{"id":10222,"date":"2013-11-11T12:36:25","date_gmt":"2013-11-11T10:36:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=10222"},"modified":"2013-11-11T12:36:25","modified_gmt":"2013-11-11T10:36:25","slug":"kein-segen-fuer-gleichgeschlechtliche-partnerschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=10222","title":{"rendered":"Kein Segen f\u00fcr gleichgeschlechtliche Partnerschaften"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kein Segen f\u00fcr gleichgeschlechtliche Partnerschaften<a title=\"\" href=\"#_ftn1\"><sup><sup>[1]<\/sup><\/sup><\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">13 Landeskirchen der EKD erlauben derzeit<a title=\"\" href=\"#_ftn2\"><sup><sup>[2]<\/sup><\/sup><\/a> nach kirchenrechtlichen Bestimmungen ihrer Pfarrerschaft, gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften in einem \u00f6ffentlichen Gottesdienst zu segnen.<a title=\"\" href=\"#_ftn3\"><sup><sup>[3]<\/sup><\/sup><\/a> Unter ihnen ist die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau bisher die einzige, die eine solche Segnung kirchenrechtlich mit einer Trauung gleichstellt.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Juni 2013 gilt ein solcher \u00f6ffentlicher Gottesdienst in dieser Landeskirche als offizielle Amtshandlung, die in den Kirchenb\u00fcchern urkundlich gef\u00fchrt wird. Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister k\u00fcndigte f\u00fcr seine Landeskirche eine entsprechende Gottesdienst-Ordnung an.<a title=\"\" href=\"#_ftn4\"><sup><sup>[4]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Landeskirchen, die eine gottesdienstliche Begleitung homophiler Partnerschaften zulassen, betonen, diese Feier sei nicht mit einer Trauung zu verwechseln. In Oldenburg sollen deshalb keine Ringe getauscht und keine Trauversprechen abgenommen werden. In Westfalen tragen solche Segnungsfeiern die Bezeichnung \u201ePartnerschaftsandachten\u201c, in Berlin werden sie \u201e\u00f6ffentliche Andachten\u201c genannt. In Kurhessen-Waldeck unterscheidet sich eine solche Segnung von einer Trauung dadurch, dass der Vorgang in einem eigens daf\u00fcr angelegten Lebenspartnerschaftsbuch oder in einer kirchlichen Segnungsurkunde dokumentiert wird. Nach Auskunft des Marburger Propstes Helmut W\u00f6llenstein wird anders als bei der Trauung kein Ehepaar begr\u00fc\u00dft, sondern Partnerinnen oder Partner. Man wird ferner \u201eum Gottes Segen f\u00fcr die Partnerschaft bitten und nicht f\u00fcr die Ehe.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn5\"><sup><sup>[5]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es irritiert, wenn hier nur von \u201eSegensbitten\u201c die Rede ist. Offensichtlich geht es doch diesen bislang 13 Landeskirchen vor allem darum, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften gesegnet werden sollen. Die agendarischen M\u00f6glichkeiten d\u00fcrften zumindest intentional daf\u00fcr er\u00f6ffnet sein. Der Orientierungshilfe des Rates der EKD entnehme ich ebenfalls diese erkl\u00e4rte Zielsetzung<a title=\"\" href=\"#_ftn6\"><sup><sup>[6]<\/sup><\/sup><\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verwirrung wird zun\u00e4chst nicht geringer, wenn wir uns die Nachfrage gestatten, was eigentlich in einer solchen \u00f6ffentlichen Segnungsfeier tats\u00e4chlich geschieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was ist mit Segen und Segnen gemeint?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter praktischen Theologen wird zun\u00e4chst im Einklang mit religionsgeschichtlicher und religionswissenschaftlicher Forschung unter einem Segen ein Schwellenritus verstanden, wirkm\u00e4chtig, auf Gott bezogenen formuliert, h\u00e4ufig von Gestik begleitet und zumindest im evangelischen Verst\u00e4ndnis inhaltlich eine Konzentration des Evangeliums.<a title=\"\" href=\"#_ftn7\"><sup><sup>[7]<\/sup><\/sup><\/a> Die sprachliche Untersuchung des hebr\u00e4ischen Textes Num 6, 24-30 zeigt nach Bernd J\u00f6rg Diebner<a title=\"\" href=\"#_ftn8\"><sup><sup>[8]<\/sup><\/sup><\/a>, dass sich die Intention des Segens im biblischen Kontext \u201cauf Zeit und Geschehen jenseits der Schwelle\u201d bezieht, auf der er gesprochen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201cDer Segen hat eine f\u00fcr seine Intention und Funktion im gottesdienstlichen Geschehen \u2018typische\u2019 und angemessene Sprache\u201d. Es handelt sich dabei um den Modalis, der allerdings ganz unterschiedliche Wirklichkeitsverst\u00e4ndnisse zur Sprache bringen kann. Diebner nennt neben den modalen Aspekten die konsuetive und futurische Bedeutung des Modalis, weshalb er empfiehlt, den im Hebr\u00e4ischen modal formulierten Segen durch deutschen Potentialis wiederzugeben. Das hebr\u00e4ische Sprachempfinden bringt damit zum Ausdruck, da\u00df die Realisierung des Segens in der Potenz Gottes allein begr\u00fcndet liegt und nicht ex opere operato im Vollzug eines blo\u00dfen Sprachgeschehens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Segenswort teilt nach biblischem Verst\u00e4ndnis also realiter eine Gabe mit, was insbesondere Martin Luther und die an ihn ankn\u00fcpfende theologische Tradition hervorhebt. Segnen hei\u00dft demnach \u201ceinem Menschen ein f\u00fcr ihn gemachtes Gnadengut durch Wort und Gebet zueignen\u201d<a title=\"\" href=\"#_ftn9\"><sup><sup>[9]<\/sup><\/sup><\/a>. \u201cDer Segen Jahwes ist &#8230; in souver\u00e4ner Freiheit gespendete Gnadengabe Gottes, mit der er einzelnen oder einem Volke seine Gunst zuwendet\u201d.<a title=\"\" href=\"#_ftn10\"><sup><sup>[10]<\/sup><\/sup><\/a> \u201cIn der Kraft der Verhei\u00dfung Christi, in der Kraft seiner wortgebundenen Pneumagegenwart, \u00fcbermittelt das Segenswort die Gabe, die es ausspricht\u201d<a title=\"\" href=\"#_ftn11\"><sup><sup>[11]<\/sup><\/sup><\/a>, auch wenn der Segen erst in Zukunft fruchtbar werden sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon Luther hat an verschiedenen Stellen von diesem dezidiert exhibitiven Charakter des Segens gesprochen. Segensworte sind keineswegs \u201cnur ein leerer Schwall von Worten\u201d, wie er in seiner Auslegung von Gen 27,28f. betont, sie sind nicht exoptatio (Wunsch), sondern donatio (Gabe), es sind reale Segnungen, und darum nicht optativisch, sondern indikativisch zu verstehen.<a title=\"\" href=\"#_ftn12\"><sup><sup>[12]<\/sup><\/sup><\/a> \u201cSie schicken und bringen, was die Worte aussagen, in der Tat.\u201d<a title=\"\" href=\"#_ftn13\"><sup><sup>[13]<\/sup><\/sup><\/a> Der Segen ist ein Handeln Gottes, das einen heilsamen Zustand bewirkt. Insofern gleicht der gesprochene Segen in seiner Struktur und Funktion eher dem Absolutionswort als der Verhei\u00dfung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses im Segen vermittelte Gnadengut l\u00e4sst sich n\u00e4her bestimmen als die heilsamen Kr\u00e4fte des Heiligen Geistes, die Leben gew\u00e4hrend, erhaltend, st\u00e4rkend und vollendend wirken. Segen ist Lebenskraft; wer Segen spendet, der belebt. Segen bedeutet \u201eSteigerung des Lebens\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn14\"><sup><sup>[14]<\/sup><\/sup><\/a>, die oftmals in quantitativer wie qualitativer Hinsicht real nachweisbar ist, wie bei der Segnung des ersten Menschenpaares in Gen 1,28 eben als Vermehrung und Fruchtbarkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei ist der Begriff \u2018Leben\u2019 \u00e4u\u00dferst vielschichtig zu verstehen, denn die Heilige Schrift kennt neben der Segnung von Tieren (Gen 1,22; 9,1) und Menschen (Gen 1,27; 12,1-3 etc.) durch Gott auch Realbenediktionen (Gen 2,3; 1. Kor 10,16 etc.). Wie ein gesegneter Mensch k\u00f6nnen solche gesegneten Realien zu \u201cbelebenden\u201d Segenstr\u00e4gern werden, ohne selbst im biologischen Sinn \u201clebendig\u201d zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wer segnet und wer soll gesegnet sein?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leben ist nur unter geordneten Rahmenbedingungen m\u00f6glich. Gott offenbart sich in der Bibel als Sch\u00f6pfer von Ordnung, der Lebensraum gew\u00e4hrt und gestaltet. Segen ergeht darum geordnet.<a title=\"\" href=\"#_ftn15\"><sup><sup>[15]<\/sup><\/sup><\/a> Segen konstituiert und gew\u00e4hrleistet die Ordnung von Kosmos und Kirche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Segen ist mit pneumatischer Realit\u00e4t gef\u00fcllte Gr\u00f6\u00dfe, aus sich heraus wirklich und so selbstverst\u00e4ndlich auch wirksam. Aber nur, weil Gott selbst als Herr des Lebens Autor allen Segens ist. Wenn Menschen segnen, k\u00f6nnen sie darum nicht mehr und nichts anderes weitergeben, als das ihnen von Gott anvertraute Segensgut. Dieses ist inhaltlich klar umrissen und nicht qualitativ oder quantitativ beliebig erweiterbar.<a title=\"\" href=\"#_ftn16\"><sup><sup>[16]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Exegetisch ist es deshalb v\u00f6llig ausgeschlossen, aus dem biblischen Befund eine Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften abzuleiten, wie er nach Gen 1,27 dem weiblichen und m\u00e4nnlichen Paar<a title=\"\" href=\"#_ftn17\"><sup><sup>[17]<\/sup><\/sup><\/a> zugesprochen wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was geschieht, wenn gleichgeschlechtliche Partnerschaften gesegnet werden sollen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der nicht erst in der aktuellen Debatte um die \u201eOrientierungshilfe\u201c der EKD zur Familie entstandenen Verwirrung um das, was kirchlicher Segen bedeutet, wundert nicht, dass der Sinn einer kirchlichen Trauung selbst f\u00fcr Theologen kaum noch einsichtig ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vom theologisch qualifizierten Segen scheint nicht viel mehr als eine Wellnessvokabel \u00fcbrig geblieben zu sein, kosteng\u00fcnstig, beinah beliebig einsetzbar und passend f\u00fcr jede Lebenslage, viel versprechend aber wenig ertragreich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es t\u00e4uscht zus\u00e4tzlich \u00fcber den Gehalt dessen hinweg, was religionswissenschaftlich und religionsgeschichtlich insbesondere im evangelischen Kontext mit Segen intendiert ist, wenn unterschiedliche Etikettierungen, \u00e4u\u00dfere Riten oder Verwaltungsvorg\u00e4nge bem\u00fcht werden, um \u00f6ffentliche Segnungsfeiern gleichgeschlechtlicher Partnerschaften von Trauungen abzugrenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gottes Segen ist mehr und noch anderes als dass er seine Sonne scheinen l\u00e4sst \u00fcber B\u00f6se und Gute. Eine Sprachhandlung schon deshalb als Segen zu bezeichnen, nur weil ein Wortlaut liturgisch korrekt vorgetragen wurde, obgleich er inhaltlich nicht gedeckt ist, untergr\u00e4bt die Glaubw\u00fcrdigkeit kirchlichen Handelns. Derartige Vorg\u00e4nge empfinde ich allen Beteiligten gegen\u00fcber als unredlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist zwar durchaus auch m\u00f6glich, sich gesegnet zu f\u00fchlen ohne deshalb aber den versprochenen Segen empfangen zu haben. Dann aber werden kirchliche Segenshandlungen nicht nur von ihren Ver\u00e4chtern als belangloses religi\u00f6ses Theater empfunden, das beliebig durch nichtkirchliche Schwellenriten ersetzt werden kann. Bezeichnend f\u00fcr eine solche Sichtweise formulierte der badische Bildungsdezernent Oberkirchenrat Schneider-Harpprecht in seiner Stellungnahme zu gleichgeschlechtlichen Paaren auf der Herbsttagung der badischen Landessynode in Bad Herrenalb, sie k\u00f6nnten ihre Partnerschaft als von Gott gesegnet ansehen, \u201eauch wenn diese Beziehung einen anderen Charakter hat als die Ehe\u201c.<a title=\"\" href=\"#_ftn18\"><sup><sup>[18]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine solche Ansicht ist unbegr\u00fcndet. Wie glaubw\u00fcrdig ein Segen gespendet wird, h\u00e4ngt an dem dazu erm\u00e4chtigenden \u201e\u00e4u\u00dferen Wort\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn19\"><sup><sup>[19]<\/sup><\/sup><\/a> Gottes. Nur dadurch ist gew\u00e4hrleistet, dass nach evangelischem Verst\u00e4ndnis gesegnet wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Keine der bislang 13 Landeskirchenleitungen der EKD, die ihren Pfarrern erlauben, gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften zu segnen, k\u00f6nnen jedoch auf ein solches sie erm\u00e4chtigendes Wort verweisen. Weder biblische, noch fr\u00fchj\u00fcdische oder altkirchliche Traditionen lassen sich als positive Begr\u00fcndung f\u00fcr derartige Feiern zitieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist den Betroffenen gegen\u00fcber unredlich, ihnen etwas zu versprechen, was nicht einzul\u00f6sen ist. Und es ist im h\u00f6chsten Grad verantwortungslos, der Pfarrerschaft etwas abzuverlangen, was von ihr gar nicht geleistet werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Pfarrer Ernst Nestele, Winterlingen<\/em><\/p>\n<div><br clear=\"all\" \/><\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref1\"><sup><sup>[1]<\/sup><\/sup><\/a> Dieser vom Vf. erg\u00e4nzte und leicht \u00fcberarbeitete Beitrag erschien im Deutschen Pfarrerblatt 10\/2013 S. 589-590.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref2\"><sup><sup>[2]<\/sup><\/sup><\/a> Stand September 2013<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref3\"><sup><sup>[3]<\/sup><\/sup><\/a> So der Bericht in ideaSpektrum 34.2013 S.9 zur \u201eHomo Trauung\u201c: Hessen-Nassau prescht allein vor.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref4\"><sup><sup>[4]<\/sup><\/sup><\/a> DT vom 17. September 2013 Nr 112 S.8.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref5\"><sup><sup>[5]<\/sup><\/sup><\/a> Das Zitat ist wie die folgenden Abschnitte nach dem zitierten Bericht wiedergegeben.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref6\"><sup><sup>[6]<\/sup><\/sup><\/a> \u201eZwischen Autonomie und Angewiesenheit\u201c. Eine Orientierungshilfe des Rates der EKD, S. 67.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref7\"><sup><sup>[7]<\/sup><\/sup><\/a> Vgl. Bernd J\u00f6rg Diebner, Der sog. \u201eAaronitische Segen\u201c (Num 6,24-30) &#8211; biblischer Text und liturgische Praxis, in: FS f\u00fcr Frieder Schulz, Heidelberg 1988, S.201-218.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref8\"><sup><sup>[8]<\/sup><\/sup><\/a> Ebd.; die folgenden Ausf\u00fchrungen sind in meinem B\u00fcchlein zur \u201eAussegnung Verstorbener. Liturgische Feier unter seelsorgerlichem Aspekt\u201c mit entsprechenden Belegen in umfangreicherer Form wiedergegeben.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref9\"><sup><sup>[9]<\/sup><\/sup><\/a> Theodor Kliefoth, Liturgische Abhandlungen Bd. 1, 1854.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><sup>7<\/sup> H. W. Beyer, Art. eulogew, eulogia in THWNT\/II, 754.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><sup>8<\/sup> Peter Brunner, Zur Lehre vom Gottesdienst, 201.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref12\"><sup><sup>[12]<\/sup><\/sup><\/a> Dazu ausf\u00fchrlich Luther in: WA 43,524,32-525,26.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref13\"><sup><sup>[13]<\/sup><\/sup><\/a> So bei P. Brunner, 201 f.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref14\"><sup><sup>[14]<\/sup><\/sup><\/a> Vgl. Gabriele Fleischmann, Verlass mich nicht, wenn ich schwach werde, o.J.; ebf. Claus Westermann, Der Segen in der Bibel und im Handeln der Kirche, 1968.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref15\"><sup><sup>[15]<\/sup><\/sup><\/a> Etwa der V\u00e4tersegen im Buch Genesis und der Priestersegen Num 6. Vgl. auch Hebr 7,7.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref16\"><sup><sup>[16]<\/sup><\/sup><\/a> Damit hatte schon Isaak seine Not, als er Esau den schon Jakob gespendeten Erstgeburtssegen nicht ebenfalls weitergeben konnte.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref17\"><sup><sup>[17]<\/sup><\/sup><\/a> Im hebr. Wortlaut sind ausdr\u00fccklich die geschlechtsspezifischen Termini genannt.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref18\"><sup><sup>[18]<\/sup><\/sup><\/a> Zitiert in ideaSpektrum 45\/2013 S. 37.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a title=\"\" href=\"#_ftnref19\"><sup><sup>[19]<\/sup><\/sup><\/a> ASm in BSLK S. 456,1-4. Ausf\u00fchrlich dazu Paul Althaus, Die Theologie Martin Luthers, 42-47.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kein Segen f\u00fcr gleichgeschlechtliche Partnerschaften[1] 13 Landeskirchen der EKD erlauben derzeit[2] nach kirchenrechtlichen Bestimmungen ihrer Pfarrerschaft, gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften in einem \u00f6ffentlichen Gottesdienst zu segnen.[3] Unter ihnen ist die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau bisher die einzige, die eine solche Segnung kirchenrechtlich mit einer Trauung gleichstellt.<\/p>\n","protected":false},"author":423,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[13,17,4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10222"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/423"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10222"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10222\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10225,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10222\/revisions\/10225"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}