Gemeindenetzwerk

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Jesus heilt von geistlicher Blindheit

Samstag 24. August 2013 von Pr├Ądikant Wolfgang Wilke


Pr├Ądikant Wolfgang Wilke

Predigt ├╝ber Markus 8,22-26

Das Evangelium nach Markus hat einen dramatischen Aufbau. Der Spannungsbogen erstreckt sich vom Beginn des ├Âffentlichen Wirkens Jesu in Galil├Ąa mit all den Wundern, ├╝ber die Verkl├Ąrung Jesu, Seine Leidensank├╝ndigung und Seinen Einzug in Jerusalem und reicht ├╝ber Proze├č, Kreuzigung, Tod bis zur Auferstehung am Ostermorgen. Wir haben uns daran gew├Âhnt, Gottes Wort, die Bibel, h├Ąppchenweise portioniert zu uns zu nehmen und die Texte isoliert zu betrachten. Es ist aber wichtig, es im Zusammenhang der Heilsgeschichte Gottes mit Seiner Menschheit zu sehen. Dann erschlie├čt sich uns h├Ąufig erst der eigentliche tiefere Sinn des Wortes Gottes. So auch hier bei der Heilung des Blinden in Betsaida. Im Mittelpunkt dieses Berichtes steht nicht das Wunder der Heilung, so sch├Ân und wunderbar sie auch ist, sondern der Heiler selbst: Jesus. ER ist der Mittelpunkt, um IHN dreht sich dieser Bericht.

Aber wer ist dieser Jesus?

Guter Mensch, Wanderprediger, Wunderheiler, Weltverbesserer? Knapp drei Jahre ist Jesus von Nazareth schon mit Seinen J├╝ngern haupts├Ąchlich im Gebiet des Sees Genezareth unterwegs. ER predigt, heilt Kranke, tut Wunder speist Tausende, ruft Tote ins Leben zur├╝ck und hat intensive Lebensgemeinschaft mit Seinen J├╝ngern. Doch noch immer sind sie sich nicht dar├╝ber im Klaren, wer dieser Jesus eigentlich wirklich ist. Bei der Stillung des Sturmes auf dem See Genezareth fragen sie v├Âllig ├╝berrascht: „Wer ist der? Auch Wind und Meer sind ihm gehorsam“. (Mk 4,41b)

Und wenige Verse vor unserem Bericht h├Ąlt Jesus Seinen J├╝ngern vor:

„Versteht ihr immer noch nichts? Begreift ihr denn gar nichts? Seid ihr genauso verstockt wie die andern? Ihr habt doch Augen, warum seht ihr nicht?┬á Ihr habt doch Ohren warum h├Ârt ihr nicht? Erinnert ihr euch nicht daran, wie ich die f├╝nf Brote unter f├╝nftausend Menschen ausgeteilt habe?“ (Mk 8,17-19a)

Das ist die Situation in der Jesus mit Seinen J├╝ngern nach Betsaida kommt, dem Heimatdorf von Simon Petrus, seinem Bruder Andreas und von Philippus. Es liegt schr├Ąg gegen├╝ber von Kapernaum am See Genezareth. Kaum sind sie dort eingetroffen, kommen ihnen einige Menschen entgegen und bringen IHM einen Blinden. Sie bitten Jesus, da├č ER ihn anr├╝hre, in der Hoffnung und dem Vertrauen, da├č ER ihn heilen werde. Sie hatten schon manches von Jesus geh├Ârt und miterlebt, denn ER war schon mehrfach in Betsaida und hat dort Wunder getan. Wohl dem, der gute Freunde hat, die ihn einladen und mitnehmen und zu Jesus bringen, damit ER dem Betreffenden hilft und ihn zurechtbringt. Haben wir solche Freunde, die uns in Not mitnehmen und zu Jesus f├╝hren oder sind wir selbst solche, die andere zu Jesus f├╝hren?

Alle warten jetzt gespannt, wie Jesus reagiert und was ER tut. ER handelt ganz anders als sonst, nicht sofort und nicht hier vor allen Leuten. Nein, ER nimmt den Blinden an die Hand und f├╝hrt ihn hinaus aus dem Dorf, denn Jesus ist ein Mann der Tat und will hier und jetzt keinen spektakul├Ąren Auftritt.

Dort also, vor dem Dorf, tut ER Speichel auf die Augen des Blinden und legt ihm Seine H├Ąnde auf. Und wie ein guter Arzt erkundigt ER sich direkt, ob Seine Behandlung Wirkung zeigt und fragt ihn: „Siehst du etwas?“ Die Art und Weise, wie Jesus hier fragt, l├Ą├čt darauf schlie├čen, da├č ER noch keine vollst├Ąndige Heilung des Blinden erwartet. Und so ist es auch. Der eben noch Blinde hebt ganz sch├╝chtern seinen Kopf und sagt: „Ich sehe Menschen; sie sehen aus wie wandelnde B├Ąume.“ Er war wohl nicht von Geburt aus blind, deshalb kennt er den Anblick von Menschen aus der Erinnerung. Nun legt Jesus ihm erneut die H├Ąnde auf die Augen. Danach blickt der Mann wieder auf und –┬á ist geheilt. Er kann jetzt alles ganz deutlich erkennen.“ Jesus hat ihn aus der Dunkelheit, aus der Orientierungslosigkeit, aus seiner Hilflosigkeit und Armut, herausgeholt und ihm den klaren Blick geschenkt.

Ja, das Leben des Geheilten wird auf eine v├Âllig neue Basis gestellt und er erh├Ąlt eine neue Lebensperspektive.

Es w├Ąre jetzt zu erwarten, da├č der Geheilte sofort ins Dorf gehen und dort zur Ehre Gottes seine Heilung bekannt machen soll. Aber nein. Jesus will nicht als Wunderheiler die Menschen anziehen. Deshalb will ER das Geheimnis Seiner Identit├Ąt, n├Ąmlich wer ER wirklich ist,┬á noch nicht ├Âffentlich l├╝ften, das erfolgt erst in Jerusalem. Seine Stunde ist hier noch nicht gekommen. Deshalb schickt ER den Geheilten nach Hause und sch├Ąrft ihm ein: „Geh nicht hinein in das Dorf!“

Mit dieser Heilung des Blinden von Betsaida geht nach dem Evangelisten Markus Jesu Wirken in Galil├Ąa zu Ende. Jetzt wendet ER sich nach Jerusalem, um dort Sein Werk zur Rettung der Menschheit zu vollenden. Aber bisher hat noch niemand wirklich begriffen, wer dieser Jesus ist, vor allem Seine J├╝nger noch nicht.

Was will diese Geschichte sagen?

Es geht hier nicht nur um eine weiteres Wunder einer Blindenheilung. Das Handeln Jesu an dem Blinden ├╝bersteigt die Bedeutung der k├Ârperlichen Heilung f├╝r diesen einzelnen Blinden. Sie hat einen dar├╝ber hinausgehenden tieferen, geistlichen Sinn:

Es ist n├Ąmlich das klare Zeichen, da├č mit diesem Jesus von Nazareth die messianische Heilszeit angebrochen ist. Jesus ist gekommen, alle Menschen wieder zurechtzubringen und ihnen die geistliche Blindheit zu nehmen, die sie daran hindert, Gott und Seinen Messias zu erkennen.

Blind nennt die Bibel Menschen, die mit sehenden Augen nicht sehen und erkennen, was sie eigentlich sehen und erkennen sollten: Gottes Allmacht und Jesu Gr├Â├če. (vgl. Mt 13,13)

Deshalb schilt Jesus die Pharis├Ąer und nennt sie blinde Blindenf├╝hrer.

Obwohl sie alle die Weissagungen der Propheten kennen, da├č, wenn der von allen erwartete Messias kommen wird: „Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben ge├Âffnet werden. Dann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und die Zunge der Stummen wird frohlocken.“ (Jes 35,5-6a)

Das alles ist vor aller Augen dort in Galil├Ąa geschehen. Diese Zeichen und manche andere hat Jesus vielfach dort gewirkt. Aber die einen wollten nur Seine Wunder erleben und die anderen, Pharis├Ąer und Schriftgelehrte, wurden Seine Feinde und trachteten IHM nach dem Leben. Sie alle erkannten nicht, da├č die Wunder, die Jesus tat, deutliche Zeichen und Signale der anbrechenden messianischen Heilszeit sind. Ja, mit diesen Wunderzeichen k├╝ndigt sich das Heil der Welt an und beginnt sich in Jesus zu verwirklichen.

Aber auch Seine J├╝nger, mu├č Jesus noch unmittelbar vor der Blindheilung ernsthaft ermahnen: „Ihr habt doch Augen, warum seht ihr nicht? Ihr habt doch Ohren, warum h├Ârt ihr nicht? Erinnert ihr euch nicht daran, wie ich die f├╝nf Brote unter f├╝nftausend Menschen ausgeteilt habe? Wie viele K├Ârbe mit Resten habt ihr da eingesammelt?┬ź ┬╗Zw├Âlf┬ź, sagten sie. ┬╗Und als ich die sieben Brote unter viertausend Menschen ausgeteilt habe, wie viele K├Ârbe mit Resten waren es da?┬ź ┬╗Sieben┬ź, antworteten sie; und Jesus sagte: ┬╗Begreift ihr denn immer noch nichts?┬ź (Mk 8, 17-21) Und direkt im Anschlu├č daran heilt ER diesen Blinden aus Betsaida. Denn bevor sich Jesus auf Seine letzte und schwerste Wegstrecke, nach Jerusalem, aufmacht, will ER, da├č wenigstens Seine J├╝nger endlich begreifen und erkennen, wer ER wirklich ist.

Der Blinde ÔÇô ein Urbild

Dieser Blinde von Betsaida ist das Urbild des blinden J├╝ngers, dem Jesus die Augen ├Âffnen mu├č. Das kann nur durch ein Wunder geschehen. Und das geschieht, wie bei dem Blinden schrittweise. Dieses Lehrst├╝ck scheint seine Wirkung bei den J├╝ngern nicht verfehlt zu haben. Sie beginnen, durch das Wirken des Heiligen Geistes, zu begreifen, was Jesus ihnen durch die Blindenheilung vor Augen stellen wollte. Denn als Jesus unmittelbar nach diesem Heilungswunder weiter in Richtung C├Ąsarea Philippi zieht, fragt ER seine J├╝nger unterwegs: „Wer, sagen die Leute, dass ich sei?“

Sie antworteten ihm: Einige sagen, du seist Johannes der T├Ąufer; einige sagen, du seist Elia; andere, du seist einer der Propheten. Und er fragte sie: Ihr aber, wer, sagt ihr, dass ich sei? Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: „Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn!“(vgl. Mk 8,27-30 oder Mt 16,13-16)

Endlich m├Âchte man sagen! Die J├╝nger kennen Jesus nun schon seit fast drei Jahren und haben jetzt erst erkannt, da├č ER der Sohn Gottes ist. Doch, wie bei dem Blinden, erfolgt auch bei ihnen die ├ľffnung ihrer Augen nur schrittweise. Sie erkennen IHN jetzt zum Teil aber doch noch nicht wirklich, denn sie haben ein falsches, verschwommenes Bild von dem Messias. Denn Sein stellvertretendes Leiden und Sterben am Kreuz von Golgatha und Seine Auferstehung erkennen und begreifen sie erst nach Jesu Auferstehung. Ja eigentlich so richtig erst durch die Ausgie├čung des Heiligen Geistes zu Pfingsten. Da haben sie endlich erkannt, wer dieser Jesus wirklich ist.

Was hat diese Geschichte mit uns heute zu tun?

Wir sind doch nicht blind und k├Ânnen alle noch mehr oder weniger gut sehen? Das mag wohl f├╝r unsere nat├╝rlichen organischen Augen gelten. Aber „ein h├Ârendes Ohr und ein sehendes Auge, die macht beide der HERR.“ (Spr 20,12). Deshalb┬á ist Jesus gekommen, allen Menschen, auch uns hier in Raderthal, die inneren Augen des Herzens zu ├Âffnen und die geistliche Blindheit zu nehmen, damit wir die Wahrheit erkennen, wer ER in Wirklichkeit ist und was ER f├╝r uns getan hat.

Aber warum sagt die Bibel, da├č wir blind seien, wenn Gott uns doch als voll funktionsf├Ąhig geschaffen hat? Woher kommt diese Blindheit┬á denn dann? Es hat mit der Trennung von Gott zu tun. Beim S├╝ndenfall im Paradies verf├╝hrte der Teufel das erste Menschenpaar zum Ungehorsam gegen├╝ber Gott und versprach ihnen: „Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott wei├č: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und b├Âse ist.“ (1. Mo 3,5)

Seither sind wir Menschen dieser Welt von Gott getrennt und blind f├╝r geistliche Dinge, blind f├╝r das Evangelium. Dieses frohmachende Rettungsangebot von Jesus Christus┬á gef├Ąllt dem Widersacher Gottes gar nicht und er versucht mit allen Mitteln zu verhindern, da├č wir diese Wahrheit erkennen und h├Ąlt uns blind f├╝r das Evangelium, diese einmalige Rettungsbotschaft.┬á Er will nicht, da├č wir Menschen in Jesus unseren Retter finden.

Das ist keine Spekulation, wie Viele es heutzutage meinen, sondern klare biblische Aussage. Der Apostel Paulus best├Ątigt das in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth, wenn er schreibt: „Der Satan, der Herrscher dieser Welt, hat sie mit Blindheit geschlagen, soda├č sie der Guten Nachricht nicht glauben.“ (2. Kor 4,4 GNB) Und Martin Luther schreibt dazu: „Denn der Satan wei├č wohl, da├č er, wenn der Mensch sein Elend (d.h. seine Verlorenheit) erkennen w├╝rde, keinen in seinem Reich behalten k├Ânnte.“ Dieses ‚Blindmachen‘ gelingt ihm leider so gut, da├č der nat├╝rliche Mensch die Gute Nachricht, das einzigartige und einzige Rettungsangebot von Jesus Christus, nicht erkennt, f├╝r ├╝berfl├╝ssig, ja oft sogar f├╝r eine Torheit h├Ąlt.

Das war ├╝brigens auch bei dem hochgebildeten und theologisch geschulten Paulus nicht anders. Auch er hielt das Evangelium, die Gute Nachricht von dem Rettungsangebot durch Jesus Christus, f├╝r eine gef├Ąhrliche Torheit. Bis Jesus, der auferstandene HERR, ihm vor Damaskus, als das Licht der Welt, in den Weg tritt, ihm die Augen ├Âffnet und ihm dann den wundervollen Auftrag gibt: Ich sende dich unter die Nationen. „Du sollst ihnen die Augen ├Âffnen, damit sie sich von der Finsternis dem Licht zuwenden und aus der Herrschaft des Satans zu Gott kommen. Dann werde ich ihnen die S├╝nden vergeben, und weil sie an mich glauben, haben sie einen Platz unter denen, die zu mir geh├Âren.“ (Apg 26,18 Hoffnung f├╝r alle)

Das ist doch die wunderbare Botschaft des Evangeliums: Jesus ist der Retter. ER will auch unser ganz pers├Ânlicher Retter sein, und auch uns die Augen ├Âffnen, damit wir erkennen, da├č wir von Natur aus blind sind, bis wir durch den Heiligen Geist von neuem geboren werden, wie Jesus es im Gespr├Ąch mit Nikodemus selbst ausdr├╝ckt: „Ich sage dir, da├č jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. (Joh 3,5)

Und Paulus erl├Ąutert das in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth: Denn „Ein Mensch, der Gottes Geist nicht hat, lehnt ab, was von Gottes Geist kommt; er h├Ąlt es f├╝r Unsinn und ist nicht in der Lage, es zu verstehen, weil ihm ohne den Geist Gottes das n├Âtige Urteilsverm├Âgen fehlt.“ (1.Kor 2,14 NG├ť) Und niemand kann sagen: ┬╗Jesus ist der Herr!┬ź, es sei denn, er wird vom Heiligen Geist geleitet. (1. Kor 12,3)

Wer aber nicht t├Ąglich neu vom Geist Gottes und seinem Wort geleitet wird, der verliert leicht die Orientierung und droht vom Zeitgeist eingenebelt und f├╝r das klare Evangelium mehr und mehr blind zu werden. Genau das erleben wir zur Zeit hautnah. In den letzten Jahrzehnten macht sich bei uns in Europa eine zunehmende geistliche Blindheit bemerkbar. Das f├╝hrt zu immer gravierenderer Orientierungslosigkeit auf allen Gebieten: In der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Erziehungs-, Familien- und Schulpolitik und, besonders schmerzhaft, in unserer Evangelischen Kirche. Denken wir nur an die unbiblischen ├äu├čerungen und offiziellen Verlautbarungen der Kirche und das neueste EKD-Papier zum Thema Ehe und Familie, das eher eine Des-Orientierung ist statt einer Orientierungshilfe. Das kommt dabei heraus, wenn die Kirche sich vom Zeit-Geist verblenden l├Ąsst und meint, sich immer der neuesten Entwicklung anpassen zu m├╝ssen, statt ihrem g├Âttlichen Auftrag treu zu bleiben und einer immer gottloseren Welt die klare Botschaft von der Rettung durch Jesus Christus zu verk├╝ndigen.

Die gef├Ąhrlichste Krankheit auf dieser Welt ist die Blindheit f├╝r die g├Âttliche Wahrheit: Wahr ist, da├č jeder Mensch nach seinem Tod vor Gottes Gericht gestellt wird. Wahr, und damit die beste Botschaft der Welt, ist aber auch, da├č Jesus Christus uns vor diesem Gericht und dem ewigen Tod retten will. ER und nur ER alleine kann und will uns retten und mit Gott vers├Âhnen.

Der Blinde von Betsaida wu├čte um seine Blindheit und sehnte sich danach, da├č ihm die Augen ge├Âffnet w├╝rden. Die meisten Menschen heute dagegen erkennen ihre geistliche Blindheit nicht. Sie sehen nicht, da├č sie so, wie sie sind, d.h. ohne Jesus, rettungslos verloren sind. Sie meinen, alles sei o.k. und sind deshalb nicht interessiert an dem Rettungsangebot durch Jesus Christus und drohen deshalb auf ewig verloren zu gehen. (vgl. Joh 3,16) Das Traurigste ist, wenn Menschen auf dem Weg in den ewigen Tod ihren Retter nicht finden und erkennen.

Deshalb ist es so dringend not-wendig (d.h. die Not wendend) da├č Jesus uns alle von dieser geistlichen Blindheit heilt und uns die blinden Augen ├Âffnet, damit wir IHN nicht nur f├╝r einen guten Menschen, Vorbild, Sozialreformer und Wunderheiler halten, sondern damit wir erkennen, wer ER in Wirklichkeit ist: Der Sohn des lebendigen Gottes, der uns verlorene blinde Menschen so sehr liebt, da├č ER Sein Leben am Kreuz von Golgatha f├╝r uns opfert, damit wir nicht verloren gehen, sondern in Ewigkeit mit IHM in Seiner himmlischen Herrlichkeit leben d├╝rfen. M├Âchte Jesus, der auferstandene HERR, uns f├╝r diese Seine unendliche Liebe und Barmherzigkeit die Augen und das Herz ├Âffnen. Und m├Âchten wir uns Jesus zuwenden und IHM unser Leben ganz anvertrauen. Dann wird ER uns an Sein ewiges Ziel f├╝hren!

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 24. August 2013 um 8:53 und abgelegt unter Predigten / Andachten.