{"id":12678,"date":"2015-09-20T13:45:08","date_gmt":"2015-09-20T11:45:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=12678"},"modified":"2015-09-20T13:46:18","modified_gmt":"2015-09-20T11:46:18","slug":"berliner-erklaerung-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=12678","title":{"rendered":"Berliner Erkl\u00e4rung 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Berliner Erkl\u00e4rung zum Schutz des ungeborenen Lebens anl\u00e4\u00dflich des Marsches f\u00fcr das Leben am 19. September 2015<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bundesverband Lebensrecht appelliert an Politik und Gesellschaft, das\u00a0<em>unbedingte Recht auf Leben<\/em> als <em>oberstes Menschenrecht<\/em> und elementare Grundlage unserer rechtsstaatlichen Ordnung zu achten und durchzusetzen.<\/p>\n<ul class=\"hl2\" style=\"text-align: justify;\">\n<li class=\"plus_b\">Jeder Mensch, ob geboren oder ungeboren, hat das Recht auf Leben und Achtung seiner W\u00fcrde.<\/li>\n<li class=\"plus_b\">Jeder Mensch ist gleich wertvoll, unabh\u00e4ngig vom Stand seiner Entwicklung, von Eigenschaften und Umst\u00e4nden<\/li>\n<li class=\"plus_b\">Die Schutzpflicht des Staates gilt jedem einzelnen Menschen ab der Zeugung. Dessen Menschenw\u00fcrde und Lebensrecht ist unabh\u00e4ngig von der Entscheidung Dritter.<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb fordern wir:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li class=\"plus_b\"><em>Liebe und Verantwortung statt Abtreibung.<\/em> Wir brauchen eine neue Willkommenskultur f\u00fcr jedes ungeborene Kind und eine R\u00fcckkehr zur Verpflichtung, auch f\u00fcr bereits gezeugte Kinder zu sorgen und ihnen den Schutz zu gew\u00e4hren, den sie ben\u00f6tigen. Schwangere und Familien in Not m\u00fcssen wirksame und nachhaltige Hilfe zum Durchstehen der Krisenzeiten und zum Leben mit ihren Kindern erfahren.<\/li>\n<li class=\"plus_b\"><em>Inklusion auch vor der Geburt.<\/em> Zum Schutz von Menschen mit Behinderung, Besonderheiten oder bestimmten genetischen Eigenschaften ist zu einem Verbot aller Pr\u00e4nataldiagnostik und PID zur\u00fcckzukehren, die nicht dem Leben und der Gesundheit des ungeborenen Kindes und seiner Mutter dient. Die Ausweitung der Schwangeren-Bluttests und deren Einf\u00fchrung als Kassenleistung ist zu verhindern.<\/li>\n<li class=\"plus_b\"><em>Achtsame Zuwendung statt Tabuisierung.<\/em> H\u00e4ufige Folgen einer Abtreibung wie posttraumatische Belastungsst\u00f6rungen bei Frauen, M\u00e4nnern, Kindern und medizinischem Personal d\u00fcrfen nicht l\u00e4nger geleugnet und verharmlost werden, sondern m\u00fcssen vorurteilsfrei erforscht werden, um Wege zur Therapie zu er\u00f6ffnen.<\/li>\n<li class=\"plus_b\"><em>Aufkl\u00e4rung statt Desinformation.<\/em> Das schwere Unrecht der T\u00f6tung von Kindern vor ihrer Geburt ist auch in der Sexualerziehung beim Namen zu nennen und anhand des Grundgesetzes zu begr\u00fcnden. Der Propagierung eines angeblichen \u201eMenschenrechts auf Abtreibung\u201c ist von staatlicher Seite ebenso entgegenzutreten wie der falschen Behauptung, Abtreibung sei Teil der \u201esexuellen Selbstbestimmung\u201c.<\/li>\n<li class=\"plus_b\"><em>Keine Steuergelder f\u00fcr die T\u00f6tung von Menschen.<\/em> Die weitgehende Finanzierung der Abtreibungen durch den Staat sowie die F\u00f6rderung von Organisationen, die Abtreibungen durchf\u00fchren oder gezielt die v\u00f6llige Freigabe der Abtreibung bis zur Geburt fordern, ist umgehend einzustellen.<\/li>\n<li class=\"plus_b\"><em>Handeln statt Schweigen.<\/em> M\u00f6glichkeiten zur massiven Eind\u00e4mmung der Abtreibung auf Ebene von Bund, L\u00e4ndern und Kommunen sind zielorientiert und konzertiert zu nutzen, ein bundesweiter Aktionsplan ist zu erstellen. Die Abtreibungsgesetze, das Beratungsgesetz und ihre Praxis sind, wie h\u00f6chstrichterlich gefordert, einer umfassenden Pr\u00fcfung ihrer abtreibungsverhindernden Wirkung und einer Korrektur zu unterziehen.<\/li>\n<li class=\"plus_b\"><em>N\u00e4chstenliebe statt \u201elebensunwertes Leben\u201c.<\/em> Zum Schutz von suizidgef\u00e4hrdeten, kranken und alten Menschen und zur Verhinderung einer Entwicklung hin zur fremdbestimmten Euthanasie wie in Nachbarl\u00e4ndern ist jede Mitwirkung an der Selbstt\u00f6tung zu verbieten, auch die Beihilfe durch \u00c4rzte, Pfleger und Angeh\u00f6rige. Die Palliativ-Versorgung und die Aufkl\u00e4rung der \u00d6ffentlichkeit dar\u00fcber sind auszubauen.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wir rufen auf, gemeinsam f\u00fcr ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie einzutreten.<\/em> Dazu ist auf allen Ebenen ein Umdenken zugunsten von ungeborenen, kranken und alten Menschen erforderlich. Nur so ist allen Menschen ein Leben in Selbstbestimmung, Freiheit und W\u00fcrde m\u00f6glich. <em>Gemeinsam f\u00fcr das Leben \u2013 immer.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Bundesverband Lebensrecht e.V. am 19.9.2015 <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.marsch-fuer-das-leben.de\">www.marsch-fuer-das-leben.de<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berliner Erkl\u00e4rung zum Schutz des ungeborenen Lebens anl\u00e4\u00dflich des Marsches f\u00fcr das Leben am 19. September 2015 Der Bundesverband Lebensrecht appelliert an Politik und Gesellschaft, das\u00a0unbedingte Recht auf Leben als oberstes Menschenrecht und elementare Grundlage unserer rechtsstaatlichen Ordnung zu achten und durchzusetzen. 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