{"id":1194,"date":"2008-03-28T10:54:01","date_gmt":"2008-03-28T08:54:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=1194"},"modified":"2009-09-02T15:43:16","modified_gmt":"2009-09-02T13:43:16","slug":"nimmersatte-homosexuelle-aktivisten-und-das-adoptionsrecht-teil-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=1194","title":{"rendered":"Nimmersatte homosexuelle Aktivisten und das Adoptionsrecht &#8211; Teil II"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nimmersatte homosexuelle Aktivisten und das Adoptionsrecht &#8211; Teil II<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>3. Beeintr\u00e4chtigung des Kindeswohls<br \/>\ndurch gleichgeschlechtliche \u201eEltern\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wohl des Kindes ist so gut wie nie Thema der homosexuellen Lobbyisten gewesen. Es geht ihnen offensichtlich nur um eigene Rechte. Dabei lassen sie die geistige Auseinandersetzung mit dem Problemkreis vermissen und offenbaren erhebliche Defizite in Bezug auf Bildung und Sozialverhalten. Ein beliebter Begriff bei Volker Beck ist das Wort \u201ePhobie\u201c, und zwar im Kontext mit dem unterstellten Hass auf Homosexuelle. Die Entwicklung des Homosexuellenrechts in den vergangenen Jahrzehnten beweist, da\u00df Kritiker an irgendwie gearteten Privilegierungen gleichgeschlechtlich Empfindender allzu schnell des Hasses bezichtigt werden.<!--more-->\u00a0Dabei f\u00e4llt auf, da\u00df die Argumente der Andersdenkenden seitens der homosexuellen Lobbyisten regelm\u00e4\u00dfig unterdr\u00fcckt werden. Bereits die Faktenresistenz ist erschreckend. Definiert man mit dem Psychologieprofessor Rudolf Sei\u00df Dummheit als \u201ebewu\u00dften Wissensverzicht\u201c, so ist es anstrengend, Gedanken an Eigenschaften wie \u201et\u00f6richt\u201c zu verdr\u00e4ngen. Hinzu kommt die Erkenntnis, da\u00df die homosexuellen Sprecher auff\u00e4llig humorlos sind. Dieses erhebliche intellektuelle Defizit oder dieses Beharren auf l\u00e4ngst wissenschaftlich \u00fcberholten Vorstellungen lassen diejenigen, die mit der Materie vertraut sind, nur den Kopf sch\u00fctteln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Verfasser mu\u00dfte sich als Rechtsanwalt anl\u00e4\u00dflich eines unappetitlichen Falls mit den Fragen auseinandersetzen. Der Oberstaatsanwalt hatte seinen Mandanten auf eine Anzeige wegen Volksverhetzung angeklagt, weil er \u00f6ffentlich auf die Gesundheitsgef\u00e4hrdung durch homosexuelle Praxis aufmerksam gemacht hatte. Allzu verst\u00e4ndlich ist, da\u00df die homosexuellen Protagonisten so etwas ungern h\u00f6ren. Es ging dabei auch nicht um eine irgendwie geartete Schadenfreude, etwa in dem Sinn, da\u00df Aids eine Strafe Gottes sei, sondern ganz schlicht um Aufkl\u00e4rung. Da die Bundesrepublik auf diesem Sektor, von einigen homosexuellen Sexologen abgesehen, kaum wissenschaftliche Arbeiten vorweisen konnte, mu\u00dfte in den USA recherchiert werden mit dem Ergebnis, da\u00df die Thesen des Mandanten stimmten. Das zust\u00e4ndige Gericht hatte, nachdem es zuvor noch vergeblich dem Staatsanwalt eine Chance zum juristischen Arbeiten gegeben hatte, einerseits von der Ideologie der Homosexualisierung gesprochen und andererseits das Verfahren eingestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Verhalten der homosexuellen Protagonisten wirkt so, als ob sie unter Minderwertigkeitskomplexen litten. Sie scheuen den intellektuellen Disput, ihnen f\u00e4llt kaum mehr ein, als die Kritiker zu beschimpfen oder zu verklagen. Der Jurist hat gro\u00dfe Schwierigkeiten mit diesem Verfassungsverst\u00e4ndnis der Gr\u00fcnen. Das gilt auch f\u00fcr die Vorstellungen von Bildung und Kultur, insbesondere der Behauptungseuphorie der homosexuellen Aktivisten. Immerhin wurde Homosexualit\u00e4t in s\u00e4mtlichen Kulturen \u00fcber Jahrtausende als negativ bewertet. Wenn nun angeblich neue Erkenntnisse auftauchen, da\u00df die Praxis gesund sei, dann sind diese Erneuerer des Denkens beweislastpflichtig. Diese Regel wird von den Protagonisten auch \u00fcber den Haufen geworfen. Man mag dies etwas verstehen, weil ihnen Argumente fehlen, es an einem wissenschaftlichen Unterbau mangelt, ja mehr oder weniger nur gef\u00fchlt wird. Aus juristischer Perspektive steht vor allem fest, da\u00df die homosexuellen Lobbyisten daf\u00fcr den Beweis erbringen m\u00fcssen, da\u00df Adoptionsrechte zugunsten ihrer Gesinnungsgenossen f\u00fcr die Kinder absolut unsch\u00e4dlich sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erinnert wird der Verfasser an die j\u00fcngst ver\u00f6ffentlichte Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26.02.2008 \u00fcber die Strafbarkeit des Geschwisterinzests (2 BvR 392\/07). Auf den ersten Blick mag ein Vergleich zum Adoptionswunsch der Homosexuellen diskriminierend wirken, das h\u00f6chste deutsche Gericht hat aber in dem Beschluss Fundamentales zum Familienwesen bekundet. Nach Auffassung des 2. Senats kann es bei Inzestverbindungen zwischen Geschwistern \u201ezu gravierenden familien- und sozialsch\u00e4digenden Wirkungen kommen\u201c:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzestverbindungen f\u00fchren zu einer \u00dcberschneidung von Verwandtschaftsverh\u00e4ltnis und sozialen Rollenverteilungen und damit zu einer Beeintr\u00e4chtigung der in einer Familie strukturgebenden Zuordnungen. Solche Rollen\u00fcberschneidungen entsprechen nicht dem Bild der Familie, das Artikel 6 Abs. 1 GG zugrunde liegt. Es erscheint schl\u00fcssig und liegt nicht fern, da\u00df Kinder aus Inzestbeziehungen gro\u00dfe Schwierigkeiten haben, ihren Platz im Familiengef\u00fcge zu finden und eine vertrauensvolle Beziehung zu ihren n\u00e4chsten Bezugspersonen aufzubauen. Die lebenswichtige Funktion der Familie f\u00fcr die menschliche Gemeinschaft, wie sie der Verfassungsgarantie des Artikel 6 Abs. 1 GG zugrunde liegt, wird entscheidend gest\u00f6rt, wenn das vorausgesetzte Ordnungsgef\u00fcge durch inzestu\u00f6se Beziehungen ins Wanken ger\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Parallelit\u00e4t ist \u00fcberdeutlich. Die Sch\u00e4dlichkeit f\u00fcr Kinder und die Aush\u00f6hlung der grundlegenden Verfassungsvorschrift zugunsten der Familie sind evident, wenn Kinder nur entweder zwei V\u00e4ter oder zwei M\u00fctter haben. Das Bundesverfassungsgericht verweist im \u00dcbrigen auf medizinische und anthropologische Studien und macht auf den \u201eHintergrund einer kulturhistorisch begr\u00fcndeten, nach wie vor wirkkr\u00e4ftigen gesellschaftlichen \u00dcberzeugung\u201c aufmerksam. Bei einer \u00dcberpr\u00fcfung der \u201everfassungsrechtlichen Anforderungen an die Geeignetheit, Erforderlichkeit und Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit einer freiheitsbeschr\u00e4nkenden Regelung\u201c kann es wie bei der Inzestvorschrift auch in Bezug auf das Adoptionsbegehren Homosexueller nur zu dem Ergebnis kommen, da\u00df dem Grundgesetz durch die Ablehnung des Adoptionsrechts zugunsten Homosexueller Gen\u00fcge getan wird. Das Bundesverfassungsgericht schlie\u00dft mit einem Votum zugunsten des traditionellen Bildes der Familie und bescheinigt diesem \u2013 im Gegensatz zu manchen modischen Str\u00f6mungen \u2013 \u201eeine gro\u00dfe Aussagekraft\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Einsch\u00e4tzung der Familie entspricht auch der christlichen Tradition. Die katholische Kirche ist im Kampf gegen die Privilegien Homosexueller mutiger als die Protestanten. Man denke etwa an die scharfe Kritik des Vatikan in dem 14-seitigen Dokument vom 31.07.2003 gegen die Anerkennung homosexueller Partnerschaften. Es hei\u00dft dort u. a.:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie die Erfahrung zeigt, schafft das Fehlen der geschlechtlichen Bipolarit\u00e4t Hindernisse f\u00fcr die normale Entwicklung der Kinder, die eventuell in solche Lebensgemeinschaften eingef\u00fcgt werden. Ihnen fehlt die Erfahrung der Mutterschaft oder der Vaterschaft. Das Einf\u00fcgen von Kindern in homosexuelle Lebensgemeinschaften durch die Adoption bedeutet faktisch, diesen Kindern Gewalt anzutun in dem Sinn, da\u00df man ihren Zustand der Bed\u00fcrftigkeit ausnutzt, um sie in ein Umfeld einzuf\u00fchren, das ihrer vollen menschlichen Entwicklung nicht f\u00f6rderlich ist. Eine solche Vorgehensweise w\u00e4re gewiss schwerwiegend unsittlich und w\u00fcrde offen einem Grundsatz widersprechen, der auch von der internationalen Konvention der UNO \u00fcber die Rechte der Kinder anerkannt ist. Dem gem\u00e4\u00df ist das oberste zu sch\u00fctzende Interesse in jedem Fall das Interesse des Kindes, das den schw\u00e4cheren und schutzlosen Teil ausmacht. \u2026 Eine Sache ist es, da\u00df die einzelnen B\u00fcrger freie T\u00e4tigkeiten aus\u00fcben k\u00f6nnen, f\u00fcr die sie Interesse hegen, und da\u00df diese T\u00e4tigkeiten im Gro\u00dfen und Ganzen in den allgemeinen b\u00fcrgerlichen Freiheitsrechten Platz haben. Eine ganz andere Sache ist es, da\u00df T\u00e4tigkeiten, die f\u00fcr die Entwicklung der Person und der Gesellschaft keinen bedeutsamen, positiven Beitrag darstellen, vom Staat eine eigene qualifizierte rechtliche Anerkennung erhalten. Die homosexuellen Lebensgemeinschaften erf\u00fcllen auch nicht in einem weiteren analogen Sinn die Aufgaben, deretwegen Ehe und Familie eine eigene qualifizierte Anerkennung verdienen. Es gibt jedoch noch Gr\u00fcnde zur Annahme, da\u00df diese Lebensgemeinschaften f\u00fcr die gesunde Entwicklung der menschlichen Gesellschaft sch\u00e4dlich sind, vor allem wenn ihr tats\u00e4chlicher Einfluss auf das soziale Gewebe zunehmen w\u00fcrde. \u2026 Wenn alle Gl\u00e4ubigen verpflichtet sind, gegen die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften Einspruch zu erheben, dann sind es die katholischen Politiker in besonderer Weise, und zwar auf der Ebene der Verantwortung, die ihnen eigen ist. Wenn Sie mit Gesetzesvorlagen zugunsten homosexueller Lebensgemeinschaften konfrontiert werden, sind folgende ethische Anweisungen zu beachten. Wird der gesetzgebenden Versammlung zum ersten Mal ein Gesetzesentwurf zugunsten der rechtlichen Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften vorgelegt, hat der katholische Parlamentarier die sittliche Pflicht, klar und \u00f6ffentlich seinen Widerspruch zu \u00e4u\u00dfern und gegen den Gesetzentwurf zu votieren. Die eigene Stimme einem f\u00fcr das Gemeinwohl der Gesellschaft zu sch\u00e4dlichen Gesetzestext zu geben, ist eine schwerwiegend unsittliche Handlung. Wenn ein Gesetz zugunsten homosexueller Lebensgemeinschaften schon in Kraft ist, mu\u00df der katholische Parlamentarier auf die ihm m\u00f6gliche Art und Weise dagegen Einspruch erheben und seinen Widerstand \u00f6ffentlich kundtun. \u2026 Die Kirche kann nicht anders, als diese Werte zu verteidigen, f\u00fcr das Wohl der Menschheit und der ganzen Gesellschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Reaktion in den Medien war ganz \u00fcberwiegend kritisch gegen\u00fcber dem Text aus dem Vatikan. Der unbefangene Leser der Presse mu\u00dfte den Eindruck haben, da\u00df die katholische Kirche von mittelalterlichem Denken behaftet sei. Die Wortwahl haben die homosexuellen Protagonisten den Medien vorgeschrieben, die sie auch im Wesentlichen treu \u00fcbernommen haben, angefangen von der S\u00fcddeutschen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (vom 01.08.2003) bis zum Spiegel (32\/ 2003 S. 29 ff). So ist die Rede vom \u201eweltfremden wie menschenfeindlichen Dogmatismus\u201c, der \u201euns\u00e4glichen Behauptung, eine Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften schade dem Allgemeinwohl\u201c, \u201eerpresserischem Gewissensdruck\u201c, \u201efundamentalistischem S\u00fcndendogma des Vatikans\u201c oder vom \u201eSkandal, da\u00df einer der gr\u00f6\u00dften Arbeitgeber Deutschlands im 21sten Jahrhundert seinen Besch\u00e4ftigten ein Partnerschaftsverbot verordnet\u201c (LSVD Newsletter vom 31.07.03). Einen Tag sp\u00e4ter hei\u00dft es (im BASJ-Newsletter vom 01.08.03): \u201eKampagnen eines Dr. G\u00f6bbels\u201c. Sehr interessant ist, da\u00df die homosexuellen Aktivisten ihre Kritiker mit dem gr\u00f6\u00dften Demagogen des 20sten Jahrhunderts vergleichen und dabei \u00fcbersehen, da\u00df sie sich selbst mehr als ihre Adressaten in die N\u00e4he des nationalsozialistischen Propagandaministers begeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das passt exakt in unsere Zeit: Die Politiker, die die Homosexuellen noch weiter privilegieren, wirken als geradezu naiv. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden vollkommen zur Seite gedr\u00e4ngt. Das einzige \u201eWissenschaftliche\u201c an der Homosexuellenbewegung ist das erfolgreiche Marketing. Die \u00d6ffentlichkeit wird seit Jahren manipuliert, ja geradezu paralysiert. Durch best\u00e4ndigen moralischen Druck und langsame Gew\u00f6hnung an etwas bislang Undenkbares, ferner gezielte Desinformation und semantische T\u00e4uschungen wird die zivilisierte Welt in unfassbarer Weise irregef\u00fchrt. Homosexuelle Partnerschaften sind einfach nicht sch\u00fctzenswert, auch wenn von den Protagonisten immer wieder die Rede von Verantwortungsbewusstsein ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die homosexuellen Partnerschaften f\u00fchlen sich diskriminiert, weil die Erg\u00e4nzungsvorschriften noch nicht geschaffen worden sind (BASJ-Newsletter vom 28.01.2004). Freude herrscht dar\u00fcber, da\u00df die FDP sich f\u00fcr ein Erg\u00e4nzungsgesetz einsetzen will (LSVD-Newsletter vom 12.02.2004). Das gen\u00fcgt den Protagonisten aber nicht. So wurde zum Protest vom 18.01.2004 vor acht Kathedralen der Katholischen Kirche aufgerufen; die Aktionen sollten ganz gezielt am traditionellen Familiensonntag erfolgen (BASJ-Newsletter vom 18.01.2004). Den Christen sollte deutlich gemacht werden, da\u00df Homosexuelle auch Familien bildeten. Freude herrscht \u00fcber das \u201eHamburger Regierungsprogramm\u201c, das sich f\u00fcr eine Verbesserung der Rechtsstellung von homosexuellen Lebenspartnerschaften stark machen will (LSVD-Newsletter vom 16.03.2004). Die \u201eBundesarbeitsgemeinschaft Schwule Juristen\u201c (BASJ) hat beschlossen, keine Wahlempfehlungen mehr zugunsten der Regierungsparteien abzugeben, weil sie die W\u00fcnsche der Homosexuellen nicht erf\u00fclle (LSVD-Newsletter vom 15.03.2004).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen hat auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries Konzessionen angek\u00fcndigt. Eine Gleichstellung von homosexuellen Partnern mit Verheirateten bei Trennung und Tod des Partners soll erfolgen (Berliner Zeitung vom 05.06.04). Das Verl\u00f6bnis soll zugelassen werden, in Strafverfahren soll den Partnern das Recht zuerkannt werden, die Aussage gegen den anderen Partner zu verweigern (Interview mit der Ministerin in Berliner Zeitung vom 05.06.04).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Aktivisten ist dies aber nicht genug. Sie verlangen das eheliche G\u00fcterrecht zugunsten gleichgeschlechtlicher Lebenspartner, etwa den G\u00fcterstand der Zugewinngemeinschaft. Auch soll k\u00fcnftig die Regelung, da\u00df homosexuelle Paare eine notariell beglaubigte Trennungserkl\u00e4rung abgeben m\u00fcssen, nach dem Willen der Protagonisten entfallen. Ministerin Zypries hat Wohlwollen signalisiert (Berliner Zeitung vom 05.06.04).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein heikles Kapitel ist die Erm\u00f6glichung der Stiefkindadoption. Die Ank\u00fcndigung von Justizministerin Zypries, diese auf leibliche Kinder der Lebenspartnerin oder des Lebenspartners zu beschr\u00e4nken, st\u00f6\u00dft auf Unwillen der Aktivisten. Sie verlangen die gemeinsame Adoption, n\u00e4mlich ein bereits adoptiertes Kind vom anderen Partner mit zu adoptieren. Man beruft sich auf ein \u00dcbereinkommen des Europarats. Die Politikerin meint hierzu: \u201eGerade in diesem Bereich kann der Gesetzgeber nur so weit gehen, wie die gesellschaftliche Akzeptanz reicht. Au\u00dferdem erlaubt das Europarats\u00fcbereinkommen nur Ehepaaren, Kinder zu adoptieren\u201c (Berliner Zeitung vom 05.06.04). Das bedeutet, da\u00df in Bezug auf Verbesserungen des Lebenspartnerschaftsgesetzes noch nicht an eine endg\u00fcltige Gleichstellung mit den Rechten verheirateter Heterosexueller geplant ist. Der Kampf der Lobbyisten geht weiter. Das gilt auch f\u00fcr die angebliche B\u00fcrgerrechtsorganisation \u201eRechtskomitee Lambda\u201c, die volle Gleichberechtigung mit Eheleuten verlangt (BASJ-Newsletter vom 02.06.04).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ersch\u00fctternd ist die Naivit\u00e4t, von der auch nicht die Rechtswissenschaft frei ist. Die Direktorin des Instituts f\u00fcr Deutsches, Europ\u00e4isches und Internationales Familienrecht an der Universit\u00e4t Bonn, Frau Professorin Dr. Nina Dethloff verweist zwar auf die geringe Bestandsf\u00e4higkeit von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, erkennt aber ein Bed\u00fcrfnis f\u00fcr die Stiefkindadoption. Sie erachtet die Stabilit\u00e4t der Partnerschaft nicht als notwendig und teilt auch nicht die Bedenken im Hinblick auf das Kindeswohl (\u201eAdoption durch gleichgeschlechtliche Paare\u201c, Zeitschrift f\u00fcr Rechtspolitik 2004 S. 195, 198, 199). Das Erschreckende ist, da\u00df die Verantwortliche f\u00fcr das Institut sich mit den entscheidenden Fragen nicht auseinandersetzt, sich auf wenige Fundstellen ohne substantiiertes Vorbringen beschr\u00e4nkt, um dann zu behaupten, das Grundgesetz gestatte das Adoptionsrecht f\u00fcr gleichgeschlechtliche Partner (S. 200). Es fehlt alles, was eine wissenschaftliche Arbeit voraussetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dagegen gibt es auch harsche Kritik. Die bayerische Justizministerin Beate Merk erteilt Pl\u00e4nen, homosexuelle Partnerschaften zu st\u00e4rken, eine klare Absage: \u201eDie Bundesregierung setzt ein falsches Signal!\u201c Sie begr\u00fcndet auch ihre Auffassung: \u201eIn Anbetracht der demographischen Entwicklung in Deutschland mu\u00df unser Engagement der Unterst\u00fctzung und St\u00e4rkung des sozialen Herzst\u00fccks unserer Gesellschaft gelten. Das sind Ehe und Familie. Deutschland wird teilweise bereits als kinderloses Land bezeichnet. Vorschl\u00e4ge, die homosexuelle Partnerschaften weitestgehend der Ehe angleichen zu wollen, widersprechen unserer Werteordnung\u201c. Die Landesjustizministerin verwies im \u00dcbrigen darauf, da\u00df das Lebenspartnerschaftsgesetz den Homosexuellen ausreichend M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffne, ihre verm\u00f6gensrechtlichen Angelegenheiten zu regeln (BASJ-Newsletter vom 07.06.04). Die Familienpolitische Sprecherin der CDU\/CSU Bundestagsfraktion Maria Eichhorn schlug vor, Ehe und Familie mehr zu st\u00e4rken statt Rechte homosexueller Partnerschaften auszubauen. Die Vorschl\u00e4ge der Bundesregierung f\u00fchrten zur weiteren Aush\u00f6hlung des Schutzes von Ehe und Familie. Auch Th\u00fcringens Justizminister Karl Heinz Gasser spricht sich gegen die Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften und Ehe aus. \u201eDiese Vorschl\u00e4ge sind h\u00f6chst bedenklich, suggerieren sie doch, die homosexuelle Lebenspartnerschaft habe in unserer Gesellschaft die gleiche Aufgabe wie die Ehe und m\u00fcsse daher auch deren Stellenwert erhalten\u201c. Der Lebenspartnerschaft fehle im \u00dcbrigen die generative Funktion der Ehe, allein die Ehe sei die Keimzelle der Familie (BASJ-Newsletter vom 15.06.04).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das bedeutet, da\u00df der jetzt von der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegte Gesetzesentwurf \u201ezur \u00dcberarbeitung des Lebenspartnerschafts-gesetzes\u201c abzulehnen ist, weil er die von der Verfassung gesch\u00fctzte Ehe und Familie in ihrer tragenden Funktion f\u00fcr die Gesellschaft relativiert. Das Kind braucht Vater und Mutter als Eltern. F\u00fcr ein m\u00f6glichst nat\u00fcrliches Kindesverh\u00e4ltnis ist es wichtig, da\u00df es mit den Eltern sowohl eine Frau als auch einen Mann als engste Vertrauens- und Bezugspersonen hat. \u201eEhe und Familie sollen weiterhin Leitbild unserer Gesellschaft bleiben. Sie bieten die beste Grundlage f\u00fcr Kinder in einer umsorgten Umgebung aufzuwachsen und von Vater und Mutter f\u00fcr den eigenen Lebensweg zu lernen\u201c (Pressemitteilung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU\/CSU vom 07.02.04). Problematisch ist die demagogische Sprache, mit welcher inzwischen fast durchg\u00e4ngig in der Politik gearbeitet wird. Man denke an die ungenierte \u00dcbernahme des Begriffs \u201eHomo-Ehe\u201c oder des \u201eHeiratens\u201c seitens der Bundesjustizministerin in der Bundestagsdebatte vom Juni 2004. Insoweit mu\u00df das Bewu\u00dftsein der \u00d6ffentlichkeit erweitert werden (Rolf-Alexander Thieke). Der von der rot-gr\u00fcnen Bundesregierung in den Bundestag eingebrachte Gesetzesentwurf \u00fcber das Adoptionsrecht ist somit h\u00f6chst problematisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das hat besonders tiefsinnig die erw\u00e4hnte \u00c4rztin f\u00fcr Jugendmedizin und Leiterin des Deutschen Instituts f\u00fcr Jugend und Gesellschaft Dr. Christel R. Vonholdt untersucht. So schreibt sie etwa: Da die lesbisch orientierte Frau ja gerade deshalb lesbisch lebt, weil sie mit dem Mann und der M\u00e4nnlichkeit keine intime Beziehung haben will oder kann\u2026., \u201ewird sie dem Kind immer eine gravierende Vaterentbehrung zumuten. Entsprechend auch der homosexuell lebende Mann: Er lebt ja gerade deshalb homosexuell, weil er eine intime Beziehung mit der Frau nicht haben kann. Er wird seinem Kind immer eine schwere Mutterentbehrung zumuten\u201c (idea-Spektrum, 28\/04 S. 20).Erw\u00e4hnt wurden bereits die amerikanischen Studien \u00fcber den hohen Prozentsatz der Jungkriminellen aus vaterlosen Familien. Zu den von den Lobbyisten immer wieder erw\u00e4hnten Studien verweist Dr. Vonholdt auf Folgendes: Eine in den Vereinigten Staaten (Lerner et al.2000) durchgef\u00fchrte Analyse von 49 vorhandenen Studien kommt zu dem Ergebnis, da\u00df keine einzige Studie geeignet ist, die Ebenb\u00fcrtigkeit homosexueller gegen\u00fcber heterosexueller Elternschaft nachzuweisen\u201c (Vonholdt, a.o.St. S. 21). Erschreckend ist die hohe Quote sexuellen Missbrauchs: 67 % der M\u00e4nner, die bei einem homosexuellen Elternteil aufwachsen, erkl\u00e4ren, da\u00df ihre erste sexuelle Erfahrung homosexuell gewesen sei. Bei den Heterosexuellen &#8211; Vater und Mutter &#8211; sind es nur 8,5 % (Vonholdt, a.o.St. S. 20). Vertieft hat diese Autorin diese Gedanken in der von ihrem Institut herausgegebenen Zeitschrift \u201eBulletin &#8211; Nachrichten aus dem Deutschen Institut f\u00fcr Jugend und Gesellschaft\u201c (Nr. 7\/04 S. 42 ff).Geradezu aufr\u00fcttelnd ist die Erkenntnis, da\u00df die meisten HIV-Neuinfektionen in den Niederlanden bei M\u00e4nnern auftreten, die in stabilen homosexuellen Beziehungen leben, was die Promiskuit\u00e4t des homosexuellen Lebensstils unterstreicht. \u201eAufgrund verschiedener Studien mu\u00df zudem angenommen werden, da\u00df h\u00e4usliche Gewalt sowohl in m\u00e4nnlichen als auch in weiblichen homosexuellen Partnerschaften mindestens doppelt so h\u00e4ufig wie in heterosexuell-ehelichen Beziehungen vorkommt (S. 45).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sorge, da\u00df Artikel 6 des Grundgesetzes nicht nur materiellrechtlich, sondern auch formaljuristisch ausgeh\u00f6hlt werden k\u00f6nnte, scheint den Gesetzgeber zu hindern, auch den Begriff &#8222;Ehe&#8220; f\u00fcr die neuen Partnerschaften zu verwenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>4. Unterdr\u00fccktes demografisches Problem<br \/>\nund sozialsch\u00e4dliche Korrektheitsideologie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zukunftsweisend sind \u00c4u\u00dferungen dieses Bischofs \u00fcber die demographische Entwicklung. Die \u201eHomo-Ehe\u201c werde, was einleuchtet, nicht die Sorgen um die Bev\u00f6lkerungsentwicklung aus der Welt schaffen. Bischof K\u00fcng verwies auf die zu geringe Zahl der Kinder in ganz Europa und den fortschreitenden Entsolidarisierungsprozess unter den Menschen. Dies seien die Grundlagen, auf denen auch die Debatten um die Alters- und Gesundheitsversorgung gef\u00fchrt w\u00fcrden. Die innere Gesundheit des Menschen und damit auch die gesunde Entwicklung der Gesellschaft h\u00e4nge untrennbar mit der Familie zusammen (Kath.net vom 24.08.04). Damit spricht dieser Bischof vielen Menschen in Europa aus dem Herzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf den ersten Blick hat die demographische Entwicklung nichts mit Homosexualit\u00e4t zu tun. H\u00e4lt man sich aber vor Augen, da\u00df aus biologischen Gr\u00fcnden homosexuelle Partnerschaften nicht auf nat\u00fcrlichem Wege f\u00fcr Nachwuchs sorgen k\u00f6nnen, dann sind die Bestrebungen der Politiker umso fragw\u00fcrdiger, gleichgeschlechtliche Beziehungen in \u00e4hnlicher Weise zu f\u00f6rdern wie heterosexuelle. Durch Adoption wird die negative Bev\u00f6lkerungsentwicklung auch nicht in sichtbarer Weise aufgehalten. Verh\u00e4ngnisvoll ist die symbolische Wirkung der Regierungs-verantwortlichen, wenn sie sich in Bezug auf den Bereich Familie im Wesentlichen nur der Unterst\u00fctzung homosexueller Partnerschaften und die Reduzierung der Diskriminierung widmen. Der B\u00fcrger erh\u00e4lt einen ganz falschen Eindruck: Die Bundesrepublik d\u00fcrfe durchaus aussterben, homosexuelle Minderheiten sollen aber optimale Privilegierungen erhalten. Dabei spricht es sich immer mehr herum, da\u00df am Ende des 21sten Jahrhunderts hier nur noch ca. 22 Millionen Deutsche existieren werden. eine Herabsetzung der Einwohner auf nicht viel mehr als ein Viertel mu\u00df f\u00fcr eine Regierung be\u00e4ngstigend sein. Um die gegenw\u00e4rtige Bev\u00f6lkerungszahl zu erhalten, m\u00fcssen im Durchschnitt 1000 Frauen etwa 2100 Kinder geb\u00e4ren. Heute sind es nur ca. 1300; bei Nichtber\u00fccksichtigung der Ausl\u00e4nder sind es noch deutlich weniger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Bev\u00f6lkerungsdezimierung geht der Zerfall der Familie einher. Dazu tragen die alternativen Lebensformen in nicht unerheblicher Weise bei. Das ist auf den ersten Blick nicht erkennbar. Das Bundesverfassungsgericht hatte nicht v\u00f6llig mit der Meinung Unrecht, da\u00df die Ehe direkt nicht durch das Lebenspartnerschaftsgesetz ber\u00fchrt werde. Die indirekte Wirkung wurde aber von hohen Richtern aufgrund ihrer ideologischen Fixierung (\u201eNeue Toleranz\u201c und \u201ePolitical Correctness\u201c) v\u00f6llig \u00fcbersehen. Deshalb haben sie sich auch erdreistet, \u00fcber die Antr\u00e4ge der Kl\u00e4ger hinaus den Homosexuellen sogar volle Eherechte zuzugestehen! An das demographische Problem haben die einseitig Orientierten nicht gedacht. Besonders verdient gemacht hat sich in Bezug auf diese Problematik Meinhard Miegel in dem Werk \u201eDas Ende des Individualismus: Die Kultur des Westens zerst\u00f6rt sich selbst\u201c, das er mit Stephanie Wahl verfasst hat (4. Aufl., M\u00fcnchen 1998). Es hei\u00dft darin u. a.: \u201eDer Verzicht auf Ehepartner und Kinder h\u00e4ngt damit zusammen, da\u00df durch sie die pers\u00f6nliche Freizeitgestaltung beeintr\u00e4chtigt wird\u201c (S. 54).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bedenklich d\u00fcrften die Kinderw\u00fcnsche Homosexueller M\u00e4nner und Frauen sein. Technisch ist dies heute im Hinblick auf die k\u00fcnstliche Befruchtung kein Problem mehr. Es soll bereits nach der Sch\u00e4tzung von Feministinnen allein in den alten Bundesl\u00e4ndern 650.000 lesbische M\u00fctter geben. Bewiesen ist dies allerdings nicht. Wenn nun das Europa Parlament Homosexuellen auch das Recht auf Elternschaft und Adoption zugesteht, so mu\u00df bei dem Tempo, das die Gr\u00fcnen vorgeben, auch in unserer Republik damit gerechnet werden. Die &#8222;k\u00fcnstliche Befruchtung&#8220; hei\u00dft dann freundlich &#8222;unterst\u00fctzte Zeugung&#8220; (&#8222;Spiegel Spezial&#8220; 5\/95). Es gibt schon Inserate, in welchen homosexuell Empfindende ihrem Vaterwunsch Ausdruck verleihen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es h\u00e4ufen sich auch die Anfragen, insbesondere von homosexuell empfindenden Frauen, Pflegekinder aufzunehmen. Die Jugend\u00e4mter sind zu Recht zur\u00fcckhaltend. Der nimmer m\u00fcde werdende Prediger f\u00fcr die Bedeutung der Vaterposition Prof. Wassilios Fthenakis hat den Nachweis erbracht, da\u00df Vater u n d Mutter f\u00fcr die Erziehung des Kindes unerl\u00e4sslich sind. Hier mu\u00df nicht einmal dar\u00fcber diskutiert werden, ob Verf\u00fchrung zur Homosexualit\u00e4t \u00fcberhaupt m\u00f6glich sei. Die eingehenden Untersuchungen oben haben im Wesentlichen best\u00e4tigt, da\u00df wenigstens f\u00fcr die m\u00e4nnliche Homosexualit\u00e4t das Verhalten des Vaters zu einem gro\u00dfen Teil urs\u00e4chlich ist, wobei auch dessen Fehlen eine entscheidende Rolle spielt. Zwei Frauen k\u00f6nnen ihn niemals ersetzen. &#8222;Adoption ist f\u00fcr homosexuelle Paare kein K\u00f6nigsweg&#8220;, da es einfach zu schwer ist, &#8222;die Komplexit\u00e4t in neu zusammengesetzten Familien oder Stieffamilien zu ertragen&#8220; (Martin Koschorke, Evang. Kommentare 6\/99). So wichtig die sog. Patchwork Familie auch manchmal sein kann, sie sollte sich aber auf die F\u00e4lle der Unerl\u00e4sslichkeit beschr\u00e4nken. Es ist zu bedauern, da\u00df die Vorbilder abnehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frustrierte wie Simone de Beauvoir hatten bereits vor mehr als 50 Jahren proklamiert, ihre Freunde seien &#8222;meine wirkliche Familie. Meine biologische Familie hat mir nichts bedeutet, ich habe mir selbst eine andere gesucht&#8220; (Die Zeit 26\/97).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um \u00fcberhaupt irgendwie gearteten Adoptionsrechten gleich-geschlechtlicher Lebenspartner n\u00e4her zu treten, bedarf es umfassender wissenschaftliche Studien. Mit positiven Ergebnissen ist kaum zu rechnen, sei es in juristischer, naturwissenschaftlicher oder theologischer Hinsicht. Das haben verantwortungsbewusste Politiker in Berlin auch erkannt. So hat der Bundestag am 20.03.2008 zu dieser Problematik Nachstehendes ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Bundesregierung sieht keinen Reformbedarf zur Gleichbehandlung von Ehepaaren und gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerin im Adoptionsrecht. Das geht aus einer Antwort (16\/8465) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16\/8260) hervor. Darin erkl\u00e4rt die Bundesregierung weiter, da\u00df die gemeinsame Adoption durch homosexuelle Lebenspartner \u201asolide\u2019 und \u201asozialwissenschaftlich\u2019 diskutiert werden m\u00fcsse, weswegen das Bundesjustizministerium die Situation von Kindern in Lebenspartnerschaften untersuchen lasse. Da man die Ergebnisse abwarten wolle, sei mit einer Gesetzes\u00e4nderung in dieser Legislaturperiode nicht mehr zu rechnen. Dennoch wird das Europ\u00e4ische Adoptionsabkommen nach Einsch\u00e4tzung der Bundesregierung voraussichtlich dieses Jahr \u00fcberarbeitet.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand gibt es keine Anhaltspunkte daf\u00fcr, die f\u00fcr eine Gew\u00e4hrung des Adoptionsrechts zugunsten homosexueller Partnerschaften sprechen. Wenn \u00fcberhaupt, dann k\u00f6nnen die Protagonisten sich auf ihren \u201eBauch\u201c gr\u00fcnden. Es geht ihnen um die Umsetzung ihrer Ideologien. Auch das Argument, da\u00df ein Kind es doch besser habe bei gleichgeschlechtlichen \u201eEltern\u201c, als wenn es auf der Stra\u00dfe leben m\u00fcsste, zieht in unserem Wohlfahrtsstaat nicht. Normale Eheleute, die keine leiblichen Kinder bekommen, warten lange und oft vergeblich auf ein Kind zur Adoption. Und Drittweltkinder in unsere Kultur zu importieren, ist auch zumindest ethisch problematisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist nicht ganz einfach zu sagen, was mit der politischen Korrektheit gemeint ist. \u201eDer Spiegel\u201c bezeichnete sie als \u201eNeusprechfloskel\u201c, welche in Wahrheit Inkorrektheit bedeute, n\u00e4mlich \u201eeine Liturgie der inhumanen Denk- und Kampfschablonen, des linken Konformit\u00e4tsdrucks und letztlich der Zensur\u201c (15\/1993 S. 229).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, die Politische Korrektheit weist ideologische Z\u00fcge auf. Jede Meinung und jede Lebensform soll gleichwertig sein, wobei insbesondere Minderheiten zu sch\u00fctzen seien. Das gilt insbesondere f\u00fcr Homosexuelle. Nicht nur Politiker, sondern auch die Medien haben sich stark f\u00fcr die gleichgeschlechtlich Empfindenden eingesetzt. Heute denken diese sogar dar\u00fcber nach, ob dem Volk die Homosexualisierung zu viel wird. In Bezug auf die Comic-Verfilmung \u201e300\u201c wird die Frage gestellt, wie viel Homosexualit\u00e4t das Kino-Publikum vertrage. \u201eGe\u00f6lte Muskelm\u00e4nner und Sch\u00f6nlinge in Ketten? Das kommt der Optik eines Schwulen-Pornos nahe, aber zu sehen sind die trainierten Kerle\u201c (KulturSpiegel 3\/2007). Zielgruppe sind die 18- bis 25j\u00e4hrigen, \u201eauf blutige Bilder fixierte, heterosexuelle M\u00e4nner, von denen viele das Wort \u201aschwul\u2019 als ultimative Beleidigung benutzen und denen beim knapp zweist\u00fcndigen Anblick nackter, sich aufeinander st\u00fcrzender M\u00e4nner etwas unbehaglich werden k\u00f6nnte\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4hnlich empfinden viele Mitb\u00fcrger bei den Homosexuellen-Aufm\u00e4rschen (\u201eChristopher-Street-Day\u201c). Unabh\u00e4ngig von dem \u00e4u\u00dferen Anblick \u2013 \u00fcber Geschmack kann man ja bekanntlich streiten \u2013 sind die Themen der Protagonisten aufschlussreich. Bei der Stuttgarter Homosexuellen-Demonstration lautete es \u201eFamilie heute\u201c. Zu Recht hatte der Bischof der katholischen Di\u00f6zese Rottenburg-Stuttgart Gebhard F\u00fcrst das Motto kritisiert: Die Ehe sei in Grundgesetz und Landesverfassung als auf Dauer angelegte Gemeinschaft von Mann und Frau und die Familie als Keimzelle gesellschaftlichen Lebens besonders gesch\u00fctzt. Wichtig war dem Veranstalter damals die so genannte Stiefkindadoption als erster Schritt, um jede beliebige Adoption in homosexuellen Partnerschaften langfristig durchzusetzen. Der LSVD hat emp\u00f6rt \u2013 wie regelm\u00e4\u00dfig logisch nicht stringent \u2013 auf den Bischof reagiert. \u201eDer von F\u00fcrst propagierte katholische Familienbegriff stellt in Abrede, da\u00df auch Lesben und Schwule Familie leben. Sie sind T\u00f6chter, S\u00f6hne, Schwestern, Br\u00fcder und oftmals selbst Eltern. Als Lebenspartner \u00fcbernehmen sie gleiche Pflichten wie Eheleute. Anstatt dies zu respektieren, macht F\u00fcrst Front gegen Lesben und Schwule. Er f\u00f6rdert somit Vorurteile und Diskriminierung\u201c (BASJ-Newsletter vom 29.07.2005). Konstruktiv antwortete der Evangelische Arbeitskreis der CDU\/CSU Baden-W\u00fcrttemberg: \u201eDer Missbrauch des Familienbegriffs hat Folgen. Der Verl\u00e4sslichkeit von Beziehungen wird Austauschbarkeit und Wechselhaftigkeit gegen\u00fcbergestellt, die Erfahrung der geschlechtlichen Bipolarit\u00e4t f\u00fcr die Identit\u00e4tsfindung von Kindern und Jugendlichen wird bestritten, die Perspektive auf die Lusterwartungen Erwachsener verengt. So werden gerade die gesch\u00e4digt, die gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen, weil sie sich nicht selbst wehren k\u00f6nnen: die Kinder. Ihre Gef\u00fchle werden gest\u00f6rt und ihre intellektuelle Reifung behindert, wenn alle Lebensformen als gleichwertige Lebensziele vorgestellt werden. Der CSD ist schon bisher eine gro\u00dfe Propagandaveranstaltung zur Verbreitung purer hedonistischer Lebenseinstellung. Er behauptet dabei, homosexuelle Menschen von Diskriminierung und Diffamierung sch\u00fctzen zu m\u00fcssen. Er verschweigt aber, da\u00df viele von ihnen mit diesem Spektakel nichts zu tun haben wollen und sich von ihm bewusst abwenden. Wer eine \u00c4nderung seiner Sexualit\u00e4t anstrebt, wird diskriminiert.\u201c So haben es auch die Verantwortlichen des christlichen Jugendkongresses Christival 2008 bei den Vorbereitungen erlebt: Aktivist Volker Beck hat das Verbot eines geplanten Seminars durchgesetzt, in welchem es um die Ver\u00e4nderbarkeit \u00e4nderungswilliger Homosexueller ging. Nach seinem \u201eErfolg\u201c hat er wiederholt Bundesregierung und Bundestag mit inquisitorischen Fragen bel\u00e4stigt, um k\u00fcnftig Unterst\u00fctzungszahlungen des Staates an christliche Organisationen zu verhindern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Medien, denen man ihren Spa\u00df an den homosexuellen Aufm\u00e4rschen absp\u00fcren konnte, denken teilweise um. So strahlte der holl\u00e4ndische Evangelische Rundfunk Sendungen aus, in denen es um junge Menschen ging, die 40 Tage lang ohne Sex leben wollten. Die Philosophin Stine Jensen, die an der Universit\u00e4t Amsterdam Kulturwissenschaften und \u00c4sthetik lehrt, meint, es sei h\u00f6chste Zeit, da\u00df der Sexualisierung Einhalt geboten wird. \u201eUnsere Gesellschaft ist pornofiziert. Fr\u00fcher mu\u00dfte man sich anstrengen, einen Porno zu finden, heute ist es umgekehrt, man kann ihm kaum noch entgehen\u201c. Zusammen mit vier anderen hat die Wissenschaftlerin ein Manifest verfasst, das inzwischen mehr als 10 000 B\u00fcrger unterschrieben haben, u. a. Politiker, Schriftsteller, Eltern und Lehrer. Die Initiatoren fordern darin eine andere Sexualmoral und eine bessere Medienerziehung (pro kompakt 1\/2008).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andere Medien sind weniger fortschrittlich. So nehmen TV-Sendungen, welche die weibliche Homosexualit\u00e4t glorifizieren, zu. Man denke etwa an \u201eThe L-Word\u201c, eine lesbische Fernsehserie, in welcher die Liebe unter Frauen zu modernem Lebensstil erkl\u00e4rt wird. \u201eM\u00f6glicherweise sind nach den Schwulen jetzt die Lesben dran, schon, um den Hype um die angesagte homosexuelle Kultur noch etwas zu verl\u00e4ngern\u201c (S\u00fcddeutsche.de vom 31.05.2006).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Gerichte empfinden sich als fortschrittlich, wenn sie der Homosexualit\u00e4t fr\u00f6nen. Nachdem der Europ\u00e4ische Gerichtshof wiederholt Privilegierungen gleichgeschlechtlich Empfindender abgelehnt hatte, hat er einer franz\u00f6sischen Lehrerin, die wegen ihrer homosexuellen Beziehungen kein Kind adoptieren durfte, 10.000 \u20ac Schmerzensgeld zugesprochen. Die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden hatten den Antrag der Frau mit dem Argument abgelehnt, das Kind w\u00fcrde keine \u201ev\u00e4terliche Bezugsperson\u201c haben. Der franz\u00f6sische Conseil d\u2019\u00c9tat wies ihre Klage mit dem Hinweis zur\u00fcck, die Adoption sei nicht wegen der sexuellen Orientierung abgelehnt worden, sondern im Interesse des Kindes, das adoptiert werden sollte. Der Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte machte es sich leicht und meinte, wenn ein Land ein Adoptionsrecht grunds\u00e4tzlich f\u00fcr Homosexuelle schaffe, d\u00fcrfe es bei de Umsetzung keine diskriminierenden Entscheidungen treffen (S\u00fcddeutsche.de vom 22.01.2008). F\u00fcr die Deutschen gilt also umso mehr, von vornherein jegliches Adoptionsrecht f\u00fcr Homosexuelle auszuschlie\u00dfen! Vorbilder gibt es genug. So hat der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger sein Veto gegen die Homo-Ehe eingelegt, eine Ehe sei mehr als eine Verbindung zwischen zwei Menschen, n\u00e4mlich zwischen einem Mann und einer Frau. Das ist auch die einzige Basis f\u00fcr eine Adoption.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bestrebungen der homosexuellen Protagonisten, f\u00fcr ihre Gesinnungsgenossen die Adoption durchzusetzen, k\u00f6nnen nicht realisiert werden. Letztlich geht es hier um ein intellektuelles Problem. Die Aktivisten f\u00fchlen stark, verzichten aber weitgehend auf die M\u00f6glichkeiten, die ihnen der Verstand bietet. Trotz \u00fcberdurchschnittlicher Begabung lassen sie sich weitgehend von ihren Emotionen leiten, wenn es um Fragen der Sexualit\u00e4t geht. Auff\u00e4llig ist dabei, da\u00df sie kaum Humor kennen, vor allem sich v\u00f6llig unf\u00e4hig zeigen, Kritik zu ertragen. Das autorit\u00e4re Gehabe ist unertr\u00e4glich. Auch wenn man dies auf Hilf- und Ratlosigkeit zur\u00fcckf\u00fchren kann, da alle kulturellen und wissenschaftlichen Argumente gegen ihre Kapriolen sprechen, gibt es keinen vern\u00fcnftigen Grund zu einer Rechtfertigung. H\u00e4lt man sich dann noch vor Augen, da\u00df es sich bei den Adoptionsforderungen Homosexueller um eklatante Widerspr\u00fcche gr\u00fcnen Denkens handelt, da es bei dieser Partei ja um Nat\u00fcrlichkeit geht und der Entzug eines Elternteils diesem Ma\u00dfstab nicht entspricht, dann kann man eigentlich nur mit dem Kopf sch\u00fctteln, wenn man sich die Postulate vergegenw\u00e4rtigt. Man k\u00f6nnte noch \u00fcber die Aids-Gefahr vertiefend nachdenken und sich bewusst machen, welche Konsequenzen die Tatsache hat, da\u00df regelm\u00e4\u00dfig nach den Studien des Robert-Koch-Instituts zwei Drittel der HIV-Infizierten gleichgeschlechtlich Empfindende sind. Die Frage ist berechtigt, wieweit eine zus\u00e4tzliche Gef\u00e4hrdung der Kinder besteht. Insgesamt gibt es keine Anhaltspunkte daf\u00fcr, da\u00df das Adoptionsrecht zugunsten Homosexueller dem Kindeswohl entspricht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">28.03.2008<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nimmersatte homosexuelle Aktivisten und das Adoptionsrecht &#8211; Teil II 3. Beeintr\u00e4chtigung des Kindeswohls durch gleichgeschlechtliche \u201eEltern\u201c Das Wohl des Kindes ist so gut wie nie Thema der homosexuellen Lobbyisten gewesen. Es geht ihnen offensichtlich nur um eigene Rechte. 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