{"id":11264,"date":"2014-09-01T12:48:47","date_gmt":"2014-09-01T10:48:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=11264"},"modified":"2014-09-06T20:55:11","modified_gmt":"2014-09-06T18:55:11","slug":"reizt-eure-kinder-nicht-zum-zorn-eph-64","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=11264","title":{"rendered":"\u201eReizt eure Kinder nicht zum Zorn.\u201c (Eph 6,4)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was bedeutet dieser Bibelvers?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ersten drei Verse von Epheser 6 beziehen sich auf die Kinder. Sie werden aufgefordert, \u201eden Eltern gehorsam zu sein\u201c und sie zu ehren. Dann richtet sich der Blick auf die V\u00e4ter: \u201eIhr V\u00e4ter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn.\u201c In Kolosser 3,21 steht es \u00e4hnlich: \u201eIhr V\u00e4ter, erbittert eure Kinder nicht, damit sie nicht scheu werden.\u201c Verdrossenheit ist bei Kindern und jungen Menschen eine sch\u00e4dliche Emotion. V\u00e4ter, M\u00fctter und andere, die die Verantwortung f\u00fcr Kinder tragen, m\u00fcssen die Langzeitfolgen von Zorn verstehen. Welches sind die Ursachen von Wut bei Kindern? Wie kann man sie verhindern?<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Apostel Paulus wusste, dass die r\u00f6mischen V\u00e4ter ihre Kinder behandeln konnten, wie sie wollten. Sie hatten alle Rechte \u00fcber ihre Familien. Ein Vater konnte sie als Sklaven verkaufen, sie f\u00fcr ihn arbeiten lassen, sogar in Fesseln. Er konnte sie nach Lust und Laune bestrafen &#8211; sogar die Todesstrafe \u00fcber sie verh\u00e4ngen. Heutzutage werden in unseren L\u00e4ndern die Kinder nicht mehr wie Sklaven behandelt &#8211; normalerweise. Doch gibt es Eltern, die den Kindern Schmerzen auf der Gef\u00fchlsebene zuf\u00fcgen. Dies ist genauso grausam wie die Haltung mancher r\u00f6mischen V\u00e4ter von damals.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Auf welche Weise verletzen Eltern das Herz und die Seele ihrer Kinder?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Zu viel Kritik.<\/em><br \/>\nEin Kind braucht zwar Korrektur, dies ist unbestreitbar. Grenzen zu setzen und darauf zu bestehen, dass sie eingehalten werden, ist die Aufgabe der Eltern. Jedoch sind dauernde Beschimpfungen und Beleidigungen und scharfe Kritik emotional destruktiv. Sie schaden dem Kind. Petrus schreibt dazu in 1. Petrus 4, 8: \u201eVon allen Dingen habt untereinander best\u00e4ndige Liebe, denn die Liebe deckt auch der S\u00fcnden Menge.\u201c In anderen Worten: Liebende Eltern erinnern ihre Kinder nicht dauernd an vergangene Fehler und S\u00fcnden. Wenn Gott ihnen vergibt, sollten die Eltern es auch tun. Wenn die Kinder den ganzen Tag nur Kritik h\u00f6ren, werden sie entmutigt. Und sie entwickeln ein negatives Selbstbild. Manche rebellieren gegen ihre Eltern oder gegen den Glauben der Eltern. Ablehnung. Einige explodieren oder kochen innerlich vor Wut, weil sie sich abgewiesen f\u00fchlen oder sogar physisch weggesto\u00dfen wurden. Ihnen wurde der Wind aus den Segeln genommen. Sie sind f\u00fcr nichts motiviert. Innerlich sind sie w\u00fctend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Spannungen daheim.<\/em><br \/>\nGewiss wacht kein Vater oder keine Mutter morgens auf und fragt sich: \u201eWie kann ich heute mein Kind stressen?\u201c Eltern haben das nicht vor, doch mit ihrem Handeln dr\u00fccken sie es aus. Wenn Eltern sich jeden Tag streiten, rufen sie bei ihren Kindern mehr Stress hervor, als sie denken. Das Geborgenheitsgef\u00fchl der Kinder h\u00e4ngt davon ab, dass die Beziehung zwischen den Eltern harmonisch verl\u00e4uft. Eine Ehe voller Spannungen hat zur Folge, dass auch die Kinder voller Spannungen sind. Wenn der Druck daheim zu gro\u00df ist, besteht die Gefahr, dass sie von zu Hause ausbrechen, dass sie Delikte begehen, dass sie sich sogar das Leben nehmen etc. Eltern sollten sich in die Lage der Kinder versetzen und sich fragen, ob sie \u2013 w\u00e4ren sie das Kind &#8211; ein Gef\u00fchl der Sicherheit empfinden w\u00fcrden oder eher Angst und Spannungen. Als Eltern sollten wir lernen, die Beziehungen innerhalb der Familie mit den Augen der Kinder zu sehen. Wir w\u00fcrden sofort besser miteinander umgehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie soll man sich verhalten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Antwort finden wir in der 2. H\u00e4lfte des Verses 4: \u201esondern erzieht sie in der Zucht und Ermahnung des Herrn.\u201c Im Umgang mit Kindern muss man viel Weisheit aufbringen und vorsichtig sein. Sie sind keine Tiere, die man mit Befehlen \u201edressiert\u201c: \u201eSitz\u201c, \u201eRede\u201c, \u201eKomm\u201c. Kinder brauchen Erkl\u00e4rungen und Begr\u00fcndungen. Kinder brauchen klare Anweisungen von den Eltern. Aber sie ben\u00f6tigen auch viele Freiheiten und Freir\u00e4ume. Wir m\u00fcssen geduldig mit ihnen sein. Vor allem m\u00fcssen wir selbst Vorbilder sein. Was wir von ihnen erwarten, muss durch unser eigenes Leben gedeckt sein. Die Grenzen und Regeln, die wir ihnen vermitteln, m\u00fcssen biblisch, verst\u00e4ndlich und dem Alter angepasst sein. Diese Jahre sollten von einem Zuhause, in dem die Liebe herrscht und der Name Jesu gepriesen wird, gepr\u00e4gt sein. An die Kindheit und Jugend sollen sie eine gute Erinnerung haben. Es muss vor ihren inneren Augen stehen, wie sehr sich ihre Eltern um sie gek\u00fcmmert haben. Am besten in Erinnerung bleibt die liebevolle Zuwendung der Eltern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Rundbrief Nr. 130<br \/>\n<\/em><em>FAMILY LIFE MISSION<br \/>\n<\/em><em>Hauptstrasse 107 77694 KEHL GERMANY<br \/>\n<\/em><em>Homepage <a href=\"http:\/\/www.flm-int.de\/\">www.flm-int.de<\/a><br \/>\n<\/em><em>E-Mail <a href=\"mailto:flm.int@t-online.de\">flm.int@t-online.de<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was bedeutet dieser Bibelvers? Die ersten drei Verse von Epheser 6 beziehen sich auf die Kinder. 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