{"id":11820,"date":"2015-01-15T17:33:09","date_gmt":"2015-01-15T16:33:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=11820"},"modified":"2015-01-15T17:34:52","modified_gmt":"2015-01-15T16:34:52","slug":"widersteht-der-gender-ideologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=11820","title":{"rendered":"Widersteht der Gender-Ideologie!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gemeinsamer Aufruf von Christen aus den drei Hauptkonfessionen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott hat in seiner Weisheit als Krone seiner Sch\u00f6pfung den Menschen in der Polarit\u00e4t von Mann und Frau und zur gegenseitigen Erg\u00e4nzung erschaffen (1. Mose 1, 26-27; 2, 21-24. Hier spiegelt sich die Gemeinschaft in Liebe wider, die in ihm selber als dem Dreieinigen zwischen dem Vater und dem Sohn, verbunden durch den Heiligen Geist, besteht. Deswegen erkennt die Bibel in der ehelichen Verbindung der beiden Geschlechter und der daraus hervorgehenden Familie eine Sch\u00f6pfungsordnung, die grundlegend f\u00fcr den Bestand der Menschheit ist und bis zum Ende dieser Zeit gilt. Darum hat Gott die Ehe und Familie durch drei Gebote, das 4. 6. und 10., vor ihrem Zerfall gesch\u00fctzt.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Jesus Christus<\/strong> hat die Ehe als eine einzigartige, unaufl\u00f6sliche Gemeinschaft best\u00e4tigt und geheiligt (Matth 19,6). Auch hat er sich in sch\u00fctzender Liebe gerade den Kindern zugewandt und erkl\u00e4rt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum B\u00f6sen verf\u00fchrt, f\u00fcr den w\u00e4re es besser, wenn er mit einem M\u00fchlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt w\u00fcrde\u201c (Matth 18, 6).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Apostel<\/strong> richten ihre ethischen Anweisungen in erster Linie\u00a0 an Elternpaare und ihre Kinder (z. B. Epheser 5, 21 bis 6, 4; Petrus 3, 1-7). Paulus beschreibt (Eph 5,23 und 1. Korinther 11, 3) die Mann-Frau-Beziehung als gleichnishaft f\u00fcr das \u00a0Verh\u00e4ltnis Christi zu seiner Gemeinde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Kirche<\/strong> hat in ihrer ganzen Geschichte und in allen Konfessionen bis in die Gegenwart an dieser Sicht festgehalten. Es ist ihre hohe Pflicht, diese Sch\u00f6pfungsordnung von Ehe und Familie gegen alle heutigen Aufl\u00f6sungs-Tendenzen zu verteidigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Alarmierende Vorg\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht nur Christen beobachten mit Erschrecken, wie in der Gegenwart Ehen in immer gr\u00f6\u00dferem Umfang zerbrechen und Familien sich dadurch aufl\u00f6sen. Mehr noch: Die Institution der Ehe und sogar die jeweilige Aufgabe der beiden Geschlechter werden durch moderne Ideologien (bzw. \u201eQuasireligionen\u201c) v\u00f6llig infrage gestellt. Als vermeintlich gleichwertig werden der monogamen Verbindung eines Mannes mit einer Frau alternative Lebensgemeinschaften homosexueller, lesbischer, transsexueller und intersexueller Gestalt als Ausdruck geschlechtlicher \u201eVielfalt\u201c an die Seite setzt. Wer dem widerspricht, wird als \u201ehomophob\u201cverurteilt. Dabei wird der Begriff \u201eGeschlecht\u201c in seiner Bipolitarit\u00e4t durch das urspr\u00fcnglich grammatische englische Wort \u201e<em>gender <\/em>verdr\u00e4ngt, das mehrdeutig ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Der Begriff \u201eGender Mainstreaming\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Definition<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter dem schwer durchschaubaren Fremdwort <em>\u201eGender Mainstreaming\u201c <\/em>verbirgt sich ein ideologisches Programm. dessen Ziel die v\u00f6llige Aufhebung der sch\u00f6pfungsgem\u00e4\u00dfen Polarit\u00e4t zwischen den beiden Geschlechtern Mann und Frau und von deren Stellung als Eltern in einer Familie ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wort <em>Gender<\/em> bezeichnet dabei die von einem Menschen ausge\u00fcbte soziale Rolle, unabh\u00e4ngig von seinem biologischen Geschlecht. Die Einf\u00fchrung des Begriffs \u201eGender\u201c geht auf den neuseel\u00e4ndischen Psychologen <em>John Money<\/em> (1921-2008) zur\u00fcck. Er behauptete auf der Basis eines \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrlichen Experiments mit Kleinkindern, dass nicht die biologische Veranlagung, sondern die Erziehung ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Auspr\u00e4gung der Geschlechterrollen sei. Dem entspricht die These der franz\u00f6sischen Philosophin <em>Simone de Beauvoir<\/em> (1908 -1986): \u201eMan kommt nicht als Frau zur Welt, man wird dazu gemacht.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Geschichtliche Entfaltung<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Programm des <em>\u201eGender Mainstreaming\u201c<\/em> entstand in Fortentwicklung der ihm seit dem 19. Jahrhundert vorangegangenen Frauenrechtsbewegung. W\u00e4hrend diese zun\u00e4chst nur <em>gleiche Rechte<\/em> f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner gefordert hatte, geht es seit Anfang der 1990er Jahre in der \u201eDritten Welle\u201c der Feministischen Bewegung dar\u00fcber hinaus um die soziale und funktionale <em>Gleichstellung<\/em> der Frauen in allen Lebensbereichen. Jetzt behauptet man sogar die <em>Gleichheit<\/em> aller Menschen unabh\u00e4ngig von ihrem Geschlecht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Begriff <em>\u201eGender Mainstreaming\u201c<\/em> (GM) wurde erstmalig 1985 bei der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert und in Peking 1995 auf ihrer\u00a04. Weltkonferenz weiterentwickelt. Die Pekinger Beschl\u00fcsse wurden von den Vereinten Nationen in Resolutionen umgesetzt und so vier Jahre sp\u00e4ter als \u201eGender Mainstreaming\u201c im Amsterdamer Vertrag der EU \u00a0\u00a0\u00a0verankert. Die Europ\u00e4ische Union erkl\u00e4rte \u201eGM\u201c schon 1997 zur verbindlichen Aufgabe f\u00fcr ihre Mitgliedstaaten. Dies trat am 1. Mai 1999 in Kraft und wurde rechtlich verbindlich festgeschrieben. Folglich verankerten alle Regierungen \u2013 auch die der Bundesrepublik Deutschland \u2013 GM in ihren\u00a0 gesetzlichen Richtlinien. Das bedeutete zun\u00e4chst, dass in allen Sektoren des \u00f6ffentlichen Lebens keinerlei Unterschiede in der Behandlung der Menschen beiderlei Geschlechts gemacht werden d\u00fcrfen. An zahlreichen Universit\u00e4ten wurden als neues Fach \u201eGender-Studien\u201c eingef\u00fchrt. In diesem sollen die\u00a0 Studenten lernen, die Geschlechtsidentit\u00e4t von Mann und Frau in Frage zu stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Vordenkerin der Gender-Ideologie gilt die sich als Lesbe vorstellende Philosophin <em>Judith Butler <\/em> 1956), Professorin u. a. an der University of California, Berkeley. In ihrem 1990 erschienenen Buch \u201e<em>Gender Trouble \u2013 Feminism and the Subversion of Identity<\/em>\u201c (deutsch: Das Unbehagen der Geschlechter) zeigt sie schon in dessen Titel, dass es ihr um die Untergrabung der Identit\u00e4t des Mannes als Mann und der Frau als Frau geht. Nach ihrer Meinung haben Mann und Frau, Ehe und Familie, Vater und Mutter keinen Anspruch auf Nat\u00fcrlichkeit. Weil sie die Vorherrschaft des Mannes begr\u00fcnden, will J. Butler diese Unterscheidung ausmerzen. Dazu geh\u00f6rt f\u00fcr sie trotz \u2013 bzw. in Best\u00e4tigung \u2013 der Absurdit\u00e4t solcher Ideen die Einf\u00fchrung einer \u201e<em>geschlechtsneutralen<\/em> Sprache\u201c. Deren Wesen ist es, dass in ihr alle Unterscheidungen von m\u00e4nnlich und weiblich aufgehoben werden. Entweder m\u00fcsste man bei jedem personalen Begriff sowohl die m\u00e4nnliche wie die weibliche Form miteinander gebrauchen (Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen) oder aber \u00fcbergreifende Wortformen einf\u00fchren, welche sich sowohl auf das weibliche wie auf das m\u00e4nnliche Geschlecht beziehen (z. B. \u201eStudierende\u201c statt \u201eStudenten\u201c).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sogar die Unterscheidung der polaren Geschlechtsrollen von Vater und Mutter soll vermieden werden, indem man \u2013 wie heute in manchen Schweizer Schulen \u00fcblich \u2013 von <em>\u201cElter 1\u201c<\/em> und <em>\u201eElter 2\u201c<\/em> spricht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Schweden wird den Lehrern untersagt, in ihren Schulklassen von Jungen und M\u00e4dchen zu sprechen; stattdessen sollen sie gemeinsam als \u201eFreunde\u201c (<em>v\u00e4nner<\/em>) angeredet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Betreiber der Genderideologie wollen auf diese Weise eine neue Weltbetrachtung einf\u00fchren, in welcher f\u00fcr die Vielfalt der Gender \u2013 einschlie\u00dflich der Homosexuellen \u2013 Raum geschaffen ist und alle Unterschiede in einem gro\u00dfen Einerlei aufgesogen sind. Sie m\u00f6chten die \u201egeschlechtsneutrale\u201c Sprache zur Wegbereiterin einer ver\u00e4nderten Gesellschaft, ja zur Schaffung eines \u201eneuen Menschen\u201c machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr ihre Theorien hat Judith Butler hohe \u00f6ffentliche Anerkennung gefunden. So\u00a0 erhielt sie\u00a0 u. a. im September 2012 den Theodor W. Adorno-Preis der Stadt Frankfurt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Innerhalb von zwei Jahrzehnten sind Judith Butlers Ideen an vielen Hochschulen unter der Bezeichnung \u201e<em>Gender-Studies\u201c <\/em>zum regul\u00e4ren Lehrfach geworden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Implikationen und Auswirkungen <\/strong><strong>von \u201eGender Mainstreaming\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vertreter der Gender-Ideologie bem\u00fchen sich, die absolute Gleichheit der Geschlechter auf allen Gebieten durchzusetzen. Dar\u00fcber hinaus erkl\u00e4ren sie, es gebe nicht nur die beiden Geschlechter Mann und Frau, sondern eine \u00a0Vielfalt von Geschlechtern. Alle sexuellen Orientierungen seien gleichwertig, und jeder Mensch habe die Freiheit, sich sein eigenes Geschlecht auszuw\u00e4hlen und auch entsprechend respektiert zu werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig werden \u00fcberlieferte Werte wie <em>Tugend, Moral <\/em>und<em> Keuschheit<\/em> negativ bewertet sowie zentrale Begriffe der europ\u00e4ischen Kultur entleert, um sie mit Inhalten der neuen Ideologie zu f\u00fcllen. So wird zum Beispiel der Begriff \u201eFreiheit\u201c von Wahrheit und Verantwortung gel\u00f6st und auf ein \u00a0\u00a0\u00a0\u201eTu, was du willst\u201c umfunktioniert. Menschen, welche die Aufwertung der \u00a0Homosexualit\u00e4t und ihre Gleichstellung mit der Heterosexualit\u00e4t (Zweigeschlechtlichkeit) ablehnen, werden der Diskriminierung oder \u201eHomophobie\u201c (Angst vor Homosexuellen bzw. Hass gegen sie) beschuldigt und f\u00fcr krankhaft erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Die biologische bzw. anthropologische Revolution<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gender Mainstreaming ist ein Ergebnis der biologischen Revolution. Sie stellt nach den beiden vorangegangenen gro\u00dfen Revolutionen, der Franz\u00f6sischen (1789) und der bolschewistischen (1917), die dritte weltgeschichtliche Revolution dar. W\u00e4hrend sich jene gegen von Menschen geschaffene Institutionen wandten, den politischen St\u00e4ndestaat und die \u00f6konomische Klassengesellschaft, richtet sich diese dritte Revolution gegen die Sch\u00f6pfungsordnung Gottes und damit <em>gegen Gott selbst<\/em>. Der Genderismus ist also a-theistisch und anti-theistisch und somit, wie <em>Papst Franziskus<\/em> hervorhebt, satanischen Ursprungs.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer Ansprache an das Kardinalskollegium am 21. Dezember 2012 \u00a0warnte auch Papst <em>Benedikt XVI.<\/em> vor der tiefen Unwahrheit der Gender-Ideologie und der ihr zugrunde liegenden \u201eanthropologischen Revolution\u201c. Er erkl\u00e4rte:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201cIm Kampf um die Familie geht es um den Menschen selbst. Und es wird sichtbar, dass dort, wo Gott geleugnet wird, auch die W\u00fcrde des Menschen sich aufl\u00f6st.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4. <\/strong><strong>Die Gender-Ideologie als Ausdruck der endzeitlichen <em>anomia \u00a0<\/em><\/strong>(Gesetzlosigkeit)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Indem sich der Genderismus grunds\u00e4tzlich gegen die von Gott gesetzten Ordnungen wendet, erf\u00fcllt er die biblischen Prophetien im Blick auf die Endzeit, die von der kommenden <em>anomia<\/em> (Gesetzwidrigkeit) sprechen. So sagt Jesus in Matth\u00e4us 24, 12:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eUnd weil die Ungerechtigkeit <\/em>(griechisch<em> anomia<\/em>)<em> \u00fcberhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Tat: Eine \u00fcberbordende Gottlosigkeit sowie Verwirrung und Verf\u00fchrung von Herzen bewirken, dass \u201edie Liebe erkaltet\u201c und in eine allgemeine L\u00e4hmung und Gleichg\u00fcltigkeit umschl\u00e4gt \u2013. Das zeigt sich auch darin, dass in der modernen Gesellschaft das Bewusstsein um die Heiligkeit des menschlichen Lebens verloren gegangen ist und man sich anma\u00dft, \u00fcber seinen Beginn und sein Ende souver\u00e4n zu entscheiden. <em>Abtreibung <\/em>noch ungeborener Kinder und <em>Euthanasie <\/em>(\u201eaktive Sterbehilfe) bei nicht mehr als \u201elebenswert\u201c erscheinenden Alten und Schwerkranken werden legalisiert und praktiziert. Die Aufhebung der Polarit\u00e4t der Geschlechter ist also ein weiterer Aspekt der Missachtung und Bedrohung der guten Sch\u00f6pfungsordnung Gottes \u00fcberhaupt. Diese apokalyptische Entwicklung will die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften in ihrem Gesamtzusammenhang auf ihrem VI. \u00d6kumenischen Bekenntnis-Kongress behandeln, der vom 3. bis 6. September 2015 in <em>Salzburg <\/em>stattfinden soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paulus schaut in 2. Thess 2, 1 &#8211; 12 den \u201eMenschen der Gesetzlosigkeit\u201c (<em>anthroopos tees anomias<\/em>), \u2026, der sich \u00fcber alles, was Gott oder Heiligtum hei\u00dft, erhebt und sich sogar in den Tempel Gottes setzt<em>.<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus dem biblischen Zusammenhang geht hervor, dass der Apostel dabei den kommenden <em>Antichrist<\/em> im Auge hat. Insofern erkennen wir im Gender Mainstreaming eine ideologische Bewegung, die \u2013 wie zuvor andere moderne Ideologien totalit\u00e4rer Art: Marxismus, Faschismus und der von <em>Wilhelm Reich <\/em>(1897-1957) begr\u00fcndete Freud-Marxismus \u2013 dem Antichristen den Weg bereitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist umso erschreckender, als wir dem Genderismus in sublimeren Formen auch in der Kirche und der Theologie begegnen. Auch hier bem\u00fchen Anh\u00e4nger der Gender-Idee sich darum, in allen Bereichen von Verk\u00fcndung, Lehre und Liturgie eine \u201einklusive Sprache\u201c einzuf\u00fchren. Selbst vor dem Wortlaut der biblischen Texte machen sie dabei nicht halt. So wurde auf feministisches Betreiben hin eine moderne, geschlechtsneutrale \u00dcbersetzung geschaffen, die \u201eBibel in gerechter Sprache\u201c. In dieser wird es krampfhaft vermieden, m\u00e4nnliche Bezeichnungen zu benutzen, auch da, wo diese im Urtext vorliegen. Stattdessen wird z. B. von J\u00fcngern und J\u00fcngerinnen, Nachfolgerinnen und Nachfolgern gesprochen. In Gebeten werden vielfach m\u00e4nnliche Gottesanreden wie \u201eHerr\u201c, Vater\u201c \u201eMeister\u201c vermieden oder umformuliert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch bedenklicher ist es, dass unter dem Einfluss des Gender Mainstreaming neuerdings auch die biblischen Ordnungen von Ehe und Familie als angeblich einer \u00fcberholten patriarchalischen Tradition verhaftet infrage gestellt werden, um der sich heute de facto durchgesetzten Vielfalt von h\u00e4uslichem Zusammenleben Anerkennung zu verschaffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies geschieht z. B. in dem 2013 von der EKiD ver\u00f6ffentlichten und von ihrem damaligen Ratsvorsitzenden Pr\u00e4ses Dr. h.c. <em>Nikolaus Schneider<\/em> verteidigten Familienpapier \u201eZwischen Autonomie und Angewiesenheit \u2013 Familie als verl\u00e4ssliche Gemeinschaft st\u00e4rken\u201c. Auch hier wird\u00a0 eine Vielfalt anderer Lebensgemeinschaften als gleichwertig neben der traditionellen Ehe und Familie vorgestellt. Alle dagegen gerichteten Proteste wurden bisher\u00a0 von der Leitung der EKiD unger\u00fchrt \u00fcbergangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>5. Die Abwehr der Gender-Ideologie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Auseinandersetzung mit Gender Mainstreaming gilt es zu erkennen, dass sie eine praktizierte totalit\u00e4re Ideologie ist. Sie steht im krassen Widerspruch zum Schamgef\u00fchl jedes Menschen \u2013 das sie zu zerst\u00f6ren sucht! \u2013 , zur gesunden Vernunft, zum allen Menschen ins Herz geschriebenen Naturrecht sowie zur biblisch geoffenbarten Sch\u00f6pfungsordnung Gottes. In ihrer Forderung nach \u00a0Akzeptanz und Toleranz ist sie selber h\u00f6chst intolerant und fanatisiert\u00a0 ihre Anh\u00e4nger gegen jeglichen Widerspruch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gender-Ideologie folgt in ihrem Ansatz und ihrer Durchf\u00fchrung dem Grundmuster aller Ideologien. Sie ist wie diese eine von Vision\u00e4ren erdachte moderne Weltanschauung, welche die gesamte Wirklichkeit aus einem einzigen, innerweltlichen Prinzip heraus zu deuten versucht, um sie mit entsprechenden Methoden auf ihre utopischen Zielvorstellungen hin umzuwandeln. In diesem Fall ist das innerweltliche Prinzip die zentrale Stellung des sog. <em>Gender<\/em>. Ihm spricht man die Rolle zu, den Hauptstrom in der heutigen geistigen und sozialen Entwicklung der Menschheit zu bilden und sie voranzutreiben. Damit werden zugleich alle anderen geistigen Bewegungen als nebens\u00e4chlich zur Seite geschoben und ihnen Wahrheit und Existenzberechtigung abgesprochen. Das gilt insbesondere f\u00fcr das biblische Verst\u00e4ndnis des Verh\u00e4ltnisses der beiden Geschlechter zueinander. Ihm wird das Recht aberkannt, ma\u00dfgebend f\u00fcr die Gestaltung von Ehe und Familie sowie der Kindererziehung zuhause und in der Schule zu sein. Damit werden die Grundlagen der christlich-abendl\u00e4ndischen Kultur unterwandert, um sie durch die Utopie des Gender Mainstreaming zu ersetzen. Wenn dieser Plan aufgehen sollte, w\u00fcrde unsere bislang geordnete Gesellschaft durch die Aufl\u00f6sung aller wesensm\u00e4\u00dfigen Unterscheidungen und Ordnungen im Chaos versinken, dem dann die Tyrannei folgen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle verantwortungsbewussten Staatsb\u00fcrger, M\u00e4nner und Frauen, V\u00e4ter und M\u00fctter, besonders aber Christen, sind deswegen dazu aufgerufen, sich in voller Kraft dagegen zur Wehr zu setzen. Durch Schweigen gegen\u00fcber dieser Gefahr w\u00fcrden wir uns schuldig machen. Es gilt, Hintergr\u00fcnde und Ziele der Gender-Bewegung \u00f6ffentlich zu entlarven, gegen sie zu protestieren und ihnen ihre Einflussm\u00f6glichkeiten in Politik und Kultur \u2013 vor allem in den Schulen! \u2013 zu entwinden. Denn nur dadurch kann verhindert werden, dass durch den Genderismus die Seelen unserer Kinder f\u00fcr ihre Zukunft als Erwachsene sexualistisch verdorben werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Aufgabe ist es, wachsam zu sein gegen\u00fcber dem Vordringen der Gender-Ideologie in die Kindertagungsst\u00e4tten, in die Bildungspl\u00e4ne von Kultusministerien, in den Sexualkunde-Unterricht an den Schulen \u2013 der heute bedrohlicherweise sogar f\u00e4cher\u00fcbergreifend erteilt wird \u2013 sowie auch in die Gesetzgebung. Mit Eingaben an Regierungen und Kirchenleitungen m\u00fcssen wir diese hinsichtlich der ihnen oft noch nicht bewussten Gefahr alarmieren und sie zum entschlossenen Eingreifen bewegen. Alle Christen sollten diese Bem\u00fchungen mit ihren Gebeten begleiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sind dankbar daf\u00fcr, dass mutige Frauen wie als erste die Psychotherapeutin und\u00a0 Autorin <em>Christa Meves<\/em> sowie <em>Dr. Gabriele Kuby<\/em> durch ihre B\u00fccher und Vortr\u00e4ge gewarnt haben. Ebenso hat <em>Hedwig <\/em><em>Freifrau von Beverfoerde <\/em>durch vier Gro\u00dfdemonstrationen, zu denen sie im Jahre 2014 in Stuttgart und Hannover aufrief, solche notwendige Entlarvung \u00f6ffentlich vollzogen. Weitere Demonstrationen auch in anderen St\u00e4dten sind in Vorbereitung. Wir danken auch jenen katholischen Bisch\u00f6fen bzw. Bischofskonferenzen (u. a. die in der Slowakei, in Polen und Portugal), die in solide fundierten Lehrschreiben die Gender-Ideologie widerlegt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch vermissen wir nach dem Debakel des Familienpapiers der EKD leider \u00e4hnliche Aufrufe von evangelischen Kirchenleitungen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sind uns dessen bewusst, dass wir mit unserer Warnung vor der Gender-Ideologie die Feindschaft ihrer Anh\u00e4nger auf uns ziehen werden. Ja, in dem Ma\u00dfe, wie der Genderismus sich sogar in Politik und Gesetzgebung zur herrschenden Lehrmeinung aufschwingen wird, m\u00fcssen wir als deren Gegner uns wom\u00f6glich auf Verfolgungen in Gestalt von Anprangerung und beruflicher Schikane gefasst machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf solche Weise werden die Grundrechte der Menschen bez\u00fcglich Religion und freier Meinungs\u00e4u\u00dferung zunehmend beschnitten. Schon jetzt sind in vielen L\u00e4ndern wie z. B. Gro\u00dfbritannien und Schweden sog. <em>hate laws<\/em> (Hassgesetze) eingef\u00fchrt. Diese stellen jede \u00c4u\u00dferung unter Strafe, durch die homosexuelle und lesbische Minderheiten sich \u201ediskriminiert\u201c f\u00fchlen. Das trifft besonders Christen, die an der biblischen Sch\u00f6pfungsordnung festhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schlussfolgerung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bedrohung durch die Ausbreitung der Genderideologie ist ernst und unser\u00a0 Kampf schwierig und hart. Aber wir stehen nicht allein. Viele gleichgesinnte Christen, \u2013 ja auch Humanisten und selbst Juden und Muslime \u2013 stehen mit uns zusammen. Gott sei Dank regt sich in mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wie Frankreich, Ungarn, Norwegen, Russland ein wachsender Widerstand gegen die <em>Gender<\/em>&#8211; Revolution.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das geschieht auch in Deutschland: Anfang 2014 unterzeichneten fast 200.000 B\u00fcrger eine Petition gegen den Bildungsplan der rot-gr\u00fcnen Regierung von Baden-W\u00fcrttemberg, der die Ziele von Gender Mainstreaming festschreibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem folgten im selben Jahre in Stuttgart und Hannover Demonstrationen besorgter Eltern zum Schutz der Kinder vor staatlicher Umerziehung. Bei ihrem Umzug durch die Stra\u00dfen der Innenstadt skandierten sie unentwegt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>\u201eKinder brauchen Liebe und keinen Sex!\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihnen ging und geht es darum, f\u00fcr eine\u00a0 Erneuerung unserer Gesellschaft von innen her zu arbeiten \u2013 in der Hoffnung auf die R\u00fcckkehr vieler H\u00f6rbereiter zu den biblischen Ordnungen und Geboten Gottes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tr\u00f6stlich ist die Vision des Sehers Johannes in Offenbarung 12, 7-9:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er schildert, wie Michael und seine Engel mit uns gegen die M\u00e4chte des B\u00f6sen streiten. Damit zeigt er uns: Der Kampf lohnt sich und hat die Verhei\u00dfung echten Sieges. Denn Gott selbst ist mit uns, und der wiederkommende Christus (Offb 19, 11-16) wird dem Treiben der antichristlichen Kr\u00e4fte ein Ende setzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Literatur (allgemein oder empfehlend):<\/strong><br \/>\nU<em>te Behning, Birgit Sauer<\/em> (Hrsg.): Was bewirkt Gender Mainstreaming? Campus Verlag, Frankfurt\/M. 2005. \u2013 <em>Silke Bothfeld<\/em>, <em>Sigrid Gronbach<\/em>, <em>Barbara Riedm\u00fcller <\/em>(Hrsg.): Gender Mainstreaming \u2013 eine Innovation in der Gleichstellungspolitik. Campus Verlag, Frankfurt\/Main 2002. \u2013 <em>Regina Frey<\/em>: Gender im Mainstreaming. Geschlechter-theorie und -praxis im internationalen Diskurs. Ulrike Helmer Verlag, K\u00f6nigstein\/Ts 2003.\u2013 <em>Barbara Nohr<\/em>, <em>Silke Veth <\/em>(Hrsg.): Gender Mainstreaming. Kritische Reflexion einer neuen Strategie. Rosa Luxemburg-Stiftung, Texte 7. Karl Dietz Verlag, Berlin 2002. \u2013 <em>Barbara<\/em> <em>Stiegler<\/em>: Wie Gender in den Mainstream kommt: Konzepte, Argumente und Praxisbeispiele zur EU-Strategie des Gender Mainstreaming. Bonn 2000\u2013 <em>Stefan Timmermanns\/Elisabeth Tuider<\/em>: Sexualp\u00e4dagogik der Vielfalt: Praxismethoden zu Identit\u00e4ten, Beziehungen, K\u00f6rper und Pr\u00e4vention f\u00fcr Schule und Jugendarbeit TB 2008<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kritische Literatur:<br \/>\n<\/strong><em>Christa Meves<\/em>: Verf\u00fchrt. Manipuliert. Pervertiert \u2013 Die Gesellschaft in der Falle modischer Irrt\u00fcmer. Resch-Verlag Gr\u00e4felfing 1998 \u2013 <em>Volker Zastrow<\/em>: Gender \u2013 Politische Geschlechtsumwandlung 2006. \u2013 <em>Dominik Klenk<\/em>: Gender Mainstreaming: Das Ende von Mann und Frau? Gie\u00dfen 2009. \u2013 <em>Gabriele Kuby<\/em>: Die globale sexuelle Revolution. Fe Medienverlag Ki\u00dfleg <sup>2<\/sup>2012. \u2013 <em>Dieselbe<\/em>: GENDER \u2013 Eine neue Ideologie zerst\u00f6rt die Familie; ebd. 2014. \u2013 <em>Geistliche Gemeindeerneuerung<\/em>: Gender Mainstreaming, Handreichung. Neu Anspach\u00a0Mai 2014. \u2013 <em>Inge M. Th\u00fcrkauf<\/em>: Gender Mainstreaming. Multikultur und die Neue Weltordnung. Sarto Verlagsbuchhandlung 2012. \u2013 <em>Kirche in Not<\/em>: Gender-Ideologie \u2013 Ein Leitfaden. M\u00fcnchen 2013. \u2013<em> Felizitas K\u00fcble<\/em> (Hg.): Dokumentation kritischer katholischer Stellungnahmen: JA zur Ehe zur Familie, zur Sch\u00f6pfungsordnung Gottes. Christophoruswerk M\u00fcnster 2014. \u2013 <em>Antje Schmelcher<\/em>: \u201eUnter dem Deckmantel der Vielfalt\u201c. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 12. Okt. 2014 Nr. 41, S. 3; \u2013 Bischof <em>Hans-J\u00f6rg Voigt<\/em>, D. D. (SELK): Hirtenwort \u201eEhe und Familie als Gaben Gottes entdecken\u201c, <em><a href=\"http:\/\/www.selk.de\/download\/Hirtenwort_Ehe-Familie.pdf\">http:\/\/www.selk.de\/download\/Hirtenwort_Ehe-Familie.pdf<\/a>; \u2013 Joachim Cochlovius:<a href=\"http:\/\/www.gemeindehilfsbund.de\/images\/stories\/faltblaetter\/ehe-br.pdf\"> \u201eWas ist die Ehe wert?\u201c (Faltblatt), hg. v. Gemeindehilfsbund 4. Aufl. 2014.f<\/a><\/em><a href=\"http:\/\/www.gemeindehilfsbund.de\/images\/stories\/faltblaetter\/ehe-br.pdf\">;<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gomaringen im Advent 2014<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Erstunterzeichner<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Prof. Dr. Peter Beyerhaus D.D.; \u2013 Weihbischof Dr. Andreas Laun, Salzburg; \u2013 Bischof Dr. Anba Damian <\/em>(Koptisch-Orthodoxes Kloster Brenkhausen) <em>\u2013 Erzbischof Dr Julius Hanna Aydin, Syrisch-Orthodoxe Kirche, <\/em>Delmenhorst<em>; \u2013Prof. Dr. Edith D\u00fcsing, <\/em>K\u00f6ln<em>; \u2013 Prof. Dr. Helmuth Egelkraut, <\/em>Weissach<em>; \u2013 Dozent Dr. Ingmar Kurg, <\/em>(Tallinn; Estland)<em> \u2013 Mrs. Dorothea Scarborough, <\/em>Kapstadt<em>;\u2013 <\/em>Missionsdirektor a. D.<em> Lienhard Pflaum D.D.; \u2013 Kirchenrat Dr. Rolf Sauerzapf \u2013 Prof. Dr. Alma von Stockhausen, <\/em>Heroldsbach<em> \u2013 Pfarrer <\/em><em>Winrich Scheffbuch, Stuttgart; \u2013 Prof. Dr. jur. Wolfgang Waldstein, <\/em>Salzburg<em>; \u2013 OStR Erik Wiberg <\/em>(V\u00e4rnamo, Schweden) \u2013 <em>Dr. habil Marcus Zehnder<\/em>, Kristiansand (Norwegen).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weitere Unterzeichner<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pastor<em> Burkhard <\/em>und<em> Frau Christa Affeld, <\/em>Osnabr\u00fcck;<em> \u2013 <\/em>Prof. Dr. theol<em>. <\/em><em>Knut Alfsv\u00e5g<\/em>, Stavanger. (Norwegen); \u2013 <em>Dr. Heinz-Lothar <\/em>und<em> Frau Raphaela Barth, <\/em>Bonn<em>; \u2013 <\/em><em>Gideon Baumann<\/em>, Essen; \u2013 Mag. phil<em>. Ingeg\u00e4rd Beyerhaus, <\/em>Gomaringen;<em> \u2013 <\/em>Bauamtsrat<em> Christian <\/em>und<em> Frau Waltraud Beyerhaus, <\/em>Berlin<em>; \u2013 Hannelore B\u00f6rner, <\/em>Gro\u00dfbottwar<em>; \u2013 Pastor Karsten und Frau Ute B\u00fcrgener, <\/em>Bremen<em>; \u2013 <\/em>Prof. Dr<em>. Jacques und Rosemarie Cabaud, <\/em>Erlangen<em>; \u2013 <\/em>Missionsleiter<em> Dr. Peter Chang, <\/em>University Bible Fellowship<em>, <\/em>Bonn\/Seoul)<em>;\u2013 <\/em>Pastor <em>Dr. Joachim <\/em>und <em>Frau Lieselotte Cochlovius, Walsrode; \u2013 <\/em>Pfarrer i.R. <em>J\u00fcrgen Diestelmann<\/em> und Frau <em>Leonore Diestelmann<\/em>, Braunschweig. \u2013 <em>Diakon Dirk Hermann Dirks, <\/em>M\u00fchltal<em>; \u2013 Reinhard D\u00f6rner, <\/em>Initiativkreis M\u00fcnster<em>; \u2013 Dekan Dietrich und Frau <\/em> <em>Christine<\/em> <em>Eizenh\u00f6fe<\/em>r, Hirzenhain; \u2013 Pfr. <em>Martin Eyring<\/em>, N\u00fcrnberg; \u2013 Propst <em>Lars<\/em> und Frau <em>Ingrid Falkfors<\/em>, Klippan \u2013(Schweden); \u2013\u2013 Pastor <em>Sven Findeisen<\/em>, Neum\u00fcnster; \u2013 Dr. med <em>Heinrich Fiechtner<\/em>, Stadtrat der Landeshauptstadt Stuttgart; <em>Hans-Dieter Frauer<\/em>, Herrenberg;\u2013 Christiane Werner, Glasewitz; \u2013 Pfr. <em>Hans-Otto<\/em> und Frau <em>Karin Graser<\/em>, Wurmberg; \u2013 Pfr. <em>Gilbrecht Greifenberg<\/em>, Wassermungenau; \u2013Prof. Dr. rer. nat. <em>Michael<\/em> und Frau <em>Gudrun Grewing<\/em>, Gomaringen\/T\u00fcbingen; \u2013 Kirchenrat <em>Albrecht<\/em> und Frau <em>Rosmarie Hauser<\/em>, Korntal; \u2013 Pfr. em. <em>Hansfrieder Hellenschmidt<\/em>, Filderstadt; \u2013 Dekan a. D. <em>Martin <\/em>und Frau <em>Rosmarie Holland<\/em>, T\u00fcbingen; \u2013\u2013<em>Johannes <\/em>und Frau<em> Eva-Maria Holmer<\/em>, Serrahn; \u2013 Pastor <em>Markus Holmer<\/em>, L\u00fcbtheen; \u2013 Pfr. <em>Uwe<\/em> und Frau <em>Christine Holmer<\/em>, Serrahn; <em>\u2013 <\/em>, Pf: <em>Hans-Hermann Holst<\/em>, N\u00fcrnberg; \u2013 Pfr.<em> Odd Sverre Hove<\/em>, Frekhaug (Norwegen); \u2013\u00a0\u00a0 Dr. med. <em>Dieter Kuhl<\/em>, Essen; \u2013 Prof. Dr <em>Dong-Joo Lee<\/em>, Seoul; \u2013Pfr. Dr. <em>Theo Lehmann<\/em>, Chemnitz; \u2013 Prof. Dr. <em>Wolfgang Leisenberg<\/em>, Bad Nauheim;\u2013 Dr. <em>Marie Meaney<\/em>, Rom; \u2013Gemeinschaftsleiter <em>Dieter<\/em> und Frau <em>Gudrun Meng<\/em>, Gomaringen; \u2013 Prof. Dr. <em>Klaus Motschmann<\/em>, Berlin; \u2013 Missionsleiter <em>Manfred M\u00fcller<\/em>, Uhldingen; \u2013 Pfarrer <em>Ernst<\/em> und Frau Mag. theol. <em>Maria Nestele<\/em>, Winterlingen; \u2013 Pfr. Dr. <em>Horst<\/em> und Frau <em>Elisabeth Neumann<\/em>, Bad Malente; \u2013 <em>Matthias Niche<\/em>, Leiter des Hochkirchlichen Apostolats St. Ansgar; \u2013 Angelika Ohse, G\u00fcstrow; \u2013Pfarrer <em>Erik Okkels<\/em>, Troms\u00f8 (Norwegen); \u2013 Pfarrer <em>Nikolaus Ostrowitzki<\/em>, Kath. Pfarramt Winterlingen-Stra\u00dfberg; \u2013Missionar <em>Stephan Park<\/em>, Bonn \/ Seoul (Korea); \u2013<em>Renate Pflaum<\/em>, Bad Liebenzell ;\u2013 <em>Albrecht<\/em> u. <em>Elisabeth P\u00e4\u00dfle<\/em>, Cunsdorf \u2013Dr. med. dent. <em>Waldemar<\/em> und Frau <em>Myung-Sook Roth<\/em>, Schorndorf; \u2013 <em>Lieselotte<\/em> <em>Sauerzapf, Kassel; \u2013 <\/em>\u00a0<em>Beate Scheffbuch<\/em>, Stuttgart; \u2013 Dr. Kurt und Frau Margarete Scheffbuch, Weinheim; \u2013 Evangelist <em>Lutz Scheufler<\/em>, Waldenburg; \u2013Ehepaar <em>J\u00fcrgen<\/em> und <em>Irene Schlicksupp<\/em>, Alfdorf; \u2013 Prof. Dr. <em>G\u00fcnter R. Schmidt<\/em>, Erlangen; \u2013 Ehepaar <em>Gerhard<\/em> und <em>Elisabeth Schnitter<\/em>, Gomaringen; \u2013 Pfarrer <em>Franz Schwarz,<\/em> Priorat St. Wigberti, Werningshausen \u2013 Dr. <em>Christa-Maria Steinberg<\/em>, Kinder- und Jugendpsychiaterin, Limberg-Oberfrohna; \u2013 Pfarrer <em>Helmut Steinlein<\/em>, Buch\/Inn; \u2013 Prof. Dr. <em>Peter Stuhlmacher<\/em>, T\u00fcbingen; \u2013<em>Elfriede Tlach<\/em>, Herrenberg; \u2013 Pfarrer <em>Pius Tonndorf<\/em>, CCSA, Zillbach; \u2013 Missionsleiter a. D. Pfarrer <em>Eberhard Troeger<\/em>, Wihl; \u2013 <em>Dieter<\/em> und <em>Meta Trompetter<\/em>, Gladbeck; \u2013 Prof.<em> Dr. Bodo <\/em>und Frau <em>Waltraut Volkmann<\/em>, M\u00f6glingen; \u2013 <em>Dr. Helmut Waldmann,<\/em> Rottenburg-Wendelsheim;\u2013 Prof. Dr. jur. <em>Wolfgang<\/em> und Frau <em>Esie Waldstein<\/em>, Salzburg<em>; \u2013 Mrs. Rothraut Weigelin, <\/em>Eganville (Kanada<em>); \u2013 <\/em>OStR<em> Erik <\/em>und Frau <em>Ann-Mari Wiberg, <\/em>V\u00e4rnamo, Schweden<em>. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Diese Erkl\u00e4rung ist gegen eine freiwillige Unkostenbeteiligung bestellbar bei:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bund Apostolischer Bruderschaften<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Schulstr. 1; D-72810 Gomaringen \u2013 Fax: 07072-92 03 44<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">E-mail: Prof@Peter-Beyerhaus.de \u2013 Homepage: <a href=\"http:\/\/www.bekenntnisbruderschaft.de\/\">www.Bekenntnisbruderschaft.de<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bankverbindung: KSK T\u00fcbingen Peter Beyerhaus, Unterkonto Bekenntnis\u00f6kumene<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">IBAN: DE12641500200000553021. \u2013 BIC: SOLADES1TUB.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinsamer Aufruf von Christen aus den drei Hauptkonfessionen. Gott hat in seiner Weisheit als Krone seiner Sch\u00f6pfung den Menschen in der Polarit\u00e4t von Mann und Frau und zur gegenseitigen Erg\u00e4nzung erschaffen (1. Mose 1, 26-27; 2, 21-24. 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