Gemeindenetzwerk

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Jeder Mensch ist einmalig und unendlich kostbar

Mittwoch 31. März 2010 von Administrator


Jeder Mensch ist einmalig und unendlich kostbar
Der „Arbeitskreis Leben“¬†und der „G√§nsebl√ľmchen e.V.“ aus der Grafschaft Bentheim stellen sich vor

Der „Arbeitskreis Leben“ besteht seit 1987. In diesen 19 Jahren arbeiteten zwischen acht bis zehn Frauen¬†mit. Wir sind Christen aus verschiedenen Kirchengemeinden und Orten der Grafschaft. Wir sind als „Lebensrechtsgruppe“ dem Wei√üen Kreuz, einem Fachverband f√ľr Sexualethik und Seelsorge im diakonischen Werk der ev. Kirche, angeschlossen.

Wir orientieren uns an folgenden Grundsätzen:

Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben!
Jeder Mensch ist einmalig und unendlich kostbar! 
Jeder Mensch ist von Gott gewollt!
Das menschliche Leben beginnt mit der Empfängnis!

Von der 1968er Generation wurde u.a. auch die sexuelle Freiz√ľgigkeit propagiert. Mit der Parole: „Mein Bauch gehort mir!“ gingen die Leute auf die Stra√üe. Durch verschiedene √§rztliche Indikationen waren Abtreibungen bis zur 8. Schwangerschaftswoche gesetzlich erlaubt. Dadurch nahmen Abtreibungen in unserer Gesellschaft erheblich zu.

Menschen, die sich gegen die zugelassenen Abtreibungsmethoden einsetzten, gr√ľndeten Lebensrechtsorganisationen, zu denen die Lebensrechtskreise geh√∂ren. Es gibt u. a. folgende¬†Lebensrechtsorganisationen:

ALfA e.V. (Aktion Lebensrecht f√ľr Alle), Provita e.V., Wei√ües Kreuz e.V., Aktion Leben e.V., Kaleb e. V.

Alle Lebensrechtsorganisationen haben sich zum TCLG (Treffen christlicher Lebensrechtsgruppen) zusammengeschlossen.

Es war damals wie heute unser Anliegen, uns f√ľr das ungeborene und geborene menschliche Leben einzusetzen, um nicht stillschweigend hinzunehmen, dass hunderttausende ungeborene Kinder umgebracht werden.

Mit einigen Personen aus der Obergrafschaft und Nordhorn haben wir uns als Lebensrechtsgruppe dem „Wei√üen Kreuz“ angeschlossen. Nach einigen Jahren kamen einige Mitarbeiterinnen aus der Niedergrafschaft in unsere Gruppe. Wir treffen uns monatlich einmal einen Abend zum Gedankenaustausch und zur Planung von Hilfsm√∂glichkeiten.

Unsere Arbeit umfasst zur Zeit folgende Bereiche:

  • Frauen in Notsituationen helfen

Dazu haben wir den Kleiderraum „Von Hand zu Hand“ eingerichtet, in dem wir Kleinkinder- und Babyausstattung ausgeben.

  • √Ėffentlichkeitsarbeit

Beim „Holschenmarkt“ und „Goldenen Oktober“ in Nordhorn sind wir mit einem Informationsstand vertreten. Wenn es gew√ľnscht wird, stellen wir auch unsere Arbeit in verschiedenen Kreisen und Gruppen vor.

Seit einigen Monaten bieten wir au√üerdem Lehrern verschiedener Schulen Unterrichtsmaterialien zum Thema „Schutz des ungeborenen Lebens, Wert und W√ľrde des Menschen“ an.

Wir haben einen eigenen Telefonanschluss, der unter der Nummer des „Arbeitskreises Leben“ zu erreichen ist (05926/521).

Zu unseren monatlichen Treffen laden wir gelegentlich eine der Schwangerschaftskonfliktberaterinnen ein. So war es auch 1989, als eine Konfliktberaterin zu uns sagte, dass es eine gro√üe Hilfe sei, wenn wir Frauen (alleinerziehend oder eine Ausbildung absolvierend) w√§hrend ihrer Abwesenheit eine Unterkunft f√ľr ihre Kinder anbieten k√∂nnten.

Dies war der Ansto√ü zur Einrichtung der Tagesst√§tte „G√§nsebl√ľmchen“. Lange war der Weg von den Anf√§ngen 1990 bis 1995, als die Tagest√§tte mit 10 Kindern er√∂ffnet werden konnte.

Wir sind sehr froh und dankbar f√ľr das Gelingen. Gott hat unseren Einsatz gesegnet und gelingen lassen. Ihm sei Ehre und Dank.

  • Die kleine Kindertagesst√§tte G√§nsebl√ľmchen e.V.

Am 1. September 1995 war es nach langer Vorbereitungszeit endlich so weit, daß die kleine Kindertagesstätte, anfangs mit drei Kindem, ihre Arbeit aufnehmen konnte.

In der Tagesst√§tte k√∂nnen 10 Kinder, vorrangig von alleinerziehenden M√ľttern oder Familien in besonderer Notsituation, bis zum Kindergartenalter ganzt√§gig untergebracht werden. Inzwischen werden alle zehn Pl√§tze in Anspruch genommen. Die Leiterin und die Mitarbeiterinnen betreuen die Kinder mit viel Liebe und verantwortungsbewu√üt.

Der Gedanke, eine Kindertagesst√§tte einzurichten, kam von einigen Mitarbeiterinnen des „Arbeitskreises Leben“. Doch die Verwirklichung war nicht so einfach. Informationen √ľber Tagesst√§tten wurden von verschiedenen √Ąmtern eingeholt, dann nach einiger Zeit und nach vielen √úberlegungen der G√§nsebl√ľmchen e.V. gegr√ľndet.

Wir haben in den Jahren der Aufbauarbeit einige H√ľrden √ľberwunden sowie etliche Entt√§uschungen hinnehmen m√ľssen. Es kostete viel Geduld, Kraft und Ausdauer f√ľr so manchen Beh√∂rdengang und die vielen Entscheidungen, die getroffen werden mu√üten.

Wir wurden aber immer wieder durch den Zuspruch vieler Menschen motiviert. Viele haben ehrenamtlich tatkr√§ftig mitgeholfen, das fr√ľhere Spielhaus an der von Behringstra√üe (Nordhorn) zu renovieren. Die Stadtverwaltung stellte uns dieses Haus zur Verf√ľgung.

Die Räumlichkeiten sind aufgeteilt in:

Eingang, Garderobe, gro√üer Aufenthaltsraum, B√ľro, K√ľche mit vollst√§ndiger K√ľcheneinrichtung, Flur mit Wandschr√§nken, Schlafraum mit acht niedlichen, kleinen Betten, Waschraum mit Wickelkommode, Badewanne, Dusche, Waschbecken, Waschmaschine und Trockner, Toilettenraum. In einem Nebengeb√§ude befinden sich noch ein gro√üer Raum zum¬†Spielen und Toben sowie ein √ľberdachter Abstellraum. Der Rasen am Haus ist mit einem gro√üen Sandkasten, Spielhaus und Spielger√§ten ausger√ľstet und durch einen Zaun abgesichert. Wir h√§tten uns das Haus mit allem nicht besser und sch√∂ner w√ľnschen k√∂nnen. Die offizielle Er√∂ffnung mit geladenen G√§sten und anschlie√üendem Tag der offenen T√ľr fand am 25. November statt.

Finanziert wird die Einrichtung durch: staatliche Zusch√ľsse, Mitgliedsbeitr√§ge, Kirchengemeinden, Spenden, Kollektengelder, Sammlungen bei Familienfeiern, usw. Wir sind jedoch auch weiterhin auf Spenden und Beitr√§ge zur Deckung der laufenden Kosten angewiesen.

Wir bedanken uns ganz herzlich f√ľr jede Unterst√ľtzung in finanzieller oder anderer Art. Vor allem sind wir Gott dankbar, dass er das Gelingen zu unseren Planungen und √úberlegungen geschenkt hat. Wir konnen √ľber seine F√ľhrung und Durchhilfe nur staunen. Die zuk√ľnftige Arbeit der kleinen Tagesst√§tte legen wir vertrauensvoll in Gottes Hand und hoffen, dass sie Menschen zum Heil und Gott zur Ehre gereichen m√∂ge.

Inzwischen ist die Kindertagesstätte als Kinderkrippe eingerichtet und kann 15 Kinder aufnehmen.

Albertina Terdenge, Nordhorn

Arbeitskreis Leben im Weissen Kreuz e. V.
Tel.: 05926/521
arbeitskreisleben@web.de
Spendenkonto: 232 467 900
Grafschafter Volksbank, BLZ: 267 600 05

G√§nsebl√ľmchen e. V.
Spendenkonto: Nr. 652 671 4800
OLB, BLZ: 267 20028

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 31. März 2010 um 11:26 und abgelegt unter Lebensrecht.