{"id":10513,"date":"2014-02-10T14:54:39","date_gmt":"2014-02-10T12:54:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=10513"},"modified":"2014-02-10T14:54:39","modified_gmt":"2014-02-10T12:54:39","slug":"hormonhaltiges-wasser-als-verhuetungsmittel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=10513","title":{"rendered":"Hormonhaltiges Wasser als Verh\u00fctungsmittel?"},"content":{"rendered":"<div>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den diversen Fernsehmagazinen wird st\u00e4ndig vor alle m\u00f6glichen Schadstoffen gewarnt, die uns von allen Seiten bedrohen. Kaum ein Gegenstand, kaum ein Nahrungsmittel oder Getr\u00e4nk, das nicht mit irgendwelchen Giften im Mikrogrammbereich (1 Mikrogramm = 1\/Millionstel Gramm) belastet w\u00e4re oder sonst gesundheitssch\u00e4dlich ist, wobei es an bedenklichen Worten, an Mahnungen und der Forderung nach Abhilfe nicht fehlt.<!--more--><\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Bei soviel Warnung und Sorge um die Gesundheit der Mitb\u00fcrger verwundert es, dass man bislang noch nie auf die Belastung der Gew\u00e4sser, einschlie\u00dflich des Leitungs- und Trinkwassers, durch Hormoneintr\u00e4ge, bedingt durch den massenhaften Gebrauch der Anti-Baby-Pille, hingewiesen hat.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Es ist keinesfalls so, dass die Hormone der Anti-Baby-Pille im K\u00f6rper der Frau verbleiben. Sie gelangen \u00fcber die Ausscheidung und die Kl\u00e4ranlagen wieder in den Wasserkreislauf. Etwas \u00fcberspitzt gesagt k\u00f6nnte man fragen, ab welcher Hormonkonzentration das Leitungswasser eine empf\u00e4ngnisverh\u00fctende Wirkung hat.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Aber nicht nur die Hormone der Anti-Baby-Pille befinden sich in der Umwelt, sondern auch andere Arzneistoffe, was darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, dass die Molek\u00fcle der Wirkstoffe so stabil gebaut sein m\u00fcssen, dass sie nicht schon vor Erreichen ihres Wirkungsortes, durch Magens\u00e4ure oder andere Verdauungss\u00e4fte, zerst\u00f6rt werden.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>\u00d6kotoxikologen und Kl\u00e4rschlammexperten finden deshalb in unseren Abw\u00e4ssern fast das gesamte Spektrum der Arzneimittel und nat\u00fcrlich auch die Wirkstoffe der millionenfach geschluckten Anti-Baby-Pille.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Kl\u00e4ranlagen haben mit solchen Stoffen besondere Probleme, da sie nur mit aggressiven Methoden abgebaut werden k\u00f6nnen. Im Gegensatz zu anderen Schadstoffen ist f\u00fcr die Versorgungsunternehmen eine Pr\u00fcfung, hinsichtlich des Vorhandenseins von Arzneistoffen im Trinkwasser, nicht vorgesehen.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Als sehr gravierend hat sich die Gruppe von Stoffen erwiesen, welche in das sogenannte endokrine System, das hei\u00dft die komplizierte biochemische Steuerung von Organismen (z.B. menschliche) eingreifen, und das ist eben gerade der Hormonhaushalt.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Hormone steuern die gesamten Lebensvorg\u00e4nge und daraus resultierend die Befindlichkeit, wobei schon sehr geringe Mengen ausreichen, um Ver\u00e4nderungen zu bewirken, weshalb beim Umgang mit Hormonen besondere Vorsicht geboten ist.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Das Pillenhormon Ethinylestradiol (EE2) hat sich dabei als besonders z\u00e4hlebig erwiesen. Seit den 1990er Jahren wird erkennbar in welchem Ausma\u00df unser Wasser inzwischen kontaminiert ist. Inzwischen zeichnet sich ab, dass EE2 zu dem Gef\u00e4hrlichsten geh\u00f6rt, was je in unsere Gew\u00e4sser gelangt ist. In der Wirkungsst\u00e4rke \u00fcbertrifft es das DDT um ein Vielfaches.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Die sch\u00e4dliche Wirkung des EE2 besteht darin, dass es zu schweren Populationsst\u00f6rungen bei Fischen, infolge weitreichender negativer Auswirkungen auf deren Sexualit\u00e4t und damit die gesamte Arterhaltung, f\u00fchrt.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Insbesondere kommt es zu einer Verschiebung des Geschlechterverh\u00e4ltnisses (mehr Weibchen als M\u00e4nnchen). So wurden in Berlin unterhalb des Kl\u00e4rwerks Berlin-Ruhleben bis 3 Nanogramm (1 Nanogramm = 1 Milliardstel Gramm) pro Liter gemessen. Die Folge ist, dass von fast 8000 untersuchten Fischen bis zu 70% Weibchen waren.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Bei den M\u00e4nnchen ergeben sich zus\u00e4tzliche Ver\u00e4nderungen: Sie interessieren sich nicht mehr f\u00fcr Weibchen und weisen zum Teil schwere Missbildungen an den Sexualorganen auf.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>\u00a0Bei anderen Tierarten wurde ein verk\u00fcmmerter Penis und Zeugungsunf\u00e4higkeit beobachtet. Bei den Alligatoren im Lake Apopka (Florida) f\u00fchrte dies zwischen1980-84 zu einer Abnahme der Population um 90%.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Besonders gef\u00e4hrdet sind jedoch die Fische, wo es bei den M\u00e4nnchen zu einer Verweiblichung kommt. Es kommt zum Teil zu Zwitterwesen.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Auch M\u00e4nner k\u00f6nnten von den Nebenwirkungen des EE2 betroffen sein, und das nicht nur hinsichtlich ihrer Sexualit\u00e4t und Zeugungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>\u00a0So gibt es offensichtlich einen engen Zusammenhang zwischen dem Pillenkonsum bei Frauen und der Entwicklung einer Krebserkrankung bei M\u00e4nnern, insbesondere des Prostatakrebses.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>\u00a0Die Qualit\u00e4t der Spermien bei westeurop\u00e4ischen M\u00e4nnern sinkt rapide. Vorstellbar w\u00e4re, dass es in einigen Jahrzehnten zur Zeugungsunf\u00e4higkeit kommt, womit dann auch die menschliche Population betroffen w\u00e4re.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>\u00a0Vorstellbar w\u00e4re auch, dass die \u201csexuelle Vielfalt\u201d und die \u201csexuelle Orientierung\u201d, also alles das, was uns im Genderismus, als \u201cnormal\u201d und \u201cgleichwertig\u201d vorgef\u00fchrt wird, mit eine Folge hormoneller Kontaminierung ist, da hier schon \u00e4u\u00dfert geringe Mengen ausreichen, um eine Verweiblichung der M\u00e4nner zu bewirken.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Eine Folge k\u00f6nnte auch eine Zunahme von Impotenz sein. Und das bliebe nicht ohne Folgen f\u00fcr die zwischenmenschlichen Beziehungen.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Ein Freilandversuch in Kanada im Jahre 2001, in welchem ein See mit 6 bis 7 Nanogramm EE2 pro Liter kontaminiert wurde, f\u00fchrte dazu, dass fast die gesamte Population von der Spezies Dickkopfelritzen kollabierte.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Eine einzige Tagesdosis einer einzigen Frau reicht bereits aus um 300 m\u00b3 Wasser mit einer f\u00fcr einige Fische bereits sch\u00e4dlichen Konzentration anzureichern.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>\u00a0Wobei die Wirkung von hormonellen Verh\u00fctungsmitteln auf den weiblichen Organismus, der auf widernat\u00fcrliche Weise manipuliert wird, nochmals ein gesondertes Thema w\u00e4re.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>\u00a0Warum aber ist in den sonst so besorgten Medien nichts \u00fcber die Nebenwirkungen der hormonellen Antikonzeptiva zu h\u00f6ren?<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand und h\u00e4ngt eng mit der sogenannten \u201csexuellen Befreiung\u201d zusammen, bei der die Pille eine entscheidende Rolle spielt, was letztens selbst von der Theologin Margot K\u00e4\u00dfmann, als \u201cBefreiung der Frau\u201d, lobend herausgestellt wurde.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>In Sachen Pille siegt die Lust \u2013 und im Nebeneffekt auch das Gewinnstreben der Hersteller &#8211; \u00fcber den Verstand, weshalb man keinesfalls wahrhaben will, was nicht wahr sein darf.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Allenthalben wird die sexuelle Freiz\u00fcgigkeit propagiert, und von daher w\u00e4re es nicht opportun, sich kritisch zur Pille \u00e4u\u00dfern, weil dies sofort auf die Schiene der \u201cFrauenfeindlichkeit\u201d und der \u201cUnterdr\u00fcckung der Sexualit\u00e4t\u201d, bewirkt durch &#8222;fundamentalistische Kreise\u201d, geschoben w\u00fcrde.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>In den Medien wird die umweltsch\u00e4digende Wirkung der Pille deshalb allenfalls geleugnet oder bagatellisiert. In der Sendung \u201cPuls\u201d des Schweizer Fernsehens (SF 1) vom 02.02.2009, wurde eine m\u00f6gliche Gef\u00e4hrdung der m\u00e4nnlichen Fruchtbarkeit durch Pillenhormone im Wasser mit der Formulierung abgetan, \u201cdas kann man, glaub\u2019 ich vergessen\u201d und es sei \u201cunm\u00f6glich, dass da noch Reste von der Anti-Babypille in ein Glas Wasser gelangen.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Das Gegenteil ist richtig. EE2 ist l\u00e4ngst in Europas gr\u00f6\u00dften Trinkwasserreservoir, dem Genfer See, nachweisbar, was schon Thema im Schulfernsehen war.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>In der Programmbeschreibung des Bayerischen Rundfunks hei\u00dft es sogar:<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><em>\u201cIn der Sendung stellen Studenten des Schweizer Professors Walter Wildi spa\u00dfeshalber Mutma\u00dfungen dar\u00fcber an, ob sich das Wasser des Genfer Sees schon als Anti-Baby-Mittel eignet.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>\u00a0Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>\u00a0<strong>&#8230;nicht in gieriger Lust, wie die Heiden, die von Gott nichts wissen.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>1. Thessalonicher 4, Vers 5<\/em><\/p>\n<div>\n<p><em><br \/>\nJ\u00d6RGEN BAUER<\/em> (5.2.2014)<br \/>\n<em>Am Jagdschl\u00f6ssle 15<\/em><br \/>\n<em>89520 Heidenheim<\/em><br \/>\n<em>Tel. 07321 \/ 739115<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><em>Quellenhinweis:<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><em>Mitwissen \u2013 Mittun, Pro Conscientia Infobrief Nr. 23, vom 30.11.2013, Seiten 11-15<\/em><br \/>\n<em>Beitrag von Rudolf Ehmann \u00fcber die Folgen von Verh\u00fctungsmitteln f\u00fcr die Umwelt<\/em><br \/>\n<em>Pro Conscientia e.V. Vorsitzender Prof. Dr. Hermann Schneider, Heidelberg<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den diversen Fernsehmagazinen wird st\u00e4ndig vor alle m\u00f6glichen Schadstoffen gewarnt, die uns von allen Seiten bedrohen. 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