{"id":13322,"date":"2016-03-17T13:58:14","date_gmt":"2016-03-17T12:58:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13322"},"modified":"2016-03-17T13:58:44","modified_gmt":"2016-03-17T12:58:44","slug":"das-verqueerte-evangelische-eheverstaendnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13322","title":{"rendered":"Das verqueerte evangelische Eheverst\u00e4ndnis"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Landessynode der Lippischen Kirche beschloss am 23. November vergangenen Jahres mit gro\u00dfer Mehrheit, gleichgeschlechtliche Paare in Zukunft kirchlich zu segnen: \u201eMenschen, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, k\u00f6nnen in einem \u00f6ffentlichen Gottesdienst den Segen Gottes empfangen.\u201c Die Kirche liegt damit ganz im EKD-Trend, denn nur noch eine Minderheit der Mitgliedskirchen wie Sachsen verweigert sich \u00f6ffentlichen Segnungshandlungen. Es gibt in den verschiedenen Kirchen einzelne Gemeinden bzw. Pastoren, die solche Beschl\u00fcsse nicht mittragen wollen. In Lippe hatte die Klasse (Kirchenkreis) Nord mit 16 zu 15 Stimmen den Entwurf der Synode abgelehnt, was aber, so hei\u00dft es von Seiten der Kirche, nicht die Mehrheitshaltung zur Homosexualit\u00e4t widerspiegele.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Pfarrer der Lippischen Gemeinde in Kalletal-Hohenhausen aus der Klasse Nord \u00e4u\u00dfersten sich in einem Gemeindebrief deutlich ablehnend zum Beschluss der Synode: Homosexualit\u00e4t entspricht nicht dem Willen Gottes. In der Kirche und der regionalen Presse sorgte dies f\u00fcr nicht wenig Wirbel. Teile des Kirchenvorstandes f\u00fchlten sich \u00fcbergangen: \u201eIn unserem Leitsatz steht, wir sind eine einladende Gemeinde. Wir sind gerade aber eine absto\u00dfende Gemeinde.\u201c Ein Jugendmitarbeiter: \u201eDamals [vor 13 Jahren] haben Homosexuelle der Gemeinde den R\u00fccken gekehrt, weil sie sich nicht mehr willkommen f\u00fchlten.\u201c Er h\u00e4lt die Haltung der Pfarrer f\u00fcr falsch: \u201eSo kann man das heute nicht mehr machen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Landessuperintendent Dietmar Arends bekr\u00e4ftigte: \u201eDie Lippische Landeskirche steht f\u00fcr Toleranz\u201c. Doch damit wollte er wohl kaum den Dissidenten in der Kirche den R\u00fccken st\u00e4rken, damit sie auch weiterhin offen ihre Position zum Ausdruck bringen. Bekanntlich gilt nicht mehr dies als Toleranz. Mit dem edlen Begriff wird nun eine allgemeine Offenheit f\u00fcr eine bunte Vielfalt von Lehren und Lebensstilen gekennzeichnet. Die Akzeptanz der Homosexualit\u00e4t geh\u00f6rt nat\u00fcrlich dazu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist fraglich, ob Protest von einzelnen Geistlichen oder Gemeinden irgendwelche Erfolgsaussichten hat. Der Zug ist schon eine Weile abgefahren, und er wird \u00fcber kurz oder lang \u00fcberall bei der vollen kirchlichen Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren ankommen. Im Januar beschlossen die Delegierten der Landessynode der rheinischen Kirche die Trauung von Paaren in eingetragener Lebenspartnerschaft; diese wird wie die Ehe von Mann und Frau in die Kirchenb\u00fccher eingetragen. Bisher erm\u00f6glichte nur die Evangelische\u00a0Kirche Hessen-Nassau seit 2013 die\u00a0Trauung homosexueller Paare. Im April will auch die Landeskirche\u00a0Berlin-Brandenburg diese Praxis einf\u00fchren.\u00a0Andere werden folgen. (Einen aktuellen \u00dcberblick zur Frage, wie die Landeskirchen mit der Frage der Segnung homosexueller Paare umgehen, gibt es <a href=\"https:\/\/www.evangelisch.de\/inhalte\/111225\/20-11-2014\/segnung-homosexueller-bunt-wie-ein-regenbogen?kamp=b-012\">hier<\/a>.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eMit der J\u00fcngerschaft Christi nicht vereinbar\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht ein Riss durch die Kirchen Europas. Im Mai vergangenen Jahres gab die Synode der Protestantisch-Unierten Kirche Frankreichs (Reformierte und Lutheraner) ihr Ja zur Segnung gleichgeschlechtliche Paare. Eine f\u00fcr 2017 in Lyon geplante gemeinsame Reformationsfeier verschiedener evangelischer Kirchen platzte, weil eine Baptistengemeinde mit der Unierten Kirche nun nicht mehr gemeinsam Abendmahl feiern will. Ein Pastor: \u201eEs war zuerst davon die Rede, die f\u00fcnfhundert Jahre Reformation zusammen zu feiern, in Form eines gemeinsamen Gottesdienstes. In der Tat hat die Entscheidung der Protestantisch-Unierten Kirche Frankreichs, Paare gleichen Geschlechts zu segnen, eine Wunde gerissen zwischen den evangelikalen Kirchen und der Protestantisch-Unierten Kirche Frankreichs, auf nationaler Ebene, und auf der Ebene der Abendmahls-Gemeinschaft. Diese Entscheidung hat einen gemeinsamen Gottesdienst in Frage gestellt und erschwert.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Methodisten des Landes (UEEMF) sehen dies \u00e4hnlich. Auch die Evangelische Allianz Frankreichs (CNEF) kritisierte den Beschluss der Synode der Unierten. Die Kirche vermische \u201edie Sorge, homosexuelle Paare in der Kirche aufzunehmen, mit der Segnung einer von der Bibel unzweideutig verurteilten Praxis\u201c. Das bedeute \u201eeine billige Gnade zu f\u00f6rdern\u201c. Die Allianz verwies darauf, dass die Entscheidung von S\u00e8te nicht von allen Protestanten mitgetragen werde, und dass die Evangelikalen in Frankreich siebzig Prozent der Protestanten ausmachten. (Mehr <a href=\"http:\/\/www.evangelisch.de\/inhalte\/132451\/07-03-2016\/wie-die-einstellung-zur-homo-ehe-frankreichs-protestanten-spaltet\">hier<\/a>.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon vor gut zehn Jahren haben die Lutheraner Schwedens die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare eingef\u00fchrt. In einem offenen Brief der drei baltischen lutherischen Bisch\u00f6fe an den schwedischen Erzbischof und das Pr\u00e4sidium des Lutherischen Weltbundes hie\u00df es:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Segnung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften ist mit dem Glauben unserer Kirche, mit unserem Glaubensbekenntnis und der Lehre unserer Kirche unvereinbar. Die in unseren Kirchen geltenden Verfassungen und Bestimmungen w\u00fcrden es nicht zulassen, mit unseren eigenen Geistlichen zusammen zu bleiben, welche die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare zulassen oder praktizieren. Folgerichtig betrifft das auch Geistliche in anderen Kirchen. Das bedeutet, da\u00df wir die Gemeinschaft mit allen Geistlichen der Kirche Schwedens nicht mehr anerkennen und praktizieren k\u00f6nnen. Konsequenterweise hei\u00dft das auch, da\u00df es k\u00fcnftig innerhalb des Lutherischen Weltbundes keine volle und uneingeschr\u00e4nkte Gemeinschaft geben k\u00f6nnen wird.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in einer Stellungnahme der Bisch\u00f6fe der lutherischen Kirchen im Baltikum vom November 2009 wird noch einmal bekr\u00e4ftigt, dass \u201ehomosexuelle Handlungen mit der J\u00fcngerschaft Christi nicht vereinbar\u201c sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die lutherische Kirche Litauens \u2013 wie auch die reformierte \u2013 unterh\u00e4lt seit bald 25 Jahren eine Partnerschaft zur Lippischen Landeskirche. Diese ist in der Mehrheit reformiert gepr\u00e4gt, hat aber auch eine lutherische Klasse von einem Dutzend Gemeinden. Diese praktizieren die Segnungen homosexueller Paare schon seit 2014. Nach den Verlautbarungen der baltischen Bisch\u00f6fe ist die Kirchengemeinschaft mit den Geistlichen der Lippischen Kirche damit schon aufgek\u00fcndigt. \u00dcber diese anti-\u00f6kumenischen Folgen werden sich die dortigen Verantwortlichen wohl eher wenig Gedanken gemacht haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ende April wird eine Delegation der Lippischen Kirche Litauen besuchen, an der Spitze Landessuperintendent Arends. Geplant sind vor allem Treffen mit der reformierten Kirche Litauens. Diese hat zwar keine konkreten Beschl\u00fcsse wie die lutherischen Bisch\u00f6fe \u00fcber die Kirchengemeinschaft getroffen. Im Jahr 2013 nahm die Synode des Landes aber einen <a href=\"http:\/\/lahayne.lt\/2013\/07\/21\/ehe-und-scheidungsgrundsatze-der-evangelisch-reformierten-kirche-litauens\/\">Kanon zu Ehe und Scheidung<\/a> an, der das traditionelle evangelische Eheverst\u00e4ndnis festh\u00e4lt. Wo die theologischen Gemeinsamkeiten zwischen den deutschen EKD-Kirchen und den lutherischen und reformierten im Baltikum noch liegen, wird immer fraglicher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eDer Mann oben, die Frau unten\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den gro\u00dfen evangelischen Kirchen Deutschlands hat sich ein Paradigmenwechsel im Hinblick auf die Ehe vollzogen. F\u00fchrenden Theologen zufolge ist die Ehe unabh\u00e4ngig vom Geschlecht der Beteiligten. Was sie ausmache, sind Verl\u00e4sslichkeit und F\u00fcrsorgebereitschaft. Nach Thomas S. Kuhn (1922\u20131996) ist es ein Kennzeichen eines neuen, vorherrschenden Paradigmas, dass mit den Anh\u00e4ngern des alten eine rationale Kommunikation mit dem Ziel der \u00dcberzeugung so gut wie nicht mehr stattfindet. Man betrachte nur das <a href=\"https:\/\/www.evangelisch.de\/videos\/120558\/28-04-2015\/christoph-markschies-ehe\">kurze Video<\/a> auf evangelisch.de, in dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christoph_Markschies\">Christoph Markschies <\/a>das \u201eevangelische Eheverst\u00e4ndnis\u201c zusammenfasst. Der Kirchengeschichtler und Vorsitzender der Kammer f\u00fcr Theologie der EKD f\u00fchrte dort vor etwa einem Jahr aus:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWas biblische Texte \u00fcber Ehe und Familie sagen, das kann man nicht Eins zu Eins in die Gegenwart \u00fcbertragen. Biblische Texte stellen sich, wenn sie \u00fcber Ehe und Familie schreiben, meistens eine klassische, hierarchisch geordnete Beziehung vor: der Mann oben, die Frau unten. Auch wenn es immer noch Menschen gibt, die so mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner zusammen leben, die allermeisten Christenmenschen finden \u2013 Gott sei Dank \u2013, dass man so Ehe und Familie nicht leben sollte. Sie berufen sich dabei durch nicht nur auf den Zeitgeist, sondern auf Jesus von Nazareth. Jesus von Nazareth ist mit Menschen anders umgegangen. Er hat sich bem\u00fcht, nicht hierarchisch von oben herab sie zu behandeln,\u00a0 sondern von gleich zu gleich mit ihnen zu leben. So versuchen wir heute Ehe und Familie aus christlichem Geist in der Nachfolge Jesu zu gestalten, und so k\u00f6nnen selbstverst\u00e4ndlich auch gleichgeschlechtliche Paare zusammen leben.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Markschies wei\u00df als Fachmann f\u00fcr Geschichte ganz genau, dass das neue evangelische Eheverst\u00e4ndnis eben dies ist, n\u00e4mlich neu. F\u00fcr alle evangelischen Theologen bis weit ins vergangene Jahrhundert hinein war klar: die Ehe wird zwischen Mann und Frau geschlossen. Und nun sei es schon \u201eselbstverst\u00e4ndlich\u201c, dass die Ehe auch zwischen Personen gleichen Geschlechts bestehen kann (dies wird im letzten Satz nicht ausdr\u00fccklich bekr\u00e4ftigt, aber klar zu verstehen gegeben).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Haben zeitgen\u00f6ssische Theologen eine Entdeckung gemacht, die man fr\u00fcher lange \u00fcbersehen hatte? War theologisch Denkenden fr\u00fcher nicht klar, dass die Bibel interpretiert werden muss? Markschies leitet seine Stellungnahme mit einer Binsenwahrheit ein, der er aber sogleich einen bibelkritischen Dreh gibt. Und hier liegt nat\u00fcrlich eine Wurzel des Neuartigen im Eheverst\u00e4ndnis. Angeblich waren die Autoren der Bibel im patriarchalischen Denken gefangen. Und dieser Vorwurf gilt dann auch f\u00fcr so gut wie alle Theologen und kirchlichen Leiter in der Vergangenheit. Sie waren alle einer kollektiven Blindheit verfallen, bis uns in j\u00fcngster Zeit erkl\u00e4rt wurde, was Jesus wirklich gemeint habe. Mann oben, Frau unten \u2013 \u201eGott sei Dank\u201c seien wir \u00fcber diese Sicht der Bibel und der Geschichte hinaus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Schritt ist nat\u00fcrlich genial. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Argumenten der Vergangenheit ist gar nicht mehr n\u00f6tig, denn diese schreckliche Zeit der Unterordnung der Frau haben wir ja nun hinter uns gelassen. Den Anh\u00e4ngern des traditionellen, des evangelischen Eheverst\u00e4ndnis, wie es gut vierhundert Jahre (!) einhellig galt, wird mal eben so der Wille oder gar die F\u00e4higkeit zum partnerschaftlichen Zusammenleben abgesprochen. Liest man einen Satz wie \u201eAuch wenn es immer noch Menschen gibt, die\u2026\u201c, m\u00fcssen die Alarmglocken l\u00e4uten. Denn da sollen so gut wie immer die Vertreter eines \u2018alten\u2019 Paradigmas in die Versenkung der Geschichte gesteckt werden. Genau dazu dienen die wenig schmeichelhaften Etikettierungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Markschies wei\u00df als Theologe nur zu gut, dass das neue Verst\u00e4ndnis die Bibel in ihrer Gesamtheit eben nicht auf ihrer Seite hat; dass das, was die Bibel als Wahrheit lehrt, nicht das ist, was er als Wahrheit verkaufen will. Genau deshalb m\u00fcssen manche Autoren ja in ein schlechtes Licht ger\u00fcckt werden (hier erh\u00e4lt nat\u00fcrlich Paulus f\u00fcr gew\u00f6hnlich die meisten Hiebe). Da bleibt ihm nicht viel anderes \u00fcbrig, als wieder mit Unbestrittenem zu beginnen: \u201eJesus von Nazareth ist mit Menschen anders umgegangen.\u201c Das ist wohl wahr. Aber anders als wer? Und was folgt konkret daraus? Welche neuen Ma\u00dfst\u00e4be hat er denn gesetzt? Hat er etwa das klassische, als \u201ehierarchisch\u201c gebrandmarkte Eheverst\u00e4ndnis hinterfragt? Hat er Ehe neu oder irgendwie anders definiert \u2013 anders im Sinne von Markschies? Bekanntlich begegnete er Frauen mit Achtung, und diesem Vorbild folgte auch die fr\u00fche Christenheit. Schon das \u2018alte\u2019 christliche und evangelische Eheverst\u00e4ndnis war gerade auf dem Hintergrund der antiken Kulturen durchaus neuartig. Was soll nun das neue evangelische Verst\u00e4ndnis sein?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf evangelisch.de gibt es die Blogkategorie \u201ekreuz und queer\u201c. Das englische Wort \u201equeer\u201c meint urspr\u00fcnglich Dinge, die von der Norm abweichen und st\u00f6ren. Seit einigen Jahrzenten steht Queer als Begriff f\u00fcr alles, was sich dem \u201eZwang zur Heteronormativit\u00e4t\u201c entgegensetzt, gebraucht (manchmal wird das Q f\u00fcr queer auch an LGTB \u2013 Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender \u2013 geh\u00e4ngt und damit zu LGTBQ). Auch die Kirchen unterhalten inzwischen ein Studienzentrum f\u00fcr Genderfragen und deuten die \u201ebefreiende Kraft des Evangeliums\u201c als \u201eDekonstruktion von Geschlechterkategorien\u201c. Kein Wunder, dass ein tonangebender Theologe wie Markschies nun ein queeres evangelisches Eheverst\u00e4ndnis pr\u00e4sentiert und die Kirchen Schritt f\u00fcr Schritt, aber konsequent dem Zeitgeist hinterher laufen. Quer zum Mainstream will eben keiner mehr liegen, und so sind die wahren Queers, die Normabweichler, in naher Zukunft diejenigen, die am alten evangelischen Eheverst\u00e4ndnis festhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Holger Lahayne am 15.3.2016<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><a href=\"http:\/\/www.lahayne.lt\">www.lahayne.lt<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Landessynode der Lippischen Kirche beschloss am 23. 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