{"id":13246,"date":"2016-02-18T10:59:29","date_gmt":"2016-02-18T09:59:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13246"},"modified":"2016-02-19T11:58:01","modified_gmt":"2016-02-19T10:58:01","slug":"die-lebendige-hoffnung-der-christen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13246","title":{"rendered":"Die lebendige Hoffnung der Christen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1\u00a0 Hoffnungslosigkeit breitet sich aus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein zuverl\u00e4ssiger Gradmesser der Hoffnung bzw. der Hoffnungslosigkeit in unserer Gesellschaft sind nach wie vor die Traueranzeigen in den Tageszeitungen. Ab und zu sehe ich sie mir an, dem Vorbild meiner Frau folgend. Mit viel Gl\u00fcck findet man noch Bibelverse, die Hoffnung ausstrahlen. Doch viele Anzeigen spiegeln neben der Betroffenheit die Ausweglosigkeit und Hoffnungslosigkeit der Menschen wider, mit zunehmender Tendenz. \u201eWenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter\u201c. \u201eUnd wenn du dich getr\u00f6stet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst dich daran erinnern, wie gerne du mit mir gelacht hast\u201c. \u201eIch w\u00e4re so gerne noch geblieben, mit euch vereint, ihr meine Lieben. Doch meine Krankheit, die war so schwer, f\u00fcr mich gab\u2019s keine Rettung mehr\u201c. Irgendeinen Gedanken, dass das Leben der Verstorbenen weiter geht, in welcher Form auch immer, sucht man in solchen Spr\u00fcchen vergeblich. Auferstehung? Fehlanzeige. Es ist so, als ob es in unserem Land nie ein Christentum gegeben h\u00e4tte.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2\u00a0 Vage Vorstellungen vom Weiterleben nach dem Tod<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die bei uns verbreitete Hoffnungslosigkeit ist nun allerdings keineswegs typisch f\u00fcr die Mehrzahl der Menschen. In den gro\u00dfen Weltreligionen, in heidnischen Br\u00e4uchen wie der Totenverbrennung oder auch in manchen philosophischen Aussagen schwingt eine mehr oder minder vage Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tod mit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als wir vor Jahren unsere Tochter in Japan besuchten, wo sie f\u00fcr ein Jahr als eine Missionshelferin t\u00e4tig war, staunten wir \u00fcber den dort sehr weit verbreiteten Ahnengeisterglauben. Einmal im Jahr wird das buddhistisch inspirierte O-bon-Ahnenfest gefeiert. Dann erwartet man die R\u00fcckkehr der Ahnengeister in den Familien. Beleuchtete Lampions werden aufgestellt, die den Ahnengeistern den Weg zeigen sollen. Auch in Afrika ist der Ahnengeisterglaube weit verbreitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den Ein\u00e4scherungen, die ja viele Zeitgenossen als absolutes und endg\u00fcltiges Ende des individuellen Menschen ansehen, begegnet einem da und dort die Vorstellung, dass es vielleicht doch eine Weiterexistenz, wenn auch in immaterieller und unpers\u00f6nlicher Form geben k\u00f6nnte. Im Hofer Krematorium steht der Spruch \u201eDurch die reine Flamme zur\u00fcck zum All\u201c. Dabei haben wahrscheinlich fern\u00f6stliche Vorstellungen vom Aufgehen des Individuums im Kosmos bzw. in seiner Energie Pate gestanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst bei erkl\u00e4rten Atheisten und Sp\u00f6ttern wie Voltaire (1694-1778) kann man Spekulationen \u00fcber ein Weiterleben nach dem Tod finden. In seinem St\u00fcck \u201eDie Prinzessin von Babylon\u201c (1768) gibt es die Aussage \u201eDie Auferstehung ist die einfachste Sache der Welt. Der, der den Menschen einmal geschaffen hat, kann ihn auch zum zweiten Male erschaffen\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anscheinend keimt in der Menschheit die Hoffnung auf eine Weiterexistenz nach dem Tod immer wieder neu auf. Der Grund hierf\u00fcr ist nicht etwa in der menschlichen Religiosit\u00e4t oder in der menschlichen Sehnsucht nach Unsterblichkeit zu suchen, sondern in einem sch\u00f6pferischen Akt Gottes, der jedem Menschen die Dimension der Ewigkeit mit auf den Weg gibt. \u201eGott hat alles sch\u00f6n gemacht zu seiner Zeit, auch hat er ihnen die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergr\u00fcnden kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende\u201c. (Predigerbuch 3,11) Der Mensch kann den Gedanken an die Ewigkeit vergessen, unterdr\u00fccken, \u00fcberspielen \u2013 aber er bekommt ihn nie los. Die Frage ist nur, wie er die Dimension der Ewigkeit f\u00fcllt, mit eigenen Vorstellungen oder mit dem lebendigen Gott.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3\u00a0 Biblische Grundaussagen \u00fcber den Tod und seine \u00dcberwindung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Inbegriff menschlicher Hoffnungen ist die \u00dcberwindung des Todes. Deswegen m\u00fcssen sich alle Hoffnungen daran messen lassen, ob sie \u00fcber den Tod hinausreichen und ob sie gut begr\u00fcndet sind. Die Hoffnung der Christen hat Petrus eine \u201elebendige Hoffnung\u201c genannt, weil sie in der Auferstehung Jesu ihren Grund hat und weil wir, die wir an ihn glauben, einen Auferstehungsleib bekommen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da nach dem biblischen Zeugnis der Tod eine Strafe Gottes f\u00fcr die menschliche S\u00fcnde ist (R\u00f6m 6,23), kann es eine \u00dcberwindung des Todes nur geben, wenn es eine stellvertretende Straf\u00fcbernahme gibt. Genau dies sagt das Evangelium. \u201eDie Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden h\u00e4tten, und durch seine Wunden sind wir geheilt\u201c (Jes 53,5).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon im S\u00fcndenfallbericht klingt die Hoffnung auf die \u00dcberwindung des Todes durch Christus an. Ein Nachkomme Evas wird der Schlange den Kopf zertreten (1 Mose 3,15). Gott selber kleidet die aus dem Paradies Vertriebenen mit Tierfellen und gibt ihnen damit den ersten Hinweis darauf, dass ihre S\u00fcnde durch Blut bedeckt werden muss (1 Mose 3,21).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christus nimmt in seinem stellvertretenden Opfertod die Strafe die Todesstrafe auf sich, die Gott \u00fcber die Menschheit verh\u00e4ngt hat. Der Tod verliert seine Macht \u00fcber die Menschen. Mit seinem Auferstehungsleib begr\u00fcndet Christus ein unzerst\u00f6rbares Leben und wird der Erstgeborene der neuen Sch\u00f6pfung. \u201eChristus hat dem Tod die Macht genommen und das Leben und ein unverg\u00e4ngliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium\u201c (2 Tim 1,10). Alle, die an ihn glauben, nimmt Christus in seinen Tod und in seine Auferstehung mit hinein und verleiht ihnen unverg\u00e4ngliches Leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich wird in den Gerichtshandlungen des wiederkommenden Christus der Tod endg\u00fcltig vernichtet (1 Kor 15,26; 1 Kor 15,54; Offb 20,14; Offb 21,4).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle, die im Glauben Christus angeh\u00f6ren, d\u00fcrfen sich auf einen neuen, unverg\u00e4nglichen Leib freuen, den sie erhalten, wenn Christus wiederkommt (1 Petr 5,4). Das ist die \u201eErl\u00f6sung des Leibes\u201c, nach der sich Paulus in R\u00f6m 8,23 sehnt. An ihr haben alle teil, die den Heiligen Geist haben (R\u00f6m 8,23). Der neue Leib der Herrlichkeit ist das Erbe, das alle Kinder Gottes empfangen (R\u00f6m 8,17).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4\u00a0 Was geschieht nach dem Tod?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer den leiblichen Tod nur als nat\u00fcrliche Voraussetzung f\u00fcr neues Leben ansieht wie es in der Evolutionslehre geschieht, greift zu kurz. Nach der biblischen Lehre hat es Gott nach dem S\u00fcndenfall verf\u00fcgt, dass der Mensch wieder zu Erde werden soll (1 Mose 3,19).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber die Auffassung, dass damit alles aus sei, beruht auf einem Irrtum. Seele, Geist und Leib des Menschen bilden eine Einheit. Wenn er stirbt, verf\u00e4llt zwar der Leib, aber der Mensch verliert seine Existenz nicht. Er folgt dem g\u00f6ttlichen Ruf \u201eKommt wieder, Menschenkinder!\u201c (Ps 90,3).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus erz\u00e4hlt in Luk 16,19ff eine Beispielgeschichte f\u00fcr den Fortbestand der menschlichen Existenz nach dem Tod. Der gestorbene reiche Mann kann f\u00fchlen, denken und sprechen. Er verf\u00fcgt also \u00fcber die Grundfunktionen der Seele. Nach Offb 20,12 stehen die Toten vor dem gro\u00dfen wei\u00dfen Thron. Sie verf\u00fcgen also \u00fcber einen Leib. Michelangelo stellt demzufolge in der Sixtinischen Kapelle das Endgericht leibhaft dar. Die personale Identit\u00e4t des Menschen bleibt im Totenreich also erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus bezeichnet in Joh 11,12 den Tod als Schlaf. Das ist kein Euphemismus, sondern Ausdruck der \u00c4hnlichkeit von Tod und Schlaf. In beiden Existenzweisen bleibt die personale Identit\u00e4t des Menschen erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Existenzbedingungen der Toten sind mit den drei Dimensionen unseres jetzigen Lebens nicht beschreibbar. Im Totenreich herrschen andere Dimensionen. Unser von Raum und Zeit bestimmtes Denken reicht nicht aus, um die im Totenreich herrschenden Bedingungen zu verstehen. Wenn es dort keine Zeit in unserem Sinn gibt, entf\u00e4llt jede M\u00f6glichkeit einer Ver\u00e4nderung bzw. Bekehrung. Ebenfalls entf\u00e4llt die M\u00f6glichkeit, das Totenreich zu lokalisieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Luk 16,19ff geschieht im Totenreich eine Scheidung. Diejenigen, die Gott beim Namen kennt und nennt (wie Lazarus), gelangen in Abrahams Scho\u00df und werden getr\u00f6stet. Sie stehen im Lebensbuch und d\u00fcrfen auf die Auferstehung zum Leben hoffen. Jenseits einer Kluft gibt es nur ein \u201eschreckliches Warten auf das Gericht\u201c (Hebr 10,27).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>5\u00a0 Das himmlische Erbe der Christen: der Leib der Herrlichkeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Inbegriff christlicher Hoffnung ist der neue Leib, den alle bei Jesu Wiederkunft empfangen, die den Heiligen Geist haben. Die Bibel denkt leibhaft, und das gilt auch f\u00fcr unsere ewige Existenz. Christen d\u00fcrfen sich unb\u00e4ndig darauf freuen, dass sie als Kinder Gottes berufen sind zu einer verkl\u00e4rten Leiblichkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oft wird die Verhei\u00dfung dieses himmlischen Erbes falsch ausgelegt. Dieses Erbe ist nichts anderes als der neue Leib. Paulus spricht h\u00e4ufig davon. \u201eSind wir Kinder, dann sind wir auch Erben\u201c (R\u00f6m 8,17). \u201eUnser B\u00fcrgerrecht ist im Himmel, woher wir auch den Heiland erwarten, den Herrn Jesus Christus, der unseren nichtigen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leib, gem\u00e4\u00df der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann\u201c (Phil 3,20f). Auch Petrus hat und vermittelt diese Gewissheit. Wie wichtig ihm die Hoffnung auf den neuen Leib war, zeigt sich u.a. daran, dass er seinen ersten Brief damit beginnt. Hier gebraucht er den Begriff der \u201elebendigen Hoffnung\u201c. Diese Hoffnung ist ihm so wichtig, dass er sie geradezu als Kern der geistlichen Neugeburt eines Menschen bezeichnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Neugeburt und damit der Zugang zum ewigen Leben sind m\u00f6glich geworden durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Der auferstandene Christus geht eine Lebensgemeinschaft mit dem geistlich Neugeborenen ein und gibt ihm Anteil an seinem Auferstehungsleben. Das ist der Grund, weswegen Petrus die christliche Hoffnung eine \u201elebendige Hoffnung\u201c nennt. Man kann nach 1 Petr 1,3 einen Doppelpunkt setzen und 1,4 als Beschreibung der \u201elebendigen Hoffnung\u201c verstehen. Sie besteht in einem unverg\u00e4nglichen, unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird. Das ist der Leib der Herrlichkeit, mit dem alle, die an Jesus Christus glauben, ihn dann sehen werden (1,8f).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Beschreibung des neuen Leibes gibt Paulus in 1 Kor 15. Dort verwendet er die Begriffe unverweslich, herrlich, kr\u00e4ftig und geistlich. Man merkt sofort, dass Paulus und Petrus in dieser Hoffnung absolut \u00fcbereinstimmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>6\u00a0Zwei verschiedene Auferstehungen der nicht in Christus Gestorbenen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sowohl der Prophet Daniel als auch Jesus selber sprechen von zwei Auferstehungen. Das kann sich nicht auf die Gemeinde Jesu beziehen, denn f\u00fcr sie steht fest, dass sie Anteil hat am Auferstehungsleben Jesu und verwandelt wird, wenn er wiederkommt. Die doppelte Auferstehung meint alle anderen Menschen. Betrachtet man die beiden Stellen bei Daniel und im Johannesevangelium n\u00e4her (Dan 12,2 und Joh 5,28f), f\u00e4llt sofort auf, dass hier die Werke der Menschen ma\u00dfgeblich sind. Die Menschen werden beurteilt nach ihrem Leben. Die Gemeinde jedoch wird aus Gnade errettet, nicht aufgrund ihrer guten Werke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese doppelte Auferstehung wird wie auch die Entr\u00fcckung der Gemeinde bei der Wiederkunft Jesu geschehen. In Joh 5,28f hei\u00dft es: \u201e\u2026wenn alle, die in den Gr\u00e4bern sind, seine Stimme h\u00f6ren werden\u201c. Der wiederkommende Christus ruft die Toten zu sich. Es erf\u00fcllt sich Ps 90,3: \u201eKommt wieder, Menschenkinder\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wohin werden die Toten gerufen? Zum Endgericht, das ein Gericht nach den Werken sein wird (Offb 20,11-15).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>7\u00a0 Das Endgericht<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gemeinde Jesu, die vom wiederkommenden Jesus verwandelt und in den Himmel versetzt wird, wird im endgerichtlichen Geschehen nicht verdammt werden. Wer in Jesus Christus ist, wird nicht verdammt (R\u00f6m 8,1). Das gleiche sagt Jesus mit anderen Worten in Joh 5,24. Wer Christus hat, kommt nicht in das Gericht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele stellen sich das Endgericht als ein reines Verdammungsgericht vor. Sie meinen, wer dort erscheinen wird, hat nur mit seiner Verurteilung und mit ewiger Pein rechnen. Das entspricht aber nicht dem neutestamentlichen Zeugnis. Daniel und Jesus sprechen wie gesagt von einer \u201eAuferstehung des Lebens\u201c und von einer \u201eAuferstehung des Gerichts\u201c. Es wird also im Endgericht eine Abw\u00e4gung und eine Pr\u00fcfung des Lebens geben. Der Mensch wird das ernten, was er ges\u00e4t hat (Gal 6,7). Er wird mit denselben Ma\u00dfst\u00e4ben gemessen werden, die er in seinem Leben angewendet hat. Und dabei wird auch das Verborgene seines Lebens ans Tageslicht kommen (R\u00f6m 2,16).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Offb 20,11-15 werden aber nicht nur die B\u00fccher aufgetan, die das Leben der Menschen festgehalten haben, sondern auch das \u201eBuch des Lebens\u201c. Wer in diesem Buch steht, ist berufen zur \u201eAuferstehung des Lebens\u201c. Da niemand wei\u00df, wer in diesem g\u00f6ttlichen Lebensbuch verzeichnet ist, verbietet sich ein vorschnelles Urteil \u00fcber das ewige Schicksal anderer Menschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus diesen Betrachtungen kann man nur ein doppeltes Fazit ziehen.<\/p>\n<ol>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die christliche Hoffnung auf die Verwandlung unseres Leibes zu einem unverg\u00e4nglichen Herrlichkeitsleib geh\u00f6rt zum Sch\u00f6nsten, was der christliche Glaube zu bieten hat.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Da sie sich aber nur an denen erf\u00fcllen wird, die mit Jesus Christus verbunden sind, ist und bleibt der Glaube an Jesus Christus das Wichtigste in einem menschlichen Leben.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1\u00a0 Hoffnungslosigkeit breitet sich aus Ein zuverl\u00e4ssiger Gradmesser der Hoffnung bzw. der Hoffnungslosigkeit in unserer Gesellschaft sind nach wie vor die Traueranzeigen in den Tageszeitungen. 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