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Die „NatĂĽrliche Familienplanung“ und nicht die „Antibabypille“ ist ein Geschenk Gottes!

Donnerstag 3. Juni 2010 von European Info Press


European Info Press

Zwei Stimmen zur Äußerung Margot Käßmann auf dem Münchner Ökumenischen Kirchentag über die Antibabypille als Geschenk Gottes

Margot Käßmann sagte auf dem Kirchentag 2010 in München: „Wir können die Pille aber auch als Geschenk Gottes sehen.“ – Ich jedenfalls kann das nicht, ich kann sie nur als Teufelsgeschenk sehen: sie verleitet die Jugend zu unzeitigem, unehelichem Sex, fördert Untreue und Promiskuität. Die Antibaby-Pille schafft Antibaby-Mentalität; sie trägt wesentlich zum Aussterben unseres Volkes bei. Die Pille gefährdet Gesundheit und Leben der Frauen, besonders der Raucherinnen. Der Wirkstoff der „Pille“, das Pseudohormon Ethinylestradiol, ist biologisch nicht abbaubar und selbst in chemisch nicht mehr nachweisbarer Konzentration wirksam. Es geht durch die Abwasser-Kläranlagen in Flüsse, Seen, ins Grundwasser und in unser Trinkwasser. Es mindert die Fruchtbarkeit männlicher Tiere (Fische) und der Männer – je länger je mehr. Die Werbung und Lobbyarbeit der Pharmaindustrie versucht, die Menschen abzulenken von der segensreichen, zuverlässigen Natürlichen Empfängnisregelung (NER), die keine schädlichen Nebenwirkungen hat und überdies keine Kosten verursacht. Diese ist wirklich ein Geschenk Gottes.

Prof. Dr. Hermann Schneider aus Heidelberg, evangelischer Lebensrechtler und Herausgeber der Publikation „Mitwissen – Mittun“

„Die Pille kann man als ein Geschenk Gottes ansehen!“, ließ Margot Käßmann verlauten. Und weiter führte sie aus, daß die „Geburtenkontrolle“, die nun seit einem halben Jahrhundert durch die Pille möglich geworden sei, viele segensreiche Momente brachte; sie ging noch weiter: Durch die Pille sei „Liebe ohne Angst“ möglich geworden… Die ehemalige Bischöfin hat nicht nur Toleranz gegenüber der „Pille“ gezeigt, die dieser Tage wie ein Wunderwerk gefeiert wird; nein, Margot Käßmann trieb Gott ein Paradoxon in die Arme, das einen Vergleich in der Kirchengeschichte sucht: Der Schöpfer, der den Mensch gemacht hat, um sich fortzupflanzen, schenkt der Welt die Pille? (…) Eines der umstrittensten menschlichen Werke (…) als Präsent des Schöpfers für seine eigenverantwortlich handelnden Menschen anzusehen, ist eine Anmaßung ohne Kommentar. „Liebe ohne Angst“ würde die Pille in die Welt bringen, so Käßmann. Daß die Schwangerschaft eine manchmal kaum zu ertragende Entscheidungslast mit sich bringe, das mögen wir durchaus schon aus kirchlichem Mund gehört haben. Daß das Kinder-zur-Welt-bringen als Geschenk des Himmels mittlerweile zur „Angst“ degradiert wird, zeichnet nicht nur eine radikale Verschärfung des Mainstreams aus, sondern macht die Verzerrung von Wert und Würde in christlich-liberalen Kreisen deutlich.

Der Publizist Dennis Riehle (Konstanz) am 18.5.2010 auf der Webseite www.schreibfreiheit.eu

EUROPEAN INFO PRESS: www.eip.news 19.5.2010

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 3. Juni 2010 um 11:02 und abgelegt unter Sexualethik.