{"id":13149,"date":"2016-01-22T06:50:15","date_gmt":"2016-01-22T05:50:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13149"},"modified":"2016-01-22T06:50:15","modified_gmt":"2016-01-22T05:50:15","slug":"stellungnahme-zur-kontroverse-ulrich-parzany-michael-diener","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13149","title":{"rendered":"Stellungnahme zur Kontroverse Ulrich Parzany &#8211; Michael Diener"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Kontroverse<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Gnadauer Pr\u00e4ses und Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz Dr. Michael Diener hat im Dezember 2015 in der Online-Ausgabe der WELT seine Auffassung zu gelebter Homosexualit\u00e4t, zur Glaubenspraxis der landeskirchlichen Gemeinschaften, zur Mission und zu seiner eigenen religi\u00f6sen Sozialisation ge\u00e4u\u00dfert. Kurze Zeit sp\u00e4ter konkretisierte er seine Positionen in der w\u00f6chentlichen Online-Medienzeitschrift proKompakt.<!--more-->M. Diener findet einerseits in der Bibel keinen Anhaltspunkt f\u00fcr kirchliche Segnungen homosexueller Beziehungen und deren Gleichsetzung mit der Ehe, andererseits spricht er von einem pers\u00f6nlichen Lernprozess, der ihn zur Anerkennung gegenteiliger Bibelauslegungen und homosexueller kirchlicher Amtstr\u00e4ger gef\u00fchrt habe. Er nennt diese Doppelanerkennung gegens\u00e4tzlicher Auffassungen \u201eplural\u201c. Bestimmten pietistischen Christen wirft er eine \u201eAbschottung\u201c gegen\u00fcber der Gesellschaft vor. Die pietistische Fr\u00f6mmigkeit, in welcher er selber sozialisiert wurde, sei \u201enicht f\u00fcr alle geeignet\u201c. Die in Teilen der EKD verbreitete Ersetzung der Mission durch einen interreligi\u00f6sen Dialog lehnt er ab; die \u201eErfahrung der Erl\u00f6sung durch Jesus Christus\u201c soll auch Muslimen und Juden weitergegeben werden. Die Mitwirkung des EKD-Ratsvorsitzenden Bedford-Strohm bei einem M\u00fcnchner Islamforum unterst\u00fctzt er.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwei Tage sp\u00e4ter reagierte der Evangelist Ulrich Parzany mit einem Offenen Brief an M. Diener und mit einer Stellungnahme \u201eWo gehen wir hin?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieners Anerkennung gegens\u00e4tzlicher Bibelauslegungen in puncto Homosexualit\u00e4t nennt Parzany eine Auslieferung der Heiligen Schrift an die \u201eBeliebigkeit subjektiver Sichten\u201c. Er zeigt sich davon \u00fcberrascht, wie schnell M. Diener nach seiner Wahl in den EKD-Rat \u201edie eigenen Leute wegen ihrer angeblichen Abschottung\u201c kritisiert und die \u201eEKD-Linie\u201c lobt. Bei den Initiatoren der Initiative \u201eZeit zum Aufstehen\u201c (2014) nimmt er \u201emehr Beschwichtigung und Anpassung als Aufstehen, Bekenntnis und Widerstand wahr\u201c. \u201eUnd das ausgerechnet in einer Zeit, in der die EKD aus Anlass des Reformationsjubil\u00e4ums die Grundlagen des evangelischen Glaubens demontiert\u201c. Parzany nennt zwei Beispiel f\u00fcr diese Demontage. Unter Bezugnahme auf den EKD-Grundlagentext \u201eRechtfertigung und Freiheit, 500 Jahre Reformation 2017\u201c (2014) wirft er der EKD vor: \u201eDas Bekenntnis zu Jesus Christus als dem einzigen Retter f\u00fcr alle Menschen wird dem interreligi\u00f6sen Dialog geopfert\u201c. Eine weitere Demontage der Grundlagen des evangelischen Glaubens sieht er in der Bibelhaltung des Grundlagentextes. Der Rat der EKD hatte dort erkl\u00e4rt, dass man seit der historisch-kritischen Erforschung der biblischen Texte die Bibel nicht mehr wie zur Zeit der Reformatoren als \u201aWort Gottes\u2018 verstehen k\u00f6nne. Schlie\u00dflich \u00e4u\u00dfert Parzany, dass er mit Spannung darauf wartet, \u201ewelchen Weg die Initiatoren von \u201aZeit zum Aufstehen\u2018 weitergehen wollen\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kontroverse spiegelt die innere Zerrissenheit der evangelikalen Bewegung in Deutschland wider. Es ist gut, dass der seit langer Zeit schwelende Konflikt durch die kritischen R\u00fcckfragen Ulrich Parzanys wieder einmal an die Oberfl\u00e4che kommt. Die einen \u2013 wie M. Diener und die Initiatoren von \u201eZeit zum Aufstehen\u201c \u2013wollen die landeskirchlichen Evangelikalen mit der EKD und die EKD mit den Evangelikalen auss\u00f6hnen. Die anderen \u2013 wie U. Parzany \u2013 wollen in der Kirche \u201egegen Irrlehre und Gleichg\u00fcltigkeit die Wahrheit der Heiligen Schrift bekennen und leben\u201c (Offener Brief) und \u201eden Gemeinden, Gemeinschaften und einzelnen Christen klare Orientierung gem\u00e4\u00df der Heiligen Schrift\u201c geben (\u201eWo gehen wir hin?\u201c).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Helmut Matthies hat weitblickend in idea Spektrum eine Kl\u00e4rung in der evangelikalen Bewegung angemahnt. Andernfalls, so seine Vermutung, k\u00f6nnte das von Parzany vorgeschlagene \u201eNetzwerk Bibel und Bekenntnis\u201c eine Konkurrenz zur Evangelischen Allianz werden und den Gnadauer Verband in eine Zerrei\u00dfprobe st\u00fcrzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kann es eine Auss\u00f6hnung zwischen gegens\u00e4tzlicher <\/strong><strong>Dogmatik und Ethik geben?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stellt man sich die Frage, wie hoch die Erfolgsaussichten einer Auss\u00f6hnung zwischen der evangelikalen Bewegung und der EKD sind, wird man sehr skeptisch, wenn man die gegens\u00e4tzlichen Positionen in der Dogmatik und Ethik ernst nimmt. Lassen sich \u201eevangelikale und liberale Welt\u201c vers\u00f6hnen? Zweifel sind angebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Schriftfrage<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie soll es z.B. in der Schriftfrage zu einer Auss\u00f6hnung kommen? Der Rat der EKD h\u00e4lt nach wie vor an der historisch-kritischen Bibelinterpretation fest. Damit werden die menschliche Erfahrung und der menschliche Verstand zum letzten Auslegungskriterium erhoben. Nach Ernst Troeltsch, einem der einflussreichsten Theoretiker der Bibelkritik, kann die historisch-kritische Methode analogieloses Geschehen nicht akzeptieren. Die gro\u00dfen analogielosen biblischen Geschichtswunder wie z.B. die Jungfrauengeburt Jesu, sein Leben als menschgewordener Sohn Gottes, sein stellvertretender S\u00fchnetod und seine leibhafte Auferstehung m\u00fcssen folglich uminterpretiert werden (wie es ja auch in unz\u00e4hligen Predigten und kirchlichen Bl\u00e4ttern laufend geschieht). Die biblischen Texte k\u00f6nnen in dieser kritischen Perspektive nicht mehr als \u201aGottes Wort\u2018 verstanden werden. Damit ist das reformatorische sola scriptura, dass also die Heilige Schrift die alleinige Autorit\u00e4t f\u00fcr Glauben und Leben der Kirche ist, grunds\u00e4tzlich aufgegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich darf der Einzelne f\u00fcr sich pers\u00f6nlich noch an der Autorit\u00e4t der Bibel in einzelnen St\u00fccken oder als Ganzes festhalten, aber eine verbindliche Glaubens- und Bekenntnisgrundlage f\u00fcr die gesamte Kirche kann die Bibel unter dieser Voraussetzung nicht mehr sein. Das ist die innere Lage in den EKD-Kirchen seit langem. Die Konsequenz f\u00fcr die Verk\u00fcndiger liegt auf der Hand. Ihnen wird eine gespaltene Bibelhaltung zugemutet. Pers\u00f6nlich d\u00fcrfen sie glauben, was sie wollen, aber in ihrem Dienst wird von ihnen erwartet, dass sie die historisch-kritische Auslegungen akzeptieren. M. Diener gibt daf\u00fcr ein anschauliches Beispiel, wenn er f\u00fcr sich pers\u00f6nlich an der Verbindlichkeit der biblischen Ablehnung homosexueller Praxis festh\u00e4lt, aber gleichzeitig auch ein entgegengesetztes Bibelverst\u00e4ndnis anerkennt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer mit den Reformatoren die Bibel als Wort Gottes ansieht, ist in der derzeitigen EKD ein Randsiedler. Er findet keine Synode, die ihn in seiner Bibelhaltung best\u00e4rkt. Und nach kirchlichen Amtstr\u00e4gern oberhalb der Ebene der Pfarrerschaft, die ihn offen unterst\u00fctzen, muss er lange suchen. Deswegen kann man U. Parzany nur zustimmen, wenn er die \u00dcberwindung der historisch-kritischen Bibelauslegung fordert. Eine Einigung bzw. Auss\u00f6hnung zwischen der reformatorischen und historisch-kritischen Bibelhaltung ist prinzipiell nicht m\u00f6glich. Wer die Bibel als Gottes Wort ernst nimmt, dem bezeugt sich ihre Wahrheit immer wieder neu im Gewissen. Er wird sich deswegen mit ihrer historisch-kritischen Uminterpretation niemals auss\u00f6hnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Ethik<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4hnlich sieht es im Bereich der Ethik aus. Wer die Bibel als Wort Gottes ernst nimmt, der nimmt auch die ethischen Weisungen der Apostel ernst. Wenn der Epheserbrief im 5. Kapitel die Gemeinde auffordert, als \u201eKinder des Lichts\u201c zu leben und die \u201eunfruchtbaren Werke der Finsternis\u201c abzulegen, und wenn es dort konkret hei\u00dft, dass Christen sich jeglicher Unzucht enthalten, alle Habgier \u00fcberwinden und alles b\u00f6se Gerede unterlassen sollen, dann kann man und will man als reformatorischer Christ nicht dahinter zur\u00fcck. Man l\u00e4sst es sich vom Apostel sagen, dass diese Verhaltensmuster \u201everdorben und verkehrt\u201c sind (Phil 2,15) und vom Reich Gottes ausschlie\u00dfen (1 Kor 6,9f). Stattdessen will man als \u201eAlternativer\u201c (d.h. \u201eanders Geborener\u201c) nicht mehr f\u00fcr sich selbst, sondern f\u00fcr Christus leben (2 Kor 5,15), die Ehe in Ehren halten (Hebr 13,4), sich in die Danksagung ein\u00fcben (Eph 5,20) und mit Weisheit reden (Kol 3,16). So \u00fcben sich Christen in einen alternativen Lebensstil ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die auf der Basis der historisch-kritischen Auslegungsmethode entwickelte EKD-Ethik sieht anders aus. Da wird die Abtreibung in die Verf\u00fcgung der schwangeren Frau gelegt (\u201eRosenheimer Erkl\u00e4rung\u201c 1991), da wird dem Berliner Antiabtreibungs-\u201eMarsch f\u00fcr das Leben\u201c von der derzeitigen Pr\u00e4ses der EKD-Synode der Zutritt zum Berliner Dom verwehrt, da wird Homosexuellen, \u201edenen das Charisma sexueller Enthaltsamkeit nicht gegeben ist\u201c, zu einer \u201eethisch verantworteten gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft\u201c geraten (EKD Texte 57, 1996), da wird das evangelische Pfarrhaus f\u00fcr gleichgeschlechtliche Partnerschaften ge\u00f6ffnet (VELKD-Bischofskonferenz 2004), da wird die Stiftung der Ehe durch Gott bestritten (EKD-Familienschrift 2013).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es er\u00fcbrigt sich fast die Frage, ob eine dem Neuen Testament verpflichtete Ethik und eine solche zeit- und weltangepasste EKD-Ethik miteinander zu vers\u00f6hnen sind. Sie sind es nicht. Entsprechende gutgemeinte Versuche wurden und werden zwar immer wieder gemacht. Sie k\u00f6nnen aber nicht \u00fcberzeugen. Wiederum gibt M. Diener ein anschauliches Beispiel. Er sagt im WELT-online-Artikel einerseits, dass er f\u00fcr kirchliche Segnungs-und Trauungsgottesdienste bei Homosexuellen \u201ekeinen Anhaltspunkt in der Bibel\u201c sieht, und andererseits, dass er gelernt habe, Pfarrerinnen und Pfarrer anzuerkennen, \u201edie ihre Homosexualit\u00e4t geistlich f\u00fcr sich gekl\u00e4rt haben und sich von Gott nicht zur Aufgabe dieser Pr\u00e4gung aufgefordert sehen\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie bei der Bibelhaltung muss man auch hier von einer gespaltenen Ethik sprechen. Es ist weder logisch noch geistlich \u00fcberzeugend, f\u00fcr sich pers\u00f6nlich die apostolische Ethik zu akzeptieren und gleichzeitig in der \u00d6ffentlichkeit ein dieser Ethik entgegengesetztes Leben anzuerkennen. Wer die neutestamentliche Ehe- und Sexualethik und die Warnungen vor Unzucht in jeglicher Form wirklich ernst nimmt, der wird versuchen, Menschen eine Br\u00fccke zu einem neuen Leben im Vertrauen auf Jesus Christus zu bauen, ohne sie in ihrer bisherigen Lebensweise zu best\u00e4rken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie kann es weitergehen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Reformatorisch gesinnte Christen finden in der derzeitigen EKD keine geistliche Heimat mehr, weder mit ihrer Bibelhaltung noch mit ihrer Ethik. Sie sind Randsiedler geworden, die vielleicht \u2013 wenn sie Gl\u00fcck haben \u2013 noch in ihrer Ortsgemeinde, aber kaum noch in ihrer Landeskirche geistlichen R\u00fcckhalt bekommen. Viele finden aber auch in ihrer Ortsgemeinde kein geistliches Zuhause mehr und emigrieren innerlich und \u00e4u\u00dferlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manche haben in den landeskirchlichen Gemeinschaften und deren H\u00e4usern geistliche Nahrung gesucht und gefunden. Wenn nun die Initiatoren von \u201eZeit zum Aufstehen\u201c zusammen mit M. Diener eine \u201eAuss\u00f6hnung\u201c zwischen evangelikaler Bewegung und EKD versuchen, dann werden diese Christen einen solchen in ihren Augen aussichtslosen Weg schwerlich mitgehen. Sie w\u00fcrden, wenn dieser Weg tats\u00e4chlich weiter beschritten wird, ein zweites Mal ihre geistliche Heimat verlieren und w\u00e4ren dann in einem doppelten Sinn Randsiedler.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was k\u00f6nnen sie tun? In jedem Fall w\u00e4re eine st\u00e4rkere bundesweite Vernetzung der bibel- und bekenntnisgebundenen Christen w\u00fcnschenswert, denn als doppelte Randsiedler brauchen sie in besonderem Ma\u00df gegenseitige geistliche St\u00e4rkung, um standfest zu bleiben, um sich selber aus einer gespaltenen Schrifthaltung und Ethik zu l\u00f6sen und um andere angefochtene Christen vor einem Abgleiten in die offizielle EKD-Dogmatik und \u2013Ethik zu bewahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts der fortgeschrittenen Welt- und Zeitanpassung innerhalb der EKD und der damit verbundenen Glaubensverf\u00fchrung sollten es die reformatorisch gesinnten Christen aber nicht nur bei der gegenseitigen St\u00e4rkung und Information belassen. Als Teil der evangelischen Kirche brauchen sie ein kirchliches Organ, das sie in der EKD vertritt, und das kann nur eine von ihnen berufene Synode sein. Diese k\u00f6nnte dann auch denjenigen, die aus Gewissensgr\u00fcnden die evangelische Kirche verlassen haben, wieder eine geistliche Heimat bieten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Evangelische Christen in den skandinavischen L\u00e4ndern und in den USA, die ebenfalls unter dem Abfall von Bibel und Bekenntnis in ihren Kirchen gelitten haben, sind in den letzten Jahren bereits diesen Weg gegangen. Die Zeit ist auch in Deutschland daf\u00fcr reif.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Pastor Dr. Joachim Cochlovius<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quellenangaben:<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article149946122\">www.welt.de\/politik\/deutschland\/article149946122<\/a> (M. Diener)<br \/>\n<\/em><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13006\"><em>www.gemeindenetzwerk.de\/?p=13006<\/em><\/a><em> (U. Parzany)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Aus: AUFBRUCH &#8211; Informationen des Gemeindehilfsbundes, Januar 2016. <\/em><em>Der \u201eAufbruch\u201c kann bei der Gesch\u00e4ftsstelle des Gemeindehilfsbundes bestellt und zum kostenlosen Bezug abonniert werden (M\u00fchlenstr. 42, 29664 Walsrode, Tel. und Fax: 05161\/911330, Email: info@gemeindehilfsbund.de)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kontroverse Der Gnadauer Pr\u00e4ses und Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz Dr. Michael Diener hat im Dezember 2015 in der Online-Ausgabe der WELT seine Auffassung zu gelebter Homosexualit\u00e4t, zur Glaubenspraxis der landeskirchlichen Gemeinschaften, zur Mission und zu seiner eigenen religi\u00f6sen Sozialisation ge\u00e4u\u00dfert. 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