{"id":10756,"date":"2014-05-02T17:13:16","date_gmt":"2014-05-02T15:13:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=10756"},"modified":"2014-05-02T19:00:31","modified_gmt":"2014-05-02T17:00:31","slug":"reisebericht-nah-ost-maerz-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=10756","title":{"rendered":"Reisebericht Nah-Ost M\u00e4rz 2014"},"content":{"rendered":"<p><em>Schwester\u00a0Hatune Dogan geh\u00f6rt zur syrisch-orthodoxen Kirche und stammt aus der S\u00fcd-Ost-T\u00fcrkei. Sie leitet das Hilfswerk &#8222;Helfende H\u00e4nde f\u00fcr die Armen&#8220;. Ihre Reise fand vom 12. bis 20. M\u00e4rz 2014 statt.\u00a0Einige grammatikalische Fehler und Unebenheiten im Bericht wurden bewusst belassen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>1. Ich traf einen Engel auf dem Flug <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um 7,40 Uhr, am 12.03.2014 startete der Abflug auf dem Flughafen D\u00fcsseldorf. Das Flugzeug war gut besetzt. \u00dcberwiegend traf ich t\u00fcrkische Flugg\u00e4ste, die etwa 90 % der Reisenden ausmachten. Ich sa\u00df auf dem Platz 15. Vor mir sa\u00df eine Familie mit einem kleinen M\u00e4dchen, ca. 9 \u2013 11 Monate alt. Es war blond, l\u00e4chelte gl\u00fccklich, seine Augen strahlten wie ein Engel. W\u00e4hrend der ganzen Reise sa\u00df die Familie vor mir. Ich war fasziniert. Ich sp\u00fcrte kaum wie schnell die Reise verging. Die Mutter des Kindes war wahrscheinlich eine deutsche Frau, die einen t\u00fcrkischen Mann geheiratet hatte. Diese Frau war wohl zum Islam \u00fcbergetreten, denn sie war entsprechend den koranischen Vorstellungen gekleidet. Da die Familie zu den Verwandten des Mannes in die T\u00fcrkei flog, hatte sie sich der islamischen Frauenmode untergeordnet. In Deutschland brauchte sie sich nicht vermummen, jetzt aber, um gegen\u00fcber der Familie des Mannes einen guten Eindruck zu machen, hatte sie sich diesen Vorstellungen angepasst.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kam ins Gr\u00fcbeln und stellte mir vor, wie der Lebensweg der Kleinen wohl verlaufen w\u00fcrde. Wird das M\u00e4dchen ihre Unbefangenheit behalten? Wird sie so engelhaft bleiben. Wird es in strenger muslimischer Lebensweise aufwachsen, m\u00f6glicherweise sogar durch Erziehung so streng erzogen, dass es f\u00fcr freiheitliche Ideen und friedlichem Zusammenleben verschlossen bleibt. Nehmen die strengen Koranschulen Einfluss auf ihr Leben? Ich erinnere mich an eine Begebenheit, die ich vor einigen Jahren erfuhr. Ich meine die Geschichte von Tobias und Mohammed, an die ich mich erinnerte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>2. Die Geschichte von Tobias und Mohammed <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich muss an dieser Stelle vorweg bemerken, dass ich vor 4 Jahren vom Herrn Bundespr\u00e4sidenten mit der Verdienstmedaille zum Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Die Begr\u00fcndung f\u00fcr die Ehrung war mein Einsatz f\u00fcr die wegen ihres Glaubens Verfolgten und von Gewalt betroffenen Menschen in der Welt. Kurze Zeit danach trafen sich die mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichneten auf Einladung des hessischen Ministerpr\u00e4sidenten in Wiesbaden. Auf der Fahrt dahin, ich sa\u00df im Zug von Kassel nach Wiesbaden, gegen\u00fcber einem jungen Vater mit seinem kleinen\u00a0 Sohn. Dieser musterte mich eindringlich. Da ich im Nonnengewand reiste, fragte er mich nach dem Orden, welchem ich angeh\u00f6ren k\u00f6nnte. \u201eSind sie Italienerin, Spanierin oder Griechin und geh\u00f6ren Sie in diesen L\u00e4ndern arbeitenden Ordensgemeinschaften an?\u201c, so seine Frage. Seine Frage \u00fcberrascht mich. Ich antwortete: \u201eSie haben gut geraten, ich bin keine geb\u00fcrtiger Deutsche, sondern ich war Fl\u00fcchtling. Geboren im S\u00fcdosten der T\u00fcrkei, im Tur-Abdin. Das Dorf wurde von Christen bewohnt. Wir versuchten, unseren Glauben zu leben. Ich geh\u00f6re der \u00e4ltesten Christengemeinde der Welt an. Die ersten Glaubensboten haben uns missioniert, die Apostel Thomas, Andreas, Aday (Judas Thadd\u00e4us) waren die fr\u00fchen Glaubensboten. Die von ihnen verk\u00fcndete Glaubensbotschaft haben wir bis heut durchgetragen, wir wurden verfolgt, vertrieben und unterdr\u00fcckt. H\u00e4ufig mussten wir fl\u00fcchten, unsere Heimat verlassen. Die \u00fcber die Jahrhunderte an uns ver\u00fcbten Verfolgungen steigerten sich im 20 Jahrhundert, z.B. die gro\u00dfe Verfolgungswelle und V\u00f6lkermord im Jahr 1915\/1916 aber auch die sich daran anschlie\u00dfenden Verfolgungen und Unterdr\u00fcckungen durch den t\u00fcrkischen Staat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war 1985, mein Vater hielt Wache am Weinberg, da kamen 6 bewaffneten moslemische M\u00e4nner, sie wollten den Weinberg von Weintrauben leeren, mein Vater lie\u00df es nicht zu. Er wurde von diesen 6 bewaffneten M\u00e4nnern, Weinberg-Dieben, angegriffen, w\u00e4hrend mein Vater sich nur mit den H\u00e4nden verteidigen konnte. Sie waren aufgehetzt und behaupteten, ihre Ehre verteidigen zu m\u00fcssen, die mein Vater ihnen gegen\u00fcber verletzt h\u00e4tte. Man drohte, ihn z. B. zu zerst\u00fcckeln wie seine Ohrl\u00e4ppchen. Die Folge dieser Attacke war, dass wir an Leib und Leben bedroht wurden und fliehen mussten. Hier\u00fcber habe ich in meinem Buch `Es geht ums \u00dcberleben\u201c beschreiben, das im Herder-Verlag erschienen ist. Ich wies mein Gegen\u00fcber darauf hin, dass der Grund der Hass- und Verfolgungsattacken im Koran liege. Das \u00f6ffnete ihm die Augen, aber auch die Zunge. Er erz\u00e4hlte, nun k\u00f6nne er verstehen, was in seinem n\u00e4heren Umfeld geschehen sei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und so erz\u00e4hlte er: \u201eWir leben mit einer t\u00fcrkischen Familie in einem Doppelhaus. Wir haben gleichalterige kleine S\u00f6hne. Das t\u00fcrkische Kind hei\u00dft Mohammed, unseren Sohn nenne wir Tobias. Sie spielten wir Geschwister miteinander, bis vor einigen Monaten. Wir hatten uns ganz auf die Lebensbedingungen der islamgl\u00e4ubigen t\u00fcrkischen Familie eingestellt und wenn wir zusammen a\u00dfen, kein Schweinefleisch gekocht und auch sonst ihre t\u00fcrkischen Lebens- und Essgewohnheiten beachtet. Bis vor einigen Wochen. Da \u00e4nderte sich pl\u00f6tzlich das Verhalten des kleinen Mohammed gegen\u00fcber Tobias. Er mied unser Haus und ging dem Tobias aus dem Wege. Vor ca. zwei Wochen traf ich Mohammed. Ich fragte ihn, warum er nicht mehr zu uns komme und mit Tobias spielen w\u00fcrde. Tobias sei ganz traurig und frage sich, was er dir getan habe. Seine Reaktion: Er hob seine kleine Hand mit gespreizten Fingern abwehrend gegen mich und sagte: Kommen Sie mir nicht zu nahe. Ich bin jetzt ein echter Moslem und gehe in die Koranschule. Ihr seid alle Ketzer, Ungl\u00e4ubige, Gavur\u00b4s (d.h. unw\u00fcrdig zu leben). Dann hob er seine Arme zum Himmel und betete: O Allah, verzeih mir, ich wusste bis vor einigen Tagen nicht, dass ich keine Freundschaft mit Ungl\u00e4ubigen schlie\u00dfen darf, ich werde nie wieder euer Freund sein, denn der Koran lehrt, Umgang und Freundschaft mit Ketzern ist nicht erlaubt. Dann rannte er fort.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>3. Was mich bewegt<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Leserinnen und Leser, mich machte diese Geschichte sehr nachdenklich. Wie wird Europa, wie wird die westliche Welt in den kommenden Generationen aussehen. Erobert der Islam die westliche Welt? Aus meiner Erfahrung wei\u00df ich, dass die extremen Vertreter weder Gewalt noch Verfolgung scheuen, um ihre Meinung durchzusetzen. Sind wir Europ\u00e4er stark genug, um diesem Druck zu widerstehen? Dieses Kind geht wie auch andere \u00a0Kinder in die Koranschule und wird schon als Kleinkind so indoktriniert, so dass wohl kaum zu erwarten sein kann, dass diese in fr\u00fcher Kindheit gelegten Grundlagen in der Zukunft von dem Kind, auch als Erwachsener, \u00fcberwunden werden k\u00f6nnen. Es gibt inzwischen in vielen Orten der europ\u00e4ischen Staaten Moscheen, die mit Koranschulen die nachfolgenden Generationen mit den Extremansichten des Korans \u00fcberzeugen. Wenn ein kleines Kind bereits die Indoktrinierung soweit aufgesogen hat, muss f\u00fcr die Zukunft vieles schlimmes erwartet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich, Schwester Hatune, frage, wie wird die Zukunft der Kinder und Enkel aussehen. Wird die koranisch indoktrinierte Jugend so stark sein, dass sie die Meinungsvorherrschaft erlangt? Oder ist die abendl\u00e4ndische Gesellschaft so stark, dass sie auf Grund ihrer \u00dcberzeugung und den freiheitlichen, demokratischen Vorstellungen bereit ist, diese Grundrechte zu verteidigen und einer islamischen Diktatur zu widerstehen? Ich denke, alle, die heute politische Verantwortung tragen, sollten unsere durch Verfolgung und Vernichtung gepr\u00e4gte Angst erkennen, und die Methoden, mit denen Islamgl\u00e4ubige indoktriniert werden, ernst nehmen. Oder wollen wir die Verhaltensweisen, die sich aus der Scharia ergeben, als allgemeines Recht akzeptieren? Eine k\u00fcrzlich aus der islamischen Welt an uns gelangte Nachricht soll das belegen: Eine Frau brach Brot f\u00fcr ihre Kinder, dass sie in einem Brotladen erworben hatte. Dabei benutzte sie ihre H\u00e4nde. Da sie ihre vollst\u00e4ndige Vermummung aufgeben musste, wurde sie gem\u00e4\u00df der Gebote der Scharia mit 40 Peitschenhieben bestraft, oder eine andere Frau wurde erw\u00fcrgt \u00f6ffentlich, weil sie im Internet erwischt ist und, sie hat sich dieser Technik bedient, aus dem Grund, weil die Scharia fordert, dass die Frauen in der \u00d6ffentlichkeit immer vermummt bleiben m\u00fcssen, egal, was sich daraus ergibt. Es wird in der vom radikalen \u00a0Islam bestimmten Welt keine Demokratie geben, weil der Glaube an Allah die vollst\u00e4ndige Unterwerfung fordert und die islamischen Staatenlenker darauf bedacht sein m\u00fcssen, dass diese Gebote unver\u00e4ndert befolgt werden. Viele Beispiele aus den strengen islamischen L\u00e4ndern belegen diese Feststellung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor meinem geistigen Auge stehen alle die vielen Beispiele von kleinen Br\u00e4uten, die als Kinder den M\u00e4nnern versprochen werden und an den Folgen schwere seelische und k\u00f6rperliche Sch\u00e4den zu leiden haben. Welche Folgen haben die Indoktrinationen, die Kinder zu terroristischen Verbrechen animieren und ihnen dabei den Segen Allahs versprechen und ihnen einen Platz im siebten Himmel zusichern!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und ich erinnere mich an die unschuldigen Augen des kleinen Kindes aus dem Flugzeug, wie wird ihr Leben enden? Lieber Gott, nur du kannst diesen Islamisten den rechten Weg zeigen, damit sie ihr Unrecht einsehen und erkennen, dass ihr Weg in die Irre f\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>4. Meine Reise in die Krisengebiete<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Flugzeug landete in Istanbul. Hier bekam ich zun\u00e4chst Probleme mit meinem Gep\u00e4ck. Mein Koffer mit den Hilfsmitteln f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge aus Syrien lagen nicht rechtzeitig bereit. Erst kurz vor dem Weiterflug gelang es mir, mein Gep\u00e4ck zu \u00fcbernehmen. Fast h\u00e4tte ich den Anschlussflug verpasst. Viel Aufregung und kurze \u00dcbergangszeiten erschwerten die Weiterreise. Die Entfernungen zwischen dem Inlandsflughafen und dem Auslandsflughafen sind gro\u00df. Man\u00a0 muss sich beeilen. Das bereitete mir gro\u00dfe M\u00fche, zumal ich durch meinen Verkehrsunfall im Jahre 2012 noch immer behindert bin. Das Gep\u00e4ck muss wieder \u00fcbernommen und weitergebracht werden. Der Flug geht weiter. Noch eine Stunde Flug, und ich war in meiner fr\u00fcheren Heimat in der S\u00fcd-Ost T\u00fcrkei. Um 15.40 Uhr treffen wir in Batman ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stadt ist rein islamisch. In ihr wohnen viele fanatische Menschen. Ich sage das, weil ich bereits bei meiner letzten Reise im Jahre 2013 diese Erfahrungen machen musste. Damals besuchte ich 8 Familien, Fl\u00fcchtlinge. Zum Besuch bei ihnen wurde mir ein Personenschutz beigegeben. Sonst w\u00e4re der Gang durch die Stadt unm\u00f6glich gewesen. Die mir entgegenkommenden Menschen sahen mich oft hasserf\u00fcllt an, weil ich mein Kreuz um den Hals trug. Alleine h\u00e4tte man mich sicher verfolgt und vertrieben; m\u00f6glicherweise sogar get\u00f6tet. Jetzt bin ich abgeholt worden und konnte die Weiterreise anstandslos zum Fl\u00fcchtlingskamp in Midyat fortsetzen. Ich habe gefragt, ob hier die Fl\u00fcchtlingsfamilien von 2013 noch wohnen. Diesen Familien hatte ich bei letztes mal geholfen. Die Antwort war: Es ist noch eine einzige Familie hiergeblieben, die aber auch bald das Camp aus Angst verlassen wird. Danach bin ich mit meinen Begleitern zu einem Haus mit Fl\u00fcchtlingen gegangen, habe sie alle besucht. Allen 153 Familien habe ich Kleider mitgebracht und sie finanziell unterst\u00fctzt. Ihre Namen habe ich mir aufgeschrieben, damit ihnen auch k\u00fcnftig noch Hilfe gew\u00e4hrt werden kann. Bis Mitternacht ging die Arbeit. Danach bin ich zum Kloster Mor Melke gegangen, damit ich in Ruhe schlafen konnte. Dieses Kloster St. Michael ist mein Lieblingsort, an den ich immer gerne zur\u00fcckkehre. Das Kloster Mor Melke \u2013 St. Michael besteht seit dem 3. Jahrhundert. In diesem Kloster kann sich meine Seele erholen, so dass sie wieder atmet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute bezeichnet uns der t\u00fcrkische Staat als &#8222;neue Besitzer&#8220; des Landes, weil von der derzeitigen Regierung in Ankara die Geschichte geleugnet wird, die uns als Erstbesitzer dieser Region ausweist, und uns wird\u00a0das historische Erbrecht verweigert. Wir fragen auch, wo sind\u00a0die fr\u00fcher christlich gepr\u00e4gten Besitzer geblieben? Verweigert man deshalb bis heute das Bekenntnis zum V\u00f6lkermord von 1915 durch den osmanischen Vorl\u00e4uferstaat?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fordere an dieser Stelle alle Gerechtigkeit liebenden Menschen auf, f\u00fcr unsere historisch belegten Anspr\u00fcche einzutreten, damit das christliche Erbe erhalten bleibt und damit wir als kleine Minderheit als Christen in der T\u00fcrkei zu unserem Recht kommen. Es stehen noch heute einige der historischen Kirchen und Kl\u00f6ster aus der vorislamischen Zeit. Wohin sind die ehemaligen Besitzer vertrieben worden? Der Islam kam Anfang des 9. Jahrhunderts in unsere Gegend. Davor waren wir rein christlich. Heute leben noch ca. 0,03 % Christen in der T\u00fcrkei. Leider kamen die staatlichen Katasterbeh\u00f6rden 2008, ohne die M\u00f6nche zu informieren und beschlagnahmten das Land. Wir wurden entsch\u00e4digungslos enteignet. Das war eine angeordnete Aktion, die alle Kl\u00f6ster und christlichen Gemeinden in der T\u00fcrkei betraf. Einige D\u00f6rfer im Tur-Abdin, in denen noch viele Christen wohnten, teilweise nur Christen, wurden durch diese Verwaltungsma\u00dfnahme ihres Grundbesitzes beraubt. Hiergegen erhob sich kein Protest. Ich werde nicht nachlassen, dieses Unrecht anzuprangern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um 4.00 Uhr endet die Nachtruhe. Ein herrlicher Sonnenaufgang. Ein herrlicher Blick \u00fcber das weite Land, weit und breit keine H\u00e4user,\u00a0 W\u00e4lder, Eichenb\u00e4ume, alles paradiesisch. Davon habe ich Bilder und Aufnahmen gemacht. Danach wieder Abreise nach Midyat. Die Fl\u00fcchtlingsbetreuung geht weiter. Ich beginne mit meiner Arbeit um 8.00 Uhr. Viele Fl\u00fcchtlinge, Familien wie Einzelpersonen,\u00a0 sind zu besuchen. Viele sind traumatisiert. Ich versuche mit Gespr\u00e4chen und Gaben die Not zu lindern. Ich arbeite bis 24.00 Uhr weiter,\u00a0 mit kurzen Unterbrechungen. Danach zog ich das Fazit und schrieb den Bericht \u00fcber meine Arbeit des Tages. Es konnte nur ein kleiner Teil meiner vielf\u00e4ltigen Hilfen aufgeschrieben werden, einiges hatte sich in meinem Kopf festgesetzt, anderes war weniger wichtig. Vor meinem geistigen Auge erscheinen die vielen Einzelschicksale.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier die Geschichte des Mannes Abdelahad. Er ist jetzt in einem Zimmer eingesperrt. Er schl\u00e4gt sich selbst. Seine Hand ist vom Schlagen gebrochen. Er ist seit einer Woche total \u201edurcheinander\u201c. Er steigert sich immer mehr hinein. Er hat 3 T\u00f6chter und einen kleinen Sohn von ca. 5 Jahren. Die T\u00f6chter sind \u00e4lter, aber nicht \u00e4lter als 15 Jahre. Die Frau war Lehrerin, er hatte in der N\u00e4he von Aleppo viele L\u00e4ndereien. Die Familie hat viel Leid und Verfolgung und viel Elend gesehen. Er berichtet, dass er bei der Feldbestellung mit ansehen mu\u00dfte, wie Menschen von Fanatikern get\u00f6tet \u2013 enthauptet wurden. Die Hunde fallen \u00fcber die Leichen her. Immer wieder stellt er sich vor, was er und seine Kinder h\u00e4tten erleiden k\u00f6nnen. Das Erschrecken \u00fcber die Bluttaten hat sich in ihm eingegraben und ihn traumatisiert. Jetzt lebt er in der S\u00fcd-Ost T\u00fcrkei. Auch hier sieht er vermummte Frauen, fanatisierte Menschen, die immer wieder seine Sinne verwirren. Er steigert sich immer wieder in die grausamen Bilder. Ihm kann nur geholfen werden, wenn er von Fachleuten in m\u00f6glichst christlichen H\u00e4usern behandelt wir. (in Westeuropa\/USA). An dieser Stelle muss ich erneut auf meinen Erlebnisbericht \u201eEs geht ums \u00dcberleben\u201c erinnern. Auch eine andere Familie, die ich besuchte, war vom Unheil gepr\u00e4gt. Der Vater wurde get\u00f6tet, weil er ein Kreuz um den Hals trug. Seine Frau berichtete mir davon. Sie leidet noch heute darunter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dankbar bin ich dar\u00fcber, dass unsere \u201eSr. Hatune Stiftung\u201c aber auch der Verein \u201eHelfende H\u00e4nde f\u00fcr die Armen\u201c in dieser Not f\u00f6rdert und unterst\u00fctzt. Alle Voraussetzungen f\u00fcr die Hilfe vor Ort werden von diesen beiden in der Bundesrepublik bestehenden Institutionen organisiert. So ist es m\u00f6glich, dass wir \u00fcberall auf der Welt unsere Hilfe organisieren k\u00f6nnen. Die Hilfe vor Ort und in den notleidenden L\u00e4ndern wird dann von den Helferinnen und Helfern erledigt. Das erleichtert die Arbeit ungemein. Wohin wir kommen, konnten die organisatorischen Ma\u00dfnahmen helfend vorbereiten. Ich bin sehr dankbar f\u00fcr diese Unterst\u00fctzung. Ich habe seit 23 Jahren Erfahrung auf dem Feld der Caritasarbeit in der dritten Welt, seit 2005 auch mit verfolgten, missbrauchten, vergewaltigten und traumatisierten Menschen im Nahen Osten und Afrika. Heute arbeitete ich bis 24.00 Uhr in der Fl\u00fcchtlingsarbeit. 3 Stunden geschlafen, um 5.00 Uhr wieder los gefahren in den Nord-Irak. Dort blieb ich\u00a0vom 15. bis 16. M\u00e4rz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Abend des 16.03. bin ich abgeholt worden, direkt nach Nusaybin ins Fl\u00fcchtlingslager. Da gab es keine Christen und man wollte mir keine Informationen geben. Ich habe versucht, nach Syrien hereinzukommen und war auf der Grenze. Gabriel, einer meiner Bekannten, riet mir davon ab, nach Syrien einzureisen. Ich \u00fcberreichte ihm eine kleine Summe Geld, die ich aus den USA erhalten habe.\u00a0Gabriel hat nachdr\u00fccklich darum gebeten, dass ich nicht nach Syrien einreise. Es g\u00e4be dort keinen Schutz. Er sagte: Wenn wir get\u00f6tet werden, bleiben die Fl\u00fcchtlingsfamilien allein zur\u00fcck. Wenn Du als Mutter f\u00fcr die Armen und Unterdr\u00fcckten gehst, bleiben viele ohne Helferin. Bitte geh mit mir. Wir werden nach M\u00f6glichkeiten suchen, unsere Arbeit zu tun. Aber in Syrien sind die M\u00f6glichkeiten sehr beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So bin ich nach Mardin gefahren und mit meiner Arbeit f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge angefangen. Dieses Mal erhielt ich Listen mit den Namen und Familien der Fl\u00fcchtlinge. Ein Familienvater, weil er ein Kreuz getragen hat, mu\u00dfte sterben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darunter waren auch Personen, die vor dem Milit\u00e4rdienst gefl\u00fcchtet waren. Sie sagten, dass es ihnen als Christen nach ihrem Glauben verboten sei, zu t\u00f6ten. Wir sind\u00a0nicht lebensm\u00fcde f\u00fcr einen Staat zu sterben, der uns nicht gen\u00fcgend sch\u00fctzen kann oder keine andere L\u00f6sung als milit\u00e4rische Auseinandersetzungen gefunden hat. Wir haben keine andere Entscheidung als get\u00f6tet zu werden oder zu fliehen. Wir haben uns f\u00fcr die Flucht entschieden. Als Christen wurden wir auch dahin geschickt, wo die Gefahr am gr\u00f6\u00dften ist und die Chancen zu \u00fcberleben gering war. Viele, die nicht fliehen konnten, habe man mit Bussen abgeholt oder entf\u00fchrt. Von den Verwandten forderte man L\u00f6segeld. F\u00fcr die, die kein L\u00f6segeld aufbringen konnten, blieb letztlich der Einsatz gegen\u00fcber anderen mit dem Ziele, get\u00f6tet zu werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Leben ins Syrien ist die H\u00f6lle geworden. Wo fr\u00fcher ein Paradies war ist heute bittere Armut. Wir geh\u00f6rten zu den reichsten L\u00e4ndern der Welt. Andere wollten daran teilhaben. Darum kam es zu dem grausamen V\u00f6lkermorden und dem B\u00fcrgerkrieg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>5. Vom Dschihad<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin am 19. M\u00e4rz einem Dschihadisten kurdischer Herkunft begegnet. Mein Bekannter David rief mich an und erz\u00e4hlte mir von diesen Jungen, der sein Nachbar sei. Ihn k\u00f6nne ich rufen, da\u00a0 er Dschihadist gewesen sei. Ich habe ihn in kurdischer Sprache, in seiner Muttersprache, angesprochen. \u201eDu warst Dschihadist?\u201c \u201eJa, der war ich.\u201c \u201eWo hast du gelernt in den Glaubenskrieg zu ziehen.\u201c \u201eIch hei\u00dfe Mahmut A. Ich hatte eigentlich keine Arbeit und nichts zu tun. Ich wollte studieren, aber ich war auf der Warteliste auf einem aussichtslosen Platz. Mein Vater sagte, gehe f\u00fcnfmal in die Moschee, dann wird deine Zeit kommen. So bin ich jeden Tag in die Moschee gegangen. Da kam ein Mann auf mich zu und fragte: Ich sehe dich oft hier, wenn du was tun willst f\u00fcr dich und Allah zeige ich dir den Weg. Ich antwortete: Ja! Endlich kam meine Zeit, mich n\u00fctzlich zu machen und meinen Platz zu finden. Ich bin mit ihm gegangen zu einem Kampf\u00fcbungsplatz. Da waren Hunderte Bewerber. Wir bekamen alles was das Herz begehrt. Uns wurde prophezeit, wenn wir einen Gavur t\u00f6ten, w\u00fcrden wir reichlich von Allah belohnt. Nach unserem Tode w\u00fcrden uns 40 Jungfrauen (Horiyat) bedienen um mit ihnen Sex zu haben. Wenn einer einen Ungl\u00e4ubigen im Kampf t\u00f6tet, w\u00fcrden nicht nur 40 Jungfrauen sondern 72 Jungfrauen ihn umringen. Ich glaubte, den schnellen Tod suchen zu m\u00fcssen, um ins Paradies zu kommen. Ich bin nach Syrien runter gegangen, mit mir waren etwa 50 K\u00e4mpfer. Die meisten haben den Krieg nicht \u00fcberlebt. Beinahe w\u00e4re auch ich in den Tod gegangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war der 18.11.2013. Eine Handbombe wurde auf uns geworfen. Mein Mitk\u00e4mpfer wurde in St\u00fccke gerissen. Da begann ich nachzudenken. Wie kann so ein geschundener Mensch im Paradies noch Sex haben? Der K\u00f6rper bleibt sowieso auf dieser Erde oder unter die Erde, oder er wird von den Hunden gefressen. Da wurde ich wach aus meinen fanatischen islamischen Fantasien. Ich bin so schnell ich konnte weggelaufen,\u00a0 um nach Hause zu kommen. Ich bin Gott dankbar, dass ich noch lebe und nicht weiter diesen islamischen L\u00fcgen folgen muss. Er sagte zu mir: Schwester, ich verstehe jetzt unsere verbl\u00f6deten V\u00e4ter, die euch Christen 1915 niedergemetzelt haben und noch immer niedermetzeln. Es kommt von unseren falsch handelnden Glaubensbr\u00fcdern, die uns alle verbl\u00f6den und uns Gehirnw\u00e4schen verpassen, aber bis einer wie ich wach wird, ist es leider oft zu sp\u00e4t\u00a0f\u00fcr uns. Ich kann mich erinnern, dass mein Uropa erz\u00e4hlte, wie sie stolz die Gavur = Ungl\u00e4ubigen verfolgt haben. Das habe ich von Kindesbeinen an immer wieder geh\u00f6rt. Es besch\u00e4mt mich, was meine Vorv\u00e4ter gemacht haben. Ich kann es nicht mehr ertragen, ich mache an dieser Stelle stopp.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich wei\u00df, was wir euch Christen angetan haben und heute tun, das ist allerh\u00f6chst ungerecht, barbarisch und unmenschlich.\u00a0 Ich muss mich entschuldigen. Aber es nutzt nichts, wenn ich es allein sage. Es m\u00fcssen die Verse im Glauben, im Koran, in der Scharia, der Sunna und Hadithe daraufhin gepr\u00fcft werden, ob die Vernichtung der Christen das Ziel des islamischen Glaubens ist. St\u00e4ndig werden diese b\u00f6sen Verse gegen die Menschheit vorgetragen und zur Rechtfertigung f\u00fcr Mord und Totschlag benutzt. Es gilt ein friedliches Leben unter der Menschheit zu organisieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schwester, ich m\u00f6chte Ihnen noch soviel erz\u00e4hlen, aber was nutzt es, wenn wir zwei dar\u00fcber reden, die vielen Menschen nichts davon wissen. Ich w\u00fcnsche mir, dass m\u00f6glichst alle Mosleme, die so B\u00f6ses gedacht haben oder so B\u00f6ses denken und glauben, damit Allah zu dienen, zur Einsicht kommen werden, dass ihr Tun nicht in Ordnung ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich, Sr. Hatune, frage Mahmut: \u201eSag mal, wo sind diese Dschihadisten, wo sind ihre \u00dcbungspl\u00e4tze, wo sind die\u00a0 geheimen Stellen oder die \u00f6ffentlichen \u00dcbungspl\u00e4tze?\u201c \u201eUrfa, Gaziantep, Antakya. Tausende vom Ausland kommen zum Kampf, um die Ungl\u00e4ubigen zu t\u00f6ten. Schwester, sogar viele kommen aus den westlichen L\u00e4ndern.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">17.03.2014: Um 15 Uhr kommen die syrisch-christlichen Fl\u00fcchtlinge. Sie haben sich in die Liste eingetragen. Ich verteile die Spenden aus den USA. Rescue Christians Org. eine christliche Organisation. Ich habe mit vielen von ihnen gesprochen. Jeder hatte seine eigene schreckliche Geschichte. Bis sp\u00e4t in der Nacht habe ich diese Geschichten angeh\u00f6rt und versuche den Betroffenen ein wenig Mut zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist nicht so einfach, denn alle Menschen sind in tiefer Todesangst und in Schrecken verblieben. Um therapeutisch zu helfen, wird es lange dauern. Ich versuchte das einige Tage (vom 17.-19.03.) Am 19.03. bin ich in ein Kloster Mor Augin auf dem Berge Izla, nahe der syrischen Grenze, gegangen, um mich nochmal aufzutanken. Ich war leer gelaufen, weil ich seit Tagen nur ausgegeben habe. Ich traf Pater Yokin, den ich seit 1988 im Kloster in Holland kennengelernt hatte, dort war er Sch\u00fcler. Wir haben zusammen gebetet. Dann habe ich mich zur\u00fcckgezogen, um mich zu erholen und meine Erfahrungen aufzuschreiben. Diese sind umfangreich. Wenn ich auch nach jeder Reise meine Erinnerungen aufschreiben, so sind das immer nur 1 % der Erfahrungen. Ich bin gl\u00fccklich, wenn mir das gelingt. Vieles ist auch nicht f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit bestimmt, weil es Therapie- oder Privatgespr\u00e4che sind. Oft wird auch ausdr\u00fccklich darauf bestanden, dass ich den Inhalt der Gespr\u00e4che nicht preisgeben darf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>6. Das Ende meiner Reise und die R\u00fcckkehr<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe in den n\u00e4chsten Tagen fast \u00fcberhaupt nicht schlafen k\u00f6nnen. Am 20.3 habe ich von abends 21 Uhr bis zum n\u00e4chsten Morgen 6 Uhr geschrieben. Meine stichpunkt\u00e4hnlichen Aufzeichnungen versuchte ich in S\u00e4tze zu kleiden. Wenn ich nach Deutschland komme, warten viele Referate und Reisen auf mich. Dazu kommt die Hausarbeit, die Stiftungs- und Vereinsarbeit auf mich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 20.3. R\u00fcckflug um 10.30 Uhr. Von Mardin nach Istanbul, dann weiter nach D\u00fcsseldorf. Ich bin allen Menschen, die die Arbeit durch Wort, Gebet und Spenden, durch Rat und Tat begleiten, dankbar. Besonders bei dieser Reise bedanke ich mich bei der Organisation \u201eBewahre die Christen\u201c Rescue Christians Org unter der Leitung von Shobad \u00a0und seiner Familie und D. Keith und alle, die f\u00fcr unsere Stiftung etwas beitragen. Ohne ihre Hilfe k\u00f6nnen wir nichts tun. Sie sind unsere Fl\u00fcgel, ohne ihre Hilfe k\u00f6nnen wir nicht fliegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Not auf der Welt ist unermesslich gro\u00df. Jeder Euro z\u00e4hlt, jeder hilft nach seinen M\u00f6glichkeiten. Die Gelder erf\u00fcllen den Zweck zur Hilfe f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge oder die Menschen in den armen L\u00e4ndern, wie, Afrika, Nepal, Sri Lanka Indien usw. Dort haben wir Berufsschulen, N\u00e4hschulen und Computerschulen. 23 Einrichtungen dieser Art. Wir helfen so den armen Menschen und geben ihnen\u00a0 Hoffnung f\u00fcr die Zukunft. Aber auch Mittel f\u00fcr Obdachlose in Indien. In diesem Land sind fasst 300 Millionen Menschen obdachlos. Mit Unterst\u00fctzung der Regierung von Kerala bauen wir H\u00e4user (450 \u20ac pro Haus) oder Brunnen (500 \u20ac je Brunnen) f\u00fcr viele Familien. Damit helfen wir auch behinderten Kindern, die nun endlich sauberes Wasser bekommen. Wir kaufen Vieh (Eine Kuh \u2013 300 \u20ac je Familie), helfen Waisenkindern\u00a0 mit 240 \u20ac im Jahr je Kind. Um die unmittelbare Not zu beheben, verteilen wir Lebensmittels\u00e4cke mit Brot, Reis und andere Lebensmittel. F\u00fcr nur 7 \u20ac im Monat kann man einer hungernden Familie helfen. Kranken er\u00f6ffnen wir die Wege zu den \u00c4rzten (600 \u20ac ein kostenfreie Medicalkap f\u00fcr die 100 \u00e4rmsten Patienten) Berufs- Schulen f\u00fcr die \u00e4rmsten M\u00e4dchen, Hilfe zu Selbst-Hilfe, (eine Schule im Jahr kostet 3000,- Euro, pro Schule im Jahr gehen 100 M\u00e4dchen mit einen Ausbildungszeugnis raus).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Hilfe ist weit gestreut. Sie erstreckt sich von Nepal \u00fcber Indien bis in die T\u00fcrkei. Wir f\u00f6rdern die Bildung der Ungebildeten durch Schulen und Ausbildungsst\u00e4tten, um auch diese Einrichtungen den Armen zu \u00f6ffnen, die sonst nur den Reichen vorbehalten sind. Liebe Leser, Freunde, Gl\u00e4ubige, helfen sie uns und f\u00f6rdern Sie unsere Arbeit, damit wir zusammen dem Wort des Evangelisten Matth\u00e4us Kap 25, Vers 40 folgen, wo geschrieben steht: Was ihr den geringsten meiner Br\u00fcder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Spenden bitte auf das Konto:<\/em><br \/>\n<em>Helfende H\u00e4nde f\u00fcr die Armen e.V. PB.<\/em><br \/>\n<em>Stichwort: Syrisch &#8211; Irakische Fl\u00fcchtlinge oder einfach f\u00fcr die Armen<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Homebanking:<\/em><br \/>\n<em>IBAN: DE62476501300011121142<\/em><br \/>\n<em>SWIFT-BIC: WELADE3LXXX<\/em><br \/>\n<em>Sparkasse Paderborn<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Weitere Information www.hatune.de<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Warburg, den 26. M\u00e4rz 2014<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schwester\u00a0Hatune Dogan geh\u00f6rt zur syrisch-orthodoxen Kirche und stammt aus der S\u00fcd-Ost-T\u00fcrkei. Sie leitet das Hilfswerk &#8222;Helfende H\u00e4nde f\u00fcr die Armen&#8220;. Ihre Reise fand vom 12. bis 20. M\u00e4rz 2014 statt.\u00a0Einige grammatikalische Fehler und Unebenheiten im Bericht wurden bewusst belassen. 1. 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