{"id":1188,"date":"2009-07-28T10:50:53","date_gmt":"2009-07-28T08:50:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=1188"},"modified":"2009-09-01T13:03:42","modified_gmt":"2009-09-01T11:03:42","slug":"wie-haltst-dus-mit-den-menschenrechten-teil-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=1188","title":{"rendered":"Wie h\u00e4ltst du&#8217;s mit den Menschenrechten? Teil II"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie h\u00e4ltst du&#8217;s mit den Menschenrechten &#8211; Teil II<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Begr\u00fcndung der Menschenrechte in der deutschen Gesellschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz zusammengefa\u00dft stehen wir als Christen mit den Menschenrechten nicht auf Kriegsfu\u00df, sondern empfinden sie als Teil einer politischen Ethik, wie sie sich ergeben mu\u00df, wenn wir die Bibel ernst nehmen. <!--more-->Der Buddhismus ist seit 1988 ganz gut im Rennen, sich mit dem Gedanken der Menschenrechte zu arrangieren. Die beiden anderen gro\u00dfen Weltreligionen m\u00fc\u00dften eigentlich ihre Religion grundlegend \u00e4ndern, um mit dem Menschenrechtsgedanken in Einklang zu stehen. Das schlie\u00dft nicht aus, da\u00df sich viele ihrer Anh\u00e4nger f\u00fcr Menschenrechte aussprechen oder einsetzen, aber sie m\u00fcssen dabei ihre Religion in Teilen au\u00dfer Acht lassen. Wir Christen haben zwar \u00fcber Jahrhunderte, ja Jahrtausende alles Schreckliche einmal ausprobiert, wir haben uns vor allem auch gegenseitig die K\u00f6pfe eingeschlagen, aber als wir dann schlie\u00dflich soweit waren, da\u00df wir die Menschenrechte allgemein bejahten, mu\u00dften wir die Grundlagen unserer Religion nicht \u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch ein fundamentalistischer Christ kann voll f\u00fcr die Menschenrechte sein und ist es in der Regel auch. Viele sehr \u201aenge\u2019 christliche Gruppen der Geschichte, wie etwa die Mennoniten, waren sehr friedlich, ja pazifistisch, und Vorreiter der Menschenrechte. Ich mu\u00df Jesus nicht irgendetwas Neues in den Mund legen oder das Neuen Testament verbiegen und verdrehen, damit ich eine Trennung von Kirche und Staat hinbekomme, Jesus und Paulus selbst haben sie gelehrt. Sicher nicht mit diesen Begriffen, aber inhaltlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was hei\u00dft das alles aber f\u00fcr unser Land? Da kommen wir an eine sehr komplizierte Thematik. Da geht es um unser Verh\u00e4ltnis als Christen zu s\u00e4kularisierten Christen und Atheisten in unserem Land. Es hat sich ja irgendwie gezeigt, da\u00df sich mit Atheisten, so sehr wir vielleicht pers\u00f6nlich Probleme mit ihnen haben, und mit den vielen s\u00e4kularisierten Christen &#8211; und der Bundestag etwa besteht ja \u00fcberwiegend aus diesen beiden Gruppen, eigentlich ganz gut klar kommen l\u00e4\u00dft. Das ist kein Automatismus. Mit den Kommunisten sind wir nie klar gekommen. In China etwa kommen Christen und der Staat bis heute nicht klar. Aber mit unseren deutschen Atheisten und s\u00e4kularisierten Christen, sind \u00fcberzeugte und praktizierende Christen von wenigen Ausnahmen abgesehen doch ganz gut klar gekommen. Woran liegt das?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sahen, da\u00df die Kairoer Erkl\u00e4rung der Menschenrechte dies darauf zur\u00fcckf\u00fchrt, da\u00df der Gedanke der Menschenrechte eine s\u00e4kularisierte Form des j\u00fcdisch-christlichen Denkens ist. Das f\u00fchrt zu einer interessanten Frage. Wo liegt eigentlich die atheistische Begr\u00fcndung der Menschenrechte? Wie begr\u00fcndet ein Mensch die Menschenrechte, der keine der angesprochenen Religionen teilt. Wie begr\u00fcndet eigentlich die UNO die Menschenrechte, die f\u00fcr keine dieser Religionen spricht. Die Antwort lautet &#8211; und ich wei\u00df was ich sage -: meist einfach gar nicht. Die Menschenrechte werden stillschweigend vorausgesetzt und gelten als unantastbar. Sie begr\u00fcnden sich letztlich daraus, da\u00df man einfach wei\u00df, da\u00df man mit ihnen ganz gut f\u00e4hrt und es so viele Menschen gibt, die von ihnen \u00fcberzeugt sind. Die normale Begr\u00fcndung eines Deutschen f\u00fcr die Menschenrechte ist doch, da\u00df er dort, wo sie nicht gelten, nicht leben m\u00f6chte. Wenn ich ihn frage, worin sie denn verankert sind, wo sie denn herkommen, warum sie denn so unantastbar sind, wenn ich also den normalen Deutschen frage, warum das Grundgesetz eine Ewigkeitsklausel f\u00fcr die Menschenrechtsparagraphen hat, was also die Merkw\u00fcrdigkeit soll, da\u00df da ein paar S\u00e4tze stehen und man sie nie wieder ver\u00e4ndern darf, wo doch alles st\u00e4ndig im Fluss ist und ge\u00e4ndert wird, dann kann er mir die Frage nicht beantworten, aber er ist sich ganz sicher, da\u00df er es nicht anders haben will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer m\u00f6chte denn schon, da\u00df der Bundestag jedes Jahr neu \u00fcberlegt, welche Rechte wir B\u00fcrger dieses Jahr bekommen und welche nicht. Hinter dieser Haltung steht das Grundverst\u00e4ndnis, da\u00df Menschenrechte nur funktionieren, wenn sie dem Staat vorausgehen, wenn sie zuerst da sind und dann erst der Staat kommt. Der Staat sch\u00fctzt sie, aber er schafft sie nicht. Er mu\u00df sie mit seinem Rechtssystem und mit seinem Gewaltmonopol bewahren und durchsetzen, aber er kann sie nicht schaffen und erfinden. Die W\u00fcrde des Menschen ist eben unantastbar, das hei\u00dft sie ist l\u00e4ngst da, bevor der Staat auf den Plan tritt. Das ist der Unterschied zur sozialistischen oder kommunistischen Auffassung, wie sie etwa in der DDR galt, da\u00df n\u00e4mlich die Rechte der Menschen ihnen vom Staat erst zugewiesen werden. Da darf ich dann soviel besitzen wie der Staat mir eben zugesteht. Und meine Kinder bleiben mir zur Erziehung \u00fcberlassen, solange der Staat das f\u00fcr sinnvoll h\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte die These wagen, da\u00df die \u00fcberzeugten Atheisten, die praktischen Atheisten, die Namenschristen und die s\u00e4kularisierten Christen in unserem Land und das hei\u00dft die breite Masse der Bev\u00f6lkerung unseres Landes, mit den Menschenrechten als eine Frucht der christlichen Kultur leben, weil sie damit ganz gut fahren und ansonsten einfach nicht dar\u00fcber nachdenken, wo sie herkommen. In Amerika stand schon immer in der Verfassung, da\u00df Gott alle Menschen gleich geschaffen hat. Wer die Geschichte kennt, der wei\u00df, da\u00df die Schwarzen und die Indianer \u00fcber eine lange Zeit irgendwie dabei vergessen wurden und da\u00df es noch eine Zeitlang gedauert hat, bis die Wei\u00dfen begriffen, da\u00df \u201ealle Menschen\u201c alle Menschen meint und nicht nur alle wei\u00dfen Menschen. Heute ist das fast ausnahmslos allen Amerikanern eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fragt man aber den Teil der Bev\u00f6lkerung in Amerika, die gar nicht an den Gott oder jemanden, der \u201egeschaffen\u201c hat, glauben, wo dann die Gleichheit der Menschen herkommt, sprechen sie entweder pl\u00f6tzlich von einer h\u00f6heren Macht und k\u00f6nnen nicht antworten. Das ist die Situation in der wir leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Trennung von Kirche und Staat setzt eigentlich eine Religion voraus, die das will. Sonst funktioniert sie nicht oder nur mit gro\u00dfen Reibungen. Die Christen in Deutschland wollen diese Trennung. So kann der Staat also mit uns Christen auch gut eine Trennung von Kirchen und Staat leben. Man hat von den Fr\u00fcchten gelebt und man hat gut damit gelebt. Jetzt kommt aber pl\u00f6tzlich die Situation, wo sich weltweit Religionen in der Politik zur\u00fcckmelden, von denen man dachte, sie seien schon halb aus dem Rennen. Indien war einmal f\u00fcr Christen ein ganz gutes Land, um dort zu leben, pl\u00f6tzlich aber gibt es eine Eruption von hinduistisch-nationalistischen Bewegungen, die dazu f\u00fchren, da\u00df immer mehr Christen bedr\u00e4ngt und ihres Lebens nicht mehr sicher sind. Sie betreffen uns noch nicht, aber sie betreffen die Zukunft dieser Welt. Diese hinduistischen Probleme klopfen noch nicht an unsere T\u00fcr, aber sie betreffen immerhin \u00fcber eine Milliarde Menschen. Und deshalb sind wir aktiv, wie etwa im Arbeitskreis Religionsfreiheit der Deutschen Evangelischen Allianz, im Bundestag deutlich zu machen, da\u00df da gigantische Probleme in der internationalen Politik auf uns zu kommen. Wenn Religionen in einem solchen Ma\u00dfe in prinzipiell demokratischen Staaten wie Indien wieder reklamieren, da\u00df sie keine Trennung von Kirchen und Staat wollen, dann kann der Staat irgendwann diese Trennung nicht weiter durchhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben das Problem hierzulande eher mit dem Islam. Weil dessen Probleme nicht nur auf islamische L\u00e4ndern beschr\u00e4nkt sind, sondern weil es Probleme sind, die nun wirklich an unsere T\u00fcr klopfen, angefangen damit, da\u00df im World Trade Center auch Deutsche get\u00f6tet worden sind und die Terroristen teilweise bei uns in Deutschland ausgebildet wurden. Das bringt viele Menschen in unserem Land in eine ganz schwierige Situation, weil man eigentlich die Grundlagen der Menschenrechte oder die Trennung von Kirche und Staat und solche Dinge nur verteidigen kann, wenn man ihre Begr\u00fcndung kennt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man m\u00fc\u00dfte jetzt eigentlich zur\u00fcckfragen, wie es eigentlich kommt, da\u00df die religi\u00f6sen Menschen in Deutschland immer so friedlich waren, die Trennung von Kirche und Staat und die Geltung f\u00fcr alle Menschen, auch die Gegner ihres Glaubens, unterst\u00fctzt haben. Es ist eine ganz schwierige Situation. Man hat ja gerade die wirklich religi\u00f6sen Menschen unseres Landes immer schief angeguckt und immer so getan, als w\u00e4ren sie die Gefahr der Zukunft. Und nun pl\u00f6tzlich merkt man, da\u00df die Sache ja nun genau andersherum ist: Man hat ihnen wesentlich zu verdanken, da\u00df alles so lange friedlich war. Wenn sie nicht friedlich gewesen w\u00e4ren, wie sie es von ihrem Glauben her mit \u00dcberzeugung waren, dann h\u00e4tten die Politiker noch so viel von Trennung von Kirche und Staat reden k\u00f6nnen, die Masse der Menschen h\u00e4tten das einfach unterlaufen. Sie haben es aber nicht getan, und sie haben schon gar keine Bomben im Namen der Religionen geworfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir kommen im Guten wie im Schlechten in eine Situation, wo pl\u00f6tzlich die Bev\u00f6lkerung und die Politik unseres Landes wieder neu gezwungen wird, \u00fcber Sachen nachzudenken, \u00fcber die sie jahrzehntelang nicht nachdenken wollten. Damit meine ich das, was einer der gro\u00dfen Grundgesetzkommentar so formuliert: \u201eDer Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht schaffen kann\u201c. Und dann wird ausgef\u00fchrt, da\u00df der Staat eben metaphysische Grundlagen hat und braucht, die ihn legitimieren. Das ist die Frage, die wir in der Zukunft vor uns stehen haben, wir als einzelne Christen, die s\u00e4kularisierten Mitglieder unseres Volkes, unsere Gesellschaft, unser Staat. Was legitimiert eigentlich den Staat? F\u00fcr uns hat das etwas mit Recht, mit Menschenrechten und unter anderem auch mit dem Menschenrecht der Religionsfreiheit zu tun, f\u00fcr andere nicht. Ich kenne viele Politiker, die sich schon l\u00e4ngst im Klaren dar\u00fcber sind, da\u00df es eigentlich notwendig w\u00e4re, da\u00df die Verantwortlichen unseres Landes \u00fcber die christlichen Wurzeln vieler unserer Werte nachdenken. Allerdings m\u00fcssen sie dann auch \u00fcber ihr ganz pers\u00f6nliches Verh\u00e4ltnis zum christlichen Glauben und zu seinem Sch\u00f6pfer- und Erl\u00f6sergott nachdenken, und das erweist sich oft als viel schwieriger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist die Herausforderung vor der wir stehen, da\u00df pl\u00f6tzlich die Nagelprobe kommt und unsere Gesellschaft sich damit auseinandersetzen mu\u00df, da\u00df wenn wir etwa der Scharia Raum geben, wir dann auch ihre Konsequenzen lieben m\u00fcssen. Wir k\u00f6nnen nicht sagen, wir geben ihr ein bi\u00dfchen Raum, aber wir wollen nicht, da\u00df eine Hand abgehackt wird. Die Scharia gibt es nicht ohne solche Strafen. Kanada hat das ausprobiert und hat gesagt, da\u00df die Muslime f\u00fcr bestimmte Fragen ihre eigenen Gerichte einrichten und bestimmte Fragen f\u00fcr sich selbst kl\u00e4ren k\u00f6nnen. Eineinhalb Jahre sp\u00e4ter hat man das still und heimlich alles wieder aus dem Verkehr gezogen, weil die Urteile so abenteuerlich waren, da\u00df die Politiker pl\u00f6tzlich mit dem R\u00fccken zur Wand standen. Wie k\u00f6nnt ihr so was in Kanada zulassen? Zudem stellte man fest, da\u00df Muslime gezwungen wurden, sich diesen Gerichten zu f\u00fcgen, die dies gar nicht wollten. Dar\u00fcber mu\u00df man sich im Klaren sein, wir k\u00f6nnen bestimmte Dinge zulassen. Aber dann mu\u00df man auch die Konsequenzen akzeptieren und kann dann nicht sagen, wenn sie kommen: Das wollen wir nicht. Wenn sie ein Schariagericht zulassen, das \u00fcber Familienfragen zu entscheiden hat, wird es Gerichtsurteile geben, in denen wenigstens die Aussto\u00dfung wenn nicht die T\u00f6tung eines Familienmitgliedes zul\u00e4ssig ist. Das ist nun einmal Schariagerichtsbarkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Staat, der das nicht m\u00f6chte, mu\u00df hier von vornherein eine Grenze ziehen, nicht, weil er das Christentum bevorzugen m\u00f6chte, sondern, weil die verschiedenen Rechtsauffassungen nun einmal weltanschauliche und religi\u00f6se Fundamente haben, die man nicht einfach ignorieren kann. Dann mu\u00df sich der Staat aber auch die Frage stellen, wie es kommt, da\u00df die Gerichtsbarkeit und ihre Begr\u00fcndung, wie wir sie bis jetzt hatten, nicht solche verheerenden Folgen haben. Ich glaube, da\u00df sich daran die Zukunft unserer Gesellschaft entscheiden wird, ob sie sich auf die Fundamente besinnt, die unter, hinter und \u00fcber dem Staat stehen. Ich sehe bei aller Sorge \u00fcber das, was sich so an Gewalt in der weltweiten \u00d6ffentlichkeit darstellt, eine einmalige Chance unseres Landes, da\u00df es pl\u00f6tzlich in dieser Situation wieder vor die Alternative gestellt wird, welche Religion und welche Weltanschauung denn nun unser Ausgangspunkt ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das eine, was ich aber wei\u00df, ist, da\u00df es keinem gelingen wird, den christlichen Glauben zum Ausgangspunkt des Denkens zu machen, wenn er nicht bereit ist, sich dem auch pers\u00f6nlich zu stellen, und da liegt unsere Herausforderung. Wie gelingt es uns auf der einen Seite auf der politischen Ebene Politikern die Konsequenzen klar zu machen und es uns gleichzeitig gelingt, mit einem ganz anderen Auftrag als Gemeinde Jesu die Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Weil wir glauben, da\u00df Gott unser Sch\u00f6pfer und Erl\u00f6ser ist, deswegen ist es f\u00fcr uns auch selbstverst\u00e4ndlich davon auszugehen, da\u00df er alle anderen Menschen gleich geschaffen hat und wir sie zu respektieren haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kann Ihnen die Frage nicht beantworten, worauf das die n\u00e4chsten Jahre hinl\u00e4uft, aber ich kann Ihnen sagen: Es wird f\u00fcr uns sehr spannend, weil es am Rumoren und Brodeln ist. Unsere Gesellschaft mu\u00df sich nach vielen Jahren, in denen das religi\u00f6se Thema kaum existierte oder tabu war, das erste Mal wieder die Gretchefrage stellen: Wie h\u00e4ltst du es mit der Religion? Und deswegen war die Formulierung \u201eDie Gretchenfrage an die Religionen\u201c sehr treffend. Es wird aber eine Gretchenfrage an unseren Staat, an unsere Gesellschaft, an uns alle: Wie h\u00e4ltst du es mit der Religion? Und wie halten es die Religionen mit den Menschenrechten?<\/p>\n<p><em>Vortrag in Speyer am 4.11.2006 beim Netzwerk bekennender Christen Pfalz<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie h\u00e4ltst du&#8217;s mit den Menschenrechten &#8211; Teil II Die Begr\u00fcndung der Menschenrechte in der deutschen Gesellschaft Kurz zusammengefa\u00dft stehen wir als Christen mit den Menschenrechten nicht auf Kriegsfu\u00df, sondern empfinden sie als Teil einer politischen Ethik, wie sie sich ergeben mu\u00df, wenn wir die Bibel ernst nehmen.<\/p>\n","protected":false},"author":69,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[21,9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1188"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/69"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1188"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1188\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2585,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1188\/revisions\/2585"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1188"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1188"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1188"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}