{"id":1191,"date":"2008-03-28T14:41:38","date_gmt":"2008-03-28T12:41:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=1191"},"modified":"2009-09-02T15:42:24","modified_gmt":"2009-09-02T13:42:24","slug":"nimmersatte-homosexuelle-aktivisten-und-das-adoptionsrecht-teil-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=1191","title":{"rendered":"Nimmersatte homosexuelle Aktivisten und das Adoptionsrecht &#8211; Teil I"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nimmersatte homosexuelle Aktivisten und das Adoptionsrecht Teil I<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bundesvorstand Gr\u00fcne Jugend hatte am 19.11.2007 auf dem 29sten Bundeskongre\u00df in W\u00fcrzburg zur Frage der k\u00fcnftigen Familie u. a. folgendes beschlossen: Der Grundpfeiler einer freien und toleranten Gesellschaft ist eine freie und tolerante Familie. Familie ist die kleinste Einheit in einer Vielzahl an Individuen und Gemeinschaftsformen. Der Begriff &#8222;Familie&#8220; wird bei uns in erneuerter Definition verwendet: Wir verstehen darunter sowohl das klassische Vater-Mutter-Kind-Bild, als auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit oder ohne Kind, polygame Lebensgemeinschaften, Patchworkfamilien, Alleinerziehende aber auch Wohngemeinschaften wie Studierenden-, Mehrgenerationen-, und Senioren-Gemeinschaften oder ganz einfach der engste Freundeskreis. Im Mittelpunkt der Definition steht die Solidarit\u00e4t untereinander, das F\u00fcreinanderdasein. Dies wollen wir rechtlich mit einem Familienvertrag absichern und damit die Ehe ersetzen. <!--more-->Die Ber\u00fccksichtigung von Familienformen mit mehr als zwei sozialen Elternteilen ist dabei ein zentrales Anliegen von Patchwork- und Regenbogenfamilien. Auch Geschwister, die sich lieben, sollen Familienvertr\u00e4ge abschlie\u00dfen und Kinder bekommen k\u00f6nnen. Sie sollten in diesem Fall an einer Familienberatung teilnehmen. Die Gr\u00fcne Jugend will hier keine Straftatbest\u00e4nde. F\u00fcr den Familienvertrag im Allgemeinen mu\u00df es entsprechende Beratungsmechanismen geben. Gerade auch vor einer &#8222;Familiengr\u00fcndung&#8220; sei es nun mit Kind oder mit Aufsetzung des Vertrages ist ein Gespr\u00e4ch mit ExpertInnen zu Grundsatzfragen des Miteinanders wichtig. Hier soll es staatliche, kostenlose Angebote geben. Es darf in unserer Gesellschaft nicht der Anschein entstehen, da\u00df um ein Kind erziehen zu k\u00f6nnen, es daf\u00fcr einer Mutter und eines Vaters &#8211; wie es konservative Kr\u00e4fte gerne h\u00e4tten &#8211; bedarf. Wir leben in einer modernen Gesellschaft und in dieser soll es auch m\u00f6glich sein, da\u00df homosexuelle Paare, Alleinerziehende oder platonische Zweier- oder Dreierkonstellationen Kinder adoptieren d\u00fcrfen. Der Mensch &#8211; in diesem Fall das Kind &#8211; mu\u00df im Zentrum des Adoptionsrechts stehen, nicht \u00fcberkommene Familienvorstellungen! Darum sprechen wir uns f\u00fcr ein Adoptionsrecht f\u00fcr alle Menschen aus, egal in welcher Beziehungskonstellation sie leben oder welcher Sexualit\u00e4t sie sich zugeh\u00f6rig f\u00fchlen. Einzig entscheidend ist doch, ob sie f\u00fcr das Kind sorgen wollen und k\u00f6nnen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem die Gr\u00fcnen mit ihrem Protagonisten Volker Beck das Lebenspartnerschafts- und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz durchgesetzt haben, soll nun der Angriff auf Ehe und Familie fortgef\u00fchrt werden. Der besondere Schutz in Artikel 6 des Grundgesetzes soll ausgeh\u00f6hlt werden. \u00c4u\u00dferlich k\u00f6nnen sich die Gr\u00fcnen auf EU-Richtlinien gr\u00fcnden, die letztlich aber auch von ihnen stammen. Nun ist die EU-Kommission gar der Ansicht, da\u00df Deutschland die Vorgaben bislang nur unzureichend umgesetzt habe (S\u00fcddeutsche.de vom 11.03.2008). Vehement haben sich dagegen der Vorsitzende der Unionsfraktion Volker Kauder und der CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer gewandt, und zwar durch einen Aufruf zum Widerstand gegen die Pl\u00e4ne des EU-Sozialkommissars Vladimir Spidla. In der Tat sind Interventionen gegen die Privilegierungen Homosexueller erforderlich. Aus gesellschaftlichen und juristischen Gr\u00fcnden m\u00fcsste das Lebenspartnerschaftsgesetz abgeschafft werden. Dasselbe gilt auch f\u00fcr das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, dessen wenige konstruktive Gedanken durch leichte \u00c4nderungen bereits zuvor bestehender Vorschriften realisiert werden k\u00f6nnten. Der Verfasser hat sich \u00fcber diese Probleme Gedanken gemacht und diese in seinem Buch \u201eHilfe, wir werden diskriminiert!\u201c ver\u00f6ffentlicht. Auf keinen Fall kann es zu weiteren Bevorzugungen homosexueller Mitb\u00fcrger kommen. Dies gilt gerade f\u00fcr das hei\u00df begehrte Adoptionsrecht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>1. Vorhandene ungerechtfertigte Privilegierungen Homosexueller<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich ist es unbestritten, da\u00df gleichgeschlechtlich empfindende Menschen \u00fcber viele Jahrhunderte diskriminiert worden sind. Dazu gab es keinerlei Recht, das gilt selbstverst\u00e4ndlich auch heute. Nicht nur das Recht mu\u00df zwischen Person und Sache differenzieren, das gilt f\u00fcr jeden B\u00fcrger, wenn er Homosexuellen begegnet und mit Problemen, die diese betreffen, konfrontiert wird. Es gibt keinen Grund, gleichgeschlechtlich empfindenden Mitb\u00fcrgern den pers\u00f6nlichen Respekt zu versagen. Das schlie\u00dft aber nicht aus, da\u00df im Sinne des Artikels 6 unserer Verfassung frank und frei die Meinung \u00fcber ihr Verhalten ge\u00e4u\u00dfert werden kann. Das beinhaltet auch kritische Beurteilungen. Aber auch dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, da\u00df es sich hier um sensible Personen handelt, die regelm\u00e4\u00dfig eine schwere Kindheit hinter sich haben. Die Erfahrung zeigt, da\u00df gerade k\u00fcnstlerisch Begabte \u00fcberdurchschnittlich homosexuell f\u00fchlen. Es handelt sich regelm\u00e4\u00dfig nicht um in beruflicher Hinsicht k\u00f6rperlich T\u00e4tige, sondern um Geistesarbeiter, was auch dazu beitr\u00e4gt, da\u00df die Homosexuellen \u00fcber ein Einkommen verf\u00fcgen, das durchschnittlich das Vierfache des \u201eNormalen\u201c ausmacht. Ideenreichtum und finanzielle Mittel haben dazu gef\u00fchrt, da\u00df aus Straft\u00e4tern innerhalb weniger Jahrzehnte Meinungsmacher geworden sind. Die Medien \u2013 nicht unbedingt die geistige und wissenschaftliche Elite \u2013 haben Spa\u00df daran gefunden, die homosexuellen Protagonisten erfolgreich zu begleiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei allem Respekt vor Homosexuellen, die ihre Identit\u00e4t meinen erkannt zu haben, ist es ein himmelweiter Unterscheid, ob &#8211; fast im Sinne des Kant\u2019schen kategorischen Imperativs &#8211; daraus ein Gesetz f\u00fcr alle gemacht wird oder nur es ihnen privat \u00fcberlassen bleibt, an ihre angeblich biologisch festgelegte Orientierung zu glauben: Es werden subjektive Wertentscheidungen generalisiert. Hier wird etwas &#8211; bis zum Beweis des Gegenteils &#8211; Unnat\u00fcrliches als nat\u00fcrlich fingiert. Man kann nur staunen \u00fcber die Verwunderung angeblicher Wissenschaftler und der Medien \u00fcber die immer noch vorhandene, sich teilweise auch steigernde Kritik an homosexueller Praxis. Nach den neuesten demoskopischen Umfragen finden gar zwei Drittel der jungen Menschen gleichgeschlechtliche Praxis nicht gut. Wenn der genannte Prof. K\u00f6tz vom Max-Planck-Institut f\u00fcr ausl\u00e4ndisches und internationales Privatrecht es als \u00fcberraschend ansieht, da\u00df in D\u00e4nemark und Norwegen ein nur ganz geringes Interesse an homosexuellen Lebenspartnerschaften besteht (vgl. \u201eFrankfurter Allgemeine Zeitung\u201c vom 20.05.2000), dann erscheint das geradezu als naiv. Der gesunde Mensch empfindet etwas, was er sich vielleicht nicht ganz erkl\u00e4ren kann, was ihn aber nicht losl\u00e4sst, n\u00e4mlich da\u00df homosexuelles Verhalten eben nicht normal ist. Diese von der Natur gegebene menschliche Voraussetzung wird durch die Verf\u00fchrungsk\u00fcnste der Medien, Schulverantwortlichen und homosexuellen Propagandisten destruiert. Ehrlich hat der Marburger Prof. Walter Grasnick in der \u201eFrankfurter Rundschau\u201c dies in seinem Artikel \u201eDas traurige St\u00fcck Zur\u00fcck &#8211; wider das Naturrecht\u201c ausgedr\u00fcckt. Er r\u00e4umt ein, da\u00df die homosexuellen Lobbyisten \u201emehr mit dem Bauch\u201c arbeiten (02.08.2000). Vor der Homosexualisierungswelle waren zwei Drittel der Psychiater weltweit der Ansicht, da\u00df homosexuelle Praxis nicht nat\u00fcrlich sei. Daran hat sich in den vergangenen 35 Jahren nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man Volker Beck genau zuh\u00f6rt, mu\u00df man davon ausgehen, da\u00df die Forschungen der alten Meister v\u00f6llig daneben gegangen seien. Hat sich etwa Freud geirrt, wenn er vom psychodynamischen Ursprung der Homosexualit\u00e4t in der Kindheit spricht? War Jungs Erkenntnis \u00fcber die Homosexualit\u00e4t abwegig, n\u00e4mlich die Einordnung als unterdr\u00fccktes und undifferenziertes Element der M\u00e4nnlichkeit im Mann, das anstatt aus den Tiefen seiner eigenen Psyche entwickelt zu werden, auf der biologischen Ebene durch Verschmelzen mit einem anderen Mann gesucht wird? Ist auch Adlers Schrift \u201eDas Problem der Homosexualit\u00e4t\u201c aus dem Jahr 1917 \u00fcber den psychischen Ursprung und die Beobachtung des Minderwertigkeitskomplexes Homosexueller bez\u00fcglich ihrer Maskulinit\u00e4t \u00fcberholt? Interessant ist, da\u00df der eifrige Mitstreiter in den 70er Jahren zugunsten der These, Homosexualit\u00e4t sei gesund, Professor Robert Spitzer eine Kehrtwendung gemacht hat. Zun\u00e4chst bekam er schon Zweifel auf die Frage von Journalisten, ob er sich dar\u00fcber freuen w\u00fcrde, wenn sein Sohn homosexuell sei, um dann durch umfassende Forschung nachzuweisen, da\u00df die Ver\u00e4nderbarkeit zur Realit\u00e4t geh\u00f6rt. Der Dozent der Columbia Universit\u00e4t \u00e4u\u00dferte gegen\u00fcber der \u201eLos Angelos Times\u201c, es sei eine Anma\u00dfung, jemandem zu verweigern, sein Verhalten mit seinen Werten in Einklang zu bringen. Er habe Menschen erlebt, denen eine Therapie helfe, die ihre religi\u00f6sen \u00dcberzeugungen ernst nehmen und nicht von vornherein ablehnen. Vorher h\u00e4tten viele unter Depressionen gelitten, hinterher nicht mehr, wie das evangelische Nachrichtenmagazin idea im Sommer 2007 berichtete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Recht hat der Verfasser bef\u00fcrchtet, die homosexuellen Protagonisten w\u00fcrden sich niemals mit dem Gesetz zur Beendigung der Antidiskriminierung, n\u00e4mlich dem LPG, selbst mit dem Erg\u00e4nzungsgesetz zufrieden geben. Bewiesen wird dies noch durch die Forderungen nach dem Antidiskriminierungsgesetz. Die \u00c4chtung von Parteien, die sich nicht f\u00fcr die \u201eRegenbogenfamilien\u201c stark machen, das NS-Aufhebungsgesetz (gerade am 17.05.2002 erfolgt), Verbesserungen f\u00fcr ausl\u00e4ndische gleichgeschlechtliche Lebenspartner im Zuwanderungsgesetz bis zur Adoption (gegen welche sich Ex-Ministerin Prof. D\u00e4ubler-Gmelin bislang vehement gewehrt hat, was zweifellos Respekt verdient), sind weitere Forderungen. Da\u00df Kinder in solch einseitigen Lebensgemeinschaften benachteiligt werden, liegt auf der Hand, wird durch diverse Studien auch untermauert (nicht unbedingt, da\u00df junge Menschen dann zwingend h\u00e4ufiger homosexuell werden, sondern ihnen je nach Konstellation der andersgeschlechtliche Partner als Pendant fehlt).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der \u201eZeitschrift f\u00fcr Internationales Steuerrecht\u201c hat der Redakteur sich in scharfen, z. T. geistvollen Worten ein wenig \u00fcber das die vermeintliche Diskriminierung beendende Gesetz, n\u00e4mlich das LPG, lustig gemacht. Unter dem Titel \u201eSodom und Gomorra\u201c schrieb der Journalist u. a. zur Adoptionsfrage Folgendes:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEltern k\u00f6nnen nach der Natur nur ein Mann und eine Frau sein, oder soll hier eine unnat\u00fcrliche Analogie greifen? K\u00f6nnen danach zwei M\u00e4nner oder zwei Frauen als \u201aEltern\u2019 gelten, stellt sich die Frage, warum nicht drei oder vier? Mit welcher Begr\u00fcndung k\u00f6nnte man uns in Deutschland weiterhin die Mehrehe verbieten? Etwa unter Berufung auf Gott in der Pr\u00e4ambel des Grundgesetzes? Jener ist aber nicht der christliche Gott, wie wir aus dem Kruzifix-Urteil des Bundesverfassungsgerichts staunend erfahren haben, also welcher dann? Der islamische Gott erlaubt immerhin die Mehrehe, aber kein einziger Gott auf der ganzen Welt die Homo-Ehe. Selbst bei Zeus, der auch gerne Knaben betrachtete, war die Homo-Ehe untersagt\u2026 Wenn sich dermaleinst ein Homosexueller meinem sp\u00e4ter adoleszierenden Sohn n\u00e4hert, werde ich nicht im Gesetz nachbl\u00e4ttern, was ich dagegen tun darf. Noch sp\u00e4ter werde ich das Gesetz gegebenenfalls sehr genau studieren, um seine Erbrechtsregelung zu unterlaufen. Wenn unsere Parlamentarier Tollhaus spielen, gottlose und unnat\u00fcrliche Gesetze machen, wird sich selbst der geduldige deutsche Michel nicht mehr daran halten. Und wer deswegen bestraft wird, erw\u00e4chst leicht zum M\u00e4rtyrer.\u201c (IStR 06\/2001 S. II).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Verlag erreichte eine Flut von Reaktionen Homosexueller, z. T. gespickt mit Schm\u00e4hworten: \u201eunversch\u00e4mt\u201c, \u201eLynchjustiz\u201c, \u201eEntsetzen\u201c, \u201eerschreckende Unkenntnis\u201c, \u201esch\u00e4men\u201c oder \u201epfui Deibel\u201c und \u201eHexenjagd\u201c (BASJ-Newsletter vom 30.07.2001). Der Herausgeber wurde auch aufgefordert, den Autor zu entlassen, zeigte aber Gr\u00f6\u00dfe und ging darauf nicht ein. Auff\u00e4llig ist die Humorlosigkeit der homosexuellen Protagonisten. Wo bleibt die Gelassenheit der betroffenen Aktivisten? Lassen nicht die Schimpfworte auf eine fehlende Grundlage der neuzeitlichen homosexuellen Botschaften schlie\u00dfen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Rechtswissenschaft wird sogar ernsthaft \u00fcber die Verletzung der \u00f6ffentlichen Ordnung nach Art. 6 des Einf\u00fchrungsgesetzes zum BGB im Zusammenhang mit den Antidiskriminierungsgesetzen nachgedacht. Es wird zu Recht die Auffassung vertreten, da\u00df die registrierte Partnerschaft in der internationalen Rechtsgemeinschaft vielfach als Versto\u00df gegen den \u201eordre public\u201c verstanden wird (vgl. Prof. Gerhard Ring, ZRP 1999 S. 459, 461). Es handelt sich um eine Vorbehaltsklausel des internationalen Privatrechts und betrifft die Frage, wieweit der Kernbestand einer inl\u00e4ndischen Ordnung angetastet werden kann. Das ist der Fall, wenn das Gesetz zu den Grundgedanken der deutschen Regelung und der in ihnen liegenden Gerechtigkeitsvorstellungen in so starkem Widerspruch steht, da\u00df es f\u00fcr uns f\u00fcr untragbar gehalten wird\u201c (Entscheidungssammlung des Bundesgerichtshofs Band 104 S. 243 und Bundesverfassungsgericht Neue Juristische Wochenschrift 1989 S. 1275). Vieles spricht daf\u00fcr, da\u00df dies bereits f\u00fcr das Lebenspartnerschaftsgesetz gilt, in jedem Fall f\u00fcr das Antidiskriminierungsgesetz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade das Lebenspartnerschaftsgesetz (LPG) als Basis f\u00fcr das gew\u00fcnschte Adoptionsrecht war eine Fehlgeburt, auch wenn es vom Bundesverfassungsgericht \u2013 das auf die \u00fcblichen Begr\u00fcndungen verzichtet hatte \u2013 nicht gekippt worden ist. In Deutschland hatte der Rechtsausschuss einerseits Experten geh\u00f6rt, was normal ist, andererseits drei homosexuelle Protagonisten zu Wort kommen lassen, ohne das \u00c4quivalenzprinzip zu beachten, etwa durch die Anh\u00f6rung der Kirchen, die sich nur schriftlich \u00e4u\u00dfern durften. Renommierte Rechtsexperten hatten sich &#8211; wie gesagt &#8211; im Vorfeld kritisch ge\u00e4u\u00dfert. Der hoch geachtete ehemalige Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhoff sprach von einer &#8222;Pervertierung des Verfassungsauftrags&#8220;. Der Staats und Familienrechtler Diederichsen kritisierte das Vorhaben der Regierungskoalition als &#8222;eine politische Lebensl\u00fcge&#8220; (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20.09.2000). Experten der Opposition sprechen von einem tiefen Loch, das die &#8222;Homo Ehe&#8220; in die ohnehin &#8222;schwinds\u00fcchtige&#8220; Rentenkasse rei\u00dfen k\u00f6nnte, n\u00e4mlich die Beg\u00fcnstigung zus\u00e4tzlicher Empf\u00e4nger von Hinterbliebenenrenten in H\u00f6he von j\u00e4hrlich DM 1,5 Milliarden. Der in den Rechtsausschuss geladene Direktor des Max Planck Instituts Professor K\u00f6tz bezeichnete das Gesetz als &#8222;barocke L\u00f6sung&#8220;, bei der sich das Bundesministerium &#8222;wohl etwas gedacht&#8220; habe, man wisse &#8222;allerdings nicht genau, was.&#8220; Interessant ist dies im Kontext mit der derzeit diskutierten Immigrationsproblematik. Statt Mut zur Nachkommenschaft zu machen, werden einerseits nichtnachkommensf\u00e4hige &#8222;Paare&#8220; privilegiert und andererseits Einwanderer herbeigerufen. Es besteht in der Tat ein gro\u00dfes Interesse an der Elternschaft, auch an der Adoption. Dabei ist erwiesen, da\u00df Kinder, deren Elternteile Homosexualit\u00e4t praktizieren, deutlich h\u00e4ufiger als andere Kinder der Gefahr sexueller Bel\u00e4stigung in der \u201eFamilie\u201c ausgeliefert sind (Cameron, P. \u201eHomosexual Parents\u201c in Adolescence, vol. 31, no. 124, 1996, S. 757 ff).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Homosexuellen machen es Staat und Gesellschaft auch nicht leicht, wenn man sich allein ihre Sprache vor Augen h\u00e4lt. Darauf wurde schon deutlich aufmerksam gemacht. Eine \u00c4nderung ist auch nicht eingetreten. So wird Bundesinnenminister Schily \u201eintrigantes Vorgehen\u201c und \u201eUngeheuerlichkeit\u201c im Zusammenhang mit dem Problem der Freiz\u00fcgigkeit in der EU vorgeworfen (LSVD-Newsletter vom 25.09.2003). M\u00fcssen wirklich immer Superlative gew\u00e4hlt werden, um ein Anliegen zu verdeutlichen? \u00dcberhaupt ist h\u00f6fliches Anfragen in Homosexuellenkreisen eher die Ausnahme. Das gilt z. B. in Bezug auf die Wahlempfehlungen, selbst gegen die Gr\u00fcnen (BASJ-Newsletter vom 14.10.2003), das gemeinsame Sorge- und Adoptionsrecht f\u00fcr \u201elesbische und schwule Paare\u201c (LSVD-Newsletter vom 12.10.2003), das Begehren von Erg\u00e4nzungen des Lebenspartnerschaftsgesetzes (LSVD-Newsletter vom 24.10.2003), Familienzuschlag f\u00fcr \u201eLebenspartner\u201c (LSVD-Newsletter vom 09.11.2003) und vor allem Verbesserungen im Hinblick auf die Altersversorgung. Dabei soll das Sozialgesetzbuch zugunsten Homosexueller erweitert werden (LSVD-Newsletter vom 17.10.2003 und BASJ vom 20.06.04) oder es soll die Lebenspartnerschaft bei der Hinterbliebenenversorgung einbezogen werden (LSVD-Newsletter vom 2811.2003). Dabei haben die Lobbyisten nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz doch bereits zus\u00e4tzlich viel erreicht, etwa im vierten Gesetz f\u00fcr moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt, bei der \u00c4nderung der Handwerksordnung, der \u00dcberarbeitung des Strafgesetzes in Bezug auf die sexuelle Selbstbestimmung oder durch die Einf\u00fchrung des Bundessozialhilfegesetzes in das Sozialgesetzbuch. Es gibt auch freundliche Gerichtsentscheidungen zugunsten Homosexueller: Anspruch auf Witwenrente durch das Sozialgericht D\u00fcsseldorf (S 27 RA 99\/02), das Finanzgericht D\u00fcsseldorf bez\u00fcglich der Erbschaftssteuer bei Lebenspartnern (4 V 4529\/03 A) oder die Verpflichtung der Bundeswehr zur Zahlung eines Sozialzuschlags zugunsten eines \u201eLesbenpaars\u201c (LSVD-Newsletter vom 09.01.2004). Diese Dreistigkeit ist ein Vorgeschmack f\u00fcr das, was auf europ\u00e4ischer Ebene geschehen soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Demagogie und Desinformation durch Homosexuellengruppen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die rhetorische Manipulation ist wohl ausschlaggebend f\u00fcr den Erfolg der Homosexuellen im deutschen Parlament. Der rechtspolitische Sprecher der Gr\u00fcnen Volker Beck ist ein hochbegabter deutscher Propagandist. Im Folgenden soll einer seiner vielen \u00f6ffentlichen Auftritte analysiert werden. Besonders interessant ist seine Argumentation in der Sendung des \u00f6ffentlich rechtlichen SWR &#8222;Streit im Schloss&#8220; vom 22.09.2000. Er geh\u00f6rte zu den drei Bef\u00fcrwortern des Homo Gesetzes; ihm gegen\u00fcber sa\u00dfen drei Kritiker. Von den ca. 90 Minuten durfte er ein Drittel der Zeit sprechen. Als ob es selbstverst\u00e4ndlich sei, ging der Bundestagsabgeordnete von der gro\u00dfartigen &#8222;Lebensperspektive&#8220; aus, wenn zwei gleichgeschlechtliche Partner f\u00fcreinander einstehen, wobei er die Respektierung der Gesellschaft erwartet. Das klingt irgendwie fein, l\u00e4sst aber das eigentliche Problem, ob so etwas \u00fcberhaupt von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen realisierbar ist, au\u00dfer Acht. Sch\u00f6ne Worte wie &#8222;gemeinsame Lebensplanung&#8220; kommen in seinen \u00c4u\u00dferungen immer wieder vor. Die F\u00fcrsorge f\u00fcreinander, \u00fcber den Tod des Partners hinaus, steht bei ihm im Zentrum. Damit wird die Parallelit\u00e4t zur Ehe geschaffen. Er schafft es auch immer wieder, den Volksmund mit seiner angeblich homosexuellenfreundlichen Einstellung ins Gespr\u00e4ch zu bringen. Sehr leidet er darunter, da\u00df Homosexuelle nicht im rechtlichen Sinne vollg\u00fcltig zueinander stehen k\u00f6nnten und fordert Gleichstellung mit der Ehe. Er denkt auch an den Zustand nach der Trennung (die ja nach seinen Erfahrungen allzu h\u00e4ufig ist) und w\u00fcnscht sich die rechtliche Absicherung f\u00fcr den schw\u00e4cheren Partner. Das macht nat\u00fcrlich einen gro\u00dfen Eindruck auf die Zuh\u00f6rer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Volker Beck spottet dann \u00fcber diejenigen, die auch andere Lebensgemeinschaften beg\u00fcnstigen wollen, etwa zwischen der Tochter und ihrer Schwiegermutter bei einem Pflegeverh\u00e4ltnis oder zwischen Ordensleuten: &#8222;Zeigen Sie mir mal Ihre Briefe von den vielen Lebensgemeinschaften, die Sie sich hier herbeidichten, die sagen: wir wollen eine rechtliche Absicherung!&#8220;. Dabei wei\u00df er, da\u00df es nicht um das verbale Begehren von Beg\u00fcnstigungen geht, sondern um die rechtlich notwendige \u00c4nderung eines unbefriedigenden Zustands bei jenen. Dabei praktizieren in diesen Parallelf\u00e4llen doch die Betroffenen gerade das Einstehen f\u00fcreinander, das dem K\u00e4mpfer f\u00fcr die Homosexuellen ja so wichtig ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Raffiniert ist auch das Heischen nach Mitleid: &#8222;Die homosexuellen Partnerschaften sind die einzigen, denen man eine solche Verbindung wehrt&#8220; also wie die Ehe. Schlau umgeht Beck auch das zentrale Problem, n\u00e4mlich die Frage nach dem gesundheitlichen Aspekt homosexuellen Handelns: &#8222;Und es fragt kein Standesbeamter \u00fcbrigens, wenn zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts zum Standesamt kommen: &#8218;Gehen Sie auch miteinander ins Bett?&#8216; oder &#8218;Verkehren Sie auch sexuell miteinander?&#8216;. Das interessiert den Standesbeamten nicht, und das geht auch den Staat nichts an, sondern er fragt sie, ob sie miteinander leben wollen auf unbestimmte Zeit&#8220;. Binsenweisheiten werden mit dem intensiven Wunsch, die eingetragene Lebenspartnerschaft durchzusetzen, verkn\u00fcpft, als ob es sich hier auch um etwas ganz Normales und eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit handelte!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geschickt ist der Hinweis dann, da\u00df die mit der Ehe verbundenen Werte durch die Einf\u00fchrung der eingetragenen Partnerschaft gest\u00e4rkt w\u00fcrden, weil Lebensgemeinschaften, die f\u00fcreinander Verantwortung \u00fcbern\u00e4hmen, Unterst\u00fctzung erf\u00fchren. Zun\u00e4chst spricht er im Plural von den Werten, um sich dann auf einen Bereich zu beschr\u00e4nken. Das Wort &#8222;Verantwortung&#8220; macht immer Eindruck. Von der gesundheitlichen Verantwortung ist bei Beck gar nicht die Rede. Entsprechendes gilt f\u00fcr den aus der Partnerschaft resultierenden Nachwuchs. Unsere Kulturgeschichte wird total \u00fcbersehen, denke man an die j\u00fcdische, christliche oder muslimische als ob 3.000 Jahre nichts w\u00e4ren! Das mutet nicht nur unwissenschaftlich, sondern auch intolerant gegen\u00fcber den anders denkenden Mitb\u00fcrgern an. Es fehlen Argumente, in welcher Weise nichteheliche Partnerschaften wirklich dem Gemeinwohl dienen. Die h\u00fcbschen permanenten Hinweise auf das gegenseitige Einstehen reichen hierzu nicht aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich wird auch die &#8222;Familie&#8220; vereinnahmt. Sie sei da, wo Kinder vorhanden seien. &#8222;Familie ist nicht da, wo der Trauschein ist.&#8220; Auf die &#8222;Ehe&#8220; komme es nicht mehr an, die jahrtausendelang Leitbild gewesen ist. Die &#8222;Patchwork Familie&#8220; sei nun besonders f\u00f6rderungsw\u00fcrdig, weil darin auch homosexuelle Lebenspartnerschaften vorhanden sein k\u00f6nnten. Da die weit \u00fcberwiegende Zahl der Deutschen Kinder als unterst\u00fctzenswert ansieht, handelt es sich hier um einen klugen Schachzug, um eine Gedankenverbindung zwischen dem begehrenswerten Nachwuchs und der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft zu schaffen. Es ist immer publikumswirksam, die Kinder als Armutsrisiko zu bezeichnen. Nat\u00fcrlich darf der Hinweis auf die Adoptionsm\u00f6glichkeit der homosexuellen Partnerschaften nicht fehlen. Zum einen wird dadurch so weit vorausgedacht, da\u00df dem Zuh\u00f6rer suggeriert wird, die ehegleiche Partnerschaft sei bereits staatlich sanktioniert. Zum anderen wirken solche Intentionen auch altruistisch und gemeinschaftsf\u00f6rdernd. Die hochinteressante Frage, wieweit Kinder in der Erziehung der Polarit\u00e4t zwischen Vater und Mutter bed\u00fcrfen, wird geflissentlich verschwiegen. Mit witzigen Bemerkungen werden die Hauptprobleme \u00fcberspielt, etwa die Wahrnehmung eingetragener Lebenspartner durch die Bev\u00f6lkerung: &#8222;Ach, das sind ja ganz normale Menschen, wie wir auch. Die haben genauso Probleme mit der Kehrwoche oder mit diesem und jenem, oder die waschen auch ihr Auto ordentlich; denen kann man auch zutrauen, da\u00df sie Kinder anst\u00e4ndig aufziehen.&#8220; Mit dem Lebensalltag auf v\u00f6llig anderem Sektor wird die p\u00e4dagogische Kompetenz untermauert. Das ist schon eine interessante Logik! Selbstverst\u00e4ndlich darf der Seitenhieb auf die katholische Kirche nicht fehlen, die sich seit vielen Jahren gegen die Errungenschaften der Spa\u00dfgesellschaft wendet. Nat\u00fcrlich wird von den Homosexuellenvertretern den Konfessionen im Verh\u00e4ltnis zu ihren Mitgliedern manches Recht einger\u00e4umt. &#8222;Aber es ist nicht die Grundlage unserer Verfassung, was die katholische Kirche glaubt. Grundlage ist die Menschenw\u00fcrde&#8220;, als ob die Kirchen diese der Bev\u00f6lkerung abspr\u00e4chen! Volker Beck verschweigt bewusst, da\u00df die Grundrechte wie oben erl\u00e4utert worden ist \u00fcberwiegend auf christliches Gedankengut zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Der raffinierte Rhetoriker klagt, da\u00df katholische Bisch\u00f6fe mit dem &#8222;Lesben und Schwulenverband&#8220; noch kein Gespr\u00e4ch gef\u00fchrt h\u00e4tten, wobei er die Kompetenz Letzterer einfach als selbstverst\u00e4ndlich unterstellt. Mitleid wird durch den Freund, an dessen Totenbett der Partner steht, erweckt wobei die viel zu h\u00e4ufige Ursache, n\u00e4mlich homosexuelle Praxis, nat\u00fcrlich nicht erw\u00e4hnt werden darf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch der immer wieder erscheinende Begriff der &#8222;Diskriminierung&#8220; darf nicht fehlen. Beck scheut die Unwahrheit nicht. Ablehnung des Gesetzesentwurfs w\u00fcrde Homosexuelle quasi rechtlos stellen in Wirklichkeit eine ungeheure Anma\u00dfung, wenn man an andere menschliche Beziehungen denkt, welche als solche f\u00fcr die Gesellschaft wesentlich wertvoller sind! Nach seiner Auffassung sind Menschen mit homosexueller Orientierung im Sinne des Art. 3 des deutschen Grundgesetzes gleichberechtigt; alles andere widerspreche der W\u00fcrde des Menschen. Man habe 1949 auch noch nicht die Frage homosexueller Partnerschaften debattiert, deshalb m\u00fcsse das Grundgesetz zugunsten dieser Gemeinschaften interpretiert werden. Da\u00df m\u00f6glicherweise die Verantwortlichen vor ca. 50 Jahren tiefer gedacht haben als so manche zeitgeistgepr\u00e4gte Politiker von heute, die nur auf das Morgen, nicht auf das \u00dcbermorgen schauen, wird von dem rabulistisch begabten Homosexuellensprecher verschwiegen. Es kommt dann wieder der Gedanke der Einstehensgemeinschaften, die Sorge f\u00fcr Kinder, Alte und Kranke, was in der Verkn\u00fcpfung mit homosexuellen Partnerschaften auf den ersten Blick richtig sch\u00f6n klingt. Probleme werden beiseite geschoben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Interessant ist, da\u00df Volker Beck von den im Saal befindlichen Zuh\u00f6rern viel Beifall erhalten hat. Er sp\u00fcrt den Zeitgeist und stellt sich geschickt darauf ein. Seine Forderungen erscheinen als fortschrittlich, zumal Egalisierungsbestrebungen in unserer Zeit stark gef\u00f6rdert werden. Er ist aber auch ganz offen und verweist auf h\u00f6here Anspr\u00fcche: So bescheiden sind wir nicht mehr. &#8222;Wir wollen gleiche Rechte, wir wollen den gleichen Respekt in der Gesellschaft.&#8220; Dabei bezieht er sich auf die Eheleute. Nicht unklug wirkt auch der versteckte Hinweis auf die Eliminierung der Ehe im Grundgesetz. &#8222;Der Staat darf nicht den Menschen vorschreiben, wie sie zu leben haben, sondern er soll ihnen unterschiedliche rechtliche M\u00f6glichkeiten anbieten, ohne jetzt die Menschen in eine bestimmte Entscheidung zu dr\u00e4ngen; und er mu\u00df genau hinschauen, wo ist eine besondere Solidarit\u00e4t der Gesellschaft gefordert, wo sind hilfsbed\u00fcrftige Menschen, wo sind Solidargemeinschaften, die der Unterst\u00fctzung bed\u00fcrfen?&#8220; Das war Volker Becks Schlusswort und erinnert zum einen an die oben erw\u00e4hnten Forderungen der Homosexuellen aus dem Jahr 1992 und l\u00e4sst zum anderen ungewollt ein wenig das wahre Ausma\u00df sexueller N\u00f6te in gesundheitlicher Hinsicht erkennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allein der &#8222;verw\u00fcstete Sprachgebrauch&#8220; (Ethikprofessor Rainer Mayer) ist eines Politikers mit dem Rang des Bundestagsabgeordneten Volker Beck nicht w\u00fcrdig. Immerhin war er rechtspolitischer Sprecher der Fraktion B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen f\u00fcr ca. ein Jahrzehnt, au\u00dferdem Koordinator des Arbeitskreises Innen, Recht, Frauen, Familien, Petitionen und Gesch\u00e4ftsordnung. In solch verantwortlicher Position ist es erste Pflicht, sich selbst zu informieren, bevor man an die \u00d6ffentlichkeit tritt. Hinzu kommt dann, da\u00df die Fakten der Gesellschaft nicht unterschlagen werden, allein um des pers\u00f6nlichen Vorteils willen, da Volker Beck selbst nach eigener Aussage mit einem anderen Mann eine &#8222;schwule Lebensgemeinschaft&#8220; f\u00fchrt sowie als &#8222;wissenschaftlicher Mitarbeiter&#8220; und &#8222;Sprecher des Schwulenverbandes in Deutschland&#8220; t\u00e4tig ist. Desinformation und Unterdr\u00fcckung von Tatsachen spielen auch bei der von der Partei der Gr\u00fcnen miterarbeiteten EU Grundrechtscharta eine Rolle. Das soll sich Europa bieten lassen?! Besonders unredlich erscheinen die immer wieder von Volker Beck hergestellten Zusammenh\u00e4nge mit der Familie. Es geht ihm darum, m\u00f6glichst schnell die Adoption zugunsten homosexueller Partnerschaften durchzusetzen. Der Bundesregierung liegt ein 40-seitiges Gutachten \u00fcber Fragen homosexueller \u201eElternschaft\u201c vor, (Fthenakes, \u201eGleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften und kindliche Entwicklung\u201c in Basedow \u201eDie Rechtsstellung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften\u201c, T\u00fcbingen 2000, S. 351 ff.). Pauschal wird in der Abhandlung behauptet, die vorliegenden Studien k\u00f6nnten positive Aussagen zur homosexuellen Elternschaft machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele der Studien behaupten, da\u00df eine homosexuelle Partnerschaft in Bezug auf die Kinder ebenso gut oder gleich wie eine heterosexuelle Partnerschaft sei. Allerdings l\u00e4sst sich diese Behauptung aus keiner einzigen Studie ableiten (Christel R. Vonholdt, \u201eHomo-Ehe &#8211; Nein zum Ja-Wort aus christlicher Sicht\u201c, Langenwaden 2001, S. 117). So hat eine im Jahr 2000 ver\u00f6ffentlichte Untersuchung s\u00e4mtliche bisher in wissenschaftlichen Zeitschriften zum Thema \u201eHomosexuelle Elternschaft\u201c publizierten Originalstudien analysiert. Insgesamt wurden 49 Forschungen untersucht. Die Untersuchung kommt zu folgenden wichtigen Ergebnissen: \u201eDie Methoden aller Studien waren so unzureichend, da\u00df die Studien weder benutzt werden k\u00f6nnen noch sollen f\u00fcr irgendwelche rechtliche Gremien oder Gerichtsentscheidungen, bei denen Argumente \u00fcber die Natur homosexueller gegen\u00fcber heterosexueller Elternschaft gest\u00fctzt werden sollen\u201c. Im Gutachten f\u00fcr die Bundesregierung wird auch mehrmals auf ein Buchkapitel von Bozett und Bigner hingewiesen. Dieses Kapitel enth\u00e4lt keine Originalstudie, sondern ist ein allgemeiner Aufsatz, der mit Hinweisen auf andere Studien, zum Beispiel auf die Original-Bozett-Studie von 1980, f\u00fcr die Akzeptanz homosexueller Elternschaft wirbt. Bigner, auf den das Gutachten ebenfalls mehrfach hinweist, ist selbst homosexuell lebender Vater (Vonholdt, an obiger Stelle, S. 118). Nach dem heutigen wissenschaftlichen Standard ist deutlich, da\u00df bei S\u00f6hnen lesbisch lebender M\u00fctter deutlich h\u00e4ufiger typisch m\u00e4dchenhaftes Rollenverhalten auftrat und bei T\u00f6chtern lesbisch lebender M\u00fctter deutlich h\u00e4ufiger jungenhaftes Rollenverhalten festzustellen war. Deutlich mehr T\u00f6chter zogen gegengeschlechtliche Kleidung vor, spielten deutlich h\u00e4ufiger typische Jungenspiele und zogen deutlich h\u00e4ufiger in Rollenspielen erwachsene m\u00e4nnliche Rollen vor. Alle Kinder waren zu jung, um nach ihrer sexuellen Orientierung befragte zu werden. Mehrere Studien haben aber inzwischen einen klaren Zusammenhang zwischen einer Vorliebe f\u00fcr gegengeschlechtliches Rollenverhalten und der Entwicklung einer homosexuellen Orientierung belegt. Au\u00dferdem steht fest, da\u00df kleinere Jungen, die f\u00fcr eine l\u00e4ngere Zeit in einem Haushalt ohne erwachsenen Mann lebten, sich deutlich h\u00e4ufiger w\u00fcnschten, als Erwachsener eine Frau zu sei (Vonholdt, an obiger Stelle, S. 119).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz verwerflich ist, da\u00df fast keine Studie homosexuell lebende Partner mit heterosexuellen Paaren vergleicht, sondern mit heterosexuell orientierten, allein stehenden V\u00e4tern und M\u00fcttern. So wird also mit einer Gruppe verglichen, die in Studien im Vergleich zu Kindern, die in einer vollst\u00e4ndigen Familie mit Mutter und Vater aufwachsen, schlechter abschneidet. Die gr\u00f6\u00dfte Studie mit insgesamt 5.122 Teilnehmern, in der alle Teilnehmer nur zuf\u00e4llig aus der Gesamtbev\u00f6lkerung in amerikanischen Gro\u00dfst\u00e4dten gewonnen wurden, ist von dem bereits erw\u00e4hnten Forscher P. Cameron erstellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Deutschland werden tats\u00e4chlich derzeit Kritiker von Homosexuellen zunehmend und deutlich diskriminiert. Der Verantwortliche der &#8222;W\u00fcstenstrom e.V.&#8220;, einer Organisation, die sich f\u00fcr die \u00c4nderung von \u00e4nderungswilligen Homosexuellen erfolgreich einsetzt, mu\u00df Merkw\u00fcrdiges erdulden: Die Beauftragte der Regierung f\u00fcr Menschenrechte Claudia Roth will gegen diese Organisation vorgehen. In Zeitschriften wird dazu aufgefordert, Strafanzeigen gegen den Leiter Markus Hoffmann zu erstatten. In Internet Foren wird \u00f6ffentlich dar\u00fcber nachgedacht, ob der Verein eine kriminelle Organisation sei, weil er Kritik gegen\u00fcber Homosexuellen wagt. 46 Homosexuellenfreundliche haben eine Strafanzeige gegen Markus Hoffmann und einige andere \u00e4hnlich denkende Personen erstattet. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat das Verfahren zu Recht eingestellt (Az. 57 Js 7121\/01). Allerdings wurde gegen den Beschluss bereits Beschwerde eingelegt. Die \u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c hatte sich erlaubt, in der Ausgabe vom 23.02.2001 \u00fcber das fehlende Verm\u00f6gen Homosexueller zu spotten, Kritik einzustecken. Im Zusammenhang mit der Grammy Auszeichnung f\u00fcr den Rapper Eminem, der die Homosexuellen in einigen Songs ver\u00e4chtlich gemacht hat, hatte das Blatt \u00fcber Reaktionen Homosexueller berichtet und die Schlussfolgerung gezogen: &#8222;Es reicht, wenn einer etwas Abf\u00e4lliges \u00fcber sie sagt, schon sind sie beleidigt&#8220;. Diese Einstellung hat sich in dem haupts\u00e4chlich von den Homosexuellen durchgesetzten Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (Antidiskriminierungsgesetz) manifestiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Homosexuelle hatten in der Vergangenheit zweifellos Zuwendung verdient, sie m\u00fcssen sich allerdings jetzt den notwendigen Respekt wieder verdienen. Die Verantwortlichen des Christival wissen, da\u00df es sich bei jenen genauso um Gesch\u00f6pfe Gottes handelt wie bei den Heteros. Nach ihren Vorstellungen sollten allerdings junge Menschen auch \u2013 entgegen manchen Schulb\u00fcchern und Fernsehsendungen \u2013 dar\u00fcber aufgekl\u00e4rt werden, da\u00df Homo- und Heterosexualit\u00e4t eben nicht gleichwertig sind. Dazu geh\u00f6rt z. B. die Kenntnis, da\u00df die von den Nazis ermordete Anne Frank w\u00e4hrend der Pubert\u00e4t k\u00f6rperliche Zuneigung zu einer Freundin entwickelt hatte, um nach dem Intermezzo die Liebe zu ihrem Peter zu entdecken. Wenn in dieser Phase den jungen Menschen suggeriert wird, homosexuelle Gef\u00fchle seien normal und nat\u00fcrlich sowie nicht nur \u2013 wie bei den meisten Menschen \u2013 ein Durchgangsstadium, dann riecht das bereits nach Verf\u00fchrung Minderj\u00e4hriger. Auch wenn die Staatsanw\u00e4lte in den 60er Jahren noch in diesem Sinne Anklage erhoben hatten, so soll Derartiges den homosexuellen Lobbyisten nicht unterstellt werden, aber sie m\u00fcssen erkennen, da\u00df die totale Gleichwertigkeit aus biologischen Gr\u00fcnden eben nicht m\u00f6glich ist!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nimmersatte homosexuelle Aktivisten und das Adoptionsrecht Teil I Der Bundesvorstand Gr\u00fcne Jugend hatte am 19.11.2007 auf dem 29sten Bundeskongre\u00df in W\u00fcrzburg zur Frage der k\u00fcnftigen Familie u. a. folgendes beschlossen: Der Grundpfeiler einer freien und toleranten Gesellschaft ist eine freie und tolerante Familie. 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