{"id":10632,"date":"2014-03-22T13:17:29","date_gmt":"2014-03-22T12:17:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=10632"},"modified":"2014-03-22T13:17:29","modified_gmt":"2014-03-22T12:17:29","slug":"andacht-ueber-ps-3610","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=10632","title":{"rendered":"Andacht \u00fcber Ps. 36,10"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn ich in den Psalmen lese, wird mir mehr und mehr bewusst, dass die Schreiber der Psalmen keine &#8222;Lobhudeleien&#8220; abgelassen haben, sondern ihre, Gott lobenden und preisenden Verse, aus vollem Herzen und aufgrund von Erfahrungen geschrieben haben, die sie mit Gott machen durften. Das gilt auch f\u00fcr die Schreiber von Lob- und Dankesliedern, wie wir sie in unseren Gesangb\u00fcchern finden. Es ist schon etwas Besonderes, h\u00f6chst Erstaunliches mit diesem Gott, der sich in der Schrift und zuletzt in Jesus Christus offenbart hat. Dieser Gott unterscheidet sich fundamental von den Gottesvorstellungen, Gottes- und G\u00f6tzenbilder der \u00fcbrigen Religionen mit ihren religi\u00f6sen Vorstellungen. Die Religionen brauchen etwas Handfestes und Sichtbares, an dem sie ihren Gott festmachen k\u00f6nnen. Sie brauchen G\u00f6tzenbilder, Kultst\u00e4tten und Orte der Verehrung.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vergleichbares gab es auch im Alten Testament, wenn man an den Opferdienst, an die Stiftsh\u00fctte und den Tempel denkt, und auch das Christentum kennt Zeichen und Symbole und doch ist der biblische Gott, an den wir als Christen glauben, unvergleichlich anders, so anders, dass man auf eine Gottesvorstellung, wie sie die Bibel vermittelt, durch eigene \u00dcberlegungen gar nicht kommen kann. Denn dieser Gott l\u00e4sst sich \u00fcberhaupt nicht festmachen. Weder zeitlich noch r\u00e4umlich. ER ist allgegenw\u00e4rtig, ohne Anfang und Ende. ER steht \u00fcber Raum und Zeit, ist nicht fassbar und kann nur in seinem Wesen und seinem Tun, so wie es uns die Bibel vermittelt, beschrieben werden. Alle anderen Vorstellungen m\u00fcssen deshalb zwangsl\u00e4ufig falsch sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und zu was auch Vorstellungen hinsichtlich seiner Beschaffenheit? Was w\u00fcrden sie uns n\u00fctzen? ER ist einfach da. Das gen\u00fcgt. Mehr bedarf es nicht. Auf Opfergesetze, Stiftsh\u00fctte und Tempel ist der Allm\u00e4chtige und Allumfassende nicht angewiesen. Damit kam ER lediglich den Menschen entgegen, die etwas f\u00fcr ihre sinnenhafte Wahrnehmung brauchten und einen Ort, wo sich der Ewige zu den Menschen herablie\u00df und erfahrbar wurde und Regeln, mittels derer dem Heiligen, Allm\u00e4chtigen und Unnahbaren begegnet werden konnte. All dieser Dinge bedarf es nicht mehr, seit Gott in Jesus Christus zu uns kam, Mensch wurde, f\u00fcr uns gestorben und auferstanden ist. Ein wahrhaftiger und lebendiger Gott zum Anfassen. Auch das ist einzigartig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe keine Probleme damit, dass der lebendige und wahrhaftige Gott, bis heute, auf die unterschiedlichste Weise zu den Menschen sprechen kann, wobei klar wird, dass es in der Bibel nicht irgendein, sondern der lebendige Gott ist, der gesprochen hat. Ich habe deshalb keine Probleme mit der Vorstellung, dass die gesamte Schrift durch den Geist Gottes inspiriert und damit absolut verbindlich ist und sich Gott an sein Wort gebunden hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus dieser Perspektive bekommt dann auch der heutige Vers seine Bedeutung: Gottes Wort ist Tatwort. Sein Reden in der Schrift und das H\u00f6ren auf Sein Wort bewirkt Leben, ewiges Leben. Sein Wort verbreitet Licht und Klarheit, in dem wir die Dinge um uns herum in dem Licht erkennen, das Gott selbst ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht. 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