{"id":10689,"date":"2014-04-11T15:39:32","date_gmt":"2014-04-11T13:39:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=10689"},"modified":"2014-04-11T15:39:32","modified_gmt":"2014-04-11T13:39:32","slug":"predigt-am-palmsonntag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=10689","title":{"rendered":"Predigt am Palmsonntag"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Johannes 12,12-19<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Des anderen Tages, viel Volks, das aufs Fest gekommen war, da es h\u00f6rte, da\u00df Jesus kommt gen Jerusalem; nahmen sie Palmenzweige, und gingen hinaus ihm entgegen, und schrien: Hosianna, gelobet sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, ein K\u00f6nig von Israel. Jesus aber \u00fcberkam ein Eselein, und ritt darauf; wie denn geschrieben steht: F\u00fcrchte dich nicht, du Tochter Zion; siehe, dein K\u00f6nig kommt reitend auf einem Eselsf\u00fcllen. Solches aber verstanden seine J\u00fcnger zuvor nicht; sondern da Jesus verkl\u00e4rt ward, da dachten sie daran, da\u00df solches war von ihm geschrieben, und sie solches ihm getan hatten. Das Volk aber, da\u00df mit ihm war, da er Lazarus aus dem Grabe rief, und von den Toten auferweckte, r\u00fchmte die Tat. Darum ging ihm auch das Volk entgegen, da sie h\u00f6rten, er h\u00e4tte solches Zeichen getan. Die Pharis\u00e4er aber sprachen unter einander: ihr sehet, da\u00df ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt l\u00e4uft ihn nach.&#8220;<!--more--><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Tag hei\u00dft der Palmtag, an welchem Tage unser lieber Herr Jesus Christus ist eingeritten zu Jerusalem, und hat erf\u00fcllt die Schrift der Propheten, welche von ihm geweissagt war, da\u00df er zu Jerusalem auf einem Esel einreiten sollte; wie der Prophet Sacharja verk\u00fcndigt hat, und die Evangelisten Matth\u00e4us und Johannes dieses Zeugnis des Propheten beweisen. Diese Geschichte sollen die Christen lernen und behalten. Fr\u00fcher hat man in der Schule gespielt, da\u00df sie mit einem Esel geritten und Palmen gestreut haben. Solches ist geschehen um das junge Volk, da\u00df es die Geschichte besser behielte. Danach hat der Papst solch ein Kinderspiel auch in die Kirche eingef\u00fchrt. Davon hat man diesen Tag genannt den Palmtag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es sollte aber dieser Tag hei\u00dfen der Tag des Einzugs Christi. Denn da ist er von Galil\u00e4a und Kapernaum durch das ganze Land gezogen bis nach Jerusalem, und ist auf diesen Tag zu Jerusalem auf einem Esel eingeritten. Denn er hat auf das Osterfest zu Jerusalem sein wollen und da sein K\u00f6nigreich einnehmen, wie die K\u00f6nige und F\u00fcrsten pflegen einzureiten, da\u00df das Land ihnen huldigen und schw\u00f6ren mu\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weil aber Christus Reich ein geistlich und armes Reich ist, mu\u00dfte die Weissagung des Propheten Sacharja vorher gehen und dem Volk verk\u00fcndigen, da\u00df ihr K\u00f6nig einreiten w\u00fcrde: nicht pr\u00e4chtig und herrlich, wie die weltlichen K\u00f6nige pflegen, sondern sanftm\u00fctig und erb\u00e4rmlich; auf das die Juden, welche diesen K\u00f6nig verachten, sich nicht entschuldigen k\u00f6nnen und sagen: Wir Juden haben nicht gewu\u00dft, da\u00df dieser unser K\u00f6nig w\u00e4re. Denn wie sollten wir ihn angenommen haben, weil er nicht eingeritten ist, wie ein weltlicher K\u00f6nig pflegt einzureiten, sondern ist eingeritten auf einem Esel, arm und elend? Darum sagte es der Prophet vorher, und der Einzug geschieht eben genau, wie er zuvor vom Propheten verk\u00fcndigt und aufgezeigt ist, auf das die Juden keine Entschuldigung h\u00e4tten. Dazu hei\u00dfen ihn seine J\u00fcnger einen K\u00f6nig \u00f6ffentlich. Und auch er gleich nichts Eigenes hat, streuen Sie doch Palmenzweige auf den Weg und breiten ihre Kleider unter ihn; damit wird er geehrt als ein K\u00f6nig. Am allermeisten aber wird er damit geehrt, da\u00df das Volk ihm hinaus entgegengeht und von ihm singt: \u00abHosianna, gelobt sei, der da kommt in den Namen des Herrn, ein K\u00f6nig von Israel.\u00bb Das ist die Ehre und die Huldigung, so diesem K\u00f6nig geschieht von seinen J\u00fcngern und vom Volk.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solches, sage ich, ist von dem Propheten Sacharja lange zuvor verk\u00fcndigt und aufgeschrieben, auf das die Juden nicht auf gro\u00dfe weltliche Gewalt, leibliche Pracht und Herrlichkeit gafften; wie sie denn heute noch darauf gaffen, und meinen, ihr Messias und K\u00f6nig werde mit weltlicher Pracht zu Jerusalem einreiten, wie der r\u00f6mische Kaiser zu Rom einreitet. Darum spricht er: \u00abF\u00fcrchte dich nicht, du Tochter Zion; siehe, dein K\u00f6nig kommt zu dir, sanftm\u00fctig, reitend auf einem Eselsf\u00fcllen.\u00bb Als wollte er sagen: Du Tochter Zion, h\u00f6re und merke es mit Flei\u00df, der Einzug des Messias wird so zugehen: dein K\u00f6nig wird auf einem Esel einreiten; ob er auch gleich arm sein wird, dennoch wird er von sich singen und sich als einen K\u00f6nig ehren lassen. Darum achte flei\u00dfig darauf, da\u00df du ihn nicht vers\u00e4umst, sondern f\u00fcr deinen K\u00f6nig annimmst. Er wird aber einreiten arm, wird weinen \u00fcber die Stadt Jerusalem, da\u00df sie ihn nicht annehmen will, und das ist ihr so \u00fcbel gehen wird, darum da\u00df sie ihren K\u00f6nig verachtet, und die Zeit, darin sie heimgesucht ist, nicht erkannt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darum haben die Juden keine Entschuldigung, warum sie ihn nicht angenommen haben. Denn ob sie gleich sprechen m\u00f6chten: Wir haben nicht gewu\u00dft, da\u00df dieser unser K\u00f6nig ist; denn an ihm ist nichts gewesen was eine Gestalt eines K\u00f6nigs hat, sondern er ist arm eingeritten auf einem Esel; so w\u00fcrde er doch ihnen antworten: Sehet den Propheten Sacharja an, der hat euch lange Zeit vorher verk\u00fcndigt, wie euer K\u00f6nig einreiten w\u00fcrde. Weil es euch nun alles zuvor gesagt ist durch den Propheten und ich die Schrift des Propheten erf\u00fcllt habe, ihr aber weder den Propheten noch mich, euren K\u00f6nig, geachtet gehabt: so habt ihr keine Entschuldigung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Uns aber ist solches vorgeschrieben, wird uns auch von Jahr zu Jahr gepredigt, auf das wir das Reich Christi von der Welt Reich, und den K\u00f6nig Christus von anderen weltlichen K\u00f6nigen scheiden lernen. Dieser K\u00f6nig Christus kommt zu der Tochter Zion arm und reitet auf einem Esel. Denn er regierte nicht so in seinem Reich, da\u00df man unter ihm k\u00f6nnte Geld und Gut sammeln, Krieg f\u00fchren, reich und gewaltig werden auf Erden; welches die weltlichen K\u00f6nige lehren und tun. Denn diese m\u00fcssen darauf sehen, da\u00df sie Friede in ihrem Lande erhalten, auf das ihre Untertanen in Ruhe und Einigkeit leben und ihrer Nahrung gewi\u00df sind. Christus verwirft und verdammt solches nicht, denn er i\u00dft und trinkt mit als ein Gast in dieser Welt; aber in seinem Reich, darin er K\u00f6nig und Herr ist, lehrt er nicht, wie wir ackern sollen, pfl\u00fcgen, ernten, Geld sammeln, Krieg f\u00fchren, Land und Leute regieren; sondern befiehlt solches den weltlichen K\u00f6nigen und Herren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also ist dieser K\u00f6nig von den weltlichen K\u00f6nigen zu unterscheiden, da\u00df die weltlichen K\u00f6nige und Herren damit umgehen, und lehren, wie man soll Haus und Hof, Land und Leute regieren, Geld und Gut gewinnen, reich und gewaltig werden, hier zeitlich auf Erden. Aber dieser K\u00f6nig Christus geht damit um und lehrt, wie wir das Himmelreich ererben sollen, ewig reich und selig werden, da\u00df wir zu einem anderen und besseren Leben kommen m\u00f6gen, da wir nicht mehr (wie wir hier auf Erden tun m\u00fcssen, den Leib zu erhalten) d\u00fcrfen essen, trinken, arbeiten; da unsere K\u00f6rper viel h\u00fcbscher und sch\u00f6ner sein werden, denn die liebe Sonne; da man nicht mehr traurig, noch schwach, noch krank sein wird, sondern ewig fr\u00f6hlich, gesund, stark und frisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn Christus in seinem Reich lehrt uns durch sein Wort, da\u00df wir arme, verlorene S\u00fcnder sind, zum Tode verdammt, und dem Teufel unterworfen; er aber habe uns durch seinen Tod und Blut von allen S\u00fcnden, vom Tode und von der Gewalt des Teufels erl\u00f6st, auf das wir durch den Glauben an ihn gerecht und selig werden. Das ist eine andere Lehre, Weisheit und Kunst, denn der Vernunft, Juristen und weisen Leute auf Erden, wie wir hier leben sollen, Haus und Hof regieren, G\u00fcter sammeln, Land und Leute sch\u00fctzen. Denn wenn wir gleich hier lange leben, regieren und G\u00fcter sammeln, m\u00fcssen wir doch endlich davon und das alles hinter uns lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist nun die Ursache, warum Christus ohne weltliche Pracht, auf einem Esel und arm zu Jerusalem eingeritten ist: da\u00df er damit nicht allein die Schrift der Propheten erf\u00fcllen wollte, sondern auch die Art und Eigenschaft seines Reiches anzeigen; auf das wir nicht meinen, er sei darum auf Erden gekommen, da\u00df wir von ihm hier auf Erden reich werden sollen, Sch\u00e4tze sammeln, sondern da\u00df wir wissen, er ist darum gekommen, da\u00df wir von S\u00fcnde, Tod und Teufel erl\u00f6st, und er uns in jenem Leben reich mache. In der Summe, ist es ihm darum zu tun, er ist auf Erden gekommen, und das ist seines Reiches Art, Kraft und Frucht: das wir aus diesem elenden, sterblichen und stinkenden Leben in jenes ewige, klare und ewige Leben kommen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein solcher K\u00f6nig war auch Jerusalem von Gott durch die Propheten verhei\u00dfen. Denn wo er h\u00e4tte ein weltlicher K\u00f6nig sein sollen und mit weltlicher Weise regieren, so h\u00e4tte er nicht besonders von Gott verhei\u00dfen werden. Weil er aber besonders von Gott verhei\u00dfen ist, so kann er nicht ein weltlicher K\u00f6nig sein, noch mit weltlicher Weise regieren. David und andere K\u00f6nige regierten weltlicher Weise, hatten Land und Leute, sammelten Sch\u00e4tze. Dieser K\u00f6nig aber ist der rechte K\u00f6nig, von Gott verhei\u00dfen; der hat ein geistliches, ewiges K\u00f6nigreich, welches er mit eigener Kraft und Macht regiert gewaltig durch sein Wort und Heiligen Geist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber die Juden mochten diesen K\u00f6nig nicht, wenn er auch zu ihnen kam, wie der Prophet Sacharja sagt, gerecht und ein Helfer, und ewige, himmlische G\u00fcter zu ihnen brachte; weil er arm gekommen ist, geritten auf einem Esel, darum achteten sie ihn nicht. Darum haben sie ihn verpa\u00dft, und warten auch noch heute auf einen anderen, weltlichen K\u00f6nig, der einreiten soll auf einem h\u00fcbschen Pferd, auf einem goldenen Sattel sitzt, gute Kleider anhat, und in der Summe, wo alles auf das sch\u00f6nste und herrlichste zugeht. Aber sie warten vergebens und umsonst. Darum wird ihnen solcher K\u00f6nig auch nie kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Papst mag diesen K\u00f6nig auch nicht, und l\u00e4stert dazu sein Evangelium. Denn er r\u00fchmt sich Christus Statthalter zu sein auf Erden, und h\u00e4lt sich doch genau wie die weltlichen Herren und K\u00f6nige, sammelt Sch\u00e4tze. Aber die Sch\u00e4tze, welche Christus bringt, welche von Motten und Rost nicht gefressen und von Dieben nicht gestohlen werden k\u00f6nnen, weil es himmlische Sch\u00e4tze sind, achtet der Papst nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir Christen aber sollen diesen K\u00f6nig recht kennen lernen, und alle unseren Trost und Trotz auf jenes Leben setzen, da wir ewig selig und ohne alle S\u00fcnde und Gebrechen sein werden. Denn darum ist Christus gekommen, gekreuzigt, gestorben, von den Toten auferstanden, gen Himmel gefahren und in sein Reich getreten, auf das er S\u00fcnde, Tod und Teufel f\u00fcr uns \u00fcberwindet, und durch sein Blut und Heiligen Geist alles B\u00f6se von uns wegnimmt, auf das alle, die an ihn glauben, gerecht und selig werden, und durch diesen zeitlichen Tod in sein ewig himmlisches Reich kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also soll man diesen K\u00f6nig Christus empfangen, da\u00df wir ihn als gerecht und einen Helfer erkennen, durch die Kraft seiner Worte, der Sakramente und des Glaubens f\u00fcr jenes Leben genie\u00dfen. Denn ein Christ ist nicht darum getauft, da\u00df er sich hier Sch\u00e4tze sammle und reich werde auf Erden; denn er kann wohl ohne da\u00df Evangelium und ohne die Taufe Sch\u00e4tze sammeln und reich werden: aber er ist darum getauft, da\u00df er durch Christus das ewige Leben erlange. Darum sollen wir auch das Evangelium und die Taufe zum ewigen Leben gebrauchen. Ich bin darum getauft und ein Christ, da\u00df ich das Reich Christi erbe und erlange. Habe ich aber G\u00fcter, so soll ich dieselben gebrauchen zu meines Leibes Notdurft; aber damit soll ich mich nicht in den Himmel heben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darum soll man das Reich Christi von der Weltreich unterscheiden; wie Christus denn selbst solchen Unterschied mit seinem Einzug zu Jerusalem gen\u00fcgend angezeigt hat. Er ist eingeritten auf einem Esel ohne Sattel; hat dazu keinen eigenen Esel, sondern der Esel, darauf er einreitet, ist geliehen; sitzt auch auf dem Esel schlecht, wie er geht und steht, barfu\u00df, ohne Stiefel und Sporen. Nach der Vernunft geht alles n\u00e4rrisch zu; und ist doch dieser Bettlerk\u00f6nig, der auf einem Esel einreitet, der K\u00f6nig Israel, von Gott verhei\u00dfen und von den Propheten verk\u00fcndigt; wie die J\u00fcnger auch singen: \u00abHosianna\u00bb, das ist, Gl\u00fcck zu diesem K\u00f6nig, zu seinem neuen K\u00f6nigreich! \u00abGelobet sei, er da kommt in den Namen des Herrn, ein K\u00f6nig von Israel.\u00bb Daraus ist klar und offenbar, da\u00df Christus zu Jerusalem nicht eingezogen ist mit weltlicher Pracht, welche die weltlichen K\u00f6nige brauchen, die Sch\u00e4tze und G\u00fcter sammeln hier auf Erden. Darum ist er kein weltlicher K\u00f6nig, noch hat er so ein K\u00f6nigreich, davon man reich auf Erden wird; sondern er ist ein ewiger K\u00f6nig und hat ein ewiges K\u00f6nigreich, in welchem man kein Gold oder Silber bedarf, und doch keinen Mangel hat ewiglich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber die Welt verachtet diesen K\u00f6nig und sein Reich mit seinen ewigen G\u00fctern auf das allerh\u00f6chste, und nimmt sich allein der zeitlichen G\u00fcter an, als, Gewalt, Ehre und Reichtum auf Erden. Wir Christen aber sollen hier auf Erden arbeiten und der G\u00fcter dieser Welt zu unserer Notdurft gebrauchen, und doch auf jenes Leben Gedanken haben. Denn wir m\u00fcssen doch endlich davon und die G\u00fcter dieses weltlichen Reichs hinter uns lassen; darum sollen wir denken, wo wir dort bleiben wollen, n\u00e4mlich, bei dem ewigen K\u00f6nig Christus. Denn wie wir ihn hier empfangen werden, das ist, an ihn glauben und seinem Evangelium gehorsam sein, so wird er uns dort wiederum empfangen, und zu uns sprechen: \u00abkommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, da\u00df euch bereitet ist von Anbeginn der Welt.\u00bb<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das hat uns unser lieber Herr Jesus Christus mit seinem Einzug zu Jerusalem anzeigen wollen, auf das wir ihn recht erkennen lernen, und allein mit der linken Hand hier auf Erden sind in dem Reich der Welt, aber mit der rechten Hand dort in jenem Leben; wie wir denn auch zu dem zuk\u00fcnftigen Leben getauft sind. Gott gebe und seine Gnade, da\u00df wir diesen K\u00f6nig mit Freuden empfangen und annehmen m\u00f6chten, und bei ihm bleiben ewiglich, Amen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Martin Luther<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.glaubensstimme.de\">www.glaubensstimme.de<\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Johannes 12,12-19 &#8222;Des anderen Tages, viel Volks, das aufs Fest gekommen war, da es h\u00f6rte, da\u00df Jesus kommt gen Jerusalem; nahmen sie Palmenzweige, und gingen hinaus ihm entgegen, und schrien: Hosianna, gelobet sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, ein K\u00f6nig von Israel. 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