{"id":11748,"date":"2014-12-19T20:30:45","date_gmt":"2014-12-19T19:30:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=11748"},"modified":"2014-12-19T20:31:55","modified_gmt":"2014-12-19T19:31:55","slug":"der-verheissene-messias","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=11748","title":{"rendered":"Der verhei\u00dfene Messias"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein unangek\u00fcndigter Besuch<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im August 2011 besuchten Silvia und Carl Gustaf von Schweden ein Gasthaus in Ladenburg bei Heidelberg, dem Geburtsort von K\u00f6nigin Silvia. Ohne zu wissen, dass k\u00f6nigliche Hoheiten ihr Restaurant betreten hatten, wies die Wirtin das K\u00f6nigspaar ab, weil es keinen freien Tisch mehr gab. Silvia und Carl Gustaf speisten dann in einer Pizzeria am Marktplatz von Ladenburg. Als die Wirtin sp\u00e4ter gefragt wurde, wie es dazu kommen konnte, meinte sie: \u201eIch habe keine Zeit, den ganzen Tag Illustrierte zu lesen, ich habe die K\u00f6nigin nicht erkannt, als sie mich nach einem Tisch fragte.\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Geschichte zum Schmunzeln, die unter zwei Bedingungen v\u00f6llig anders ausgegangen w\u00e4re: 1.) Wenn K\u00f6nig Carl Gustaf und K\u00f6nigin Silvia ihren Besuch angek\u00fcndigt h\u00e4tten. 2.) Wenn die Wirtin regelm\u00e4\u00dfig Illustrierte gelesen und darum den K\u00f6nig und seine Gattin erkannt h\u00e4tte. In diesen beiden F\u00e4llen h\u00e4tten die Ladenburger Gastwirte das schwedische K\u00f6nigspaar sicher nicht abgewiesen, sondern h\u00e4tten sie mit allen Ehren und einem erlesenen Men\u00fc empfangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der verhei\u00dfene Messias<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es empfiehlt sich nie, k\u00f6niglichen Besuch abzuweisen. Beim schwedischen K\u00f6nigspaar sind die Konsequenzen zwar ertr\u00e4glich, doch den verhei\u00dfenen Messias, den Sohn Gottes, den K\u00f6nig der K\u00f6nige und obersten Gerichtsherrn der Menschheit, sollte man nicht wegschicken, wenn er zu uns kommt. Und doch ist genau das geschehen. Von Jesus Christus hei\u00dft es: \u201eEr kam in sein Eigentum, doch die Seinen nahmen ihn nicht auf.\u201c (Joh 1,11) Der K\u00f6nige der K\u00f6nige kam aus der Herrlichkeit des Himmels auf diese Erde und wurde tats\u00e4chlich von den Menschen abgewiesen. Man nahm ihn nicht auf, sondern verurteilte ihn zum Tod am Kreuz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei h\u00e4tten sie ihn erkennen und aufnehmen k\u00f6nnen, denn 1.) hatte Gott das Kommen des Messias in der hebr\u00e4ischen Bibel angek\u00fcndigt und 2.) h\u00e4tten die Menschen den Messias als solchen erkennen k\u00f6nnen, wenn sie die Heilige Schrift gekannt und dem geglaubt h\u00e4tten, was sie vom Messias offenbarte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Bibel als prophetisches Buch<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kein anderes Buch, keine Religion, weder der Koran, noch andere Heilige Schriften der Menschheit sind in der Lage, exakte Voraussagen \u00fcber die Zukunft zu treffen und ihre Erf\u00fcllung zu dokumentieren. Der lebendige Gott weist im Buch des Propheten Jesaja alle anderen G\u00f6tter und Religionen als menschliches Machwerk zur\u00fcck, indem er sagt, dass nur er allein die Zukunft kennt und detailliert voraussagen kann:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch der Herr, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den G\u00f6tzen. Siehe, das ich fr\u00fcher verk\u00fcndigt habe, ist gekommen. So verk\u00fcndige ich auch Neues; ehe denn es aufgeht, lasse ich es euch h\u00f6ren\u201c (Jesaja 42,8.9)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits in den Anf\u00e4ngen der Menschheitsgeschichte hatte Gott angek\u00fcndigt, dass ein Erl\u00f6ser kommen w\u00fcrde. Gott k\u00fcndigt in den Prophezeiungen der Bibel an, dass ein Messias in Israel erscheinen wird, durch den Gott die V\u00f6lker segnen und die Menschen erl\u00f6sen w\u00fcrde. Der Ehrentitel Messias (hebr.: <em>maschiach<\/em>) bedeutet \u201eder Gesalbte\u201c. Die K\u00f6nige von Israel wurden mit \u00d6l gesalbt und trugen darum diesen Titel. Der Erl\u00f6ser w\u00fcrde ein Messias in der Erbfolge des israelischen K\u00f6nig David sein. \u00dcber 330 Prophezeiungen des Alten Testaments weisen voraus auf das Kommen des Messias, und die Schriften des Neuen Testaments belegen, dass diese Vorhersagen in der Person Jesus Christus erf\u00fcllt worden sind. Jesus hatte sich seinen J\u00fcngern als der Christus und damit als der verhei\u00dfene Messias offenbart. <em>Christos<\/em> ist das griechische Wort f\u00fcr das hebr\u00e4ische <em>maschiach<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die 330 Prophezeiungen des Alten Bundes sind im ganzen Alten Testament verstreut.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> \u00dcber einen Abfassungszeitraum von ca. 1.500 v. Chr. bis ca. 400 v. Chr. bezeugen die Heiligen Schriften wer der zuk\u00fcnftige Messias sein und was er tun wird. Das Neue Testament berichtet viele Jahrhunderte sp\u00e4ter von Jesus Christus. Die vielen Mosaiksteine finden im Leben und Wirken, in Tod und Auferstehung Christi ihren passenden Platz, so dass sich dem Leser der Bibel ein stimmiges Bild ergibt. Der Messias des Alten Testaments ist deckungsgleich mit dem Messias des Neuen Testaments. Jesus Christus ist der verhei\u00dfene Messias.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach seinem Tod und seiner Auferstehung begegnet Jesus Christus seinen J\u00fcngern und \u00f6ffnet ihnen Augen, Herz und Verstand f\u00fcr das Wunder, dass die Vorhersagen der Propheten sich in seiner Person erf\u00fcllt haben. Er sagte: \u201eDas sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es mu\u00df alles erf\u00fcllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen. Da \u00f6ffnete er ihnen das Verst\u00e4ndnis, so dass sie die Schrift verstanden, und sprach zu ihnen: So steht&#8217;s geschrieben, da\u00df Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage; und dass gepredigt wird in seinem Namen Bu\u00dfe zur Vergebung der S\u00fcnden unter allen V\u00f6lkern.\u201c (Lk 24,44-47)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wollen nun Prophezeiungen aus sieben Bereichen in den Blick nehmen und zeigen, was sie \u00fcber den Messias aussagen und wie sie sich in Jesus Christus erf\u00fcllt haben. Die sieben Bereiche sind:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Die Abstammung des Messias<\/li>\n<li>Die Ankunft des Messias<\/li>\n<li>Die Jungfrauengeburt des Messias<\/li>\n<li>Die Hinrichtung des Messias<\/li>\n<li>Die Auferstehung des Messias<\/li>\n<li>Die Himmelfahrt des Messias<\/li>\n<li>Das Evangelium des Messias<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.\u00a0 Die Abstammung des Messias<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.1\u00a0 Der Messias als Nachkomme der Frau<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erste Messiasverhei\u00dfung steht bereits auf den ersten Seiten der Bibel. Es ist das sogenannte Protoevangelium, weil hier das Evangelium zum ersten mal (<em>protos<\/em>) schemenhaft erkennbar wird. Durch den S\u00fcndenfall kam das erste Menschenpaar und mit ihm die Menschheit unter den Fluch der S\u00fcnde und des Todes. Doch im Urteilsspruch \u00fcber die Schlange leuchtet eine gute Nachricht auf:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnd ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.\u201c (1 Mose 3,15)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Kampf wird die Menschheitsgeschichte durchziehen. Doch es wird ein Nachkomme Evas kommen. Dieser wird der Schlange den Kopf zertreten, sie also vernichten und besiegen. Doch indem der Nachkomme der Frau den Kopf zertritt, wird die Schlange zum t\u00f6dlichen Fersenbiss ansetzen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Der Nachkomme der Frau wird sterben und doch den Sieg davontragen. Dieses Protoevangelium erf\u00fcllt sich in Jesus Christus. Als Jesus gekreuzigt wurde, starb er f\u00fcr die S\u00fcnde der Welt und s\u00fchnte damit die Schuld, die den Menschen seit dem S\u00fcndenfall von Gott trennte. Der Messias errang durch seinen Tod am Kreuz den Sieg \u00fcber die S\u00fcnde, \u00fcber H\u00f6lle, Tod und Teufel. W\u00e4hrend er der Schlange den Kopf zertrat, musste er sterben, im Sieg \u00fcber die Schlange erlitt er den Tod. In der Auferstehung des Messias wurde dieser Sieg von Gott beglaubigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Protoevangelium k\u00fcndigt an, dass der kommende Erl\u00f6ser ein Nachkomme der Frau sein wird. Adam wird nicht genannt. Hier zeigt sich die Pr\u00e4zision biblischer Prophetie. Jesus Christus wird von einer Frau geboren werden, um Mensch zu werden. Einen menschlichen Vater hat er nicht, weil Gott selbst sein Vater ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.2\u00a0 Der Messias als Nachkomme Abrahams<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus der V\u00f6lkerwelt um das Jahr 2.000 v. Chr. erw\u00e4hlt Gott einen Menschen, den er zum Stammvater des Volkes Israels und zum Vorfahren des k\u00fcnftigen Menschheitserl\u00f6sers machen will: Abraham. Zu ihm sagt Gott:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDurch dein Geschlecht sollen alle V\u00f6lker auf Erden gesegnet werden.\u201c (1 Mose 22,18)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus der Nachkommenschaft Abrahams sollte es ein Nachkomme sein, durch den alle V\u00f6lker der Erde gesegnet werden sollten, wie Paulus an die Galater schreibt (vgl. Gal 3,16). Der Segen der Erl\u00f6sung f\u00fcr die V\u00f6lker konnte also nur durch einen Nachkommen Abrahams kommen. Sp\u00e4tere Prophezeiungen binden diese Abrahamsverhei\u00dfung an Isaak und Jakob, den Sohn und Enkel Abrahams.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Vorstellung einer abrahamitischen \u00d6kumene nach der sowohl das Judentum als auch Christentum und Islam Heilswege zu dem einen Gott sind, muss auf Grund biblischer Verhei\u00dfungen eindeutig zur\u00fcckgewiesen werden. Gott hat die Heilsverhei\u00dfung f\u00fcr die V\u00f6lker an einen Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs gebunden. Dieser Nachkomme ist Jesus Christus. Es gibt keine abrahamitische \u00d6kumene an Jesus Christus vorbei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.3\u00a0 Der Messias als Nachkomme Israels<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ein fremder Prophet Israel im Auftrag eines moabitischen K\u00f6nigs verfluchen soll, l\u00e4sst Gott ihn prophetische Worte sagen, die so nicht vorgesehen waren:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch sehe ihn, aber jetzt noch nicht; ich schaue ihn, aber noch nicht in der N\u00e4he. Ein Stern tritt aus Jakob hervor, und ein Zepter kommt aus Israel.\u201c (4 Mose 24,17)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bileam, der Prophet aus Mesopotamien, sah in ferner Zukunft aus dem Volk Israel einen gewaltigen K\u00f6nig aufsteigen wie einen hell leuchtenden Stern. Jakob, der Enkelsohn Abrahams, hatte von Gott den Namen Israel erhalten. Er hatte 12 S\u00f6hne, aus denen sich die 12 St\u00e4mme des Volkes Israel herausbildeten. Rund 1.500 Jahre nach dieser Verhei\u00dfung waren es wiederum Weise aus Mesopotamien, die alten Verhei\u00dfungen und einem hellen Stern folgend als erste Vertreter der V\u00f6lkerwelt nach Bethlehem kamen, um dem Messias in Bethlehem zu huldigen und ihm Geschenke zu bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.4\u00a0 Der Messias als Nachkomme Judas<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der n\u00e4chsten Prophezeiung werden die Kriterien f\u00fcr die Abstammung des Messias noch weiter pr\u00e4zisiert und fokussiert. Der Messias wird aus einem ganz bestimmten Stamm des 12-St\u00e4mme-Verbandes kommen. Im Jakobssegen segnet der Stammvater jeden seiner zw\u00f6lf S\u00f6hne mit einem besonderen Segen. Der Stamm Juda empf\u00e4ngt im Gegensatz zu den anderen elf St\u00e4mmen die Messiasverhei\u00dfung:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJuda ist ein junger L\u00f6we\u2026Es wird das Zepter von Juda nicht weichen noch der Stab des Herrschers von seinen F\u00fc\u00dfen, bis da\u00df der Held komme, und ihm werden die V\u00f6lker anhangen. (1Mose 49,10)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Messias wird sp\u00e4ter auch der \u201eL\u00f6we aus dem Stamm Juda\u201c genannt (Offb 5,5). Dieser \u201eL\u00f6we von Juda\u201c wird ein K\u00f6nig sein, dem die V\u00f6lker anhangen werden. Und tats\u00e4chlich: Jesus wurde als K\u00f6nig der Juden gekreuzigt. So hatte Pontius Pilatus es als Anklagegrund am Kreuz anbringen lassen (INRI = Jesus von Nazareth, K\u00f6nig der Juden). Nach der Auferstehung des Messias von den Toten folgte die Verk\u00fcndigung des Evangeliums, die mittlerweile alle Erdteile erreicht hat, so dass dieser K\u00f6nig der Juden heute Anh\u00e4nger aus allen V\u00f6lkern und Sprachen hat. Die Messiasverhei\u00dfung an den Stamm Juda hat sich in Jesus Christus, dem \u201eL\u00f6wen von Juda\u201c erf\u00fcllt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.5\u00a0 Der Messias als Nachkomme Davids<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und erneut kommt es im Verlauf der Heils- und Offenbarungsgeschichte zu einer Pr\u00e4zisierung und Einschr\u00e4nkung, indem die Messiasverhei\u00dfung innerhalb des Stammes Juda an eine ganz bestimmte Familie gebunden wird: \u201eUnd es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen\u201c (Jes 11,1). Isai war der Vater des sp\u00e4teren K\u00f6nigs David. Diesem wiederum wurde zugesprochen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWenn nun deine Zeit um ist und du dich zu deinen V\u00e4tern schlafen legst, will ich dir einen Nachkommen erwecken, der von deinem Leibe kommen wird; dem will ich sein K\u00f6nigtum best\u00e4tigen. Der soll meinem Namen ein Haus bauen, und ich will seinen K\u00f6nigsthron best\u00e4tigen ewiglich. Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein.\u201c (2 Sam 7,12-14)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">David erh\u00e4lt die Zusage von Gott, dass er einen Nachkommen haben wird, der ihm einen Tempel bauen wird. Diese Zusage wurde zun\u00e4chst durch Salomo teilerf\u00fcllt, der den Tempel in Jerusalem erbaute. \u00dcber 1.000 Jahre sp\u00e4ter kam es zur eigentlichen Erf\u00fcllung dieser Verhei\u00dfung, denn Jesus Christus war es, der als Messias und Sohn Gottes einen unsichtbaren weltweiten Tempel errichtete und mit seiner Himmelfahrt eine ewige K\u00f6nigsherrschaft antrat, die der himmlische Vater \u201eewiglich best\u00e4tigen\u201c wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.6\u00a0 Die Bedeutung des Stammbaums Jesu <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedem Leser des Neuen Testaments f\u00e4llt auf, dass dieses mit dem Stammbaum Jesu beginnt. Das ist nat\u00fcrlich kein Zufall. Dieser Stammbaum ist deshalb so wichtig, weil er nachweist, wer die Vorfahren Jesu sind. Wir finden in diesem Stammbaum exakt die Personen genannt, von denen die Propheten sagten, dass sie Vorfahren des Messias sein m\u00fcssen. Der kommende Messias musste diese Abstammungskriterien erf\u00fcllen, andernfalls w\u00e4re er als falscher Messias, von denen es ja eine ganze Reihe gegeben hat, entlarvt. Generation um Generation f\u00fchrt der Stammbaum von Abraham, Jakob und Isaak \u00fcber Juda, Isai und David und viele Generationen sp\u00e4ter dann zu Jesus Christus. Der Stammbaum belegt, dass Jesus Christus die pr\u00e4zisen Vorgaben der messianischen Prophetie erf\u00fcllt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a02.\u00a0 Die Ankunft des Messias<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ankunft des Messias wurde von Gott viele Jahrhunderte im voraus sowohl hinsichtlich des Ortes als auch hinsichtlich des Zeitpunktes exakt festgelegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.1\u00a0 Der Geburtsort des Messias<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Messias sollte aus dem Ort kommen, aus dem die Familie Davids stammte. David war in Bethlehem als Sohn seines Vaters Isai geboren und aufgewachsen. Der Prophet Micha verk\u00fcndete ca. 700 v. Chr.:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnd du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den St\u00e4dten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.\u201c (Micha 5,1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Prophetie nennt nicht nur den Geburtsort des Messias, sondern sie weist auch auf seine Gottheit, wenn sie den ank\u00fcndigt, dessen \u201eAusgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist\u201c. Als die Weisen aus dem Morgenland 700 Jahre nach dieser Prophezeiung den neugeborenen K\u00f6nig der Juden suchten, fragte K\u00f6nig Herodes die Schriftgelehrten, aus welcher Stadt der Messias kommen sollte. Diese zitierten dann Micha 5,1, so dass Herodes die Weisen nach Bethlehem schickte und sp\u00e4ter versuchte, den potentiellen Thronerben durch den Kindermord von Bethlehem auszuschalten. Blickt man von der allerersten Messiasverhei\u00dfung auf dieses Ereignis, entpuppt sich dieses schreckliche Ereignis als hinterh\u00e4ltiger Versuch Satans, den Messias noch in der Wiege zu ermorden und so die Erl\u00f6sung der Menschheit zu verhindern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Volksz\u00e4hlung zu Steuerzwecken folgte zwar vordergr\u00fcndig den Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten des r\u00f6mischen Fiskus und der Weisung des Kaisers Augustus, doch Gott gebrauchte den Weltherrscher f\u00fcr seine Pl\u00e4ne, so dass Josef und Maria nach Bethlehem reisen mussten, so dass Jesus dort geboren werden konnte. Der Herrscher Roms gehorchte dem Herrscher der Himmel, damit die uralte Prophetie von der Geburt des Messias erf\u00fcllt werden konnte. Die Weltgeschichte gehorcht den Gesetzen der Heilsgeschichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.2\u00a0 Der Zeitpunkt seines Kommens<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst der Zeitpunkt seines Kommens wurde von Gott durch den Propheten Daniel im Jahr 539 v. Chr. vorherbestimmt. Daniel sieht einen Zeitraum von 70 sogenannten Jahrwochen, die \u00fcber Jerusalem verh\u00e4ngt werden. Dann sollen \u201edem Frevel ein Ende gemacht und die S\u00fcnde abgetan und die Schuld ges\u00fchnt, und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht\u201c (Dan 9,24). Jahrwochen werden zu je 7 Jahren gerechnet, so dass Daniel einen Gesamtzeitraum von 490 Jahren sieht. Doch dieser Zeitraum ist in mehrere Abschnitte unterteilt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSo wisse nun und gib Acht: Von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wieder aufgebaut werden, bis ein Gesalbter, ein F\u00fcrst, kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang wird es wieder aufgebaut sein mit Pl\u00e4tzen und Gr\u00e4ben, wiewohl in kummervoller Zeit. Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein. Und das Volk eines F\u00fcrsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum zerst\u00f6ren.\u201c (Dan 9,25-26)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir werden aufgefordert, Acht zu geben. Der Zeitraum der 70 Jahrwochen wird unterteilt in sieben Wochen, 62 Wochen und eine weitere zus\u00e4tzliche Woche. Es gibt mehrere Varianten, den Anfangszeitpunkt und damit auch das Ende dieser Jahrwochen zu bestimmen. In einer Variante wird das Wiederaufbau-Dekret des persischen K\u00f6nig Artaxerxes I in das Jahr 445 v. Chr. datiert (vgl. Neh 2,1). Von da an multipliziert man 69 Jahrwochen mit 7 Jahren, wobei das prophetische Jahr der Bibel 360 Tage z\u00e4hlt. Das ergibt einen Zeitraum von 173.880 Tagen, bis der Messias kommt und ausgerottet wird. Diese Anzahl von Tagen bringt uns in das Jahr 32. n. Chr. und damit das Jahr der Kreuzigung Christi.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Ausdr\u00fccklich nennt die Prophetie den Gesalbten, den <em>maschiach<\/em>, der ausgerottet wird. Das hebr\u00e4ische Wort kann nicht nur mit \u201eausrotten\u201c \u00fcbersetzt werden, sondern auch mit \u201eTodesstrafe erleiden\u201c oder \u201eeinen Bund schlie\u00dfen\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>. Als Jesus am Kreuz die Todesstrafe erlitt und ausgerottet wurde, wurde zugleich der Neue Bund zwischen Gott und den Menschen geschlossen. Mit der Hinrichtung des Messias wurde tats\u00e4chlich \u201edem Frevel ein Ende gemacht und die S\u00fcnde abgetan und die Schuld ges\u00fchnt\u201c, und es wurde \u201eeine ewige Gerechtigkeit gebracht\u201c (Dan 9,24)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Prophetie k\u00fcndigt dann im Anschluss an die Ausrottung des Messias die Zerst\u00f6rung Jerusalems und des Tempels an. Dies erf\u00fcllte sich im Jahr 70 n. Chr. als die R\u00f6mer Jerusalem und den Tempel dem Erdboden gleich machten, was Jesus ebenfalls prophetisch und in \u00dcbereinstimmung mit dem Propheten Daniel voraussagte. Je nach Auslegungsvariante und Datierung des Wiederaufbaudekretes wird die 70. Jahrwoche in die Zeit Jesu oder aber ganz an das Ende der Weltgeschichte in die Zeit des Antichristen und unmittelbar vor die Wiederkunft Christi gelegt.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p><strong>3.\u00a0 Die Jungfrauengeburt des Messias<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Anfang an wartete die Menschheit auf einen Nachkommen der Frau (1 Mose 3,15). Dieser Nachkomme ist ausdr\u00fccklich ein Nachkomme der Frau und nicht des Mannes. So deutet bereits das Protoevangelium auf die Jungfrauengeburt des Messias hin. Weil der Messias wahrer Mensch ist, musste er von einer Frau geboren werden, weil er aber zugleich auch wahrer Gott und Gottes Sohn ist (vgl. Ps 2,7), hatte er keinen menschlichen, sondern allein den himmlischen Vater. Maria hatte Jesus ohne einen leiblichen Vater durch den Heiligen Geist empfangen (Lk 1,35). Die Jungfrauengeburt machte es m\u00f6glich, dass der s\u00fcndlose Sohn Gottes die Gestalt eines Menschen annehmen konnte, um als Mensch stellvertretend f\u00fcr Menschen die S\u00fcnde der Menschheit zu s\u00fchnen. Jungfrauengeburt und Erl\u00f6sung sind untrennbar miteinander verbunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesaja hatte die Jungfrauengeburt rund 700 Jahre vor Christi Geburt angek\u00fcndigt: \u201eDarum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn geb\u00e4ren, den wird sie nennen Immanuel\u201c (Jes 7,14; vgl. Mt 1,20-23). Immanuel bedeutet \u201eGott mit uns\u201c und genau das sagte Jesaja von diesem wunderbaren Kind wenig sp\u00e4ter: \u201eDenn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er hei\u00dft Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-F\u00fcrst.\u201c Das Kind, das in Israel geboren werden wird, wird wahrer Gott und wahrer Mensch sein. Gott besucht sein Volk in seinem Sohn. 700 Jahre sp\u00e4ter wird Jesus sagen: \u201eWer mich sieht, der sieht den Vater\u201c (Joh 14,9).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liberale Theologen leugnen heute die Jungfrauengeburt. Sie sind Vertreter einer Theologie des Unglaubens, die den Gott nicht kennen, dem \u201ekein Ding unm\u00f6glich ist.\u201c Sollte der allm\u00e4chtige Gott nicht in der Lage sein, die uralte Prophezeiung von der Jungfrauengeburt des Messias Wirklichkeit werden zu lassen? Wer sind wir Menschen, dass wir unseren Erfahrungshorizont zur \u00e4u\u00dfersten Grenze des M\u00f6glichen machen? Und Gott sollte diese Grenze nicht \u00fcberschreiten k\u00f6nnen? Eine l\u00e4cherliche Vorstellung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4.\u00a0 Die Hinrichtung des Messias<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4.1\u00a0 Der Einzug nach Jerusalem<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Palmsonntag ist der Sonntag im Kirchenjahr an dem wir uns daran erinnern, dass Jesus auf einem Esel und unter Hosiannarufen nach Jerusalem kam. Doch als dies geschah, merkten noch nicht einmal die J\u00fcnger, dass sie gerade Zeugen der Erf\u00fcllung einer uralten Prophetie wurden, die seit 500 Jahren auf ihre Erf\u00fcllung gewartet hatte. Der Prophet Sacharja hatte angek\u00fcndigt, dass der verhei\u00dfene K\u00f6nig und Messias auf einem Esel nach Jerusalem einreiten w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDu, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein K\u00f6nig kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem F\u00fcllen der Eselin.\u201c (Sach 9,9; Mt 21,6-8, vgl. 1 Mose 49,11)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur wenige Tage sp\u00e4ter sollte die Stimmung vollkommen umschlagen. Den man eben noch mit messianischen Ehren empfangen hatte, wollte man nun mit dem Ruf \u201eKreuzige ihn\u201c wieder loswerden. Und auch dies hatten die Propheten vorhergesagt. Der Messias sollte abgelehnt und verworfen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4.2\u00a0 Der verworfene Messias<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Prophet Jesaja schreibt \u00fcber den Messias und Gottesknecht: \u201eEr war der Allerverachtetste und Unwerteste\u201c (Jes 53,3). Und einige hundert Jahre fr\u00fcher noch schrieb David mit prophetischer Weitsicht: \u201eDie mich ohne Grund hassen, sind mehr, als ich Haare auf dem Kopf habe\u201c (Ps 69,5). Auch die Mordpl\u00e4ne gegen den Messias waren schon lange vorher prophezeit worden: \u201eSie halten Rat miteinander \u00fcber mich und trachten danach, mir das Leben zu nehmen\u201c (Ps 31,14).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4.3\u00a0 Der verratene Messias<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehrere Psalmen sprechen davon, dass der Messias durch einen seiner engsten Freunde und Vertrauten verraten werden wird. Prophetisch sagte K\u00f6nig David von dem Freund, der den Messias schm\u00e4ht: \u201eWenn es ein Feind w\u00e4re, w\u00e4re es zu ertragen: \u201eAber nun bist du es, mein Gef\u00e4hrte, mein Freund und mein Vertrauter\u201c (Ps 55,14). Und in einem anderen Psalm \u201eAuch mein Freund, dem ich vertraute, der mein Brot a\u00df, tritt mich mit F\u00fc\u00dfen\u201c (Ps 41,9). Und so dokumentieren die Ereignisse um den Verrat Jesu die Erf\u00fcllung dieser 1.000 Jahre alten Prophezeiungen. Judas Iskariot, einer der J\u00fcnger und engen Vertrauten Jesu, dem Jesus den Bissen eintauchte und gab, war der Verr\u00e4ter, der nach dem letzten gemeinsamen Mahl zu den Hohepriestern ging, um Jesus zu verraten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Judas verriet den Herrn und Messias f\u00fcr eine Summe von 30 Silberst\u00fccken. So berichtete es der Evangelist Matth\u00e4us. Eine Summe, die ebenfalls exakt durch den Propheten Sacharja angek\u00fcndigt wurde: \u201eUnd ich sprach zu ihnen: Gef\u00e4llt&#8217;s euch, so gebt her meinen Lohn; wenn nicht, so lasst&#8217;s bleiben. Und sie wogen mir den Lohn dar, drei\u00dfig Silberst\u00fccke. Und der HERR sprach zu mir: Wirf&#8217;s hin dem Schmelzer! Ei, eine treffliche Summe, deren ich wert geachtet bin von ihnen! Und ich nahm die drei\u00dfig Silberst\u00fccke und warf sie ins Haus des HERRN, dem Schmelzer hin.\u201c (Sach 11,12.13; vgl. Mt 26,14-15; 27,3-5).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4.4\u00a0 Die Umst\u00e4nde des Kreuzestodes<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die vier Evangelisten berichten uns von der Kreuzigung Christi. Die Juden zur Zeit Jesu und selbst die J\u00fcnger konnten sich eines nicht vorstellen: einen Messias, der leidet und einen grausamen Hinrichtungstod stirbt. Das \u00fcberhaupt zu denken, war ihnen nicht m\u00f6glich, und selbst als Jesus es ihnen deutlich und frei heraus sagte, konnten sie es nicht fassen. Erst in der Begegnung mit dem Auferstandenen konnten sie r\u00fcckblickend die Leidensank\u00fcndigungen der Propheten als solche erkennen. Und das Erstaunliche ist, dass die Ank\u00fcndigungen, die z. T. 1.000 Jahre fr\u00fcher aufgeschrieben worden waren, sich bis in die kleinsten Einzelheiten erf\u00fcllten. Ein paar Beispiele sollen das belegen, wobei jeweils das alttestamentliche Zitat gebracht und die Bibelstelle mit der neutestamentlichen Erf\u00fcllung genannt wird:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>\u201eSie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand.\u201c (Ps 22,19; Joh 19,23-24)<\/li>\n<li>\u201eSie haben meine H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe durchgraben.\u201c (Ps 22,17)<\/li>\n<li>\u201eUnd sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben.\u201c (Sach 12,10; Joh 19,37)<\/li>\n<li>\u201eIhr sollt ihm kein Bein zerbrechen\u201c (2 Mose 12,46; Joh 19,36). Dem Passalamm, das Israel in Erinnerung an den Auszug aus \u00c4gypten schlachten sollte, durften keine Knochen gebrochen werden. So sollten auch dem Messias, der als Passalamm f\u00fcr sein Volk sterben sollte, keine Knochen gebrochen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4.5\u00a0 Der S\u00fchnetod des Messias<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben den Umst\u00e4nden des Todes sagten die Propheten vor allem aber die Bedeutung und Wirkung seines Todes voraus. Mit seinem Tod w\u00fcrde der Messias die S\u00fcnde der Menschen s\u00fchnen. Seit dem S\u00fcndenfall ist jeder Mensch der S\u00fcnde, dem Tod und der Verdammnis verfallen. Der Messias sollte kommen, um f\u00fcr die S\u00fcnde der Menschheit zu sterben. Dies leuchtete bereits im Protoevangelium (1 Mose 3,15) auf, denn der Nachkomme der Frau zertritt der Schlange den Kopf, derselben Schlange, die Adam und Eva verf\u00fchrte und so die S\u00fcnde und den Tod in diese Welt brachte. Im Zertreten des Kopfes sollte die Schlange aber ihren t\u00f6dlichen Fersenbiss ansetzen, so dass der Nachkomme der Frau sterben musste. Das geschah am Kreuz: Der Messias siegte \u00fcber die Schlange, \u00fcber S\u00fcnde, Tod und Teufel (der zertretene Kopf), aber er musste diesen Sieg durch seinen Tod erringen (der Fersenbiss). Das Protoevangelium sah von Anbeginn der Menschheit voraus, dass der Sieg \u00fcber die Schlange unl\u00f6sbar mit dem (S\u00fchne-)Tod des Erl\u00f6sers verbunden sein w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Propheten des Alten Testaments sahen das Kommen eines Erl\u00f6sers, der die S\u00fcnde wegnehmen w\u00fcrde. Wir stellten bereits fest, dass Daniel einen Tag sah, an dem die \u201eS\u00fcnde abgetan, Schuld ges\u00fchnt, ewige Gerechtigkeit gebracht\u201c w\u00fcrde (Daniel 9,24). Auch der Prophet Sacharja wusste, dass Israel den Messias als \u201eden Durchbohrten\u201c (Sach 12,10) sehen w\u00fcrde und dass sich mit seinem Kommen \u201eein offener Quell gegen S\u00fcnde und Befleckung in Jerusalem (Sach 13,1) auftun w\u00fcrde. Nirgends wird diese \u00fcbereinstimmende Sicht der Propheten deutlicher als beim Propheten Jesaja, der um 700 v. Chr. wirkte:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eF\u00fcrwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn f\u00fcr den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert w\u00e4re. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer S\u00fcnde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden h\u00e4tten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller S\u00fcnde auf ihn. Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank gef\u00fchrt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.\u201c (Jes 53,4-7)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Prophet sah voraus, dass der Gottesknecht stellvertretend f\u00fcr die S\u00fcnden der Menschen leiden und sterben w\u00fcrde. Gott selbst w\u00fcrde die Strafe f\u00fcr die S\u00fcnde auf ihn legen, damit Menschen Frieden mit Gott f\u00e4nden. Als Johannes der T\u00e4ufer Jesus Christus am Jordan sah, rief er aus: \u201eSiehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt S\u00fcnde tr\u00e4gt.\u201c (Joh 1,29). Im Kreuzestod Christi erf\u00fcllte sich die Ank\u00fcndigung der Propheten: der Messias nahm die Todesstrafe auf sich und s\u00fchnte unsere Schuld. Sein Tod bringt uns Menschen Leben und Gerechtigkeit, Frieden mit Gott und ewiges Leben (Jes 53,11).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie kann man herausfinden, ob das wirklich wahr ist? Der Prophet Jesaja gibt dazu einen Hinweis: \u201eWer glaubt dem, was uns verk\u00fcndet wurde?\u201c (Jes 53,1). Der Glaube ist der Schl\u00fcssel zur Wahrheits- und Wirklichkeitserkenntnis. Wer sich im Glauben auf den Messias einl\u00e4sst und auf die Wirksamkeit und G\u00fcltigkeit seines S\u00fchnetodes vertraut, indem er ihm die pers\u00f6nliche Lebensschuld bekennt, erf\u00e4hrt Vergebung und Vers\u00f6hnung mit Gott. Dem Glaubenden erschlie\u00dfen sich dann auch die faszinierenden Zusammenh\u00e4nge von Prophetie und Erf\u00fcllung. Ihm wird bewusst, dass Jesus Christus tats\u00e4chlich der von Gott verhei\u00dfene Messias ist und dass dieser Messias mein pers\u00f6nlicher Herr und Heiland sein will und sein muss, damit ich Frieden mit Gott und ewiges Leben in seiner Gegenwart finde.<\/p>\n<p><strong>5.\u00a0 Die Auferstehung des Messias<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Propheten sahen auch voraus, dass der Messias von den Toten auferstehen w\u00fcrde. Jesaja spricht vom Opfertod und von der Grablegung des Messias, f\u00fcgt dann aber hinzu: \u201eWenn er sein Leben als Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und in die L\u00e4nge leben und des Herrn Plan wird durch seine Hand gelingen (Jes 53,10). Jesaja sieht voraus, dass der Gottesknecht erst sterben und dann in die L\u00e4nge leben wird. Noch fr\u00fcher als Jesaja spricht K\u00f6nig David um 1.000 v. Chr. davon, dass der Messias nicht im Grab verwesen wird, demnach also von den Toten auferstehen wird:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDarum freut sich mein Herz, und meine Seele ist fr\u00f6hlich; auch mein Leib wird sicher liegen. Denn du wirst mich nicht dem Tode \u00fcberlassen und zugeben, dass dein Heiliger verwese.\u201c (Ps 16,10; Apg 2,27)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">David, der diesen Psalm dichtete, sprach hier nicht von sich, denn er starb und verweste im Grab. Er sprach prophetisch f\u00fcr den Messias. Ihn w\u00fcrde Gott von den Toten auferwecken. Eintausend Jahre sp\u00e4ter verk\u00fcndigt der Apostel Petrus, dass diese Worte Davids sich erf\u00fcllt haben:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIhr M\u00e4nner von Israel, h\u00f6rt diese Worte: Jesus von Nazareth, von Gott unter euch ausgewiesen durch Taten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">diesen Mann, der durch Gottes Ratschluss und Vorsehung dahingegeben war, habt ihr durch die Hand der Heiden ans Kreuz geschlagen und umgebracht. Den hat Gott auferweckt und hat aufgel\u00f6st die Schmerzen des Todes, wie es denn unm\u00f6glich war, dass er vom Tode festgehalten werden konnte.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Anschluss zitiert Petrus aus dem 16. Psalm und schlie\u00dft mit der Feststellung, dass Jesus Christus der von Gott verhei\u00dfene Messias ist: \u201eSo wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.\u201c (Apg 2,36). Mit der Auferstehung des Messias ist der Sieg \u00fcber die Schlange komplett, ist ihr der Kopf endg\u00fcltig zertreten. Die S\u00fcnde ist am Kreuz bezahlt und mit der Auferstehung ist der Tod als Folge der S\u00fcnde \u00fcberwunden. Weil Jesus Christus heute lebt, kann er sich heute in unser Leben hinein offenbaren und als der verhei\u00dfene Messias erweisen. Weil Jesus Christus heute lebt, k\u00f6nnen wir heute im Gebet zu ihm kommen, ihm unsere S\u00fcnden, Sorgen und N\u00f6te sagen und abgeben. Weil Jesus Christus lebt, k\u00f6nnen wir heute die Gabe des Heiligen Geistes empfangen und schon jetzt die Hoffnung auf die Auferstehung von den Toten und das ewige Leben in unseren Herzen tragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>6.\u00a0 <\/strong><strong>Die Himmelfahrt des Messias<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Himmelfahrt des Messias wird im Alten Testament angek\u00fcndigt. Der Prophet Daniel sieht sie in einer Vision:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht. Der gab ihm Macht, Ehre und Reich, dass ihm alle V\u00f6lker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen dienen sollten. Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende.\u201c (Daniel 7,12-14)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber 500 Jahre sp\u00e4ter sehen die J\u00fcnger wie der Messias vor ihren Augen und mit den Wolken in den Himmel aufgenommen wird. Was Daniel aus der himmlischen Perspektive sah, sahen die J\u00fcnger aus der irdischen Perspektive. Der Menschensohn kehrte nach dem vollbrachten Erl\u00f6sungswerk zur\u00fcck zum Vater und setzte sich zu seiner Rechten (vgl. Psalm 110,1), um von nun an ausgestattet mit allen Vollmachten \u00fcber Himmel und Erde und die gesamte V\u00f6lkerwelt zu herrschen. Darum sagt Jesus auch vor seiner Himmelfahrt zu seinen J\u00fcngern: \u201eMir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu J\u00fcngern alle V\u00f6lker und taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch verk\u00fcndigt habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende\u201c (Mt 28,18-20).<\/p>\n<p><strong>7.\u00a0 Das Evangelium des Messias<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf die Himmelfahrt folgte zehn Tage sp\u00e4ter die Ausgie\u00dfung des Heiligen Geistes, die bereits der Prophet Joel im 9. Jhdt. v. Chr. angek\u00fcndigt hatte (Joel 3,1-5), und dann die Verk\u00fcndigung des Evangeliums unter allen V\u00f6lkern. Durch die Verk\u00fcndigung des Evangeliums in der V\u00f6lkerwelt erf\u00fcllten sich die messianischen Verhei\u00dfungen, die den Messias nicht nur als K\u00f6nig Israels sahen, sondern eben auch als K\u00f6nig \u00fcber alle V\u00f6lker. Schon das Protoevangelium weist auf die universale Bedeutung des kommenden Erl\u00f6sers, und auch der Jakobssegen \u00fcber Juda sieht einen Messias, dem Menschen aus allen V\u00f6lkern folgen werden (1 Mose 49,10). Jesaja sieht ihn als ein \u201eZeichen f\u00fcr die V\u00f6lker\u201c (Jes 11,10), und Daniels Menschensohn regiert \u00fcber V\u00f6lker und Nationen und Sprachen (Dan 7,12-14). Auch der 22. Psalm, der das Leiden des Messias so klar vor Augen hat, wei\u00df um die Verk\u00fcndigung des Evangeliums und die Bekehrung von Menschen aus allen V\u00f6lkern zu Christus: \u201eEs werden gedenken und sich zum Herrn bekehren aller Welt Enden und vor ihm anbeten alle Geschlechter der Heiden\u201c (Ps 22,28). Auch diese Ank\u00fcndigungen haben sich erf\u00fcllt, so dass der verhei\u00dfene Messias aus Israel heute Nachfolger auf allen Kontinenten und aus ungez\u00e4hlten Sprachen und V\u00f6lkern hat. W\u00e4hrend heute die Kirchen Europas schrumpfen, erleben die jungen Gemeinden in S\u00fcdamerika, S\u00fcdkorea oder China ein explosives Wachstum, und selbst in der muslimischen Welt sind geistliche Aufbr\u00fcche zu verzeichnen, so dass sich fr\u00fchere Muslime selbst unter Todesgefahr Jesus Christus anschlie\u00dfen. Gottes Verhei\u00dfungen erf\u00fcllen sich vor unseren Augen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>8.\u00a0 <\/strong><strong>Die Botschaft der Messiasverhei\u00dfungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>8.1\u00a0 Gott allein regiert \u00fcber Zeit und Ewigkeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der punktgenauen und detailgetreuen Erf\u00fcllung der \u00fcber 330 messianischen Verhei\u00dfungen m\u00fcssen alle menschlichen Erkl\u00e4rungsversuche scheitern. Sie zeigen, dass ein ewiger und allm\u00e4chtiger Gott die Geschicke dieser Welt regiert. Dieser Gott ist nicht irgendeine Gottheit, sondern es ist der Gott Abrahams, Isaaks, Jakobs, der Vater Jesu Christi. Alle anderen G\u00f6tter, Religionen und Weltanschauungen k\u00f6nnen vor ihm nicht bestehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>8.2\u00a0 Nur Jesus Christus kann uns retten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser ewige und allm\u00e4chtige Gott ist zugleich der Gott der Liebe. Von Anfang an hat Gott ein Ziel: Er will die vom Teufel verf\u00fchrte und durch S\u00fcnde und Tod verdorbene und verlorene Menschheit retten. Dazu k\u00fcndigt er das Kommen eines Erl\u00f6sers an und sagt bis in die Einzelheiten alles voraus, was man wissen muss, um ihn bei seiner Ankunft als den wahren Erl\u00f6ser zu identifizieren. Die Bibel weist nach, dass diese Vorhersagen in der Person Jesus Christus und in seinem Werk pr\u00e4zise erf\u00fcllt werden. Jesus Christus ist der verhei\u00dfene Retter. Jesus sagte den Theologen seiner Zeit: \u201eIhr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist&#8217;s, die von mir zeugt\u201c (Joh 5,39). Wer einmal beim Lesen der Bibel begriffen hat, dass das Alte Testament von dem kommenden Messias zeugt und das Neue Testament die Erf\u00fcllung dieser Prophezeiungen dokumentiert, der wei\u00df, dass allein dieser Jesus Christus retten kann. Wer an Jesus Christus glaubt, wie ihn die Heiligen Schriften bezeugen, der findet in ihm das ewige Leben (vgl. Joh 7,38; Joh 3,36).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>8.3\u00a0 Auf Gottes Wort ist Verlass<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die exakte Erf\u00fcllung von hunderten von Prophezeiungen macht deutlich, dass die Bibel kein normales St\u00fcck Weltliteratur, sondern Gottes Wort ist, aufgeschrieben von Menschen, die durch den Heiligen Geist dazu berufen und bef\u00e4higt waren. Darum ist die Bibel das einzige Buch der Weltgeschichte, auf das wirklich in jeder Hinsicht Verlass ist. Die Bibel h\u00e4lt was sie verspricht, und wir sind eingeladen, Gottes Zusagen und Verhei\u00dfungen in jeder Hinsicht zu vertrauen und unser Leben darauf zu bauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>8.4\u00a0 Jesus Christus kommt wieder<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir kehren zur\u00fcck an den Anfang. Die Wirtin aus Ladenburg erkannte den K\u00f6nig nicht, weil er sich nicht angek\u00fcndigt hatte und weil sie keine Illustrierten las. Einen K\u00f6nig abzuweisen ist immer ein Fehler, erst recht aber dann, wenn er der Sohn des lebendigen Gottes ist und sich umfassend und pr\u00e4zise angek\u00fcndigt hatte. Dieser K\u00f6nig ist gekommen, wie ihn die Propheten des Alten Bundes angek\u00fcndigt hatten, und er wird wiederkommen. Um zu erkennen, dass er gekommen ist und ihm vorbereitet zu begegnen, wenn er wiederkommt, brauchen wir eine gute Kenntnis der Heiligen Schrift. Wer die Bibel liest, erkennt den K\u00f6nig, wenn er kommt. Seine Wiederkunft haben die Propheten des Alten und die Apostel des Neuen Testaments vorhergesagt: \u201eSiehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter auf Erden. Ja, Amen!\u201c (Offb 1,7; vgl. Sach 12,10). Jesus Christus kommt wieder \u2013 Sind Sie bereit?<\/p>\n<p><em>Prediger Johann Hesse, im Advent 2014<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Literaturempfehlung:<br \/>\n<\/em><\/strong><em>Roger Liebi, Der verheissene Erl\u00f6ser. Messianische Prophetie \u2013 ihre Erf\u00fcllung und historische Echtheit, CLV, Bielefeld 2007, S. 15ff.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.bild.de\">www.bild.de<\/a> vom 20.8.2011.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Roger Liebi, Der verheissene Erl\u00f6ser. Messianische Prophetie \u2013 ihre Erf\u00fcllung und historische Echtheit, CLV, Bielefeld 2007, S. 12.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hansj\u00f6rg Br\u00e4umer, Das erste Buch Mose, Wuppertaler Studienbibel, Brockhaus-Verlag, Wuppertal 2008, S. 93f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Roger Liebi, Der verheissene Erl\u00f6ser. Messianische Prophetie \u2013 ihre Erf\u00fcllung und historische Echtheit, CLV, Bielefeld 2007, S. 15ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Gerhard Maier, Der Prophet Daniel, Wuppertaler Studienbibel, Brockhaus-Verlag, Wuppertal 1998, S. 347.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Gerhard Maier, Der Prophet Daniel, Wuppertaler Studienbibel, Brockhaus-Verlag, Wuppertal 1998, S. 334ff f\u00fchrt weitere Varianten auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein unangek\u00fcndigter Besuch Im August 2011 besuchten Silvia und Carl Gustaf von Schweden ein Gasthaus in Ladenburg bei Heidelberg, dem Geburtsort von K\u00f6nigin Silvia. Ohne zu wissen, dass k\u00f6nigliche Hoheiten ihr Restaurant betreten hatten, wies die Wirtin das K\u00f6nigspaar ab, weil es keinen freien Tisch mehr gab. 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