\u00dfst\u00e4ben der Bergpredigt! Pr\u00fcfen wir unser Leben an der Ethik der apostolischen Briefe! Stimmt unser Leben mit den Worten der Heiligen Schrift \u00fcberein? Kehren wir um und bekennen wir unsere S\u00fcnden:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDenn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.\u201c (1 Joh 5,3)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Liebe Gottes ist st\u00e4rker als die M\u00e4chte der Welt. Darum lasst uns in der Liebe des Vaters bleiben, die Kinder Gottes lieben und die Gebote Gottes halten. Wir werden siegen, wenn wir in der Liebe bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDenn alles, was von Gott geboren ist, \u00fcberwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt \u00fcberwunden hat.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Predigt am Sonntag Jubilate in der St. Martini-Kirche in Bremen am 17.4.2016<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/wwwneu.gemeindehilfsbund.de\/index.php?id=17\"><em>Die Predigt kann hier angeh\u00f6rt werden.<\/em><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dem Werbespot \u201eDas letzte Spiel\u201c des Sportartikelherstellers Nike m\u00fcssen die besten Fu\u00dfballer der Welt gegen eine Fu\u00dfballmannschaft aus unbesiegbaren Klonen antreten. Die Klone sind die Erfindung eines b\u00f6sen und skrupellosen Fu\u00dfballmanagers. Der Kampf gegen die schwarz gekleideten Maschinenspieler ist eigentlich aus menschlicher Sicht und f\u00fcr die menschlichen Fu\u00dfballer aussichtslos. 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