{"id":13388,"date":"2016-04-12T12:18:16","date_gmt":"2016-04-12T10:18:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13388"},"modified":"2016-04-12T12:20:37","modified_gmt":"2016-04-12T10:20:37","slug":"ein-muslim-konvertit-berichtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13388","title":{"rendered":"Ein Muslim-Konvertit berichtet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMitte Mai 2012 war ich in Uganda unterwegs, erlitt pl\u00f6tzlich einen Fieberanfall und kam auf der Intensivstation im Krankenhaus von Kampala wieder zu mir. Die \u00c4rzte hatten eine akute Niereninfektion und An\u00e4mie diagnostiziert. Das Hospital hatte einige in Uganda lebende Somalier gebeten, bei mir Wache zu halten \u2013 unter ihnen einige aus meinem Stamm. Sie brachten mich auch nach meiner Entlassung zum Flughafen und flogen mit mir nach Galkaio, Somalia. Sie er\u00f6ffneten mir, dass sie Radikal-Islamisten waren und setzten mich in ein leerstehendes Haus gefangen. Sie wussten um meine fr\u00fchere Bekehrung zu Christus und verlangten von mir, meinem christlichen Glauben abzusagen, und zum Islam zur\u00fcckzukehren. Sie gaben mir eine Frist von 90 Tagen. Eine spezielle Wache hatte mich Tag und Nacht zu bewachen und zu \u201ebehandeln\u201c.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein strenger Bewacher Ali, ein ehemaliger Koranlehrer, fragte mich eines Tages: \u201eWas f\u00fcr ein Mensch bist du denn? Wenn du betest, bittest du um Vergebung f\u00fcr uns, die wir dich so brutal behandeln\u201c. Erschreckt fragte ich ihn: \u201eWoher wei\u00dft du das?\u201c Er: \u201eNachts wollte ich genau h\u00f6ren, was Du murmelst und erfuhr, dass du betest!\u201c Da gab Gott mir den Mut, ihm von meinem Glauben und der christlichen Vergebung zu berichten. Ali staunte, war er doch im Islam aufgewachsen, wo Hass, Rache und Vergeltung \u00a0Lebensmittelpunkte sind. Er antwortete: \u201eAn deiner Stelle w\u00fcrde ich uns verfluchen und nicht f\u00fcr uns um Vergebung bitten. Erz\u00e4hle mir mehr von deinem christlichen Glauben. Alles bleibt unter uns.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt fing ich an, mit ihm \u00fcber Jesus und die gute Nachricht der Erl\u00f6sung zu reden. \u00dcber die Tage \u00f6ffnete Gott sein Herz und er konnte verstehen, was ich ihm sagte. Eines Tages kam Ali mit finsterem Gesicht und sch\u00fcttete mir sein Herz aus. Im Bandenkrieg habe er schon viele Menschen, meist Muslime, umgebracht. Betroffen fragte er: \u201eWas wird mit mir nach dem Tod geschehen?\u201c \u00a0Meine Antwort: \u201eWenn du an Jesus Christus glaubst, vergibt Er dir alle Schuld! \u201c Ali hat Jesus als Heiland und Erl\u00f6ser angenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Abend vor Eid al-Fitr (Ende des Ramadan \u00a019. 8 .2012), kam mein Freund Ali, um mir bei der Flucht zu helfen. \u201eWenn du diese Gelegenheit nicht n\u00fctzt, werden sie dein Urteil nach dem Fest vollstrecken.\u201c Meine Flucht gelang, w\u00e4hrend die anderen beim Festtagsgebet in der Moschee versammelt waren. Danket dem Herrn allezeit! Denn ohne IHN w\u00e4re der Fluchtplan nicht gelungen. Drei Tage lang war ich zu Fu\u00df unterwegs ohne Essen nach Hargeysa (Nord-Somalia), wo ich dann bei gl\u00e4ubigen Christen unterkam. Vor der Flucht sagte mir Ali, dass er in eine andere Richtung gehen und nicht mehr zu den Milizen zur\u00fcckkehren wollte. Bitte betet f\u00fcr Ali, damit der Teufel ihm nicht das Licht der Erkenntnis wegnehmen kann, das ihm Jesus Christus geschenkt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>EUSEBIA Missionsdienste, Stuttgart<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der Name des Verfassers ist dem Missionswerk bekannt.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eMitte Mai 2012 war ich in Uganda unterwegs, erlitt pl\u00f6tzlich einen Fieberanfall und kam auf der Intensivstation im Krankenhaus von Kampala wieder zu mir. Die \u00c4rzte hatten eine akute Niereninfektion und An\u00e4mie diagnostiziert. Das Hospital hatte einige in Uganda lebende Somalier gebeten, bei mir Wache zu halten \u2013 unter ihnen einige aus meinem Stamm. 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