{"id":10761,"date":"2014-05-04T08:04:52","date_gmt":"2014-05-04T06:04:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=10761"},"modified":"2014-05-04T10:19:23","modified_gmt":"2014-05-04T08:19:23","slug":"stellungnahme-zur-erklaerung-des-weltaerztebundes-vom-oktober-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=10761","title":{"rendered":"Stellungnahme zur Erkl\u00e4rung des Welt\u00e4rztebundes vom Oktober 2013"},"content":{"rendered":"<div id=\"c2629\">\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>In einer Presseerkl\u00e4rung der Deutschen Bundes\u00e4rztekammer vom 22.10.2013 hei\u00dft es, dass die Erkl\u00e4rung des Welt\u00e4rztebundes wesentlich von der Bundes\u00e4rztekammer mit erarbeitet wurde. So ist es doppelt angezeigt, dass das DIJG (Deutsches Institut f\u00fcr Jugend und Gesellschaft, Reichelsheim, <a href=\"http:\/\/www.dijg.de\">www.dijg.de<\/a>) die folgende Stellungnahme von NARTH (National Association for Research and Therapy of Homosexuality, Encino, Kalifornien, U.S.A.)\u00a0ver\u00f6ffentlicht. Das DIJG teilt die Position der NARTH-Stellungnahme. <\/i><i>NARTH ist eine \u201emultidisziplin\u00e4re professionelle und wissenschaftliche Organisation\u201c. Ihr Ziel ist \u201edie Unterst\u00fctzung von Personen, die ungew\u00fcnschte homosexuelle Empfindungen haben.\u201c<sup>1<\/sup><\/i><\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u201eNational Association for Research and Therapy of Homosexuality\u201c (NARTH) ist zutiefst best\u00fcrzt \u00fcber die neue Erkl\u00e4rung des Welt\u00e4rztebundes. Denn es geht in der Erkl\u00e4rung weniger um das Nachdenken \u00fcber menschliche Sexualit\u00e4t; vielmehr ist sie ein eindeutiger Vorsto\u00df, s\u00e4mtliche therapeutischen Ma\u00dfnahmen zu diskreditieren, zu verunglimpfen, mit denen Klienten, die sich eine Abnahme ihrer homosexuellen Anziehung und ihres homosexuellen Verhaltens w\u00fcnschen, angemessen unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. NARTH ist der Auffassung, dass es der Erkl\u00e4rung des Welt\u00e4rztebundes an vielen Stellen an wissenschaftlicher Lauterkeit mangelt; einige Schlussfolgerungen sind nicht mehr als reine Spekulationen, und an vielen Stellen ist der wissenschaftliche Zusammenhang nicht hinreichend hergestellt. Aufgrund dieser gravierenden Defizite h\u00e4lt NARTH es f\u00fcr erforderlich, der \u00d6ffentlichkeit Informationen zu liefern, die in der Erkl\u00e4rung des Welt\u00e4rztebundes unverantwortlicherweise fehlen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Erkl\u00e4rung des Welt\u00e4rztebundes hei\u00dft es ausdr\u00fccklich, bei der Homosexualit\u00e4t gebe es \u201ekeinerlei intrinsisch mit ihr verbundene gesundheitssch\u00e4digende Auswirkungen.\u201c Das entspricht wohl kaum der Realit\u00e4t: In einer aktuellen, umfassenden Studie (2012) wurde festgestellt, dass bei analem Sex pro sexuellem Akt eine 1,4%ige Wahrscheinlichkeit und pro Partner eine 40,4%ige Wahrscheinlichkeit besteht, sich mit HIV zu infizieren. Die Autoren der Studie befinden: \u201eDie 1,4%ige Wahrscheinlichkeit pro sexuellem Akt ist ungef\u00e4hr 18 Mal h\u00f6her als die bei vaginalem Sex.\u201c<sup>2<\/sup> Obwohl homosexuelle M\u00e4nner nur 2-4% der Allgemeinbev\u00f6lkerung ausmachen, entfielen 61% aller HIV\/AIDS-Neuinfektionen in den Vereinigten Staaten (2009) auf M\u00e4nner, die Sex mit M\u00e4nnern haben.<sup>3<\/sup> Solche Statistiken m\u00f6gen in geringem Grad durch Stigmatisierung und Diskriminierung beeinflusst sein, letztlich spiegeln sie aber doch die biologische Realit\u00e4t wider.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">NARTH ist irritiert dar\u00fcber, dass der Welt\u00e4rztebund diese drastischen gesundheitlichen Auswirkungen offensichtlich nicht als ein intrinsisches und gesundheitssch\u00e4digendes Risiko des m\u00e4nnlichen homosexuellen Sexualverhaltens in Erw\u00e4gung zieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stigmatisierung und Diskriminierung von homosexuell lebenden M\u00e4nnern und Frauen sind wichtige Themen, mit denen sich Therapeuten und \u00c4rzte befassen sollten. Die Verbindung zwischen empfundener Diskriminierung und psychischen, gesundheitlichen Problemen ist real, allerdings von geringem Ausma\u00df.<sup>4<\/sup> Es gibt hier noch sehr viel zu untersuchen; weitere einflussnehmende Faktoren, die unsere jetzige Sicht m\u00f6glicherweise in Frage stellen, sind zu identifizieren. Ein Beispiel: In den Theorien \u00fcber einen Zusammenhang zwischen empfundener Diskriminierung und dem Gesundheitszustand wurden das Fehlen oder Vorhandensein eines unterst\u00fctzenden sozialen Umfeldes oder das Fehlen oder Vorhandensein einer Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Gruppe als beeinflussende Faktoren favorisiert. Die Forschung fand jedoch, dass diese Faktoren keine bedeutsame Rolle spielen. Auch Erkl\u00e4rungs-Konstrukte wie \u201everinnerlichte Homophobie\u201c k\u00f6nnten rasch an Brauchbarkeit verlieren.<sup>5<\/sup> Die Forschung weist darauf hin, dass H\u00e4ufigkeit und Art der psychischen Probleme bei homosexuell lebenden Personen dieselben bleiben, unabh\u00e4ngig davon, ob diese in einem toleranten, akzeptierenden Umfeld leben oder in einem intoleranten.<sup>6<\/sup> Das alles zeigt, dass unser jetziges Wissen \u00fcber einen m\u00f6glichen Zusammenhang zwischen Stigmatisierung und seelischer Erkrankung alles andere als ersch\u00f6pfend ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insbesondere ist es schlimm, dass der Welt\u00e4rztebund unterstellt, therapeutische Ma\u00dfnahmen zur Abnahme ungew\u00fcnschter homosexueller Empfindungen und Verhaltensweisen seien f\u00fcr die Klienten eine Form von Stigmatisierung und Diskriminierung, die ihnen schade. NARTH fordert den Welt\u00e4rztebund auf, klare empirische Beweise f\u00fcr diese Hypothese vorzulegen sowie eine genaue Liste derjenigen Verfahren, die von mit NARTH verbundenen Therapeuten angewandt werden und die angeblich die seelischen Probleme der Klienten verschlimmern sollen. Da es keine Studie gibt, die unterscheidet zwischen psychischen Problemen, die ein Klient schon <i>vor<\/i> der Therapie hatte, und solchen, die er m\u00f6glicherweise durch die Therapie erhalten hat, ist NARTH der Auffassung, dass die Erkl\u00e4rung des Welt\u00e4rztebundes sich hier auf Strohmann-Argumente st\u00fctzt.\u00a0Ganz sicher kann sie sich nicht auf den \u201eTask Force Report\u201c des Amerikanischen Psychologenverbandes (APA) st\u00fctzen, der 2009 ehrlicherweise zugibt: \u201eWir k\u00f6nnen keine Aussage machen zur Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass Reorientierungstherapien \/ Reorientierungsbem\u00fchungen Schaden anrichten.\u201c<sup>7<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Abneigung des Welt\u00e4rztebundes gegen\u00fcber bestimmten Formen psychologischer Hilfe und deren theoretischen und ethisch-moralischen Voraussetzungen hat keine wissenschaftliche Grundlage und darf nicht daf\u00fcr herhalten, \u00c4rzten und Therapeuten mit \u201eSanktionen und Strafen\u201c zu drohen. Klare und reproduzierbare empirische Beweise zur Rechtfertigung dieser Abneigung gibt es nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebensowenig kann der Welt\u00e4rztebund seine unbegr\u00fcndete Behauptung beweisen, Therapien mit dem Ziel der Ver\u00e4nderung der sexuellen Orientierung seien mit psychischen Sch\u00e4den f\u00fcr die Klienten verbunden. Jede Diskussion \u00fcber angebliche Sch\u00e4den muss im gr\u00f6\u00dferen Zusammenhang von Therapien insgesamt gesehen werden. Umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass es 5-10% aller erwachsenen Klienten nach einer Therapie psychisch schlechter geht als vorher. H\u00f6here Verschlechterungswerte, manchmal bis zu 20%, werden f\u00fcr Kinder und Jugendliche in der Adoleszenz ermittelt. Diese Werte gelten f\u00fcr alle Formen von Psychotherapie.<sup>8<\/sup> Um zu behaupten, dass professionell durchgef\u00fchrte Reorientierungstherapien spezifisch sch\u00e4dlich seien, m\u00fcssten also Verschlechterungsraten deutlich \u00fcber 10% bei Erwachsenen und \u00fcber 20% bei Jugendlichen nachgewiesen sein.\u00a0NARTH geht davon aus, dass der Welt\u00e4rztebund wei\u00df: Die H\u00e4ufigkeitsraten bez\u00fcglich Erfolg oder Sch\u00e4den bei Reorientierungstherapien sind derzeit nicht bekannt. Es liegt daher der Schluss nahe, dass der Angriff seitens des Welt\u00e4rztebundes auf diese therapeutischen Ma\u00dfnahmen ideologisch und nicht wissenschaftlich begr\u00fcndet ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt ein weiteres Strohmann-Argument in der Erkl\u00e4rung des Welt\u00e4rztebundes, wie auch in anderen Erkl\u00e4rungen von Aktivisten, n\u00e4mlich, dass die mit NARTH verbundenen Therapeuten die Homosexualit\u00e4t \u201eheilen\u201d wollten [\u201ecure\u201c]. In Wirklichkeit wissen die meisten Therapeuten, dass Ver\u00e4nderung sich immer auf einem Kontinuum bewegt \u2013 wie das auch bei fast jedem anderen psychischen Ph\u00e4nomen oder Verhaltensproblem, das Menschen veranlassen mag, psychologische Hilfe zu suchen, der Fall ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Versuch des Welt\u00e4rztebundes, Therapien zur Abnahme ungew\u00fcnschter homosexueller Empfindungen und Verhaltensweisen ausschalten zu wollen, weil Homosexualit\u00e4t nicht mehr als psychische Erkrankung gilt, geht v\u00f6llig an dem vorbei, was Bandbreite und Aufgabenbereich einer psychotherapeutischen Praxis ausmachen. Es gibt zahllose Beispiele f\u00fcr Therapieziele, die gutgehei\u00dfen werden, obwohl die jeweiligen Probleme nicht als Erkrankung gelten. Dazu geh\u00f6ren verschiedene Beziehungsprobleme, normale Trauerreaktionen oder ungeplante Schwangerschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erfahrungen der mit NARTH verbundenen Therapeuten zeigen, dass die allermeisten Klienten therapeutische Hilfe aufgrund ihrer moralisch-ethischen und religi\u00f6sen Motive suchen, nicht, weil sie homosexuelle Empfindungen und Verhaltensweisen f\u00fcr eine Krankheit oder Psychopathologie halten. Viele Klienten suchen psychologische Hilfe, weil sie tiefgehende religi\u00f6se und moralische \u00dcberzeugungen haben \u2013 etwa weil sie Ehescheidung oder Abtreibung ablehnen. Bei der Bearbeitung dieser Themen in der Therapie erleben sie m\u00f6glicherweise erheblichen inneren und emotionalen Stress.\u00a0Die selektive Aufmerksamkeit, die der Welt\u00e4rztebund in diesem Zusammenhang nur den Reorientierungstherapien widmet, legt wiederum den Schluss nahe, dass es in der Erkl\u00e4rung prim\u00e4r um ideologisierte Ziele geht, nicht um Wissenschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Ansicht von NARTH sind die Empfehlungen des Welt\u00e4rztebundes eine nicht zu akzeptierende F\u00f6rderung von gesetzlichen oder anderen Vorhaben, mit denen Intoleranz und Diskriminierung gegen jene sexuellen Minderheiten gesch\u00fcrt werden, die freiwillig psychologische Hilfen zur Abnahme ungew\u00fcnschter sexueller Empfindungen und damit verbundener Verhaltensweisen oder Identit\u00e4ten suchen. Das betrifft auch Jugendliche, die freiwillig und mit Zustimmung ihrer Eltern solche Hilfsangebote suchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gesetzliche oder andere Ma\u00dfnahmen, die Intoleranz und Diskriminierung gegen \u00c4rzte, Psychotherapeuten, P\u00e4dagogen und Wissenschaftler f\u00f6rdern, sind ebenso inakzeptabel. Der Welt\u00e4rztebund will diese Berufsgruppen daran hindern, denjenigen zur Seite zu stehen, deren Anliegen aus Sicht des Welt\u00e4rztebundes unerw\u00fcnscht ist. Es geht um betroffene Personen, die nach angemessener Aufkl\u00e4rung und aus freien St\u00fccken Hilfe suchen, um die mit ihrer Sexualit\u00e4t verbundenen Probleme zu l\u00f6sen, zu verringern oder anders zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Organisationen bef\u00fcrwortete Intoleranz und Diskriminierung, wie sie der Welt\u00e4rztebund empfiehlt, w\u00e4re \u2013 wenn sie in irgendeiner nationalen oder internationalen Gesetzgebung verankert w\u00fcrde \u2013 eine Verletzung der Menschenrechte wie sie in der \u201eAllgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte\u201c (AEMR)<sup>9<\/sup> und der \u201eUN-Kinderrechtskonvention\u201c (UN-KRK, englisch CRC)<sup>10<\/sup> niedergelegt sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darin sind unter anderem die folgenden Rechte f\u00fcr Erwachsenen und Kinder festgelegt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"ctl00_PlaceHolderMain_usrUDHRLanguage_lb\"><\/a> Das Recht auf:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>volle Entfaltung der menschlichen Pers\u00f6nlichkeit: AEMR Art. 26, vgl. CRC Art. 18.<\/li>\n<li>\u00e4rztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen: AEMR Art. 25, vgl. CRC Art. 3.<\/li>\n<li>Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit: AEMR Art. 18, vgl. CRC Art. 14.<\/li>\n<li>Meinungsfreiheit und freie Meinungs\u00e4u\u00dferung; dieses Recht schlie\u00dft die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuh\u00e4ngen sowie \u00fcber Medien jeder Art und ohne R\u00fccksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten: AEMR Art. 19, vgl. CRC Art. 12, 13 und 17.<\/li>\n<li>den rechtlichen Schutz vor willk\u00fcrlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeintr\u00e4chtigungen seiner Ehre und seines Rufes: AEMR Art. 12, vgl. CRC Art. 4 und 5.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies sind nur einige der Bedenken, die NARTH bez\u00fcglich der Erkl\u00e4rung des Welt\u00e4rztebundes hat. Sie sollten ausreichen, um aufzuzeigen, wie zutiefst mangelhaft und irref\u00fchrend psychologische Hilfen zur Ver\u00e4nderung einer sexuellen Orientierung in der Erkl\u00e4rung des Welt\u00e4rztebundes dargestellt sind. Weitere ma\u00dfgebliche Informationen sind auf der <a title=\"National Association for Research and Therapy of Homosexuality\" href=\"http:\/\/www.narth.com\/\">NARTH-Website<\/a> und in der aktuellen Ausgabe des \u201eJournal of Human Sexuality\u201c zu finden.<sup>11<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">NARTH ist der Auffassung: Angesichts der immer noch begrenzten wissenschaftlichen Daten \u00fcber Reorientierungstherapien sollte das f\u00fcr professionelle Organisationen angemessene Vorgehen darin bestehen, zu weiterer und ideologiefreier Forschung zu ermutigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erkl\u00e4rung des Welt\u00e4rztebundes verletzt die Rechte und Freiheiten von Therapeuten und Klienten mit ungew\u00fcnschten homosexuellen Neigungen und Verhaltensweisen, denn sie fordert eine rigorose Orthopraxie, die aber nicht durch eindeutige oder angemessen kontextualisierte empirische Daten abgesichert ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dieser Orthopraxie verweigert der Welt\u00e4rztebund bestimmten moralisch-ethischen, religi\u00f6sen und theoretischen Auffassungen \u00fcber Homosexualit\u00e4t jeden Raum. Er beschneidet die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Klienten mit ungew\u00fcnschten homosexuellen Neigungen und Verhaltensweisen, ihre inneren Konflikte und Probleme zu l\u00f6sen, wie sie es m\u00f6chten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erkl\u00e4rung des Welt\u00e4rztebundes zeugt von einer Rhetorik des massiven Aktivismus und der Einsch\u00fcchterung und ist einer Organisation, die Professionalit\u00e4t und Wissenschaftlichkeit f\u00fcr sich in Anspruch nimmt, nicht w\u00fcrdig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christopher H. Rosik, Ph.D., Pr\u00e4sident von NARTH<b> <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">_________________________________________________________________________________________________________<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>World Medical Association, October 2013: WMA Statement on Natural Variations of Human Sexuality. <a href=\"http:\/\/www.wma.net\/en\/30publications\/10policies\/s13\/\">www.wma.net\/en\/30publications\/10policies\/s13\/<br \/>\nNARTH-Stellungnahme<\/a> im Original: <a href=\"http:\/\/www.narth.com\/#!world-medical-association---narth\/c4c6\">http:\/\/www.narth.com\/#!world-medical-association&#8212;narth\/c4c6<br \/>\n\u00dcbertragung<\/a> ins Deutsche: DIJG<\/em><br \/>\n<em>\u00a9 Januar 2014 DIJG<\/em><br \/>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dijg.de\">www.dijg.de<\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">__________________________________________________________________________________________________________<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"c2630\">\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<h3>Anmerkungen<\/h3>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><sup>1<\/sup> Zitat siehe: <a href=\"http:\/\/www.narth.com\/#!about2\/c1vor\">A Twenty Year History Compassionate Service<\/a> Zugriff am 23. Januar 2014. Die Leiterin des DIJG, Dr. med. Christl R. Vonholdt, ist Mitglied von NARTH.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><sup>2<\/sup> Beyrer, C., Baral, S. D., van Griensven, F., Goodreau, S. M., Chariyalertsak, S., Wirtz, A., and Brookmeyer, R. (2012). Global epidemiology of HIV infection in men who have sex with men. The Lancet. Advance online publication. Abrufbar unter <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC3805037\/\">Global epidemiology of HIV infection in men who have sex with men<\/a> Zugriff am 23. Januar 2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><sup>3<\/sup> Prejean, J., Song, R., Hernandez, A., Ziebell, A., Green, T., et al., 2011. Estimated HIV incidence in the United States, 2006-2009. PLos ONE, 6, 1-13. Doi: 10.1371\/journal.pone.0017502.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Savin-Williams, R. C., Ream, G. L., 2007. Prevalence and stability of sexual orientation components during adolescence and young adulthood. Archives of Sexual Behavior, 36, 385-349. doi:10.10007\/s10508-006-9088-5<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><sup>4<\/sup> Pascoe, E. A., Richman, L. S., 2009. Perceived discrimination and health: A meta-analytic review. Psychological Bulletin, 135, 531-554. doi: 10.1037\/a0016059.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><sup>5<\/sup> Newcomb, M. E., &amp; Mustanski, B., 2011. Moderators of the relationship between internalized homophobia and risky sexual behavior in men who have sex with men: A meta-analysis. Archives of Sexual Behavior, 40, 189-199. doi:10.1007\/s10508-009-9573-8<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><sup>6<\/sup> Whitehead, N. E., 2010. Homosexuality and Co-Morbidities: Research and Therapeutic Implications. Journal of Human Sexuality, 2, 124-175. Abrufbar unter <a href=\"http:\/\/www.narth.com\/\">www.narth.com<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><sup>7<\/sup> American Psychological Association, 2009. Report of the APA Task Force on Appropriate Therapeutic Responses to Sexual Orientation Change Efforrts (SOCE). Zitat S. 42. <a href=\"http:\/\/www.apa.org\/pi\/lgbt\/resources\/therapeutic-response.pdf\">Appropriate Therapeutic Responses to Sexual Orientation<\/a> [pdf], Zugriff am 23. Januar 2013<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><sup>8<\/sup> Lambert, M. J., 2013. The efficacy and effectiveness of psychotherapy. In: Michael J. Lambert (Ed.), Bergin and Garfield\u2019s Handbook of Psychotherapy and Behavior Change, 6<sup>th<\/sup> Ed., S. 169-218). &#8211; Wiley, Hoboken, NJ. &#8211; Lambert, M. J., Ogles, B. M., 2004. The efficacy and effectiveness of psychotherapy. Wiley, New York, NY. &#8211; Nelson, P.L., Warren, J.S., Gleave, R. L., Burlingame,G. M., 2013. Youth psychotherapy change trajectories and early warning system accuracy in a managed care setting. Journal of Clinical Psychology, 69, S. 880-895. doi: 10.1002\/jclp.21963<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><sup>9<\/sup> <a href=\"http:\/\/www.un.org\/en\/documents\/udhr\/index.shtml#a11\">www.un.org\/en\/documents\/udhr\/index.shtml#a11<\/a>, Zugriff am 23. Januar 2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><sup>10<\/sup> <a href=\"http:\/\/www.national-coalition.de\/pdf\/UN-Kinderrechtskonvention.pdf\">\u00dcbereinkommen \u00fcber die Rechte des Kindes<\/a> [pdf], Zugriff am 23. Januar 2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><sup>11<\/sup> Rosik, C. H., 2013. Countering a One-Sided Representation of Science: NARTH Provides the \u201cRest of the Story\u201d for Legal Efforts to Challenge Anti-Sexual Orientation Change Efforts (SOCE) Legislation. Journal of Human Sexuality, 5, S. 120-164.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer Presseerkl\u00e4rung der Deutschen Bundes\u00e4rztekammer vom 22.10.2013 hei\u00dft es, dass die Erkl\u00e4rung des Welt\u00e4rztebundes wesentlich von der Bundes\u00e4rztekammer mit erarbeitet wurde. So ist es doppelt angezeigt, dass das DIJG (Deutsches Institut f\u00fcr Jugend und Gesellschaft, Reichelsheim, www.dijg.de) die folgende Stellungnahme von NARTH (National Association for Research and Therapy of Homosexuality, Encino, Kalifornien, U.S.A.)\u00a0ver\u00f6ffentlicht. 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