{"id":12947,"date":"2015-12-04T13:21:51","date_gmt":"2015-12-04T12:21:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=12947"},"modified":"2015-12-04T13:21:51","modified_gmt":"2015-12-04T12:21:51","slug":"bildungsplan-und-genderwahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=12947","title":{"rendered":"Bildungsplan und Genderwahn"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Griff nach unseren Kindern<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jeder Mensch, ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener, braucht Geborgenheit, Annahme und Zugeh\u00f6rigkeit \u2013 von jeher Pfeiler eines gesunden Gemeinwesens. In einer Familie aufzuwachsen, wo Vater und Mutter eine liebevolle, treue und erf\u00fcllte Beziehung leben, bietet daf\u00fcr nachweislich die besten Voraussetzungen.\u00a0Das Gl\u00fcck eines solchen Elternhauses bleibt manchem leider ungewollt ver\u00adwehrt. Die famili\u00e4re Wirklichkeit in der westlichen Welt jedoch wurde weitaus st\u00e4rker dadurch gepr\u00e4gt, dass das Zusammenleben von Mann und Frau zunehmend unverbindlicher wurde. Eine Reihe von Faktoren trug zu dieser verh\u00e4ngnisvollen Entwicklung bei.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die mangelnde Ber\u00fccksichtigung elterlicher Erziehungsleistung bei der Alters\u00adsicherung<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> (Rentenreform 1957) zwang M\u00fctter verst\u00e4rkt in die Erwerbs\u00adt\u00e4tigkeit und beg\u00fcnstigte Lebensentw\u00fcrfe ohne Kinder. Im Zeichen der Emanzipation gaben Frauen der beruflichen Karriere mit finanzieller Un\u00adabh\u00e4ngigkeit den Vorzug vor einer Familiengr\u00fcndung. Die Tabubr\u00fcche der 1968-er Bewegung veranlassten junge Leute, auch ohne Trauschein zusammen zu wohnen.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Mit der \u201eBefreiung der Sexualit\u00e4t\u201c von aller Verpflichtung erschien vielen das Eheversprechen als \u00fcberholt und unn\u00f6tig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Folgen der \u201esexuellen Revolution\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die tempor\u00e4re Beziehung zu einem \u201eLebensabschnittspartner\u201c ersetzte nun immer h\u00e4ufiger den Bund f\u00fcrs Leben. Zeitgleich stieg die Scheidungsrate wie auch die Anzahl der mehrfach Verheirateten. Die Zahl der Neugeborenen hingegen nahm st\u00e4ndig ab, was mit der Verf\u00fcgbarkeit von Verh\u00fctungsmitteln, aber auch mit der Liberalisierung der Abtreibung zusammenhing. Viele Paare blieben gewollt kinderlos. Das traurige Ergebnis dieser langj\u00e4hrigen Tendenz: Es gibt weniger intakte Familien mit Kindern; die deutsche Bev\u00f6lkerung schrumpft und altert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00e4ufen sich in einer Partnerschaft ungekl\u00e4rte Probleme, neigt man heute schneller dazu, die Verbindung aufzugeben. Jede derartige Entt\u00e4uschung aber hinterl\u00e4sst seelische Wunden, die wiederum die Beziehungsf\u00e4higkeit der Beteiligten beeintr\u00e4chtigen. Und wenn Eltern sich trennen, zerbricht in den Kindern das Urvertrauen zu jenen Bezugspersonen, deren Zuneigung, Schutz und Verl\u00e4sslichkeit sie am meisten brauchen. Vielleicht sehnen sich junge Menschen deshalb heute wieder nach einer stabilen Beziehung mit einem treuen Partner.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Zuge einer gelockerten Sexualmoral und der zunehmenden Tolerierung einstmals anst\u00f6\u00dfiger Verh\u00e4ltnisse (\u201eKuppelei-Para\u00adgraph\u201c) beanspruchten auch Homosexuelle gesellschaftliche Anerkennung und Minderheitenschutz. Ging es in den 1970-er Jahren zun\u00e4chst um den Wegfall der Strafbarkeit und die Wahrung von Menschenrechten, machte die Schwulenlobby sp\u00e4ter regelm\u00e4\u00dfig mit schrillen Auftritten (Love Parade, Christopher Street Day) auf sich aufmerksam. 2001 erfolgte die standesamtliche Eintragung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und dann schrittweise deren steuerliche Beg\u00fcnstigung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesellschaft im Umbruch<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht zuletzt dank prominenter F\u00fcrsprecher in den Medien und der Politik haben Homosexuelle in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung einen erstaunlichen Wandel durchlaufen: von einer einstmals unbedeutenden, negativ belegten Randerscheinung hin zur angeblichen und gef\u00fchlten Meinungsf\u00fchrerschaft im Kampf gegen Diskriminierung. Inzwischen fordern homosexuelle Paare die gesetzliche Gleichstellung mit Ehe und Familie einschlie\u00dflich des Rechts zur Adoption von Kindern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was aber n\u00fctzt dem Kind? Es braucht elterliche Liebe, eine treue Beziehung und Werte, an denen es sich orientieren kann. Ist nun jede Paarbeziehung gleicherma\u00dfen geeignet, Kindern die famili\u00e4re Nestw\u00e4rme, Best\u00e4ndigkeit und Identit\u00e4t zu vermitteln, die sie brauchen? Solange wir dies nicht zweifelsfrei wissen (Kurzzeitstudien sind hierf\u00fcr ohne Belang), ist jede willk\u00fcrliche Abkehr vom Ideal der nat\u00fcrlichen Familie ein unverantwortliches Experiment an Schutzbefohlenen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts des zahlenm\u00e4\u00dfigen Anstiegs von Alleinerziehenden und Scheidungskindern mit allen pers\u00f6nlichen und gesellschaftlichen Folgen stellt man ern\u00fcchtert fest: Die sexuelle \u201eBefreiung\u201c hat insgesamt weder der Sache der Eltern noch dem Wohl der Kinder gedient. Mag die Option homosexueller und hedonistischer Lebensweisen auch als Fortschritt gefeiert werden \u2013 zum Fortbestand k\u00fcnftiger Generationen kann sie naturgem\u00e4\u00df nicht beitragen. Inwiefern die vermeintlichen neuen Freiheiten f\u00fcr ein gelingendes Privatleben hilfreich sind, m\u00fcssen Erwachsene f\u00fcr sich selbst verantworten. Intimes geht schlie\u00dflich niemanden etwas an \u2013 oder etwa doch?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Revolution geht weiter<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u201esexuelle Revolution\u201c ist offenbar noch nicht am Ziel und beschr\u00e4nkt sich auch nicht mehr aufs Private. Als n\u00e4chstes gesellschaftliches Feld nimmt sie die Schule ins Visier: Der Bildungsplan-Entwurf in Baden-W\u00fcrttemberg<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> sah urspr\u00fcnglich vor, Kindern aller Schularten mit Hilfe von \u201ef\u00fcnf zukunftsorientierten Leitprinzipien\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> ausdr\u00fccklich sogenannte \u201esexu\u00adel\u00adle Vielfalt\u201c zu vermitteln. Mit der Begr\u00fcndung, Diskriminierung und Vorurteile zu bek\u00e4mpfen, sollen die Kinder hierbei nicht nur zur <u>Toleranz<\/u> (= Duldung) erzogen werden, es wird ihnen ausdr\u00fccklich <u>Akzeptanz\u00a0<\/u>(= Zustimmung) abverlangt bei diversen Spielarten der Sexualit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die denkbaren M\u00f6glichkeiten sind ja mit Lesben und Schwulen bei weitem nicht ausgesch\u00f6pft. In besagtem Entwurf ist auch von Bisexuellen und Transsexuellen die Rede, gar von Nischengruppen wie \u201etransgender\u201c und \u201eintersexuellen\u201c Menschen \u2013 f\u00fcr den Durchschnittsb\u00fcrger bislang ziemlich exotische Begriffe (\u201eLSBTTI\u201c).<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Nun sollen sich bereits Grundschulkinder mit derlei \u201ezukunftsf\u00e4higen Lebensstilen\u201c<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> befassen und die \u201eGeschlechterrollen\u201c von Vater und Mutter sowie die bisherigen Standards Ehe und Familie als \u201eStereotypen\u201c<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> hinterfragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit geradezu missionarischem Eifer will man der n\u00e4chsten Generation von Erwachsenen f\u00e4cher\u00fcbergreifend Lebensformen nahebringen, die (bislang) nur ein ganz kleiner Teil der Bev\u00f6lkerung praktiziert. Das scheint in etwa so, wie wenn man die Diskriminierung von Rauchern dadurch verhindern wollte, dass man Kindern genau erkl\u00e4rt, welche Tabaksorten und Rauchtechniken es gibt, und nebenbei das Nichtrauchen in Frage stellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Toleranz oder Akzeptanz?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Niemand ist dagegen, dass Sch\u00fclern beigebracht wird, Andersartige als Mitmenschen zu akzeptieren. Angeh\u00f6rige von Min\u00adderheiten erfahren leider immer wieder menschliche Ablehnung, Verachtung und Angriffe gegen ihre Person. Jeder Mensch aber hat das Recht auf w\u00fcrdige Behandlung, Respekt und An\u00adge\u00adnom\u00admen\u00adsein. In Deutsch\u00ad\u00adland gibt es viele Randgruppen, die Ausgren\u00adzung erfahren. Dem Anliegen der Akzeptanz n\u00fctzt es aber nicht, nur Anh\u00e4nger bestimmter sexueller Vorlieben in den Mittelpunkt zu r\u00fccken und als Opfer zu stilisieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir alle sind fehlbare Gesch\u00f6pfe und sollten deshalb auf niemanden herabblicken. Keiner hat das Recht, Andere wegen ihrer Ansichten und Verhaltensweisen auszuschlie\u00dfen, zu benachteiligen oder gar zu verfolgen. Jeder ist als gleichwertige Person anzusehen und zu behandeln; falls wir das vers\u00e4umt haben, sollten wir uns entschuldigen. Homosexuelle sind demnach als Mitmenschen zu achten, ohne dass man ihre sexuellen Pr\u00e4ferenzen teilen oder akzeptieren muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Akzeptanz und Wertsch\u00e4tzung sollten wir allen Menschen gegen\u00fcber aufbringen, nicht aber allem Tun. Andersartige (selbst intolerante!) <u>Lebensformen<\/u> muss man zwar im Rahmen gegenseitiger Freiheit <em>tolerieren<\/em> (= ertragen, aushalten), doch <em>akzeptieren<\/em> (= billigen, guthei\u00dfen) braucht man sie deshalb nicht. Wer die unbedingte Akzeptanz seines Verhaltens einfordert, zwingt anderen seine \u00dcberzeugung auf. Wenn jemand durchsetzen will, dass Andere ihre Werte zugunsten seiner Sache aufgeben m\u00fcssen, handelt er extrem intolerant und offenbart Z\u00fcge totalit\u00e4ren Denkens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Menschen akzeptieren, nicht Handlungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade Kindern und Jugendlichen den Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz beizubringen ist zuerst die Aufgabe des Elternhauses. In der Familie wird gef\u00f6rdert, was man f\u00fcr einen respektvollen Umgang braucht: Gesundes Selbstwertgef\u00fchl, Charakterbildung und die Bereitschaft, zu vergeben und um Vergebung zu bitten. Die Schule sollte die Eltern dabei unterst\u00fctzen, darf sie aber keinesfalls n\u00f6tigen, ihre famili\u00e4ren Werte und \u00dcberzeugungen zu verleugnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist also stets zu unterscheiden zwischen einer Person und ihrem Ver\u00adhal\u00adten. Selbst wenn ich mit einem Lebensstil nicht einverstanden bin, muss ich <em><u>den Menschen<\/u> <\/em>dahinter mit seiner unantastbaren W\u00fcrde und seinen unver\u00e4u\u00dferlichen Grundrechten <em><u>akzeptieren<\/u><\/em> (= annehmen). Inakzeptables Handeln aber muss ich lediglich <em>tolerieren<\/em> \u2013 solange es keine Gefahr f\u00fcr mich oder andere darstellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Akzeptieren<\/em>, also guthei\u00dfen, darf ich falsches Verhalten nie, sofern es gegen mein Gewissen oder Wertesystem verst\u00f6\u00dft. Kurzgefasst darf Sch\u00fclern also beigebracht werden: Toleranz und Akzeptanz ihrer <u>Mitmenschen<\/u> \u2013 bedingungslos ja; Toleranz anderen <u>Handelns<\/u> \u2013 bedingt ja;<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Akzeptanz anderen <u>Handelns<\/u> \u2013 nein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das christliche Menschenbild<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das entspricht \u00fcbrigens auch dem christlichen Menschenbild und der biblischen Botschaft. Es stimmt, wie Kultusminister Stoch sagte,<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> dass Jesus <u>alle<\/u> Menschen, so unterschiedlich sie sind, zu sich ruft und nicht wegst\u00f6\u00dft. Als Gott der Liebe will er uns aber gerade <em>nicht<\/em> so lassen, wie wir sind, sondern unsere Lasten abnehmen, damit wir innerlich zur Ruhe kommen und von ihm lernen.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verbreitung der Bibel in der Volkssprache war urs\u00e4chlich f\u00fcr die Errungenschaften des Westens in den letzten Jahrhunderten. Ihre Aussage, dass vor Gott alle Menschen gleich sind, brachte einstigen Untertanen Selbstwert und Freiheit, Sprache und Bildung. Der Glaube an eine zweckm\u00e4\u00dfige Sch\u00f6pfung und deren Beherrschbarkeit inspirierte wissenschaftliches Denken und technische Entwicklung. Christliche Tugenden wie Flei\u00df und Ge\u00adn\u00fcg\u00adsamkeit legten den Grundstein f\u00fcr wirtschaftlichen Erfolg und Wohl\u00adstand. Das Vorbild Christi bewirkte Opferbereitschaft, die Grundlage sozialer F\u00fcrsorge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christen erk\u00e4mpften das Ende von Sklaverei und Witwenverbrennungen, Bibel\u00fcbersetzer verhalfen anderen V\u00f6lkern zu einheitlicher Sprache, Schulbildung und einer eigenen Nation.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Die V\u00e4ter von BGB und Grundgesetz orientierten sich an der christlichen Ethik. Wichtige G\u00fcter der Demokratie wie Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung der Frau, Schutz von Ehe und Familie als Grundlage der Gesellschaft verdanken wir dem Einfluss der Bibel. Diese historischen Zusammenh\u00e4nge werden gerne unterschlagen, geh\u00f6ren aber in den schulischen Geschichtsunterricht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sch\u00fctzt die Kinder!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">P\u00e4dagogen sollte eigentlich klar sein, dass junge Menschen einen l\u00e4ngeren Spannungs- und Reifeprozess durchlaufen, den sie f\u00fcr ihre gesunde seelische Entwicklung brauchen. Entfallen Scham und Hemmungen zugunsten einer unmittelbaren Bed\u00fcrfnis\u00adbe\u00adfrie\u00addi\u00adgung, beeintr\u00e4chtigt dies die Bindungsf\u00e4higkeit, Belastbarkeit und Frustrationstoleranz dieser Menschen oft ihr Leben lang \u2013 mit allen gesellschaftlichen Konsequenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem schon die immer dreistere Fr\u00fchsexualisierung der Jugend durch die Unterhaltungsindustrie sehr bedenklich ist, darf die Schule dieser sch\u00e4d\u00adlichen Tendenz nicht auch noch Vorschub leisten. Und kleine Kinder (Grundschule beginnt ab f\u00fcnf!) sind noch viel st\u00e4rker gegen Themen zu sch\u00fctzen, f\u00fcr die sie einfach noch zu jung sind. Wenn sie aber, wie geplant, \u201eschwuler, lesbischer, transgender und \u2026 intersexueller Kultur\u201c umfassend in Musik, Bildender Kunst, Literatur, Medien, Theater, den entsprechenden sozialen Netzwerken, Vereinen, politischen Gruppen und Parteien begegnen sollen,<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> ist das schlicht eine ma\u00dflose \u00dcberforderung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und m\u00fcssen Sch\u00fcler das Geschlechtsleben die\u00adser Menschen auch noch akzeptieren (guthei\u00dfen), bedeutet das eine \u201emassive schulische Beeinflussung von Kindern und Jugendlichen, die nicht vom staatlichen Bildungs\u00adauftrag gedeckt\u201c ist, so eine Stellungnahme evan\u00adgelischer Lehrer.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> Freilich greifen amtliche Organe l\u00e4ngst schon nach den Allerkleinsten, denn nach dem Willen oberster Beh\u00f6rden soll die sexuelle Indoktrination noch viel fr\u00fcher beginnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Masturbation im Kindergarten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bundeszentrale f\u00fcr gesundheitliche Aufkl\u00e4rung versteht ein Kind \u201evon Geburt an als sexuelles Wesen\u201c<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> und r\u00e4t in ihrem \u201eRahmenkonzept f\u00fcr po\u00adlitische Entscheidungstr\u00e4ger, Bildungseinrichtungen, Gesundheitsbeh\u00f6r\u00adden, Expertinnen und Experten\u201c, bereits vor dem vierten Lebensjahr mit der Aufkl\u00e4rung zu beginnen \u2013 und zwar \u201einteraktiv\u201c!<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> Darunter k\u00f6nnte man durchaus eine Anleitung zur \u201efr\u00fchkindlichen Masturbation\u201c<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> im Kindergarten verstehen \u2013 eine Einladung f\u00fcr P\u00e4dophile also.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser offiziell zug\u00e4nglichen Brosch\u00fcre von 2011 wird der Reifungsprozess rein biologisch verstanden.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> \u201ePsychosexuelle Entwicklung\u201c beinhalte lediglich, \u201eGef\u00fchle und Bed\u00fcrfnisse ausdr\u00fccken zu k\u00f6nnen, Sexualit\u00e4t lustvoll zu erfahren und seine sexuelle und geschlechtliche Identit\u00e4t auszubilden.\u201c Aufkl\u00e4rung, so hei\u00dft es, \u201eorientiert sich eindeutig\u201c an der \u201eAnerkennung der Vielfalt\u201c.<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> Die \u201esexuelle Revolution\u201c wird nirgendwo kritisch hinterfragt, sondern als normativ f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis und die Praxis der Sexualit\u00e4t von heute vorausgesetzt. Damit wird jedoch ein gro\u00dfer Teil der Bev\u00f6lkerung ignoriert, der andere ethische \u00dcberzeugungen hat und in der kollektiven Enthemmung nicht das gesellschaftliche Heil sieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laut der zusammen mit dem europ\u00e4ischen WHO-B\u00fcro herausgegebenen Schrift ist das Hauptziel der Sexualaufkl\u00e4rung, dass junge Menschen ihre Sexualit\u00e4t genie\u00dfen k\u00f6nnen<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> \u2013 ohne Moralvorschriften (au\u00dfer der Ein\u00advernehmlichkeit). Durch Verh\u00fctung und Abtreibung entf\u00e4llt der Zusammenhang zwischen Sex und Fortpflanzung ja sowieso und damit auch jede Verantwortung zur Bindung. Ob das den jungen Menschen auch seelisch bekommt, interessiert die Verfasser nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Als Aufkl\u00e4rung getarnte P\u00e4dophilie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Namen solcher \u201eStandards\u201c sollen somit alle \u2013 Kleinkinder, Kinder und Jugendliche \u2013 m\u00f6glichst fr\u00fch sexuell aktiviert werden. Ohne R\u00fccksicht auf Intimsph\u00e4re, Schamgef\u00fchl und famili\u00e4re Werte konfrontiert man sie mit Themen, die weder altersgem\u00e4\u00df noch ethisch verantwortbar sind.<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> Wer aber will eigentlich die jungen Menschen in gro\u00dfem Stil sexuell bel\u00e4stigen und enthemmen \u2013 unter der Flagge einer unheilvollen, weil ma\u00dflos \u00fcberspannten \u201eAufkl\u00e4rung\u201c?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derlei Konzepte stammen ma\u00dfgeblich von homosexuellen Professoren wie Helmut Kentler, Uwe Sielert und Elisabeth Tuider, die \u2013 selber ohne Nachwuchs \u2013 sich anma\u00dfen, anderer Leute Kinder gem\u00e4\u00df ihren Vorlieben umerziehen zu d\u00fcrfen. In ihren Publikationen fordern sie nicht nur die Legalisierung der P\u00e4dophilie,<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a> sondern auch eine \u201eEntnaturalisierung\u201c der \u201eheteronormativen\u201c Familie<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a> sowie die vors\u00e4tzliche \u201eVerwirrung\u201c der Kinder durch \u201eVerUn\u00adeindeutigung\u201c [!].<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ahnungslosigkeit der Eltern ausnutzend, wird hierzu \u00dcbungsmaterial verbreitet, mit dem moralische Grenzen gezielt verletzt werden. Die von den Kindern verlangten Gruppenspiele w\u00e4ren selbst f\u00fcr Erwachsene eine Zumutung: Darstellen eines \u201eersten Males\u201c (z.B. Analverkehr), Rollenspiel eines \u201eComing-Out\u201c, Planung eines \u201ePuffs f\u00fcr alle\u201c.<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a> Gegen solche \u00fcbergriffigen und missbr\u00e4uchlichen Methoden, die mit einer verantwortlichen Sexualkunde nichts mehr zu tun haben, sollten sich alle Erziehungsberechtigte im Interesse ihrer Kinder und Enkel entschieden wehren.<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>P\u00e4dokriminelle Wegbereiter<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fr\u00fchsexualisierung von Kindern geht zur\u00fcck auf den Zoologen Alfred C. Kinsey, der die gesellschaftlichen Moralvorstellungen seiner Zeit nachhaltig ersch\u00fcttert hat (\u201eAnything goes\u201c). Die \u201eKinsey-Reports\u201c von 1948 und 1953 erregten weltweites Aufsehen, weil sie angeblich das Sexualleben der amerikanischen Bev\u00f6lkerung als wenig tugendhaft enth\u00fcllten. Die verwendeten Daten waren jedoch alles andere als repr\u00e4sentativ, sondern stammten aus Suggestivbefragungen von Prostituierten, P\u00e4derasten und Gef\u00e4ngnisinsassen, aus sexuellen Experimenten Kinseys und seiner Mitarbeiter sowie aus sadomasochistischen Misshandlungen hunderter Kinder, darunter S\u00e4uglinge ab zwei Monaten.<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a> Was die Sexualwissenschaften bis heute gepr\u00e4gt hat basiert auf einer gro\u00dfen, verbrecherischen L\u00fcge.<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die sukzessive Erosion moralischer Normen gipfelte in Ausw\u00fcchsen wie dem programmatisch ver\u00adkl\u00e4rten P\u00e4dosex links\u00adalter\u00adna\u00ad\u00adtiver \u201eKinderl\u00e4den\u201c der 1970-er Jahre<a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a> und der sys\u00ad\u00adte\u00ad\u00adma\u00adti\u00adschen Ver\u00adge\u00adwal\u00adti\u00adgung von Internatssch\u00fclern im Zeichen der Reform\u00adp\u00e4dagogik (Odenwald\u00adschu\u00adle)<a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\">[30]<\/a> \u2013 Warnungen genug vor weiteren sexual\u00ad\u00adp\u00e4da\u00adgo\u00adgi\u00adschen Aben\u00adteuern. Doch die Fr\u00fch\u00adauf\u00adkl\u00e4rer blei\u00ad\u00adben unger\u00fchrt, selbst an\u00adgesichts der j\u00fcngsten Kita-Skandale in Mainz<a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\">[31]<\/a> und Wiesbaden,<a href=\"#_ftn32\" name=\"_ftnref32\">[32]<\/a> wo Dutzende Kleinkinder einander in unfassbar sadistischer Weise \u00fcber Monate gequ\u00e4lt haben. Sollte gar kein Zusammenhang bestehen zwischen fr\u00fchkindlicher \u201eAufkl\u00e4rung\u201c, dem in der Kita vermuteten \u201epornografischen Material\u201c und der sexuellen Entfesselung der Kinder?<a href=\"#_ftn33\" name=\"_ftnref33\">[33]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn die Kleinsten mit dem \u201eMethodenkoffer\u201c<a href=\"#_ftn34\" name=\"_ftnref34\">[34]<\/a> oder einer \u201eKindergartenbox\u201c<a href=\"#_ftn35\" name=\"_ftnref35\">[35]<\/a> in die sexuelle Welt der Erwachsenen eingef\u00fchrt werden, begr\u00fcndet man dies gerne zynisch mit \u201eKinderschutz\u201c. Statt aber unbedarft Heranwachsende von Anfang an wirksam vor illegaler Pornografie zu sch\u00fctzen,<a href=\"#_ftn36\" name=\"_ftnref36\">[36]<\/a> sollen sie nach dem Willen selbsternannter Sexualaufkl\u00e4rer sol\u00adchen Machwerken absichtlich ausgesetzt werden, um angeblich \u201ePorno-Kompetenz\u201c zu erlangen.<a href=\"#_ftn37\" name=\"_ftnref37\">[37]<\/a> Solch kriminelles Vorgehen<a href=\"#_ftn38\" name=\"_ftnref38\">[38]<\/a> zerst\u00f6rt die kindliche Unschuld, verursacht seelische Wunden und bereitet den N\u00e4hrboden f\u00fcr noch mehr Kindesmissbrauch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das missgl\u00fcckte Menschenexperiment<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Je fr\u00fcher unseren Kindern Sexualkunde aufgedr\u00e4ngt wird, desto akuter wird die Frage nach dem erzieherischen Leitbild. Sind Mann und Frau das Ebenbild eines liebenden Sch\u00f6pfers oder sind sie triebgesteuerte \u201ehuman animals\u201c,<a href=\"#_ftn39\" name=\"_ftnref39\">[39]<\/a> also h\u00f6her entwickelte, menschliche Tiere? Losgel\u00f6st von Gott macht sich der Mensch selbst zum Ma\u00dfstab ohne absolute Wahrheit, ohne Richtig und Falsch, ohne letzte Verantwortung und Hoffnung, und schafft sich schlie\u00dflich den Menschen nach seinem eigenen Bilde \u2013 mit fatalen Konsequenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Psychologe John W. Money pr\u00e4gte erstmals den Ausdruck \u201eGender Role\u201c (Geschlechts-Rolle)<a href=\"#_ftn40\" name=\"_ftnref40\">[40]<\/a> und wollte 1967 an einem Zwillingspaar beweisen, dass das Geschlechterverhalten nur an\u00ader\u00adzo\u00adgen sei. Die Zwangsumwandlung des kleinen Bruce zu \u201eBrenda\u201c Reimer stie\u00df jedoch auf starke Gegenwehr und endete abrupt, als Bruce im Alter von 14 Jahren hinter das Geheimnis kam. Er nannte sich fortan David, heiratete mit 25 \u2013 und nahm sich sp\u00e4ter das Leben. Trotz diesem tragischen Scheitern ben\u00fctzen Gender-Theoretiker zynischerweise den Fall bis heute als ein Beispiel f\u00fcr \u201ePerformativit\u00e4t\u201c, also das willk\u00fcrliche Zusprechen eines Geschlechts durch sogenannte \u201eSprechakte\u201c.<a href=\"#_ftn41\" name=\"_ftnref41\">[41]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Anwendung von Sprache folgt der Theorie des \u201eSozial\u00adkonstruktivismus\u201c, die besagt, dass man mit Sprache Wirklichkeit konstruieren kann. Die Gender-Ideo\u00adlogen machen von dieser Technik regen Gebrauch, zum Beispiel bei ihrer Forderung nach \u201egendergerechter Sprache\u201c.<a href=\"#_ftn42\" name=\"_ftnref42\">[42]<\/a> Um die vermeintliche m\u00e4nnliche Dominanz in der deutschen Sprache zu brechen, muss un\u00adbe\u00addingt bei jeder Formulierung das weibliche Geschlecht \u201esichtbar\u201c werden (\u201eProfessor\/-_*Innen\u201c), tonangebend sein (\u201eProfessorinnen\u201c)<a href=\"#_ftn43\" name=\"_ftnref43\">[43]<\/a> oder sich genderneutral aufl\u00f6sen (\u201eProfessx\u201c, \u201eStudierende\u201c).<a href=\"#_ftn44\" name=\"_ftnref44\">[44]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was bedeutet eigentlich \u201eGender\u201c?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Begriff \u201egender\u201c kommt aus dem Englischen und bedeutet urspr\u00fcnglich grammatisches Geschlecht (der, die, das), im Unterschied zum biologischen \u201esex\u201c (m\u00e4nnlich, weiblich). Die Vereinnahmung dieses harmlosen Wortes durch Aufpropfen einer neuen Bedeutung ist ein Paradebeispiel f\u00fcr die Verwendung von Sprache als Kampfmittel, um damit eine Weltanschauung durchzusetzen. Einer radikalfeministischen These entsprechend, steht \u201eGender\u201c nun f\u00fcr das erdachte \u201egesellschaftliche Geschlecht\u201c, durch welches das typisch m\u00e4nnliche und weibliche Rollenverhalten bestimmt werden soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das biologische Geschlecht wird f\u00fcr unbedeutend erkl\u00e4rt, \u201esex\u201c durch \u201egender\u201c ersetzt und zum \u201esozialen Geschlecht\u201c umgedeutet. Weil das \u201esoziale Geschlecht\u201c angeblich nur gesellschaftlich konstruiert ist, l\u00e4sst es sich auch wieder dekonstruieren. Demnach kann sich jeder seine \u201esexuelle Identit\u00e4t\u201c (Gender) selbst aussuchen und beliebig \u00e4ndern;<a href=\"#_ftn45\" name=\"_ftnref45\">[45]<\/a> unz\u00e4hlige Zwischenformen sind denkbar. Das Ziel ist, so unfassbar es auch klingen mag, die totale Aufl\u00f6sung des biologisch festgelegten Geschlechts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eGender Mainstreaming\u201c bedeutet, diese Weltanschauung immer st\u00e4rker in den \u201eHauptstrom\u201c der Gesellschaft einzuspeisen, also <em>alle<\/em> Bereiche des \u00f6ffentlichen und privaten Lebens damit zu durchdringen, bis die Gender-Ideologie selbst den Hauptstrom bildet. Zun\u00e4chst als politisches Programm f\u00fcr die Gleichberechtigung von Mann und Frau verkauft (\u201eGleichstellung\u201c), ist \u201eGender Mainstreaming\u201c in Wirklichkeit ein trojanisches Pferd, um das Gender-Weltbild rigoros durchzusetzen.<a href=\"#_ftn46\" name=\"_ftnref46\">[46]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bek\u00e4mpfung von Diskriminierung ist dabei nur ein Etappenziel auf dem Weg zur vollst\u00e4ndigen Gleichheit, sprich Eliminierung der Geschlechter. Die st\u00f6rende <em>Un<\/em>gleichheit biologischer Funktionen bei der Fortpflanzung wird vorerst dadurch kompensiert, dass man Schwangerschaft vermeidet, M\u00e4nnlichkeit abwertet und M\u00fctter diffamiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Abschaffung der Mutter<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verh\u00fctung und Abtreibung sollen Frauen aus der \u201eSklaverei der Mutterschaft\u201c<a href=\"#_ftn47\" name=\"_ftnref47\">[47]<\/a> f\u00fchren. Eine tabufreie \u201esexuelle Selbstbestimmung\u201c<a href=\"#_ftn48\" name=\"_ftnref48\">[48]<\/a> (gern auch im Widerspruch zum biologischen Geschlecht)<a href=\"#_ftn49\" name=\"_ftnref49\">[49]<\/a> einschlie\u00dflich v\u00f6llig legaler Abtreibung (\u201ereproduktive Gesundheit\u201c) wird bereits zum \u201eNormalfall\u201c und zum \u201eMenschenrecht\u201c erkl\u00e4rt.<a href=\"#_ftn50\" name=\"_ftnref50\">[50]<\/a> Ungeborene Menschen selbst bleiben dabei leider ohne Rechte, da juristisch als nicht rechtsf\u00e4hig definiert. Ist ein un\u00aderkl\u00e4rtes Ziel m\u00f6glicherweise die Reduktion der Bev\u00f6lkerung?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derlei lebens- und familienfeindliche Absichten werden inzwischen mit erstaunlicher Selbstverst\u00e4ndlichkeit vorgetragen. Was die \u201eBefreiung\u201c der Frau noch bedeuten kann zeigen offen ge\u00e4u\u00dferte Forderungen, dass keine Mutter \u201eberechtigt sein soll, zu Hause zu bleiben, um ihre Kinder zu erziehen\u201c,<a href=\"#_ftn51\" name=\"_ftnref51\">[51]<\/a> sondern \u201edass der Besuch von Krippen, Kinderg\u00e4rten und Ganztags\u00adschulen verpflichtend wird.\u201c<a href=\"#_ftn52\" name=\"_ftnref52\">[52]<\/a> Folgerichtig will auch Baden-W\u00fcrt\u00adtemberg \u201edie Kindertageseinrichtungen zu Kinder- und Familienzentren aus\u00adbauen.\u201c<a href=\"#_ftn53\" name=\"_ftnref53\">[53]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch diese Deformation der Familie und die Entwurzelung der Kinder k\u00f6nnte der Staat die k\u00fcnftige Generation beliebig und kollektiv gem\u00e4\u00df seiner Doktrin formen \u2013 wie zu besten DDR-Zeiten.<a href=\"#_ftn54\" name=\"_ftnref54\">[54]<\/a> Warum aber werden Pl\u00e4ne mit solch gravierenden Auswirkungen nicht breit diskutiert und er\u00f6rtert? Wo bleibt der Aufschrei der \u201efreien\u201c Medien? Noch unheimlicher als Inhalt und Umfang dieses gesellschaftlichen Umbaus ist n\u00e4mlich die Art, wie er geschehen soll: von oben verordnet, ohne demokratische Legitimation.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vielfalt ohne Grenzen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie aber soll es in der Beziehungskiste weitergehen? Mit Blick auf die bereits genannten \u201eLebensentw\u00fcrfe\u201c ahnt man, dass die bildungspolitische Auflistung mit der Zeit <em>noch<\/em> vielf\u00e4ltiger ausfallen k\u00f6nnte. Geh\u00f6ren beispielsweise Polygamie, P\u00e4\u00addo\u00adphi\u00adlie und Inzucht nicht auch zur \u201eVielfalt in der sexuellen Identit\u00e4t\u201c<a href=\"#_ftn55\" name=\"_ftnref55\">[55]<\/a>? Was ist mit Sadomaso, Sodomie, Nekrophilie und noch unappetitlicheren Versionen \u201esexueller Vielfalt\u201c?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sollen diese alle auch irgendwann im Unterricht behandelt werden, um eine m\u00f6gliche Diskriminierung auszuschlie\u00dfen? Nach welchen Ma\u00dfst\u00e4ben<a href=\"#_ftn56\" name=\"_ftnref56\">[56]<\/a> werden solche Varianten (oder etwaige Mischformen) beurteilt? Wird f\u00fcr sie dieselbe Akzeptanz gefordert, und sollen sie gesellschaftlich anderen \u201eOrientierungen\u201c gleichgestellt werden? Gibt es \u00fcberhaupt Grenzen, und wer soll sie ziehen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">D\u00fcrfen beispielsweise P\u00e4dophile dann auch fremde Kinder gro\u00dfziehen oder Sexualkunde unterrichten? Das sind eigentlich beklemmende Fragen, die das Ungeheuerliche der angestrebten Entwicklung nur andeuten k\u00f6nnen. Was steckt denn nur hinter diesem beharrlich vorangetriebenen Bildungsplan? Ob man \u201esexuelle Vielfalt\u201c nun beklagt oder begr\u00fc\u00dft \u2013 man sollte sich stets dar\u00fcber im Klaren sein, dass damit ideologische Interessen einhergehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ideologischer Unterbau<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits der fr\u00fche Kommunismus sah die Ehe zwischen Mann und Frau als \u201eUrsprung aller Klassenunterdr\u00fcckung\u201c an.<a href=\"#_ftn57\" name=\"_ftnref57\">[57]<\/a> Der radikale Feminismus stell\u00adte die Unterschiedlichkeit von Mann und Frau in Frage und behauptete, man w\u00fcrde \u201enicht als Frau geboren\u201c, sondern \u201ezu ihr gemacht\u201c.<a href=\"#_ftn58\" name=\"_ftnref58\">[58]<\/a> Der Genderismus schlie\u00dflich attackiert das \u201egesellschaftlich konstruierte Geschlecht\u201c und fordert, dass jeder sein \u201eGender\u201c selbst bestimmen und auch wechseln d\u00fcrfe.<a href=\"#_ftn59\" name=\"_ftnref59\">[59]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Bildungsentwurf neu eingef\u00fchrte Begriffe wie \u201esexuelle Identit\u00e4t\u201c, \u201eGeschlechtsidentit\u00e4t\u201c und \u201esoziales Geschlecht\u201c verraten das Ge\u00addan\u00adken\u00adgut der Gender-Theorie. Dahinter verbirgt sich ein radikalfeministisches, neomarxistisches Programm zur v\u00f6lligen Einebnung der Geschlechts\u00adunterschiede im Namen der \u201eGleichstellung\u201c und gegen \u201eUnterdr\u00fcckung\u201c. Nachdem erstmals bei der Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking trickreich von \u201egender\u201c und \u201emainstreaming of gender per\u00adspectives\u201c die Rede war<a href=\"#_ftn60\" name=\"_ftnref60\">[60]<\/a>, gelang es den Lobbyisten klammheimlich, \u201eGender Mainstreaming\u201c in die Europapolitik zu implantieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Begriff wurde, unbemerkt von der \u00d6ffentlichkeit, bereits 1998 vom Europarat als umfassendes politisches Konzept definiert<a href=\"#_ftn61\" name=\"_ftnref61\">[61]<\/a> und 1999 von der deutschen Bundesregierung als Strategie f\u00fcr die Gleichstellung von Mann und Frau eingef\u00fchrt.<a href=\"#_ftn62\" name=\"_ftnref62\">[62]<\/a> Ohne dem Normalb\u00fcrger die Tragweite zu erkl\u00e4ren, will die gr\u00fcn-rote Landesregierung nun \u201eGender Mainstreaming\u201c \u00fcber die Schulen \u201eerfolgreich durchsetzen\u201c.<a href=\"#_ftn63\" name=\"_ftnref63\">[63]<\/a> Auch wenn der baden-w\u00fcrt\u00adtembergische Ministerpr\u00e4sident Kretschmann mit der Gender-Theorie angeblich nichts am Hut haben will:<a href=\"#_ftn64\" name=\"_ftnref64\">[64]<\/a> \u201eGender Mainstreaming\u201c ist ohne die Gender-Ideologie und die damit verbundene Agenda nicht denkbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wohin der Gender-Plan f\u00fchrt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser allem nat\u00fcrlichen Empfinden und den biologischen Tatsachen widersprechende Plan k\u00f6nnte einer \u00f6ffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion nicht standhalten.<a href=\"#_ftn65\" name=\"_ftnref65\">[65]<\/a> Er ist so unglaublich, dass er nur durch gesetzlich Vorschriften (Gleich\u00adstellungs\u00adfor\u00adderungen, Verbot der \u201eHomophobie\u201c), eine langsame Ge\u00adw\u00f6hnung (mithilfe sprachlicher Umdeutungen und der Einforderung von Akzeptanz) sowie durch die Umerziehung der Kleinsten (\u201eAufkl\u00e4rung\u201c ab der Kinderkrippe) durchgesetzt werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Einf\u00fchrung des Genderismus w\u00fcrde Sexua\u00adlit\u00e4t tats\u00e4chlich zu einem sozialen Konstrukt gemacht \u2013 die Fra\u00ad\u00adge ist nur, an wem oder was man sich k\u00fcnftig orientieren will. Vielleicht an der Natur, wo Polygamie und Homosexualit\u00e4t vorkommen, aber auch Fressen und Gefressenwerden? Vergleiche aus der Tierwelt zur Rechtfertigung gleichgeschlechtlicher Beziehungen heranzuziehen bedeutet, Moralvorstellungen aus der Biologie abzuleiten. Wer aber so denkt, vertauscht das christliche Menschenbild gegen ein materialistisches.<a href=\"#_ftn66\" name=\"_ftnref66\">[66]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im 20. Jahrhundert hat die materialistische Weltanschauung menschenverachtende und grausame atheistische Ideologien hervorgebracht. Nach der Rassenlehre der Nazis und den Kultur\u00adre\u00advo\u00adlu\u00adtionen der Kommunisten soll jetzt, nach dem Arier und dem sozialistischen Menschen, wohl wieder ein neuer Mensch, diesmal der Gender-Mensch, kreiert werden. Zu diesem Eindruck k\u00f6nnte man angesichts der st\u00e4ndigen Werbung f\u00fcr \u201ehomophile\u201c Lebensweisen kommen. Oder ist alles blo\u00df wieder ein Spuk des \u201eZeitgeistes\u201c wie die P\u00e4dophilie-Programme<a href=\"#_ftn67\" name=\"_ftnref67\">[67]<\/a> in den Anfangsjahren der gr\u00fcnen Partei: gef\u00e4hrlich zwar, aber vor\u00fcbergehend?<a href=\"#_ftn68\" name=\"_ftnref68\">[68]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Unterdr\u00fcckung der Kritik<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auff\u00e4llig ist jedenfalls, mit welcher Herablassung und Heftigkeit Politiker und Aktivisten den Bedenken am Bildungsplan-Entwurf und an der LSBTTI-Agenda begegnen. Da wird eine hunderttausendfach von der Mitte der Gesellschaft unterst\u00fctzte Petition als \u201eunterste Schublade\u201c<a href=\"#_ftn69\" name=\"_ftnref69\">[69]<\/a> bezeichnet oder die gerade erst beginnende Diskussion mit \u201eFertig. Aus. Amen.\u201c<a href=\"#_ftn70\" name=\"_ftnref70\">[70]<\/a> f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt. Selbst die Medien verwenden gerne Kampfbegriffe wie \u201eHetze\u201c und \u201eHomophobie\u201c<a href=\"#_ftn71\" name=\"_ftnref71\">[71]<\/a> und diffamieren Kritiker pauschal als \u201eHomo-Hasser\u201c, nur weil sie deren Moralvorstellungen nicht teilen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist da auch Ver\u00e4rgerung herauszuh\u00f6ren, dass dieses Thema nun in der breiten \u00d6ffentlichkeit bekannt wird? Sollte in einer freien Demokratie, wo alle Macht idealerweise vom Volke ausgeht, ein Gro\u00dfprojekt mit so einschneidenden Auswirkungen f\u00fcr das ganze Land nicht breit diskutiert werden d\u00fcrfen, ja sogar m\u00fcssen? Es scheint gerade, als ob eine arrogante Elite versucht, ihre Gegner mundtot zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein \u201eMusterland demokratischer Beteiligung\u201c mit \u201emehr B\u00fcrgerbeteiligung auf allen Ebenen\u201c<a href=\"#_ftn72\" name=\"_ftnref72\">[72]<\/a> s\u00e4he anders aus. Die \u201eRegierung f\u00fcr alle Menschen im Land\u201c, die sich \u201eeine neue politische Kultur des Dialogs\u201c vorgenommen hat, darf nicht nur gut organisierten Minderheiten ihre \u201eOffenheit f\u00fcr Vorschl\u00e4ge\u201c entgegenbringen. Vor allem, wenn es um die Kinder einer breiten Mehrheit der Einwohnerschaft geht, muss diese gefragt und geh\u00f6rt werden, ob sie mit einem derart drastischen \u201eWechsel\u201c in der Wertebildung ihrer kommenden Generation \u00fcberhaupt einverstanden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nur ein Kulturkampf?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ansonsten muss man sich nicht wundern, wenn es zu Widerstand kommt und eine Spaltung in den \u00dcberzeugungen zutage tritt. Diese nun zu einem \u201eKulturkampf\u201c hochstilisierte, teils \u00fcbereifrige Auseinandersetzung k\u00f6nnte leicht entsch\u00e4rft werden, wenn die Regierung der \u00fcberwiegenden Lebenspraxis ihrer Bev\u00f6lkerung mehr Respekt und Toleranz zollen, die B\u00fcrger fair informieren und einen breit angelegten gesellschaftlichen Diskurs zulassen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sollte das aber gar nicht die Absicht der M\u00e4chtigen sein, m\u00fcsste man ihre Verlautbarungen insgesamt als doppelb\u00f6dig werten und besonders den Aussagen zum angeblichen Kindeswohl mit \u00e4u\u00dferstem Misstrauen begegnen. Denn Halbwahrheiten oder verdeckte L\u00fcgen sind viel gef\u00e4hrlicher als ein offen betriebener \u201eWechsel\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei alledem l\u00e4sst der homophile Chor der Massenmedien erschaudern. Ein verd\u00e4chtig unkritischer Journalismus, der lieber mit der \u201esexuellen Vielfalt\u201c sympathi\u00adsiert als sachlich da\u00adr\u00fcber zu recherchieren, sor\u00adtiert\u00a0Opponen\u00ad\u00adten gern in die rechte Ecke der Ewiggestri\u00adgen ein. Kaum ein Ton der Infragestellung ist zu h\u00f6ren, alles scheint bereits abgemacht. In \u00f6ffentlich-recht\u00adlichen Talkshows diskutiert regelm\u00e4\u00dfig ein \u00dcber\u00adgewicht an LSBTTI-Bef\u00fcrwortern, obwohl diese gar nicht die Mehrheitsmeinung widerspiegeln; sachliche Argu\u00admen\u00adte z\u00e4hlen dort wenig. Wie gleichgeschaltet sind wir schon, und welche Umgestaltungsprogramme laufen oder warten im Hintergrund?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Totalitarismus in neuem Gewand<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derweil werden \u00fcber EU-Recht im Stillen die Voraussetzungen geschaffen, dass die B\u00fcrger ungefragt durch Indoktrinierung von Kindern und Einschr\u00e4nkung der Meinungsfreiheit mit der \u201eneuen sexuellen Weltordnung\u201c zwangsbegl\u00fcckt werden k\u00f6nnen. Ist die \u201esch\u00f6ne neue Welt\u201c<a href=\"#_ftn73\" name=\"_ftnref73\">[73]<\/a> bereits am Entstehen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Europ\u00e4ische Union hat ihre Mitgliedsstaaten n\u00e4mlich aufgefordert, \u201edaf\u00fcr zu sorgen, dass auf Vorurteilen beruhende Straftaten, wie diejenigen mit \u2026 homophober oder transphobischer Absicht, in den Strafrechtssystemen straf\u00adbar sind \u2026\u201c<a href=\"#_ftn74\" name=\"_ftnref74\">[74]<\/a> Ein j\u00fcngerer Entschlie\u00dfungsantrag des Europ\u00e4ischen Parlaments mahnt eine \u201e\u00dcberarbeitung\u201c an, \u201ebesonders im Hinblick auf von \u2026 Homophobie und Transphobie bestimmte <u>\u00c4u\u00dferungen<\/u> und Handlungen\u201c<a href=\"#_ftn75\" name=\"_ftnref75\">[75]<\/a>. Damit k\u00f6nnte bereits eine Meinungs\u00e4u\u00dferung gegen Homosexualit\u00e4t als \u201eHassrede\u201c strafrechtlich verfolgt werden.<a href=\"#_ftn76\" name=\"_ftnref76\">[76]<\/a> \u00c4hnliche Forderungen der EU finden sich inzwischen im \u201eAktionsplan\u201c des baden-w\u00fcrt\u00adtem\u00adber\u00adgi\u00adschen Sozialministeriums.<a href=\"#_ftn77\" name=\"_ftnref77\">[77]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kein Wunder, dass sich Politiker vor kontroversen Aussagen \u00fcber \u201esexuelle Vielfalt\u201c h\u00fcten und Vertreter aller gew\u00e4hlten Parteien die Sache im Kern seltsam unkritisch behandeln. Dabei m\u00fcsste der Schutz von Kindern, Jugendlichen und der Familie eigentlich oberste Priorit\u00e4t haben. Denn historisch gesehen ging sexuelle Z\u00fcgellosigkeit einer Gesellschaft einher mit dem Zusammenbruch von Familien und f\u00fchrte dann stets zum Zusammenbruch von Nationen \u2013 innerhalb von nur einer Generation.<a href=\"#_ftn78\" name=\"_ftnref78\">[78]<\/a> \u201eSexuelle Vielfalt\u201c und Genderismus sind Frontalangriffe gegen die Sch\u00f6pfungsordnung und damit gegen Gott selbst \u2013 gut gehen kann das nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was ist jetzt zu tun?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hler sollten ihre Abgeordneten direkt zur Rede stellen, die familienpolitischen Aussagen der Parteiprogramme genau pr\u00fcfen und ihre Wahlentscheidungen davon abh\u00e4ngig machen. Auf Landes-, Bundes- und Europaebene m\u00fcssen wertkonservative Parteien gest\u00e4rkt werden. Gl\u00e4ubige sind aufgefordert, f\u00fcr die Verantwortlichen in der Regierung zu beten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christen und Kirchen sollten Homosexuellen freundlich und offen begegnen, ihnen zeigen, dass sie sie nicht hassen, sondern als Mitmenschen achten und wertsch\u00e4tzen, und sie mit der Liebe Christi einladen zu einem neuen Leben. Wo dies seither anders war, sind ein Umdenken und eine Entschuldigung angebracht. Christliche Gemeinden und Verb\u00e4nde sollten sich und die Bev\u00f6lkerung gut \u00fcber die Gender-Pl\u00e4ne informieren.<a href=\"#_ftn79\" name=\"_ftnref79\">[79]<\/a> Einige M\u00f6glichkeiten hierf\u00fcr sind: Medien- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit, Vortr\u00e4ge, Autorenlesungen, Podiumsdiskussionen, Stra\u00dfenaktionen und Teilnahme an Kundgebungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eltern als Hauptverantwortliche f\u00fcr die Sexualerziehung ihrer Kinder sollten das grundgesetzlich garantierte \u201enat\u00fcrliche Recht\u201c dazu auch in Kita, Kindergarten und Schule wahrnehmen.<a href=\"#_ftn80\" name=\"_ftnref80\">[80]<\/a> Sie d\u00fcrfen Lehrer und Bildungseinrichtungen bei Bedarf an ihre verfassungsm\u00e4\u00dfige Pflicht erinnern, die Jugend \u201ein Ehrfurcht vor Gott, im Geiste der christlichen N\u00e4chstenliebe, \u2026 zu sittlicher \u2026 Verantwortlichkeit \u2026 zu erziehen.\u201c<a href=\"#_ftn81\" name=\"_ftnref81\">[81]<\/a> Bei der Politik fin\u00adden sie am besten Geh\u00f6r im Schulterschluss mit anderen Eltern, unterst\u00fctzt durch \u00fcberregionale Verb\u00e4nde und gewappnet mit der Verfassung: \u201eBei der Gestaltung des Erziehungs- und Schulwesens\u201c (also auch bei der Erstellung und Umsetzung von Bildungspl\u00e4nen) muss \u201edas nat\u00fcrliche Recht der Eltern, die Erziehung und Bildung ihrer Kinder mitzubestimmen \u2026 ber\u00fccksichtigt werden.\u201c<a href=\"#_ftn82\" name=\"_ftnref82\">[82]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Eine neue Perspektive<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um den Griff nach unseren Kindern abwehren zu k\u00f6nnen, brauchen sie zuhause ein Klima der Liebe, Annahme und Vergebung. Die Geborgenheit einer stabilen Familie gibt ihnen R\u00fcckhalt, wenn sie in einem schwierigen Umfeld bestehen m\u00fcssen. Kinder brauchen keine perfekten Eltern, aber Vorbilder, die sich auch mal entschuldigen k\u00f6nnen, und einen Schutzraum ohne mediale Reiz\u00fcberflutung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eltern und Gro\u00dfeltern, die christliche Moral- und Wertvorstellungen glaubhaft vorleben, helfen Heranwachsenden, verantwortliche eigene Entscheidungen zu treffen. Zur Bew\u00e4ltigung dieser Aufgabe ben\u00f6tigt man die Hilfe Gottes, dessen gro\u00dfe Toleranz unseres Fehlverhaltens und bedingungslose Akzeptanz unserer Person immer wieder einen Neuanfang erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weil unser Sch\u00f6pfer in Jesus Christus selbst Mensch wurde und die t\u00f6dlichen Folgen aller menschlichen Abgr\u00fcnde am Kreuz ertragen und besiegt hat, k\u00f6nnen wir jederzeit zu ihm umkehren, um Vergebung und Freiheit zu empfangen. In dieser Hinsicht bietet die Wertekrise gute Chancen, dass die christliche Botschaft von der Errettung, Erneuerung und Erf\u00fcllung wieder neu geh\u00f6rt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">_________________________<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Frank Simon<\/strong>, 1962 geboren, ist von Beruf Forstingenieur und arbeitete einige Jahre als christlicher Entwicklungshelfer in S\u00fcdamerika. Er ist seit \u00fcber drei\u00dfig Jahren verheiratet, hat f\u00fcnf Kinder sowie zwei Enkel und lebt mit seiner Familie in S\u00fcddeutschland. Dort engagiert er sich ehrenamtlich im Leitungs\u00adteam einer evangelischen Freikirche.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Information<\/strong>: Dieser Aufsatz ist im Internet als PDF-Dokument abrufbar:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.dropbox.com\/s\/dneulgypyqtnhct\/BildungsplanGenderwahn.pdf?dl=0\">www.dropbox.com\/s\/dneulgypyqtnhct\/BildungsplanGenderwahn.pdf?dl=0<\/a><br \/>\nEin Mausklick auf die Links in den Fu\u00dfnoten f\u00fchrt direkt zu den Originalquellen; dadurch gewinnt man rasch selbst einen \u00dcberblick \u00fcber die Hintergr\u00fcnde des Genderismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hinweis:<\/strong> Die Verbreitung, Ver\u00f6ffentlichung und Verlinkung des vollst\u00e4ndigen Artikels sind erlaubt, Text\u00e4nderungen und die kommerzielle Nutzung jedoch nur mit schriftlicher Zustimmung des Autors. Kontakt: <a href=\"mailto:frank-simon@gmx.net\">frank-simon@gmx.net<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Johannes Resch, <em>Vom Generationenvertrag zum Generationenbetrug<\/em>, <a href=\"http:\/\/www.johannes-resch.de\/Generationenbetrug\">http:\/\/www.johannes-resch.de\/Generationenbetrug<\/a> (9.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Kai Kracht, <em>Die 68-er Revolution<\/em>, <a href=\"http:\/\/www.kaikracht.de\/68er\/index.htm\">http:\/\/www.kaikracht.de\/68er\/index.htm<\/a> (17.02.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Dies legt die Shell-Jugendstudie von 2010 nahe; <a href=\"http:\/\/www.shell.de\/aboutshell\/our-commitment\/shell-youth-study\/2010\/family.html\">http:\/\/www.shell.de\/aboutshell\/our-commitment\/shell-youth-study\/2010\/family.html<\/a> (9.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Ministerium f\u00fcr Kultus, Jugend und Sport Baden W\u00fcrttemberg, <em>Arbeitspapier zur Verankerung der Leitprinzipien<\/em>, Stand 18.11.2013, <a href=\"http:\/\/www.kultusportal-bw.de\/,Len\/Startseite\/schulebw\/Sexuelle+Vielfalt\">http:\/\/www.kultusportal-bw.de\/,Len\/Startseite\/schulebw\/Sexuelle+Vielfalt<\/a> (15.02.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> <em>Arbeitspapier<\/em>, S. 1: Als Leitprinzipien werden genannt: Berufliche Orientierung, Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung, Medienbildung, Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung, Verbraucherbildung.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Urspr\u00fcnglich beschr\u00e4nkt auf \u201cLSBT\u201d, ist das K\u00fcrzel noch beliebig erweiterbar. Inzwischen angeh\u00e4ngt wurde \u201eQ\u201c f\u00fcr \u201equeer\u201c; diese Spielart lehnt die Festlegung auf irgendeine \u201esexuelle Identit\u00e4t\u201c sowie jegliche Normierung des Sexualverhaltens ab.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a><em> Arbeitspapier,<\/em> S. 2<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> <em>Arbeitspapier<\/em>, S. 9 + 23<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Beispiele wie Ausgrenzen, Stehlen, Pr\u00fcgeln machen Kindern schnell klar, dass sie nicht alles Verhalten tolerieren m\u00fcssen (und erst recht nicht akzeptieren).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Andreas Stoch, Kultusminister des Landes Baden-W\u00fcrttemberg, in Wieland Backes SWR-Talkshow \u201cNachtcaf\u00e9\u201d unter dem Titel \u201eSchwul, lesbisch, hetero \u2013 wirklich selbstverst\u00e4ndlich?\u201c, ausgestrahlt am 24.01.2014.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Jesus Christus spricht: \u201eKommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin g\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig; so werdet ihr Ruhe finden f\u00fcr eure Seele. Denn mein Joch dr\u00fcckt nicht und meine Last ist leicht.\u201c Die Bibel<em>, Matth\u00e4usevangelium 11,28<\/em> (Einheits\u00ad\u00fcbersetzung).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Bemerkenswerte Einsichten hierzu liefert der indische Philosoph und Sozialreformer Vishal Mangalwadi in <em>Das Buch der Mitte: Wie wir wurden, was wir sind \u2013 Die Bibel als Herzst\u00fcck der westlichen Kultur, <\/em>Basel 2014.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> <em>Arbeitspapier<\/em>, S. 12<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Stellungnahme der Ev. Lehrer- und Erziehergemeinschaft in W\u00fcrttemberg e.V. zum Bildungsplan 2015; <a href=\"http:\/\/www.eleg-online.de\/bildungsplan-2015.htm\">http:\/\/www.eleg-online.de\/bildungsplan-2015.htm<\/a> (15.02.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Diese Auffassung geht zur\u00fcck auf den P\u00e4dokriminellen Alfred C. Kinsey, der Kleinkinder f\u00fcr seine sadomasochistischen Experimente missbrauchte (siehe auch S. 10f), nachgewiesen bei Judith A. Reisman, <em>Kinsey: Crimes &amp; Consequences<\/em>, Institute for Media Education Crestwood 2012, S. xviii u. xxi.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Bundeszentrale f\u00fcr gesundheitliche Aufkl\u00e4rung, <em>Standards f\u00fcr Sexualaufkl\u00e4rung in Europa<\/em>, K\u00f6ln 2011, S. 33; <a href=\"http:\/\/www.bzga.de\/infomaterialien\/einzelpublikationen\/?idx=2042\">http:\/\/www.bzga.de\/infomaterialien\/einzelpublikationen\/?idx=2042<\/a> (15.02.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Ebda, S. 42, in der Spalte \u201eWissen\u201c aufgef\u00fchrt. Unter \u201eKompetenzen\u201c versteht die Brosch\u00fcre auch \u201epraktische F\u00e4higkeiten\u201c, S. 38. Eine Matrix beschreibt Aufkl\u00e4rung nach Altersgruppen: Selbstbefriedigung 0-4, Homosexualit\u00e4t 4-6, Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung 6-9, \u201eGenderorientierung\u201c 9-12, Sex 12-15, homosexuelles \u201eComing-out\u201c 12-15, \u201esexuell abweichendes Verhalten\u201c und \u201eParaphilie\u201c ab 15 Jahren.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Ebda., S. 26<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Ebda., S. 31<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> Ebda., S. 22f<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/experten-warnen-vor-zu-frueher-aufklaerung-von-kindern-13203307-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/experten-warnen-vor-zu-frueher-aufklaerung-von-kindern-13203307-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3<\/a> (10.09.2015)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.emma.de\/artikel\/falsche-kinderfreunde-263497\">http:\/\/www.emma.de\/artikel\/falsche-kinderfreunde-263497<\/a> (10.09.2015)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> <a href=\"http:\/\/forum.sexualaufklaerung.de\/index.php?docid=667\">http:\/\/forum.sexualaufklaerung.de\/index.php?docid=667<\/a> (10.09.2015)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> Elisabeth Tuider et al., <em>Sexualp\u00e4dagogik der Vielfalt<\/em>, 2. Auflage, Weinheim und Basel 2012, S. 40.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> Ebda., S. 151, 115, 75<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> Vgl. hierzu die ernsten Warnungen eines P\u00e4dagogen und eines Sozialwissenschaftlers: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/familie\/schule\/ein-kommentar-von-bernd-saur-schamlos-im-klassenzimmer_id_4212076.html\">http:\/\/www.focus.de\/familie\/schule\/ein-kommentar-von-bernd-saur-schamlos-im-klassenzimmer_id_4212076.html<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.derfreiejournalist.de\/?e=144\">http:\/\/www.derfreiejournalist.de\/?e=144<\/a> (11.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> Ein Hauptgegen\u00adstand der menschenverachtenden Versuche war die multiple Orgasmusf\u00e4higkeit der Kinder. Obwohl die Medienwissenschaftlerin Judith A. Reisman die Datensammlung Kinseys schon 1981 \u00f6ffentlich als kriminelle F\u00e4lschung entlarvt hat, fehlt bis heute eine angemessene Distanzierung der Fachwelt von Kinseys Ergebnissen. <a href=\"http:\/\/www.drjudithreisman.com\/archives\/2010\/03\/1981_jerusalem.html\">http:\/\/www.drjudithreisman.com\/archives\/2010\/03\/1981_jerusalem.html<\/a> (11.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> Das Familienministerium Baden-W\u00fcrttemberg verbreitet heute noch, \u201edie ber\u00fchmten Studien des amerikanischen Sexualforschers Kinsey\u201c h\u00e4tten ergeben, dass \u201e90 Prozent\u201c der Bev\u00f6lkerung bisexuell seien. Siehe diese Publikation vom Juni 2015, S. 10: <a href=\"http:\/\/sozialministerium.baden-wuerttemberg.de\/fileadmin\/redaktion\/m-sm\/intern\/downloads\/Downloads_Offenheit_und_Akzeptanz\/Lexikon_der_kleinen_Unterschiede.pdf\">http:\/\/sozialministerium.baden-wuerttemberg.de\/fileadmin\/redaktion\/m-sm\/intern\/downloads\/Downloads_Offenheit_und_Akzeptanz\/Lexikon_der_kleinen_Unterschiede.pdf<\/a> (10.11.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> Sophie Dannenberg \u00fcber ihre Erfahrungen im Kinderladen Gie\u00dfen: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/salon\/sophie-dannenberg-kind-68er-wir-waren-gluecklich-und-einige-von-uns-wurden-sexuell-missbraucht\/54468\/seite\/3\">http:\/\/www.cicero.de\/salon\/sophie-dannenberg-kind-68er-wir-waren-gluecklich-und-einige-von-uns-wurden-sexuell-missbraucht\/54468\/seite\/3<\/a> (13.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/odenwaldschule-uebergriff-um-elf-geht-dann-bis-um-zwoelf-1.2539056\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/odenwaldschule-uebergriff-um-elf-geht-dann-bis-um-zwoelf-1.2539056<\/a> (14.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article142439879\/Da-hinten-tun-sich-Kinder-ganz-doll-weh.html\">http:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article142439879\/Da-hinten-tun-sich-Kinder-ganz-doll-weh.html<\/a> (14.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/kita-in-wiesbaden-sexuelle-belaestigung-unter-kindern-13752508.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/kita-in-wiesbaden-sexuelle-belaestigung-unter-kindern-13752508.html<\/a> (14.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref33\" name=\"_ftn33\">[33]<\/a> Dringender Erkl\u00e4rungsbedarf besteht beim passiven Verhalten der Erzieher, die mutma\u00dflich auf die Hinweise weder von Kindern noch Eltern reagiert haben. <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/uebergriffe-unter-kindern-in-mainzer-kita-sadistische-gewalt-mit-sexueller-toenung-1.2519178\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/uebergriffe-unter-kindern-in-mainzer-kita-sadistische-gewalt-mit-sexueller-toenung-1.2519178<\/a> (14.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref34\" name=\"_ftn34\">[34]<\/a> Die Schweiz f\u00fchrte 2011 \u201eSexkoffer\u201c (samt Puppen mit Geschlechtsorganen zum \u00dcben; ab 4 Jahren) und \u201eSexbox\u201c (mit Holzpenissen verschiedener Gr\u00f6\u00dfe, einer k\u00fcnstlichen Vagina und Aufkl\u00e4rungsfilmen) ein und machte die Teilnahme an der Fr\u00fchsexualisierung, inklusive lustvollen Massagespielen, bereits f\u00fcr Kindergartenkinder obligatorisch. <a href=\"http:\/\/www.blick.ch\/news\/schweiz\/schon-4-jaehrige-sollen-sich-mit-lust-und-liebe-beschaeftigen-verdirbt-dieser-sex-koffer-unsere-kinder-id76220.html\">http:\/\/www.blick.ch\/news\/schweiz\/schon-4-jaehrige-sollen-sich-mit-lust-und-liebe-beschaeftigen-verdirbt-dieser-sex-koffer-unsere-kinder-id76220.html<\/a> (14.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref35\" name=\"_ftn35\">[35]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.derfreiejournalist.de\/?e=190\">http:\/\/www.derfreiejournalist.de\/?e=190<\/a> (14.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref36\" name=\"_ftn36\">[36]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.it-recht-kanzlei.de\/jugendschutz-beeintr%C3%A4chtigende-inhalte.html\">http:\/\/www.it-recht-kanzlei.de\/jugendschutz-beeintr%C3%A4chtigende-inhalte.html<\/a> (10.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref37\" name=\"_ftn37\">[37]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/familie\/psychologie\/verschaemtes-wegschauen-hilft-nicht-paedagogen-fordern-pornokompetenz-fuer-jugendliche_id_3719027.html\">http:\/\/www.focus.de\/familie\/psychologie\/verschaemtes-wegschauen-hilft-nicht-paedagogen-fordern-pornokompetenz-fuer-jugendliche_id_3719027.html<\/a> (10.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref38\" name=\"_ftn38\">[38]<\/a> Nach \u00a7 184 StGB ist es verboten, Minderj\u00e4hrigen Pornografie zug\u00e4nglich zu machen. Umso unverst\u00e4ndlicher erscheint die faktische Kapitulation von Politik und Strafverfolgung vor den Anbietern einschl\u00e4giger Seiten, wo die perversesten Angebote unverschl\u00fcsselt und ohne Altersbeschr\u00e4nkung von jedem Kind mit internetf\u00e4higem Handy abrufbar sind.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref39\" name=\"_ftn39\">[39]<\/a> So lautete Kinseys Bezeichnung f\u00fcr seine Probanden.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref40\" name=\"_ftn40\">[40]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.indiana.edu\/~kinsey\/library\/jmoney.html\">http:\/\/www.indiana.edu\/~kinsey\/library\/jmoney.html<\/a> (15.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref41\" name=\"_ftn41\">[41]<\/a>Judith Butler, <em>Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen<\/em>, Frankfurt\/M. 2009; siehe Rezeption von Claire Horst in <a href=\"http:\/\/www.aviva-berlin.de\/aviva\/content_Buecher.php?id=1425152\">http:\/\/www.aviva-berlin.de\/aviva\/content_Buecher.php?id=1425152<\/a> (12.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref42\" name=\"_ftn42\">[42]<\/a><a href=\"http:\/\/www.unipotsdam.de\/fileadmin\/projects\/gleichstellung\/assets\/OEffentlichkeitsarbeit\/Publikationen\/Leitfaden_2013.pdf\">http:\/\/www.unipotsdam.de\/fileadmin\/projects\/gleichstellung\/assets\/OEffentlichkeitsarbeit\/Publikationen\/Leitfaden_2013.pdf<\/a> (14.09.2015)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref43\" name=\"_ftn43\">[43]<\/a> Die Uni Leipzig verwendet in ihrer Verfassung nur die weibliche Form, erlaubt aber, dass \u201eM\u00e4nner \u2026 die Amts- und Funktionsbezeichnungen \u2026 in grammatisch maskuliner Form f\u00fchren (k\u00f6nnen)\u201c. Universit\u00e4t Leipzig, <em>Grundordnung der Universit\u00e4t Leipzig<\/em>, 2013.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref44\" name=\"_ftn44\">[44]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.lannhornscheidt.com\/professorx\/\">http:\/\/www.lannhornscheidt.com\/professorx\/<\/a> (14.09.2015)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref45\" name=\"_ftn45\">[45]<\/a> In auffallendem Widerspruch hierzu steht die Intoleranz der LSBT-Community, wenn sich Ex-Homosexuelle f\u00fcr einen heterosexuellen Lebensstil entscheiden; siehe beispielsweise <a href=\"http:\/\/ex-gaytruth.com\/ex-gay-news\/michael-glatze%E2%80%99s-message-to-the-gay-activists-who-criticize-his-sexual-orientation-change\/\">http:\/\/ex-gaytruth.com\/ex-gay-news\/michael-glatze%E2%80%99s-message-to-the-gay-activists-who-criticize-his-sexual-orientation-change\/<\/a> (9.11.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref46\" name=\"_ftn46\">[46]<\/a> Vielen Bef\u00fcrwortern und Aktivisten von Gender in Politik, Wirtschaft und Lobbygruppen ist leider nicht bewusst, f\u00fcr welchen Metaplan sie instrumentalisiert werden.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref47\" name=\"_ftn47\">[47]<\/a> Simone de Beauvoir gebrauchte eine solche Formulierung 1976 im Gespr\u00e4ch mit Alice Schwarzer, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-41279965.html\">http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-41279965.html<\/a> (15.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref48\" name=\"_ftn48\">[48]<\/a> <em>Standards f\u00fcr Sexualaufkl\u00e4rung<\/em>, S. 21<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref49\" name=\"_ftn49\">[49]<\/a> Vgl. hierzu <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sexuelle_Selbstbestimmung\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sexuelle_Selbstbestimmung<\/a> (14.02.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref50\" name=\"_ftn50\">[50]<\/a> Siehe auch das \u00f6ffentlich gef\u00f6rderte Projekt \u201eSexuelle Selbstbestimmung\u201c in Gie\u00dfen 2011, <a href=\"http:\/\/samstagisteingutertag.wordpress.com\/2011\/06\/10\/liebe-wie-du-willst-giesen-marburg-starten-aktion-fur-sexuelle-selbstbestimmung\/\">http:\/\/samstagisteingutertag.wordpress.com\/2011\/06\/10\/liebe-wie-du-willst-giesen-marburg-starten-aktion-fur-sexuelle-selbstbestimmung\/<\/a> (20.12.2014) sowie die geplante Gegenkundgebung in Berlin am 20.09.2014 am Vortag des j\u00e4hrlich stattfindenden \u201eMarsch f\u00fcr das Leben\u201c von Abtreibungsgegnern; <a href=\"http:\/\/www.sexuelle-selbstbestimmung.de\/\">http:\/\/www.sexuelle-selbstbestimmung.de\/<\/a> (14.02.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref51\" name=\"_ftn51\">[51]<\/a> Simone de Beauvoir im Dialog mit Betty Friedan, <em>Saturday Review<\/em>, 14. Juni 1975, S. 18; <a href=\"http:\/\/www.unz.org\/Pub\/SaturdayRev-1975jun14?View=PDF\">http:\/\/www.unz.org\/Pub\/SaturdayRev-1975jun14?View=PDF<\/a> (24.11.2014). Vgl. auch das Interview mit Alice Schwarzer, <em>Der Spiegel<\/em> 15\/1976, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-41279965.html\">http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-41279965.html<\/a> (19.02.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref52\" name=\"_ftn52\">[52]<\/a> Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende, in der Westdeutschen Zeitung v. 11.07.2007, <a href=\"http:\/\/www.wz-newsline.de\/home\/politik\/frau-sehrbrock-warum-lassen-sie-den-eltern-nicht-die-wahl-1.468519\">http:\/\/www.wz-newsline.de\/home\/politik\/frau-sehrbrock-warum-lassen-sie-den-eltern-nicht-die-wahl-1.468519<\/a> (15.02.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref53\" name=\"_ftn53\">[53]<\/a> <em>Koalitionsvertrag<\/em> der gr\u00fcn-roten Landesregierung von 2011, S. 4, <a href=\"http:\/\/www.gruene-bw.de\/fileadmin\/gruenebw\/dateien\/Koalitionsvertrag-web.pdf\">www.gruene-bw.de\/fileadmin\/gruenebw\/dateien\/Koalitionsvertrag-web.pdf<\/a> (14.02.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref54\" name=\"_ftn54\">[54]<\/a> Die 10-fach h\u00f6her subventionierte Fremdbetreuung (Krippenplatz) eines Kindes gegen\u00fcber der Erziehung in der Familie spricht B\u00e4nde. Weshalb der Staat seine tragende S\u00e4ule derart diskriminiert ist nur mit ideologischer Verblendung, kurzsichtigen Wirtschaftsinteressen und einem absichtlichen Umbau der Gesellschaft zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref55\" name=\"_ftn55\">[55]<\/a> <em>Arbeitspapier<\/em>, S. 26<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref56\" name=\"_ftn56\">[56]<\/a> Ebda.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref57\" name=\"_ftn57\">[57]<\/a> Friedrich Engels, Unver\u00f6ffentlichtes Manuskript 1846<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref58\" name=\"_ftn58\">[58]<\/a> Simone de Beauvoir, <em>Das andere Geschlecht<\/em>, Paris 1949<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref59\" name=\"_ftn59\">[59]<\/a> Die Grundlagen dazu legte Judith Butler mit ihrem Buch <em>Das Unbehagen der Geschlechter<\/em>, New York 1990.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref60\" name=\"_ftn60\">[60]<\/a> United Nations, <em>Report of the Fourth World Conference on Women Beijing, 4-15 September 1995<\/em>, New York 1996, S. 3 , 11, 19, 27 etc. Die starken Vorbehalte zahlreicher Staaten mit wertkonservativer Sicht wie Argentinien, Dominikanische Republik, \u00c4gypten, Vatikan, Honduras, Iran, Malaysia, Malta, Nicaragua, Paraguay, Peru etc. lassen erkennen, dass viele Begriffe und Inhalte irritierend und nicht unumstritten waren wie z.B. \u201eEhe\/Familie\u201c, \u201eAbtreibung\u201c, \u201eGender\u201c, \u201eHomosexualit\u00e4t\u201c, \u201eSexuelle Orientierung\u201c; S. 154ff. In der auf Deutsch ver\u00f6ffentlichten Fassung fehlt dieser entscheidende Anhang leider.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref61\" name=\"_ftn61\">[61]<\/a> Council of Europe, <em>Gender mainstreaming: Conceptual framework, methodo\u00adlogy and presentation of good practic<\/em><em>es<\/em>, Stra\u00dfburg 2004, S. 47.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref62\" name=\"_ftn62\">[62]<\/a> Entgegen vieler Behauptungen taucht der Begriff \u201eGender Mainstreaming\u201c im Amsterdamer Vertrag von 1997\/1999 <u>nicht<\/u> auf. <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/topics\/treaty\/pdf\/amst-de.pdf\">http:\/\/www.europarl.europa.eu\/topics\/treaty\/pdf\/amst-de.pdf<\/a> oder <a href=\"http:\/\/europa.eu\/eu-law\/decision-making\/treaties\/pdf\/treaty_of_amsterdam\/treaty_of_amsterdam_de.pdf\">http:\/\/europa.eu\/eu-law\/decision-making\/treaties\/pdf\/treaty_of_amsterdam\/treaty_of_amsterdam_de.pdf<\/a> (15.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref63\" name=\"_ftn63\">[63]<\/a> <em>Koalitionsvertrag<\/em>, S. 44<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref64\" name=\"_ftn64\">[64]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.ead.de\/nachrichten\/nachrichten\/einzelansicht\/article\/-eb2b29252e.html\">http:\/\/www.ead.de\/nachrichten\/nachrichten\/einzelansicht\/article\/-eb2b29252e.html<\/a> (14.09.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref65\" name=\"_ftn65\">[65]<\/a> Vgl. hierzu die Dokumentation \u201eGehirnw\u00e4sche\u201c des norwegischen Komikers Harald Eia, die 2010 zu einer breiten Diskussion in Norwegen und zur Streichung \u00f6ffentlicher Gelder f\u00fcr die Genderforschung gef\u00fchrt hat. <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/harald-eia-gegen-den-gender-mainstream-das-wurde-haesslicher-als-ich-gedacht-habe-11899907.html?printPagedArticle=true\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/harald-eia-gegen-den-gender-mainstream-das-wurde-haesslicher-als-ich-gedacht-habe-11899907.html?printPagedArticle=true<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3OfoZR8aZt4\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3OfoZR8aZt4<\/a> (24.02.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref66\" name=\"_ftn66\">[66]<\/a> \u201eGender-Mainstreaming\u201c und \u201esexuelle Vielfalt\u201c basieren auf einem atheistisch-materialistischen Menschenbild und sind deshalb verfassungswidrig. Sowohl das Grundgesetz wie auch die baden-w\u00fcrttembergischen Landesverfassung gibt sich das Volk \u201eim Bewusstsein seiner Verantwortung vor <u>Gott<\/u>\u201c (Pr\u00e4ambel bzw. Vorspruch). Die Landesverfassung Baden-W\u00fcrttembergs basiert generell auf dem christlichen Menschenbild und erkl\u00e4rt: \u201eDer Mensch ist berufen, \u2026 seine Gaben \u2026 in der Erf\u00fcllung des <u>christlichen Sittengesetzes<\/u> zu seinem und der anderen Wohl zu entfalten. Der Staat hat die Aufgabe, den Menschen hierbei zu dienen.\u201c <em>Verfassung des Landes Baden-W\u00fcrttemberg<\/em> von 1953 (Stand 7. Februar 2011), Art. 1 (1) und (2); Hervorhebungen vom Autor.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref67\" name=\"_ftn67\">[67]<\/a> Vgl. als Beispiel hierzu die Aussagen eines Missbrauchsopfers einer gr\u00fcnen Kommune, <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article119964786\/Die-Praxis-der-Gruenen-verschlaegt-mir-die-Sprache.html\">http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article119964786\/Die-Praxis-der-Gruenen-verschlaegt-mir-die-Sprache.html<\/a>, sowie das Eingest\u00e4ndnis des Spitzenkandidaten der Gr\u00fcnen J\u00fcrgen Trittin im September 2013, <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article120069565\/Paedophilie-Programm-Ruf-nach-Trittin-Rueckzug.html\">http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article120069565\/Paedophilie-Programm-Ruf-nach-Trittin-Rueckzug.html<\/a> (22.02.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref68\" name=\"_ftn68\">[68]<\/a> Der gr\u00fcne EU-Politiker Daniel Cohn-Bendit im Hinblick auf eigene p\u00e4dophile \u00c4u\u00dferungen der Vergangenheit: \u201eDie Antr\u00e4ge zur Altersfreigabe beim Sex mit Erwachsenen \u2026 war bei den Gr\u00fcnen Mainstream.\u201c Der Spiegel 20\/2013, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-94865575.html\">http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-94865575.html<\/a> (20.12.2014); siehe auch: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article116191482\/Zeitgeist-foerderte-bei-Gruenen-gefaehrliche-Tendenzen.html\">http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article116191482\/Zeitgeist-foerderte-bei-Gruenen-gefaehrliche-Tendenzen.html<\/a> (20.02.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref69\" name=\"_ftn69\">[69]<\/a> Stefan Fulst-Blei, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, zitiert in <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/baden-wuerttemberg-buerger-gegen-homosexualitaet-als-unterrichtsthema-12743717.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/baden-wuerttemberg-buerger-gegen-homosexualitaet-als-unterrichtsthema-12743717.html<\/a> (9.01.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref70\" name=\"_ftn70\">[70]<\/a> Winfried Kretschmann, Ministerpr\u00e4sident von Baden-W\u00fcrttemberg, zitiert in <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/wissen\/kretschmann-fuer-sexuelle-vielfalt-werde-mit-den-kirchen-reden-a-943562.html\">http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/wissen\/kretschmann-fuer-sexuelle-vielfalt-werde-mit-den-kirchen-reden-a-943562.html<\/a> (18.02.2014) \u2013 auch eine Art \u201eBasta-Politik\u201c!<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref71\" name=\"_ftn71\">[71]<\/a> Mit der neuartigen Bezeichnung \u201eHomophobie\u201c wird einerseits psychische Abnormit\u00e4t suggeriert, andererseits ein m\u00f6glicher Gesetzesbruch angedeutet, siehe Abschnitt \u201eTotalitarismus in neuem Gewand\u201c (S. 21).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref72\" name=\"_ftn72\">[72]<\/a> <em>Koalitionsvertrag<\/em>, S. 2<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref73\" name=\"_ftn73\">[73]<\/a> In Anlehnung an den prophetischen Zukunftsroman von Aldous Huxley, <em>Sch\u00f6ne neue Welt<\/em> von 1932.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref74\" name=\"_ftn74\">[74]<\/a> Entschlie\u00dfung des Europ\u00e4ischen Parlaments vom 12. Dezember 2012 zur Lage der Grundrechte in der Europ\u00e4ischen Union, Punkt 53, <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/sides\/getDoc.do?pubRef=-\/\/EP\/\/TEXT+TA+P7-TA-2012-0500+0+DOC+XML+V0\/\/DE&amp;language=DE\">http:\/\/www.europarl.europa.eu\/sides\/getDoc.do?pubRef=-\/\/EP\/\/TEXT+TA+P7-TA-2012-0500+0+DOC+XML+V0\/\/DE&amp;language=DE<\/a> (19.02.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref75\" name=\"_ftn75\">[75]<\/a> Gemeinsamer Entschlie\u00dfungsantrag des Europ\u00e4ischen Parlaments vom 11. M\u00e4rz 2013 zur verst\u00e4rkten Bek\u00e4mpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Hassverbrechen, Punkt 5, <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/sides\/getDoc.do?pubRef=-\/\/EP\/\/TEXT+MOTION+P7-RC-2013-0121+0+DOC+XML+V0\/\/DE\">http:\/\/www.europarl.europa.eu\/sides\/getDoc.do?pubRef=-\/\/EP\/\/TEXT+MOTION+P7-RC-2013-0121+0+DOC+XML+V0\/\/DE<\/a> (19.02.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref76\" name=\"_ftn76\">[76]<\/a> In \u00e4hnlicher Weise fordern Lobbyisten in den \u201eYogyakarta-Prinzipien<em>\u201c<\/em> von 2006, dass das Recht auf \u201eAusdruck \u2026 unterschiedlicher Meinungen, \u00dcberzeugungen und Glaubensvorstellungen\u201c nur \u201eim Einklang mit den Menschenrechten\u201c zugelassen werden soll. Je nach Auslegung der sogenannten \u201euniversalen Menschenrechte\u201c k\u00f6nnten dann Einzelpersonen und Glaubensgemeinschaften in ihrer Meinungs- und Glaubensfreiheit willk\u00fcrlich eingeschr\u00e4nkt werden. Hirschfeld-Eddy-Stiftung (Hrsg.), <em>Die Yogyakarta-Prinzipien<\/em>, Berlin 2008, S. 32 + S. 9; <a href=\"http:\/\/www.hirschfeld-eddy-stiftung.de\/fileadmin\/images\/schriftenreihe\/yogyakarta-principles_de.pdf\">http:\/\/www.hirschfeld-eddy-stiftung.de\/fileadmin\/images\/schriftenreihe\/yogyakarta-principles_de.pdf<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref77\" name=\"_ftn77\">[77]<\/a> Ministerium f\u00fcr Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-W\u00fcrttemberg, <em>Aktionsplan \u201eF\u00fcr Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-W\u00fcrttemberg\u201c<\/em>, Stuttgart 2015, S. 10. Der \u201eAktionsplan\u201c ist eine beispiellose Image- und Unterst\u00fctzungskampagne des Staates f\u00fcr die LSBTTIQ-Lobby, von der andere Minderheiten nur tr\u00e4umen k\u00f6nnen. Der interne Ma\u00dfnahmenkatalog vom April 2015 ist wesentlich umfangreicher als die ver\u00f6ffentlichte Version und fordert unter anderem: \u201eZusch\u00fcsse f\u00fcr Hochschulen k\u00fcrzen \/ streichen, die ein veraltetes Menschenbild lehren\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref78\" name=\"_ftn78\">[78]<\/a> Siehe hierzu die so brisante wie unwiderlegte Untersuchung des britischen Forschers Joseph D. Unwin an 6 Hochkulturen und 80 unzivilisierten V\u00f6lkern in: <em>Sex and Culture<\/em>, Oxford University Press, London 1934.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref79\" name=\"_ftn79\">[79]<\/a> Auch in den Leitmedien erscheinen inzwischen vermehrt erhellende Artikel, wie zum Beispiel <a href=\"https:\/\/www.dropbox.com\/s\/83ljozujp4p2zav\/weber-2014-was-sie-noch-nie-ueber-sex-wissen-wollten.pdf?dl=0\">https:\/\/www.dropbox.com\/s\/83ljozujp4p2zav\/weber-2014-was-sie-noch-nie-ueber-sex-wissen-wollten.pdf?dl=0<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/experten-warnen-vor-zu-frueher-aufklaerung-von-kindern-13203307-p3.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/experten-warnen-vor-zu-frueher-aufklaerung-von-kindern-13203307-p3.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3<\/a> (24.10.2014).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref80\" name=\"_ftn80\">[80]<\/a> Die Kindererziehung ist nach Art. 6 (2) des <em>Grundgesetzes f\u00fcr die Bundesrepublik Deutschland<\/em> von 1949 (Stand 23.12.2014) nicht nur ein Grundrecht der Eltern, sondern auch die \u201ezuv\u00f6rderst ihnen obliegende Pflicht\u201c. In Art. 12 (2) der <em>Verfassung des Landes Baden-W\u00fcrttemberg<\/em> stehen die Eltern als \u201eVerantwortliche Tr\u00e4ger der Erziehung\u201c an erster Stelle.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref81\" name=\"_ftn81\">[81]<\/a> Art. 12 (1) der <em>Verfassung des Landes Baden-W\u00fcrttemberg<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref82\" name=\"_ftn82\">[82]<\/a> Art. 15 (3) der <em>Verfassung des Landes Baden-W\u00fcrttemberg<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Griff nach unseren Kindern Jeder Mensch, ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener, braucht Geborgenheit, Annahme und Zugeh\u00f6rigkeit \u2013 von jeher Pfeiler eines gesunden Gemeinwesens. In einer Familie aufzuwachsen, wo Vater und Mutter eine liebevolle, treue und erf\u00fcllte Beziehung leben, bietet daf\u00fcr nachweislich die besten Voraussetzungen.\u00a0Das Gl\u00fcck eines solchen Elternhauses bleibt manchem leider ungewollt ver\u00adwehrt. 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