{"id":10304,"date":"2013-12-12T12:59:49","date_gmt":"2013-12-12T10:59:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=10304"},"modified":"2013-12-12T15:26:12","modified_gmt":"2013-12-12T13:26:12","slug":"petition-zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=10304","title":{"rendered":"Petition: Zukunft \u2013 Verantwortung \u2013 Lernen"},"content":{"rendered":"<div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Leitprinzipien des Bildungsplans 2015<\/strong><br \/>\nIm Jahr 2015 tritt in Baden-W\u00fcrttemberg der neue Bildungsplan f\u00fcr die allgemeinbildenden Schulen in Kraft. Seit gut einem Jahr arbeiten die Bildungsplankommissionen an dessen Erstellung. Im November 2013 wurde in dem Arbeitspapier \u201eBildungsplanreform 2015 &#8211; Verankerung der Leitprinzipien\u201c (1) die Verankerung von f\u00fcnf Leitprinzipien dargelegt: Berufliche Orientierung, Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung, Medienbildung, Pr\u00e4vention &amp; Gesundheitsf\u00f6rderung sowie Verbraucherbildung. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass jedes dieser Leitprinzipien unter dem Gesichtspunkt der \u201eAkzeptanz sexueller Vielfalt\u201c umgesetzt werden soll. In der \u201eBildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung\u201c soll dies so aussehen, dass Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die verschiedenen Formen des Zusammenlebens von\/mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Transsexuellen und Intersexullen (LSBTTI) kennen und reflektieren sollen, wie schwule, lesbische, transgender Kultur und deren Begegnungsst\u00e4tten. <!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong> Die Pl\u00e4ne schie\u00dfen \u00fcber das Ziel hinaus<\/strong><br \/>\nWir unterst\u00fctzen das Anliegen, Homosexuelle, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle nicht zu diskriminieren. Bestehende Diskriminierung soll im Unterricht thematisiert werden. Die \u201eVerankerung der Leitprinzipien\u201c und der Aktionsplan \u201eF\u00fcr sexuelle Akzeptanz &amp; gleiche Rechte Baden-W\u00fcrttemberg\u201c (2) schie\u00dfen jedoch \u00fcber das Ziel der Verhinderung von Diskriminierung hinaus. Das vorliegende Papier \u201eVerankerung der Leitprinzipien\u201c und die Ank\u00fcndigung die \u201eAkzeptanz sexueller Vielfalt\u201c in \u00e4hnlicher Weise in den Bildungsstandards der einzelnen F\u00e4cher zu verankern, zielt f\u00fcr uns auf eine p\u00e4dagogische, moralische und ideologische Umerziehung an den allgemeinbildenden Schulen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Forderungen<\/strong><br \/>\nWir fordern eine grundlegende \u00dcberarbeitung des Papiers \u201eBildungsplanreform 2015 &#8211; Verankerung der Leitprinzipien\u201c und eine v\u00f6llige Transparenz bei allen weiteren Schritten auf dem Weg zum neuen Bildungsplan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir fordern\u2026<br \/>\n\u2026ein klares Zeichen der Bildungsplankommission zu einer verantwortungsbewussten Sexualp\u00e4dagogik und ein \u201eNein\u201c zur \u00dcberbetonung einzelner Gruppen und ihrer Interessen.<br \/>\n\u2026den Erhalt des vertrauensvollen Verh\u00e4ltnisses von Schule und Elternhaus und den sofortigen Stopp einer propagierenden neuen Sexualmoral.<br \/>\n\u2026ein uneingeschr\u00e4nktes \u201eJa\u201c zum Wissenschaftsprinzip in Schule, Unterricht und Lehrerbildung und lehnen ideologische Kampfbegriffe und Theoriekonstrukte ab.<br \/>\n\u2026.die Orientierung an den Werten unseres Grundgesetzes, das den Schutz von Ehe und Familie als demokratische Errungenschaft verteidigt (GG Art. 3 \u2013 Gleichheit vor dem Gesetz; Art. 6 \u2013 Ehe und Familie).<br \/>\n\u2026die Suizidgef\u00e4hrdung bei homosexuellen Jugendlichen nicht nur als Problemanzeige zu benennen, sondern deren Ursachen zu erforschen und Pr\u00e4ventionen aufzuzeigen, um diese zu reduzieren, was nur sehr begrenzt schulisches Thema sein kann. Die Stigmatisierung von Lehrkr\u00e4ften mit Slogans wie \u201eSchule als homophober Ort\u201c (3) f\u00f6rdert die Vertiefung und nicht die \u00dcberwindung dieses Problems. Dagegen m\u00fcssen die Landesregierung und der Landtag ein Zeichen setzen.<br \/>\n\u2026eine Gewaltpr\u00e4vention gegen alle Formen von Ausgrenzung, die nicht erst ein Klima von \u201eOpfern\u201c und \u201eT\u00e4tern\u201c herbeiredet und sich dann als deren L\u00f6sung ausgibt. Eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Fokussierung auf \u201esexuelle Orientierung und geschlechtliche Identit\u00e4t\u201c, wie sie f\u00fcr den Bildungsplan 2015 vorgesehen ist, leistet dem Vorschub.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Begr\u00fcndung:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Die LSBTTIQ-Gruppen (4) propagieren die Thematisierung verschiedener Sexualpraktiken in der Schule als neue Normalit\u00e4t und stehen damit in einem krassen Gegensatz zur bisherigen Gesundheitserziehung. In \u201eVerankerung der Leitprinzipien\u201c fehlt komplett die ethische Reflexion der negativen Begleiterscheinungen eines LSBTTIQ-Lebensstils, wie die h\u00f6here Suizidgef\u00e4hrdung unter homosexuellen Jugendlichen, die erh\u00f6hte Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Alkohol und Drogen, die auff\u00e4llige hohe HIV-Infektionsrate bei homosexuellen M\u00e4nnern, wie sie j\u00fcngst das Robert-Koch-Institut (5) ver\u00f6ffentlichte, die deutlich geringere Lebenserwartung homo- und bisexueller M\u00e4nner, das ausgepr\u00e4gte Risiko psychischer Erkrankungen bei homosexuell lebenden Frauen und M\u00e4nnern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Das \u00fcber jahrzehntelange von konstruktiver Zusammenarbeit gepr\u00e4gte Miteinander von Schule und Elternhaus wird durch \u201eVerankerung der Leitprinzipien\u201c zur Disposition gestellt.<br \/>\nVersprochen wird ein umfassender und ganzheitlicher Begriff von Sexualit\u00e4t. Gemeint ist einerseits ein zu bef\u00fcrwortendes Klima der Akzeptanz, sowie eine Einstellung gegen Homophobie, wof\u00fcr die Lehrkr\u00e4fte in Baden-W\u00fcrttemberg eintreten sollen. Die Eckpunkte einer neuen Sexualethik meinen andererseits eine Infragestellung der heterosexuellen Geschlechter von Mann und Frau, m\u00f6chten aber zugleich den Prozess des Coming-out zu neuen \u201esexuellen Orientierungen\u201c p\u00e4dagogisch propagieren und ihre Diskriminierung abwehren: Konkret wird dies zu einer problematischen Entwicklung in unserem Bundesland f\u00fchren, denn es geht \u00fcber die Integration homosexuell lebender Jugendlicher hinaus. Lehrkr\u00e4fte sollen die n\u00e4chste Generation mit dem Anspruch, s\u00e4mtliche LSBTTIQ-Lebensstile seien ohne ethische Beurteilung gleich erstrebenswert und der Ehe zwischen Mann und Frau gleichzustellen, an eine neue Sexualethik heranf\u00fchren. Aus der gleichen W\u00fcrde jedes Menschen folgt noch nicht, dass jedes Verhalten als gleich gut und sinnvoll anzusehen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. Wir sind f\u00fcr eine wissenschaftlich orientierte P\u00e4dagogik in Schule, Unterricht und Lehrerbildung und gegen ideologische Theoriekonstrukte. Wir widersprechen den Pl\u00e4nen der Landtagsfraktion der Gr\u00fcnen (6), die Geschlechtserziehung aus dem Biologieunterricht in die sozialwissenschaftlichen F\u00e4cher zu verschieben, um so Sexualpolitik im Sinne der LSBTTIQ zu implementieren und die Geschlechter von Mann und Frau durch Gendertheorien infrage zu stellen. Eine so genannte \u201esexuelle Identit\u00e4t\u201c, wie z.B. die Transsexualit\u00e4t soll baden-w\u00fcrttembergischen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern als Ausdrucksform von gesellschaftlich gewollter Sexualit\u00e4t vermittelt werden. Die psychischen und somatischen Probleme dieser Menschen werden dabei zu gesellschaftlichen Akzeptanzfragen verk\u00fcrzt. Das ist eine Unterh\u00f6hlung des Prinzips der Gesundheitserziehung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4. In der \u201eVerankerung der Leitprinzipien\u201c werden Rechte f\u00fcr Lesben, Schule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle abgeleitet, die es nach dem Grundgesetz nicht gibt. Eine von diesen Gruppen erhoffte \u00c4nderung der Artikel 3 und 6 des Grundgesetzes wird im Bildungsplan 2015 vorweggenommen und der p\u00e4dagogische Lehrk\u00f6rper soll verpflichtet werden, an vielen Stellen nach LSBTTIQ-Vorstellungen zu unterrichten und nicht nach dem Grundgesetz und der baden-w\u00fcrttembergischen Landesverfassung. Eine eklatante Schieflage soll Bildungsprogramm werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5. Der Vorwurf, Schule sei ein \u201ehomophober Ort\u201c, stellt die Lehrkr\u00e4fte des Landes Baden-W\u00fcrttemberg unter generellen Diskriminierungsverdacht. Zugleich ist das Hauptargument der LSBTTIQ-Akzeptanz-Kampagne die Reduktion der hohen Suizidgef\u00e4hrdung bei homosexuellen Jugendlichen. Es gibt aber keinen empirisch nachweisbaren Zusammenhang zwischen Suizidgef\u00e4hrdung und Diskriminierung, der dies aufgrund nicht akzeptierender Einstellung im Bereich jugendlicher Homosexualit\u00e4t erkl\u00e4ren kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">6. Eine verantwortungsvolle P\u00e4dagogik, wie sie der Bildungsplan mit seinen Leitprinzipien und Bildungsstandards vorsieht, verfolgt das Ziel, niemanden an der Schule auszugrenzen und zu diskriminieren. Gegenseitige Achtung und Respekt sind Aufgabe aller Beteiligten im Bildungsbereich. Der Bildungsplan hat eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung und sollte alle relevanten Tr\u00e4ger der Zivilgesellschaft einbeziehen. In der vorliegenden Fassung der Leitprinzipien wird der Bildungsplan zum Aktionsfeld von LSBTTIQ-Vertretern. Die Werbung, sexuelle Orientierungen zu akzeptieren und sich gegen die Diskriminierung homosexueller Jugendlicher zu engagieren, steht im krassen Gegensatz zu dem weitgehenden Verschweigen von anderen Formen von Ausgrenzung an den Schulen unseres Landes: In der aktuellen Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (2013) sind die Diskriminierungshinweise im Bereich Bildung und \u201esexuelle Identit\u00e4t\u201c am niedrigsten. Man sucht dagegen in \u201eVerankerung der Leitprinzipien\u201c vergeblich nach \u00e4hnlichem Engagement in den Bereichen ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, Geschlecht, oder Weltanschauung\/Religion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Im Namen aller Unterzeichner\/innen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gabriel St\u00e4ngle, Rohrdorf, 28.11.2013 (aktiv bis 27.01.2014)<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens\"><strong>Hier unterschreiben!<\/strong><\/a><\/h2>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens Die Leitprinzipien des Bildungsplans 2015 Im Jahr 2015 tritt in Baden-W\u00fcrttemberg der neue Bildungsplan f\u00fcr die allgemeinbildenden Schulen in Kraft. 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