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Weltevangelisierung oder WeltverÀnderung?

Dienstag 12. MĂ€rz 2013 von Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften


Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften

TĂŒbinger Pfingstaufruf zur Erneuerung des biblisch-heilsgeschichtlichen MissionsverstĂ€ndnisses

„Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz JudĂ€a und Samarien und bis an das Ende der Erde.“ (Apostelgeschichte 1, 8)

Am 1. und 2. MĂ€rz 2013 fand in Gomaringen bei TĂŒbingen ein Symposion statt, das dem GedĂ€chtnis des am 10. November 2012 heimgerufenen PrĂ€laten und Förderers der Missionsbewegung Rolf Scheffbuch gewidmet war. Auf ihm wurde die folgende missionstheologische ErklĂ€rung beschlossen, in der wir uns nun zum Pfingstfest an alle Christen wenden, die das Werk der Mission und Evangelisation auf ihren Herzen tragen.

Pfingsten steht seit Beginn der Kirchengeschichte im Zeichen der Weltevangelisierung. Der erhöhte Herr hat den Heiligen Geistes nach seiner Verheißung seinen JĂŒngern gesandt (Lukas 24, 47-48; Apg 1, 8), um sie auszurĂŒsten fĂŒr die ErfĂŒllung seines großen Auftrags, das Evangelium zu allen Völkern der Erde hinauszutragen (Mt 28, 18-20). Denn auch die Heiden sollten durch dessen Annahme Anteil gewinnen an der Erlösung der Menschen von SĂŒnde, Tod und der Macht des Teufels, die Christus am Kreuz und in seiner Auferstehung ein fĂŒr alle Male vollbracht hat.

Wir begrĂŒĂŸen das verstĂ€rkte weltweite Suchen nach missionarischen Wegen fĂŒr unsere Zeit. Wir freuen uns ĂŒber die Berichte aus allen Erdteilen, die Zeugnis ablegen vom Erwachen der evangelistischen Verantwortung und vom Gewinnen vieler bisher noch Unerreichter fĂŒr den Glauben an Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser. Besonders gedenken wir der MĂ€rtyrer, die fĂŒr ihr tapferes Zeugnis fĂŒr die Heilsbotschaft von Jesus Christus als Herrn und Erlöser ihr Leben gelassen haben oder die dies auch heute noch tun.

Gleichzeitig allerdings bereitet es uns Sorge, dass nunmehr auch die evangelikale Missionstheologie beginnt, ihre traditionelle biblisch-heilsgeschichtliche BegrĂŒndung zu vernachlĂ€ssigen. Schritt fĂŒr Schritt nĂ€hert sie sich nĂ€mlich dem geschichtstheologischen MissionsverstĂ€ndnis des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) an, wie dieser es unter dem Einfluss sĂ€kular-ökumenischer und politischer Theologien entwickelt hat. Das geschieht wesentlich durch die Vermittlung der ursprĂŒnglich in Lateinamerika beheimateten „Radikalen Evangelikalen“.

Unstatthaft werden hier Heilsgeschichte und Weltgeschichte auf dem Weg zur gewollten Aufrichtung des Reiches Gottes schon auf dieser Erde in eins gesetzt.

Hiergegen erheben wir in dieser öffentlichen ErklĂ€rung mahnend unsere Stimme, wie wir das auch in frĂŒheren Krisenzeiten der Mission durch WĂ€chterrufe wie die Frankfurter ErklĂ€rung zur Grundlagenkrise der Mission  (1970) getan haben.

1. „Transformation“ als neue Thematik evangelikaler Missionstheologie

Das zeitgenössische theologische Denken der Evangelikalen bewegt sich  zunehmend im Spannungsfeld zwischen VerkĂŒndigung der durch Christi SĂŒhnetod gewirkten Versöhnung mit Gott einerseits und GesellschaftsverĂ€nderung als angeblichem Ziel der Mission andererseits.

Dieses MissionsverstĂ€ndnis wird gekennzeichnet mit Begriffen wie „ganzheitlich“, „holistisch“, „inkarnatorisch“. Viele Missionstheologen betreiben ihr Fach jetzt unter der Bezeichnung „Missionale Theologie“. Damit ist eine Schau verbunden, in der alle Wirkungsbereiche der Kirche – einschließlich ihrer sozialen und politischen Mitverantwortung und des Dialogs mit den anderen Religionen – bestimmt sind von ihrer umfassenden Sendung in die Welt, unter dem Verheißungsziel „Reich Gottes“.

In diesem Zusammenhang bildet das Wort „Transformation“ einen SchlĂŒsselbegriff, der vielen Christen bisher unbekannt war. Angesichts seiner raschen Verbreitung und wachsenden Dominanz bedarf er dringend einer KlĂ€rung.

Das Wort „Transformation“ als solches kommt vom lateinischen transformare =  umformen. „Transformation“ im Sinne einer VerĂ€nderung von sozialen und politischen Strukturen ist so kein biblischer Begriff. Am ehesten entspricht ihm das griechische metamorphĂło = umgestalten, verwandeln (Mt 17, 2; Röm 12, 2; 2 Kor 3, 18). Im Neuen Testament ist damit die vom Heiligen Geist bewirkte Umwandlung der Wiedergeborenen, ihre Heiligung und „VerklĂ€rung“, nicht aber eine Umgestaltung irdischer sozialer ZustĂ€nde gemeint.

Dass die Neo-Evangelikalen das Konzept einer Gesellschafts-Transformation nĂŒtzlich fanden, hĂ€ngt damit zusammen, dass sich in weiten Teilen der  amerikanischen Missionsbewegung seit dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts die „Kingdom-Theology“ durchgesetzt hat. Dies geschah in VerdrĂ€ngung der bisherigen, auf persönliche Bekehrung und Gemeindebau ausgerichteten Missionstheologie.

Eine Facette dieser „Reich-Gottes-Theologie“ bildet die Dominion– bzw. Herrschaftstheologie. Sie entsprang aus der Ă€lteren amerikanischen Tradition des „Postmillennialismus“, d.h. der Überzeugung,  dass die Wiederkunft Jesu Christi auf dieser Erde nach der Errichtung des von Jesus verkĂŒndeten und auf dieser Erde anbruchsweise aufgebauten messianischen Friedensreiches, des TausendjĂ€hrigen Reiches (Millennium) von Offenbarung 20, 1-6, stattfinden soll.

Diese Vorstellungen von einer schrittweisen Aufrichtung des Friedensreiches durch den Einsatz von Christen sind nun von den deutschsprachigen Autoren der Transformations-Theologie ĂŒbernommen worden, und durch ihre Veröffentlichungen und LehrtĂ€tigkeit werden sie an evangelikalen Seminaren und Hochschulen verbreitet. Aktionen wie die „Micha-Initiative“ setzen sie in die Tat um und erheben sie zum neuen Missionsprogramm. Dagegen protestierte Rolf Scheffbuch, unterstĂŒtzt von einigen anderen pietistischen Theologen, u. a. Helmuth Egelkraut. Denn hier werde die Mission mit politischen Zielen verknĂŒpft, die utopischen Charakter tragen (z. B. Halbierung der Weltarmut bis zum Jahre 2015!) und welche die Arbeitskraft und finanziellen Mittel der Missionare auf Kosten der vorrangigen Evangelisierung ĂŒberlaste.

Vertreter der „transformatorischen Bewegung“ haben durch beeindruckende Buchserien auf sich aufmerksam gemacht. Sie erzielen durch ihre Veröffentlichungen und Kongresse eine betrĂ€chtliche Breitenwirkung. Das macht eine theologische Auseinandersetzung mit der Transformations-Theologie erforderlich.

Sie hat nĂ€mlich konkrete Auswirkungen in der missionarischen Praxis. Wirtschaftlich-soziale Projekte verdrĂ€ngen die evangelistische VerkĂŒndigung. Zu deren Notwendigkeit bekennen sich zwar grundsĂ€tzlich auch die meisten Transformations-Theologen. Trotzdem beobachten wir mit Besorgnis, dass in ihren programmatischen Veröffentlichungen neben die VerkĂŒndigung des Evangeliums soziale und, wo möglich, politische Aktionen als gleichwertige, ja sogar bevorzugte Ausdrucksform des Evangeliums und der Königsherrschaft Gottes treten. Durch diese Erweiterung bleibt die soteriologische, d.h. die auf das ewige Heil gerichtete Dimension des Evangeliums, die von Jesus durch seinen SĂŒhnetod gebrachte Erlösung, nicht unberĂŒhrt. Im Gegenteil tritt sowohl in der Theorie als auch der missionarischen Praxis das Heil der Seele erklĂ€rtermaßen hinter der Schaffung besserer sozialer und ökonomischer Lebensbedingungen zurĂŒck.

2. Das SchriftverstÀndnis der Transformations-Theologie

Transformations-Theologen bekennen sich zwar grundsĂ€tzlich zur VertrauenswĂŒrdigkeit und ZuverlĂ€ssigkeit der Heiligen Schrift. Allerdings sind in ihrer Schriftauslegung gefĂ€hrliche Weichenstellungen zu beobachten, die ein unvoreingenommenes Hören des Wortes Gottes beeintrĂ€chtigen oder verhindern. Sie stehen im Zusammenhang mit der „kontextuellen Hermeneutik“, welche einen Text von seinem Kontext, in diesem Falle der sozial-politischen Situation, her verstehen will. Die Problematik liegt darin, dass man hier die biblischen Texte nach den kontextuellen Auslegungsmethoden liest, wie sie aus befreiungs-theologischen und feministischen Theologien bekannt sind. Die sozial-politische Situation, in der die biblischen Texte gelesen werden, bietet dabei den DeutungsschlĂŒssel.

Damit verbindet sich eine bestimmte Zuordnung von Altem und Neuem Testament. WillkĂŒrlich ausgewĂ€hlte geschichtliche Ereignisse des Alten Testaments, wie besonders die Befreiung Israels aus Ägypten sowie die prophetische Predigt gegen Machtmissbrauch und Ungerechtigkeit, betrachtet man als „paradigmatische“ [vorbildhafte] Modelle, auf die man auch die heutige Mission der Kirche verpflichtet.

Damit wird der Boden der klassischen evangelischen Schriftauslegung verlassen. FĂŒr diese bildet bekanntlich Jesus Christus die inhaltliche heilsgeschichtliche Mitte der Heiligen Schrift, der uns selber den verbindlichen Aufschluss darĂŒber gibt, wie das Alte Testament als auf ihn bezogen zu verstehen ist (Lk 24, 27.45; vgl. Apg 13, 47; 2 Kor 1, 20).

 Eine Folge des kontextuellen VerstĂ€ndnisses der Heiligen Schrift bei den Transformations-Theologen ist, dass der Mensch mit seinen Problemen und WĂŒnschen zum Mittelpunkt wird, nicht aber Gott, der sein Handeln in Gericht und Gnade in der Heiligen Schrift offenbart.

Wenn nun der biblische Text nur auf die Fragen des heutigen Kontextes hin gelesen wird, kann er das nicht mehr aufzeigen, was er selbst sagen will.

3. Das Jesusbild der Transformations-Theologie

Tiefgreifende Konsequenzen hat die kontextuelle Bibelauslegung fĂŒr die Christologie, d. h. ihre Sicht von Person und Werk von  Jesus, dem Christus. Von ihrer Darstellung des zentralen Inhalts des christlichen Glaubens her fallen zugleich die Entscheidungen fĂŒr das GesamtverstĂ€ndnis der Kirche und ihrer „missionalen“ Existenz.

Christologische Gesichtspunkte kommen bei allen Autoren der Transformations-Theologie gelegentlich zu Worte. Was sie aber hauptsÀchlich interessiert, ist das Menschsein Jesu und sein hingebender Dienst in den sozialen Nöten dieser Welt.

Das geschieht unter weitgehender Ausblendung seines Gottseins, wie dieses besonders im Johannesevangelium (Joh 1, 1-14; 20, 28) betont herausgestellt wird und von der Alten Kirche in ihren grundlegenden Dogmen von NizÀa 325 und Chalcedon 451 formuliert worden ist: Ist doch nach diesen der Sohn Gottes wesensgleich mit Gott dem Vater, und in seiner Person sind beide Naturen, die göttliche und die menschliche, untrennbar miteinander vereint.

Nun wird zwar das Wunder der Menschwerdung Gottes angesprochen in dem Begriff    „inkarnatorisch“, der im zeitgenössischen MissionsverstĂ€ndnis der neo-evangelikalen Bewegung eine wichtige Rolle spielt. Doch geht es dabei gerade nicht so sehr um das einmalige Wunder der Fleischwerdung des ewigen Logos in der Person des Christus. Vielmehr wird in dem, was wir eine „Vorbild-Christologie“ nennen können, hervorgehoben: Der menschgewordene Jesus Christus habe sich zum Diener gemacht und eine Existenz des Dienstes in den Nöten der Menschheit gefĂŒhrt.

Gewiss rief Jesus von Nazareth Menschen auf, in seine Nachfolge einzutreten, und er legte in seinen Predigten und Lehren die Grundlagen einer christlichen Ethik. Doch ist zu bedenken, dass die heilsgeschichtliche Einmaligkeit der Menschwerdung des ewigen Wortes Gottes (Joh 1, 14), sein einmaliger Opfertod sowie seine Erhöhung auf den Thron Gottes jeder „Imitatio [wörtlich ‚Nachahmung‘] Christi“ eine Schranke setzt. Sein SĂŒhneopfer am Kreuz zur Tilgung unserer Schuld kann nicht nachgeahmt werden. Es ist im Sinne des biblisch-reformatorischen HeilsverstĂ€ndnisses unstatthaft, aus dem „Christus fĂŒr uns“ ein einseitiges „Wir wie Christus“ zu machen; denn damit wĂŒrde das Evangelium zu einem neuen Gesetz.

Heute steht die christliche Missionsbewegung in Gefahr, durch solche Kontextualisations-BemĂŒhungen auf die FĂ€hrte eines unechten Jesus gefĂŒhrt zu werden. Deswegen erinnern wir an die warnenden Worte des Apostel Paulus an die Korinther (2 Kor 11, 3-4 EÜ):

„Ich fĂŒrchte aber,
, auch ihr könntet in euren Gedanken von der aufrichtigen und reinen Hingabe an Christus abkommen. Ihr nehmt es ja offenbar hin, wenn irgendeiner daherkommt und einen anderen Jesus verkĂŒndigt, als wir verkĂŒndigt haben, wenn ihr einen anderen Geist empfangt, als ihr empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, als ihr angenommen habt.“

4. Kirche fĂŒr die Welt

Das, was in der Transformations-Theologie der Christologie, der Lehre vom Wesen und Werk des Gottessohnes Jesus Christus, widerfĂ€hrt, hat direkte Folgen auch fĂŒr die Ekklesiologie, das VerstĂ€ndnis der Kirche. So wie dort bei Jesus Christus der wichtigste Aspekt der ist, dass er sich zum Diener der Welt in ihren Nöten machte, wird hier auch die Kirche einseitig unter dem Aspekt ihres Dienstes bei der Welttransformation betrachtet. Das bedeutet, dass die Funktion der Kirche wichtiger wird als ihr Wesen.

In Neuen Testament besteht dieses bekanntlich darin, dass sie in inniger Verbindung mit dem erhöhten Christus steht, so, wie die Glieder des Leibes zu ihrem Haupt (1 Kor 12, 12; Eph 1, 22; 4, 15; 5, 23; Kol 1, 18). In ihrer Neugeburt haben die GlÀubigen Anteil an der göttlichen Natur gewonnen (2 Petr 1, 4), entronnen der verderblichen Lust der Welt.

Durch Gott den Sohn steht die Gemeinde auch mit den beiden anderen Personen Gottes in enger Verbindung. Sie ist das Volk Gottes und der Tempel des Heiligen Geistes.

In der Transformations-Theologie hingegen wird die Kirche in einer anderen Perspektive betrachtet und gewertet. Hier steht sie unter der Berufung, sich in ihrer ganzen Existenz dem Dienst in der Welt zu widmen und sich um die Verwandlung der wirtschaftlich-sozialen und politischen Strukturen der Gesellschaft zu bemĂŒhen, sodass dadurch Schritt fĂŒr Schritt das Reich Gottes in Erscheinung trete.

Unter den Neo-Evangelikalen in den USA gab es schon zuvor eine Ă€hnliche Entwicklung. So vertritt die Dominion Theologie die Auffassung, es sei Aufgabe der Kirchen und Christen, das Reich Gottes schon in der diesseitigen Geschichte aufzubauen. Programmatisch wird das in der Bewegung der „Emergent Church“ vertreten. Diese versteht sich als das neue „Paradigma“ [Leitbild] einer „missionalen Kirche“ fĂŒr das 21. postmoderne Jahrhundert. Die Kirche ist in dieser Sicht Instrument Gottes zur AusfĂŒhrung seines Reichsplanes. Doch könne er sich auch anderer Instrumente dabei bedienen, z. B. der nichtchristlichen Religionen wie auch politisch-sozialer Bewegungen, selbst wenn deren Mitglieder Atheisten sein mögen.

Transformations-Theologen halten formal an der dreifachen Grundaufgabe der Kirche: Leiturgia, Diakonia und Martyria [Anbetung, Diakonie und Zeugnis] fest. Aber es fĂ€llt auf, dass dabei auch der Gottesdienst der  Gemeinde zu einem Aufruf umgepolt wird, sich bei der VerĂ€nderung der Welt hin zum Reich Gottes einzusetzen. Ebenso ist die Mission weniger das Angebot an die gottentfernten Menschen, durch Bekehrung und Glauben an die SĂŒhnetat Christi am Kreuz Vergebung der SĂŒnden und ewiges Leben zu empfangen. Stattdessen wird sie zur Aufforderung, mitzuwirken beim Bau des Reiches Gottes im Hier und Jetzt.

Wie anders beschreiben dagegen die neutestamentlichen Schriften das Wesen und den Auftrag der Gemeinde:

„Ihr aber seid ein auserwĂ€hltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkĂŒndet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.“  (1 Petr 2, 9 EÜ)

5. Gottes sich gegenwÀrtig sichtbar ausbreitende Königsherrschaft

Im Rahmen der Transformations-Theologie spielt der Begriff des Reiches Gottes eine zentrale Rolle, allerdings fast ausschliesslich in dessen gegenwĂ€rtiger Dimension. Gottes Königsherrschaft werde hier und jetzt, in dieser Welt, durch die Mission mit deren „sozial-transformativem“ Auftrag dargestellt und ausgebreitet. Das Reich Gottes könne ĂŒberall da wahrgenommen werden, wo sich die „Werte des Reiches“ durchsetzten und Ungerechtigkeit, UnterdrĂŒckung, Ausbeutung und lebensfeindliche Strukturen ĂŒberwunden wĂŒrden. Das gelte sogar fĂŒr nicht- oder außerchristliche VorgĂ€nge.

Mit solchen Behauptungen wird der „eschatologische Realismus“ der Bibel ĂŒbersehen, d. h.  das, was sie ĂŒber tatsĂ€chlich zu erwartende endzeitliche Ereignisse vorhersagt: das Ausreifen des Bösen, das Weltreich des Antichristen, der Weltuntergang und das JĂŒngste Gericht. Wird all das in innerweltliche utopische Programme umgewandelt, so wird damit die Kirche von ihrer vorrangigen Missionsaufgabe abgehalten, den christusfernen Menschen das Evangelium zu verkĂŒndigen.

6. Evangelistische VerkĂŒndigung und soziale Verantwortung in Geschichte und Gegenwart der Mission

Unsere EinwĂ€nde gegen die Transformations-Theologie sind nicht gegen deren Hinweis auf die soziale Mitverantwortung der Mission gerichtet. Wir sind keineswegs gegen die Taten der Liebe, wohl aber gegen die massive Schwerpunktverlagerung im BeziehungsverhĂ€ltnis zwischen VerkĂŒndigung und sozialer Verantwortung; denn dadurch droht das Evangelium zu einem ideologischen Programm zu werden. Wir gestehen den Transformations-Theologen ihr berechtigtes Anliegen zu, dass Bekehrung und Gesinnungswandel sowie die Jesusnachfolge auch sozialethische und strukturverĂ€ndernde Konsequenzen haben. Aber wir widersprechen dem von ihnen erweckten Eindruck, dass der Mensch der „Macher“ des Reiches Gottes wĂ€re und das empfangene Heil sich gleichsam erst durch die Tat erweisen wĂŒrde. Denn dies kommt einer neuen  „Werkgerechtigkeit“ nahe.

Gewiss soll und kann christliche Mission solche Menschen, die Armut und sonstige Not erleiden, durch diakonische Taten der Liebe auch leiblich spĂŒren lassen, dass ihnen besonders Gottes Barmherzigkeit und FĂŒrsorge zugewandt ist. Und gewiss kann das Reich Gottes durch die Ergebnisse christlichen sozialen und diakonischen Handelns zeichenhaft sichtbar erscheinen. Doch können solche positiven VerĂ€nderungen im  wechselhaften Lauf der Weltgeschichte auch wieder entschwinden. Erschreckend zeigt sich das heute in dem rapiden Werteverfall im einst christlichen Abendland.                                                        

Schon zu Beginn der neuzeitlichen Missionsbewegung  wussten die lutherischen, pietistischen und evangelikalen Missionen in ihrer Theologie und ihrem praktischen Einsatz um die Bedeutung sozialethischen Handelns. Dabei beachteten sie jedoch Luthers Lehre von den Zwei Regierungsweisen Gottes zur Rechten und zur Linken, d. h. Kirche und Staat, bzw. die reformierte Unterscheidung zwischen den zwei Mandaten, dem kulturellen und dem missionarischen. Das hielt sie heilsam von der Verirrung ab, sie miteinander zu vermischen und soziales Wohl als geistliches Heil auszugeben, wie das die SchwÀrmer zur Reformationszeit taten.

Unter diesen Voraussetzungen haben christliche Missionare aller Konfessionen in Lateinamerika, Afrika und Asien auf den Gebieten der Erziehung, Ă€rztlicher Hilfe und wirtschaftlicher Entwicklung beachtliche Leistungen vollbracht. Sie zeigten ihre FrĂŒchte auch in bemerkenswerten gesellschaftlichen Verbesserungen bis in staatliche Ordnungen hinein.

Und doch stand fĂŒr sie alle das Anliegen, verlorenen Menschen durch den Ruf zur Bekehrung und zum Glauben an das Evangelium den Weg zum ewigen Heil zu eröffnen, an erster Stelle. Deshalb dĂŒrfen auch wir im missionarischen Einsatz nie das Wichtigste vernachlĂ€ssigen, was wir als Beauftragte von Jesus allen Menschen bringen sollen: das Angebot der Versöhnung mit Gott aufgrund des SĂŒhnetodes von Jesus am Kreuz und die Gewissheit des ewigen Lebens durch seine Auferstehung von den Toten.

So ist und bleibt die VerkĂŒndigung des Evangeliums vom Heil in Christus die primĂ€re Aufgabe der Mission und Evangelisation. Treffend antwortete Rolf Scheffbuch auf die Frage: Ist die Tat so wichtig wie das Wort?:

„Das Tun des Guten darf nicht zu einem AushĂ€ngeschild der Christen werden, mit dem sie die Hoffnung verbinden, besser angesehen zu werden. Vielmehr soll der Hinweis auf das ‚Werk des Christus‘ das Entscheidende am Christentum bleiben. Das ‚Wort‘ der Jesus-Botschaft kann durch nichts ersetzt werden – noch nicht einmal durch die liebevollste Tat der Barmherzigkeit.“

7. Das Kommen des Reiches Gottes in biblischer Perspektive

 „Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, es ist Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist.“ (Röm 14, 17) – „Wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt. Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, dass wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden. Denn wir sind gerettet, doch in Hoffnung.“ (Röm 8, 22-24a)

Das verheißene Reich Gottes kann unter den Bedingungen der gefallenen Schöpfung noch nicht verwirklicht werden. Das zu ĂŒbersehen war der Irrtum der Social-Gospel-Bewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Genauso betraten spĂ€ter die ökumenischen Humanisierungs-Programme einen Irrweg. Denn in ihrer Verbindung mit der liberalen Theologie und dem Entmythologisierungs-Programm nahmen sie die Grundaussagen der biblischen Heilsgeschichte nicht ernst.

Das musste zur AbkĂŒhlung des evangelistischen Eifers fĂŒhren. Heute nun droht die gleiche Gefahr auch den evangelikalen Missionen. Sie tut es, soweit diese sich auf die Projekte sogenannter „ganzheitlicher, holistischer, inkarnatorischer“ oder eben auch transformativer Mission einlassen. Denn hier geraten angesichts der BemĂŒhungen um das leibliche und soziale Wohl die um das Heil der Menschen leicht in den Schatten.

Dies ist kein Urteil ĂŒber die guten Absichten ihrer AnwĂ€lte.  Jedoch mĂŒssen wir das sehr ernst nehmen, was die Heilige Schrift negativ ĂŒber die SĂŒndhaftigkeit des menschlichen Herzens und die Zerstörungsmacht sagt, die dem Teufel, dem „FĂŒrsten dieser Welt“ (Joh 12, 31; 14, 30; 16, 11), vorlĂ€ufig, d.h. bis zum Ende dieser Weltzeit, noch verblieben ist. Darum muss eine heilsgeschichtlich ausgerichtete Mission gegenĂŒber den ideologischen und theologischen  Fortschrittsutopien den Wirklichkeitscharakter der  biblischen Prophetie zur Geltung bringen.

Nach ihr wird der gegenwĂ€rtig noch wirksame Einfluss der dĂ€monischen „MĂ€chte und Gewalten“ erst der wiederkommenden Christus völlig beseitigen (2 Thess 2, 8; Off 19, 20).

Paulus beschreibt in Epheser 6, 10-17 und 1Thess 2,2 und Kol. 1, 28 seine Mission als einen Kampf, an dem auch die Gemeinde teilnehmen soll. Darum hat unsere Teilnahme an Gottes trinitarischer Mission neben der soteriologischen, dem Heil dienenden Aufgabe auch eine kĂ€mpferische Seite: Sie ruft den Sieg des Christus ĂŒber alle VerderbensmĂ€chte aus (Mt 10, 1; Mk 16, 17; 2 Kor 10, 4).

Positiv hingegen dĂŒrfen wir uns auf die leuchtenden Verheißungen der biblischen Endzeit-Prophetie verlassen. Der Wiederkommende wird nach der Vernichtung der Weltherrschaft des Antichristen auf dieser Erde sein Reich aufrichten, und der Vater wird den neuen Himmel und die neue Erde schaffen, wo alles Leiden verschwunden sein und Gerechtigkeit wohnen wird (Off 21, 1-8; 22, 1-5) Im 2. Petrusbrief (Kap. 3, 11-13 EÜ) lesen wir:

„Wenn sich das alles in dieser Weise auflöst: wie heilig und fromm mĂŒsst ihr dann leben, den Tag Gottes erwarten und seine Ankunft beschleunigen! An jenem Tag wird sich der Himmel im Feuer auflösen und die Elemente werden im Brand zerschmelzen. Dann erwarten wir, seiner Verheißung gemĂ€ĂŸ, einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt.“

Aufruf

Wir ermutigen und rufen dazu auf, die klassische biblisch-heilsgeschichtliche Schau der Mission zu erneuern. Die deutsche evangelische Missionstheologie hat schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts immer wieder ihre besondere Berufung dadurch wahrzunehmen gesucht, dass sie das in ihr gepflegte heilsgeschichtliche VerstĂ€ndnis der Mission in die internationale Missionsbewegung kritisch konstruktiv einbrachte, und zwar sowohl in deren ökumenischer wie – heute zunehmend – auch evangelikaler Gestalt.

Seit Uppsala 1968 bis in die Gegenwart wurde diese Tradition weitergefĂŒhrt  im Blick auf die  Vollversammlungen und Missionskonferenzen des ÖRK wie auch auf die drei Kongresse der Lausanner Bewegung in Lausanne (1974), Manila (1989) und Kapstadt (2010). Dies geschah u. a. durch die Eingaben des TĂŒbinger Instituts fĂŒr Missionswissenschaft und Ökumenische Theologie sowie durch die Verlautbarungen des Theologischen Konvents Bekennender Gemeinschaften. Sie alle waren von diesem heilsgeschichtlichen MissionsverstĂ€ndnis geleitet. Immer ging es darum, gegenĂŒber schwĂ€rmerischen Tendenzen zur Vorwegnahme des  kommenden Reiches Gottes an die grundlegende heilsgeschichtliche Unterscheidung zwischen dem „Schon jetzt“ und dem „Erst dann“ durch das dreifache Kommen des Christus: einst im Fleisch, heute im Geist und schließlich in Macht und Herrlichkeit zu erinnern. – Auch heute haben viele gegenwĂ€rtige Unklarheiten ĂŒber Grund, Ziel und die rechte Gestaltung der Mission eine gemeinsame theologische Ursache: Sie lassen die heilsgeschichtliche Schau, den „Blick auf das Ende“, wie das in der Vergangenheit den Weg der evangelischen Missionsbewegung bestimmt hat, in Vergessenheit geraten.

Das ist ein schwerer Verlust. Die StĂ€rke der biblisch-heilsgeschichtlichen Schau erweist sich doch gerade darin, dass sie das Gottes-, Welt- und ZeitverstĂ€ndnis der Bibel selbst aufnimmt. Sie geht von der zeitlichen und inhaltlichen Mitte des Heilshandelns Gottes in Jesus Christus aus, setzt ihre beiden Hauptteile Altes und Neues Testament in das entsprechende VerhĂ€ltnis zueinander und beachtet die dazugehörigen Unterscheidungen. Daraus ergibt sich auch das erwĂ€hnte SpannungsverhĂ€ltnis zwischen dem „Schon jetzt“ und dem „Erst dann“.

Viele umstrittene Themen finden von ihr her eine ĂŒberzeugende Antwort.

Dazu gehört erstens und insbesondere die Stellung des Volkes Israel unter den Völkern. Nach dem Zeugnis von Paulus in Römer 11, 25-36 wird die schließliche Bekehrung und Wieder-Annahme Israels dann stattfinden, wenn die Völkermission zur Vollendung gekommen ist, die „FĂŒlle der Heiden“ eingegangen ist und Christus wiederkommen wird. Ihm möchte die Mission an Israel die Herzen der Juden öffnen.

Zweitens findet die religionstheologische Frage nach dem Wesen der nichtchristlichen Religionen in ihrem VerhÀltnis zum christlichen Glauben ihre Antwort in deren dreipoliger Bestimmtheit durch Gottes Uroffenbarung (Apg 14, 17; Joh 1, 9; Röm 1, 19-20), die Antwort des Menschen in Gehorsam und Widerstand (Apg 17, 27f.; Jes 53, 6a) sowie die Wirksamkeit der DÀmonen (2 Kor 4, 4; Eph 2, 2).

Drittens bewĂ€hrt sich die heilsgeschichtliche Schau auch im gegenwĂ€rtigen Ringen um eine Zukunftsgestaltung, die dem Evangelium gemĂ€ĂŸ ist. Die Kirche Jesu Christi darf in ihrer sozial-politischen Mitverantwortung Zeichen des schon angebrochenen Reiches setzen, diesen jedoch weder eine zu große noch umgekehrt eine zu geringe Bedeutung beimessen. Vielmehr  vertraut sie fest auf die gewisse ErfĂŒllung der biblischen Verheißung des Reiches Gottes bei der Wiederkunft Jesu Christi in Macht und Herrlichkeit. In seinem Reich werden Friede und Gerechtigkeit miteinander endgĂŒltig verwirklicht sein (Off 21, 1.24).

Abschließend möchten wir betonen, dass unsere Kritik an der Transformations-Theologie nicht nur einer irrigen Einzellehre und auch nicht den sie vertretenden einzelnen Theologen gilt. Vielmehr sprechen wir ihnen trotz der genannten IrrtĂŒmer keineswegs die Bruderschaft in Christus ab. Darum möchten wir mit ihnen um das Bleiben in der biblischen Wahrheit ringen. Dabei sind wir uns bewusst, dass auch wir der stĂ€ndigen Korrektur und Vertiefung durch das Wort Gottes bedĂŒrfen, und wollen deshalb auch unsererseits fĂŒr biblische Korrektur offen sein.

Zugleich richten wir unsere dringende Mahnung an die gesamte christliche Missionsbewegung. Möge sie sich davor hĂŒten, durch eine zur Ideologie werdende Geschichtstheologie auf einen Irrweg zu geraten. Setzt diese doch, wie wir erkennen, an die Stelle des ewigen Heils das zeitliche soziale Wohl und vergisst, dass die Königsherrschaft Christi nicht von dieser Welt ist (Joh 18, 36). Jesus hat in seiner Endzeitrede auf dem Ölberg seine JĂŒnger vor falschen Propheten und Christusgestalten gewarnt, die in der Endzeit auftreten und viele verfĂŒhren werden (Mt. 24, 11). Als Erhöhter warnt er vor der endzeitlichen „Stunde der Versuchung“, die ĂŒber den ganzen Erdkreis [griechisch: oikoumĂ©ne!] kommen werde (Off 3, 10b). Doch der erhöhte Christus hat der Gemeinde in Philadelphia verheißen, sie um ihrer Glaubenstreue zu dem Wort vom standhaften Warten auf ihn (Menge-Ü.) willen in dieser Stunde zu bewahren (Off 3, 10a). Ebenso, so dĂŒrfen auch wir fest vertrauen, wird Er, der Gute Hirte, auch heute seine ihm getreue Gemeinde durch alle Ă€ußeren und inneren Anfechtungen hindurchbringen. Er wird es tun durch die Kraft und die Leitung des Heiligen Geistes, den er den Seinen als Unterpfand der vollendeten Erlösung in seinem Reich gegeben hat

(2 Kor 1, 22; 5, 5; Eph 1, 14).

O komm, du Geist der Wahrheit, und kehre bei uns ein,
verbreite Licht und Klarheit, verbanne Trug und Schein.
Gieß aus dein heilig Feuer, rĂŒhr Herz und Lippen an,
dass jeglicher getreuer den Herrn bekennen kann.

Hamburg und TĂŒbingen, Pfingsten 2013

Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften:

Pastor Ulrich RĂŒĂŸ (PrĂ€sident)

Andreas.SpÀth (VizeprÀsident)

Pfarrer Dr. Werner Neuer (Vorsitzender der Theologischen Kommission)

Prof. Dr. Peter Beyerhaus D.D. (EhrenprÀsident)

Mitarbeiter am Rolf Scheffbuch-Symposion und weitere Unterzeichner des TĂŒbinger Pfingstaufrufs (TPA, Kurzfassung):

Pastor Burghard Affeld; Missionsleiter a.D. Friedhelm Appel; Pfr. Karl Baral; Pfr. Dr. Martin Baier; Prof. Dr. Dr. Horst W. Beck und Frau Christa Beck-Rudert; Frau IngegĂ€rd Beyerhaus; Frau Kerstin Brosei; Pfr. Johannes  Beyerhaus; Pfr. Dr. Helmut Burkhardt; Dr. Martin Erdmann; Dozent Pfr. Dr. Stefan Felber; Prof. Dr. Edith DĂŒsing; Prof. Dr. Helmuth Egelkraut; Pfr. Hans-Otto Graser; Frau Beate Gsell; Dr. Peter Hammond, Kapstadt; Dekan Martin und Frau Rosmarie Holland; Sr. Friederike Kehnel; Drs. [B] Dorothea Killus (SchriftfĂŒhrerin); Prof. Dr. Jung-Joo Kim, Seoul, Korea; Dr. Ingmar Kurg, Tallinn, Estland; Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun, Salzburg; Prof. Dr. Dong-Joo Lee, Seoul, Korea; Prof. Dr. Klaus Motschmann; P. Dr. Dieter MĂŒller; Missionsleiter Manfred MĂŒller; Pfr. Ernst und Frau Mag. Maria Nestele; Pfr. Gaston Nogrady; Dir. i.R. Pfr. Dr. Horst Neumann;  Rev. Dr. Thorsten Prill, Windhoek, Namibia; Dozent Mag. theol. Dr. Hans  Ulrich Reifler, Basel; Pfr. Martin Rösch; KR Dr. Rolf Sauerzapf; Mrs. Dorothea Scarborough, Kapstadt; Pfr. Winrich Scheffbuch; JĂŒrgen Schlicksupp; Prof. Dr. GĂŒnter R. Schmidt; Prof. Dr. Harald Seubert;  Prof. Dr. Alma von Stockhausen; Frau Elfriede Tlach; Missionsdirektor em. Pfr. Dr. Eberhard Troeger; Prof. Dr. Bodo Volkmann; OStR Erik Wiberg, VĂ€rnamo, Schweden  u. v. a.

Dieser Aufruf ist auf Spendenbasis (KSK TĂŒbingen Nr. 288 396   BLZ 641 500 20) in beliebiger Menge beziehbar  im Sekretariat der IKBG: E-Mail: >Sekretariat@ikbg.net<

Zur Langfassung des TĂŒbinger Pfingstaufrufes.

Quelle: www.ikbg.net

 

 

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 12. MĂ€rz 2013 um 12:37 und abgelegt unter Christentum weltweit, Theologie.