{"id":12925,"date":"2015-11-23T08:48:21","date_gmt":"2015-11-23T07:48:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=12925"},"modified":"2015-11-23T08:48:21","modified_gmt":"2015-11-23T07:48:21","slug":"wie-moral-und-gesundheit-das-wirtschaftswachstum-foerdern-koennten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=12925","title":{"rendered":"Wie Moral und Gesundheit das Wirtschaftswachstum f\u00f6rdern k\u00f6nnten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Faktenlage in puncto Moral ist traurig: Jeder vierte Deutsche betr\u00fcgt seine Versiche\u00adrung, im Ein\u00adzel\u00adhandel wird acht Millionen Mal im Jahr geklaut, jeder vierte Millio\u00adnen\u00adbrand geht auf Sabotage zu\u00adr\u00fcck, jedes vierte Unternehmen ist inzwischen Opfer von Com\u00adputer\u00adkriminalit\u00e4t, die Schwarzarbeit betr\u00e4gt 15 Prozent des Bruttoinlands\u00adproduktes, 40 Prozent der neu geschlossenen Ehen gehen in die Br\u00fcche. Die Liste lie\u00dfe sich beliebig fortsetzen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder das Beispiel USA. Jeder dritte US-Wis\u00adsen\u00ad\u00ad\u00adschaftler schummelt in seinen Publika\u00adtionen. Statistisch gesehen ist jeder f\u00fcnfte m\u00e4nn\u00adliche Ame\u00adri\u00adka\u00adner im erwerbsf\u00e4higen Alter kriminell. Fast jeder zehnte Jugendliche raucht Haschisch, viele von ihnen greifen regelm\u00e4\u00dfig zu einem Joint. 50 Prozent der Ehen gehen in die Br\u00fcche. Die soziale Ungleichheit hat einen Rekord erreicht: 0,1 Prozent der Bestverdiener verdienen mehr Geld als die 120 Millionen ganz unten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Unordnung in der Welt hat surreale Dimensionen angenommen. Patent\u00adschutz und Urheber\u00adrechte werden systema\u00adtisch ignoriert oder unterlaufen. Die Gef\u00e4ngnisse in der Welt waren noch nie so voll. In Sao Paulo, Rio de Janeiro, Moskau, Caracas, Kalkutta, Johannesburg, Dacca, Mexico City ist Kriminalit\u00e4t in den brutalsten Formen keine Seltenheit. Auch der Sport ist von der wachsenden Unordnung nicht verschont. Enth\u00fcllungen von Dopingf\u00e4llen, Schiedsrichter\u00adbestechungen, Manipulationen von Sportereignissen, Korruption von Sportfunktion\u00e4ren sind an der Tagesordnung. Bis zu 70 Prozent aller Frauen weltweit werden im Laufe ihres Lebens Opfer von physischer, psychischer oder sexueller Gewalt. Die Internet-Kriminalit\u00e4t w\u00e4chst zweistellig, Virusangriffe und Gegen\u00adangriffe nehmen zu und haben zu einer neuen Kriegsform zwischen Staaten und Institutio\u00adnen gef\u00fchrt, dem Cyberkrieg. Jeder Betrieb und jede Regierung kann heute durch Cyber\u00adangriffe schwer gest\u00f6rt oder sogar lahm gelegt werden (wie das Beispiel Estland 2007 gezeigt hat).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weltweit ist Unordnung zu einem Megaproblem und zu einem Megamarkt gewor\u00adden. Millio\u00adnen Menschen stehen im Dienste illegaler und krimineller Organisationen (die Zahl der russischen Mafiosi wird auf 300.000 gesch\u00e4tzt). Die Geldw\u00e4sche ist seit 1990 um mehr als das Zwanzigfache gestiegen und d\u00fcrfte inzwischen mehr als 2.000 Milliarden US-Dollar p.a. erreichen. Aus Profitinteressen manipu\u00adlieren Gro\u00dfbanken die Zinsen (z.B. Libor, Euribor) auf Kosten der Allgemeinheit. Die Schattenwirtschaft hat weltweit groteske Z\u00fcge angenommen: In Russland erreichte sie 2011 fast die H\u00e4lfte des Brutto\u00adinlands\u00ad\u00adproduktes (44 Prozent).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Unordnung ist inzwischen f\u00fcr Wirtschaft und Kultur die <strong>Wachstumsbarriere Nummer eins<\/strong>. Addiert man die Sch\u00e4den, Verluste und Kosten, die durch Unordnung j\u00e4hrlich anfallen, dann erh\u00e4lt man f\u00fcr 2013 einen Betrag von mindestens 18.000 Mrd. US-Dollar. Das war mehr als das Sozialprodukt der USA. Diese Daten sind ein Abbild des moralischen Zustandes der Welt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wirtschaft und Kultur sind Systeme, die zwar keine bestimmte Moral vorschreiben, aber ohne Moral nicht funktionieren. Beide brauchen sie den ehrlichen Kaufmann, den nicht korrupten Politiker und Beamten. Sie brauchen Wissenschaftler und Journalisten, die sich der Wahrheit und K\u00fcnstler, die sich dem Wahren, Guten und Sch\u00f6nen verpflichtet f\u00fchlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl die Wirtschaft auf Moral angewiesen ist, betrachten die \u00d6konomen es nicht als ihre Aufgaben, Moral zu vermitteln. Dabei k\u00f6nnten sie sehr wohl zur St\u00e4rkung der Moral effektiv beitragen (z.B. durch die Einf\u00fchrung von Ethikbilanzen). Der Staat ist f\u00fcr Ordnung zust\u00e4ndig. Durch Gesetze, Polizisten und Strafen sorgt er daf\u00fcr, dass die Menschen sich m\u00f6glichst straffrei verhalten. Aber auch er erzeugt keine Moral und betrachtet es nicht als seine Aufga\u00adben, eine solche zu schaffen. Ebenso schafft die Wissenschaft keine Moral, sie versteht sich selbst als ethisch neutral. Wer soll bzw. kann dann f\u00fcr eine bessere Moral sorgen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man kann das moralische Problem aber auch von einer anderen Seite her betrachten. Moralische Defizite k\u00f6nnen ebenso als Gesundheitsdefizite interpretiert werden. Das wird deutlich, wenn man das Verhalten gesunder Menschen zum Vergleich heranzieht. Ein psychisch gesunder Mensch nimmt keine Drogen. Ein geistig gesunder Mensch geht verantwortungs\u00advoll mit der Natur und den nat\u00fcrlichen Ressourcen um und l\u00f6st Probleme nicht mit Gewalt. Ein seelisch gesunder Mensch liebt die Wahrheit, betr\u00fcgt nicht, ist nicht korrupt. Ein sozial gesunder Mensch bricht nicht in fremde Wohnungen ein, ist nicht nur am eigenen, sondern am Wohlergehen aller Menschen interessiert. Ein spirituell gesunder Mensch hat eine vertrauensvolle Beziehung zu Gott, tritt f\u00fcr Frieden und Vers\u00f6hnung ein und verbreitet weder Hass noch Gewalt. Die Unordnung in der Welt kommt nicht von gesunden Menschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es sind nicht die politischen Strukturen, nicht der Mangel an wissenschaftlicher und k\u00fcnstlerischer Kreativit\u00e4t, nicht das fehlende Geld, nicht die fehlende Technologie, an denen es prim\u00e4r mangelt. Es ist die schlechte Moral, die das Funktionieren von Wirtschaft und Kultur beeintr\u00e4chtigt. Moralische Defizite entziehen der Gesellschaft die Kraft, die sie f\u00fcr eine gesunde Entwicklung braucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gesundheitswesen wurden in den letzten beiden Jahrhunderten gro\u00dfe Fortschritte er\u00adzielt. Viele Krankheiten, die fr\u00fcher als unheilbar galten oder t\u00f6dlich verliefen, k\u00f6nnen inzwischen wirksam behandelt werden. Zahllose Medikamente stehen zur Verf\u00fcgung, um Beschwerden und Krankheiten zu mildern oder zu heilen. Akutmedizin und Chirurgie bieten heute auch in Extremf\u00e4llen lebensrettende Hilfen an, die fr\u00fcher kaum jemand f\u00fcr m\u00f6glich gehalten h\u00e4tte. Die Geschichte der Medizin der letzten beiden Jahr\u00adhun\u00adderte war eine echte Erfolgsstory.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber diese Erfolgsstory droht zu Ende zu gehen. Seit dem sp\u00e4ten 20. Jahrhundert reichen die erzielten medizinischen Fort\u00adschritte nicht mehr aus. Als Konsequenz nehmen die Zahl der Erkran\u00adkungen und die Kosten im Gesund\u00adheits\u00ad\u00adwesen in allen L\u00e4ndern stetig zu. Nach Sch\u00e4tzungen der Vereinten Nationen werden sich die Krebs\u00aderkran\u00adkungen insge\u00adsamt im Zeitraum 2000-2030 mehr als ver\u00addoppeln. Nach Hoch\u00adrechnungen der Welt\u00adgesund\u00adheitsor\u00adganisation (WHO) werden im Jahr 2020 Depressionen weltweit die zweith\u00e4ufigste Ursache f\u00fcr Erwerbs\u00adun\u00adf\u00e4higkeit und vor\u00adzeitige Sterblichkeit sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die wachsende Zahl der Erkrankungen spiegelt sich in den Ausgaben wider. So lag der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt in den USA im Jahre 1965 bei 5,9 Prozent, im Jahr 2014 war er auf 18 Prozent angestiegen. In 2020 soll der Anteil die 20 Prozent erreichen. Nimmt man noch die Ausgaben der erwei\u00adterten Gesundheitswirtschaft hinzu, dann flie\u00dft inzwischen jeder f\u00fcnfte Dollar in den USA in die Gesundheit. Die amerikanischen Gesundheitsausgaben liegen inzwischen h\u00f6her als das Bruttoinlands\u00adprodukt Deutschlands \u2013 der viertgr\u00f6\u00dften Industrienation der Erde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weltweit verursacht das von der akademischen Schulmedizin gepr\u00e4gte Gesundheitswesen Ausgaben von rund 12.000 Milliarden US-Dollar (2013). Die Kosten steigen seit Jahrzehnten st\u00e4rker als das Wirtschafts\u00adwachstum und ein Ende dieses Trends ist nicht erkennbar. Das derzeitige Gesundheitswesen bekommt den Kostenanstieg nicht in den Griff, weil es durch zu viele Strukturprobleme belastet ist. So wurden 2010 z. B. in den staatlichen US-Gesundheits\u00adpro\u00adgrammen Medicare und Medicaid f\u00fcr die Behand\u00adlung von Demenz rund 140 Milliarden US-Dollar ausgegeben, f\u00fcr die Erforschung ihrer Ursachen aber nur 0,5 Milliarden. Ein Verh\u00e4ltnis von 280 zu 1. Wenn man die Ursachen einer Krankheit nicht erforscht, dann kann man sie auch nicht heilen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ausrichtung auf Krankheiten ist grunds\u00e4tzlich nicht falsch, sie wird aber zum Problem wenn immer mehr Krankheiten nur behandelt, aber nicht geheilt werden. Dann werden sie chronisch und kosten ein Leben lang Geld. Es fehlen die Anreize, welche die Leistungs\u00aderbringer motivieren, einen Patienten zu heilen statt nur zu behandeln. Und das gilt immerhin f\u00fcr Bluthochdruck, Diabetes, Rheuma, Neuro\u00addermitis, Psoriasis, Aids, Parkinson, Alzheimer, Demenz, Multiple Sklerose, Krebs, Depres\u00adsio\u00adnen, Burnout, Psychosen usw.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Krankheiten sind Systemerkrankungen. Ihre Ursachen liegen nicht in rein physischen oder biologischen Fehlfunktionen, sondern in Psyche und Geist. Auch \u00a0das soziale Umfeld ist urs\u00e4chlich mit beteiligt. Werden diese Faktoren mitbehandelt, verbessern sich die Effektivit\u00e4t der Therapie und die Chancen auf Heilung. Wissenschaftliche Studien in den USA haben auch einen engen Zusammenhang zwischen Gesundheit und Religion nachgewiesen. Gl\u00e4ubigen Christen f\u00e4llt es leichter, auf Alkohol, Nikotin und Drogen zu ver\u00adzich\u00adten. Sie weisen ei\u00adne geringere Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Aggressionen, Feindschaft und Angst auf. Gl\u00e4u\u00adbige Christen haben ein um 40 Prozent ge\u00adrin\u00adgeres Blut\u00adhoch\u00addruck\u00adrisiko und weisen mit doppelt so hoher Wahr\u00adschein\u00adlich\u00adkeit ein starkes Im\u00admun\u00adsystem auf. Wenn sie erkranken, k\u00f6n\u00adnen sie mit ihren Be\u00adschwerden besser um\u00adgehen. Athe\u00adisten sind wesentlich st\u00e4rker gef\u00e4hr\u00addet durch Dro\u00ad\u00adgen, De\u00adpressio\u00adnen, Neu\u00adro\u00adsen und Selbst\u00admord.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiteres Strukturproblem ist die Art und Weise, wie der medizinische Fortschritt genutzt wird. Der medizinische Fortschritt gilt als der Hauptverursacher der Kosten. Die Ausgaben zu seiner Erzielung sind aber h\u00f6her als die Einsparungen, die er mit sich bringt. Deswegen steigen die Ausgaben permanent an. Auch hier besteht ein folgenschweres Struktur\u00adproblem, da es nicht gen\u00fcgende Anreize f\u00fcr die Leistungserbringer gibt, einen medizini\u00adschen Fortschritt anzustreben, der den Patienten Vorteile bringt, die Kosten erheblich senkt und f\u00fcr die Leistungserbringer dennoch mit keinen Einkommens\u00adverlusten verbunden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was w\u00e4re zu tun?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jede Krise hat ihre besonderen Anforderungen. Die Gesundung des <strong>ganzen Menschen<\/strong> ist u.E. derzeit die wirksamste Strategie, um die soziale Unordnung und ihre destruktiven Folgen in den Griff zu bekommen. Um dieses Ziel zu erreichen, stehen vor allem vier Institutionen zur Verf\u00fcgung: die Familie, das Bildungswesen (einschlie\u00dflich innerbetriebliche Weiterbildung), das Gesund\u00adheits\u00adsystem und die Hoch\u00adreligionen. Aufgabe der Politik sollte sein, die Rahmen\u00adbedingungen so zu gestalten, dass die vier genannten Akteure ihre Aufgaben m\u00f6glichst gut erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Das hei\u00dft: Die vier Hauptakteure mehr als bisher in der Aufgabe zu unterst\u00fctzen, ganzheitlich gesunde Menschen heranzu\u00adbilden. Sollte es gelingen, die soziale Unordnung um zehn Prozent zu reduzieren und die Produk\u00adtivit\u00e4t im herk\u00f6mmlichen Gesundheitswesen um zehn Prozent zu steigern, dann st\u00fcnden jedes Jahr gen\u00fcgend Ressourcen f\u00fcr den lang ersehnten Aufschwung zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Erfreuliche ist, dass die Ressourcen, die f\u00fcr einen nachhaltigen Aufschwung ben\u00f6tigt werden, weitgehend vorhanden sind. Geld ist reichlich vorhanden. Arbeitskr\u00e4fte sind ebenfalls reichlich vorhanden. Modernste Informations- und Kommunika\u00adtions\u00adtechnologien stehen zur Verf\u00fcgung, modernste Technologien f\u00fcr Produk\u00adtion, Transport, Verwal\u00adtung und weltweiten Vertrieb sind ebenfalls vorhanden. Dar\u00fcber hin\u00adaus standen den Verantwortlichen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik noch nie so viele Universit\u00e4ten, Forschungs\u00adorganisationen, Think-Tanks und Beratungsinstitute zur Seite, um sie mit neu\u00adestem Wissen zu versorgen. Und es d\u00fcrfte noch nie so viele gro\u00dfe internationale Institutionen und Organisa\u00adtionen sowie so viele internationale Konferenzen, Symposien, bilaterale und multilaterale Vereinbarungen gegeben haben und weiter zur Verf\u00fcgung stehen, um die globalen Probleme zu l\u00f6sen. Jetzt kommt es darauf an, diese Ressourcen auf das rich\u00adtige Ziel auszurichten: Den Menschen mit seinen unerschlossenen moralischen Potentialen in den Mittel\u00adpunkt zu stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Von Leo und Simone Nefiodow<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der Mathematiker Leo Nefiodow ist Mitglied des Club of Rome und einer der bekanntesten Vertreter der Theorie der langen Wellen. Er ist seit 1965 in der Forschung, Entwicklung und Anwendung der Informationstechnologie t\u00e4tig, daneben war er Berater des Bundesministeriums f\u00fcr Forschung und Technologie, mehrerer Landesregierungen, internationaler Organisationen und privater Unternehmen. Zu seinen Schwerpunkten z\u00e4hlt die Zukunftsforschung. Der vorliegende Aufsatz fasst einige Gedanken aus dem Buch von Leo Nefiodow und seiner Tochter Simone zusammen: \u00a0Der sechste Kondratieff. Die neue, lange Welle der Weltwirt\u00adschaft. Sankt Augustin, 2014. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: <\/em><em>Aufsatz des Monats 11-II\/2015,<\/em><em> Instititut f\u00fcr Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V. (<a href=\"http:\/\/www.i-daf.org\">www.i-daf.org<\/a>)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Faktenlage in puncto Moral ist traurig: Jeder vierte Deutsche betr\u00fcgt seine Versiche\u00adrung, im Ein\u00adzel\u00adhandel wird acht Millionen Mal im Jahr geklaut, jeder vierte Millio\u00adnen\u00adbrand geht auf Sabotage zu\u00adr\u00fcck, jedes vierte Unternehmen ist inzwischen Opfer von Com\u00adputer\u00adkriminalit\u00e4t, die Schwarzarbeit betr\u00e4gt 15 Prozent des Bruttoinlands\u00adproduktes, 40 Prozent der neu geschlossenen Ehen gehen in die Br\u00fcche. 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